Presseschau vom 03.06.2016

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe.

 

 

Abends / nachts:

 

 

Dnr-online.ru: Das Oberhaupt der DVR Sachartschenko hat den Erlass Nr. 153 vom 1. Juni 2016 „Über spezielle Maßnahmen zur Verteidigung der Interessen der DVR“, die das Ziel haben, die Interessen der DVR zu verteidigen und die Sicherheit der DVR zu gewährleisten sowie die Rechte und Freiheiten der Einwohner der DVR zu verteidigen.
Gemäß dem Erlass werden zeitweilig, bis zur Annahme spezieller Bestimmungen, Sanktionen in Form eines Einreise- und Aufenthaltsverbots für einzelne Personen auf dem Territorium der DVR verhängt. Davon sind 49 Personen betroffen, darunter der ukrainische Oligarch Rinat Achmetow.

 

Dan-news.info:  Die ukrainischen Truppen haben heute tagsüber 64 Mörsergeschosse auf die nördlichen Außenbezirke von Donezk, die Umgebung von Jasinowataja und Dokutschajewsk abgeschossen. Dies teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
„Von 11:15 bis 18:30 hat die ukrainische Seite fünf Mörsergeschosse des Kalibers 120mm und 50 Mörsergeschosse des Kalibers 82mm auf Spartak, Wesjoloje, Wasiljewka, Dokutschajewsk und auf die Umgebung des Flughafens und das Volvo-Zentrums abgeschossen“, sagte der Gesprächspartner der Agentur.
Nach Angaben der Quelle schoss der Gegner von den Positionen in den Bereichen von Opytnoje, Peski, Awdejewka, Nowotroizkoje, Werchnetorezkoje und des Lüftungsschachts des Butowskaja-Bergwerks aus.
Die Quelle fügte hinzu, dass im Gebiet der Jasinowatajer Kreuzung die Scharfschützenbeschüsse weitergehen. Insbesondere haben um 17:45 ukrainische Scharfschützen die Positionen der DVR im Gebiet des Jasinowatajer Checkpoints auf der Straße Donezk – Gorlowka beschossen. Informationen über Verletzte werden noch geprüft.

 

Dan-news.info:  Vier private Wohnhäuser wurden in der Folge eines Beschusses von Sajzewo im Norden von Gorlowka durch die ukrainischen Streitkräfte beschädigt. Dies teilte die Leiterin der Ortsverwaltung Irina Dikun mit.
„Den ganzen Abend werden wir mit Mörsern beschossen. Es wurden bereits Beschädigungen an Wohnhäusern auf der Rybalko-Straße festgestellt“, sagte die Gesprächspartnerin der Agantur.
Sie fügte hinzu, dass die ukrainischen Truppen von Showanka aus schießen.
Informationen über Verletzte werden noch geprüft.

 

 

Vormittags:

 

 

Lug-info.com:  Die Kiewer Truppen haben die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Mit Antipanzergranatwerfern wurde das Gebiet von Weselogorowka aus Richtung Troizkoje beschossen.
Verluste gibt es keine.

 

De.sputniknews.com: Systematische Folter und Geheimgefängnisse: UN richtet neue Vorwürfe an Kiew – Medien
Die UN wirft dem ukrainischen Inlandsgeheimdienst (SBU) „systematisches Foltern“ vor, wie die britische Zeitung „The Times“ unter Verweis auf den UN-Generalsekretär-Assistenten für Menschenrechte, Ivan Šimonović, berichtet.
Der SBU organisiere systematische Razzien und setze Folter gegen die Personen, die als Sympathisanten der Kämpfer im Donbass gelten, so Šimonović. Einen entsprechenden Bericht über die Lage in der Ukraine hat die UN vor kurzem vorgestellt.
Dieses Dokument berichtet von zahlreichen Fällen rechtswidriger Festnahmen, Folter und unmenschlicher Behandlung in Kiew sowie im Donbass. Die UN entlarvte dabei zum ersten Mal das Ausmaß und die Brutalität der Maßnahmen, die von der ukrainischen Regierung unterstützt würden, so The Times. Außerdem seien die Menschenrechtler sehr darüber besorgt, dass es in der Ukraine weitere fünf geheime Gefängnisse gebe, die Kiew unter seiner Kontrolle halte.
Der UN-Ausschuss gegen Folter habe auf eine Inspektion dieser Einrichtungen verzichten müssen, wie aus dem Gremium verlautete, weil der SBU ihnen das Betreten dieser Haftanstalten untersagt habe.

 

Dan-news.info:  Ukrainische Truppen haben während der Zeit des Konflikts 119 Einrichtungen des Kulturbereichs auf dem gesamten Territorium der DVR beschossen, bisher konnten etwa zehn Prozent wieder vollständig aufgebaut werden. Dies teilte der Pressedienst des Kulturministeriums der Republik mit.
„Insgesamt sind über das Kulturministerium der DVR im Koordinationszentrum für den Wiederaufbau 119 Kulturobjekte angegeben, die in der Folge der Beschüsse beschädigt wurden“, sagte die Gesprächspartnerin der Agentur. „Vollständig wiederaufgebaut sind 16 Objekte in Gorlowka, Makejewka, Sneshnoje, Kirowskij, Ilowajsk, Schachtjorsk, den Bezirken Amwrosiewskij und Telmanowo“.
Unter den vollständig wieder aufgebauten sind Bibliotheken, Kulturpaläste und -häuser und das Kriegsmuseum in Sneshnoje. Hauptsächlich wurden die Reparaturarbeiten durch die Mitarbeiter der Einrichtungen gemeinsam mit Freiwilligen wiederaufgebaut.
„Beim Wiederaufbau wurden Baumaterialien aus der humanitären Hilfe der RF und aus der Reserve des Oberhaupts der DVR verwendet“, wurde hinzugefügt. Das Oberhaupt der DVR hat die Arbeiten im Donezker Heimatkundemuseum, der Ilowajsker öffentlichen Biblioghek und im Donezker Kollege für Kultur und Kunst unterstützt.
Die größte Zahl der im Krieg beschädigten Kulturobjekte befindet sich in Donezk, Gorlowka und im Starobeschewskij-Bezirk. Unter anderem müssen in der Hauptstadt das Kino „Mif“ im Petrowskij-Bezirk der Stadt, sieben Bibliotheken, drei Kunstschulen und Dorfclubs in Alexandrowka, Staromichajolowka und Luganskoje wiederaufgebaut werden. In Gorlowka wurden zehn Bibliotheken beschädigt, im Sarobeschewo-Bezirk ein Museum, sieben Kulturhäuser und die Bezirkskunstschule.
„Das Kulturministerium hat Vorschläge an das Ministerium für Bauwesen und Kommunalwirtschaft zur Einbeziehung von Kulturobjekten in die dritte Wiederaufbauetappe gegeben. Eine Entscheidung wurde noch nicht getroffen. Eine Liste mit 61 Objekten befindet sich noch in der Diskussion“, teilte das Ministerium mit.

