Presseschau vom 06.06.2016

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe.

 

Vormittags:

 

 

Dan-news.info: Ukrainische Truppen haben am späten Abend und in der Nacht 220 Mörsergeschosse auf Dokutschajewsk, die westlichen Außenbezirke von Donezk und die Umgebung von Gorlowka und Jasinowataja abgeschossen. Dies teilte heute eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
„Ab 21:00 wurde der Jasinowatajer Checkpoint beschossen, die Ortschaften Krutaja Balka, Trudowskije, Staromichajlowka, Sajzewo, Dokutschajewsk und die Umgebung des Bergwerks 6/7. Insgesamt haben die ukrainischen Streitkräfte 220 Mörsergeschosse abgeschossen, 140 davon auf Dokutschajewsk, dessen Beschuss bis 7:00 andauerte“, sagte der Gesprächspartner der Agentur.
Nach Angaben der Quelle schoss der Gegner von den Positionen im Gebiet der besetzten Ortschaften Kamenka, Awdejewka, Showanka, Nowotroizkoje, Krasnogorowka und Nikoloajewka im Bezirk Wolnowacha. Informationen über verletzte und Zerstörungen werden noch geprüft.

 

De.sputniknews.com: Trotz „Rivalen“-Status: Russland weiterhin für Partnerschaft mit Deutschland
Russland will keinesfalls auf die Partnerschaft mit Deutschland bzw. mit jedem anderen europäischen Staat verzichten, eine Partnerschaft setzt aber den gegenseitigen Respekt als überaus wichtige Bedingung voraus, so der russische Außenpolitiker Konstantin Kossatschow.
„Wenn Sie aber Ihre Bedingungen als die einzig richtigen und Ihre Interessen als die einzig möglichen betrachten, ist die Partnerschaft in diesem Fall im Voraus zum Scheitern verurteilt“, schrieb der Chef des Auswärtigen Ausschusses des Föderationsrates (Oberhaus) in seinem Facebook-Account. Damit nahm er Stellung zur Einstufung Russlands als einen „Rivalen“ Deutschlands in der neuen Fassung des „Weißbuches“.
Wie Kossatschow betonte, hatte sich die nach dem Ende des Kalten Krieges entstandene Weltordnung auf Initiative des Westens im Vergleich zu den Vereinbarungen „aus den Zeiten des gemeinsamen Ausstiegs aus dem Kalten Krieg bis zur Unkenntlichkeit verändert“.

 

Lug-info.com:  Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden siebenmal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen, darunter auch Panzergeschützen, die von der Kontaktlinie entsprechend den Minsker Vereinbarungen abgezogen sein müssen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Aus Richtung Nowoswanowka wurde viermal das Gebiet von Kalinowo beschossen. Es wurde mit Panzergeschützen geschossen (mindestens sieben Schüsse), Antipanzergranatwerfern, automatischen Granatwerfern und Schusswaffen.
Auch wurde das Gebiet von Kalinowo zweimal aus Richtung Troizkoje mit Schusswaffen und Granatwerfern beschossen.
Auf das Gebiet von Losowoje haben die Kiewer Truppen mit Antipanzergranatwerfern und Schusswaffen aus Richtung Luganskoje geschossen.
Verluste gibt es keine.

 

De.sputniknews.com: Neuer Journalismus und „Abschied vom Mainstream“: Moskauer Medienforum eröffnet
In Moskau hat am Montag das internationale Mediaforum „Die neue Epoche des Journalismus: Abschied vom Mainstream“ der Mediengruppe Rossiya Segodnya begonnen. Im Fokus stehen die aktuellen Umbrüche in der Medienwert in Verbindung mit den Neuen Medien.
Unter den Teilnehmern sind führende Medienexperten aus 30 Ländern der Welt, darunter aus Deutschland, den USA, Großbritannien, Indien, China, Armenien, Ägypten, Aserbaidschan und den Vereinigten Arabischen Emiraten.
Das Forum wird mit der Session „Der Journalist im Zeitalter des Post-Mainstreams“ eröffnet, wo Experten die aktuellsten Trends des Mediamarkts analysieren und das Phänomen der quasi „überholten Hauptströmung“ und deren Gesetzmäßigkeiten erörtern werden.
Der zweite Tag startet mit der Session „Neue Medien: Garanten für Informationsfreiheit“. Hier wird die zentrale Frage sein: Welche Möglichkeiten hat die Zensur in einer Zeit des unbegrenzten Informationsflusses? Zum Abschluss des Forums folgen die Sondersession „Das Ende des Monopols: Das Jahrhundert der offenen Informationen“ und eine Diskussionsrunde.
Die Mediengruppe Rossiya Segodnya lädt Journalisten, Experten und Medienmacher zu einer offenen und freundschaftlichen Diskussion ein. Die Arbeitssprachen des Forums sind Russisch, Englisch und Chinesisch.
Das internationale Mediaforum dauert am 6. und 7. Juni in Moskau an.

 

Ukrinform.ua: Der Präsident der Ukraine, Petro Poroschenko, hat Journalisten zum beruflichen Feiertag gratuliert und dabei festgestellt, dass die Informationsattacken Russlands von Journalisten heute mehr Verantwortung erfordern.
„Angesichts der durch Russland entfesselten Aggression im Donbass und auf der Krim ist die Informationsfront genauso eine vorderste Linie wie die Verteidigungslinie des Staates im Bereich des militärischen Konflikts. Mächtige Informationsattacken des nördlichen Nachbarn veranlassen euch, noch verantwortlicher, strenger und unparteiischer zu werden. Einen besonderen Dank will ich heute den furchtlosen Reportern aussprechen, deren Berichte aus den Brennpunkten von Donbass sind, wo Kugeln schwirren und Geschosse krepieren, wo Mythen und Legenden der russischen Propaganda aufgebläht werden“, sagte der Präsident.
Der Präsident hat versichert, er werde auch weiterhin Anstrengungen zum Schutz der Freiheit der Meinungsäußerung und zur Entwicklung der freien und unabhängigen Medien machen.

 

Dan-news.info:  Ein friedlicher Einwohner wurde in der Folge des nächtlichen Beschusses von Trudowskije im Petrowksij-Bezirk von Donezk am westlichen Rand von Donezk durch ukrainische Truppen verletzt. Dies teilte heute der stellvertretende Kommandeurs des operativen Kommandos der DVR Eduard Basurin mit.
„In der Folge des nächtlichen Beschusses von den Positionen der ukrainischen Truppen wurde in Trudowksije ein Mann verletzt“, sagte der Gesprächspartner der Agentur.

