Presseschau vom 24.04.2016

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe.

 

 

Abends:

 

 

Gefunden auf der Facebook-Seite von Antimaidan: Politische Gefangene in der Ukraine:
Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte fordert die ukrainischen Machthaber auf, eine hochschwangere ukrainische Journalistin aus der Haft ins Krankenhaus zu verlegen und medizinisch zu versorgen.
Elena Glischtschinskaja, die am 29. April 2015 von dem ukrainischen Sicherheitsdienst SBU verhaftet wurde, wird des Separatismus und des Staatsverrats beschuldigt. Ihr Arzt hat mehrmals die Leitung der U-Haft darauf hingewiesen, dass die werdende Mutter die Gefahr läuft, das Kind zu verlieren. Die einzige Arznei, die Elena in der U-Haft bekommen hatte, waren Baldriantropfen.
Nun hat der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte auf die Beschwerde der ukrainischen Menschenrechtler reagiert und die Verlegung der inhaftierten Journalistin ins Krankenhaus gefordert.

 

 

Vormittags:

 

 

Novorosinform.org: Am Tag des Sieges, im Rahmen der Aktion „Unsterbliches Regiment“, werden zwei Marschkolonnen durch Lugansk gebildet – das  „Unsterbliche Regiment des Zweiten Weltkrieges“ und das  „Unsterbliche Regiment der LVR“.  Dies wurde durch den Leiter des Projekts „Wir vergessen nicht, wir vergeben nicht!“der gesellschaftlichen Organisation „Mir Luganschtschiny“ Anna Soroka erklärt, berichtet LUG.
Es wird erwartet, dass die Parade am 9. Mai in der Hauptstadt der LVR von etwa 10 Tausend Menschen besucht wird, die Porträts ihrer Verwandten, welche gefallen sind bei der Verteidigung des Vaterlandes im Großen Vaterländischen Krieg und im Laufe der ukrainischen Aggression im Donbass tragen….

 

Dan-news.info: Die ukrainischen Truppen haben am Abend und in der Nacht auf den nördlichen Rand von Gorlowka und den Westen von Donezk 186 Geschosse abgeschossen, darunter auch mit schweren Waffen. Dies teilte heute eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
„Ukrainische Truppen haben die Ortschaften Sajzewo und Trudowskije zwischen 19:30 und 2:00 beschossen. Auf diese Ortschaften wurden fünf Geschosse des Kalibers 152mm, 56 Mörsergeschosse des Kalibers 120mm, 73 Mörsergeschosse des Kalibers 82mm abgeschossen. Ebenfalls wurden 48 Schüsse mit Panzertechnik durchgeführt“, sagte der Gesprächspartner der Agentur.
Gemäß den Informationen der Quelle schoss der Gegner von den Positionen in Showanka, Nikolajewka und Marjinka. Neben schweren Waffen, Mörsern und Panzertechnik wurden von der ukrainischen Seite auch großkalibrige Maschinengewehre, verschiedene Arten von Granatwerfern und Schusswaffen verwendet. Informationen über Verletzte und Zerstörungen werden noch geprüft.

 

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden dreimal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte das Verteidigungsministerium der Republik mit.
Geschossen wurde aus Richtung Luganskoje auf das Gebiet von Kalinowka. Im Verlauf der Beschüsse wurden Mörser des Kalibers 82mm, automatische Granatwerfer und Panzertechnik verwendet.
Verluste gibt es keine.

 

Lug-info.com:  Die Vertreter der LVR in der Kontaktgruppe und ihren Unterarbeitsgruppen haben die Teilnehmer der Verhandlungen in Minsk über die Abschaltung der Gasversorgung von Perwomajsk durch die Ukraine informiert. Dies erklärte der bevollmächtigte Vertreter der Republik bei den Verhandlungen Wladislaw Dejnego auf einem Treffen mit Vertretern der OSZE und dem Staatsbetrieb „Lugansker Koordination für Hauptgasleitungen“.
Derzeit haben etwa 18.000 Einwohner von Perwomajsk keine Gasversorgung aufgrund der Einstellung der Gaslieferung durch die ukrainische Seite am 22. April.
„Unsere Vertreter in den Arbeitsgruppen haben die Koordinatoren dieser Gruppen über die Situation in Perwomajsk informiert“, sagte Djenego.
Nach den Worten der an dem Treffen teilnehmenden Vertreterin der LVR in der Untergruppe zu ökonomischen Fragen Jelene Kostenko wurde insbesondere „an die Arbeitsgruppe zur Ökonomie ein Schreiben über die Einstellung der Gaslieferung für Perwomajsk geschickt“.
„Es wurden Pläne und Ziffern über die letzten Tage erstellt, welcher Druck war und der Plan für die Gaslieferung – alles wurde an die Koordinatoren der Gruppe geschickt.
Informiert wurden auch die ukrainischen Vertreter, einen solchen Bescheid haben wir erhalten. Dies zeugt davon, dass alle Teilnehmer des Minsker Prozesses die Information erhalten haben“, unterstrich sie.
Ihrerseits unterstrichen die Vertreter der OSZE, dass kein Gas aus der Ukraine nach Perwomajsk gelangt.
„Die Gaszufuhr ist eingestellt. Über die entstandene Situation haben wir das Kiewer Büro informiert. Der Leiter des Lugansker Büros der OSZE-Mission hat vor, ein Treffen mit (dem Leiter der sogenannten „militärisch-zivilen Administration des Lugansker Oblast“) Tuka am Montag durchzuführen“, teilte der OSZE-Vertreter George Lewizkij mit.

