Presseschau vom 04.06.2016

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe.

 

 

Abends / nachts:

 

 

Dnr-online.ru: Die staatlichen Strukturen der DVR und gesellschaftliche Organisationen bemühen sich, die Eisenbahner der Republik maximal zu unterstützen. Dies teilte heute, am 3. Juni, einem Interview mit der offiziellen Seite der DVR die stellvertretende Vorsitzende des Jasinowatajer Gebietskomitees der Gewerkschaft der Eisenbahnarbeiter der DVR Natalja Petrjakowa mit.
„Schon im Dezember 2014 hat die Führung von „Ukrsalisnyzija“ (ukrainische Eisenbahngesellschaft, Anm. d. Übers.) die Lieferungen von Dieseltreibstoff, Brennstoff, Ersatzteilen, Material an die Eisenbahnunternehmen auf dem Territorium der DVR eingestellt. Und seit Mitte Februar diesen Jahres hat die Führung der Aktiengesellschaft „Ukrsalisnyzija“ keine Kopeke Arbeitsentgelte an unsere Werktätigen gezahlt. Das staatliche Unternehmen „Donezker Eisenbahn“, das vor ganz kurzer Zeit unter die Jurisdiktion der DVR gekommen ist, beginnt erst seine Tätigkeit, aber es konnte den Arbeitern des staatlichen Unternehmens geringe Zahlungen für April und Mai leisten. Aber die soziale Situation in den strukturellen Abteilungen des staatlichen Unternehmens bleibt schwierig.
Unter diesen Bedingungen war der erste, der den Eisenbahnern erhebliche Hilfe leistete, das Republikoberhaupt Alexandr Sachartschenko. Er wies an, allen Arbeitern des staatlichen Unternehmens „Donezker Eisenbahn“, darunter auch in Jasinowataja, humanitäre Hilfe zuzuteilen“, teilte Natalja Petrjakowa mit.

 

Lug-info.com: Gründungskonferenzen der Kinder- und Jugendorganisation „Junge Garde“ der gesellschaftlichen Bewegung „Mir Luganschtschine“ haben heute in den Städten der Repubik stattgefunden.
Die Teilnehmer der Konferenzen haben in allen Territorien der Republik einen Entwurf über die Kinder- und Jugendorganisation „Junge Garde“ beschlossen und einen regionalen Stab aus elf Personen gewählt, die an der republikweiten Gründungskonferenz am 10. Juni in Krasnodon teilnehmen werden, wo auch der Vorsitzende des zentralen Stabs der Jugendbewegung gewählt werden wird.
Dieses Projekt wird junge Leute im Alter von 14 bis 18 Jahren vereinen.

 

 

Vormittags:

 

 

Dan-news.info:  Die ukrainischen Truppen haben in der letzten Nacht 157 Mörsergeschosse auf Dokutschajewsk abgeschossen. Dies teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
„Von 00:00 bis 3:15 hat die ukrainische Seite massive Beschüsse von Dokutschajewsk durchgeführt. Insgesamt wurden auf das Territorium des Ortes 152 Mörsergeschosse des Kalibers 120mm und 5 des Kalibers 82 mm abgeschossen“, sagte der Gesprächspartner der Agentur. „Auf ein Privathaus in der Gorkij-Straße 58 fiel ein Panzergeschoss“.
Er fügte hinzu, dass es keine Verletzten in der Folge des Beschusses gibt. „Die Besitzer hatten Glück, das Geschoss explodierte nicht, sonst hätten die Folgen traurig sein können“, erklärte die Quelle.
Nach seiner Information schoss der Gegner von den Positionen im Gebiet des besetzten Dorfes Nowotroizkoje.

 

De.sputniknews.com: Nach „aggressiver Ukrainisierung“ auf Krim russische Sprache wieder voll präsent
Die Krim überwindet erfolgreich die Folgen der „aggressiven Ukrainisierung“ – die russische Sprache und Literatur sind in vollem Format in das Unterrichtsprogramm zurückgekehrt, wie Republikchef Sergej Aksjonow in Jalta erklärte.
„Wir haben die Folgen der aggressiven Ukrainisierung erfolgreich überwunden. Die russische Sprache und Literatur sind wichtige Fächer in den Schullehrplänen geworden. Wir müssen in gemeinsamen Anstrengungen das Versäumte nachholen“, sagte Aksjonow beim 2. Liwadia-Forum, das den Problemen und Perspektiven der Russischen Welt gewidmet ist.
Die Kiewer Behörden, so Aksjonow, hätten fast ein Vierteljahrhundert lang „zielgerichtet die russische Sprache und Literatur“ aus der Bildungssphäre „vertrieben“. Die Stundenzahl des Russisch-Unterrichts an den Schulen auf der Krim sei bis auf zwei pro Woche reduziert worden. Das Fach Russische Literatur sei aus den Lehrplänen gestrichen und die russische Literatur fortan der ausländischen zugeordnet worden. Die ukrainischen Lehrbücher hätten keiner Kritik standgehalten, so dass viele Lehrer insgeheim die alten sowjetischen weiter genutzt hätten.
Aksjonow meint, dass die Lehrerkollektive neue Formen zur Erörterung aktueller gesellschaftspolitischer Probleme mit den Schülern und Studenten finden und neue Herangehensweisen zur Herausbildung einer aktiven Bürgerposition und eines patriotischen Bewusstseins bei ihren Schützlingen suchen sollten. „In diese Arbeit müssen sich die  patriotisch gestimmten gesellschaftlichen Organisationen aktiv einschalten“, betonte der Republikchef…