 

De.sputniknews.com: Vertrauen ist gut, Kontrollflüge besser: Russland und Nato inspizieren Lufträume
Anfang Juni finden gleich mehrere gegenseitige Kontrollflüge im Rahmen des Vertrags über den Offenen Himmel statt: Russland wird den Luftraum über Ungarn und Rumänien inspizieren, während norwegische und kanadische Gutachter Russland überfliegen werden, sagte der Chef des Zentrums für Verminderung der Nuklear-Gefahr, Sergej Ryschkow, am Montag…

 

Dnr-online.ru: Im Tscherwonogwardejskij-Bezirk von Makejewka begann die Versorgung der Wohnhäuser mit Wasser nach einem neuen, verbesserten Plan. Wenn hier zuvor (wie bis heute in den meisten Wohngebieten anderer Stadtbezirke) Wasser an Werktagen vier Stunden am Morgen und vier Stunden am Abend geliefert wurde, so wird am dem 6. Juni die Wasserversorgung ohne Unterbrechung 17 Stunden täglich, von 5 Uhr bis 22 Uhr an Wochentagen erfolgen (an Wochenenden von 6:00 bis 22:00). In der Verwaltung von Makejewka wurde zu dieser Frage eine Sitzung unter Vorsitz des Bürgermeisters Walerij Ljachowez unter Teilnahme der Leiter der kommunalen Dienste sowie von Journalisten durchgeführt.
„Die Absicherung einer qualitativ hochwertigen Wasserversorgung, die Ausweitung des Plans für die Wasserzufuhr ist eine der Hauptaufgaben, die uns das Republikoberhaupt Alexandr Sachartschenko gestellt hat. Einwohner des Tscherwonogwardejski-Bezirks und anderer Bezirke Makejewkas haben sich schon mehrfach mit Bitten zur Verbesserung der Wasserversorgung an uns gewandt. Bei der „Direkten Linie“, die Alexandr Wladimirowitsch am 2. Juni durchgeführt hat, hat eine Einwohnerin von Makejewka auch diese Frage gestellt. Heute können wir Rechenschaft über die getane Arbeit ablegen: in der Folge eines Maßnahmekomplexes, der im Tscherwonogwardejskij-Bezirk durchgeführt wurde, erhalten heute fast alle Einwohner dieses Bezirks, etwa 68.000 Menschen, Wasser nach dem neuen Plan“, stellte Walerij Ljachowez mit.
Der Leiter der Makejewker Produktionskoordination für Wasser- und Abwasserwirtschaft Andrej Grigorjew teilte auch mit, dass die Einführung eines 17-stündigen Plans für die Wasserzufuhr das Ergebnis der Durchführung technischer Arbeiten ist, insbesondere wurden die Pumpstationen des Bezirks in Ordnung gebracht, die gesamte Steuerungsapparatur.
„Die Ausweitung der Wasserzufuhr im Tscherwonogwardejskij-Bezirk ist ein erster Schritt, der von uns zur Erfüllung der Anweisungen des Oberhaupts der DVR zur Verbesserung der qualitativ hochwertigen Wasserversorgung von Makejewka durchgeführt wurde. Wir haben ein Programm, um die Wasserversorgung auch in anderen Stadtbezirken auszuweiten“, sagte Walerij Ljachowez. Daneben unterstrich er, dass die Bevölkerung gerade des Tscherwonogwardejskij-Bezirkes sich durch eine äußerst hohe Zahlungsdisziplin bei den Zahlungen für Wasser auszeichnet. Die weitere Verbesserung der Wasserversorgung wird davon abhängen, wie bald Zahlungsrückstände gezahlt werden und aktuelle Zahlungen erfolgen.

 

De.sputniknews.com: Russlands Verteidigungsministerium hat die Berichte westlicher Medien über ein angeblich durch Terroristen in Syrien abgeschossenes russisches Flugzeug als „ein weiteres Gerücht“ widerlegt.
„Alle Flugzeuge der russischen Luftwaffe befinden sich auf dem Stützpunkt in Hmeimim“,  sagte der Ministeriumssprecher Igor Konaschenkow.
Er bezeichnete den angeblichen Abschuss als ein „weiteres Gerücht“, das westliche Medien und die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte verbreitet haben.
Am Samstag hatten Einheiten der syrischen Regierungsarmee die Grenze des Gouvernements Rakka passiert, dessen gleichnamiges Verwaltungszentrum als Hochburg des Terrornetzwerks Daesh (Islamischer Staat) gilt. Unterstützt wurden die syrischen Truppen dabei von der russischen Luftwaffe.
Seit dem 27. Februar gilt in Syrien eine Waffenruhe zwischen den Regierungstruppen und bewaffneten Rebellen. Sie nimmt Angriffe auf die vom UN-Sicherheitsrat als terroristisch eingestuften Gruppen aus.
Die russische Luftwaffe fliegt seit dem 30. September auf Bitten der Regierung in Damaskus in Syrien Angriffe gegen Stellungen der Terrorgruppen Daesh (auch „Islamischer Staat“, IS) und al-Nusra, die in den vergangenen Jahren weite Teile Syriens unter ihre Kontrolle gebracht hatten.

 

Dan-news.info:  Kiew hat einseitig den Kontroll- und Passierpunkt „Sajzewo“ zur Durchführung von technischen Arbeiten an einem neuen Checkpoint, der in der Folge des Vordringens der ukrainischen Abteilungen in die „graue Zone“ entstanden ist, geschlossen. Dies teilte heute der Leiter des Stabs des operativen Kommandos Ruslan Jakubow mit.
„Wie wir uns erinnern, ist die ukrainische Seite vor kurzem um 300 Meter näher an die Positionen der DVR im Gebiet von Majorsk herangerückt. Heute Morgen haben sie unter dem Vorwand angeblicher Beschüsse von Seiten der DVR den KPP geschlossen, um in Wirklichkeit die wieder eingenommen Positionen zu befestigen und technische Arbeiten auszuführen“, sagte der Gesprächspartner der Agentur.
Wie Jakubow mitteilte, wird der KPP nach vorläufigen Informationen etwa zwei Wochen geschlossen sein.