 

Ukrinform.ua: Die Ukraine hat ihre Jahresquote für die zollfreie Einfuhr von Weizen in die EU im Rahmen des Freihandelsabkommens in Höhe von 950.000 Tonnen ausgeschöpft. Das teilte die stellvertretende Wirtschaftsministerin und Handelsvertreterin der Ukraine Natalija Mykolska auf Facebook mit.
Mykolska zufolge können die ukrainischen Unternehmen Weizen in die EU im Rahmen einer globalen Quote der EU für Getreide und außerhalb der Quoten weiter liefern. Sie betonte, die Ukraine sei im laufenden Geschäftsjahr  (1. Juli 2015 – 30. Juni 2016) der Hauptlieferant von Weizen in die EU. 1,637 Millionen Tonnen seien schon exportiert worden, das mache einen Anteil von 49 Prozent am gesamten Import in die EU aus. Das sei mehr als die USA, Kanada und Russland gemeinsam geliefert hätten.
Zuvor wurde mitgeteilt, dass die Ukraine ihre Einfuhrquoten von Mais, Trauben- und Apfelsaft und Honig auch ausgeschöpft hat.

 

De.sputniknews.com: „Kiew ignoriert Minsk-2“: Französischer Abgeordneter schlägt Ukraine-Sanktionen vor
Kiew hat noch immer keine einzige durch die Minsker Vereinbarungen vorgeschriebene Reform durchgeführt, wie der Abgeordnete der französischen Nationalversammlung, Thierry Mariani, laut der Zeitung „Iswestija“ äußerte. Darum sollten Sanktionen gegen die Ukraine verhängt werden.
Kiew lege völlige Missachtung der Minsker Vereinbarungen an den Tag und ignoriere die ihm übertragenen Verpflichtungen. Aus diesem Grund, so wird Mariani  von der „Iswestija“ zitiert, werde der französische Senat in wenigen Tagen über die Aufhebung der antirussischen Sanktionen abstimmen. Der Abgeordnete zeigte sich überzeugt davon, dass dieser Vorschlag große Erfolgschancen besitze, obwohl die Resolution auch im Fall ihrer Verabschiedung nur empfehlenden Charakter besitzen werde.
Das Unterhaus des Parlaments hatte bereits Ende April eine Resolution über die Aufhebung der Russland-Sanktionen verabschiedet. Sollten die Senatoren ein ähnliches Dokument verabschieden, meint Mariani, könne Paris die Meinung der Parlamentarier kaum noch ignorieren.
Mariani äußerte sich außerdem zu der jüngst verabschiedeten Resolution des Regionalrates von Venetien, in der ebenfalls zur Aufhebung der Sanktionen aufgerufen wurde. Seines Erachtens zeuge die Ablehnung der Regionalparlamente gegenüber dem Kurs der EU davon, dass sich immer mehr Politiker fragen würden, ob es denn wirklich notwendig sei, diese verlustbringenden Einschränkungen aufrecht zu erhalten.
Thierry Mariani war von 2010 bis 2012 Verkehrsminister Frankreichs. Jetzt ist er Mitglied der Nationalversammlung, wo er die im Ausland lebenden Franzosen vertritt. Im Juli 2015 hatte er als einer der ersten europäischen Politiker die Krim besucht. Er ist Initiator und Autor des Resolutionsentwurfs über die Aufhebung der antirussischen Sanktionen.
Am Montag hatte der deutsche Außenminister Frank-Walter Steinmeier angeregt, über die Möglichkeit einer stufenweisen Aufhebung der gegen Russland verhängten Sanktionen nachzudenken. Das könne im Falle eines Fortschritts bei der Umsetzung der Minsker Vereinbarungen zur Ukraine möglich gemacht werden. Steinmeier hatte außerdem eingeräumt, dass der Widerstand gegen die Verlängerung der Sanktionen in der EU wachse. Fünf europäische Länder — Ungarn, Zypern, Griechenland, Italien und die Slowakei — haben bereits eine Milderung der Einschränkungen gegen Russland gefordert. Eine diplomatische Quelle aus Europa schloss nicht aus, dass diese Länder die Verlängerung der Sanktionen blockieren könnten.
Eine mögliche Verlängerung der Strafmaßnahmen gegen Moskau soll beim EU-Gipfel am 28. und 29. Juni besprochen werden. Russlands Premierminister Dmitri Medwedew hatte daraufhin verfügt, Vorschläge für eine bis Jahresende 2017 dauernde Verlängerung des als Antwortmaßnahme eingeführten Lebensmittelembargos auszuarbeiten.
Die Situation in der Ukraine hat die Beziehungen zwischen Russland und dem Westen belastet. Die EU und die USA gingen im Juni 2014 von Einzelsanktionen gegen Privatpersonen und Unternehmen zu einschränkenden Maßnahmen gegen ganze Sektoren der russischen Wirtschaft über. Im Gegenzug erließ Moskau ein Einfuhrverbot für Lebensmittel aus den Ländern, die Sanktionen gegen Russland verhängt hatten. Im Juni 2015 hatte Russland als Reaktion auf die Verlängerung der Anti-Russland-Sanktionen auch sein Lebensmittelembargo um ein weiteres Jahr, bis zum 6. August 2016, ausgeweitet.

 

Dan-news.info: Ukrainische Truppen haben am späten Abend und in der Nacht 53 Mörsergeschosse auf die westlichen Außenbezirke von Donezk und Gorlowka abgeschossen. Dies teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
„Von 22:00 bis 01:30 haben ukrainische Truppen Jakowlewka, Trudowskije, Alexandrowka, Schirokaja Balka, Staromichajlowka und Dokutschajewsk beschossen“, sagte der Gesprächspartner der Agentur. „Insgesamt wurden auf dieses Gebiet 20 Mörsergeschosse des Kalibers 120mm und 33 des Kalibers 82mm abgeschossen.
Er fügte hinzu, dass im Verlauf der Beschüsse der Gegner Panzergeschütze verwendet hat, es wurden mindesten vier Schüsse festgestellt.
Gemäß den Informationen der Quelle wurde von den Positionen der ukrainischen Streitkräfte in den Gebieten der besetzen Ortschaften Marjinka, Krasnogorowka, Nowgorodskoje, Nowotroizkoje und der Umgebung des Lüftungsschachts des Butowskaja-Bergwerks aus geschossen.

 

De.sputniknews.com: Bei der großen Nato-Übung vor der russischen Grenze werden die USA strategische Bomber einsetzen, die vor genau 17 Jahren die damalige Bundesrepublik Jugoslawien bombardiert haben.
An der beginnenden Übung im Baltikum sollen insgesamt drei atomwaffenfähige US-Langstreckenbomber des Typs В-52 teilnehmen. Zwei von ihnen landeten am Donnerstag auf dem Luftwaffenstützpunkt Fairford in der Grafschaft Gloucestershire.
Nach Angaben britischer Luftfahrtportale hatten die USA diese beiden Maschinen mit den Bordnummern 60-0037 bzw. 60-0044 und Rufzeichen MIGHTY 51 bzw. 52 schon einmal 1999 nach Fairford verlegt, von wo aus sie dann Angriffe auf Ziele im heutigen Serbien und Montenegro geflogen hatten. Der Überfall der USA und ihrer Nato-Partner auf Jugoslawien im Jahre 1999 hatte diversen Schätzungen zufolge zwischen 1.200 und 2.500 Menschen das Leben gekostet, darunter 89 Kindern.
Das US-Luftwaffenkommando für weltweiten Angriff (AFGSC) hatte zuvor bestätigt, dass atomar bestückbare В-52-Bomber an den Militärübungen Baltops und Saber Strike im Baltikum teilnehmen werden. An der Baltops-Übung, die vom 3. bis 18. Juni im Süden der Ostsee stattfindet, werden nach Angaben Estlands insgesamt 4.500 Soldaten aus 18 Nato-Staaten teilnehmen sowie rund 50 Schiffe und 60 Flugzeuge zum Einsatz kommen

