Presseschau vom 13.06.2016

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe.

 

 

Abends / nachts:

 

 

Dan-news.info: Ukrainische Truppen haben den Beschuss des zentralen Stadtbezirks von Gorlowka mit schweren Waffen wieder aufgenommen. Dies teilte heute eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
„Gegen 23:00 hat die ukrainische Seite einen Beschuss des zentralen Stadtbezirks von Gorlowka mit Geschützen des Kalibers 122mm begonnen“, sagte der Gesprächspartner der Agentur.
Nach Angaben der Quelle schießen die Abteilungen des Gegners von den Positionen im Gebiet des besetzten Dorfes Nowgorodskoje. Nach vorläufigen Informationen haben die ukrainischen Streitkräfte mindestens fünf Artilleriegeschosse abgefeuert. Der Beschuss geht weiter. Informationen über Verletzte und Zerstörungen werden noch geprüft.

 

 

Vormittags:

 

 

Gefunden auf der Facebook-Seite der Bürgerinitiative für Frieden in der Ukraine: Video: Rund 300 rechtsradikale Söldner des blutigen ukra-faschistischen Söldner-Bataillons „Asow“ (Symbol der umgedrehten Wolfsangel) marschierten gestern durch die Strassen der Großstadt Mariupol.
Gefeiert werden sollte der Tag der „Befreiung der Stadt Mariupol“ von den Separatisten. Der „Kampf“ wurde damals gegen unbewaffnete Bürger der Stadt geführt, die gegen den verfassungswidrigen Maidan-Putsch demonstrierten.
Unterstützung aus dem Volk für die „Feier“ kam nicht. Die Bürger Mariupols kamen auch nicht zum Klatschen. Bei rund 550.000 Einwohnern fanden sich gerade mal 20 Zujubler, später auf dem zentralen Lenin-Platz – und selbst das waren wahrscheinlich irgendwelche Verwandten der Söldner.

 

Dan-news.info: Ukrainische Truppen haben in der Nacht mit schweren Waffen Gorlowka, die Umgebung von Jasinowataja und Dokutschajewsk beschossen. Dies teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
„In der Zeit von 22:50 bis 2:20 hat die ukrainische Seite mit Geschützen des Kalibers 122mm Gorlowka, den Jasinowatajer Checkpoint, die Umgebung des Gewerbegebiets und Dokutschajewsk beschossen“, sagte der Gesprächspartner der Agentur.
Nach seinen Angaben wurden von den Positionen der ukrainischen Streitkräfte insgesamt 70 Artilleriegeschosse abgefeuert.
Neben Artillerie verwendete die ukrainische Seite Mörser, insgesamt wurden 253 Mörsergeschosse des Kalibers 82 und 120mm abgeschossen. Beschossen wurden auch die nördlichen und westlichen Außenbezirke von Donezk, die Dörfer Sosnowskoje und Kominternowo im Süden der DVR.

 

Dan-news.info: Drei Mehrparteienhäuser und eine Gasleitung wurden in der Folge des nächtlichen Beschusses von Gorlowka von Seiten der ukrainischen Streitkräfte beschädigt. Dies teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
„In der Folge der Explosion von Geschossen wurden Häuser auf der Schaschurin-Straße 3, 11 und 21 im Nikitowskij-Bezirk von Gorlowka beschädigt. Dort wurde auch eine Gasleitung durchschlagen“, sagte der Gesprächspartner der Agentur.
Nach Angaben der Quelle wurde aus dem besetzten Dorf Nowgorodskoje unter Verwendung von Geschützen des Kalibers 122mm geschossen.
Der Leiter des Kujbyschewskij-Bezirks von Doezk Iwan Prichodko teilte gegenüber DAN mit, dass ein Lager mit Kunststofffenstern in der Jaroslawskaja-Straße 28 beschossen wurde. „Außerdem wurden im Verlauf der Nacht die Stadtteile Oktjabrskij, Sewernyj sowie Perwaja und Wtoraja vom Strom abgeschlossen“, fügte Prichodko hinzu.