 

De.sputniknews.com: Ukrainischer Geheimdienst will 15 Anschläge auf EM in Frankreich vereitelt haben
Der ukrainische Geheimdienst SBU hat nach eigenen Angaben schon vor Anpfiff zur Fußball-Europameisterschaft in Frankreich bereits 15 Terroranschläge auf ebendiese verhindert.
„Dem SBU gelang es, 15 Terrorattentate zu vereiteln, die vor und während der Fußball-Europameisterschaft hätten verübt werden sollen“, verkündete  SBU-Chef Wassili Grizak am Montag auf einer Pressekonferenz in Kiew. Ihm zufolge wurde in der Ukraine ein Franzose festgenommen, der Anschläge auf eine Moschee, eine Synagoge, mehrere Kontrollzentren für den Straßenverkehr, ein Steueramt und „viele weitere Orte“ geplant haben soll.
Der SBU und „insbesondere sein militärischer Abschirmdienst haben eine Riesenarbeit geleistet“, so Grizak. Eine Stellungnahme der französischen Behörden liegt bislang nicht vor.

 

Ukrinform.ua: Der Chef des ukrainischen Sicherheitsdienstes SBU, Wasyl Hryzak, hat eine „russische Spur“ bei der Vorbereitung der Terroranschläge in Frankreich nicht ausgeschlossen.
Hryzak sagte am Montag vor der Presse: „Wir haben zuerst gedacht, dass es eine terroristische Organisation in Frankreich gibt, die mit der Regierung unzufrieden ist und eine Reihe von Anschlägen vor und während der Fußball-Europameisterschaft verüben will.“ Später habe der SBU einen Vorschlag erhalten, dass illegale Waffen mit Hilfe eines Staatsangehörigen der Ukraine nach Europa gebracht werden solle. Seitdem schließe der Dienst die russische Spur nicht aus.

 

Lug-info.com:  Der nicht geplante Bau der Gasleitung Irmino-Perwomajsk wirkt sich nicht auf die Zeiten und Umfänge der Ausführung des Programms zum Gasanschluss anderer Ortschaften der LVR im Jahr 2016 aus. Dies teilte heute die Generaldirektorin des staatlichen Unternehmens „Luganskgas“ Tatjana Bogorodko mit.
Wir erinnern daran, dass am 22. April die ukrainische Seite ohne Vorwarnung die Gaslieferung nach Perwomajsk eingestellt hat, wo in der Folge 18.000 Einwohner ohne Gasversorgung waren. Auf Entscheidung der Führung der Republik wurde innerhalb eines Monats eine 3,8km lange Gasleitung zur Versorgung von Perwomajsk gebaut.
„Jetzt haben wir die Stadt Perwomajsk abgeschlossen. Jetzt beenden wir die Projektdokumentation von Sewernyj und Umgebung und beginnen damit – es handelt sich um den Bezirk Krasnodon“, sagte die Generaldirektorin. „Danach planen wir die Gasversorgung von Prischib und Snamenka – dies sind die Orte, die im Bereich der Beschüsse liegen (im Slawjanoserbskij-Bezirk)“.
„Alles, was geplant wurde, wollen wir auch durchführen, weil die grundlegenden Arbeiten an den Gasleitungen im Sommer stattfinden“, sagte Bogorodko.

 

De.sputniknews.com: „Innenansichten der Macht“: Deutsche Putin-Biographie in Moskau präsentiert
Am Montag stellt der deutsche Journalist Hubert Seipel die russischsprachige Fassung seines Buches „Putin. Innenansichten der Macht“ im Rahmen der Buchmesse „Roter Platz“ in Moskau vor, wie die Messeveranstalter melden.
Der deutsche Journalist, Publizist und Autor des Dokumentarfilms „Ich, Putin – ein Porträt“ hat seit 2010 mehrere Interviews mit Wladimir Putin geführt und ihn auf mehreren Reisen begleitet. Seipels Buch entstand aufbauend auf einer ausführlichen Analyse Laufbahn Putins, seiner Identitätsbildung und Motiven seiner Beschlussfassung.
Seipels  Hauptziel war es nicht, einfach ein weiteres Porträt des russischen Präsidenten zu produzieren, sondern eine treffende und umfassende Darstellung der Ansichten von Wladimir Putin und seinen Motiven zu erarbeiten, kommentiert der Verleger.  Dauerhafter Frieden in Europa und gegenseitiges Einverständnis zwischen Ost und West könne nicht auf einer Eskalation von Ängsten und Bedrohungen aufgebaut werden, sondern nur auf gegenseitiger Akzeptanz verschiedener Interessen und Souveränitätsrechte.
Während seines Aufenthalts in Moskau wird Hubert Seipel auch am internationalen Mediaforum „Die neue Epoche des Journalismus: Abschied vom Mainstream“ teilnehmen. Das Forum wird von der Mediengruppe Rossiya Segodnya organisiert. Seipel ist zur Sondersession „Ende des Monopols: das Jahrhundert der offenen Information“ und auch zu einer Diskussionsrunde mit Chefs russischer und internationaler IT-Firmen, föderativen Behörden und Kontrollgremien eingeladen.

 

 

Nachmittags:

 

 

De.sputniknews.com: Aus Partner wird Rivale? Kreml zu Deutschlands neuem Weißbuch
Der Kreml zeigt sich besorgt über die Meldungen, laut denen die deutsche Regierung Russland aus seiner Partnerliste streichen und als Rivalen einstufen will.
„Wenn die Informationen über die neue Fassung des Weißbuchs stimmen, kann das Bedauern und gleichzeitig Besorgnis hervorrufen“, so Dmitri Peskow, Pressesprecher des russischen Präsidenten Wladimir Putin, am Montag.
Peskow betonte, nicht Konfrontation sei Russlands Ziel, sondern Vertrauen und gegenseitig vorteilhafte Zusammenarbeit. Wenn das neue Weißbuch Russland tatsächlich als Rivalen einstufe, bedeute dass, dass die Bundesregierung die russische Position einfach nicht richtig verstehe.
Die russische Seite sei besorgt, da eine solche Position der deutschen Regierung, die möglicherweise auf „Unverständnis oder falschen Informationen“ basiere, zu Konfrontation, aber keinesfalls Vertrauen und Zusammenarbeit führen würde, sagte Peskow.
Erstmals seit 2006 erneuert die deutsche Regierung ihr Weißbuch. Das vom Verteidigungsministerium verfasste, 80 Seiten umfassende Werk soll noch vor der Sommerpause vom Kabinett beschlossen werden. Darin heißt es, dass für Deutschland Russland kein Partner mehr, sondern ein Rivale sei, wie Die Welt berichtet.

