Presseschau vom 25.04.2016

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe.

 

 

Vormittags:

 

Dan-news.info: Abteilungen der ukrainischen Streitkräfte haben gestern Abend das Dorf Spartak am nördlichen Rand von Donezk beschossen. Dies teilte heute eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
„Ukrainische Truppen haben um 21:40 Uhr mit einem Beschuss von Spartak begonnen. Der Beschuss dauerte etwa eine Stunde“, sagte der Gesprächspartner der Agentur.
Nach Angaben der Quelle wurde von den Positionen des Gegners im Gebiet des Lüftungsschachts Butowskaja geschossen. Im Verlauf des Beschusses verwendeten die ukrainischen Truppen Mörser des Kalibers 82mm, Granatwerfer und Schusswaffen. Informationen über Verletzte und Zerstörungen liegen noch nicht vor.

 

Dan-news.info: Zwei Wohnhäuser brannten am Wochenende in der Folge von Beschüssen von Sajzewo bei Gorlowka durch die ukrainischen Truppen ab. Dies teilte heute eine Vertreterin der Ortsverwaltung mit.
„Am letzten Wochenende brannten bei uns zwei Häuser in der Tokarewstraße 46 und der Brusilowstraße 25“, sagte die Gesprächspartnerin der Agentur.
Sie fügte hinzu, dass es keine Verletzten in Folge der Aggressionsakte der ukrainischen Streitkräfte gibt. „Die Beschüsse am Wochenende waren sehr intensiv, die Bevölkerung musste in den Kellern Schutz suchen“, ergänzte die Mitarbeiterin der Verwaltung.

 

Lug-info.com: Etwa 18.500 Lugansker haben bereits Ausweise für Ermäßigungen im städtischen und vorstädtischen öffentlichen Verkehr erhalten. Dies teilte heute die Leiterin der Abteilung für Arbeit und soziale Sicherheit der Bevölkerung der Stadt Galina Naumenko mit.
„Bisher wurden 32.700 Anträge angenommen, 18.500 Ausweise wurden bereits ausgegeben“….

 

Ukrinform.ua: Eine mögliche Polizeimission in der Ukraine soll die Konfliktlinie effektiv überwachen, Kontrollposten an den Lagerorten für zurückgezogene Waffen und Beobachtungsposten an dem nicht von der Ukraine kontrollierten Abschnitt der ukrainisch-russischen Grenze einrichten.
Die Polizeimission müsse gut bewaffnet sein, um Sicherheit gewähren und sich verteidigen zu können, erklärte der Staatschef Petro Poroschenko am Sonntag in einem Fernsehinterview.
„Sie (die Polizisten – Red.) sollen die Konfliktlinie effektiv überwachen, damit wir wissen, wer, woher und wann die Waffenruhe verletzt hat. Sie sollen den bewaffneten Wachdienst an den Lagerorten für zurückgezogene Panzer, Artilleriegeschütze, Mörser und schwere Waffen leisten, diese Lager versiegeln und den illegalen bewaffneten Formationen Zugang zu den Lagern zu verwehren. Sie sollen auch ihre Beobachtungsposten an dem nicht von der Ukraine kontrollierten Abschnitt der ukrainisch-russischen Grenze einrichten, um die Lieferungen von russischen Truppen und Waffen zu stoppen“, sagte Poroschenko.
Diese Maßnahmen sollen nach des Worten des Präsidenten sichere Wahlen und die Machtübergabe an die neu gewählten Vertreter des ukrainischen Donezbeckens gewährleisten. „Die Legitimation im Donbass der neuen Vertreter kann nur auf diesem Weg erfolgen“.

 