 

Dan-news.info:  Die ukrainischen Truppen haben in der letzten Nacht über drei Stunden hinweg den frontnahen Petrowskij-Bezirk und die Siedlung Alexandrowka im Westen von Donezk beschossen, es wurden insgesamt sieben Häuser beschädigt. Dies teilte heute der Leiter der Bezirksverwaltung Maxim Shukowskij mit.
Außerdem teilte er mit, dass in der Postraukomowskaja-Straße eine Gasleitung und die Stromversorgung beschädigt wurden. Die Reparaturarbeiten laufen schon.
Außerdem teilte Shukowskij mit, dass ein Mitarbeiter der militärischen Einrichtungen der DVR in der Folge des nächtlichen Beschusses des Petrowskij-Bezirkes im Westen von Donezk verletzt wurde.

 

Dan-news.info:  Durch den Beschuss der ukrainischen Streitkräfte wurden in Dokutschajewsk insgesamt acht private Wohnhäuser beschädigt. Dies teilte der stellvertretende Kommandeur des operativen Kommandos der DVR Eduard Basurin mit.
„Insgesamt wurden heute Nacht in Dokutschajewsk durch Beschüsse der ukrainischen Streitkräfte acht Häuser beschädigt: Nämlich: Freundschaftsstraße 11, 13, 14, 16, 15a, 17. Außerdem Engelsstraße 8, und Karl-Marx-Straße 23“, sagte der Gesprächspartner der Agentur.

 

De.sputniknews.com: Update im UN-Donbass-Bericht: Summe Toter und Verletzter übersteigt 30.000
Seit dem Ausbruch des Konfliktes in der ostukrainischen Bergbauregion Donbass sind mindestens 9.371 Menschen getötet, weitere 21.532 Menschen verletzt worden, wie aus einem aktualisierten Bericht des UN-Amtes des Hohen Menschenrechtskommissars hervorgeht.
Wie der für Menschenrechte zuständige Assistent des UN-Generalsekretärs, Ivan Simonovic, auf einer Pressekonferenz sagte, sind allein in den vergangenen drei Monaten bei Feuerangriffen auf  Wohnviertel mindestens 113 Zivilisten ums Leben gekommen.  ..

 

Dan-news.info:  Ukrainische Truppen haben heute wieder die Reparatur- und Wiederaufbauarbeiten an der Gasleitung zwischen Donezk und Marjinka, die Ende 2015 in der Kontaktgruppe in Minsk vereinbart wurden, zum Scheitern gebracht. Dies teilte der Leiter des Stabs des operativen Kommandos der DVR Ruslan Jakubow mit.
„Heute Morgen haben die Reparaturbrigaden und die Entminungstechniker mit dem Wiederaufbau der Gasleitung bei Marjinka begonnen. Um 10:15 begann ein Beschuss mit Schusswaffen aus Richtung Marjinka auf Trudowskije. Um 10:55 haben die Arbeiter sich geweigert, die Arbeiten an der Gasleitung weiterzuführen. Um 11:05 haben die Brigaden den Arbeitsort verlassen“, sagte der Leiter des Stabs.
Er erläuterte, dass „beim Beschuss die ukrainischen Truppen Lärmdämpfungsvorrichtungen verwendet haben“. Wir merken an, dass gestern aus Richtung Marjinka mit Scharfschützenwaffen und Granatwerfern auf Trudowskije geschossen wurde.
„Nach dem gestrigen Beschuss und dem Scheitern der Arbeiten hat die russische Seite im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination von den ukrainischen Kollegen Sicherheitsgarantien erhalten, aber diese wurden nicht eingehalten“, unterstrich Jakubow.

 
Ukrinform.ua: Etwa 32.000 Soldaten haben sich seit Anfang des Jahres zum Dienst als so genannten Vertragssoldaten bei den ukrainischen Streitkräften verpflichtet.
Unter ihnen sind auch 3.000 Offiziere, teilte die Pressesprecherin des Verteidigungsministerium, Victoria Kuschnir, am Freitag mit. Noch rund 500 Soldaten seien bereit, einen Vertrag mit der Armee zu unterzeichnen.

 

 

Nachmittags:

 

 

De.sputniknews.com: Häftlinge machen Remmidemmi in ukrainischer Strafkolonie
Die Häftlinge einer Strafkolonie im ukrainischen Gebiet Kirowograd haben einen Aufruhr angezettelt. Die Mitarbeiter der Haftanstalt wagen es aus Angst um ihr Leben nicht, einen Fuß auf das Gefängnisgelände zu setzen, sagte der ehemalige Chef des Strafvollzugsdienstes, Sergej Starenki.
Starenki war im August 2015 vom Posten des Chefs des Strafvollzugsdienstes der Ukraine abgesetzt worden, wonach er die Entlassung vor Gericht angefochten habe. Später sagte Starenki, dass das Gericht seiner Klage stattgegeben und angeordnet habe, ihn wieder in sein Amt einzusetzen. Das ukrainische Justizministerium habe das entsprechende Dekret bislang nicht unterzeichnet.
„Ein echter Aufruhr ist es, wenn Mitarbeiter angegriffen, ihnen die Schlüssel und Sondermittel weggenommen werden, alle Türen geöffnet oder aufgebrochen werden“, schrieb Starenki auf seiner Facebook-Seite. Ihm zufolge drohen auch die Häftlinge der Strafkolonie Nummer 49 und des Untersuchungsisolators des Gebietes Kirowograd mit Unruhen.
„Die Mitarbeiter betreten den Gefängnisbereich bereits den dritten Tag nicht – sie fürchten um ihr Leben. Ich wollte lange nicht darüber schreiben. Die ganze Zeit habe ich auf die Reaktion des Justizministeriums gewartet. Aber die Situation ist bereits außer Kontrolle geraten. Es dauert nicht mehr lange, dann müssen Kräfte von außen eingreifen: Polizei und Nationalgarde“, sagte Starenki.
Der ukrainische Strafvollzugsdienst wies jedoch später die Worte des Ex-Chefs zurück. „Die Strafkolonie Nummer 6 funktioniert wie üblich, der Tagesablaufplan wird eingehalten“, so das Amt.

 

Dan-news.info:  Die ukrainischen Truppen haben sich 300 Meter in die „graue Zone“ im Norden von Gorlowka hineinbewegt. Dies teilte der Leiter des Stabs des operativen Kommandos der DVR Ruslan Jakubow mit.
„Gestern haben sich die ukrainischen Truppen 300 Meter näher an die Positionen der Kräfte der DVR im Gebiet von Majorsk heran bewegt“, sagte der Leiter des Stabs.