 

Lug-info.com:  Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden sechsmal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
So wurden um 7:45, 13:30, 14:30 die Positionen der Volksmiliz m Gebiet von Kalinowo aus Richtung Nowoalexandrowka mit Panzertechnik, Granatwerfern und Schusswaffen beschossen.
Um 10:20 und um 10:50 wurde ein Beschuss desselben Gebiets mit Schusswaffen aus Richtung Nowoswanowka festgestellt.
Um 17:09 haben die Kiewer Truppen aus Richtung Stepnoje die Positionen der der Volksmiliz im Gebiet von Kalinowo mit Panzertechnik und Schusswaffen beschossen.
Verluste gibt es keine.

 

De.sputniknews.com: Donbass-Wahlen: OSZE präsentiert neues Leitdokument
Die OSZE-Koordinatoren haben ein neues Dokument zu den Wahlmodalitäten im Donbass vorgestellt, wie die kommissarische Außenministerin der selbsterklärten Donezker Volksrepublik (DNR) und Vertreterin in der Arbeitsgruppe Politik, Natalja Nikonorowa, gegenüber der Agentur Sputniknews sagte.
„Die OSZE-Koordinatoren haben in ihren Sitzungen am 31. Mai und 1. Juni (in Minsk – Anm. d. Red.) ein neues Arbeitsdokument über die Wahlmodalitäten vorgestellt, welches umfangreicher ist und mehr Details enthält. Wir konnten aber nur drei der insgesamt zwölf Punkte erörtern“, so Nikonorowa.
Die Lokalwahlen in den selbsterklärten Republiken Lugansk und Donezk (LVR und DVR) waren ursprünglich für den Herbst 2015 angesetzt. Nach dem Treffen der „Normandie-Vier“ im Oktober 2015 in Paris erklärten sich die Behörden der beiden „Volksrepubliken“ damit einverstanden, die Wahlen auf das Frühjahr 2016 zu verschieben. Die ukrainischen Behörden sollten innerhalb dieser Zeit ihre Verpflichtungen der Minsker Abkommen erfüllen, also einen Sonderstatus für den Donbass sichern, die Verfolgung und Bestrafung der Teilnehmer der Ereignisse in der DVR und der LVR  verhindern und eine neue, mit den selbsterklärten Republiken abgestimmte veränderte Verfassung erarbeiten. Kiew hat bisher jedoch keine der  notwendigen Gesetzesakte angenommen.
Laut dem Vorsitzenden der gesellschaftlichen Bewegung „Ukrainische Wahl“, Viktor Medwedtschuk, versucht Kiew, sich der Erfüllung der Minsker Abkommen zu entziehen, und stellt immer neue Bedingungen für die Durchführung der Wahlen im Donbass. Der nächste Wahltermin ist für den 24. Juli angesetzt.

 

Dan-news.info: Die ukrainischen Truppen haben am Abend und in der Nacht 360 Mörsergeschosse auf die frontnahen Zonen der DVR abgeschossen. Dies teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
„Von 20:00 bis 04:05 haben die ukrainischen Streitkräfte den nördlichen und westlichen Rand von Donezk, den Jasinowatajer Checkpoint, Sajzewo, Losowoje, Nowoaja Marjewka, Grigorowka, Mineralnoje, Oktjabrj und Dokutschajewsk beschossen“, sagte der Gesprächspartner der Agentur. „Insgesamt wurden auf diese Gebiete 133 Mörsergeschosse des Kalibers 82mm und 227 Mörsergeschosse des Kalibers 120mm abgefeuert“.
Die Quelle fügte hinzu, dass der Gegner von den Positionen in den Gebieten von Marjinka, Krasnogorowka, Showanka, Pischtschewik, Awdejewka, Opytnoje, Peski und Nowoselowka aus schoss.
Außerdem haben die ukrainischen Truppen in der Nacht mit schweren Waffen den Kujbyschewskij-Bezirk im Westen von Donezk beschossen, drei Häuser wurden beschädigt. Dies teilte heute der Leiter der Bezirksverwaltung Iwan Prichodko mit.
„Heute Nacht wurde von Seiten der ukrainischen Streitkräfte ein Beschuss mit Geschützen des Kalibers 122mm durchgeführt. Es wurde ein Haus auf der Junokommunarskaja-Straße 14 beschädigt“, sagte er.
Prichodko fügte hinzu, dass das Feuer auf den Ort von den Positionen der ukrainischen Streitkräfte im Bereich von Opytnoje erfolgte.