Dan-news.info/Dnr-online.ru: Pressekonferenz des Oberhaupts der DVR Alexandr Sachartschenko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Kiew führt eine intensive Konzentration von Truppen an der Kontaktlinie durch.
Die Richtungen sind die bekannten – es sind das Gebiet von Gorlowka, der Süden und Donezk selbst, beginnend bei Jasinowataja und endend mit Krasnogorowka und Marjinka. Das sind die drei Richtungen, in denen eine große Konzentration von Streitkräften stattfindet, Technik und Personal“, sagte das Republikoberhaupt.
Der von Kiew vorgeschlagene Einsatz einer bewaffneten Polizeimission der OSZE im Donbass wird von der Regierung der DVR als Intervention betrachtet werden.
„Wenn sie die Absicht haben sollten hier bewaffnet auftauchen, werde ich das als Intervention bewerten“, sagte Sachartschenko. „Die OSZE hat ein Mandat als Beobachtermission erhalten. Alles Übrige ist unsere eigene Sache, deshalb kommt kein einziger Mitarbeiter der OZSE mit einer Waffe hierher“.
Die Ukraine erklärt, dass die Parade am 9. Mai in Donezk eine direkte Verletzung der Minsker Vereinbarungen sei. Dazu erklärte Sachartschenko:
„Überhaupt die Existenz Kiews ist eine direkte Verletzung der Minsker Vereinbarungen, nämlich aufgrund der Nichterfüllung des Maßnahmekomplexes durch die ukrainische Seite. Es ist absolut gleichgültig, was die Ukraine erklärt. Wir werden auch nicht auf irgendwelche Erklärungen der OSZE zu diesem Thema reagieren. Dies ist unsere eigene Sache, das Gedenken an unserer Großväter und Urgroßväter, deshalb werden wir die Parade auf höchsten Niveau durchführen, unter Heranziehung aller Arten von Streitkräften und Militärtechnik, die wir in der Republik haben“, sagte er.
Zuvor hatte der stellvertretende Leiter der OSZE-Mission Alexander Hug erklärt, dass die internationale Organisation das Erscheinen von Militärtechnik bei der Parade in Donezk als Verletzung der Minsker Vereinbarungen bezüglich des Abzugs von Waffen von der Kontaktlinie betrachten werde.

 

 

Nachmittags:

 

De.sputniknews.com: Die Forderung Kiews, für die Wahlen im Donbass die Sendungen der ukrainischen Fernsehkanäle über diese Region wieder auszustrahlen, ist für die „Donezker Volksrepublik“ unannehmbar, wie die amtierende Außenministerin der „Donezker Volksrepublik“ (DVR) und Chefunterhändlerin bei den Minsker Verhandlungen, Natalja Nikonorowa, gegenüber Sputnik sagte.
“Die ukrainische Seite versucht mitunter, in einer Sprache von Ultimaten mit uns zu sprechen, was bei jedem Verhandlungsprozess unzulässig ist. So wird unter anderem für die Durchführung von Wahlen zur Bedingung gestellt,  die Sendungen der ukrainischen Fernsehsender, darunter derjenigen, die zu Gewalt gegen das eigene Volk aufgerufen haben, im vollen Umfang wieder aufzunehmen. Dies ist eine der Bedingungen, die wir nicht eingehen können“, so Nikonorowa.
Die Behörden der selbsterklärten Republiken Lugansk und Donezk hatten zunächst geplant, die Wahlen im Herbst 2015 durchzuführen. Im Oktober 2015, nach dem Treffen der „Normandie-Vier“ in Paris, gingen die Behörden von Lugansk und Donezk darauf ein, die Lokalwahlen auf die Zeit von Februar und bis April 2016 zu verlegen.
Bis dahin sollten die ukrainischen Behörden die von ihnen übernommenen Verpflichtungen aus den Minsker Abkommen erfüllen und dem Donbass einen besonderen Status gewähren, die Verfolgung und Bestrafung der Teilnehmer der Ereignisse auf den Territorien der DVR und der LVR verhindern und die Verfassungsänderungen in einer neuen, den selbsterklärten Republiken angepassten Fassung beschließen.
Kiew hat bisher keine dazu notwendigen Gesetzesakte angenommen. Wie der Chef der gesellschaftlichen Bewegung „Ukrainische Wahl“, Viktor Medwedtschuk, äußerte, will Kiew der Erfüllung der Minsker Abkommen ausweichen, indem es immer neue Bedingungen für die Durchführung der Wahlen im Donbass stelle.

