Presseschau vom 25.06.2016

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe.

 

Vormittags:

 

Dan-news.info: Ukrainische Truppen haben in der Nacht 423 Mörsergranaten auf die frontnahen Bereiche der DVR entlang der gesamten Kontaktlinie abgeschossen.
„In der Zeit von 19:30 bis 03:00 Uhr haben die ukrainischen  Streitkräfte das Territorium des Flughafens, Jasinowataja und die Dörfer Mineralnoje, Spartak, Kominternowo, Saitschenko, Sachanka, Leninskoje, die Ortschaft Sajzewo im Norden von Gorlowka, Staromichajlowka und Trudowskije im Westen von Donezk sowie das Abakumow-, das Isotow-, das Butowskaja-Bergwerk und das Bergwerk 6/7 beschossen“ informierte der Gesprächspartner der Agentur. „Insgesamt wurden von der ukrainischen Seite 423 Mörsergranaten der Kaliber 82 und 120mm abgeschossen“.
Nach Angaben der Quelle haben die ukrainischen Truppen neben Mörsern im Verlauf des Beschusses auch Panzertechnik, Granatwerfer und Schusswaffen verwendet.
Informationen über Verletzte und Zerstörungen werden noch geprüft.

 

Dan-news.info: Ein privates Wohnhaus wurde während des nächtlichen Beschusses von Kominternowo im Nowoasowsk-Bezirk im Süden der DVR durch die ukrainischen Gruppen beschädigt. Dies teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
„Heute Nacht wurde im Dorf Kominternowo ein Wohnhaus auf der Kirow-Straße 1 beschädigt, das Dach wurde beschädigt“, sagte der Gesprächspartner der Agentur.
Die Quelle fügte hinzu, dass nach vorläufiger Information das Feuer mit Mörsern des Kalibers 82mm aus dem Gebiet des von den ukrainischen Streitkräften besetzten Wodjanoje erfolgte.

 

Dan-news.info: Neun Wohnhäuser, darunter ein Mehrparteienhaus, wurden während des nächtlichen Beschusses durch die ukrainischen Streitkräfte in Gorlowka beschädigt. Dies teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
„Während des Beschusses von Gorlowka in der Nacht wurden acht Häuser in Sajzewo und ein Mehrparteienhaus in Kurganka auf der Schaschurin-Straße 17 beschädigt“, sagte der Gesprächspartner der Agentur.
Nach vorläufigen Informationen wurde mit Mörsern geschossen, das Kaliber und Informationen über Verletzte werden noch geprüft.
Die Leiterin der Ortsverwaltung von Sajzewo Irina Dikun bestätigte den Beschuss durch die ukrainischen Streitkräfte und Zerstörungen am Wohnraum der Ortschaft.
„Heute haben einige Geschosse im Zentrum des Ortes getroffen, es wurden Häuser auf der Karbyschew-, der Poletajew- und der Bagrizkij-Straße beschädigt“, erläuterte Dikun. „Außerdem wurde ein Treffer auf einem Kinderspielplatz festgestellt“.

 

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden 14-mal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen, ein Soldat starb. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Um 9:00 Uhr wurden aus Richtung Sholtoje die Positionen der Volksmiliz bei Krutaja Gora beschossen. Die Kiewer Truppen verwendeten Granatwerfer und Schusswaffen.
„Während des Beschusses mit Granatwerfern von Seiten der ukrainischen Streitkräfte starb der Soldat Alexandr Wladimirowitsch Bujnowskij, geb. 25.09.1988 an einer Splitterverletzung“, erklärte die Verteidigungsbehörde.
Um 15:18 Uhr wurde ein Beschuss aus Richtung Sisoje auf die Positionen bei Beregowoje mit Schusswaffen festgestellt. Ebenfalls aus Richtung Sisoje wurde um 00:35 Uhr Chrjaschtschewka beschossen.
Aus Richtung Staniza Luganskaja wurden die Positionen der Volksmiliz um 17:50, 19:02, 20:52, 23:02 und 02:40 Uhr unter Verwendung von Schusswaffen, Granatwerfern und Mörsern des Kalibers 82mm beschossen.
Um 23:40 und um 01:18 Uhr wurde aus Richtung Stschastje mit Mörsern und Granatwerfern Wesjolaja Gora beschossen.
Um 17:30 Uhr wurde aus Richtung Troizkoje das Feuer mit Antipanzerraketen auf die Positionen der Volksmiliz in Kalinowo eröffnet. Aus Richtung Nowoswanowka wurde das Feuer um 15:15, 17:30 und 21:00 Uhr mit Antipanzerraketen und Schusswaffen  eröffnet.