 

De.sputniknews.com: Moskau initiiert Maßnahmen gegen illegale archäologische Ausgrabungen auf der Krim
Vorschläge zur Unterbindung der illegalen archäologischen Ausgrabungen auf der Krim und des illegalen Handels mit dort gemachten Funden sollen auf Anweisung des Premierministers Dmitri Medwedjew bis zum 25. Juli der russischen Regierung vorgelegt werden. Die entsprechende Weisung ist auf der Webseite des Ministerkabinetts veröffentlicht.
Mit der Ausführung dieser Aufgabe wurden der Innenminister Wladimir Kolokolzew, der  Chef des Inlandsgeheimdienstes FSB, Alexander Bortnikow, sowie der Kulturminister Wladimir Medinski beauftragt, die hierbei der Ministerrat der Republik Krim und die Stadtregierung Sewastopol unterstützen sollen.
„Zur Unterbindung nicht sanktionierter Ausgrabungen an Objekten des archäologischen Erbes, ebenso zur Unterbindung des illegalen Handels mit Gegenständen von historischem und kulturellem Wert, die im Zuge von Ausgrabungsarbeiten und bei Expeditionen zur Suche nach Kriegsspuren gefunden werden, sind Vorschläge auszuarbeiten und der Regierung der Russischen Föderation vorzulegen“, heißt es. Diese Aufgabe soll bis zum 25. Juli 2016 erfüllt werden. Diese Entscheidung wurde im Anschluss an Medwedews Treffen mit den Museumsdirektoren der Krim und Sewastopols getroffen, das am 23. Mai stattgefunden hatte.

 

Ukrinform.ua: Der Regierungschef der Ukraine, Wolodymyr Hrojsman, schließt nicht aus, dass die Ukraine wieder Erdgas bei dem russischen Konzern Gazprom kaufen kann.
Die Regierung wird eine „politische Entscheidung“ treffen, wenn Gazprom einen „richtigen Vorschlag“ machen wird, sagte der Premier der Nachrichtenagentur Reuters.
Nach Worten von Hrojsman rechne die Ukraine mit einem Kredit der Weltbank in Höhe von 500 Millionen Dollar für Gaseinkäufe.

 

 

Nachmittags:

 

 

De.sputniknews.com: An der Grenze gestoppt: Franzose war mit Waffenarsenal unterwegs in Ukraine
Ein französischer Staatsbürger, der Terroranschläge im Vorfeld der Euro-2016 geplant haben soll, ist an der ukrainisch-polnischen Grenze mit einem beachtlichen Waffenarsenal festgenommen worden, wie der TV-Sender M6 Info berichtet. Laut Newsru.com hat der ukrainische Grenzdienst die Festnahme bestätigt.
„Ich kann ihnen sagen, dass so etwas passiert ist, aber das alles liegt im Bereich des Sicherheitsdiensts der Ukraine“, so ein Pressesprecher des Grenzdienstes.
Der 25-jährige Franzose hat in seinem Auto Waffen, drei Granatwerfer, über 100 Kilogramm Sprengstoff, etwa tausend Bombenzünder sowie mehrere Maschinenpistolen Typ Kalaschnikow transportiert. Er sei den Polizeidatenbanken bislang noch unbekannt.
Der junge Mann war am 21. Mai von den ukrainischen Grenzbeamten gefangengenommen worden und befinde sich momentan in ukrainischer Haft. Dort erwarte er seine baldige Auslieferung nach Frankreich.
Französische Sicherheitskräfte haben derweil sein Haus durchsucht und da Sprengstoff und ein T-Shirt mit der Bezeichnung einer rechtsextremistischen Organisation entdeckt, so M6 Info.
In Frankreich gilt seit den Anschlägen von Paris im November die höchste Terrorwarnstufe. Mitte Mai hatte die französische Nationalversammlung den nach den Pariser Anschlägen im November 2015 eingeführten Ausnahmezustand um weitere zwei Monate bis Ende Juli verlängert. Die besonderen Sicherheitsmaßnahmen sollen während der Fußball-Europameisterschaft und bei der Tour de France gelten. Zuvor hatte auch der französische Inlandsgeheimdienst vor neuen Formen von Terroranschlägen auf größere Menschenansammlungen während der Fußball-EM 2016 in Frankreich gewarnt.