 

Lug-info. Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR, Major Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die Luftabwehr der Volksmiliz hat am 24. April über dem Territorium der LVR eine weitere Drohne der ukrainischen Streitkräfte abgeschossen.
„Die ukrainische Seite beitreibt weiterhin Aufklärung über dem Territorium der Volksrepublik unter Verwendung von Drohnen“, sagte Marotschko.
„Ich will den ukrainischen Soldaten versichern, dass die genannten Maßnahmen nutzlos sind – die Abteilungen der Luftabwehr der Volksmiliz der LVR unterbinden alle Versuche des Einsatzes von Drohnen durch die ukrainischen Streitkräfte. So wurde gern von unserer Luftabwehr eine weitere ukrainische Drohne über dem Territorium der Republik abgeschossen“, teilte der Vertreter der Volksmiliz mit.
„Die Drohne war teuer, eine gute Drohne, aber all diese Drohnen erwartet ein beklagenswertes Schicksal“, unterstrich er.
Der Vertreter der Verteidigungsbehörde der Republik sagte, dass sich im Ganzen die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz in den letzten 24 Stunden nicht wesentlich geändert hat, weiterhin angespannt ist und eine Tendenz zur Verschärfung aufweist.
Dabei setzen, obwohl heute keine Beschüsse von Seiten der ukrainischen Streitkräfte festgestellt wurden, die ukrainischen Truppen ihre Provokationen fort, die auf ein Scheitern der friedlichen Regelung des Konflikts gerichtet sind.
Außerdem teilte er mit, dass haltlose Beschuldigungen von Seiten des Kommandos der sogenannten „antiterroristischen Operation“ gibt, dass Diversions- und Erkundungsgruppen der Volksmiliz der LVR versuchten auf das von der Ukraine kontrollierte Territorium vorzudringen oder dass friedliche Einwohner an der Kontaktlinie beschossen würden.
„Dies alles ist nicht mehr als die Ablenkung der Aufmerksamkeit und ein Mittel zur Einschüchterung der Bürger, um die Strafaktivitäten und den Krieg zu rechtfertigen“, sagte Marotscko.
„Die jetzige Kiewer Regierung braucht keinen Frieden, sie brauchen einen äußeren und einen inneren Feind, der die Verantwortung für die Misserfolgte der Regierung in den Augen der Bevölkerung der Ukraine trägt“, unterstrich er.
„Nach Angaben unserer Aufklärung wurde bekannt, dass im Staniza-Luganskaja-Gebiet ehemalige Soldaten des Bataillons „Tornado“ beobachtet wurden, das durch seine Kriegsverbrechen gegen zivile Einwohner des Lugansker Gebiets weithin bekannt wurde“, berichtete Marotschko.
Er erläuterte auch, dass jetzt dieses Bataillon in Bataillon „Odessa“ umbenannt wurde.
„In Staniza-Luganskaja und Olchowaja wurden Fakten von zwangsweiser Umsiedlung von friedlichen Einwohnern aus ihren eigenen Häusern durch ukrainische Soldaten bekannt sowie viele Fälle von  Plünderei. Um die zivilen Einwohner einzuschüchtern, eröffnen die ukrainischen Streitkräfte das Feuer mit Schusswaffen“, sagte der offizielle Vertreter der Volksmiliz.
Nach seinen Worten wird im Gebiet von Stschastje zurzeit eine Rotation von Abteilungen der ukrainischen Streitkräfte gegen die Bataillone „Ajdar“ und „Asow“ durchgeführt.
„Ihre Soldaten sind auch bekannt durch ihre betrunkenen Schlägereien und Plündereien von Bürgern“, unterstrich Marotschko.
Nach den Worten Marotschkos sind nicht nur Soldaten der Volksmiliz der LVR und die Zivilbevölkerung Ziel der ukrainischen Truppen, sondern auch die Vertreter der OSZE-Mission.
„So wurde heute um 11 Uhr im Gebiet des Übergangs bei Staniza Luganskaja eine Patrouille der OSZE-Mission von ukrainischen Soldaten mit Schusswaffen beschossen. Dies zeugt davon, dass die Kiewer Regierung nicht zu einem friedlichem Dialog bereit ist und auf jegliche Art versucht, die Eröffnung des Passierpunkts, die für morgen geplant ist, zu verhindern“, sagte Marotschko.
„Bei den ukrainischen Truppen ist schon eine Tradition entstanden – an allen hohen kirchlichen Feiertagen schließen sie den Passierpunkt“, fügte er hinzu.
In diesem Zusammenhang wandte sich der offizielle Vertreter der Volksmiliz an die OSZE-Mission.
„Ein weiteres Mal will ich mich an die OSZE-Mission mit der Bitte wenden, alle möglichen Kräfte zur Beendigung der Provokationen der ukrainischen Straftruppen und derVerletzung der Minsker Vereinbarungen durch die Ukraine, die eine Eskalation des militärischen Konflikts im Osten Europas hervorrufen können, einzusetzen,  Das ist in Ihrem eigenen Interesse“, sagte er.
„Wir unsererseits sind bereit, mit internationalen Organisationen zusammenzuarbeiten, wie auch mit der Kiewer Führung, trotz der Provokationen von Seiten der Soldaten der ukrainischen Streitkräfte, weil unser einziges Ziel eine Feuereinstellung und Frieden auf dem ganzen Territorium unserer jungen Republik ist“, unterstrich Marotschko.

