Presseschau vom 12.06.2016

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe.

 

 

Abends / nachts:

 

 

Dan-news.info: Ukrainische Truppen haben am Abend mit schweren Waffen die Positionen der DVR im Gebiet des Jasinowatajer Checkpoints an der Straße Donezk – Gorlowka beschossen. Dies teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
„Um 21:30 Uhr hat die ukrainische Seite das Feuer auf den Jasinowatajer Checkpoint im Bereich des Gewerbegebiets mit Waffen des Kalibers 122mm eröffnet“, sagte der Gesprächspartner der Agentur.
Nach Angaben der Quelle wurden insgesamt von den ukrainischen Abteilungen 15 Granaten abgeschossen, das Feuer kam aus Kamenka.
Der Gesprächspartner von DAN fügte hinzu, dass neben Artillerie die ukrainischen Streitkräfte im Verlauf der abendlichen Beschüsse der Republik Mörser der Kaliber 82 und 120mm verwendet haben. Insgesamt wurden zwischen 18:30 und 22:00 Uhr 8 Mörsergranaten des Kalibers 120mm und 36 des Kalibers 82mm auf die nördlichen und westlichen Außengebiete von Donezk, den Norden von Gorlowka, Jelenowka und Jasinowataja abgeschossen.
„Geschossen wurden aus den Gebieten von Awdejewka, Majorsk, Tarmtschuk sowie von den Positionen im Gebiet des Lüftungsschachts des Butowskaja-Bergwerks“, fasste die Quelle zusammen.

 

Dan-news.info: Ukrainische Truppen haben begonnen Makejewka mit Artilleriegeschützen des Kalibers 152mm zu beschießen. Dies teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
„Um 22:34 Uhr hat die ukrainische Seite den Beschuss Makejewkas wieder aufgenommen. Es wird mit Geschützen des Kalibers 152mm geschossen“, sagte der Gesprächspartner der Agentur. Gemäß vorliegenden Daten, wurden während des Beschusses 20 Granaten dieses Kalibers abgeschossen.
Nach Angaben der Quelle schießen die Abteilungen des Gegners aus dem Gebiet von Lastotschkino. Informationen über Verletzte und Zerstörungen werden noch geprüft.
Später wurde mitgeteilt, dass ein ziviler Einwohner durch die den Beschuss der ukrainischen Truppen in Makejewka verletzt wurde.
Die Quelle fügte hinzu, dass die Abteilungen des Gegners mit dem Beschuss der Umgebung von Jasinowataja mit schweren Waffen begonnen haben. „Jetzt haben die ukrainischen Streitkräfte den Beschuss des Gebiets von Jasinowataja mit Waffen des Kalibers 152mm wieder aufgenommen“, sagte er.

 

 

Vormittags:

 

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden viermal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Alle vier Mal wurde das Dorf Kalinowo beschossen. Die ukrainischen Truppen schossen mit 82mm-Mörsern, Granatwerfern und Schusswaffen aus Richtung Nowoswanowka und Nowoalexandrowka.
Verluste gibt es keine.

 

Dan-news.info: In Unternehmen der DVR wurden in den ersten 5 Monaten des laufenden Jahres 14.000 zusätzliche befristete Arbeitsplätze geschaffen. Dies teilte der Pressedienst des Repubikanischen Arbeitsamts mit.
„Unter Mitwirkung der territorialen Organe des Republikanischen Arbeitsamts wurden von den Unternehmen der DVR 14.400 Arbeitsplätze mit befristetem Charakter geschaffen“, heißt es dort.
Das Republikanische Arbeitsamt informiert, dass in dem genannten Zeitraum mehr als 30.000 Arbeitslose auf den Listen standen. Unter Mitwirkung der Arbeitsämter der Republik wurden in den 5 Monaten mehr als 22.000 Menschen vermittelt, darunter 15.000 auf befristete Arbeitsplätze.