 

Lug-info.com: Pressekonferenz des Leiters der Koordination der Volksmiliz Oberst Oleg Anaschtschenko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
„Trotz des ausgerufenen Regimes der Feuereinstellung haben die ukrainischen Truppen in der letzten Woche 26 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt und 146 Geschosse des Kalibers 82 und 120mm auf das Territorium der Republik abgeschossen“, teilte Anaschtschenko mit.
Der Oberst sagte, dass am intensivsten Logwinowo und Kalinowko beschossen wurden.
„Die Befehle zur Eröffnung des Feuers auf diese Ortschaften erteilte der Kriegsverbrecher und aktive Anhänger der ukrofaschistischen Ideologie der Kommandeur des 1. Bataillons der 54. mechanisierten Brigade Oberst Sinischin seinen Abteilungen.
Anaschtschenko teilte auch mit, dass die ukrainischen Truppen in Verletzung der Minsker Vereinbarungen weiterhin aktiv Luftaufklärung unter Verwendung von Drohnen durchführen.
„In den Reihen der ukrainischen Streitkräfte sinkt weiterhin der psychische Zustand. Davon zeugt die Zunahme der Zahl von Alkoholmissbrauch. So wurden in Popasnaja mehrfach Fälle von Trunkenheit von Soldaten des 10. Panzergrenadierbataillons der 59. Brigade festgestellt“, teilte Anaschtschenko mit.
„Am 1. Juni wurde in einem Streit unter Alkoholeinfluss der Sergeant der ukrainischen Streitkräfte Alexandr Walerjewitsch Nikoltschenko verletzt“, nannte er in einem Beispiel.
„Ein weiteres Anzeichen ist ein Vorfall mit Soldaten der 28. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte in Staniza Luganskaja, die nach Genuss von Alkohol Kisten mit Granaten auspackten. In der Folge des unvorsichtigen Umfangs explodierte eine Granate, vier Soldaten wurden unterschiedlich schwer verletzt“, fuhr der Oberst fort.
Hauptgrund der Verschlechterung des psychischen Zustands der Soldaten der ukrainischen Streitkräfte ist nach Auffassung Anaschtschenkos der Wunsch, nach Hause zurückzukehren, sowie eine negative Einstellung zur derzeitigen Führung der Ukraine.
„Ich möchte dies nutzen und mich an die ukrainischen Soldaten mit dem Aufruf wenden, die Teilnahme in dem brudermörderischen Krieg zu verweigern, den die in Korruption versunkene Regierung der Ukraine führt. Nachdem sie die Macht in der Folge eines bewaffneten Staatsstreichs ergriffen hat, wird die Kiewer Junta niemals auf die aus dem Blut einfacher Ukrainer erlangten sagenhaften Einkünfte verzichten, die der Krieg bringt. Das Volk der LVR verteidigt sein Recht auf Leben, auf eine glückliche Zukunft unserer Kinder und deshalb wird der Sieg unser sei“, sagte Anaschtschenko zu den Bürgern der Ukraine, die an den Kämpfen im Donbass beteiligt sind.
„Das Kommando der ukrainischen Streitkräfte führt weiterhin eine aktive Politik zur Diskreditierung der Aktivitäten der Volksmiliz der LVR durch und beschuldigt uns völlig unbewiesen der Verletzung des „Regimes der Ruhe“, sagte er.
„Nach Informationen unserer Aufklärung liegt im Gebiet von Makarowo im Staniza Luganskaja-Bezirk ein Truppenübungsplatz der ukrainischen Streitkräfte, auf dem Abteilungen der 28. und der 92. Brigade Schussübungen durchführen, unter anderem auch nachts. Die Explosionen der Geschosse bei diesen Übungen verwendet die ukrainische Seite für eine weitere Lüge und gibt sie als Beschüsse der ukrainischen Positionen durch Soldaten der Volksmiliz aus“, teilte er mit.
Die OSZE-Beobachter stellen regelmäßig das Fehlen von Waffen der ukrainischen Streitkräfte an den Lageorten für abgezogene Waffen fest. So wurden beim Besuch von solchen Orten von Vertretern der Mission das Fehlen von 42 Panzern und 10 Mörsern des Kalibers 82mm festgestellt, die zuvor abgezogenen worden waren.
In Nishneje, das von den ukrainischen Streitkräften kontrolliert wird, stellen OSZE-Vertreter in unmittelbarer Nähe der Kontaktlinie die Stationierung eines Abwehrraketenkomplexes „Strela-10“ fest.
Es häufen sich auch die Fälle, dass den OSZE-Beobachtern von Seiten der ukrainischen Streitkräfte der Zugang zu militärischen Objekten verweigert wird, um die Konzentration von Kräften und Mitteln zu verheimlichen.
Anaschtschenko wies darauf hin, dass die in den Abzugsorten fehlende ukrainische Technik von der Aufklärung der LVR an der Kontaktlinie entdeckt wird. So wurde im Verantwortungsbereich der 92. Brigade der ukrainischen Streitkräfte am östlichen Rand von Petrowka die Ankunft von fünf Artilleriegeschützen bemerkt; im Verantwortungsbereich der 28. Brigade der ukrainischen Streitkräfte im Gebiet von Sisoje in unmittelbarer Nähe der Kontaktlinie wurde die Stationierung von zwei Panzern festgestellt. In Lisitschansk auf dem Gebiet einer Fabrik wurden fünf Einheiten Panzertechnik, 13 T-64-Panzer, sechs Mehrfachraketenwerfer „Grad“ und drei Artilleriegeschütze bemerkt. In Popasnaja wurden zehn Artilleriegeschütze 2S1 „Gwosdika“ entdeckt.