 

 

De.sputniknews.com: Die Ukraine muss auf ihre Pläne zur Schaffung einer U-Boot-Flotte verzichten, wie der ukrainische Verteidigungsminister Stepan Poltorak in einem Interview für den Fernsehsender „5. Kanal“ sagte.
Wie der Ex-Befehlshaber der ukrainischen Seestreitkräfte Sergej Gaiduk zuvor erklärt hatte, wolle Kiew bis zum Jahr 2020 die U-Boot-Fotte des Landes reanimieren. Sie solle aus zwei bis vier U-Booten bestehen und zu einem „Abschreckungsfaktor in der Region“ werden, so Gaiduk.
Laut Poltorak ist er über die Aussage Gaiduks, die er als Beispiel für Inkompetenz bezeichnete, verwundert gewesen. „Wir können heute mit keinen U-Booten rechnen“, sagte der Verteidigungsminister.
Zuvor hatte der ehemalige Vizechef der russischen Schwarzmeerflotte und jetzige Gouverneur von Sewastopol, Sergej Menjailo, die ukrainischen Pläne zur Schaffung einer Unterwasserflotte zum Jahr 2020 als „nicht realistisch“ bezeichnet. Selbst in den „starken Staaten“ seien  Schiffbauprogramme für Jahrzehnte und nicht für drei bis vier Jahre geplant, so Menjailo. Seit 1992 habe es in den ukrainischen Seestreitkräften keinen einzigen U-Boot-Kommandanten gegeben, so der Gouverneur.

 