 

Gefunden auf der Facebook-Seite von Antimaidan: ++ EIL +++ Enteignung und Europa schweigt! +++ 50 BEWAFFNETE UKRAINISCHE NAZIS STÜRMEN KIRCHE DER UKRAINISCH-ORTHODOXEN NÄHE TERNOPOL !!! +++
Rund 50 bewaffnete rechtsradikale Söldner der ukrainischen Nazi-Organisation „Rechter Sektor“ haben eine ukrainisch-orthodoxe Kirche des Moskauer Patriarchats im Dorf Kolosovo in der westukrainischen Region Ternopol gestürmt und mit der Enteignung begonnen. Alle Geistlichen wurden unter Gewaltanwendung und Morddrohungen vertrieben.
Die ukrainischen Nazis wollen die Kirche ihrer nicht-kanonischen, also nicht anerkannten „Kirche“ des Kiewer Patriarchats übergeben, die sowohl den gewaltsamen verfassungswidrigen und US-gewollten Maidan-Putsch unterstützte, als auch die Nazis selbst gutheißt. Filaret, der Patriarch der besagten Pseudo-Kirche des sog. Kiewer Patriarchats, bekommt massive finanzielle Unterstützung aus den USA, vor allem weil er den Russenhass und die russophobe Hetze in der Ukraine begrüßt, ganz im Sinne der US-Imperialpolitik. Filaret trifft sich auch mit US-„Terror“-Senator John McCain, der ihn politisch im US-Senat unterstützt. So läuft das.
+++ Mitten im Jahre 2016 werden Kirchen gewaltsam von ukrainischen Nazis enteignet, deren Priester geschlagen, bedroht und vertrieben – und die EU? Was tut die EU? Sie schweigt! Deutsche Medien und Politiker schweigen! Bürger- und Menschenrechtler schweigen! Heuchler! Und die neu-nazifizierte Ukraine und das Kiewer Regime werden immer weiter kritiklos von EU-Geldern unterstützt! Kriminelles Gesindel, das Beihilfe leistet…
Quelle mit Fotos – ukrainisches TV: http://112.ua/…/ternopolskiy-pravyy-sektor-opublikoval-foto

 

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden siebenmal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Das Dorf Kalinowo wurde viermal von den ukrainischen Truppen mit 82mm-Mörsern, Granatwerfern und Schusswaffen beschossen. Geschossen wurde aus Richtung Nowoswanowka, Nowoalexandrowka und Troizkoje.
Mit 120mm- und 82mm-Mörsern sowie mit Schusswaffen wurden die Positionen im Gebiet von Weselogorowka beschossen. Der Beschuss kam aus Richtung Troizkoje.
Die Kiewer Truppen verwendeten auch im Staniza-Luganskaja-Bezirk
Verluste gibt es keine.

 

De.sputniknews.com: Moskau spricht von Fortschritt bei Zusammenarbeit Russland-USA in Syrien
Bei der Koordinierung zwischen den russischen und den US-Militärs in Syrien sind laut dem russischen Vizeaußenminister Gennadi Gatilow eindeutige Fortschritte beim Arbeitsniveau festzustellen.
„Es gibt bilaterale russisch-amerikanische Mechanismen. Wir konnten eine ziemlich enge Zusammenarbeit und militärische Konsultationen in Gang setzen“, so Gatilow.
Die russischen und amerikanischen Militärs tauschen dem Vizeaußenminister zufolge regelmäßig Informationen aus; das Koordinierungszentrum in Genf funktioniere in vollem Maße, es gebe Kontakten zwischen den russischen Militärs in Hmeimim und den US-Soldaten in Amman.
„In diesem Sinne erfolgt eine ziemlich enge Koordinierung, einschließlich von Versuchen, die Handlungsgebiete der Terrorgruppierungen festzustellen. Deswegen kann man einen gewissen Progress auf dem Arbeitsniveau feststellen“, schloss Gatilow.
Die russische Luftwaffe hatte seit Ende September auf Bitte der Regierung in Damaskus in Syrien Angriffe gegen Stellungen der Terrororganisationen Daesh, Dschabhat an-Nusra und anderer geflogen. Diese Terrorgruppen hatten in den vergangenen Jahren weite Teile des Landes erobert. Mit Hilfe russischer Bomber, die Hmeimim in Latakia als Stützpunkt nutzen, konnte die syrische Regierungsarmee die Dschihadisten aus vielen Orten vertreiben.
Seit dem 27. Februar gilt in Syrien eine Waffenruhe zwischen den Regierungstruppen und bewaffneten Rebellen. Die von Russland und den USA vermittelte Feuerpause nimmt Angriffe auf die vom UN-Sicherheitsrat als terroristisch eingestuften Gruppen aus.