 

De.sputniknews.com: Der Warenverkehr zwischen Russland und Finnland nimmt wegen der niedrigen Ölpreise und der gegenseitigen Sanktionen der EU und Russlands ab, wie die amtliche Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, im Interview mit der Agentur RIA Nowosti sagte.
„Die Parameter des gegenseitigen Warenverkehrs nehmen leider seit 2014 unentwegt ab, was bedingt ist durch mehrere objektive makroökonomische Faktoren, vor allen durch den Preisverfall bei dem wichtigsten russischen Exportartikel – bei Erdöl —, aber auch durch den negativen Einfluss der Sanktionspolitik der EU und der einschränkenden Antwortmaßnahmen Russlands“, sagte sie im Vorfeld des für den 6. Juni anberaumten Russland-Besuchs des finnischen Außenministers Timo Soini.
Im Januar-Februar 2016 sei der gegenseitige Warenverkehr im Vergleich zum selben Zeitraum des Vorjahres um 35,2 Prozent geschrumpft. Das betreffe vor allem den Preis, wogegen die russischen Exporte mengenmäßig größtenteils stabil geblieben seien. Die russischen Einfuhren aus Finnland seien 2015 um 35 Prozent abgesackt, Tendenz sinkend, sagte Sacharowa…

 

Dan-news.info/Youtube-Seite des Verteidigungsministeriums der DVR:
Pressekonferenz des stellvertretenden Kommandeurs des operativen Kommandos der Streitkräfte der DVR Eduard Basurin (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die Lage in der DVR hat sich verschärft.
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Truppen 512 Mal das Territorium der Republik beschossen. Der Gegner hat 239 Mörsergeschosse des Kalibers 120mm und 200 Mörsergeschosse des Kalibers 82mm abgeschossen. Außerdem wurde mit Panzertechnik, Granatwerfern und Schusswaffen geschossen.
Das Feuer eröffneten die ukrainischen Truppen auf die folgenden Ortschaften:
Sajzewo, Gorlowka, Jasinowataja, Shabitschewo, Spartak, Dokutschajewsk, Trudowskije, Staromichajlowka, Jelenowka, Sachanka, Oktjabrj, Grigorowka, Nowaja Marjewka, das Gebiet des Flughafens von Donezk.
In der Folge des Mörserbeschusses von Dokutschajewsk, Sajzewo, des Kirowskij- und des Kujbyschewskij-Bezirks von Donezk wurden sechs Häuser beschädigt.
Alle Informationen über Verletzungen der Minsker Vereinbarungen haben wir an die Vertreter der OSZE und des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination übergeben.
Unsere Aufklärung stellt weiterhin eine Konzentration verbotener Waffen und Personals des Gegners entlang der Kontaktlinie fest. So in den Gebieten der folgenden Ortschaften.
– Jelisawetowka, 18 km von der Kontaktlinie, es wurde die Ankunft von zwei Panzerkompanin, einer Batterie mit 122m-Artilleriegeschützen „Gwosdika“ festgestellt;
– Marjinka, es wurde die Ankunft von drei Scharfschützengruppen (mit 6, 7 bzw. 10 Personen) festgestellt;
– Starognatowka, 4,5 km von der Kontaktlinie, es wurde die Stationierung eines Zugs von D-30-Geschützen, einem Artilleriegeschütze und einem 100mm-Antipanzergeschütz „Rapira“ festgestellt;
– Granitnoje, 1 km von der Kontaktlinie, es wurde die Verlegung von zwei 203mm-Artilleriegeschützen „Pion“ festgestellt.
Wir haben mehrfach erklärte, dass nationalistisch eingestellte Abteilungen weiterhin einen Krieg gegen Abteilungen der ukrainischen Streitkräfte führen, so erfolgte im Gebiet von Nikolajewka ein weiteres Mal ein Gefecht zwischen Nationalisten des Bataillons „Ajdar“ und Abteilungen der 72. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte. Die Gesamtzahl von Toten und Verletzten auf beiden Seiten betragen etwa 15 Personen.
Außerdem wurden nach Informationen unserer Quellen am südlichen Rand von Awdejewka in einer Sommerhaussiedlung eine Garage mit Leichen von Soldaten der ukrainischen Streitkräfte entdeckt, etwa 20 Leichen. Dieser Fakt zeugt von der vorsätzlichen Verheimlichung der eigenen Verluste durch die ukrainischen Kommandeure. Am wahrscheinlichsten werden diese Verluste gegenüber der Öffentlichkeit als Vermisste dargestellt werden.
Ich will auf eine erschreckende Tatsache hinweisen. Gestern haben ukrainische Strafsoldaten das Gebiet der Donezker Filterstation mit Mörsern beschossen. Ich erinnere daran, dass diese Verletzung zu einer technogenen Katastrophe führen kann, weil etwa 400.000 Einwohner des Donezker Oblast ohne Wasser sein könnten.
Dieser Fakt zeugt davon, dass die ukrainische militärisch-politische Führung den eingeschlagenen Kurs auf die Vernichtung der Bevölkerung des Donbass weiterführt, mit anderen Worten, die Kiewer Junta verwirklicht die faschistische Ideologie des Genoszids gegen das eigene Volk!