 

Ukrinform.ua: Bei der Lösung des Konflikts in der Ostukraine sind 2016 kaum Fortschritte erzielt worden.
Das erklärte Präsident Petro Poroschenko auf einer Pressekonferenz am Freitag in Kiew.
„Es gibt fast null Fortschritte bezüglich des Donbass. Im Gegenteil, dort kam es zur Verschärfung“, sagte er.

 

De.sputniknews.com: Sergej Abgarjan, armenischer Gastronom in Moskau, bedankt sich mit Trockenaprikosen und Wein für die am Donnerstag verabschiedete Resolution, die die Massaker an den Armeniern durch das Osmanische Reich vor 101 Jahren als Genozid anerkennt.
„Diese Aprikosen hat meine Mama getrocknet“, erzählte der Armenier gestern Journalisten vor der Deutschen Botschaft in Moskau. „Heute ist ein sehr wichtiger Tag für Armenien. Ich möchte alle Armenier herbeirufen, um mit ihnen zusammen den deutschen Diplomaten zu danken.“…

 

Dan-news.info:  Der Beschuss des Petrowskij-Bezirks am westlichen Rand von Donezk in der Nacht auf den 3. Juni wurde mit Artilleriegeschützen des Kalibers 122mm durchgeführt. Dies teilte das Verteidigungsministerium der DVR mit.
„Der Beschuss des Petrowskij-Bezirks von den Positionen der ukrainischen Truppen in Marjinka aus erfolgte mit Geschützen des Kalibers 122mm“, sagte der Gesprächspartner der Agentur. Nach seinen Worten wurden vor Ort zahlreiche Splitter gefunden, die charakteristisch für den genannten Geschosstyp sind.
Vertreter des Verteidigungsministeriums der DVR und der russischen Seite im Gemeinsamen Zentrum für Koordination und Kontrolle des Regimes der Feuereinstellung untersuchen die Folgen des Beschusses. Nach genaueren Informationen wurden elf Wohnhäuser, eine Gasleitung beschädigt, zwei Wirtschaftsgebäude wurden zerstört. Über den Beschuss sind die Vertreter der OSZE-Mission informiert.

 

De.sputniknews.com: Putin-Sprecher reagiert auf Clintons Worte über „Kreml-Feier“ nach Trumps Wahlsieg
Für Moskau wird der US-Präsidentenkandidat der Beste sein, für den die meisten Amerikaner stimmen, sagte Putins Sprecher Dmitri Peskow am Freitag.
Er kommentierte damit die Äußerung der US-Präsidentenkandidatin der Demokraten, Hillary Clinton, dass ein Wahlsieg ihres Rivalen Donald Trump Anlass zu einer „Feier im Kreml“ geben würde.  „Wenn Trump gewinnt, werden sie im Kreml feiern. Das dürfen wir nicht geschehen lassen“, sagte Clinton zuvor  in ihrer Grundsatzrede zur Außenpolitik.
Peskow verwies in diesem Zusammenhang auf die konsequente Position von Präsident Wladimir Putin, die darauf hinauslaufe, dass sich Russland vorteilhaft von einigen anderen Ländern unterscheidet und sich nie in die inneren Angelegenheiten anderer Staaten einmischt.
„Und wir sind selbstverständlich der Meinung, dass derjenige, für den die meisten Amerikaner – bei all der Spezifik des Wahlsystems der USA – stimmen werden, der beste Präsidentenkandidat der USA sein wird“, so Peskow.

 

Lug-info.com: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Major Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
„Die Kiewer Truppen verletzten weiterhin die Bedingungen für die Stationierung von Militärtechnik an der Kontaktlinie und nutzen das Regime der Feuereinstellung für die Konzentration von militärischem Potential ihrer Abteilungen in der Zone der sogenannten „ATO“, sagte Marotschko.
„So wurde von unserer Aufklärung entdeckt, dass in Zarewka im Nowoajdarskij-Bezirk auf dem Territorium eines Getreidelagers nicht weit von der Landwirtschaftstechnik zehn Panzer der ukrainischen Streitkräfte stehen“, teilte der Major mit.
„Auch in Verletzung der Minsker Vereinbarungen führt der Gegner Maßnahmen zur Aufklärung mit Drohnen aus Richtung Nowoalexandrowka in Richtung Kalinowo durch, um Punkte zum Eindringen von Diversions- und Erkundungsgruppen und anderer Strafsoldaten in die LVR zu finden“, fügte Marotschko hinzu.
„Nach Informationen von der örtlichen Bevölkerung wurde bekannt, dass in den Orten Trjochisbjonka, Rajgorodka, Gejewka, Achmutowka, Staryj Ajdar ein Wagen mit einer Flagge der Terrororganisation IS bemerkt wurde“, sagte Marotschko.
Ein intensiver Verkehr von Militärtechnik auf den Straßen der LVR ist mit geplanten Übungen der Volksmiliz verbunden.
„In den Abteilungen der Volksmiliz finden derzeit geplante Übungen statt. Unsere Soldaten bearbeiten Übungsfragen, um einen höheren Grad der Kampffähigkeit zu erreichen“, teilte der Major mit.

 

De.sputniiknews.com: Fortsetzung in Schmuggelaffäre: Poroschenko entlässt Botschafter in Slowakei
Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko hat seinen Botschafter in der Slowakei, Oleg Gawaschi, nach einer Schmuggelaffäre aus seinem Amt entlassen, meldet die Nachrichtenagentur Rosbalt am Freitag.
Eine entsprechende Verordnung ist auf der Webseite des ukrainischen Präsidenten veröffentlicht.
Mitte Mai hatten ukrainische Zollbeamte an der Grenze zu Ungarn einen Wagen mit Diplomatenkennzeichen angehalten. Der Autofahrer, der sich später als Ehemann der ersten Sekretärin der ukrainischen Botschaft in der Slowakei erwies, hatte  versucht, rund 60.000 Zigarettenschachteln über die Grenze zu schmuggeln. Den Zollbeamten und Grenzsoldaten legte er einen offiziellen, von seiner Ehefrau unterschriebenen Brief vor, in dem stand, der Wagen befördere Diplomatengut und müsse keiner Zoll- und Grenzkontrolle unterzogen werden.
Drei Tage später wurde die in die Schmuggelaffäre verwickelte Diplomatin vom Außenministerium in Kiew abberufen.

 

Dan-news.info:  Das Oberhaupt der DVR Alexandr Sachartschenko wird am 8. Juni eine Online-Konferenz der „Direkten Linie“ mit den Einwohnern von Saporoshe durchführen. Fragen können bereits auf der Homepage von DAN gestellt werden.
„…das wird Saporoshe sein.  Die Stadt, die seinerzeit in der Sowjetunion überall bekannt war. Eine Stadt, die einer der Knotenpunkte des Produktionszentrums des großen Landes war, das sich in einem Bogen vom Südosten der Ukraine bis zum Ural erstreckt. Eine Stadt, in der der Geist der Saporosher Kosakenschaft lebt. Der Kosakenschaft, die Gogol in „Taras Bulba“ preist, die Bogdan Chmelnizkij in die Perejaslawska-Rada brachte, wo die historische Entscheidung getroffen wurde, dass wir alle ein Volk sind und in einem Staat leben sollten. Eine Stadt, in der die Einwohner mutig dem Maidan-Umsturz Widerstand leisteten. Wir alle erinnern uns an die „400 Saporosher“, die Schulter an Schulter standen, die von einer tobenden Horde des Rechten Sektors und anderem neonazistischen Dreck eingekreist waren“, sagte das Oberhaupt der DVR in einem Kommentar gegenüber DAN.
Er erinnerte daran, dass der Oblast Saporoshe der zweite in der Online-Abstimmung war, die Anfang Mai in den ukrainischen Regionen durchgeführt wurde. „Wenn ich versprochen habe auf Fragen zu antworten, dann tue ich das auch“, unterstrich Sachartschenko. „Die Anfragen, die ich bereits aus Saporoshe während der anderen „Direkten Linien“ erhalten habe, zeigen, dass wir als Nachbarn über einiges zu sprechen haben. Also schickt Eure Fragen“.