 

Lug-info.com:  Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden siebenmal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Das Dorf Kalinowo wurde viermal von den ukrainischen Truppen mit 82mm-Mörsern, Granatwerfern und Schusswaffen beschossen. Geschossen wurde aus Richtung Nowoswanowka, Nowoalexandrowka und Troizkoje.
Mit 120mm- und 82mm-Mörsern sowie mit Schusswaffen wurden die Positionen im Gebiet von Weselogorowka beschossen. Der Beschuss kam aus Richtung Troizkoje.
Die Kiewer Truppen verwendeten diese Waffen auch im Staniza-Luganskaja-Bezirk
Verluste gibt es keine.

 

Ukrinform.ua Die deutsche Regierung unterstützt 2016 und 2017 Hilfsprojekte der Welternährungsorganisation der Vereinten Nationen in der Ostukraine mit weiteren sechs Millionen Euro.
„Die Bundesregierung hat die Unterstützungsleistungen für das vom Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) durchgeführte Hilfsprogramm “Emergency Assistance to Civilians Affected by the Conflict in Eastern Ukraine“ aufgestockt. Weitere 6 Mio. Euro werden dem WFP für die Fortsetzung seiner Arbeit in der Ostukraine in diesem und im kommenden Jahr zur Verfügung gestellt. Bereits 2015 konnte Deutschland die humanitären Maßnahmen des WFP in der Ukraine mit 4,5 Mio. Euro unterstützen“, teilte die deutsche Botschaft in Kiew am Montag mit.
„Das Ziel des seit Ende 2014 laufenden und angesichts der fortbestehenden Notlage in der Ostukraine ausgeweiteten Hilfsprojektes ist es, die Grundversorgung mit Nahrungsmitteln von bedürftigen Menschen sicherzustellen, die vom Konflikt in der Ostukraine betroffen sind», heißt es in der Meldung.
Seit Beginn des Konflikts konnten rund 650.000 Menschen in der Ostukraine vom WFP Nahrungsmittelhilfe erhalten.

 

Dan-news.info: Durch die nächtlichen Beschüsse der ukrainischen Streitkräfte wurden in Gorlowka, Donezk und Makejewka 19 Gebäude beschädigt. Darüber berichtete heute das operative Kommando der DVR, davon zwei in Donezk, zwei in Makejewka und 15 in Gorlowka
Dort wurde hinzugefügt, dass die Rede sowohl von Wohnhäusern als auch von Wirtschafts- und Industrieobjekten ist.
In Gorlowka wurden nach Angaben von „Donbassgas“ in der Folge des Beschusses 60 Verbraucher von der Gasversorgung abgeschnitten. „Gestern um 23 Uhr wurde eine Beschädigung einer Gasleitung in der Folge eines Beschusses auf die Schaschurin-Straße festgestellt, am Eingang eines Mehrparteienhauses. In der Folge wurden 60 Verbraucher von der Gasversorgung abgeschnitten. Dank der operativen Einsätze der Reparaturbrigade wurde die Beschädigung gefunden. Zurzeit läuft die Reparatur. Im Laufe des Tages werden die Schäden beseitigt sein“, sagte der Pressedienst von Donbassgas.
Inzwischen haben in Donezk die kommunalen Dienste die Stromversorgung des Kujbyschewskij-Bezirks wieder in Ordnung gebracht, die durch den nächtlichen Beschuss von Seiten der ukrainischen Streitkräfte ausgefallen war. „Wir haben uns bemüht, möglichst schnell mit der Reparatur der Stromversorgung zu beginnen, weil viele Ortschaften ohne Strom sind. Es sind bereits alle Verbraucher wieder angeschlossen“, teilte der Leiter des Kujbyschewskij-Bezirk Iwan Prichodko mit.