 

De.sputniknews.com: Die politische Zusammenarbeit zwischen Russland und Europa ist trotz aller Sanktionen in letzter Zeit wieder ziemlich intensiv und wird auch in Zukunft so bleiben, wie Kreml-Sprecher Dmitri Peskow gegenüber Journalisten sagte. Dies sei mit dem großen Spektrum gemeinsamer Interessen und engen Handels- und Wirtschaftsbeziehungen zu erklären.
„In den letzten Monaten ist unser gemeinsamer Arbeitsplan ziemlich gut gefüllt und wird auch in der nächsten Zeit so bleiben. Das ist mit der Vielzahl gemeinsamer Interessen sowie der Notwendigkeit zu erklären, das Vorgehen im Rahmen unserer bilateralen Beziehungen abzustimmen. Gemeint sind Handels- und Wirtschaftsbeziehungen, die trotz Sanktionen intensiv realisiert werden“, so Peskow.
Russland und Europa befinden sich Peskow zufolge außerdem im regelmäßigen Meinungsaustausch zu aktuellen regionalen und globalen Fragen.

 

Lug-info.com:  Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Major Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
„Die Streitkräfte der Ukraine verletzten weiterhin die Bedingungen für die Stationierung von Militärtechnik entlang der Kontaktlinie, die von den Minsker Vereinbarungen vorgesehen sind und nutzen das Regime der Feuereinstellung zur Konzentration von militärischem Potential ihrer Abteilungen in der Zone der sogenannten „ATO“, sagte Marotschko.
„So wurde von unserer Aufklärung entdeckt, dass sich am nördlichen Rand von Nishnij Mintschnok im Staniza-Luganskaja-Bezirk ein Stützpunkt der 28. motorisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte befindet, auf dem eine Einheit Panzertechnik, ein Abwehrraketenkomplex „Tunguska“ sowie eine Batterie von Artilleriegeschützen „Gwosdika“ stationiert sind“, teilte der Major mit.
„Abteilungen der ukrainischen Truppen führen weiterhin technische Arbeiten zur Ausrüstung von Stützpunkten und Unterständen in der Nähe der Kontaktlinie durch“, sagte Marotschko.
„So werden im Gebiet von Staryj Ajdar technische Arbeiten zur Ausrüstung von Feuerpositionen, für Unterstände für die Technik und Bunker durchgeführt“, erläuterte der Vertreter der Volksmiliz.
De.sputniknews.com: Das Bundesverteidigungsministerium hat am Montag jede Stellungnahme zum Inhalt des neuen Weißbuchs sowie ganz konkret zur angeblich in jenem neu definierten Rolle Russlands abgelehnt.
Auf entsprechende Anfrage von Sputniknews antwortete ein Sprecher des Verteidigungsministeriums schriftlich: „Das Weißbuch befindet sich momentan in der Abstimmung und Mitzeichnung der einzelnen Ressorts. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir zum jetzigen Zeitpunkt keine Angaben zu den Inhalten machen können. Das Weißbuch wird in diesem Sommer veröffentlicht werden.“…

 

Dan-news.info:  Sechs private Wohnhäuser wurden in der Folge des nächtlichen Beschusses von Alexandrowka im Petrowskij-Bezirk im Westen von Donezk durch die ukrainischen Truppen beschädigt. Dies teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
„Sechs Häuser auf der Tscheljuskinzew- und der Lenin-Straße wurden in der letzten Nacht in Alexandrowka beschädigt“, sagte der Gesprächspartner der Agentur.
Nach Angaben der Quelle wurde die Ortschaft mit Militärtechnik von den Positionen im Gebiet von Krasnogorowka beschossen.

 

De.sputniknews.com: Trotz aller westlichen Sanktionen wird auch in Russland guter Käse hergestellt – nur die Spezialitäten fehlen manchmal, wie Russlands Wirtschaftsminister Alexej Uljukajew in einem FAZ-Interview sagte.
„Bitte kommen Sie nach Moskau und sehen sich um. Natürlich können mal Spezialitäten wie Parmesan fehlen. Aber die Geschäfte bieten guten russischen Käse an“, so der Minister.
Die Importsubstitution durch Eigenprodukte hat ihm zufolge nur wenig mit Lebensmittelembargo zu tun, welches Russland als Antwort auf die EU-Sanktionen wegen der Ukraine-Krise verhängt hatte. „Sie ist vor allem eine Folge der weltwirtschaftlichen Lage und der Rubel-Abwertung. Dadurch wurde die Einfuhr viel teurer, die Nachfrage verschob sich hin zu heimischen Gütern“, sagte Uljukajew.
Seinen Angaben zufolge wächst in Russland erstmals seit vielen Jahren wieder die Armut. Die Renten stiegen nicht, weil der Staatshaushalt belastet sei. Die Reallöhne seien gesunken, weil die Unternehmen Kosten kürzten. Zudem seien die Preise gestiegen, die Leute müssten sparen. „Aber langsam lassen wir diese Phase hinter uns. Wohl nicht mehr in diesem Jahr, aber Besserung ist unterwegs“, sagte der Minister.
Der Minister warb gleichzeitig um mehr deutsche Investoren. „Jeder investierte Euro wird sich in wenigen Jahren vervielfachen“, sagte er. Die Unternehmen seien derzeit wirklich preiswert, die Arbeitskosten in Russland momentan niedriger als in China, die Aktienpreise seien gesunken.
Die Sanktionen hatten ihm zufolge starken Einfluss, weil Russland der Zugang zu internationalen Kapitalmärkten erschwert worden sei. Besonders schwierig sei die Lage für Unternehmen in den Jahren 2014 und Anfang 2015 gewesen, als sie ihre Auslandsschulden bedienen mussten, ohne sich am Kapitalmarkt refinanzieren zu können. „Das Ergebnis war ein großer Kapitalabfluss von mehr als 150 Milliarden Dollar 2014 und nochmals 57 Milliarden Dollar im vergangenen Jahr“, so Uljukajew.
Was Korruptionsbekämpfung betreffe, gab der Minister zu, sei die Regierung bisher nicht sehr erfolgreich darin gewesen. Er sei jedoch optimistisch gestimmt. „Wir gehen gegen Bürokratie vor und bekämpfen die Korruption“, sagte er.
„Trotz alledem sind viele deutsche Investoren, gerade auch in den letzten Jahren, erfolgreich in Russland aktiv. Ich lade andere ein, es Ihnen gleichzutun“.
Gute Aussichten gäbe es vor allem in der Verbesserung der Infrastruktur: Logistik, Straßenbau, Eisenbahn, Flughäfen, Schiffsbau, Wohnungsbau, auch in der Kommunalwirtschaft. Der Minister sagt, die Lage normalisiere sich. „Die Zahlungsbilanz ist wieder positiv. Die Aussichten hellen sich auf. Die Inflation hat sich auf 7 Prozent mehr als halbiert“.
Auf die Frage, wann die Regierung in Moskau die Gegensanktionen fallen lassen könnte, sagte der Minister: „Wenn es auf der einen Seite guten Willen gibt, dann wird es den auch auf der anderen Seite geben“.