 

Ukrinform.ua: Nach Worten des Präsidenten der Ukraine, Petro Poroschenko, können derzeit nur die Besatzer die Lokalwahlen in der Ostukraine durchführen.
Diese Wahlen werden weder in der Ukraine noch in der Welt anerkannt werden, sagte der Staatschef am Freitag auf einer Pressekonferenz in Kiew. Er erinnerte daran, dass die Ukraine die „Fake-Wahlen“ der Besatzer vom 2. November 2014 nicht anerkannt habe.

 

De.sputniknews.com: Acht MGs verschwunden – ukrainischer Kommandeur muss 51.000 US-Dollar Strafe zahlen
Ein Kommandeur der ukrainischen Armee muss wegen des Verlustes von acht Maschinengewehren 1,2 Millionen Griwna (zirka 51.000 US-Dollar) Strafe zahlen, sagte der Sprecher des ukrainischen Generalstabs, Wladislaw Selesnjow, am Freitag.
„Hierbei handelt es sich um den Chef einer Kompanie der 17. Panzerbrigade der ukrainischen Streitkräfte, Vitali Lewkowski. In diesem Fall wurde ermittelt. Für den Verlust von acht Maschinengewehren wurde eine Geldstrafe von 1,2 Millionen Griwna festgelegt“, so der Sprecher.
Vier der acht Maschinengewehre wurden laut dem Sprecher jedoch in einem anderen Truppenteil gefunden. Dennoch teilte der Sprecher nicht mit, ob in diesem Fall ein Strafverfahren eingeleitet worden ist.
Lewkowski selbst behauptet, die Waffen seien bei den Kämpfen um den Donezker Flughafen vernichtet worden…

 

Dan-news.info:  Mehr als 10.000 Einwohner der DVR haben schon die Petition gegen die Verletzung der Resolution des UN-Sicherheitsrats „Über die Billigung des Maßnahmekomplexes zur Erfüllung der Minsker Vereinbarungen“ durch die Ukraine unterzeichnet. Eine Kundgebung zur Unterstützung der Unterschriftensammlung, die zuvor auf Bitten der Öffentlichkeit durch das Republikoberhaupt Alexandr Sachartschenko ausgerufen wurde, fand heute in Donezk statt.
Die Aktion zur Sammlung von Unterschriften, die von der gesellschaftlichen Bewegung „Donezkaja Respublika“ unterstützt wird, begann gestern: Auf den Straßen in allen Ortschaften der Republik stehen Zelte, wo unterschrieben werden kann. Am 2. Juni haben 10.728 Einwohner unterschrieben.
Auf der Kundgebung heute in Donezk im zentralen Woroschilowskij-Bezirk versammelten sich Hunderte von Menschen. Es sprachen der Leiter der Bezirksvewaltung Wladislaw Latynzew und der Abgeordnete des Volkssowjets und Vorsitzende von „Molodaja Respublika“ Sergej Kondrykinskij…..
Ähnliche Kundgebung werden im Juni/Juli in allen Städten und Bezirkszentren der DVR stattfinden, die nächsten in Gorlowka, Makejewka und Charzysk.

Lug-info.com:  Mehr als 600.000 Einwohner der LVR erhalten jeden Monat soziale Unterstützungszahlungen vom Staat. Dies teilte heute die Arbeits- und Sozialminiserin der LVR Swetlana Malachowa mit.
„Aufgrund der bereits geschaffenen gesetzlichen Basis werden heute monatlich mehr als 600.000 in der LVR lebende Bürger sozial unterstützt, dies sind mehr als 40% der Gesamtzahl der Einwohner der Republik“, sagte sie.
Die Einwohnerzahl in der Republik beträgt derzeit 1,5 Mio.
„Faktisch erhält jeder zweite Einwohner der Republik Hilfe vom Staat. Dies sind sowohl Rentenzahlungen als auch Versicherungszahlungen und humanitäre Hilfe“, unterstrich die Ministerin.
„Seit April 2015 erhalten 435.000 Rentner stabil und in vollem Umfang Rente. Auch die etwa 58.000 Empfänger von 15 Arten sozialer Unterstützung haben keine Probleme mit der Auszahlung“, fügte sie hinzu.

 

De.sputniknews.com: Unerwünschte „Westpakete“: Russischer Geheimdienst fing Dutzende Waffen-Pakete ab
Mithilfe von Spezialgeräten seien mehr als 30 Postpakete entdeckt worden, in denen Revolver, Pistolen, Munition, Magazine und andere Bestandteile  von Schusswaffen beschlagnahmt worden seien, heißt es in der Mitteilung des regionalen FSB-Pressedienstes. Die Postpakete hätten in andere russische Regionen geschickt werden sollen.
Die Pakete wurden bei einer bereichsübergreifenden Aktion zur Zerschlagung eines Schmuggelkanals für illegale Waffen, Munition, historischer und kultureller Werte durch Postsendungen aufgehalten. Zurzeit laufe eine zusätzliche Überprüfung der ermittelten Daten. Die beschlagnahmten Waffen seien den Gutachtern übergeben worden.

 

Dan-news.info:  Der Oberste Gerichtshof der DVR hat an die Generalstaatsanwaltschaft der Republik Materialien weitergeleitet, die der Erörterung der Frage dienen, ob 12 Richter und sechs Staatsanwälte des besetzten Slawjansk strafrechtlich zur Verantwortung gezogen werden. Dies teilte heute der Pressedienst des Obersten Gerichtshofs der DVR mit.
Die Amtsträger der Besatzungsbehörde können nach zwei Paragraphen des Strafrechtskodex der DVR zur Verantwortung gezogen werden – § 354 („Eröffnung eines Strafverfahrens gegen offensichtlich Unschuldige“) und § 360 („Fällung eines offensichtlich ungerechtfertigten Urteils, einer Entscheidung oder eines sonstigen gerichtlichen Aktes“).
In der offiziellen Mitteilung des Obersten Gerichtshofs wird angegeben, dass die Materialien die folgenden Richter des Slawjansker Bezirksgerichtshof des „Donezker Oblast“ betreffen – I.I. Profatilo, M.W. Laptew, D.A. Kriwoschejew, N.A. Tschmodurowaja, Ju.W. Tschernyschow, L.M. Rudenko, I.N. Minajew, S.A. Chaustowaja, O.W. Iljaschewitsch, M.O. Gunskij, L.A. Nosowskaja, I.P. Alexejenko.
Außerdem muss die Frage der Heranziehung zu strafrechtlicher Verantwortung der Staatsanwälte W.N. Winikow, S.Ju. Tschaplanowaja, W.R. Orschawskaja und G.W. Tkatsch der Slawjansker örtlichen Staatsanwaltschaft erörtert werden, sowie des Staatsanwalts der Abteilung zur Aufsicht über die Einhaltung der Gesetze durch die Organe des Sicherheitsdienstes des Ukraine und des Grenzdienstes der Ukraine der Abteilung zur Aufsicht über die strafrechtliche Tätigkeit der Staatsanwaltschaft des „Donezker Oblast“ Artur Kalmakow und des Staatsanwalts der Abteilung für prozessuale Führung der Staatsanwaltschaft des „Donezker Oblast“ Felix Belik.

