Presseschau vom 26.05.2016

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe.

 

Abends / nachts:

 

 

Dan-news.info: Direkte Linie des Oberhaupts der DVR Alexandr Sachartschenko mit den Einwohnern des Oblast Cherson der Ukraine, 2. Teil
Sagen Sie, sehr geehrter Alexandr Wladimirowitsch, wenn man ehrlich ist, das Volk des Donbass will nach Russland, warum sind Sie noch nicht dort? Und gibt es solche Pläne? Wann wird es ein Referendum über die Vereinigung mit der RF geben? Meine Verwandten können dieses Wunder kaum erwarten! Danke.
Wenn man ehrlich ist, so hatte das Volk des Donbass verschiedene Ansichten bezüglich seiner Zukunft und hat diese bis jetzt. Und eine wichtige Errungenschaft unserer Republik ist derzeit, dass diese Zukunft vor unserem Volk offen ist. Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten. Und niemand – weder Amerikaner, noch die bewaffneten Bandera-Anhänger, noch die Oligarchen können unserem Volk seine Zukunft vorschreiben. Dies nennt sich Freiheit – die Möglichkeit, selbst sein Schicksal zu entscheiden und die Zukunft zu wählen. Es ist traurig, dass das Volk der Ukraine heute kein solches Recht hat.
Zurück zu Ihrer Frage. Ein Referendum über eine Vereinigung mit Russland ist einer der möglichen Wege der Entwicklung des Donbass. Aber, Sie werden zustimmen, ein Referendum muss dann durchgeführt werden, wenn es die Möglichkeit gibt die Wahl zu realisieren, die das Volk trifft. So konnten wir das Referendum über die Unabhängigkeit, das unser Volk am 11. Mai 2014 durchführte, realisieren, obwohl wir für diese Wahl einen sehr hohen Preis gezahlt haben. Und genau dieser Preis, die Leben unserer Bürger, die im Kampf für die Unabhängigkeit gegeben wurden, diktiert uns die Notwendigkeit, diesen Kampf bis zum Ende zu führen. Wir müssen einen unabhängigen Staat aufbauen und dann werden wir mit dem ganzen Volk entscheiden, auf welchen Weg wir gehen. Sie verstehen, dass wir nicht im luftleeren Raum leben. Es gibt Nachbarn, es gibt interessierte Spieler in der internationalen Arena, es gibt die internationale Gemeinschaft, von deren Meinung nicht nur die selbständige Existenz des Donbass abhängt, sondern sogar das Wohlergehen jedes unserer Einwohner. Schließlich dürfen wir nicht vergessen, dass für die Vereinigung nicht nur der Wille aller Seiten notwendig ist, sondern auch die Möglichkeiten – politische, ökonomische usw.
Deshalb werden wir diese Entscheidung über die Durchführung eines Referendums zur Vereinigung mit Russland dann treffen, wenn wir überzeugt sein werden, dass wir die Wahl unserer Volks realisieren können, wie sie auch ausfallen wird. Und derzeit gibt es, wie Umfragen zeigen, unter den Varianten der wünschenswerten Zukunft für unsere Menschen sowohl die Variante einer Vereinigung mit Russland als auch die Variante eines souveränen unabhängigen Staats.
Deshalb, alles zu seiner Zeit.
Unter Berücksichtigung der derzeitigen politischen und ökonomischen Situation in der Republik, sehen Sie die Möglichkeit der Realisierung des Projekts eines „großen Noworossija“?
Ich liebe das Wort „Projekt“ in diesem Kontext nicht sehr. Wissen Sie, früher wurde gesagt „Projekt DVR“. So, die Donezker Volksrepublik ist kein „Projekt“, sie ist Realität. Jedes Projekt hat einen Anfang und ein Ende. Das ist beim Donbass nicht so. Und bei Noworossija übrigens auch nicht. Wie viele Jahrhunderte gibt es Noworossija? Wie viele Staaten, Regimes, Besatzer, Befreier hat es in dieser Zeit auf dem Boden Noworossijas gegeben? Wie viele Kriege, Revolutionen, Umbenennungen usw. Und Sie fragen danach. Das heißt, dass Noworossija kein Projekt ist. Es ist ein historischer Fakt und eine historische Realität.
Und wird es Noworossija auf der Karte geben? Dies hängt von uns gemeinsam ab. Aber mir scheint es irgendwie, dass sich vor zwei Jahren nicht umsonst Millionen von Menschen an Noworossija erinnert haben.
Verzeihen Sie den Egoismus, ich verstehe, dass Sie es schwer haben, aber ich frage trotzdem. Wie können Sie uns helfen? Wir haben hier Besatzer aus den Strafbataillonen, und neue Besatzer aus den Bataillonen des Medshlis (radikale Vereinigung der Krimtataren, maßgeblich verantwortlich für die Blockade der Krim – Anm. d. Übers.) und Oligarchen, die im Grund auch Besatzer sind. Können Sie uns beim Widerstand gegen die Besatzung helfen?
Solche Fragen wurden mir auch aus Charkow und Odessa gestellt. Ich weiß, dass wir weit weg sind, aber! Wir leben in einem einheitlichen Informationsraum, den selbst die Maidanregierung mit Unterstützung der USA nicht zerstören und übertönen können. Die Tatsache unserer Unterhaltung bestätigt das.
Deshalb habe ich entschieden, meinen Mitarbeitern die Anweisung zu geben, eine spezielle Ressource im Internet mit der Arbeitsbezeichnung Informationsbüro „Südosten“ zu schaffen. Auf dieser Ressource werden wir „Berichte des Informationsbüros“ veröffentlichen. Diese Ressource wird nach dem Prinzip des „Volkskorrespondenten“ arbeiten. Das heißt, Menschen aus allen Teilen der Ukraine können Informationen an diese Seite schicken, die die Regierung mit ihrem politischen Terror, die Terroristen aus den Strafbataillonen und ultranationalistischen Parteien entlarven. Außerdem ist es möglich – und nötig – Informationen über Korruption der ungesetzlichen Behörden auf allen Ebenen zu schicken, einschließlich „Namen, Parolen, Treffpunkten“. Im Allgemeinen ist es möglich und nötig, Informationen über alles zu schicken, worüber das ungesetzliche Kiewer Bandera-Regime schweigt oder lügt.
Mit den Publikationen auf dieser Ressource werden wir mit denen kämpfen können, die die Macht in Kiew ergriffen haben und das Land terrorisieren. Derzeit ist die Wahrheit die beste Waffe. Die Wahrheit trifft manchmal stärker als Panzer und Geschütze.
Das ist es, womit wir Ihnen schon heute helfen können.
Wir sehen für unser Informationsbüro „Südosten“ einen maximalen Schutz vor, aber lasst auch ihr nicht bei der Vorsicht nach. Wenn ihr auf ihm schreibt, verwendet eine wechselnde IP oder andere Wege, um eine Identifizierung zu verhindern. Denkt daran, uns steht ein hinterlistiger und starker Feind gegenüber. Ich rede nicht über Kiew, sondern über seine Herren.
Planen Sie, sich bis zu Grenze des Donezker und Lugansker Oblast auszudehnen? Denn die Beschüsse lassen nicht nach, obwohl sie nicht mehr so intensiv sind wie zuvor. Danke.
Ja, die Wiederherstellung der DVR in den Grenzen des Donezker Oblast der ehemaligen Ukraine, das ist unsere Priorität. Und dafür gibt es politisch-rechtliche Grundlagen. Das Referendum vom 11. Mai 2014 wurde auf dem gesamten Territorium des Donezker Oblast durchgeführt, darunter auch in Slawjansk, Kramatorsk, Mariupol. Aber derzeit, jedenfalls solange bis Kiew entgegen den Minsker Vereinbarungen mit einem Angriff beginnt, rechnen wir damit, die Frage der Wiedervereinigung der Teile der DVR auf diplomatischem Weg zu lösen. Es gibt die Chance, dass diese Frage ein Ergebnis des Minsker Prozesses sein wird.  Und wir werden versuchen diese Chance zu nutzen. Aus einem einfachen Grund: Krieg ist schrecklich und bitter. Krieg führt in jedem Fall zum Tod von Menschen, darunter auch friedlicher Einwohner und zur Zerstörung des Lebensraums der Menschen. Im Unterschied zu Kiew wollen wir nicht bis zum letzten Einwohner des Donbass kämpfen. Deshalb kämpfen wir heute am Verhandlungstisch.
Jewgenij (Afghanistankämpfer): Die Situation im Oblast Cherson ist kritisch, die Organisatoren der Blockaden sind gewöhnliche Verbrecher, Gewalttäter.Wir möchten uns sehr gern mit unserer kleinen Partisaneneinheit ins das einheitliche System der Armee des Südostens der „Ukraine“ einbringen.
Alexandr Wladimirowitsch, wir sind begeistert über den heldenhaften Donbass und wollen für die gemeinsame Sache nützlich sein. Können wir auf gegenseitige Hilfe zählen? Einen anderen Ausweg, wie einen Volksaufstand, gibt es nicht.