 

Dan-news.info: Die ukrainischen Truppen haben in der Nacht auf den 12. Juni 167 Mörsergranaten und andere Geschosse auf die Umgebung von Donezk, Jasinowataja, Makejewka, Dokutschajewsk und Jelenowka abgefeuert. Dies teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
„Im Zeitraum von 22:00 bis 2:30 Uhr wurden von den Positionen der ukrainischen Streitkräfte 35 Artilleriegranaten des Kalibers 152mm, 20 des Kalibers 122mm soaie 67 Mörsergranaten des Kalibers 120mm und 45 des Kalibers 82mm abgeschossen“, sagte der Gesprächspartner der Agentur.
Gemäß den Informationen der Quelle wurde aus Opytnoje, Awdejewka, Peski, Taramtschuk, Nowotroizkoje, Lastotschkino, Krasnogorowka, Marjinka und vom Gebiet des Lüftungsschafts des Butowskaja-Bergwerks aus geschossen. Informationen über Verletzte und Zerstörungen werden noch geprüft.

 

Dan-news.info: Erklärung des Oberhaupts der DVR aus Anlass der Feier des Tags Russlands
Sehr geehrte Bürger der Russischen Föderation, liebe Brüder!
Ich gratuliere Ihnen persönlich und im Namen aller Bürger der Donezker Volksrepublik zum Tag Russlands.
Für Millionen Menschen auf der ganzen Welt ist Russland zum Symbol des Strebens nach Freiheit und Gerechtigkeit geworden, zu einem Zentrum, das Menschen mit großem Herz vereint. Heute sagen mit Stolz Vertreter hunderter von Nationalitäten „ich bin ein russischer Mensch“. Auch wir, das Volk der Donezker Volksrepublik, sind stolz auf unsere gemeinsame Heimat. Jeder von uns verteidigt das Recht, ein Teil der russischen Welt zu sein, die Freiheit russisch zu sprechen, die russischen Bürger als unsere Brüder zu sehen und wird dies weiter tun.
Ohne die Unterstützung des ganzen Staates und jedes Einwohners Russlands wäre dies nicht möglich gewesen. Dank Euch für alles! Für die humanitäre Hilfe, Gastfreundschaft, gute Worte und  Wünsche. Das Volk des Donbass wird nie Eure Güte, eure einfache menschliche Teilnahme vergessen.
Liebe Bürger Russlands, von ganzem Herzen wünsche ich Euch das beste und schönste. Das alle Eure Träume in Erfüllung gehen, die russische Erde niemals ein Unglück erfährt und ihr großes Volk blüht und gedeiht!
Alexandr Sachartschenko, Oberhaupt der Donezker Volksrepublik

 

Dan-news.info: Vier Menschen sind während des in der letzten Nacht erfolgten Beschusses von Makejewka verletzt worden. Dies teilte heute die Makejewker Stadtverwaltung mit.
„Es wurden vier Menschen verletzt, einer von ihnen befindet sich im Krankenhaus, er ist mittelschwer verletzt“, erklärte das Bürgermeisteramt.
Nach Angaben der Stadtverwaltung gibt es in Folge des Beschusses Beschädigungen an Wohnhäusern, es wurden acht Transformatorunterstationen und die Nowobutowskaja-Unterstation außer Betrieb gesetzt, ohne Stromversorgung sind etwa 1000 Verbraucher, 166 Verbraucher haben keine Gasversorgung. Die kommunalen Brigaden führen Reparaturarbeiten durch.
Später teilte die Stadtverwaltung genauere Einzelheiten mit.
„Während des Beschusses von Makjewka von Seiten der ukrainischen Streitkräfte wurden Häuser auf folgenden Straßen bschädigt: Rewjakin, Swjatogorowskaja, Schrschow, Futschik, Chlebnikow, Osipenko und Prokofjew. Außerdem wurde die Eisenbahnstation Gwardesjkaja beschossen“.
Es wurde erläutert, dass in der Eisenbahnstation Waggons und Infrastrukturobjekte beschädigt wurden.

 

De.sputniknews.com: Russischer Fußballverband bestraft Fans wegen Randale mit Briten bei EM-Spiel
Der russische Fußballverband (RFS) wird alle russischen Fans, die an der Randale beim EM-Spiel zwischen England und Russland in Marseille beteiligt waren, ermitteln und bestrafen, sagte der Verbandspräsident und Sportminister Russlands, Vitali Mutko, in einem Telefongespräch mit der Agentur „R-Sport“.
Ihm zufolge werden derzeit die Umstände ermittelt, die die gewalttätigen Auseinandersetzungen verursacht haben.
Nach dem Spiel (1:1) waren 30 russische Fans in den englischen Fanbereich eingedrungen. Sie schlugen auf mehrere Briten ein und bewarfen die „feindlichen“ Fans mit Gegenständen. Die Schlägerei dauerte so lange, bis die Ordner eingriffen. Im Stadion Stade Vélodrome gibt es nämlich keine Pufferzone zwischen den Fans der verschiedenen Länder.
Wie Mutko in Bezug auf die für 2018 in Russland angesetzte Fußball-Weltmeisterschaft sagte, müssen die Fanräume an den Austragsorten voneinander getrennt werden.