 

Nachmittags:

 

Ukrinform.ua: Der Außenminister der Ukraine, Pawlo Klimkin, hat sich über eine Deklaration des Büros der Parlamentarischen Versammlung des Europarates (PVCE) enttäuscht geäußert.
Der Appell zur Aufhebung der Sanktionen gegen die russischen Abgeordneten für eine Wiederherstellung des Dialogs mit Russland unterminiert die Autorität der Parlamentarischen Versammlung, erklärte der Minister in seinem Kommentar zur Deklaration. Russland ignoriert vorsätzlich alle Aufrufe der internationalen Gemeinschaft, die Aggression gegen die Ukraine zu stoppen, vernachlässigt seine internationale Verpflichtungen und handelt gegen die fundamentalen Werte des Europarates, so Klimkin.
Der Außenminister betonte weiter, die Parlamentarische Versammlung habe 2014-2015 ihre Führungsqualitäten bewiesen und die Sanktionen gegen die russische Delegation verhängt. „Weitere Zugeständnisse an den Aggressor und Besatzer wären das schlimmste Signal für die internationale Gemeinschaft und würden bedeuten, dass Russland sowie jedes andere Land ab jetzt frei und straflos die Grundprinzipien des Europarates verletzen könnten“.
Die Deklaration wurde vom Büro der Parlamentarischen Versammlung des Europarates am Freitag verabschiedet.

 