Dnr-online.ru/youtube-Seite des Verteidigungsministeriums der DVR:
Pressekonferenz des stellvertretenden Kommandeurs der Milizen der DVR Eduard Basurin (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die Lage in der DVR bleibt schwierig. In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Truppen 66-mal das Territorium der Republik im Zusammenhang mit sieben Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung beschossen.
Insgesamt schoss der Gegner 35 Granaten mit Mörsern der Kaliber 82 und 120mm ab. Außerdem verwendete der Gegner Panzertechnik, verschiedene Arten von Granatwerfern und Schusswaffen.
Alle Daten über Verletzungen der Minsker Vereinbarungen wurden an die Vertreter des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination und die OSZE-Mission übergeben.
Am intensivsten wurden unter Anwendung von schweren, von den Minsker Vereinbarungen verbotenen Waffen die folgenden Ortschaften beschossen: Jasinowataja, Dokutschajewsk, Spartak, Staromichajlowka und das Abakumow-Bergwerk.
Während des Beschusses von Staromichajlowka bei Donezk durch die ukrainischen Streitkräfte erlitt eine zivile Einwohnerin Splitterverletzungen, Tamara Stepanowna Tschernonok, Geburtsjahr 1944.
Die Befehle zum Beschuss des Territoriums der Republik gaben die allen bekannten Kriegsverbrecher: Sabolotnyj, Schaptalo und Shakun. Bezüglich der Verbrechen der ukrainischen Streitkräfte hat die Generalstaatsanwaltschaft der DVR Strafverfahren eingeleitet.
Die ukrainische Führung will nicht vom militärischen Weg der Lösung der Frage im Donbass Abstand nehmen.
So wurde uns bekannt, dass Turtschinow, Mushenko und Gorbulin, nach dem Erhalt entsprechender Anweisungen von den transatlantischen Partnern, aktiv in den leitenden Kreis der militärischen Strukturen die Idee eines möglichst schnellen Übergangs der „ATO“ in eine aktive Phase einbringen. Zur Realisierung der Pläne zur Entfachung eines Kriegs im Donbass leistet das Kommando der Kräfte für Spezialoperationen unter Leitung von Lunjow Unterstützung. Alle Beschüsse werden von speziell zugeteilten Kräften der ukrainischen Streitkräfte, der Nationalgarde und Freiwilligenformationen von Nationalisten durchgeführt. Im Zusammenhang damit bitte ich die Weltöffentlichkeit, sich äußerst kritisch zu Meldungen von Seiten offizieller Personen der Ukraine zu verhalten, die einen Krieg im Donbass propagieren und die Streitkräfte der DVR der Verschärfung der Situation beschuldigen.
Auch bemerken wir eine Verlegung von verbotenen Waffen der ukrainischen Streitkräfte möglichst nah an die Kontaktlinie zum Beschuss des eigenen Territoriums von diesen Positionen aus.
Außer den bereits früher registrierten Positionen mit Militärtechnik hat die Aufklärung im Gebiet von folgenden Ortschaften weitere festzustellt:
In Granitnoje, 500m von der Kontaktlinie, eine Konzentration von Militärtechnik des Gegners mit fünf Panzern, einer Einheit Panzertechnik, einem Artilleriegeschütz „Nona-S“ des Kalibers 120mm und drei Fahrzeugen mit Munition.
Nördlich von Prawdowka, 18,5 km von der Kontaktlinie, wurde die Stationierung von vier Panzern, vier Einheiten Panzertechnik, sechs Fahrzeugen mit Munition und Personal festgestellt.
In Archangelskoje, 19 km von der Kontaktlinie, wurde eine Konzentration von 35 Fahrzeugen, zwei Luftabwehrgeschützen und fünf Einheiten Panzertechnik bemerkt. Sämtliche Technik ist sorgfältig getarnt.
Im Gebiet von Donskoje, 12 km von der Kontaktlinie, wird eine Konzentration von 1500 Mann aus den ukrainischen Streitkräften geplant, von denen ein Drittel, ich bitte dies zu beachten, Wehrpflichtige sind. Die Wehrpflichtigen werden auf die Frontpositionen im Gebiet von Wolnowacha verteilt.
Von nationalistischen Abteilungen werden in der letzten Zeit aktiv provokative Beschüsse der eigenen Positionen durchgeführt, um die ukrainischen Soldaten zu zwingen das Feuer auf das Territorium der DVR zu eröffnen.
Insbesondere haben am 24. April im Gebiet von Awdejewka ukrainische Nationalisten aus der OUN, die zur 81. Luftlandebrigade gehören, das Feuer auf ukrainische Wehrpflichtige eröffnet, die sich weigerten das Territorium der Republik zu beschießen. Dabei starben zwei Wehrpflichtige und drei wurden verletzt. Die Versuche von Nationalisten, Druck mit der Waffe auf unausgebildete Soldaten der ukrainischen Streitkräfte auszuüben, werden vom militärischen Kommando sorgfältig geheim gehalten.
Gefechte solchen Charakters gibt es auch im Gebiet von Mariupol und Wolnowacha zwischen ukrainischen Nationalistischen und Soldaten der 36. und der 56. Brigade. Es ist wichtig anzumerken, dass das ukrainische Kommando keinerlei Maßnahmen ergreift um derartige Vorkommnisse auszuschließen, daher werden solche Fälle für die ukrainische Armee üblich.
Die Analyse der letzten Entscheidungen der militärischen Führung der Ukraine zeigt, dass sie zur Formierung einer bewaffneten Opposition zur derzeitigen Marionettenregierung übergegangen ist.
Insbesondere hat am Sonntag der Verteidigungsminister der Ukraine Poltorak erklärt, dass der Apparat des Verteidigungsministeriums um mehr als 40% reduziert wird, weil ein Teil des leitenden Personals nicht mit den Ideen einer Fortsetzung des bewaffneten Konflikts im Donbass übereinstimme. Angeblich haben diese Vertreter des Ministeriums einen Lügendetektortest nicht erfolgreich durchlaufen.
Dies sind Menschen, die die gesamte Wahrheit über die Verbrechen der ukrainischen Führung kennen, dies sind Offiziere, die in der Lage sind das Blutvergießen im Donbass zu stoppen, dies ist eine reale Kraft, die in der Lage ist die amerikanischen Marionetten aus ihren Sesseln zu werfen. Wir sind entzückt von solchen Entscheiden, die die Ukraine einem Volksaufstand und ihrer Befreiung von Oligarchen, politischen Verrätern und radikalen Nationalisten näher bringen und entsprechend zur Beendigung der antislawischen terroristischen Operation.