 

Lug-info.com: Glückwünsche des Oberhaupts der LVR Igor Plotnizkij zum Tag Russlands
Liebe Bürger Russlands!
Im Namen aller Bürger der Lugansker Volksrepublik gratuliere ich Ihnen zum Tag Russlands!
Wir verbinden die „Deklaration über die staatliche Souveränität der Russischen Föderation“ mit einer Erleichterung der wirklichen Unabhängigkeit, Kraft und Autorität Russlands, die im 21. Jahrhundert gut wahrnehmbar wurde.
Trotz der „freundschaftlichen Umarmungen“ der ausländischen Partner und ihrer inneren Diener schließt sich Russland zusammen, entwickelt sich und wird stärker. Seine verantwortliche Politik bekommt immer mehr Anhänger aus der Zahl selbständig denkender Menschen in der ganzen Welt.
Als wird beim Referendum am 11. Mai 2014 den „Akt über die staatliche Selbständigkeit der LVR“ angenommen haben, sind wir von Eurem Beispiel angefeuert worden. Heute bauen wir unsere eigene Zukunft, die untrennbar mit Russland verbunden ist!
Ich gratuliere zum Tag Russlands auch allen Patrioten der LVR. Dieser Feiertag zeigt uns den richtigen Weg, von dem wir nicht mehr abweichen werden. Wir müssen einer würdiger Teil der Russischen Welt werden…
Natürlich liegen vor uns viele Schwierigkeiten, aber für unsere gemeinsamen großen Ziele, für eine helle Zukunft unserer Kinder und Enkel werden wir alles überwinden, bezwingen und siegen!
Das Oberhaupt der Lugansker Volksrepublik I. W. Plotnizkij

 

Dan-news.info: Ukrainische Truppen haben in der letzten Nacht mit schweren Waffen den Butowskaja-Bergwerk im Nordwesten von Makejewka beschossen sowie die Umgebung des Jasinowatajer Teils der Donezker Filterstation. Dies teilte heute das Verteidigungsministerium der DVR mit.
„Heute Nacht haben ukrainische Abteilungen mit Artilleriegeschützen das Butowskaja-Bergwerk und das Gebiet der Donezker Filteranlage beschossen“, sagte der Gesprächspartner der Agentur. Er fügte hinzu, dass es keine Verletzten durch den Beschuss gibt, Informationen über den den Unternehmen zugefügten Schaden werden noch geprüft.

 

 

Nachmittags:

 

 

De.sputniknews.com: Gay-Parade in Kiew: Mehr Polizisten als Schwule und Lesben – Rechte enttäuscht
Knapp eine halbe Stunde lang haben Lesben und Schwule, darunter auch eine Delegation aus Kiews Partnerstadt München und Mitglieder der Präsidenten-Partei „Block Petro Poroschenko“, für ihre Rechte im Zentrum der ukrainischen Hauptstadt demonstriert. Die Parade verlief unter dem Motto „Menschenrechte über alles“.
Die Parade begann um 10 Uhr Ortszeit und versammelte etwa 1.000 bis 3.000 Menschen. Wegen Drohungen aus der rechten Szene wurden bei dem diesjährigen Marsch strenge Sicherheitsvorkehrungen getroffen: Die nur 500 Meter lange Route verlief zwischen zwei Metallschranken und soll nach Polizeiangaben von rund 6.000 Beamten gesichert worden sein.
Gegner der Parade, die sich in kleinen Gruppen näherten und Plakate mit der Aufschrift „Die Ukraine ist kein Sodom“ trugen, seien von der Polizei umzingelt und in Sackgassen gedrängt worden.
Es seien rund 50 Menschen festgenommen worden. Im Großen und Ganzen sei die Parade jedoch friedlich verlaufen, wobei „radikale Jugendbanden enttäuscht nach jemandem suchten, um ihn zu verprügeln“, berichten ukrainische Medien.
Kiewer Polizisten hatten zuvor dazu aufgerufen, die „verbrecherischen Befehle“ der Stadtbehörden zu verweigern und sich den „ukrainischen Patrioten“ bei deren angekündigtem Angriff auf die Schwulen-Parade nicht in den Weg zu stellen.
Vor einer Woche hatte der Sprecher des nationalistischen Rechten Sektors, Artem Skoropadski, ein „Blutbad“ angedroht, falls die Stadtbehörden die Gay-Parade nicht absagen sollten. Im vergangenen Jahr hatte sie trotz mehrerer ähnlicher Drohungen aus der rechtsextremen Szene stattgefunden – bis zu dem Moment, als es zu massiven Ausschreitungen zwischen Parade-Gegnern und der Polizei kam.
Die Münchner Delegation des Pride-Marsches hatte angekündigt, an der diesjährigen Parade teilzunehmen. Die Delegation sollte von der Stadträtin Lydia Dietrich (Bündnis 90/Die Grünen) angeführt werden.