 

Dnr-online.ru/youtube-Seite des Verteidigungsministeriums der DVR:
Pressekonferenz des Kommandeurs der operativen Kommandos der Streitkräfte der DVR Generalmajor Denis Sinenkow (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
In der Zeit vom 28. Mai bis zum 3. Juni wurden in den untergeordneten Truppenteilen und Einheiten alle Maßnahmen gemäß dem Plan zur militärischen Ausbildung durchgeführt.
Im Verlauf der letzten Woche haben die ukrainischen Truppen täglich die Beschüsse des Territoriums der DVR verstärkt. Insgesamt haben die Straftruppen 2390 Mal das Territorium der Republik beschossen, darunter 1847 Mal mit schweren Waffen.
Am intensivsten wurden die Ortschaften an der Kontaktlinie in Richtung Gorlowka und Donezk beschossen.
In der Folge der Beschüsse der Straftruppen starben vier Soldaten der Streitkräfte der DVR, drei wurden verletzt, zwei friedliche Einwohner starben, einer wurde verletzt. Von den ukrainischen Truppen wurden 51 Gebäude in Dokutschajewsk, Sajzewo, Donezk und Kominternowo beschädigt.
Im Verlauf der Arbeit der Vertreter der OSZE-Mission auf dem von den ukrainischen Streitkräften kontrollierten Territorium wurde in dieser Woche das Fehlen folgender Waffen in den Lagerorten festgestellt:
– zwei 152mm-Haubitzen „Msta-B“;
– fünf 152mm-Haubitzen „D-20“;
– 23 152mm-Artilleriegeschütze „Akazija“;
– 17 122mm-Artilleriegeschütze „Gwosdika“;
– zehn Mörser des Kalibers 120 und 82mm;
– 42 Panzer.
Außerdem hat unsere Aufklärung die Verstärkung der Abteilungen der ukrainischen Streitkräfte an der Kontaktlinie festgestellt:
– in Richtung Gorlowka – 5 Mehrfachraketenwerfer „Grad“ und drei Panzer;
– in Richtung Donezk – 8 Panzer, 5 Mehrfachraketenwerfer „Uragan“, zwei Mehrfachraketenwerfer „Grad“, fünf 122mm-Haubitzen D-30, sechs 100mm-Antipanzergeschützen MT-12 „Rapira“, sechs 120mm-Mörser, zwei Einheiten Panzertechnik und 150 Mann;
– in Richtung Mariupol – 27 Panzer, drei 122mm-Artilleriegeschütze „Gwosdika“, elf 122mm-Haubitzen D-30, sechs 120mm-Mörser und 100 ausländische Söldner aus privaten Militärkompanien.
Außerdem wurden von uns Flüge von Drohnen des Gegner in folgenden Gebieten festgestellt:
Oserjanowka, Dolomitnoje, Rtutnyj, Sajzewo;
Granitnoje – Krasnyj Oktjabrj – Solnzewo;
Starognatowka – Petrowskoje – Styla;
Nowalaspa – Petrowskoje – Dokutschajewsk;
Komsomolskoje – Rasdolnoje.
Die Provokationen von Seiten der ukrainischen Streitkräfte, die auf den Bruch der Minsker Vereinbarungen gezielt sind, gehen weiter.
So hat am 29. Mai um 15:00 der Gegner einen weiteren Durchbruchversuch durch unsere Verteidigung im Gebiet von Awdejewka und eine Einnahme des Jasinowatajer Transportknotenpunkts unternommen. Soldaten der ukrainischen Streitkräfte haben mit Unterstützung von Kämpfern des „Rechten Sektors“ die Positionen der Streitkräfte der DVR angegriffen. Während des Gefechts starben drei Soldaten der Streitkräfte der DVR. Wir waren gezwungen, das Feuer zu erwidern und den Angriff abzuwehren. Der Gegner zog sich auf die zuvor eingenommen Positionen zurück, wobei er 14 Mann verlor und mehr als 30 verletzt wurden. In diesem Zusammenhang rufen wir die ukrainische Führung auf, von Provokationen und Versuchen die Situation in der sogenannten „grauen Zone“ im Gebiet von Awdejewka zu destabilisieren,Abstand zu nehmen. Im Fall der Fortsetzung der aggressiven Aktivitäten werden wir adäquat auf sie reagieren und keinen Schritt zurückweichen. Weitere Gefechte werden nur zu Verlusten in den Reihen der ukrainischen Soldaten führen.
Neben erfolglosen Angriffsversuche der ukrainischen Streitkräfte auf die Positionen der Truppen der DVR hat unsere Aufklärung eine Zunahme der Gefechte zwischen Abteilung der ukrainischen Streitkräfte und nationalistischen Bataillonen in Richtung Mariupol festgestellt, die zu zahlreichen Opfern führten. Insbesondere starben allein in Folge von Auseinandersetzungen zwischen Kämpfern des Bataillons „Ajdar“ und Soldaten der 72. Brigade in der letzten Woche 16 Menschen und mehr als zehn ukrainische Soldaten wurden verletzt. Ergebnis der Auseinandersetzungen war die Liquidierung des Kommandeurs des 3. Bataillons der 72. Brigade Hauptmann Shuks durch Kämpfer von „Ajdar“, ukrainische Medien wollten ihn zum Helden machen, indem sie ihn zum Opfer eines Beschusses von Seiten der Armee der DVR erklärten. Die Beerdigung Shuks wurde auf dem Friedhof in Chmelnizkoje organisiert und durchgeführt. Aber nach dem Durchsickern der Information über die wirklichen Ursachen des Tods des Kommandeurs und dem Fehlen von Vertretern des Verteidigungsministeriums der Ukraine auf seiner Beerdigung nahmen die ukrainischen Medien von seiner Heroisierung Abstand.
Auch bei Awdejweka wurden Gefechte zwischen Kämpfer des „Rechten Sektors“ und Abteilungen der 58. Brigade der ukrainischen Streitkräfte zwischen Kämpfern des „Rechten Sektors“ und Abteilungen der 58. Brigade der ukrainischen Streitkräfte festgestellt. Insbesondere versuchten die Nationalisten, die Anhänger einer Verschärfung der Situation in der Konfliktzone sind, die Abteilungen der 58. Brigade zu den Positionen der Armee der DVR zu drängen, im Zusammenhang damit waren die Soldaten der ukrainischen Streitkräfte gezwungen, zur Abwehr das Feuer zu erwidern. Nach vorläufigen Daten wurden auf beiden Seiten mehr als 15 Menschen verletzt.
Zahlreiche nicht kampfbedingte Verluste untergraben die Kampffähigkeit der ukrainischen Armee erheblich. Demoralisierte Soldaten weigern sich, die Befehle ihrer Kommandeure auszuführen, zeigen offen ihren Ungehorsam. Im Zusammenhang damit wird eine Aktivierung der Arbeit des Sicherheitsdienstes der Ukraine zur Aufdeckung unzuverlässiger Soldaten in den Abteilungen der ukrainischen Streitkräfte festgestellt. Nach Informationen, die unsere Aufklärung aus dem Stab der „ATO“ erhalten hat, sind in dieser Woche mehr als 30 Soldaten der ukrainischen Streitkräfte desertiert. Von ihnen wurden nur sieben festgenommen.
Auf diese Weise werden alle Versuche der militärisch-politischen Führung der Ukraine, die Kämpfe im Donbass wiederaufzunehmen, unabwendbar mit einer Niederlage der ukrainischen Streitkräfte enden. Im Zusammenhang damit rufen wir das Kommando der ukrainischen Streitkräfte auf, den Preis ihrer Verluste und die Ursachen dieser sinnlosen Kriegs zu begreifen. Ich bin überzeugt, dass die Lösung dieses zwei Jahre andauernden Konflikts nur der Sturz der Kiewer Junta sein wird, die den Interessen ihrer Herren jenseits des Ozeans dient. Im Zusammenhang damit rufen wir die Kommandeure der ukrainischen Abteilungen auf, ihre Waffen in Richtung Kiew zu wenden, um die Ukraine von den Marionetten zu befreien, die den Zerfall des Landes zugelassen haben.