 

Dnr-online.ru: Nach vorläufigen Zählungen haben bereits 43.828 Menschen die Petition an den UN-Sicherheitsrat gegen die Verletzung der Minsker Vereinbarungen durch die Ukraine unterzeichnet. Dies teilt der Pressedienst des gesellschaftlichen Bewegung „Donezkaja Respublika“ mit.
„Am aktivsten nehmen die Einwohner von Donezk, Makejewka, Gorlowka, Torez und des Amworsiewskij-Bezirks an der Unterschriftensammlung teil. Außer Mahnwachen, die täglich in allen Städten und Bezirken der DVR stattfinden, führen wir auch Kundgebung durch, um mehr Aufmerksamkeit für die Aktion zu bekommen. Schon morgen wird eine Kundgebung in Gorlowka stattfinden, am Samstag in Telmanowo.“

 

De.sputniknews.com: Cockpit-Comeback: Sawtschenko zurück im Kriegsgebiet Donbass
Knapp zwei Wochen nach ihrer Begnadigung in Russland ist die ukrainische Kampfpilotin Nadja Sawtschenko in einer Nacht-und-Nebel-Aktion wieder im Kriegsgebiet Donbass aufgetaucht. Dort besuchte die wegen Beihilfe zum Mord verurteilte Rada-Abgeordnete den Stab der ukrainischen Armee und saß im Cockpit eines Kampfhubschraubers.
Die 35-Jährige traf in der Nacht zum Montag überraschend im Donbass ein, wie das Presseamt der ukrainischen Streitkräfte mitteilte. Sie besuchte den Stab der so gennannten „Anti-Terror-Operation“, wie die Regierung in Kiew ihren Feldzug gegen die abtrünnige Kohleindustrieregion nennt.
Von der Pressestelle verbreitete Bilder zeigen Sawtschenko umgeben von Militärs über einem Notebook. Medien vermuteten, dass die Neu-Politikerin sich so mit dem Ablauf des Armee-Einsatzes vertraut machte. Auf einem Nachbar-Bildschirm ist das Nato-Symbol klar erkennbar.
Das nächste Foto zeigt eine beinahe rührende Szene: Sawtschenko, die sich sonst als so harte Heldin aufzuspielen pflegt, kuschelt mit einem Kätzchen.
Auf weiteren Fotos sitzt die ausgebildete Kampfpilotin entspannt und lächelnd im Cockpit eines Kampfhubschraubers.
Am 25. Mai war die zu 22 Jahren Haft verurteilte Ukrainerin von Russlands Präsident Waldimir Putin begnadigt worden und noch am selben Tag nach Kiew zurückgekehrt: Sie stieg barfuß aus dem Flugzeug und erklärte, wieder in den Donbass fahren zu wollen, um „auf dem Schlachtfeld ihr Leben für die Ukraine zu opfern“. Zunächst aber möchte sie erstmal „drei Liter Wodka trinken“. Bei ihren nächsten Medienauftritten beschimpfte Sawtschenko Journalisten als Hunde und erklärte sich bereit, Präsidentin zu werden.
Sawtschenko hatte bereits 2014 als Mitglied des nationalistischen Bataillons  Aidar gegen Volksmilizen im Donbass gekämpft. Sie wurde gefangen gekommen und von einem russischen Gericht  wegen Beihilfe zur Ermordung von zwei russischen Journalisten schuldig gesprochen: Die TV-Reporter Igor Korneljuk und Anton Woloschin waren unter den Zivilisten, auf die Sawtschenko im Juni 2014 im ostukrainischen Gebiet Lugansk das Artilleriefeuer gelenkt hatte.

 

Ukrinform.ua: In der Nacht auf den 6. Juni besuchte Nadija Sawtschenko das Gebiet der Antiterror-Operation (ATO) in der Ostukraine.
Das meldet das ATO-Pressezentrum.
„Der Besuch der Heldin der Ukraine Nadija Sawtschenko zu nächtlicher Zeit im Gebiet der ATO war für alle eine echte Überraschung“, so die Meldung.
Während der Reise traf sich Sawtschenko mit Soldaten.
„Die Abgeordnete der Ukraine konnte produktiv mit vielen Soldaten sprechen, sich mit ehemaligen Kollegen treffen und am Steuerrad eines Kampfhubschraubers sitzen“, teilte man im Stab mit.

 

Dan-news.info: Die landwirtschaftlichen Betriebe der DVR haben die Aussaat von Mais abgeschlossen, es wurde auf fast 13.000 Hektar ausgesät. Dies teilte die Leiterin der Abteilung für Pflanzenzucht des Landwirtschaftsministeriums Jekaterina Nadeina mit.
„Die Aussaat von Mais ist in der DVR auf 12.900 Hektar erfolgt. Dies sind fast 4000 Hektar mehr als letzten Jahre“, berichtete die Gesprächspartnerin der Agentur.
Nadeina sagte, dass die Ausweitung durch die gestiegene Nachfrage nach Mais und die Entwicklung der Geflügelzucht in der Republik bedingt ist.
„Auch die Aussaat einer der wichtigsten Kulturen, der Sonnenblume, geht in den Betrieben der Republik auf den Abschluss zu. Es wurde auf etwa 50.000 Hektar ausgesät. Auch die Aussaat von Gemüse, Buchweizen und Sorghum geht weiter“, fügte die Vertreterin des Landwirtschaftsministeriums hinzu.
Parallel zur Aussaat findet die Schädlingsbekämpfung statt und die mechanische Beseitigung des nach den Regenfällen aufgekommen Unkrauts.