 

Lug-info.com: Mitteilungen der Volksmiliz der LVR (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
„Die ukrainische Führung verwendet wie zuvor die militärische Hilfe ihrer westlichen Schutzherren und zieht auch die Dienste ausländischer Söldner aus den Ländern des Nahen Ostens heran“, heißt es in der Mitteilung.
„In den Ortschaften Werchnjaja Olchowaja und Nowoajdar wurden kleine Gruppen von Menschen in grauer Uniform mit islamischer Symbolik beobachtet, die untereinander arabisch sprachen“, teilte die Volksmiliz mit.
„In Malinowoje im Staniza-Luganskaja-Bezirk wurde die Anwesenheit von dunkelhäutigen Soldaten, gekleidet in Standarduniformen der ukrainischen Streitkräfte, bemerkt, die untereinander englisch sprechen“, heißt es bei der Volksmiliz.
Außerdem wurde von der Volksmiliz mitgeteilt, dass bei den Abteilungen des 24. Sturmbataillons „Ajdar“ Bürger ausländischer Staaten registriert wurden, die Vertragsdienst tun.
„Die ukrainischen Streitkräfte verletzen weiterhin die Bedingungen zur Stationierung von Militärtechnik entlang der Kontaktlinie, die von den Minsker Vereinbarungen vorgesehen sind, und verwenden das Regime der Feuereinstellung zur Konzentration von militärischem Potential ihrer Abteilungen in der ATO-Zone“, heißt es in der Mitteilung.
„So wurde nach Angaben unserer Aufklärung im Verantwortungsbereich der 54. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte im Gebiet von Luganskoje die Stationierung eines Mörsers, vermutlich für provokative Aktivitäten, und von Panzertechnik in Unterständen zur Deckung der Mörserschüsse entdeckt“, teilte die Verteidigungsbehörde der LVR mit.
„Außerdem wurde die Durchführung von Luftaufklärung mit Drohnen des Gegners im Bereich von Nowoalexandrowka festgestellt“, wurde mitgeteilt.

 

De.sputniknews.com: Nach Randale: Sportminister Mutko für Ermittlungen gegen russischen Fußballverband
Eine Ermittlung der UEFA gegen den russischen Fußballverband (RFS) nach dem Spiel gegen England ist laut dem Verbandspräsidenten und Sportminister Russlands, Vitali Mutko, zu begrüßen.
„Das ist richtig, es gab Zusammenstöße in der Fan-Zone, man muss ermitteln. Wir werden uns vorbereiten und unsere Position darlegen“, sagte Mutko gegenüber der Agentur „R-Sport“….. Am Sonntag hat die Vereinigung Europäischer Fußballverbände (UEFA) eine Ermittlung gegen den RFS eingeleitet.
„Die Fans haben (ihr Land – Anm. der Red.) gut unterstützt. Aber es gibt Leute, die nicht wegen des Fußballs kommen. Sie müssen identifiziert werden, damit sie nirgendwohin fahren können. Sie vertreten ein Land von 140 Millionen Einwohnern, das die nächste Weltmeisterschaft durchführt. Sie blamieren es und halten das für normal“, so der russische Sportminister weiter. Dies sei aber unzulässig.
In Bezug auf die WM-2018 sagte Mutko, die Fan-Zonen an den Austragsorten müssten voneinander getrennt werden.