 

De.sputniknews.com: Moskau: Westen muss „Sanktionssuppe“ selbst auslöffeln
Der Westen „löffelt die Suppe“ aus Folgen der gegen Russland verhängten Sanktionen voll selbst aus, wie die Vorsitzende des russischen Föderationsrates, Valentina Matwijenko, am Samstag erklärte.
„Die Sanktionen sind das Problem jener, die sie verhängt haben. Nun löffeln sie voll die Problem-Suppe aus, die sie durch unsere Antwortsanktionen bekommen haben“, sagte Matwijenko Journalisten am Samstag in Jalta auf der Krim.
Wie sie weiter anmerkte, sagen Politiker, Geschäftsleute und Diplomaten in Europa „laut und vernehmlich“, dass man die antirussischen Sanktionen aufheben müsse. „Ich bin überzeugt, dass die Entscheidung über ihre Aufhebung mit der Zeit unbedingt kommen wird“, ergänzte Matwijenko….

 

De.sputniknews.com: Polen hat im Zusammenhang mit bevorstehenden Veranstaltungen verstärkte Kontrollen an der Grenze zu Russland angeordnet, wie der Pressedienst des Zollamtes des russischen Gebietes Kaliningrad mitteilte.
„Laut einer Mitteilung des Zollamtes der Stadt Olsztyn werden vom heutigen Tag an auf Beschluss der Leitung der Zollbehörde der Republik Polen im Zusammenhang mit den für nächste Zeit angesetzten Veranstaltungen (Treffen der Staatschefs der Nato-Mitgliedsländer, Weltjugendtage) verstärkte Kontrollmaßnahmen beim Überqueren des russisch-polnischen Grenzabschnitts angeordnet“, heißt es.
Es wird angemerkt, dass aus diesem Grund gewisse Schwierigkeiten mit dem Passieren der russisch-polnischen Grenze entstehen können, was bei der Reiseplanung berücksichtig werden müsse.

 

Dan-news.info: Online-Konferenz „Direkte Linie“ des Oberhaupts der DVR Alexandr Sachartschenko mit Journalisten (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
„Die Entgelte der öffentlich Beschäftigen werden jedes Quartal um fünf Prozent erhöht werden. Sie sind schon erhöht worden und werden im zweiten Quartal erhöht werden. Insgesamt werden die Entgelte in diesem Jahr um 17,5 Prozent erhöht.“
„Ebenfalls ist im zweiten Quartal eine Erhöhung der Renten geplant, aber um wie viel Prozent kann ich derzeit nicht sagen, weil es noch nicht klar ist. Der Plan ist für das zweite Quartal vorgesehen, aber der Prozentsatz und der Zeitpunkt des Beginns dieses Prozesses ist noch nicht klar“, erklärte Sachartschenko.
Eine Mobilisierung wird es in der DVR nicht geben, auch nicht bei einem Beginn aktiver Kämpfe.
„Der Gegner ist uns zahlenmäßig überlegen, er ist uns bei der Zahl der Militärtechnik überlegen, aber der Kampfgeist ist bei ihnen gering. 18-Jährige zwangsweise zur Armee einziehen? Ich bin oft an der Front und verstehe, dass man keine unausgebildeten und ungeübten Menschen an die Front bringen darf. Wenn es nötig ist, werden es Freiwillige sein: 30.000 bis 40.000. Menschen, die bereits Kämpfe mitgemacht haben und bereit sind, an die Front zu gehen“, sagte Sachartschenko auf die Frage eines Journalisten.
Er fügte hinzu, dass in der Republik auch Kurse für eine anfängliche militärische Ausbildung geplant sind. „Die Einwohner eines kämpfenden Landes müssen mit Waffen umgehen können. Elementare Grundlagen des Umgangs mit Schusswaffen müssen da sein. Ich befasse mich mit dieser Frage und werde dem Verteidigungsministerium eine entsprechende Anweisung geben“, fasste das Republikoberhaupt zusammen.
„Die Sperrstunde ist in der Republik notwendig, in erster Linie, um Feinde entdecken zu können, die sich leider auf unserem Territorium befinden“, sagte Sachartschenko. „Die Arbeit der Mitarbeiter des Innenministeriums und des Staatssicherheitsminister ist für viele nicht sichtbar, aber im letzten Monat wurden 118 Diversanten festgenommen, etwa 350kg Sprengstoff wurde konfisziert, zwei große Anschläge verhindert – einer davon war auf mich gezielt, weitere drei Terrorakte. Dies ist aufgrund dessen möglich, dass wir die Sperrstunde haben.
Sachartschenko wies darauf hin, dass unter Kriegsbedingungen die Abschaffung der Sperrstunde in der Republik nicht zielführend ist.
„Die USA und die NATO helfen der Ukraine sowohl mit Spezialisten als auch im technischen Bereich, unter anderem mit Nachtsichtgeräten und Funkeinrichtungen. Im Zusammenhang damit wurde der Gegner dreister. Doch ich nenne ein bekannte Sprichwort: Perlen vor die Säue geworfen“, sagte Sachartschenko.
Das Republikoberhaupt sagte, dass die Milizen schon mehrfach mit solcher westlicher „Hilfe“ konfrontiert waren und in keinem Fall hat sie den ukrainischen Truppen Nutzen gebracht. „Bei mir im Büro liegt eine Trophäe, ein Maschinengewehr amerikanischer Herkunft und ein M-14-Gewehr. Amerikanische Trophäen gibt es bei uns praktisch in jeder Abteilungen“, erzählte Sachartschenko.
„Die NATO unterstützt unsere Feinde, deshalb ist sie unser indirekter Feind“, sagte er.
Kiew wird seine Bedingungen der DVR nicht diktieren können, etwa in der Frage der Durchführung von Wahlen, und die internationale Gemeinschaft muss das begreifen und auf die Forderungen der Republik hören.
„Wir sind nicht in einer Lage, in der man uns Bedingungen diktieren kann. Poroschenko, die Ukraine lebt in irgendeiner unverständlichen Realität. Aber ich kann jetzt nach Amwrosiewka fahren, mich auf eine Bank setzen und umher sehen – wo hängt eine ukrainische Fahne? Ich werde sie doch nicht sehen“.
Sachartschenko erinnerte daran, dass der UN-Sicherheitsrat im Februar 2015 einstimmig die Resolution 2202 in Unterstützung des Maßnahmekomplexes zur Erfüllung der Minsker Vereinbarungen beschlossen hat. „Sie haben ihre Unterschriften unter die Resolution gesetzt – jetzt sollen sie unsere Forderungen als gleichwertig damit ansehen“, sagte das Oberhaupt der DVR.
„Mit uns ist die Wahrheit und Gott. Und mit ihnen Gesetzlosigkeit und der Teufel. Und die Wahrheit siegt immer“, fasste Sachartschenko zusammen.