Jewgenij, ihr habt euch schon in das einheitliche System der Armee des Südostens eingebracht. Weil diese Armee einen Netzcharakter hat. Das wichtigste ist die Kommunikation. Deshalb suchen Sie, als erfahrener Mensch, so denke ich, eine Möglichkeit für eine gefahrlose Art der Kommunikation. Verbinden Sie sich mit einer solchen Hotline.
Und überhaupt muss ich sagen, dass Ihre Worte mich sehr freuen. Männer, Soldaten, müssen die Ehre und Freiheit ihrer Freunde, ihres Volkes verteidigen. Deshalb sind Sie wunderbar!
Wiktor Jazenko, der Kommunikationsminister der DVR, kommt aus Cherson: Im Jahr 2014 wurde in der DVR ein Memorandum angenommen, dass die DVR der Rechtsnachfolger der Donezko-Kriworoshskaja-Republik ist. Die Chersoner Repubik war Teil der DKR und ist nicht aus ihr ausgetreten. Wir möchten, dass Sie uns unterstützen in die DVR zu kommen, wie dies historisch auch war.
Dies ist keine Frage, dies ist eine Bestätigung, wir haben ja gesagt, dass wir die Rechtsnachfolger der DKR sind. Das bedeutet, das ganze Territorium der DKR gehört zu uns. Der Chersoner Oblast und viele andere Ortschaften sind ein Territorium, auf das wir offen Ansprüche anmelden können. Ein zweites Moment. Wie sehr es unsere Feinde gern hätten, die schreien, dass die Idee der DVR und Noworossijas im Ganzen gestorben ist, ich kann ihnen widersprechen – sie ist nicht tot. Dies ist ein historisches Ereignis, das schon erfolgt ist, und heute findet nur die Wiederherstellung der historischen Gerechtigkeit statt. Wann sie wiederhergestellt wird, ist die Frage, aber ich bin überzeugt, dass das in der nächsten Zeit geschehen wird. Wir sind nehmen schon am Aufbau des Staates teil.

 

Dan-news.info: Die ukrainischen Truppen haben heute tagsüber 31 Mörsergranaten auf den Jasinowatajer Checkpoint, die Außenbezirke von Donezk, Dokutschajewsk und Sachanka im Süden der DVR abgeschossen. Dies teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
„Im Verlauf des Tages haben die ukrainischen Streitkräfte Sachanka, Spartak, die Außenbezirke von Dokutschajewsk und den Jasinowatajer Checkpoint beschossen. Insgesamt wurden auf die Territorium 32 Mörsergranaten des Kalibers 82mm abgeschossen“, sagte der Gesprächspartner der Agentur.
Nach Angaben der Quelle schoss der Gegner von den Positionen im Gebiet des besetzten Awdejewka, Schirokino, Nowotroizkje und des Gebiets des Lüftungsschachts des Butowskaja-Bergwerks. Neben Mörsern haben die ukrainischen Truppen auch Antipanzerraketen verwendet.

 

Dan-news.info: Die Behörden des Starobeschewskij-Bezirks der Republik haben in der Zeit des Konflikts fast 400 Wohnhäuser wieder aufgebaut, die durch Beschüsse der ukrainischen Streitkräfte beschädigt wurden. Dies teilte heute bei einem Runden Tisch zur Landwirtschaft der stellvertretende Leiter der Bezirksverwaltung Nikolaj Michajlow mit.
„Insgesamt wurden in der Stadt Starobeschewo selbst und den Dörfern des Bezirks 503 Häuser durch Beschüsse beschädigt“, sagte Michajlow. „Es wurden schon 373 beschädigte Häuser wieder aufgebaut, darunter drei Mehrparteienhäuser. Die Reparatur von Häusern in einer Reihe von Dörfern ist im vollen Gang“.
Er unterstrich, dass für den Wiederaufbau des Wohnraums alle vorhandenen Kräfte und Ressourcen mobilisiert wurden. Bei der Organisation der Arbeiten half auch das Republikanische Arbeitsamt, das Menschen zu den Reparaturbrigaden vermittelte.
„Die Dorfbewohner brauchten auch die mit den humanitären Konvois gekommenen Baumaterialien aus Russland sehr dringend. So ist es in Starobeschewo durch die Vereinigung der Anstrengungen der Behörden, der Reparaturbrigaden, die vom Arbeitsamt vermittelt wurden, und der Hausbewohner selbst gelungen eine Wohnraumkrise zu vermeiden“, sagte Michajlow.