 

Dnr-online.ru/youtube-Seite des Verteidigungsministeriums der DVR:
Pressekonferenz des stellvertretenden Kommandeurs des operativen Kommandos der Streitkräfte der DVR Eduard Basurin (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die Lage in der DVR hat sich in den letzten 24 Stunden nicht geändert und bleibt weiterhin angespannt.
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Truppen 611-mal das Territorium der Republik beschossen. Der Gegner schoss 114 Artilleriegranaten der Kaliber 152mm und 122mm sowie und 15 Panzergeschosse, 122 Mörsergranaten des Kalibers 120mm und 67 des Kalibers 82mm ab. Außerdem wurde mit Panzertechnik, Granatwerfern und Schusswaffen geschossen.
Das Feuer eröffneten die ukrainischen Truppen auf folgende Ortschaften:
Gorlowka, Sajzewo, Golma, Jasinowataja, Spartak, Makejewka, Jefimowka, Staromichajlowka, Dokutschajewsk, Shabitschewo, den Petrowskij-Bezirk und den Flughafen von Donezk.
Die Verluste der Armee der DVR betrugen zwei Tote.
Die ukrainische militärisch-politische Führung verletzt weiter in grober Weise die Minsker Vereinbarungen und behindert die OSZE-Mission bei der Durchführung der Ermittlungen zum Beschuss von Donezk und Makejewka am 8. Juni 2016. Gestern haben die Straftruppen den Artilleriebeschuss von Gorlowka und Makejewka fortgesetzt. Das Feuer auf die Zivilbevölkerung erfolgte durch die Abteilungen der 40. Artilleriebrigade der ukrainischen Streitkräfte unter dem Kommando des Verbrechers Rjabokon, zu deren Bewaffnung Artilleriesysteme 2A36 „Giazint“ des Kalibers 152mm gehören. Dabei wurden fünf zivile Einwohner verletzt und sechs Wohnhäuser teilweise beschädigt.
Die verbrecherischen Befehle zum Beschuss gaben die Brigadekommandeure Wololaskij, Sokolow, Deljatizkij, Wojlokow, Sabolotnyj.
Alle Informationen über Verletzungen der Minsker Vereinbarungen haben wir den Vertretern der OSZE und des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination übergeben.
Unsere Aufklärung stellt weiterhin eine Konzentration von verbotenen Waffen und Personal des Gegners entlang der Kontaktlinie fest. So in den Gebieten der folgenden Ortschaften:
Dsershinsk, 5 km von der Kontaktlinie, es wurden Feuerpositionen einer Batterie von 152mm-Haubitzen D20 und 122mm-Haubitzen D-30 entdeckt;
Schirokaja Balka, 1,5 km von der Kontaktlinie, es wurde die Stationierung einer Batterie von 82mm-Mörsern festgestellt;
Majorsk, 1,5 km von der Kontaktlinie, es wurden die Ankunft einer Panzerkompanie, einer Haubitzen-Batterie D-30, einer Batterie mit 120mm-Mörsern und ein Bataillon aus dem „Rechten Sektor“ festgestellt.
Außerdem ist in Nowognatowka die Ankunft eines Bataillons der 30. mechanisierten Brigade zur Rotation des 3. Bataillons der 72. Brigade geplant.
Auf diese Weise setzt die ukrainische militärisch-politische Führung die Politik des Genozids am eigenen Volk fort, indem sie mit verbotenen Waffen die Bevölkerung des Donbass erschießt. Im Zusammenhang damit rufen wir die Führer der Weltgemeinschaft auf die Aufmerksamkeit auf die Verbrechen der ukrainischen Streitkräfte zu richten und Druck auf das Regime Poroschenko auszuüben, um die militärisch-politische Führung der Ukraine zu zwingen von den aggressiven Plänen im Osten des Landes Abstand zu nehmen.