 

De.sputniknews.com: Russland engagiert sich, im Unterschied zu Kiew, deutlich dafür, um die Situation im Donbass zu entspannen, wie das Portal Deutsche Wirtschafts Nachrichten schreibt. Dass Moskau jüngst einer Bewaffnung besonderer OSZE-Gruppen zustimmte, zeige dies nur noch deutlicher.
Der russische Außenminister Sergej Lawrow sagte am Samstag in einem TV-Interview, einige Beobachter könnten künftig durchaus „mit Pistolen zu ihrer Verteidigung“ bewaffnet sein. Ferner deutete der Minister an, Moskau sei bereit, der „zusätzlichen Beobachtergruppe, die die Frontlinie an Lagerungsorten von Schwertechnik kontrollieren wird, auf OSZE-Beschluss das Recht auf Waffenbesitz zuzusprechen“. Dann sei eine Überwachung rund um die Uhr möglich.
Bislang werde der brüchige Waffenstillstand im Osten der Ukraine von nicht bewaffneten OSZE-Beobachtern kontrolliert, so DWN. OSZE-Chef Lamberto Zannier hatte sich jedoch zur Entsendung einer bewaffneten Mission in die Ukraine bereit erklärt, sollten alle Konfliktparteien einverstanden sein. Moskau war jedoch bislang dagegen….

 

Dnr-online.ru/youtube-Seite des Verteidigungsministeriums der DVR
Pressekonferenz des stellvertretenden Kommandeurs des operativen Kommandos der Streitkräfte der DVR Eduard Basurin (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die Lage in der DVR hat eine Tendenz zur Verschärfung.
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Truppen 593 Mal das Territorium der Republik beschossen. Der Gegner hat 45 122mm-Artilleriegeschosse, 274 Mörsergeschosse des Kalibers 120mm und 82 Mörsergeschosse des Kalibers 82mm abgeschossen. Außerdem wurde mit Panzertechnik, Granatwerfern und Schusswaffen geschossen.
Das Feuer eröffneten die ukrainischen Truppen auf folgende Ortschaften:
Sajzewo, Jasinowataja, Krutaja Balka, Shabunki, Spartak, Staromichajlowka, Dokutschajewsk, Sachanka, Kominiternowo, Oktjabrj, den Petrowskij-Bezirk und den Flughafen von Donezk.
Die verbrecherischen Befehle zum Beschuss gaben die Brigadekommandeure Wojlokow, Wodolaskij, Sokolow, Sabolotnyj, Deljatizkij.
In der Folge des Mörserbeschusses des Petrowskij-Bezirks von Donezk wurde ein friedlicher Einwohner verletzt und acht Häuser beschädigt.
Alle Angaben über Verletzungen der Minsker Vereinbarungen haben wir an die Vertreter der OSZE und des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination übergeben.
Unsere Aufklärung stellt weiterhin eine Konzentration verbotener Waffen und Personals des Gegners entlang der Kontaktlinie fest. So in den Gebieten folgenden Ortschaften.
Weliko-Anadol, 15 km von der Kontaktlinie, es wurde die Stationierung einer Batterie mit 120mm-Mörsern festgestellt.
Außerdem führen Soldaten von Aufklärungsabteilungen aus der 72. mechanisierten Brigade Übungen zur Aufklärungs- und Diversionsangelegenheiten auf dem Jaworowskij-Truppenübungsplatz im Oblast Lwow unter Leitung ausländischer Instruktoren durch. Zur Ausbildung der Soldaten der ukrainischen Streitkräfte in Kampftaktik wird das System MILES verwendet, das eine realistische Imitation von Kämpfen für die Soldaten sichert.
Die ukrainische militärisch-politische Führung spitzt weiter die Lage zu und verstärkt die humanitäre und ökonomische Blockade der Republik. Beim letzten Besuch von A. Hug in Kominternowo haben sich örtliche Einwohner an ihn gewandt mit der Bitte, einen Passierpunkt in dieser Ortschaft zu eröffnen, aber die ukrainische Regierung hat auf ihre Weise entschieden und heute etwa 120mal das genannte Gebiet mit Mörsern des Kalibers 120mm und 82mm beschossen.
Außerdem wurde in der Folge eines Scharfschützenbeschusses mit einem schallgedämpften Gewehr ein Mitarbeiter des Zolldienstes bei der Überprüfung des Verkehrs am KPP Majorsk verletzt. Es ist charakteristisch, dass diese Waffe von Söldnern und privaten Militärkompanien verwendet wird. Es ist sehr schwierig, die Sicherheit von friedlichen Einwohnern in den Passierpunkten an der Kontaktlinie zu garantieren, die ukrainische Militärführung schickt speziell Scharfschützen in die freie Zone, damit sie das Feuer auf friedliche Bürger eröffnen. Wir sind überzeugt, dass diese Fakten das Bestreben Kiews bestätigen, die Lage zu destabilisieren und die Oberhäupter Russlands, Frankreichs und Deutschlands zu zwingen, eine Polizeimission im Donbass zu stationieren.

 

De.sputniknews.com: Andreas Maurer, Vorsitzender der LINKE-Fraktion im Stadtrat der niedersächsischen Stadt Quakenbrück, hat sich als erster deutscher Politiker für eine Anerkennung der Krim als Teil Russlands ausgesprochen….

 

Dan-news.info:  Die ukrainischen Truppen haben heute tagsüber 47 Mörsergeschosse auf die nördlichen und westlichen Außenbezirke von Donezk, den Jasinowatajer Checkpoint und Dokutschajewsk abgeschossen. Dies teilte heute eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
„Von 11:00 bis 16:00 hat die ukrainische Seite Spartak, Trudowskije, Dokutschajewsk, Krutaja Balka und den Jasinowatajer Checkpoint beschossen“, sagte der Gesprächspartner der Agentur. „Insgesamt hat der Gegner 23 Mörsergeschosse des Kalibers 120mm und 24 des Kalibers 82mm abgeschossen“.
Nach Angaben der Quelle wurde außerdem eine Aktivität ukrainischer Scharfschützen in Richtung Dokutschajewsk festgestellt.
Nach den Angaben des Gesprächspartners schoss der Gegner von den Positionen in den Gebieten des Lüftungsschachts des Butowaskaja-Bergwerks sowie der Ortschaften Awdejewka, Nowotroizkoje und Krasnogorowka.