 

Dan-news.info: Ein privates Wohnhaus brennt in Folge des Beschusses des von der DVR kontrollierten Teils von Sajzewo bei Gorlowka durch die ukrainischen Truppen. Dies teilte die Leiterin der Ortsverwaltung Irina Dikun mit.
„Etwa vor anderthalb Stunden haben die ukrainischen Truppen einen Beschuss unseres Ortes begonnen. Auf der Lisjanskij-Straße brennt ein Wohnhaus“, sagte die Gesprächspartnerin der Agentur.
Sie fügte hinzu, dass Informationen über Verletzte nicht eingegangen sind. Der Beschuss der Ortschaft geht weiter.

 

Dan-news.info: (Zusammenfassung mehrer Meldungen)
Ukrainische Truppen haben heute Abend mit schweren Mörsern Dokutschajewsk beschossen, es wurde ein Wohnhaus und ein Transportunternehmen beschädigt. Dies teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
„In der Folge des Beschusses von Seiten der ukrainischen Streitkräfte wurde auf der Thälmann-Straße ein privates Wohnhaus beschädigt. Außerdem wurde das Gebäude eines Transportunternehmens beschädigt. Geschossen wurde mit Mörsern des Kalibers 120mm“, sagte der Gesprächspartner der Agentur.
Auch wurde auf der Lenin-Straße eine Gasleitung beschädigt, teilte ebenfalls eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
Außerdem wurde eine Einwohnerin verletzt.
„In der Folge des Beschusses von Seiten der ukrainischen Truppen erlitt eine zivile Einwohnerin, Geburtsjahr 1991, eine Splitterverletzung am Unterschenkel“, sagte der Gesprächspartner der Agentur.
Nach Angaben der Quelle wurde die Verletzte in das städtische Krankenhaus von Dokutschajewsk eingeliefert.

 

Lug-info.com: Eine Änderung des Mandats der OSZE-Mission in der Ukraine ist nur unter der Bedingung der Zustimmung aller Mitglieder der internationalen Organisation möglich. Dies teilte heute der stellvertretende Leiter der Beobachtermission Alexander Hug mit.
Zuvor hatte Kiew mehrfach auf die Notwendigkeit der Stationierung einer Polizeimission der OSZE im Donbass hingewiesen. Die LVR und die DVR treten gegen solche Vorschläge auf und halten nicht nur eine neue bewaffnete Mission im Donbass für unannehmbar, sondern auch die Bewaffnung der sich bereits in der Konfliktzone befindlichen Vertreter der OSZE. In Moskau wurde unterstrichen, dass die Frage der Ausweitung der Vollmachten der OSZE im Donbass mit Lugansk und Donezk vereinbart werden muss.
„Die OSZE-Beobachtermission ist eine unbewaffnete zivile Mission, dies steht in unserem Mandat und unser Mandat wurde bis März 2017 verlängert. Bis dahin bleibt die OSZE eine unbewaffnete zivile Mission“, sagte Hug.
„Um etwas zu ändern ist es notwendig, das Mandat unserer Mission zu verändern oder eine neue Mission einzurichten und diese Entscheidung muss von allen 57 Teilnehmerstaaten der OSZE gemeinsam beschlossen werden“, erklärte er.
„Und diese Entscheidung muss im Ständigen Rat der OSZE getroffen werden. Und alle 57 Teilnehmerländer müssen damit einverstanden sein“, unterstrich der stellvertretende Leiter der Beobachtermission.
Heute nahm Hug an der Eröffnung einer frontnahen Patrouillenbasis der Mission im von Kiew kontrollierten Stschastje teil.
Neben der Basis in Stschatje sind im Lugansker Gebiet zuvor Basen in Stachanow sowie im von der Ukraine kontrollierten Staniza Luganskaja und Nowoajdar eingerichtet worden. In der DVR gibt es solche Basen in Gorlowka und Debalzewo und auf den zeitweilig von Kiew besetzten Gebieten des Donezker Gebiets (in Wolnowacha, Krasnoarmejsk und Swetlodarsk).

 

Vormittags:

 

Dan-news.info: Ukrainische Truppen haben in der Nacht 80 Mörsergranaten auf Dokutschajewsk, Spartak im Norden von Donezk und den Jasinowatajer Checkpoint abgeschossen. Dies teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
„Von 23:20 bis 5:20 Uhr wurden der Jasinowatajer Checkpoint, Dokutschajewsk und das Dorf Spartak beschossen. Insgesamt wurden auf diese Gebiete 30 Mörsergranaten des Kalibers 120mm und 50 des Kalibers 80mm abgeschossen“, sagte der Gesprächspartner der Agentur.

 

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden 12-mal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen, ein Soldat wurde verletzt. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Aus Richtung Nowoswanowka wurden sieben Beschüsse von Kalinowo festgestellt, während eines von ihnen wurde ein Soldat der Volksmiliz verletzt. Geschossen wurde mit Mörsern des Kalibers 82mm, automatischen Granatwerfern und Schusswaffen.
Das Gebiet von Kalinowo wurde auch mit Schusswaffen aus Richtung Troizkoje beschossen.
Aus Richtung Luganskoje haben die Kiewer Truppen Kalinowka und Losowoje beschossen. Bei den Beschüssen wurden Panzertechnik, Mörser des Kalibers 82mm, Granatwerfer und Schusswaffen verwendet.

 

Dan-news.info: Vier private Wohnhäuser wurden im Verlauf des Beschusses von Dokutschajewsk durch ukrainische Truppen gestern Abend beschädigt. Dies teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
„Derzeit sind vier beschädigte Wohnhäuser auf der Thälmann-Straße und der Lenin-Straße bekannt“, erklärte der Gesprächspartner der Agentur.
Nach Angaben der Quelle dauern in Dokutschajewsk die Untersuchungen zur Erfassung von Zerstörungen noch an.

 

Lug-info.com: Die Lastwagen des 52. humanitären Konvois des Zivilschutzministeriums Russlands mit Hilfsgütern für die Einwohner des Donbass sind in Lugansk eingetroffen.
47 Fahrzeuge haben heute 435,6 Tonnen verschiedene Güter in die Republik geliefert. Darunter sind 20 Tonnen Milchkonserven, 26 Tonnen Zucker, 40 Tonnen Mehl, 12 Tonnen Fischkonserven und 17 Tonnen Fleischkonserven, 36 Tonnen Grieß, 60 Tonnen Nudeln, 20 Tonnen Pflanzenöl und 25 Tonnen Buchweizengrütze.