Lug-info.com: Pressekonferenz des Leiters der Koordination der Volksmiliz der LVR Oberst Oleg Anaschtschenko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
„Trotz des Waffenstillstands haben die ukrainischen Truppen in der letzten Woche das Territorium der LVR 670-mal im Rahmen von 53 Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung beschossen“, teilte Anaschtschenko mit.
„Am intensivsten wurden die Ortschaften Kalinowo, Kalinowka, Wesjolaja Gora, Chrjaschtschewka beschossen“, erläuterte der Oberst.
Er erklärte, dass während des Beschusses von Seiten der ukrainischen Streitkräfte am 24. Juli der Soldat Alexandr Bujnowskij starb.
„Die Befehle zur Eröffnung des Feuers auf Ortschaften der LVR erteilten der Kriegsverbrecher und aktive Anhänger der „ukrofaschistischen“ Ideologie, der Kommandeur der 28. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte Oberst Dubowskij sowie der Kommandeur der Haubitzenartillerie-Division der 54. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte Major Koljada ihren Abteilungen“, teilte Anaschtschenko mit.
Er teilte auch mit, dass die ukrainischen Truppen weiterhin Aufklärung mit Drohnen über dem Territorium der Volksrepublik betreiben, was nach den Minsker Vereinbarungen verboten ist.
Die Kiewer Truppen bringen weiter Technik an die Kontaktlinie und rüsten die Positionen in Richtung Stschastje, Lisitschanks und Artjomowsk aus.
„In Stschastje wurden auf dem Gebiet des Kraftwerks in der Nähe der zweiten Generaltorreihe drei Artilleriegeschütze unter Bewachung von vier Einheiten Panzertechink stationiert“, teilte Anaschtschenko mit.
„In Petrowskij, Nowoajdarkij-Bezirk, werden im Verantwortungsbereich der 92. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte Befestigungsarbeiten zur Ausrüstung von Munitionslagern durchgeführt“, fuhr er fort.
Der Oberst teilte mit, dass fünf Sturmflugzeuge Su-25 nach Sewerodonezk gebracht wurden. Die Volksmiliz hat auch eine Haubitzenartilleriebatterie aus der 54. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte im Gebiet von Swetlodarsk sowie einen 120mm-Mörser und Granatwerfer entdeckt, die für provokative Aktivitäten im Gebiet von Luganskoje vorgesehen sind.
„Im Verlauf der Kontrolle über die Einhaltung des Abzugs schwerer Waffen haben die OSZE-Vertreter außerhalb der Lagerorte für abgezogene Technik 18 T-64-Panzer im Gebiet von Rubeshnoje, 19 122mm-Artilleriegeschütze „Gwosdika“, sechs 152mm-Artilleriegeschütze „Akazija“ und zwei 82mm-Mörser „Wasilek“ auf dm Weg in das Gebiet von Nowoajdar festgestellt“, sagte er.
„Nach Mitteilungen unserer Aufklärung sind diese Waffen und Technik an Positionen der ukrainischen Streitkräfte entlang der Kontaktlinie konzentriert und getarnt und werden einsatzbereit gehalten, um Schläge auf das Territorium der Republik abzugeben. Diese Informationen zeugen von den aggressiven Absichten des Gegners“, fügte Anaschtschenko hinzu.
„Ein Problem mit Besuchen der OSZE in den Lagerorten für Waffen der Volksmiliz gibt es nicht. Alle Ergebnisse und die Regelmäßigkeit der Besuche der Lagersorte für abgezogene Technik werden in den täglichen Berichten der Mission angegeben“.
„Wir haben mit der OSZE eine enge, eine freundschaftliche und fruchtbare Zusammenarbeit organisiert. Wir haben vor internationalen Organisationen nichts zu verbergen“, fügte der Oberst hinzu.
Die nicht kampfbedingten Verluste der ukrainischen Streitkräfte in der letzten Woche betragen vier Tote und neun Verletzte, teilte Anaschtschenko mit.
Die Soldaten der ukrainischen Streitkräfte wollen nicht in der Zone der sogenannten „ATO“ dienen und greifen immer häufiger zu Alkohol, Drogen und verlassen sogar eigenmächtig den Dienst, berichtete der Oberst.
„Nach Mitteilungen unserer Aufklärung brachten in Gorodischtsche, Belowodskij-Bezirk, Soldaten der ukrainischen Streitkräfte nach Alkoholgenuss in Gesprächen mit örtlichen Einwohnern ihre tiefe Unzufriedenheit mit ihrem Aufenthalt in der „ATO“-Zone, der äußerst schlechten materiell-technischen Ausstattung, der professionellen Unfähigkeit der kommandierenden Offiziere  zum Ausdruck und äußerten den Wunsch, so schnell wie möglich nach Hause zurückzukehren“, sagte der Oberst.
„In Pschenitschnoje im Staniza-Luganskaja-Bezirk haben sich Fälle von Alkoholismus unter den Soldaten der 28. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte gehäuft“, fuhr Anaschtschenko fort.
„In Olchowoje hat die Plünderung der örtlichen Bevölkerung durch Soldaten der ukrainischen Streitkräfte Massencharakter angenommen“, sagte er.
Außerdem teilte er mit, dass das Kommando der 28. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte weiter nach neun Deserteuren sucht.

 

De.sputniknews.com: Die Äußerung des britischen Premierministers David Cameron, Russland sei am Austritt Großbritanniens aus der EU interessiert, ist laut dem russischen Präsidenten völlig unbegründet. Russland habe sich in diese Frage nie eingemischt.
Die Worte Camerons, Putin könnte sich über den Brexit freuen, entbehren aus der Sicht des russischen Staatschefs jeglicher Grundlage.
„Ich glaube, das ist nichts anderes als der unkorrekte Versuch, die öffentliche Meinung im eigenen Land zu beeinflussen“, sagte Putin nach dem SOZ-Gipfel in Taschkent.
Russland habe sich in den Volksentscheid der britischen Bürger nie eingemischt und sich darüber nie geäußert.
„Das ist die Wahl der britischen Bürger, wir haben uns da gar nicht eingemischt und werden dies auch weiterhin nicht tun“, betonte Putin.
Der britische Premier hatte vor kurzem auf die Frage des Politico-Magazins, wer sich denn über einen Brexit freuen könnte, gesagt: „Putin könnte sich freuen. Und ich fürchte, Al-Baghdadi (der Anführer des IS; Red.) könnte sich freuen.“
Bei dem Referendum zur EU-Mitgliedschaft Großbritanniens am Donnerstag wurden 51,9 Prozent der Stimmen für den Austritt des Landes aus der Europäischen Union abgegeben. Cameron erklärte, er wolle im Oktober zurücktreten.