 

De.sputniknews.com: Papst-Aufruf zu Donbass-Hilfe: Deutsche Katholiken spenden halbe Million Euro
Katholische Pfarrer in Deutschland haben dem Spendenaufruf des Papstes für die vom Bürgerkrieg zerrüttete Ostukraine besonders aktiv folge geleistet: In drei Wochen haben sie 500.000 Euro für Hilfslieferungen in den Donbass gesammelt, wie die Deutsche Welle berichtet.
Wie Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising sowie Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz und der Kommission der Bischofskonferenzen der Europäischen Gemeinschaft, gegenüber DW sagte, wird „bei all den anderen schmerzhaften Krisen unserer Zeit oft vergessen, welches Leid und Irrungen die Menschen in der Ukraine erleiden müssen“. Die deutschen Kirchen würden aktiv dem Aufruf Papst Franziskus‘ folgen, der jüngst die Aufmerksamkeit aller europäischen Länder auf diese Tatsache richtete, und ihren Beitrag zu den Hilfsleistungen für die Not Leidenden leisten.
Die in Deutschland gesammelten Spenden in Höhe von einer halben Million Euro seien dabei nur ein Teil der Mittel, die Rom durch Benefiz-Veranstaltungen im Rahmen der europaweiten Spendenaktion an den Donbass senden will. Die gesammelten Mittel sollen erst in den Papst-Fond eingezahlt werden, dann soll eine großangelegte humanitäre Aktion, ausgehend vom Vatikan, zur Unterstützung Bedürftiger in der Ostukraine folgen. Zur Klärung, was konkret die Bürgerkriegsregionen benötigten, wird der Staatssekretär des Vatikans, Pietro Parolin, demnächst zu einem Dienstbesuch in der Ukraine erwartet. Papst Franziskus selbst hat ebenfalls seine Bereitschaft gezeigt, eine größere Summe zu spenden.
Laut dem Online-Portal „Elektronnyje Westi“ hat das Oberhaupt der Katholischen Kirche der Ukraine erklärt, dass die Hilfslieferungen allen Bedürftigen zugänglich gemacht würden, unabhängig von Religion, Sprache oder ethnischer Zugehörigkeit. Der Fokus werde dabei auf Binnenflüchtlinge, Verletzte sowie die Bevölkerung der Ostukraine und der Menschen in der Zone der Kampfhandlungen gelegt.
Papst Franziskus hatte Anfang April den 24. April zum Tag der Spendensammlung in allen europäischen katholischen Gemeinden zur humanitären Hilfeleistung für die Bevölkerung in der Ukraine, die unter dem Konflikt im Donbass leiden, ausgerufen. Mit der Koordination der Spendensammlung ist der Rat des Papstes „Cor unum“ („Geeintes Herz“) betraut….

 

Lug-info.com: Zwei ukrainische Soldaten haben nach einer „betrunkenen“ Schießerei zwischen Kiewer Soldaten der 54. mechanisierten  Brigade der ukrainischen Streitkräfte die Waffen niedergelegt und um Schutz bei der Volksmiliz gebeten. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
„In der Nacht vom Samstag auf den Sonntag sind einzelne Gruppen der 54. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte unter dem Kommando von Oberst Wojlokow, die betrunken waren, in der dunklen Tageszeit unter eingeschränkten Sichtbedingungen in die sogenannte „graue Zone“ gegangen, haben ihre Aktivitäten nicht koordiniert und haben aufeinander geschossen“, heißt es bei der Volksmiliz.
„In der Folge des aufkommenden Schusswechsels wurde ein Teil der Soldaten der ukrainischen Streitkräfte von ihren Gruppen getrennt. Um sich vor dem Feuer ihrer Kameraden zu retten, sind sie auf die Positionen der Volksmiliz zugegangen. Da sie um ihr Leben fürchteten, haben zwei von ihnen die Waffen niedergelegt und bei unseren Soldaten um Schutz gebeten. Ihr Leben ist jetzt in keiner Weise bedroht“, teilte die Verteidigungsbehörde der LVR mit.
In der Volksmiliz wurde unterstrichen, dass dieser Fakt ein weiteres Mal „von dem äußerst niedrigen Niveau der militärischen Disziplin in den Abteilungen der ukrainischen Streitkräfte, vom Zerfall der Persönlichkeiten unter Alkoholeinfluss und von der Unfähigkeit der ukrainischen Offiziere ihre Abteilungen zu führen“ zeugt.