 

Dan-news.info: „Die Mitarbeiter des russischen Zivilschutzministeriums haben heute mehr als 780 Tonnen humanitäre Hilfe geliefert“, teilte der Leiter des Koordinationszentrums für den Wiederaufbau der DVR Wladislaw Tomaschewskij mit. „Ein großer Teil, mehr als 700 Tonnen, sind Lebensmittel, die an bedürftige Einwohner der Republik ausgegeben werden. Es sind Milch-, Fisch- und Fleischkonserven, Mehl, Zucker, Nudeln, Pflanzenöl, Grieß sowie Kindernahrung. Das Übrige sind vier spezielle Lieferungen“.
Nach den Worten des Leiters des Koordinationszentrums sind bei den speziellen Lieferungen 46 Tonnen Medikamente für das Gesundheitsministerium der DVR, zwei Tonnen Brandschutzgeräte für das Donezker Institut für Zivilschutz, etwa eine Tonne Medikamente für den sanitärepidemologischen Dienst von Donezk und 25 kg Material für die Schule Nr. 77 der Hauptstadt.

 

Nachmittags:

 

Dan-news.info: Die ukrainischen Truppen haben in der ersten Hälfte des Tages 70 Mörsergranaten auf die Umgebung von Donezk und Jasinowataja abgeschossen. Dies teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
„Seit sechs Uhr morgens und bis 10:20 Uhr haben die ukrainischen Truppen Spartak, den Jasinowatajer Checkpoint, Jakowlewka und Mineralnoje beschossen. Auf diese Gebiete wurden 13 Mörsergranaten des Kalibers 120mm und 57 des Kalibers 82mm abgeschossen“, sagte der Gesprächspartner der Agentur.
Nach Angaben der Quelle schoss der Gegner von den Positionen in Awdejewka und am Lüftungsschacht des Butowskaja-Bergwerks aus. Neben Mörsern hat die ukrainische Seite auch Granatwerfer und Schusswaffen verwendet. Informationen über Verletzte und Zerstörungen werden noch erfasst.

 

Dnr-online.ru: Heute wurde in der Siedlung des Bergwerks „Oktjabrskij Rudnik“ im Kujbyschewskij-Bezirk von Donezk ein Denkmal für die getöteten Einwohner des Bezirks eingeweiht. Vor genau zwei Jahren wurde Donezk das erste Mal von den ukrainischen Streitkräften angegriffen, es gab die ersten Opfer.
An der Einweihungszeremonie nahmen der Leiter der Verwaltung des Kujbyschewskij-Bezirks Iwan Prichodko, der Leiter der Verwaltung des Kiewskij-Bezirks Walentin Lewtschenko, Abgeordnete des Volkssowjets der DVR, Vertreter der Organe der ausführenden Gewalt, Verwandte der Toten, Schüler und Einwohner der Siedlung teil.
„Die Idee ein Denkmal einzurichten entstand im Dezember 2015 auf Initiative von Raschid Bragin. Wir haben sehr lange nach einem Ort gesucht, weil jeder Ort jetzt ein Gedenkort ist, lange haben wir die Listen der Toten ergänzt. Insgesamt sind auf den Listen 212 Menschen, darunter acht Einwohner der Siedlung Wesjoloje, sechs Kinder. Die Granitplatten für das Denkmal wurden aus dem Donezker Flughafen gebracht. Das ist auch sehr symbolhaft“, sagte Iwan Prichodko.
Am Denkmal für die Toten wurde eine Gedenkplatte angebracht, es wurde eine Schweigeminute durchgeführt. Kinder und Künstler sangen feierliche Lieder, lasen berührende Verse. Die Veranstaltung endete damit, dass eine riesige Menge Blumen niedergelegt wurde.

 

Lug-info.com: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Major Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die militärisch-politische Führung der Ukraine führt weiterhin propagandistische Arbeit in den Ortschaften an der Kontaktlinie durch, um die LVR und ihre Führung zu diskreditieren.
„So werden nach Angaben unserer Aufklärung in  Luganskoje Maßnahmen zur Diskreditierung der Führung der LVR durchgeführt. An Orten mit Menschenansammlungen werden Flugblätter verteilt mit der Information, dass angebliche Offiziere der russischen Armee an leitender Position in der Volksmiliz sind“, sagte Marotschko.
Er sprach auch über Flugblätter, in denen „in der die ökonomische Lage der LVR negativ beschrieben wird“.
„Die Parolen auf den Flugblätter sind in der der Art: „Löhne wie in der Ukraine, Preise wie in Russland“, teilte der Vertreter der Volksmiliz mit.
„Außerdem wird in Lisitschansk durch ukrainische Straftruppen Agitation durchgeführt, die auf die Schaffung einer negativen Einstellung zur Führung der LVR zielt und auf die Agitation der örtlichen Bevölkerung zugunsten der Ukraine“, fügte Marotschko hinzu.
„Das Kommando der sogenannten „ATO“ nutzt weiterhin das „Regime der Ruhe“ zur Ausrüstung neuer Positionen an der Kontaktlinie“, sagte Marotschko.
„Im Gebiet von Rassadki wurde die Ausrüstung von drei Stützpunkten festgestellt“, teilte der Major mit.
„Im Gebiet von Dmitrowka wurde ein Stützpunkt einer Kompanie eingerichtet und ausgerüstet“, fügte er hinzu.
An den bisher nicht technisch ausgebauten Positionen der ukrainischen Soldaten werden weiter technische Arbeiten unter Nutzung schweren Baugeräts durchgeführt.

 

De.sputniknews.com: Die ukrainische Regierung will noch in diesem Jahr 345 Staatsunternehmen privaten Investoren anbieten, wie es aus der Administration des Präsidenten Petro Poroschenko heißt.
„Auf der Privatisierungsliste für 2016 stehen 345 Staatsunternehmen“, sagte der stellvertretende Leiter der Präsidentenadministration Dmitrij Schimkiw gegenüber Journalisten.
Zuvor war bekannt geworden, dass das ukrainische Energieministerium 15 Kohlebergwerge verkaufen wolle. Darüber hinaus würden bald sechs regionale Energieunternehmen zur Privatisierung ausgeschrieben, das größte – „Zentrenergo“ – soll schon 2017 in Privatbesitz überführt werden.
Die Ukraine befindet sich gegenwärtig faktisch am Rande der Staatspleite. Die Arbeitslosigkeit steigt, der Wert der nationalen Währung ist auf ein Drittel abgestürzt. Laut jüngsten Umfrageergebnissen sind etwa 70 Prozent der ukrainischen Bürger mit der Lage im Staat unzufrieden.