 

De.sputniknews.com: Des Kremls „supergeheime Waffe“ in der Ukraine: Nadeschda Sawtschenko
Aus den Reihen ukrainischer Abgeordneter werden Vorwürfe gegen die ehemalige ukrainische Pilotin erhoben. Die vor kurzem begnadigte und aus russischer Haft zurückgekehrte Nadeschda Sawtschenko soll auf Moskaus Geheiß einen Umsturz in der Ukraine anzetteln, meint der Rada-Abgeordnete Wadim Rabinowitsch.
Sawtschenko sei – trotz ihres mehrtägigen Hungerstreiks – in erstaunlich guter Verfassung aus Russland zurückgekehrt, sagt Rabinowitsch. Zudem zeige sich bei der ehemaligen Kampfpilotin nach ihrer Rückkehr ein einzigartiges Rednertalent, betont er.
Für den Parlamentarier steht fest: „Sawtschenko ist ein Faktor, an dem man inzwischen nicht mehr vorbeikommt. Und ich meine, dass Putin uns einen Umsturz in der Ukraine untergejubelt hat“, sagt Rabinowitsch.
Sawtschenko sei einer der wichtigsten Präsidentschaftskandidaten, der alle Patrioten konsolidiere. Ihre Tätigkeit bei der Batkiwschtschyna werde anderen Parteien, insbesondere der Radikalen Partei Oleg Ljaschkos, einen schweren Schlag versetzen. So bleibe der Batkiwschtschina-Vorsitzenden Julia Timoschenko nichts Anderes übrig als zu lernen, immer die zweite zu sein, erklärt Rabinowitsch.
Sawtschenko war in Russland wegen des Mordes an russischen Journalisten im Osten der Ukraine zu 22 Jahren Haft verurteilt worden. Ende Mai hatte der russische Präsident Wladimir Putin die ehemalige Pilotin begnadigt.
Im Herbst 2014 zog Sawtschenko als Batkywschtschina-Mitglied ins ukrainische Parlament ein. Zu dem Zeitpunkt war sie in Russland bereits angeklagt. Nach der Begnadigung und ihrer Rückkehr nach Kiew ist sie weiter als Parlamentarierin tätig. In den wenigen Tagen ihrer wiederaufgenommenen Tätigkeit ist es ihr bereits gelungen, eine Initiative gegen die Justizreform des amtierenden Präsidenten Poroschenko auf den Weg zu bringen. Im Zusammenhang damit bezeichnete sie ihre Abgeordneten-Kollegen als „faule Schüler“ und erklärte gegenüber Journalisten, sie halte sie für „Hunde“ und „Schakale“.

 

 

Abends:

 

 

Dan-news.info: Die ukrainischen Truppen haben heute tagsüber 69 Mörsergeschosse auf die nördlichen Außenbezirke von Donezk, Jasinowataja und Dokutschajewsk abgeschossen. Dies teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
„Von 8:00 bis 17:00 haben die ukrainischen Truppen den Jasinowatajer Checkpoint, Dokutschajewsk, Spartak und Trudowskije beschossen“, sagte der Gesprächspartner der Agentur.
Nach Angaben der Quelle schoss der Gegner von den Positionen in den Gebieten der besetzten Ortschaften Awdejewka, Nowotroizkoje, Marjinka und der Umgebung des Lüftungsschachts des Butowskaja-Bergwerks.
Die Quelle sagte, dass in Richtung Donezk sich die Aktivität der ukrainischen Scharfschützen verstärkt haben: heute tagsüber wurden fünf Beschüsse von ihrer Seite festgestellt.

 

De.sputniknews.com: Fußballer Neustädter entschuldigt sich für ukrainische Hymne
Der Verteidiger des deutschen Fußballclubs Schalke und der russischen Nationalmannschaft, Roman Neustädter, hat bedauert, vor fünf Jahren im ukrainischen Fernsehen einen Auszug aus der Hymne dieses Landes vorgelesen zu haben.
Das sechsminütige Video mit Neustädter wurde 2011 im ukrainischen Fernsehen gezeigt.
„Ich war damals 23 Jahre alt und habe meine erste volle Saison in der Bundesliga verbracht. Ich bereue, dass ich das sagte. Und diese Menschen (Journalisten des ukrainischen Fernsehsenders – Anm. d. Red.) haben seitdem kein Wort mit mir gesprochen – sie haben einfach das Video aufgenommen und es im Fernsehen gezeigt. Das ist alles“, betonte der Sportler.
Dabei versicherte Neustädter, dass er niemals ein Angebot erhalten habe, in der ukrainischen Nationalmannschaft zu spielen. Er wies zudem die Information vom Interesse seitens russischer Fußballclubs zurück. „Ja, es gibt Fußballclubs, die Interesse an mir zeigen – deutsche und auch aus anderen Ländern, aber nicht aus Russland. Ich unterhalte mich jetzt mit niemand, weil ich mich auf die russische Nationalmannschaft, auf die Europameisterschaft konzentrieren will“, sagte der Fußballspieler.
Am 2. Juni berichteten Medien, dass Roman Neustädter den Wechsel zum FC ZSKA Moskau vereinbart habe.
Am 1. Juni debütierte Neustädter für die russische Nationalmannschaft. Der 28-jährige Fußballspieler wurde in der zweiten Halbzeit des Freundschaftsspiels gegen die tschechische Mannschaft eingewechselt. Die Russen verloren das Spiel jedoch mit 1:2.
Am 30. Mai bekam Roman Neustädter den russischen Pass ausgestellt.
Roman Neustädter, der seit 2012 für den FC Schalke spielt, wurde 1988 in Dnipropetrowsk (Ukrainische SSR) geboren. Sein Vater Pjotr Neustädter stammt aus der Kirgisischen SSR. Dort spielte er für den lokalen Fußballverein Dnepr. Nach dem Zerfall der Sowjetunion zog er mit seiner Familie nach Deutschland.