 

De.sputniknews.com: Marseille: Bewaffnete Polizisten dringen in Hotel mit russischen Fans ein
Einige Dutzend bewaffnete französische Polizisten sind in ein Hotel eingedrungen, in dem Mitglieder der russischen Vereinigung der Fußballanhänger untergebracht waren, wie der Präsident der Vereinigung Alexander Schprygin mitteilte.
„Am Tage kamen in das Hotel, in dem Mitglieder der Vereinigung wohnen, 40 mit Maschinenpistolen bewaffneten Polizisten. Sie brachen in Hotelzimmer ein, notierten alle Personaldaten und fotografierten alle“, schrieb Schprygin via Twitter.
Zu diesen Handlungen seitens der französischen Polizei kam es vor dem Hintergrund der Randale, an der Fußballfans, einschließlich solchen aus Russland, beteiligt waren.
Nach dem Spiel Russland gegen England (1:1) kam es zu Zusammenstößen zwischen russischen und englischen Fans, bei denen mehrere Personen verletzt wurden. Die Schlägerei konnte erst durch Ordnungskräfte beendet werden. Am Sonntag hat die Vereinigung Europäischer Fußballverbände (UEFA) eine Ermittlung gegen den RFS eingeleitet.

 

 

Nachmittags:

 

 

News-front.info: Donbass: Schwere Bombeneinschläge des ukrainischen Militärs erschüttern Donezk. Von Christian Lehmann
Trotz internationaler Kritik in den vergangenen Wochen und des vereinbarten Waffenstillstands gemäß des Minsk-2-Abkommens, attackiert das ukrainische Militär weiter die abtrünnige Region im Donbass. Ein Video zeigt zerstörte Häuser in der Stadt, nachdem das ukrainische Militär schwere Artillerie einsetzte.
Zerstörte Dächer von Wohnhäusern und verwüstete Wohnungen von Bürgern der Stadt Donezk sind das Ergebnis der vergangen Attacken durch die ukrainischen Streitkräfte. Ob sie einfach blind in die Stadt reinfeuern oder gezielte Angriffe ausüben, ist dabei unklar. Klar ist allerdings, dass die neusten Bilder der Verwüstung keine militärischen Ziele sind, wie man auf diesem Video von Ruptly sehen kann.
Der Vizestabschef der Donezker Volkswehr, Eduard Basurin, teilte vor Journalisten mit, dass hunderte Granaten an einem Tag auf die Volksrepublik abgefeuert wurden. Mit Schützenpanzern, Granatwerfern und schweren Artilleriegeschossen wurde das Territorium der Republik innerhalb von 24 Stunden insgesamt 671 Mal beschossen, teilte die Moskauer Nachrichtenagentur Sputnik mit.
Vor wenigen Tagen kündigte bereits der Vertreter der selbsternannten Volksrepublik Donezk bei den Minsker Verhandlungen Denis Puschilin mit, dass er eine aufgrund der aktuellen Lageanspannung im Donbass eine Sondersitzung der Ukraine-Kontakgruppe initiierte, wie die Nachrichtenagentur News Front berichtete.
„Den Beschuss heute Nacht würde ich nach Intensität mit August vergangenen Jahres vergleichen. Die ukrainische Armee hat gezielt Wohnbezirke der Städte Donezk, Jassinowataja und Makejewka beschossen. Um eine Eskalation zu vermeiden und das Vorgehen der Ukraine sofort zu unterbinden, wendet sich die Volksrepublik Donezk an den OSZE-Sonderbeauftragten Martin Sajdik mit der Initiative, eine Sondersitzung der Kontaktgruppe in Form einer Videokonferenz einzuberufen“, sagte Puschilin am vergangenen Donnerstag.
Bereits vor vier Wochen startete das ukrainische Militär eine Großoffensive gegen die abtrünnigen Regionen im Donbass. Im Raum von Andrejewka, fünf Kilometer vor der Trennlinie entfernt, wurde schweres militärisches Gerät in Stellung gebracht. Wie Bausrin damals mitteilte, wurden auch 300 Mann des Freiwilligen-Polizei-Bataillons für Sondereinsätze „Lwow“ festgestellt.

 