 

De.sputniknews.com: MH17-Absturz: Experten schließen zufälligen Raketentreffer nicht aus
Ermittler schließen nicht aus, dass die im Sommer 2014 in der Ostukraine abgestürzte Boeing 777 der Malaysia Airlines (MH17) mit einer zufällig abgefeuerten Rakete abgeschossen worden sein könnte.
Das geht aus einem Zwischenbericht des internationalen Ermittlerteams hervor, der am Montag auf der Webseite der niederländischen Staatsanwaltschaft veröffentlicht wurde.
Die Experten halten es für möglich, dass die Verkehrsmaschine nach Treffer durch eine zufällig abgefeuerte Rakete verunglückt war. Im Rahmen der gerichtlichen Untersuchung muss das Team noch eine Vielzahl von Fragen klären und speziell herausfinden, ob die genannte Rakete unbeabsichtigt abgefeuert wurde und nach welchem Prinzip das betreffende Ansteuerungssystem Ziele erfasst.
„Das ist eine sehr komplizierte Aufgabe. Raketen werden seit den 1970er Jahren für militärische Zwecke hergestellt und in verschiedene Länder exportiert. Viele ihrer technischen Kenndaten werden streng geheim gehalten“, sagte Gerrit Tiri, einer der führenden Experten der Gruppe.

 

Dan-news.info: Die Reparaturarbeiten an der Gasleitung zwischen Donezk und Marjinka, die Ende 2015 in Minsk abgestimmt wurden, sind heute an der Kontaktlinie abgeschlossen worden. Dies teilte das Verteidigungsministerium der DVR mit.
„Heute gegen 16:00 ist es endlich gelungen, die Wiederaufbauarbeiten an der Hochdruckgasleitung nach Marjinka und Krasnogorowka abzuschließen“, sagte der Gesprächspartner der Agentur.
Das Ministerium fügte hinzu, dass gemäß einer vorläufigen Information durch die reparierten Leitungen schon Gas fließt. „Es ist nicht bekannt, ob die Bevölkerung schon Gas erhält, aber das Gas fließt schon durch die Leitungen“, erklärte der Vertreter des Verteidigungsministeriums.
Nach seinen Worten wurde die Gasleitung etappenweise in Teilstücken von je 100 Metern erneuert.
„Für die Wiederherstellung jeder einzelnen Zone war ein individuelles Herangehen notwendig. Dafür wurde jeder Schritt vorher von der Reparaturbrigade schriftlich ausgearbeitet. Die russische Seite im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination hat den vorliegenden Plan mit Vertretern der DVR abgestimmt, wo sie eine Sicherheitsgarantie erhielten“, erklärte der Vertreter des Verteidigungsministeriums.
Er unterstrich, dass die ukrainische Seite dann als letzte eine Sicherheitsgarantie abgab.
„In diesem Fall waren die russischen Vertreter im Gemeinsamen Zentrum und des Verteidigungsministeriums der DVR ein lebendes Schild, sie waren während der gesamten Zeit vor Ort, um das Regime der Feuereinstellung zu kontrollieren.
Die Arbeiten an der Gasleitung waren im Mai begonnen worden und mehrfach aufgrund ukrainischer Beschüsse unterbrochen worden.
Durch die Reparatur der Gasleitung können Marjinka und Krasnogorowka, die auf dem von den ukrainischen Streitkräften besetzten Territorium liegen, mit Gas versorgt werden.

 

 

Abends:

 

 

De.sputniknews.com: Vorwürfe aus Venezuela: US-Geheimdienst tötet Politiker mit Nano-Waffen
Der 2013 an einem Herzinfarkt verstorbene venezolanische Präsident Hugo Chavez ist von US-Geheimdiensten durch Nano-Waffen getötet worden, wie die Online-Zeitung Lenta.ru unter Berufung auf das venezolanische regierungstreue Onlineportal Aporrea schreibt. Außerdem habe Washington sechs weitere Attentate auf lateinamerikanische Politiker geplant.
Chavez soll auf Initiative der USA mithilfe einer speziellen Nanowaffe getötet worden sein, die verschiedene Krankheiten wie Herzinfarkt, Störungen des Hirn-Blutkreislaufs, Atemstillstand und Geisteskrankheiten auslösen können.
Laut Aporrea haben die Amerikaner die Tötung mehrerer weiterer Politiker in Lateinamerika geplant. Zwei Mal hätten sie dabei Erfolg gehabt: Neben Chavez sei auch der ehemalige argentinische Präsident Nestor Kirchner getötet worden. Kirchner erlag 2007 einem Herzinfarkt. Bei fünf anderen Politikern – Fernando Lugo, Dilma Rousseff, Luiz da Silva, Cristina Kirchner und Hugo Chavez – sei Krebs in unterschiedlichem Stadium diagnostiziert worden.
Die Entwicklung der Nanowaffen hätten die USA bereits 2003 begonnen, und zwar auf Initiative des damaligen Präsidenten George Bush Jr. Für diese Zwecke seien insgesamt 3,7 Milliarden Dollar ausgegeben worden. Die wichtigste Rolle bei der Entwicklung der Nanowaffen habe der Unternehmer und Biotechnologe Robert Langer gespielt.
Venezolanische Medien hatten den Amerikanern bereits mehrmals vorgeworfen, Chavez‘ Gesundheit angegriffen zu haben. In dem Artikel wurden Bilder der angeblich eingesetzten Nanowaffe samt ihrer negativer Auswirkungen angeführt. Es wurde jedoch kaum etwas über ihren Wirkungsmechanismus geschrieben. Auch Expertenkommentare und Testergebnisse fehlten dabei.