 

Dnr-online.ru/youtube-Seite des Verteidigungsministeriums der DVR:
Pressekonferenz des stellvertretenden Kommandeurs des operativen Kommandos der Streitkräfte der DVR Eduard Basurin (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die Lage in der DVR ist weiterhin angespannt.
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Truppen 482-mal das Territorium der Republik beschossen. Der Gegner schoss 205 Mörsergranaten des Kalibers 120mm und 243 des Kalibers 82mm ab. Außerdem wurde mit Panzertechnik, Granatwerfern und Schusswaffen geschossen.
Die Straftruppen eröffneten das Feuer auf folgende Ortschaften: Sajzewo, Gorlowka, Jasinowataja, Spartak, Staromichajlowka, Dokutschajewsk, Leninskoje, Sachanka, Kominternowo, Saitschenko, den Petrowskij-Bezirk und den Flughafen von Donezk.
In Folge der Mörserbeschüsse von Seiten der ukrainischen Streitkräfte von Sjazewo und Kominternowo wurden zehn Häuser beschädigt.
Die verbrecherischen Befehle zum Beschuss gaben die Brigadekommandeure Subanitsch, Rjabokon, Wodolaskij, Sokolow, Deljatizkij, Wojlokow, Sabolotnyj.
Alle Informationen über Verletzungen der Minsker Vereinbarungen haben wir an die Vertreter der OSZE und des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination übergeben.
Unsere Aufklärung stellt weiterhin eine Konzentration von verbotenen Waffen und Personal des Gegners entlang der Kontaktlinie fest. So wurde im Gebiet der Ortschaft Nowoselowka Perwaja, 17 km von der Kontaktlinie, die Stationierung von 12 122mm-Artilleriegeschützen registriert.
Nach Angaben unserer Aufklärung hat die ukrainische militärische Führung ein weiteres Mail die Minsker Vereinbarungen verletzt. So wurde im Gebiet von Granitnoje, Nowoselowka Wtoraja, Tscharmalyk, was 15 km von der Kontaktlinie entfernt ist, ein Artillerieübungsplatz ausgerüstet, auf dem 122mm- und 152mm-Artilleriegeschütze stationiert sind.
Außerdem haben wir eine weitere Bestätigung der Anwesenheit ausländischer Söldnern in der ATO-Zone erhalten. Im Gebiet von Nowotroizkoje wurden Scharfschützengruppen aus Söldnern bemerkt, die mit Scharfschützengewehren großer Reichweite ausgestattet sind.
Die durchgeführte Rotation zwischen den Abteilungen der ukrainischen Streitkräfte, namentlich der 30. und der 72. Brigade, ist nicht im vollen Umfang erfolgt. Der Mangel an Personal in den Abteilungen zwang das Kommando der ukrainischen Streitkräfte zwei Brigaden an der Kontaktlinie zu halten, trotz des Erlasses von Poroschenko über die Demobilisierung der „fünften“ Welle.
In einem weiteren Bericht der Hauptabteilung Aufklärung der Ukraine, der am 21. Juni veröffentlicht wurde, werden Fotos mit Waffen und Technik der Republiken vorgelegt, die angeblich mit Satelliten gemacht wurden. Die Ukraine hat keine Weltraumaufklärung. Durch unsere Experten wurde bestätigt, dass die Luftbilder nicht mit Satelliten aufgenommen wurden, deren Farbgebung monochrom ist, sondern mit Hilfe von Drohnen, deren Kameras die Farbgebung wie das menschliche Auge haben.
Ich will ein weiteres Mal erklären, dass von unserer Seite die Anforderungen der Minsker Vereinbarungen in vollem Umfang erfüllt werden. Aber für den Fall, dass das Kommando der ukrainischen Streitkräfte eine Aggression gegen unsere Republik entfacht, sind wir bereit den Gegner angemessen abzuwehren.

 

Ukrinform.ua: Bei Kämpfen in der Ostukraine sind in den vergangenen 24 Stunden zwei Soldaten verletzt worden.
Das gab am Samstag der Sprecher der Präsidialverwaltung für die Antiterror-Operation, Andrij Lysenko, bekannt.
Am Freitag sind in der Ostukraine drei Besatzer aus dem so genannten „6. Regiment“, „10. Regiment“ und der „100. Brigade“ ums Leben gekommen, teilte Lysenko mit. Noch drei Militärs aus diesen Einheiten seien verletzt worden.
Am Donnerstag wurden, nach Angaben von Lysenko, 26 Leichen russischer Militärangehöriger aus einem Leichenhaus in Donezk nach Russland überführt.