Lug-info.com: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Major Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die Lage im Verantwortungsbereich der Volksmiliz hat sich nicht wesentlich geändert und bleibt weiterhin angespannt und hat eine Tendenz zur Verschärfung.
„Nach Angaben unserer Aufklärung wurden drei Mehrfachraketenwerfer „Grad“ im Verantwortungsbereich der 24. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte aus Sewerodonezk in Richtung Lisitschansk verlegt“, teilte Marotschko mit.
Er erinnerte daran, dass in diesem Gebiet schon zuvor eine Bewegung dieser Waffenart beobachtet wurde.
„Außerdem finden am westlichen Rand von Nowoajdar im Verantwortungsbereich der 92. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte taktische Spezialübungen von Einheiten zum Aufbau einer Pontonbrücke statt“, fügte er hinzu.
„Auf dem Hintergrund der schwierigen innenpolitischen Lage im Land geht der innere Konflikt zwischen den Soldaten der ukrainischen Streitkräfte und Soldaten des staatlichen Grenzdienstes der Ukraine weiter“, sagte Marotschko.
„So fand nach Mitteilung des Einwohners von Staniza Luganskaja Maxim Konstantinowitsch Sidorow am 9. Juni in der Ortschaft während der Umgestaltung der Einflusssphären ein Konflikt zwischen Soldaten 28. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte und Soldaten des Grenzdienstes statt“, berichtete der Vertreter der Volksmiliz.
Er sagte, dass im Verlauf des Konflikts „einer der Soldaten der ukrainischen Streitkräfte sich mit einer Antipanzerhandgranate bewaffnete, zu den Positionen der Grenzkräfte ging und einen Schuss durchführte“.
„In der Folge wurde der Schütze verletzt, drei Grenzschutzsoldaten starben, einer weiterer wurde mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus in Starobelsk eingeliefert“, erläuterte Marotschko.
Diese Verluste werden von der militärisch-politischen Führung der Ukraine sorgfältig verheimlicht.

 

De.sputniknews.com: EU-Parlamentarier wollen Einreiseverbot für russische Geheimdienstchefs aufheben
Eine Gruppe von Abgeordneten der einflussstarken und zahlenmäßig größten Fraktion im EU-Parlament, der Europäischen Volkspartei, hat sich für die Aufhebung des Einreiseverbots in die EU-Länder für die Chefs der russischen Inlands- und Auslandsgeheimdienste, Alexander Bortnikow und Michail Fradkow, eingesetzt, wie der Portal EUobserver mitteilt.
Laut den Abgeordneten schaffen die Visabeschränkungen für die Leiter der russischen Sicherheitsdienste Gefahren für die Sicherheit bei der Terrorbekämpfung, schreibt das belgische Nachrichtenportal.
Die Beziehungen zwischen Russland und dem Westen hatten sich wegen der Situation in der Ukraine verschlechtert. Die EU und die USA gingen im Juni 2014 von Einzelsanktionen gegen Privatpersonen und Unternehmen zu einschränkenden Maßnahmen gegen ganze Sektoren der russischen Wirtschaft über. Im Gegenzug erließ Moskau ein Einfuhrverbot für Lebensmittel aus jenen Ländern, die Sanktionen gegen Russland verhängt hatten. Im Juni 2015 hatte Moskau als Reaktion auf die Verlängerung der Anti-Russland-Sanktionen auch sein Lebensmittelembargo um ein weiteres Jahr, bis zum 6. August 2016, ausgeweitet.
Die gegen Russland verhängten Sanktionen laufen am 31. Juli ab. Über ihre Verlängerung werden die EU-Länder bei ihrem Gipfeltreffen am 28./29. Juni beraten. Mehrere  europäische Staaten haben sich bereits zu einer Lockerung der Sanktionen bereit gezeigt.

 

Dnr-online.ru/Dan-news.info/youtube-Seite des Verteidigungsministeriums der DVR:
Pressekonferenz des stellvertretenden Kommandeurs des operativen Kommandos der Streitkräfte der DVR Eduard Basurin (Zusammenfassung mehrerer Meldungen):
Die Lage in der DVR bleibt weiterhin angespannt.
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Truppen 411 Mal das Territorium der Republik beschossen. Der Gegner schoss 77 Artilleriegeschosse des Kalibers 152mm und 122mm, 187 Mörsergeschosse des Kalibers 120mm und 68 Mörsergeschosse des Kalibers 82mm ab. Außerdem wurde mit Panzertechnik, Granatwerfern und Schusswaffen geschossen.
Das Feuer eröffneten die ukrainischen Truppen auf folgende Ortschaften: Sajzewo, Gorlowka, Schirokaja Balka, Jasinowataja, Spartak, Staromichajlowka, Kominternowo, Dokutschajewsk, den Petrowskij-Bezirk und den Flughafen von Donezk.
Es starb ein Soldat der Armee der DVR.