 

Dan-news.info: Etwa 500 Einwohner der Hauptstadt haben heute das Andenken der Opfer der ukrainischen Aggression während des ersten Sturms auf den Flughafen von Donezk geehrt. Vor genau zwei Jahren, am 26. Mai 2014, waren in der Stadt die ersten Artilleriesalven zu hören – unter dem Feuer der Luftstreitkräfte der Ukraine befand sich der nördlichen Rand der Stadt.
Die Trauerkundgebung fand auf dem zentralen Platz der Stadt statt.
„Ich erinnere mich, wie wir an diesem Tag vor zwei Jahren unter Führung von Alexandr Sachartschenko in den Flughafen gingen“, erinnerte sich der Abgeordnete des Volkssowjets der DVR Sergej Sawdowejew. „Dort wurden wir von Hubschraubern, Flugzeugen, Scharfschützen angegriffen. Wir waren darauf nicht vorbereitet. Sie kreisten uns ein, aber wir standen und haben weiter unsere Heimat verteidigt.“
Der Abgeordnete unterstrich, dass die Kriegsverbrechen der ukrainischen Soldaten gegen die zivilen Einwohner nicht ungestraft bleiben werden.
„Dieser Tag war der Ausgangspunkt für den Zerfall der Ukraine. Es war schrecklich zu sehen, wie auf den Straßen zerstörte Fahrzeuge standen und auf dem Weg die Leichen unserer Einwohner lagen, die Verletzten stöhnten. Ewiges Andenken allen Toten“, sagte der Abgeordnete Alexandr Kurtschenko.
Die Versammelten ehrten das Andenken der Opfer mit einer Schweigeminute.

 

Dan-news.info: Die ukrainischen Truppen haben heute tagsüber den Versuch unternommen, die Positionen der Kräfte der DVR zwischen Awdejewka und Jasinowataja zu durchbrechen. Dies teilte heute eine Quelle aus dem operativen Kommando der DVR mit.
„Das Kommando der ukrainischen Streitkräfte hat gegen 12:00 Uhr einen Durchbruchversuch im Gebiet von Awdejewka unternommen, es gibt Opfer“, sagte der Gesprächspartner der Agentur.
Das Gefecht findet in unmittelbarer Nähe zur strategischen Straße Donezk-Gorlowka statt.

 

De.sputniknews.com: Als „Mine mit unkontrollierbarer Wirkung“ für den ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko bezeichnete der Chef des Auswärtigen Ausschusses der russischen Staatsduma, Alexej Puschkow, die in Russland verurteilte, von Präsident Wladimir Putin begnadigte und nach Kiew überstellte ukrainische Soldatin Nadeschda Sawtschenko.
„Politisch ist Sawtschenko jetzt nicht mehr Russlands Problem, sondern ein Problem Poroschenkos. Er wird fortan diese Mine mit unkontrollierbarer Wirkung im Auge behalten müssen“, schrieb Puschkow in seinem Twitter-Profil.

 

Dan-news.info: Die ukrainischen Streitkräfte haben heute vorsätzlich Vertreter des UN-Komitees zur Verhütung von Folter nicht in Gefängnisse des Donbass gelassen, um die Misshandlungen von Gefangenen zu verbergen. Diese Auffassung äußerte heute die Bevollmächtigte der DVR für Menschenrechte Darja Morosowa.
„Die Ukraine hat dem UN-Komitee den Zugang zu Orten verweigert, wo nach meinen Informationen der Sicherheitsdienst der Ukraine Menschen festhält und foltert“, zitiert der Apparat der Bevollmächtigten Morosowa. „Der Sicherheitsdienst der Ukraine hat die Arbeit des Komitees behindert und damit bewusst die internationale Konvention gegen Folter verletzt“.
Das UN-Komitee zur Verhütung von Folter hat am 18. Mai mit der Arbeit in der Ukraine begonnen, diese aber schon am 25. Mai beendet, nach Angaben ukrainischen Medien wurde der Besuch beendet, weil der Sicherheitsdienst der Ukraine den Zugang zum Gefängnisse in Kramatorsk und Mariupol verweigerte.
„Folter oder Foltermethoden werden gegenüber unseren Bürgern und Menschen, die mit der Republik sympathisieren, regelmäßig angewendet“, unterstrich Morosowa.
Sie erinnerte daran, dass die Frage des Zugangs internationaler Organisationen zu Gefängnissen, auch zu ungesetzlichen, auf der Sitzung in Minsk am 18. Mai aufgeworfen wurde. Damals hatten die Vertreter der Ukraine überzeugt erklärt, dass es keine Orte zur ungesetzlichen Inhaftierung von Menschen gebe.

 

Lug-info.com: Der Oberhaupt der LVR Igor Plotnizkij hat die Behörden von Altschewsk angewiesen das Territorium um das vor kurzem in der Stadt aufgestellte Denkmal für den Kommandeur des Territorialbataillons der Volksmiliz der LVR Alexej Mosgowoj zu verschönern.
„Ich bitte Sie das Territorium zu verschönern“, sagte Plotnizkij der Bürgermeisterin von Altschewsk Natalja Pjatkowa auf einer heute stattfinden Konferenz mit den Oberhäuptern der Städte und Bezirke der Republik.
Pjatkowa sagte, dass das Denkmal, dass von Kampfgefährten des toten Bataillonskommandeurs in der Stadt aufgestellt wurde, ohne Abstimmung errichtet worden sei.
„Ich weiß, dass es bei uns sicher sehr viele würdige Menschen gibt, deren Andenken verewigt werden sollte durch eine Gedenktafel oder ein Denkmal. Aber nicht in Eigeninitiative, wenn jeder sie aufbaut, wo er möchte“, unterstrich Plotnizkij.
„Es gibt Gesetze, es gibt Regeln für alle, die eingehalten werden müssen. In der Zukunft, wenn jemand so etwas tun möchte, bitte, wenden Sie sich an das Oberhaupt der Bezirks, der Region. Wenn nötig auch an mich und dann werden wir eine Entscheidung treffen“, fügte er hinzu.
Der Kommandeur des 4. Bataillons der Territorialverteidigung der Volksmiliz der LVR Alexej Mosgowoj, vier Soldaten und zwei Zivilisten starben am Abend des 23. Mai 2015 durch eine Attentat, wahrscheinlich einer Diversions- und Erkundungsgruppe. Die Untersuchung des Mordes hatte die Generalstaatsanwaltschaft unter Kontrolle genommen sowie das Republikoberhaupt. Plotnizkij nannte das Attentat auf Mosgowoj „einen Angriff auf alle, die das Recht der LVR auf Existenz verteidigen“.