 

De.sputniknews.com: Moskau: Schluss mit Krim-Thema!
Die Krim-Frage ist erledigt und lässt keine weitere Änderung zu, wie Valentina Matwijenko, Vorsitzende des russischen Föderationsrates, erklärte.
Die Entscheidung über den Beitritt der Krim zu Russland habe die dortige Bevölkerung vor zwei Jahren selbst gefällt, als bei dem Referendum eine klare Mehrheit dafür gestimmt hatte, betonte Matwijenko bei einem internationalen Forum in Liwadija. Und auch 95 Prozent der Bevölkerung Russlands unterstütze diese Entscheidung, fügte sie hinzu.
„Die Wiedervereinigung erfolgte nicht nur in Übereinstimmung mit dem Völkerrecht, sondern verkörpert auch die Idee von historischer Gerechtigkeit“, sagte Matwijenko.

 

De.sputniknews.com: „Sei’s drum“: Zugang zu Russland-Grenze für Kiew nur mit Donbass-Zustimmung – Lawrow
Moskau hat nichts dagegen einzuwenden, wenn sich Kiew mit Vertretern des Donbass über den Zugang zur russisch-ukrainischen Grenze bei Donezk und Lugansk von ukrainischer Seite aus einigt, wie der russische Außenminister Sergej Lawrow am Samstag im russischen Fernsehen sagte.
„Wenn die Ukrainer sich mit Donezk und Lugansk über den Zugang zur Grenze zur Russischen Föderation verständigen werden, sei‘s drum. Aber es muss eine echte Vereinbarung sein. Denn sie (Donezk und Lugansk – Anm. d. Red.) haben sicherlich die früheren und heutigen Drohungen aus Kiew nicht vergessen. Sie wurden ‚Banditen, Terroristen, Verbrecher‘ genannt, die in den Knast gehörten und von den Ukrainern nicht als annehmbare Partner und erst recht nicht als Wahl-Teilnehmer betrachtet werden könnten“, erinnerte Lawrow. „Alles hängt nun von Kiew selbst ab.“
In den Minsker Vereinbarungen sei klar festgelegt, dass „man unmittelbar verhandeln und sich verständigen muss und nicht auf eigene Art handeln, sobald die Konsultationen zu Ende sind“, so der Minister. „Laut den Vereinbarungen müssen die Verfassungsänderungen, der Sonderstatus für den Donbass und die Wahlmodalitäten mit Donezk und Lugansk abgestimmt werden“, betonte Lawrow.