In der Folge der Beschüsse von Donezk, Gorlowka, Makejewka wurden 19 Gebäude teilweise beschädigt.
Die verbrecherischen Befehle zum Beschuss gaben die Brigadekommandeure Rjabokon, Wodolaskij, Sokolow, Deljatizkij, Wojkolow, Sabolotnyj.
Alle Informationen über Verletzungen der Minsker Vereinbarungen haben wir den Vertretern der OSZE und des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination übergeben.
Unsere Aufklärung stellt weiterhin eine Konzentration verbotener Waffen und Personals des Gegners entlang der Kontaktlinie fest. So in den Gebieten folgender Ortschaften:
– Stupotschki, 21 km von der Kontaktlinie, es wurde die Stationierung von zehn Panzer festgestellt;
– Nowobachmutowka, 10 km von der Kontaktlinie, es wurden Feuerpositionen für 152mm-Artilleriegeschütze festgestellt;
– Sajzewo, 0,5 km von der Kontaktlinie, es wurde die Ankunft von 120 Mann aus einer Abteilung des „Rechten Sektors“ festgestellt.
Ich wende mich an die ukrainische militärisch-politische Führung. Uns ist bekannt, dass sich Positionen und Artillerie der ukrainischen Streitkräfte in Awdejewka im Gebiet der kokschemischen Fabrik befinden. Von diesen Positionen aus haben die Straftruppen bereits mehrfach Städte der Republik beschossen und tun dies weiterhin. In der Folge dieser zynischen Beschüsse gab es Opfer unter der friedlichen Bevölkerung und zerstörte Wohnhäuser. Wir empfehlen den ukrainischen Streitkräften nachdrücklich, Waffen und Technik aus diesem Gebiet abzuziehen, andernfalls werden wir gezwungen sein zu antworten und die Antwort wird nicht lange auf sich warten lassen.
Ein weiteres Mal will ich die ganze Weltöffentlichkeit und die Rechtschutzorganisationen aufrufen sich zu vereinen und in einer einheitlichen Front im Kampf gegen das Böse aufzutreten, das gegen die friedliche Bevölkerung des Donbass gerichtet ist.
Im Gebiet des Majorsker Kontroll- und Passierpunkts sind die ukrainischen Streitkräfte um 1,1 km vorgedrungen. Der Abstand zwischen den Checkpoints hat sich verringert. Zuvor betrug der Abstand zwischen den Checkpoints etwa 3 km.

 
Ukrinform.ua: Deeskalation im Donbass: Muschenko erwartet von der OSZE konkrete Schritte
Die Spezielle Beobachtermission der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) in der Ukraine muss sich darum bemühen, dass die Spannungen abgebaut und die Abkommen von Minsk von illegalen bewaffneten Gruppen eingehalten werden.
Darüber berichtet der Pressedienst des Verteidigungsministeriums der Ukraine nach dem Treffen des Chefs des Generalstabs der Ukraine, Wiktor Muschenko, mit dem Chef der Speziellen OSZE-Beobachtungsmission in der Ukraine, Ertugrul Apakan.
„Wir sind sehr besorgt über solche Erhöhung der Intensität der Verstöße gegen die Abkommen von Minsk seitens russischer Terroristen“, sagte Muschenko und fügte hinzu, dass er von der OSZE-Beobachtungsmission in der Ukraine praktische Schritte zum Abbau der Spannungen und die Einhaltung der Vereinbarungen von Minsk erwartet.
Der Chef des Generalstabs informierte den Vorsitzenden der Speziellen OSZE-Beobachtermission darüber, dass die Streitkräfte der Ukraine im Juni 5 Soldaten verloren haben, und 75 Soldaten wurden verletzt.

 