 

De.sputniknews.com: Dem Ex-Präsidenten der Sowjetunion, Michail Gorbatschow, ist die Einreise in die Ukraine ab sofort verboten, wie der Sender „112 Ukraine“ berichtet.
Der ukrainische Geheimdienst SBU bestätigte via Twitter, dass Gorbatschow im Laufe der nächsten fünf Jahre nicht mehr in die Ukraine einreisen darf.
Am 22. Mai hatte der Berater des ukrainischen Innenministers, der Parlamentsabgeordnete Anton Geraschtschenko, erklärt, sich an den Geheimdienst SBU und das Außenministerium des Landes mit dem Vorschlag gewendet zu haben, ein Einreiseverbot gegen Gorbatschow zu verhängen. Der Politiker drohte zudem, Gorbatschow den Weg auch nach Europa zu versperren.
Damit reagierte Kiew auf eine Äußerung des Ex-Präsidenten der Sowjetunion zur Krim. Gorbatschow hatte in einem Interview die Entscheidung des russischen Präsidenten Wladimir Putin unterstützt, die Krim in den Bestand Russlands wiederaufzunehmen.
Zu Geraschtschenkos Erklärung sagte Gorbatschow, er würde sich in „all dieses Gehader nicht einmischen“. „Gut, ich reise nicht dorthin und werde dies auch in der Zukunft nicht tun“, so Gorbatschow gegenüber der Agentur RIA Novosti.

 

Dnr-online.ru/youtube-Seite des Verteidigungsministeriums der DVR:
Pressekonferenz des stellvertretenden Kommandeurs des operativen Kommandos Donezk der Streitkräfte der DVR Eduard Basurin (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die Lage in der DVR bleibt angespannt.
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Truppen 194-mal das Territorium der Republik beschossen. Der Gegner schoss 47 Mörsergranaten des Kalibers 120mm und 90 des Kalibers 82mm ab. Außerdem wurde mit Antipanzerraketen, verschiedenen Arten von Granatwerfern und Schusswaffen geschossen.
Das Feuer der ukrainischen Truppen wurde auf die folgenden Ortschaften eröffnet:
Sajzewo, Jasinowataja, Spartak, Dokutschajewsk, Wesjoloje, Sachanka, Kominternowo, das Gebiet des Flughafens und den Petrowskij-Bezirk von Donezk.
Ich möchte ausdrücklich unterstreichen, dass auf Grund eines weiteren verbrecherischen Befehls der militärisch-politischen Führung der Ukraine heute nach Mittag die 58. Brigade der ukrainischen Streitkräfte unsere Positionen im Bereich des Gewerbegebiets von Awdejewka angegriffen hat. Bei der Abwehr des genannten Angriffs starben zwei Soldaten der DVR und einer wurde verletzt.
Die ukrainischen Abteilungen wurden auf ihre Ausgangspositionen zurückgeworfen und erlitten Verluste. Auf dem Gewissen des Kommandos der ukrainischen Streitkräfte lasten sechs tote Soldaten und etwa zehn Verletzte.
Beim Beschuss von den Positinen der 72. mechanisierten Brigade auf Dokutschajewks wurde Olga Sergejewna Popowa, Geburtsjahr 1991, verletzt sowie vier Wohnhäuser und eine Gasleitung auf der Thälmann-Straße und der Lenin-Straße beschädigt. Der Mörserbeschuss kam von den Positionen der 7. Haubitzenartilleriebatterie der 1. Haubitzenartilleriedivision der 72. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte aus dem Gebiet von Nowotroizkoje. Von unserer Aufklärung wurde der Ausführende des verbrecherischen Befehls zum Beschuss von Wohnhäuser von Dokutschajewsk ermittelt, es ist der Kommandeur der 1. Haubitzenartilleriedivision der 72. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte Oberstleutnant Grysub.
Außerdem wurde in der Folge eines Beschusses von den Positionen der 57. mechanisierten Brigade aus dem Gebiet von Showanka auf Sajzewo ein Wohnhaus auf der Maresjew-Straße 15 beschädigt.
Die verbrecherischen Befehle zum Beschuss des Territoriums der DVR gaben die Brigadekommandeure der 72. mechanisierten Brigade Sokolow, der 57.  Panzergrenadierbrigade Krasilnikow, der 58. Panzergrenadiebrigade Sabolotnyj, der 36. Panzergrenadierbrigade Deljatizkij.
Zu jedem Fall von Beschüssen wurden von der Generalstaatsanwaltschaft Strafverfahren eingeleitet.
Unsere Aufklärung stellt weiterhin eine Konzentration von verbotenen Waffen und Personal des Gegners entlang der Kontaktlinie fest. So in den Gebieten folgender Ortschaften:
Nowogrigorowka, 3 km von der Kontaktlinie, es wurde die Ankunft von drei Artielleriegeschützen und sechs Panzern bemerkt;
Granitnoje, 500 m von der Kontaktlinie, es wurde eine Verschiebung von zwei 152mm-Artilleriegeschützen „Akazija“, einem Mehrfachraketenwerfer „Grad“, fünf Panzern, einem Transporter mit einem 120mm-Mörser und einem Lastwagen mit Munition entdeckt:
Nowoselowka Wtoraja, 8 km von der Kontaktlinie, es wurde die Ankunft von vier Artilleriegeschützen, zwei 122mm-Haubitzen D-30, einem Mehrfachraketenwerfer „Grad“ und einem 100mm-Antipanzergeschütz „Rapira“ aus Mirnoje festgestellt.
Malowodnoje, 12,5 km von der Kontaktlinie, an der Eisenbahnstation „Kitschiska“ wurde die Ankunft von vier Artilleriegeschützen, zwei Mehrfachraketenwerfern „Grad“ und einem Waggon mit Munition registriert;
aus dem Gebiet von Otschretino ist die Verlegung von vier Fahrzeugen und zwei Geschützen vom Typ „Schilka“ der 1. Raketenartilleriebatterie der Raketenartilleriedivision der 58. Panzergrenadierbrigade der ukrainischen Streitkräfte an die Frontposition geplant, um Positionen in einem Waldstück im Gebiet von Wasiljewka einzunehmen und Jasinowataja aus nächster Nähe beschießen zu können. Die Leitung des Transports der Technik und der Verwendung der Waffen hat der stellvertretende Kommandeur Raketenartilleriedivision der 58. Panzergrenadierbrigade der Oberleutnant Tschishik inne;
im Gebiet von Awdejewka, im Stab des 16. Panzergrenadiebataillons der 58. Panzergrenadierbrigade der ukrainischen Streitkräfte sind zwei Aufklärungsgruppen aus dem 74. Aufklärungsbataillon der ukrainischen Streitkräfte eingetroffen, um die Aufgabenstellung zu klären. Nach Erhalt ihrer Aufgaben sind die Gruppen zur Kontaktlinie vorgedrungen, um verdeckte Beobachtungspunkte einzurichten. Die Koordination der Aktivitäten der Diversions- und Erkundungsgruppen im Verantwortungsbereich des 16. Bataillons führt Leutnant Krystaschew durch;
im Verantwortungsbereich des 1. mechanisierten Bataillons der 54. mechanisierten Brigade der ukrainische Streitkräfte sind Nationalisten aus dem „Rechten Sektor“ eingetroffen, es wird ihre Verlegung an die Kontaktlinie zum Beschuss des Territoriums der DVR festgestellt.
Die Aktivität der ukrainischen Truppen in der „ATO“-Zone zeigt die Vorbereitung des Kommandos der ukrainischen Streitkräfte zu groß angelegten Provokationen.
Unsere Aufklärung stellt weiterhin nicht kampfbedingte Verluste in den Abteilungen der ukrainischen Streitkräfte durch Konflikte mit Nationalisten fest. Insbesondere starben in der Folge eines Schusswechsels zwischen Nationalisten der OUN, die formal zur 81. Brigade gehören, und Soldaten einer taktischen Aufklärungsgruppe des 90. Luftlandesbataillons der 81. Luftlandebrigade der ukrainischen Streitkräfte vom 24. auf den 25.Mai im Gebiet von Krasnoarmejsk zwei Soldaten und acht wurden verletzt. Die Evakuierung der Verletzten und Toten erfolgt in das Metschnikow-Krankenhaus in Dnjepropetrowsk. Zu den Ermittlungen in Bezug auf die Vorfälle wurde der Sicherheitsdienst der Ukraine herangezogen.
Derzeit finden in der DVR Kommandostabsübungen unter Leitung des Verteidigungsministers W.P. Kononow unter Hinzuziehung von Vertretern des Staatssicherheitsministeriums, des Innenministeriums und des Zivilschutzministeriums statt. Die Übungen haben am 25. Mai begonnen und enden heute. Während der gemeinsamen Übungen wurden Fragen der Abwehr von Diversions- und Erkundungsgruppen des Gegners sowie Maßnahmen zur Koordination von Abteilungen der militärischen Strukturen bei der Verteidigung der Republik und der Abwehr von Angriffen des Gegners bearbeitet.