 

Novorosinform.org: Der Volksmilizionär „Motorola“ wurde verletzt
Wie heute bekannt wurde, wurde der bekannte Kämpfer der olksmiliz mit dem Codenamen „Motorola“ durch einen Splitter am linken Auge verletzt. Im Moment befindet sich der Militärangehörige der Armee der DVR in Sankt Petersburg, wo ihm eine Operation bevorsteht. Darüber berichtet auf seiner Seite in sozialen Netzwerken der Vertreter des Außenministeriums der DVR Konstantin Dolgow…

 

De.sputniknews.com: OSZE-Bewaffnung im Donbass – ja oder nein? Lawrow erklärt russischen Standpunkt
Russland ist bereit zu Zugeständnissen und kann das Recht auf Waffentragen für eine OSZE-Beobachtergruppe, die direkt an der Frontlinie in der Konfliktregion Donbass eingesetzt sind, einräumen, wie der russische Außenminister Sergej Lawrow in einem TV-Interview sagte.
Zuvor befürwortete Russland bereits die Erstellung mehrerer Sicherungszonen in den kritischen Gebieten sowie die Möglichkeit der Entsendung  weiterer OSZE-Beobachter beispielsweise an Lagerungsorte schweren technischen Maschinen.
„Wir haben gesagt, dass wir bereit sind, wenn es der Sache dient, dieser zusätzlichen Beobachtergruppe, die die Frontlinie an Lagerungsorten von Schwertechnik kontrollieren wird, auf OSZE-Beschluss das Recht auf Waffenbesitz zuzusprechen“, so Lawrow.
Eine annehmbare Gruppenzusammensetzung der Nationalität nach könne immer gefunden werden, fügte der russische Außenminister hinzu.
„Hier geht es nicht darum, ob das in den GUS-Staaten passiert oder nicht, sondern darum, dass solche internationale Maßnahmen beispielsweise im Rahmen der OSZE oder der UN zeigen, dass unbewaffnete Beobachter besser geschützt sind als diejenigen mit Waffen“, so Lawrow.
Russland habe seine Position erklärt, jetzt müssten sich die Partner äußern. Viele OSZE-Mitglieder würden sich bislang noch immer gegen eine Bewaffnung der Beobachter aussprechen, sagte der russische Chefdiplomat.

 

 

Abends:

 

 

Novorosinform.org: Am 4. Juni wurde in Makejewka etwa gegen 6:30 morgens das Lenindenkmal zerstört, das sich im Potschenkow-Park befand. Wie Einwohner in sozialen Netzwerken berichten, wurde das Denkmal durch Unbekannte gesprengt. Nach der Detonation kamen Mitarbeiter des Ministeriums für Staatssicherheit der DVR an den Ort des Geschehens, die das Territorium rund um das Denkmal absperrten und die Ermittlungen aufnahmen.

 

De.sputniknews.com: Ukraine: Vize-Gouverneur lebte auf Tunnelsystem mit Gold, Schmuck und Ikonen
Der Binnengeheimdienst der Ukraine will ein Netz aus Korruptionstätigkeit hochrangiger Politiker, darunter des ersten Vize-Gouverneurs des Gebietes Mykolajiw, aufgedeckt haben, wie ein Sprecher mitteilte.
Unter dem Haus des stellvertretenden Gebiets-Chefs Roman Romantschuk sei ein Tunnelnetz mit verstecktem Gold, Ikonen und Antiquitäten entdeckt worden. Zuvor sollen die Sicherheitskräfte bereits zwei Berater Romantschuks wegen angenommener Schmiergeldzahlungen in Höhe von 80.000 US-Dollar festgenommen haben. Das Geld sei ein Teil einer Summe in Höhe von 92.000 Dollar, die ein Geschäftsmann für die Genehmigung einer Rohstoffförderanlage zahlen sollte. Bei der Festnahme haben die Sicherheitskräfte Waffengewalt einsetzen müssen, hieß es.
Daraufhin wurden Geschäftsräume und Privathäuser der Figuranten von den Sicherheitskräften und der Staatsanwaltschaft unter die Lupe genommen, unter anderem auch die Räume von Roman Romantschuk.
„Der Staatsbeamte bewahrte zu Hause einen Koffer mit 300.000 Dollar und eine Menge Schmucksachen auf. Unter dem Gebäude entdeckten die Sicherheitskräfte ein Tunnelnetz, wo sich Safes mit Goldbarren, antiken Ikonen, Antiquitäten sowie Silbergeschirr befanden. In den Safes lag außerdem eine ’schwarze Buchführung‘, den Abschluss mehrerer Korruptionsgeschäfte beweist“, so die Mitteilung. Das Strafverfahren gegen Romantschuk sei bereits eingeleitet.

 
Ukrinform.ua: Bei einer Durchsuchung des Hauses des ersten stellvertretenden Leiters der Gebietsverwaltung Mykolaiw, Mykola Romantschuk ist ein Koffer mit Hunderttausenden Dollar, Goldschmuck und Nazi-Kreuzen gefunden worden.
Das schrieb der der Militärstaatsanwalt der Ukraine Anatoli Matios auf Facebook. Matios veröffentlichte auch Fotos der Durchsuchung.
Romantschuk wurde am Freitag wegen Korruption festgenommen.

 

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