De.sputniknews.com: Nato will im laufenden Jahr Militärausgaben um drei Milliarden US-Dollar erhöhen
Die Ausgaben der Nato-Mitgliedsländer für Verteidigungsbelange werden im Jahr 2016 um drei Milliarden US-Dollar wachsen, wie der Generalsekretär der Allianz, Jens Stoltenberg, in einer Pressekonferenz sagte.
„Der Zuwachs wird sich jährlich auf rund 1,5 Prozent belaufen.“
Stoltenberg bestätigte, dass die Nato vier Bataillone in baltischen Ländern und Polen stationieren werde.
Die Führung der Allianz begründet die höheren Militärausgaben und zunehmenden militärischen Aktivitäten in Osteuropa mit einer angeblichen Bedrohung durch Russland.
Obwohl die Nato gut begreife, dass Russland nie ein Mitgliedsland der Allianz überfallen würde, nutze sie dies als Vorwand, um mehr Technik und Bataillone in Osteuropa zu stationieren, hatte Russlands Außenminister Sergej Lawrow Anfang Juni gesagt.
Am 12. Mai hatte die Nato auf der Militärbasis Deveselu in Rumänien einen wichtigen Teil ihrer neuen Raketenabwehr in Osteuropa in Betrieb genommen. Die Abwehr soll nach offiziellen Angaben mögliche Angriffe durch den Iran abfangen. Am 14. Mai war in der Ortschaft Redzikowo im Kreis Slupsk in Nordostpolen mit der Errichtung einer weiteren Komponente des US-Raketenabwehrsystems der Nato in Osteuropa begonnen worden.

 

Ukrinform.ua: ie Verteidigungsminister der NATO werden bei ihrem Treffen in Brüssel weiter Hilfsmaßnahmen für die Ukraine beschließen.
Das erklärte Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg im Vorfeld des Treffens, berichtet ein Korrespondent von Ukrinform.
„Am Mittwoch treffen wir uns mit dem Verteidigungsminister der Ukraine an der Sitzung der Kommission Nato-Ukraine. Wir sind über die Sicherheitslage und Waffenstillstandverletzungen in der Ostukraine besorgt“, sagte der Nato-Chef.
Die Nato-Länder werden endgültig über das Hilfspaket für die Ukraine bei dem Nato-Gipfel in Warschau am 8./9. Juli entscheiden.

 

Dan-news.info:  Die Einwohner der DVR, einschließlich der frontnahen Städte und Bezirke, werden kostenlos Kinovorführungen unter offenem Himmel im Rahmen des Projekts „Mobiles Kino“ der gesellschaftlichen Organisation „Molodaja Respublika“ besuchen können. Dies teilte heute der Pressedienst der Organisation mit.
„Wir haben das patriotische Projekt „Mobiles Kino“ gestartet, in dessen Rahmen kostenlose Vorführungen für die Einwohner der DVR organisiert werden. Die Vorführungen finden in allen Städten und Bezirken der Republik statt, aber vor allem in den Ortschaften in der Nähe der Frontlinie“, sagte der Gesprächspartner der Agentur.
Das „Mobile Kino“ ist ein Kleinbus mit Multimediaausrüstung für Kinovorführungen unter freiem Himmel.
„Die erste Vorführung im Rahmen des Projekts fand am 12. Juni in Telmanowo statt. Für die Einwohner wurde der Film „Equipage“ gezeigt, anlässlich des Russland-Tages“, wurde hinzugefügt.
Als nächstes wird das mobile Kino in den Jasinowataja-Bezirk und nach Debalzewo kommen. Die genaue Zahl der Vorführungen steht noch nicht fest, dass Programm wird kurzfristig festgelegt.

 
Ukrinform.ua:  Nach dem Referendum: Niederländischer Premier sieht EU-Ukraine-Assoziierungsabkommen in Gefahr
Der niederländische Regierungschef, Mark Rutte, hat das Ergebnis des Referendums über das Assoziierungsabkommen zwischen der EU und Ukraine „desaströs“ genannt. Das berichtet der TV-Sender NOS.
Es gibt die Möglichkeit, dass die Niederlanden das Abkommen nicht unterzeichnen, wenn auf der EU-Ebene und zwischen den politischen Parteien in den Niederlanden keine Einigung erzielt wird, sagte Rutte bei einem Treffen mit Parlamentariern der EU-Ländern in den Haag. Er hoffe jedoch, dass es nicht so weit komme.
Rutte sprach sich entschieden gegen Referenden aus, besonders wenn es um zwischenstaatliche Abkommen geht.
Das Referendum in den Niederlanden über das Assoziierungsabkommen fand am 6. April statt. 61 Prozent der Teilnehmer am Referendum stimmten mit „Nein“. Rund 38 Prozent votierten für den Vertrag.