 

De.sputniknews.com: Die Appelle des US-Präsidenten Barack Obama, Moskau solle größeres Interesse für den Abbau seines Atomwaffenpotenzials zeigen, sind aus Sicht der russischen Außenamtssprecherin Maria Sacharowa unangebracht: Russland gehe mit seinen Verpflichtungen als Atommacht sehr verantwortungsbewusst um.
„Russland ist einer der verantwortungsbewusstesten Teilnehmer der Abrüstung und geht mit seinen Pflichten als Atommacht höchst verantwortungsvoll um“, betonte Sacharowa. Deshalb seien solche Aufrufe fehl am Platz. Moskau habe von der amerikanischen Seite immer nicht bloß Äußerungen, sondern auch konkrete Schritte erwartet.
„Wenn die Amerikaner Sorgen haben, können sie diese über die vorhandenen Kanäle unseres Zusammenwirkens übermitteln. Dass sie diese Kanäle allerdings eingefroren haben (…) ist nicht unser Problem, sondern das der amerikanischen Seite“, so Sacharowa.
Zuvor hatte Obama in einem Interview mit dem TV-Sender NHK im Vorfeld seines Japan-Besuchs Russland vorgeworfen, es zeige unzureichendes Interesse an der nuklearen Abrüstung.

 

Dan-news.info: Erklärung des Oberhaupts der DVR A. Sachartschenko zum zweiten Jahrestag des Beginns der Beschüsse auf Donezk
Über viele Jahre hinweg hat unser Volk ein trauriges Datum begangen – den 22. Juni, den Tag, wo um vier Uhr morgens Nazideutschland heimtückisch die Sowjetunion überfiel. So begann der Große Vaterländische Krieg, der allen Völkern unseres Landes unzählbares Leid brachte. Die Zahl der Toten während dieses Kriegs ist so hoch, dass man sich die Zahlen nicht vorstellen kann.
Wir wissen, dass das Volk des Donbass einen großen Anteil daran hat, dass die Sowjetunion in diesem Krieg siegte und dass der deutsche Nazismus vernichtet wurde. Unsere Großväter und Urgroßväter dachten damals, für immer. Doch es erwies sich nicht so. Der Virus des Nazismus blieb nicht nur erhalten, sondern seine Metastasen breiteten sich in anderen Völkern aus. Vor zwei Jahren wurden wir Zeugen der Wiedergeburt der Naziideen und -praktiken in der Ukraine.
Durch einen bewaffneten Staatsstreich auf dem Maidan kamen in Kiew Personen an die Macht, die sich zu neonazistischen Bandera-Ansichten bekennen. Der Donbass konnte eine solche Wahl nicht annehmen und hat sie nicht angenommen. Und danach haben die Ursupatoren aus Kiew, statt einen Dialog mit dem Donbass zu beginnen, eine Strafoperation gegen unser Volk begonnen.
Im Rahmen der Strafoperation haben vor genau zwei Jahren die Kiewer Straftruppen den Beschuss von Donezk begonnen, insbesondere des Donezker Flughafens. Am Himmel über der Stadt erschienen ukrainische Kampfflugzeuge, die die ersten Bomben und Raketen auf die Stadt warfen. Dieser Akt der Aggression war so ungeheuerlich und erinnerte so sehr an die Dokumentarfilme über den Beginn der Aggression von Nazideutschland auf die Sowjetunion, dass die Einwohner des Donbass verstanden, dass für sie ein neuer Krieg begonnen hat, und er hat wieder den Charakter eines Vaterländischen Kriegs angenommen. Wir standen auf zur Verteidigung unseres Landes, unserer Häuser, unserer Familien.
Seit diesen denkwürdigen Tagen im Mai 2014 sind zwei schreckliche Jahre vergangen. Zehntausende getötete Einwohner des Donbass, darunter Kinder, Frauen, alte Menschen, von den ukrainischen Straftruppen zerstörte Infrastruktur, eine ökonomische Blockade.
Jetzt gibt es für jeden Einwohner des Donbass zwei Tage des Gedenkens und der Trauer. Das sind wie zuvor der 22. Juni, als der Große Vaterländische Krieg begann, und der 26. Mai, als die ukrainischen Straftruppen begannen Donezk zu bombardieren. Natürlich gab es davor das Bombardement von Slawjansk, der Krieg war schon an die Schwelle unserer Häuser gekommen, aber gerade das Bombardement von Donezk, einer friedlichen Mehrmillionenstadt war für uns die Grenze, nach der wir alle verstanden, das ist ein Krieg!
Dann gab es unsere Siege auf dem Kampffeld, es gab Fälle von beispiellosem Mut unserer Milizen, es gab das Heldentum der Einwohner des Donbass, die im Hinterland arbeiteten, es gab Wahlen und den Aufbau eines neuen unabhängigen Staats. Aber das war alles danach. Aber am 26. Mai begann für uns der Krieg und dieser Tag wird, als Tag des Gedenkens und der Trauer, für immer im Gedächtnis unseres Volks bleiben! Wir vergessen nicht, wir vergeben nicht!