 

Lug-info.com: Der Vertreter der Gewerkschaftsföderation der LVR Andrej Kotschetow trat heute auf einer Solidaritätskundgebung mit den Werktätigen der Republik in Wien auf und rief die ausländischen Kollegen auf, Druck auf die Regierung der Ukraine auszuüben, damit sie die Minsker Vereinbarungen erfüllen. Dies teilte die Gewerkschaftsföderation der LVR mit.
„Ich lebe in Lugansk. Meine Familie, meine Freunde und Kollegen leben auch in Lugansk. Und deshalb hält die Kiewer Regierung uns alle für Verbrecher und Terroristen“, sagte Kotschetow zu den Teilnehmern der Kundgebung.
„Unter Nutzung schmutziger transatlantischer Szenarien wird versucht uns zu vernichten, nur deshalb, weil die Einwohner des Donbass nicht den Staatsstreich in Kiew unterstützt haben. Die Ukraine hat gegen uns die Streitkräfte und alle möglichen Arten von Blockaden angewendet: ökonomisch, humanitär, in Bezug auf den Transport und weitere. Und alle Erklärung der ukrainischen Seite über die Erfüllung der Minsker Vereinbarungen sind ein völliger Bluff und die Unwahrheit“, erklärte er.
Der Vertreter der LVR unterstrich, dass die Weltöffentlichkeit davor die Augen verschließt.
„Und nur der Weltgewerkschaftsbund, die Gewerkschaften Österreichs, sind mit uns solidarisch. Es ist allgemein bekannt, was das Hauptziel der Gewerkschaftsbewegung ist – die allseitige Verteidigung der Rechte der Werktätigen. Aber heute müssen unsere Gewerkschaften für die Verteidigung des wichtigsten Menschenrechtes eintreten, für das Recht auf Leben! Dieses Recht ist in allen offiziellen internationalen und europäischen Menschenrechtsdokumenten und Konventionen festgeschrieben“, sagte Kotschetow.
Er rief die ausländischen Kollegen auf, Druck auf die Regierung der Ukraine auszuüben, um „die zynischen Handlungen gegen die Einwohner des Donbass zu beenden“.
„Ich schlage vor, in den Abschlusstext der Resolution der Konferenz die folgenden Punkte einzufügen: die ukrainische Regierung zur genauen Erfüllung der Minsker Vereinbarungen aufzurufen, die Transport-, Wirtschafts- und Finanzblockade des Donbass aufzuheben. Einen direkten Dialog des offiziellen Kiews mit den Führungen der Republiken zu beginnen und wiederholt die Kiewer Regierung aufzurufen, eine Untersuchung des Massenmords an 48 friedlichen Einwohnern am 2. Mai 2014 im Gewerkschaftshaus in Odessa zu beginnen“, schlug der Vertreter der Gewerkschaftsföderation der LVR den Teilnehmern der Konferenz vor.
Wir erinnern daran, dass derzeit in der Hauptstadt Österreichs eine Sitzung des Sekretariats des europäischen Regionalbüros des Weltgewerkschaftsbunds stattfindet. Gestern, am zweiten Jahrestags des ersten Schlags der ukrainischen Luftwaffe gegen Lugansk zeigte der Vertreter der LVR den Teilnehmern der Sitzung eine Video des Luftschlags auf die Hauptstadt der Republik. Danach ehrten die Anwesenden mit einer Schweigeminute alle im Donbass getöteten Menschen.

 

De.sputniknews.com: US-Garantien liefern Reißleine: Kiew plant Eurobonds-Emission in Milliardenhöhe
Die Ukraine und die USA haben eine Vereinbarung über die Gewährung von Kreditgarantien in Höhe von einer Milliarde Dollar abgeschlossen, wie das ukrainische Finanzministerium am Freitag mitteilt. Nun könne Kiew auch wieder über Wertpapiergeschäfte nachdenken.
Das Dokument haben der Finanzminister Alexander Daniljuk und der US-Botschafter in Kiew, Geoffrey Pyatt, unterzeichnet. „Dank dieser Vereinbarung erhält die Ukraine zusätzliche Möglichkeiten zum Schutz der von den Wirtschaftsproblemen betroffenen Ukrainer“, heißt es in der Mitteilung der Behörde.
Kiew erwägt nun eine Eurobonds-Emissionen über eine Milliarde Dollar, wobei es die gewährten Garantien seitens der USA nutzen will. Das Geld soll in den Staatshaushalt fließen und unter anderem zur Unterstützung jener sozialen Bevölkerungsschichten ausgegeben werden, die unter der (vom IWF geforderten – d. Red.) Erhöhung der Gastarife und anderer Gebühren gelitten haben.
„Im Namen der Regierung und des Volkes der Ukraine möchte ich den USA aufrichtig für die stetige und stabile Unterstützung danken“, so Daniljuk.
Am 1. Mai waren die Gastarife für die Ukrainer verdoppelt worden. Zudem sollen ab 1. Juli auch die Warmwasser- und Heiztarife stark erhört. Die Preise für kommunale Dienstleistungen wachsen gemäß den an Kiew gestellten Forderungen des IWF (Internationaler Währungsfonds).
Es wird damit gerechnet, dass der IWF im Falle einer Wiederaufnahme seines Hilfsprogramms für Kiew dem Land einen 1,7 Milliarden-Dollar-Kredit gewähren wird. Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko hatte dagegen im Januar geäußert, er erhoffe sich vom IWF sieben Milliarden Dollar auf Pump.

 

De.sputniknews.com: Wer wird Thronfolger in Kiew? Poroschenkos „sehr angenehme Nachricht“
Der Sohn des ukrainischen Präsidenten, der 31-jährige Aleksej Poroschenko, ist Abgeordneter der Obersten Rada und wäre mit einem solchen Papa durchaus in der Lage, künftig auch lukrativere Posten zu bekleiden. Diesbezüglich hat sich nun sein Vater mit einer „sehr angenehmen Nachricht“ an die Ukrainer gewandt.
„Wenn es bezüglich meines Sohnes irgendwelche Fragen gibt: Im Unterschied zu allen anderen hat er sein Direktmandat überzeugend und fair gewonnen. (…) Aber ich habe eine sehr angenehme Nachricht für euch: Mein Sohn will weder Premierminister noch Präsident werden, und ich bin mir gar nicht sicher, ob er ein zweites Mal Abgeordneter werden will“, so Poroschenko laut 112.ua
Zugleich sei es in der ganzen Welt gängige Praxis, dass Kinder in die Fußstapfen ihrer Eltern treten.
„Ist das ein Ausnahmefall in der europäischen und internationalen Politik? Ich sag es, auch wenn ich das später bereuen sollte. Ich habe mich mit dem kanadischen Premierminister Trudeau getroffen. Er ist der Sohn des Premierministers von Kanada. Ich habe mich mit dem japanischen Premierminister Abe getroffen. Er ist der Sohn des Premierministers von Japan“, fügte Poroschenko hinzu.

 

 

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Ein Gedanke zu “Presseschau vom 03.06.2016

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