 

Dan-news.info: Mehr als 2000 Verbraucher sind in Donezk nach den massiven Beschüssen von Seiten der ukrainischen Streitkräfte am letzten Wochenende ohne Strom, die Reparaturen sind schwierig. Dies teilte heute das Kohle- und Energieministerium der DVR mit.
„Der Stand am Morgen des 13. Juni ist in der Hauptstadt der DVR der, dass 136 Transformatorunterstationen vom Netz abgeschnitten sind, 45 von ihnen befinden sich an der Abgrenzungslinie“, heißt es im Ministerium.
Nach Angaben des Energieministeriums befindet sich ein Drittel der betroffenen Transformatorunterstationen in der Nähe der Front, deshalb sind dort die Reparaturarbeiten erschwert. Im Verlauf der Beschüsse wurden auch Einwohner von Makejewka und der nördlichen Außenbezirke von Gorlowka vom Strom abgeschnitten.
„Unter anderem wurde in der Folge des massiven Beschusses in der Nacht vom 11. auf den 12. Juni Sajzewo im Norden von Gorlowka völlig vom Strom abgeschnitten, in Makejewka sind etwa 1000 Verbraucher ohne Stromversorgung“, fügte das Ministerium hinzu.
In diesen Richtungen finden Reparaturarbeiten statt, es wurden Ersatzunterstationen herangezogen.

 

 

Abends:

 

 

De.sputniknews.com: Prorussisches Banner in New York ausgehängt: „Stellt euch die Welt ohne Russland vor“
Einige Aktivisten haben in New York ein Banner anlässlich des Tages Russlands am Sonntag angebracht. Die Welt sähe ganz anderes aus, falls es Russland nicht gäbe, hieß es auf dem Plakat.
„Russland! Stellt euch die Welt ohne es vor“, lautete die Botschaft auf dem Tuch, das an einer Brücke neben dem High Lane-Park befestigt war. Unter dieser Überschrift sind große Errungenschaften Russlands im 20. und im 21. Jahrhundert aufgelistet: der Sieg über Nazi-Deutschland, der Raumflug von Juri Gagarin, die Erfindung des Fernsehens durch Vladimir Zworykin und der Militäreinsatz in Syrien.
Der 12. Juni gilt als Nationalfeiertag in Russland.
Dieses Datum ist in zweierlei Hinsicht markant: Am 12. Juni 1990, im letzten Jahr des Bestehens der Sowjetunion, beschloss der erste Kongress der Volksdeputierten der Russischen Sozialistischen Föderativen Sowjetrepublik (RSFSR) eine Erklärung über die staatliche Souveränität Russlands. Ein Jahr später, am 12. Juni 1991, fanden die ersten direkten freien Präsidentenwahlen in der Geschichte Russlands statt, die Boris Jelzin mit mehr als 57 Prozent der Stimmen gewann.
Per Erlass des Präsidenten Russlands vom 2. Juni 1994 wurde der 12. Juni zum Staatsfeiertag erklärt.
Die Souveränitätserklärung wurde zu der Zeit angenommen, als die bisherigen Unionsrepubliken ihre Unabhängigkeit proklamierten. Deshalb wurde der Tag der Annahme der Erklärung zunächst als Tag der Unabhängigkeit bezeichnet. Nicht viele Einwohner Russlands konnten sich aber mit dieser Bezeichnung abfinden. Seit einem Fernsehappell von Präsident Boris Jelzin am 12. Juni 1997 heißt der Tag der Annahme der Souveränitätserklärung „Tag Russlands“.

 

Rusvesna.su: Interpol hat die Bitte der Ukraine abgelehnt, den Kommandeur des separaten Aufklärungsbataillons „Spartak“ der Streitkräfte der DVR Arsenij Pawlow („Motorola“, den die ukrainischen Strafverfolgungsbehörden des Mordes an Militärangehörigen der ukrainischen Armee bezichtigen, zur internationalen Fahndung auszuschreiben.
„Interpol schickte uns die Dokumente mit der Begründung zurück, die Strafsache habe politischen Charakter. Uns ist das unverständlich. Er hat vor Zeugen Branowitzky erschossen, bei uns gilt er als Verdächtiger und es existiert ein Gerichtsbeschluss über seine Verhaftung“, erklärte der stellvertretende Leiter der Hauptermittlungsabteilung des Sicherheitsdienstes der Ukraine Witali Majakow.
Nach seinen Worten hat Interpol schon zuvor einige ähnliche Bitten abgewiesen mit Verweis auf politische Motivierung der Strafsache.
Gleichzeitig drückte der Vertreter des SBU aber seine Hoffnung aus, dass Interpol seine Position noch einmal ändern könnte.

 

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