 

Dan-news.info: Die ukrainischen Truppen haben heute tagsüber auf die Außenbezirke von Donezk, Gorlowka und Jasinowataja mehr als 56 Mörsergranaten verschiedener Kaliber abgeschossen. Dies teilte eine Quelle aus den militärischen Strukturen der DVR mit.
„Von 12 Uhr bis 17 Uhr haben die ukrainischen Streitkräfte die Ortschaften Gorlowka, Jakowlewka, Spartak, Sajzewo und das Gebiet des Jasinowatajer Checkpoints beschossen. Insgesamt hat die ukrainische Seite 56 Mörsergeschosse des Kalibers 82 und 120mm abgfeuert“, sagte der Gesprächspartner der Agentur.
Nach Angaben der Quelle schoss der Gegner von seinen Positionen im Gebiet von Awdejewka, Showanka und dem Gebiet des Lüftungsschachts des Butowskaja-Bergwerks.

 

Abends:

 

De.sputniknews.com: Die von Russlands Präsident Putin begnadigte Nadeschda Sawtschenko wechselt in die Politik. Als neues Mitglied im Verteidigungsausschuss des ukrainischen Parlaments soll sich die in Russland wegen der Ermordung zweier Journalisten verurteilte Ex-Kampfpilotin nun um die Sicherheit ihres Landes kümmern, wie ihr Parteikollege Iwan Krulko mitteilte.
Sawtschenko ist seit September 2014 Mitglied der populistischen Oppositions-Partei „Batkiwschtschyna“ von Ex-Regierungschefin Julia Timoschenko.
„Nadeschda ist eine Teamspielerin und hat bestätigt, dass sie ein unabdingbares Mitglied des Batkiwschtschyna-Teams ist“, sagte Krulko am Donnerstag dem Fernsehsender „112 Ukraina“. Er rechne damit, dass die Ex-Pilotin schon am 31. Mai an ihrem neuen Arbeitsplatz erscheine.
Noch am Mittwoch hatte sich Sawtschenko nach ihrer Ankunft in Kiew bereit erklärt, wieder in den Donbass zu fahren, um „auf dem Schlachtfeld ihr Leben für die Ukraine zu opfern“. Zuerst möchte sie aber „drei Liter Wodka trinken“, äußerte die 35-Jährige, die gegen zwei in der Ukraine inhaftierte Russen ausgetauscht worden ist.
Sawtschenko war in Russland zu 22 Jahren Haft verurteilt worden. Ein russisches Gericht befand sie für schuldig, im Juni 2014 im Gebiet Lugansk das Artilleriefeuer auf eine Gruppe von Zivilisten gelenkt zu haben. Dabei wurden zwei russische Reporter – Igor Korneljuk und Anton Woloschin — getötet.
Am Mittwoch dieser Woche wurde Sawtschenko von Russlands Präsident Putin begnadigt und gegen die russischen Bürger Alexander Alexandrow und Jewgeni Jerofejew ausgetauscht. Die beiden Männer waren in der Ukraine zu jeweils 14 Jahren Haft verurteilt worden. Ein ukrainisches Gericht sprach sie schuldig, an einer „aggressiven Kriegführung“ sowie der „Verübung von Terrorakten“ in der Konfliktregion Donbass beteiligt gewesen zu sein.

 

De.sputniknews.com: Das Vorgehen der USA zur Verstärkung der Nato ist gegen eine vermeintliche Bedrohung gerichtet und kann nicht anders als Vorbereitung auf einen realen Krieg gewertet werden, wie der US-amerikanische Russland-Experte Professor Stephen Cohen in einer John-Batchelor-Show sagte.
Das, was zwischen Russland und der Nato geschehe, sei nicht sosehr ein Kalter Krieg, sondern vielmehr die Vorbereitungsetappe eines möglichen vollwertigen Konflikts, so Cohen. Nach seiner Meinung sind es die USA, die die Situation so weit getrieben haben. Russland habe nur reagiert.“
Das, was wir sehen können, ist eine Kriegsvorbereitung. Wir haben so etwas seit der Karibik-Krise, jedenfalls auf einem solchen Niveau, nicht mehr erlebt“, so Cohen.
Der Experte verwies darauf, dass die Militärallianz Zehntausende Soldaten sowie mit Atomsprengköpfen bestückte Raketen, Panzerbrigaden und Raketenabwehr-Systeme an den Grenzen Russlands stationieren wolle.
Die Nato habe vor kurzem eine Raketenabwehr-Basis in Rumänien aufgestellt, eine weitere solche Basis werde offensichtlich in wenigen Jahren in Polen entstehen, so Cohen.
Der Experte stellt die Frage, warum die USA den Konflikt mit Russland auf ein beispielloses Niveau anheben wollen, und beruft sich auf die Äußerung von US-Verteidigungsminister Ashton Carter, der zufolge die Nato sich vor dem Hintergrund von „Putins Aggression“ verstärke.
„Ich frage mich selbst: Welche Aggression Putins hat diese neue Eskalation provoziert?“, so Cohen.
Laut dem Experten hatte der Westen noch vor zwei Jahren den Vorwand, über eine gewisse Aggression zu sprechen, die mit der Situation im Osten der Ukraine verbunden gewesen sei. Aber auch dies sei umstritten, denn Russland habe kein Land erobert und niemandem gedroht, so Cohen.
Dass Putin die Baltischen Länder bedrohe, sei nichts weiter als ein Mythos und „Kriegspropaganda“, betonte der Experte.
Den Hauptgrund für die Ausweitung der Nato, die vor kurzem Montenegro als neues Mitglied aufgenommen hat, sieht Cohen nicht in Sicherheitsstreben, sondern in Gewinninteressen. Denn ein neues Nato-Mitglied werde zum Verbraucher von Erzeugnissen des US-Militärindustriekomplexes.
„Ich weiß genau, dass die Gewinne durch die Nato-Ausweitung Milliarden und letzten Endes auch Billionen US-Dollar betragen werden“, so der Experte.

 

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