 

 

Dan-news.info: Mitarbeiter des staatlichen Komitees für Bergbau- und technische Aufsicht der DVR haben im ersten Quartal 2016 in Unternehmen mehr als 37.000 Verstöße gegen die Sicherheitsbestimmungen festgestellt, die Bußgelder übersteigen eine halbe Million Rubel.
Dies teilte heute der Pressedienst der Behörde mit.
„In den ersten drei Monaten des Jahres wurden von Mitarbeitern der Bergbau- und technischen Aufsicht bei Kontrollen mehr als 37.500 Verstöße gegen gesetzliche und normative Regelungen zur Produktionssicherheit und zum Arbeitsschutz festgestellt“, wird der Leiter des Komitees Wladimir Zymbalenko vom Pressedienst zitiert. „Die Summe der Bußgelder betrug mehr als eine halbe Million Rubel“.
Nach Angaben des Komitees haben die Inspektoren mehr als 3000 Kontrollen in etwa 1600 Unternehmen der DVR durchgeführt. Im Zusammenhang mit den Verstößen wurde der Betrieb in 2500 Fällen entweder gestoppt oder eingeschränkt.
„Zum Beispiel wurde eine Werkhalle oder der Betrieb irgendeines Geräts eingestellt, aber nicht der gesamte Betrieb. Dies betrifft absolut alle Bereiche – Maschinenbau, Metallindustrie, Kohle, Energie und andere“, teilte der Pressedienst mit.
Es wurde hinzugefügt, dass die Sanktionen unter anderem die ersten Leiter der Industriebetriebe der Republik betreffen. Auf sie wurden etwa 170.500 Rubel Bußgelder ausgesprochen. …
Das staatliche Komitee für Bergbau- und technische Aufsicht der DVR sichert die Umsetzung der Arbeitsschutzpolitik, der Bergbauaufsicht, des Schutzes von Ressourcen und die Regulierung im Bereich der Sicherheit im Umgang mit explosiven Materialien zu Produktionszwecken in den Industrieobjekten des Landes ab.

 

 

 

Abends:

 

 

Dan-news.info: Ukrainische Soldaten haben heute die eigenen Positionen und eine Gruppe Zivilschützer beschossen, die mit der Entminung beschäftigt waren, und so die Arbeiten am Wiederaufbau der Gasleitung zwischen Marjinka und Donezk zum Scheitern gebracht, die bei den Verhandlungen in Minsk Ende 2015 vereinbart worden waren. Dies teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
„Heute wurde ein weiterer Versuch unternommen, die Wiederaufbauarbeiten an der Gasleitung zwischen Marjinka und Donezk zu beginnen. Eine halbe Stunde nach Beginn der Arbeiten haben ukrainische Scharfschützen das Feuer zuerst auf die eigenen Positionen, dann auf die Zivilschützer, die an Orten nahe den Positionen der DVR arbeiteten, eröffnet. Im Ergebnis wurden die Arbeiten gestoppt“, sagte der Gesprächspartner der Agentur.
Nach Angaben der Quelle befanden sich am Ort des Beschusses Vertreter des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination des Regimes der Feuereinstellung, der OSZE-Mission und des Verteidigungsministeriums der DVR.
„Der heutige Versuch war der dritte erfolglose Versuch. Die vorangegangenen beiden Tage verliefen auf vergleichbare Weise. Wie immer versuchten die ukrainischen Streitkräfte die Soldaten der DVR des Beschusses zu beschuldigen“, fasste die Quelle zusammen.
Wir erinnern daran, dass die erste Liste von 12 vorrangigen Objekten zur Entminung in der Konfliktzone im Donbass in Minsk am 15. Dezember von der Unterarbeitsgruppe zu Sicherheitsfragen abgestimmt wurde. An den 12 Objekten sollten die Arbeiten bis zum Ende des Jahres beginnen.

 

 

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Ein Gedanke zu “Presseschau vom 25.04.2016

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