 

Dan-news.info: Eine dichterische Lesung „Sprache, die die Völker verbindet“, die dem Geburtstag des großen russischen Dichters A. S. Puschkin gewidmet war, fand heute im Zentrum von Donezk statt. An der Veranstaltung nahmen Vertreter von acht nationalen Gemeinschaften der Republik teil, die Versedes Klassikers in verschiedenen Sprachen vortrugen.
Die Aktion fand am Puschkin-Denkmal auf der Straße statt, die seinen Namen trägt. Der poetische Abend versammelte etwa hundert Menschen, darunter Mitarbeiter des Kulturministeriums, gesellschaftliche Aktivisten und normale Bürger. Trotz des Regens, der während der Veranstaltung einsetzte, beeilten sich die Menschen nicht auseinander zu gehen.
„Dies ist eine sehr wichtige Veranstaltung, die zeigt, dass der Donbass eine multinationale Region ist. Und heute erlaubt es unsere Republik allen nationalen Kulturen sich zu entwickeln. Gleichzeitig haben die Vertreter aller Nationalitäten unseres Gebiets große Hochachtung vor der russischen Sprache und der russischen Kultur“, sagte die stellvertretende Kulturministerin Olga Kobez.
Die Teilnehmer der Aktion deklamierten Werke Puschkins in acht Sprachen. Unter anderem wurde das Gedicht „Kaukasus“ in armenischer Sprache, Teile aus dem Gedicht „Zigeuner“ in Roma vorgetragen. Verse erklangen auch in spanischer, weißrussischer, griechischer, hebräischer, bulgarischer und russischer Sprache.
„Die Roma haben großen Respekt vor dem Werk Puschkins. Viele unserer Autoren haben Puschkin in die Sprache der Roma übersetzt“, erzählte die Leiterin der Gesellschaft der Roma-Frauen „Miriklja“ Natalja Warakuta. „Die russische Sprache ist für uns Roma die Verkehrssprache, weil es in der Roma-Sprache viele Dialekte gibt und eine gegenseitige Verständigung ist manchmal nur mit Hilfe russischer Wörter möglich“.
Wir merken an, dass das Werk des russischen Klassikers häufig in andere Sprachen übersetzt wurde.  Zum Beispiel wurde das Gedicht „Ein Augenblick, ein wunderschöner“ in 210 Sprachen übersetzt.
Wir erinnern daran, dass heute in Donezk die Eröffnung der Woche der russischen Sprache stattfand. Veranstaltungen finden bis zum 12. Juni statt. Im Rahmen der Woche finden in den Kultureinrichtungen Theateraufführungen, literarisch-musikalische Abende, Ausstellungen und Arbeitstreffen statt.

 

De.sputniknews.com: „Haltlos“: Kreml dementiert Vorwürfe der Verletzung ukrainischer Grenze
Die Behauptungen, dass sich russische Truppen in die Konfliktregion Donbass bewegen, sind haltlos, wie Kreml-Sprecher Dmitri Peskow mitteilte.
„Auf unterschiedlichen Ebenen wurden derartige Erklärungen in den letzten zwei Jahren mehrmals geäußert. Das wurde mit zusätzlichen Beschuldigungen der Verlegung von Truppen, verschiedener Einheiten und von Technik verstärkt“, sagte Peskow gegenüber Journalisten.
„Jegliche Erklärungen dieser Art sind nichts anderes als unbegründete Vorwürfe, solange sie nicht zumindest mit irgendwelchen Beweisen bekräftigt werden. Bislang wurde das nicht gemacht“, schloss Peskow.
Damit kommentierte der Kreml-Sprecher die jüngste Erklärung der Sprecherin des UN-Hochkommissariats für Menschenrechte, Ravina Shamdasani.

 

Dnr-news.com: Das Außenministerium der Ukraine brachte seinen Protest zum Ausdruck bezüglich des nicht mit der Ukraine abgestimmten Besuchs der Krim vom 3. bis zum 4. Juni durch die Vorsitzende des russischen Förderationsrates Walentina Matwijenko. Dies berichtet de Pressedienst des Außenministeriums.
„Der Aufenthalt Walentina Matwijenkos auf dem Territorium der Autonomen Republik Krim stellt eine eklatante Missachtung der staatlichen Souveränität der Ukraine und einen Beweis für die Verletzung der UN-Charta, der Prinzipien und Normen des Völkerrechts, der bewussten Missachtung internationaler Verpflichtungen durch die russischen Behörden dar“, hieß es im Außenministerium.
In der Behörde meint man, dass „die gesamte Verantwortung für diese und andere Verletzungen die Russische Förderation als Okkupantenstaat entsprechend dem internationalen Recht, seine Regierungsmitglieder, aber auch ungesetzliche „Organe der Krimregierung“ und ihre Vertreter tragen, die ungesetzliche Entscheidungen fällen und illegale Handlungen ausüben“
„Dem russischen Außenministerium wurde eine Protestnote zugeschickt“, hieß es im ukrainischen Außenministerium.

 

De.sputniknews.com: Das Näherrücken der Nato-Truppen und ihrer Militärtechnik an die russischen Grenzen betrachtet Moskau als eine Hauptbedrohung. Dies hat aber laut dem russischen Außenminister Sergej Lawrow nicht zu bedeuten, dass Russland jemals eines der Nato-Mitgliedsstaaten angreifen wird.
„Unsere Sicherheitsdoktrin definiert ganz klar, dass eine der Hauptbedrohungen die weitere Expansion der Nato gen Osten ist. Ich möchte noch einmal betonen, dass wir nicht die Existenz der Nato an sich als Bedrohung betrachten, sondern die Art und Weise, wie das Militärbündnis in der Praxis agiert“, sagte er.
Seriöse Experten hätten längst keine Zweifel mehr daran, dass die Nato dank des gewaltsamen Staatsstreichs in Kiew und der Reaktion Moskaus auf die Diskriminierungsversuche  gegen Russen in der Ukraine nun einen neuen Vorwand für ihr weiteres Bestehen bekommen habe.
„Ich bin mir sicher, dass seriöse und ehrliche Politiker sich durchaus im Klaren sind, dass Russland niemals irgendeinen Mitgliedstaat des Atlantischen Bündnisses angreifen würde. Wir haben keine Pläne dieser Art. Ich denke, dass die Nato sich dessen bewusst ist, aber einfach die Gelegenheit nutzt, mehr Militärtechnik und Bataillone zu verlegen — als Garantie dafür, dass die USA auch weiter diese Region beaufsichtigen dürfen“, fügte er hinzu.

 

 

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Ein Gedanke zu “Presseschau vom 06.06.2016

  1. Pingback: Presseschau vom 06.06.2016 | Steven25's Blog

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