 

Dan-news.info: Die Spezialkommission der DVR zur Erfassung und Sammlung von Beweisen von Kriegsverbrechen der ukrainischen Regierung im Donbass hat auf ihrer heutigen Sitzung eine Ordnung für die operative Sammlung von Beweisen über den Beschuss des Territoriums der Republik durch ukrainische Truppen ausgearbeitet. Dies teilte der Pressedienst des Außenministeriums des Landes mit.
„Im Verlauf der Arbeit wurden Instruktionen zur Zusammenarbeit der Spezialkommission mit juristischen und natürlichen Personen behandelt, eine Ordnung für die Zusammenarbeit zwischen der gesellschaftlichen Kommission, dem Innenministerium, dem Verteidigungsministerium und dem Informationsministerium für die operative Sammlung einer Beweisbasis im Fall eines Beschusses unserer Territorien durch die ukrainischen Truppen ausgearbeitet“, erklärte das Außenministerium.
Dort wurde unterstrichen, dass im Rahmen der nächsten Sitzung der Spezialkommission, die für den 9. Juli geplant ist, die Kommission vorläufige Berichte über die Sammlung, die Bearbeitung und das Stadium der Vorbereitung von Materialien für internationale Instanzen behandeln wird.
Die Spezialkommission zur Erfassung und Sammlung von Beweisen von Kriegsverbrechen der ukrainischen Regierung im Donbass wurde gemäß einem Erlass des Oberhaupts der DVR Alexandr Sachartschenko vom 30. Mai 2016 gebildet. Zur Vorsitzenden der Kommission wurde die Außenministerin der Republik Natalja Nikonorowa ernannt. In der Kommission sind die Abgeordnete des Volkssowjets Jekaterina Gubarewa, die Informationsministerin Jelena Nikitina, die Bevollmächtigte der DVR für Menschenrechte Darja Morosowa, die leitende Spezialistin der Abteilung für methodischen und rechtlichen Schutz von Kindern der staatlich-juristischen Koordination der Administration des Oberhaupts der DVR Eleonora Fedorenko sowie Vertreter des Staatssicherheitsministeriums, des Innenministeriums und der Generalstaatsanwaltschaft des Landes. Die erste Sitzung fand am 6. Juni statt.

 

Dan-news.info: Ukrainische Truppen haben in der Nacht die Umgebung von Gorlowka mit Artillerie des Kalibers 152mm beschossen. Dies teilte heute das Verteidigungsministerium der DVR mit.
„In der Nacht wurden beim Beschuss von Gorlowka Artilleriegeschütze vom Kaliber 152mm verwendet“, sagte der Gesprächspartner der Agentur.
Nach Angaben des Verteidigungsministeriums wurden auf Wohngebiete von Gorlowka mehr als 10 Artilleriegranaten abgeschossen. Abteilungen des Gegners schossen von den Positionen im besetzen Showanka und der Schuma-Schlucht. Verletzte gab es nicht.

 