 

De.sputniknews.com: Der deutsche Ex-Kanzler Gerhard Schröder hat dazu aufgerufen, die Beziehungen zu Russland zu verbessern und die Pläne kritisiert, wonach Deutschland Führungsaufgaben bei Nato-Verbänden im Baltikum übernehmen sollte.
Angesichts des bevorstehenden Jahrestages des Angriffs Deutschlands auf die Sowjetunion am 22. Juni 1941 sei dies ein schwerwiegender Fehler, sagte der Altkanzler in seiner Rede bei der Frühsommerveranstaltung der Deutschen Handelskammer in Salzburg.
Die Anti-Russland-Sanktionen gegen Moskau bezeichnete er als falsch. Wenn die Regierungschefs die Sanktionen jedoch aufrechterhalten wollen, sollten sie „nicht zu feige sein, sich selbst hinzustellen und es ihren Bevölkerungen zu erklären“, zitiert das österreichische Nachrichtenportal Salzburg24 den Altkanzler.
Nach Beginn der Ukraine-Krise hat die Nato neue Militärstützpunkte gebaut und ihre Truppen in Osteuropa verstärkt. Generalsekretär Jens Stoltenberg berichtete US-Präsident Barack Obama, die Nato sei stark wie noch nie seit dem Kalten Krieg. Im Herbst 2014 hielt die Nato mit „Trident Juncture“ die größte Militärübung seit dem Kalten Krieg ab — nach eigenen Angaben, um Russland zu warnen. Russland spricht von einer „beispiellosen Erhöhung der Aktivitäten der Nato vor seinen Grenzen“.
Laut Beobachtern sind die Nato-Übungen, die in diesen Tagen im Ostseeraum stattfinden, die größten seit dem Zweiten Weltkrieg. Allein an dem Großmanöver „Anaconda 2016” in Polen nehmen mehr als 30.000 Soldaten aus 24 Ländern teil, darunter auch Bundeswehrpioniere.
Anfang Mai hatte Pentagon-Chef Ashton Carter geäußert, dass die Allianz auch eine Stationierung von vier weiteren Bataillonen im Baltikum und in Polen in Betracht ziehe. Die Nato wird darüber bei ihrem Gipfel im Juli entscheiden.

 

De.sputniknews.com: Tanzen auf Taxidach in Riga: Nato-Soldaten als Verdächtige in Strafverfahren
Zwei britische Soldaten, die angetrunken auf dem Dach eines Taxis im Stadtzentrum von Riga getanzt haben, werden als Verdächtige in einem Strafverfahren behandelt, teilt der Pressedienst der Polizei mit.
„Es ist ein Strafverfahren wegen Sachbeschädigung fremden Eigentums eingeleitet worden. Die zwei Bürger Großbritannien werden als Verdächtige behandelt“, so der Pressedienst.
Zuvor war gemeldet worden, dass zwei britische Soldaten in der Nacht auf Mittwoch in Riga an einem Auto randaliert haben. Die Männer sind Nato-Soldaten und Teilnehmer an dem Militärmanöver „Saber Strike“ in Lettland.
Der Taxifahrer habe das Auto verlassen, um sich einen Kaffee zu holen. Als er zurückkam, sah er einen Mann auf dem Dach des Autos tanzen. Ein anderer habe versucht, zu seinem Kameraden hinaufzuklettern. Zwei weitere junge Männer hätten das Geschehen mit Handykameras gefilmt.

 

Lug-info.com: Eine Trauerkundgebung zum Gedenken an die die heroisch gefallenen Verteidiger des Donbass beim Dorf Djakowo fand heute in Lutugino statt. Dies teilte der Pressedienst der Verwaltung des Lutuginskij-Bezirks statt.
Die Anwesenden ehrten das Andenken der gefallenen Landsleute: Wladimir Pdtynnoyj, Andrej Kutischtschew, Igor Kudinow, Wladimir Suworow, Anatolij Nestrenko, Igor Sokolow.
Nach den Erinnerungen von Augenzeugen war eine Lutuginsker Kosakenabteilung zusammen mit anderen Kämpfern aus Antrazit und Rowenki am 12. Juni 2014 bei Djakowo um eine Diversionsgruppe der ukrainischen Streitkräfte zu bekämpfen. Aber die Kosaken trafen auf Panzertechnik und Luftstreitkräfte.
„Ein helles Andenken an diese Menschen wird ewig in unseren Herzen leben. Und wir müssen stolz sein, dass auf dem Land unserer kleinen Heimat solche Helden aufgewachsen sind“, sagte der Leiter des Lutuginskij-Bezirks Jewgenij Bondar.
Auch wurde heute auf Initiative der Kosakenschaft und mit Unterstützung von „Mir Luganschtschine“ eine Gedenktafel für Wladislaw Kulischin eingeweiht.
„Über Verluste ist es immer schwer und traurig zu sprechen, aber wenn sie ganz jung aus dem Leben gegangen sind, ist es doppelt schwer und traurig“, erklärte die stellvertretende Leiterin des Lutuginskij-Bezirk Natalja Schwez.
Augenzeugen erzählten, wie im Jahr 2014 Wladislaw Kulitschin zusammen mit seinem Vater Alexandr Anatoljewitsch den Eid in der Kosakenschaft ablegte. Er kämpfte in der Kosakenabteilung. Aktiv nahm er an der Begleitung und am Transport humanitärer Lieferungen aus Russland teil und leistete Wachdienst. Bei einer Dienstschicht am 16. August 2014 löschte ein freindliches Geschoss bei Lugansk das Leben des jungen Patrioten aus.
„Wir neigen die Köpfe in Gedenken an Wladislaw. Und als Symbol der Unvergänglichkeit seiner Heldentat weihen wir eine Gedenktafel ein, ein Gedenkzeichen, dass uns wieder und wieder an unseren Landsmann erinnern wird, an seinen Mut und seine grenzenlose Liebe zu seinem Heimatland“, sagte Schwez.