Dan-news.info: Glückwünsche des Oberhaupts der DVR Alexandr Sachartschenko zum Tag der Freundschaft und Einheit der Slawen
Der Tag der Freundschaft und Einheit der Slawen ist ein für die Einwohner unserer Republik bedeutsamer Feiertag. Wir leben heute in schwierigen Zeiten. Zeiten, wo jeder seine Wahl treffen muss. Eine Wahl zwischen Gut und Böse, zwischen Ewigen und Kurzfristigem, Zeiten, wo jeder für sich festlegen muss, wer Feind und wer Freund ist.
Vor zwei Jahren haben wir unsere Wahl getroffen. Wir sind nicht am Gängelband eines Häufleins überdrehter Radikaler gegangen, die versuchen unsere Geschichte und Kultur zum Nutzen der sogenannten Eurointegration zu zertreten. Wir sind unseren Werten treu geblieben, unserem Gedenken, unseren Vorfahren. Und wir haben unsere Wahl mit der Waffe in der Hand verteidigt.
Man sagt, dass ein Freund in der Not erkannt wird, und der Krieg, der in unser Land gekommen ist, hat gezeigt, wer ein Freund ist und wer ein Feind. Russen, Ukrainer, Weißrussen, Serben, Polen, Bulgaren – Vertreter praktisch aller slawischen Völker sind zur Verteidigung der Donezker Volksrepublik gekommen, dem Vorposten der russischen Welt. Das Donezker Land war immer vielnational, aber der Geist seines Volkes, das Gedenken an unsere Vorfahren, die Taten unserer Helden waren immer untrennbar mit Russland verbunden. Denn die Einheit der Slawen ist eine Konzentration der verschiedensten Völker um dieses geistige, kulturelle und historische Zentrum, dass Russische Welt genannt wird.
Bereits Taras Bulba hat in dem unsterblichen Werk Gogols gesagt: „Es waren auch in anderen Ländern Genossen, doch solche Genossen wie auf der russischen Erde gab es nicht“. Diese Worte bleiben auch heute aktuell. Wir feiern den Tag der Freundschaft und Einheit der Slawen als eine große Familie der slawischen Völker und ich bin überzeugt, dass das ukrainische Volk Teil dieser Familie bleibt und immer bleiben wird. Und soll jetzt der Krieg wüten, der von einer Gruppe Neonazisten entfacht wurde, die völlig unverdient die Bezeichnung „ukrainischer Patriot“ monopolisieren, ich weiß, dass die wirklichen Ukrainer, die wirklichen Patrioten mit uns, mit Russland, mit der russischen Welt sind!
Zum Feiertag Freunde! Zum Feiertag Brüder!
Das Oberhaupt der Donezker Volksrepublik, Alexandr Sachartschenko

 

Dan-news.info: Zwei Häuser wurden nach vorläufigen Angaben in während des heutigen Beschusses von Dokutschajewsk von Seiten der ukrainischen Streitkräfte beschädigt. Dies teilte heute der stellvertretende Leiter der Stadtverwaltung Ruslan Dolbatschew mit.
„Etwa vor einer halben Stunde wurde ein Treffer an der Kreuzung der Komsomolskaja- und der Thälmann-Straße festgestellt. Nach vorläufigen Informationen wurden zwei Häuser beschädigt. Inzwischen ist eine Kommission dorthin gefahren. Informationen über Opfer sind nicht eingegangen“, informierte der Gesprächspartner der Agentur.
Einzelheiten über den Beschuss und Informationen über die Zerstörungen werden noch geprüft.
Später wurde von der Stadtverwaltung mitgeteilt:
„Beim Eintreffen der Kommission am Ort des Beschusses wurde festgestellt, dass das Geschoss einen Nussbaum traf und dadurch eine Beschädigung von Wohnhäusern verhindert wurde. Opfer gibt es auch nicht“, sagte der Gesprächspartner der Agentur.

 

Abends:

 

De.sputniknews.com: Die Ukraine will hart auf die vom Büro der Parlamentarischen Versammlung des Europarates (PACE) deklarierte Wiederaufnahme des Dialogs mit Russland reagieren, wie die Vize-Vorsitzende des ukrainischen Parlaments, Irina Geraschtschenko, auf Facebook erklärte.
Sie verwies auf „Stimmungsänderungen“ in den Wandelgängen der PACE und auf die Milderung der Rhetorik Moskau gegenüber. Die Deklaration der PACE, Russland entgegenzukommen, bezeichnete sie als „Lästerung“ und betonte, in der Ukraine sei man über derartige Erklärungen enttäuscht.
„Wir bereiten eine harte Reaktion auf die Handlungen (des Präsidenten der PACE) Pedro Agramunt vor. Ich bin überhaupt überzeugt, dass nur eine harte und aktive Position an der internationalen Front die Europäer zwingen wird, die Krim und den Donbass sowie die Prinzipien nicht zu vergessen“, schreibt sie.
Ihr zufolge „rettet“ die Ukraine jetzt Europa – „sie schützt seine Ostgrenzen und erinnert an die Prinzipien“.
Auch das ukrainische Außenministerium reagierte scharf auf die Deklaration des Büros der PACE. „Ich bin außerordentlich verwundert und enttäuscht über die Deklaration des Büros der parlamentarischen Versammlung des Europarates“, erklärte der Chef dieser Behörde, Pawel Klimkin.
Am Freitag hatte das Büro der PACE eine Deklaration verabschiedet, in der sie die Notwendigkeit des Dialogs mit Russland betont.

 

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