 

Rusvesna.su: Die Krimtataren in Russland planen, eine national-kulturelle Autonomie zu schaffen
Die Krimtataren, die in verschiedenen Regionen Russlands leben, beabsichtigen, eine förderationsweite national-kulturelle Autonomie zu schaffen, sagte gegenüber RIA Novosti der Leiter des Staatlichen Komitees der Krim-Regierung für zwischenethnische Beziehungen und für deportierte Bürger Zaur Smirnow.
Die förderationsweite national-kulturelle Autonomie in Russland ist eine Form der nationalen und kulturellen Selbstbestimmung, die den Vertretern der jeweiligen Volksgruppe erlaubt, über Fragen der Erhaltung der Identität, Sprachentwicklung, nationale Kultur und Bildung zu entscheiden….
Nach Smirnow ist auf der Krim die national-kulturelle Autonomie der Krimtataren bereits in Kraft getreten, sie wird von Eyvaz Umerow geleitet. Die Arbeit an der Schaffung von regionaler Autonomie der Krimtataren begann in mehreren anderen Regionen Russlands….
Ihm zufolge ist das Ziel der Autonomie – alle  Krimtataren, die in Russland leben zusammenzubringen…

 

De.sputniknews.com: OSZE: Immer mehr Verstöße gegen Waffenruhe im Donbass
Die spezielle Sonderbeobachtermission der OSZE in der Ukraine hat am Samstag eine Zunahme von Verstößen gegen den Waffenstillstand im Donbass gemeldet.
„Die Beobachter haben am 10. Juni im Raum von Donezk eine größere Anzahl an Verstößen im Vergleich zum Vortag registriert. Sechs Kilometer nordwestlich der Stadt, die von den Kräften der DVR (Donezker Volksrepublik) kontrolliert wird, wurden rund 80 Geschossexplosionen verzeichnet. Im Raum der Stadt Awdejewka, 17 Kilometer von Donezk entfernt, waren mindestens 100 Explosionen zu hören. Weitere 56 Explosionen hat es im Raum der Stadt Swetlodarsk gegeben. Am 9. Juni waren in der Nähe von Mariupol sowie in den Städten Marjinka, Jassinowataja und Debalzewe Schüsse zu hören“, heißt es.
In der Wohnsiedlung Luganskaja waren ebenfalls Schüsse und Artilleriefeuer zu hören.
Trotz der vereinbarten Waffenruhe komme es zu immer neuen Feuerangriffen zwischen den Konfliktseiten.

 

 

Abends:

 

 

De.sputniknews.com: EM-Ausschluss angedroht: UEFA verwarnt England und Russland
Nach den Krawallen in Marseille hat das UEFA-Exekutivkomitee die Fußballverbände Russlands und Englands verwarnt. Sollten sich ähnliche Zwischenfälle wiederholen, ist auch mit einem Turnierausschluss zu rechnen. Dies teilte die Organisation auf ihrer Internetseite mit.
Zuvor hatte der russische Sportminister Vitali Mutko erklärt, der russische Fußballverband (RFS) werde alle russischen Fans, die bei der Randale beim EM-Spiel zwischen England und Russland in Marseille beteiligt waren, ermitteln und bestrafen….

 

 

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