 

 

Nachmittags:

 

 

Lug-info.com:  Ausländische Instruktoren führen im Staniza-Luganskaja-Bezirk die militärische Ausbildung von Soldaten der ukrainischen Streitkräfte durch. Dies teilte heute die Volksmiliz der LVR mit.
„In den Gebieten von Sisoje und Bolotonnoje wird die Anwesenheit von ausländischen Instrukteuren festgestellt, die die Ausbildung von Soldaten der ukrainischen Streitkräfte für Aktivitäten in Waldgebieten und zur verdeckten Fortbewegung auf dem Territorium des Gegners durchführen“, wurde bei der Volksmiliz mitgeteilt.
„Nicht weit vom nördlichen Rand von Staniza Luganskaja wurde eine Konzentration von Panzertechnik im Gebiet einer Sandgrube bemerkt“, wurde weiter mitgeteilt.
Es wurde unterstrichen, dass gemäß den Minsker Vereinbarungen die Technik in diesem Gebiet nicht sein dürfte.
„All diese Umstände, die Unkontrollierbarkeit und die Unlenkbarkeit der Abteilungen der ukrainischen Streitkräfte, die Verlegung von Technik und die Ausbildung von Soldaten in Diversions- und Erkundungsaktivitäten lassen dem Kommando der Volksmiliz keine Wahl und wir sind gezwungen, adäquate Maßnahmen zur Unterbindung von Versuchen des Eindringen und des Durchführens von Diversion auf unserem Territorium zu ergreifen“, unterstrich die Volksmiliz.
„Wir warnen den Feind ein weiteres Mal vor der Vergeblichkeit von Versuchen, eine Bresche in unserer Verteidigung zu finden. Auf unserer Seite ist die Wahrheit und deshalb werden wir siegen“ erklärte die Volksmiliz.

 

De.sputniknews.com: Das ukrainische Kulturministerium will eine spezielle Agentur schaffen, die Auftritte von Sängern und Schauspielern mit „prorussischen“ Positionen verhindern soll, wie der Chef des Ministeriums, Evgeny Nyschtschuk, gegenüber dem TV-Sender „Öffentliches Fernsehen“ mitteilte.
„Es gibt die Idee einer Agentur, die Konzert-, Theater- und Gastspiel-Tätigkeiten koordinieren soll. Deren Aufgabe wäre es dann auch, ein Regelwerk auszuarbeiten, welches Gastspielreisen, Theaterauftritte und die professionelle Tätigkeit solcher Personen verbieten würde, die sich derart (russlandfreundlich — Anm. d. Red.) äußern“, so Nyschtschuk.
Eine solche Agentur würde das System von schwarzen Listen, die der Inlandsgeheimdienst der Ukraine SBU in Bezug auf Russen anwendet, überflüssig machen. „Es muss eindeutig eine solche sehr strikte Liste geben. Diese würde ich jedoch nicht in einer Farbe, sondern mit Sanktionen beschreiben“, so der Minister weiter.
Für die Umsetzung dieser Idee sei es nun notwendig, mit dem Inlandsgeheimdienst und anderen Behörden zusammenzuarbeiten, sowie „den ukrainischen Kulturraum mit eigenem nationalen Gehalt“ zu füllen.
Den Kampf gegen russische Sänger und Schauspieler hatte Kiew bereits 2014 nach dem Krim-Beitritt zu Russland gestartet. Die Regierung hatte damals eine Liste von 14 Personen erstellt, die die Ukraine nicht mehr bereisen dürfen.

 

Lug-info.com:  Die Einstellung der Gaslieferung nach Perwomajsk ist einer der Aspekte einer vorsätzlichen Verschlechterung der Situation an der Kontaktlinie von Seiten der Kiewer Regierung.
Dies teilte eine Quelle aus dem Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination des Regimes der Feuereinstellung mit.
„Dieses Ereignis ist nicht einmalig. Es steht in einer Reihe mit anderen Ereignissen, die von einer vorsätzlichen Verschlechterung der Situation an der Kontaktlinie durch die ukrainische Seite zeugen“, sagte der Gesprächspartner.
„Besonders deutlich wurde dies nach der Schließung des Passierpunkts in Staniza Luganskaja durch die ukrainische Seite. Seitdem bemerkt das Gemeinsame Zentrum zur Kontrolle und Koordination eine mehr als zweifache Zunahme der Verletzungen der Regimes der Feuereinstellung von der ukrainischen Seite im Vergleich mit Februar und März 2016, darunter auch unter Anwendung von Panzern und 120mm-Granatwerfern in Richtung Debalzewo“, unterstrich er.
„Es geht leider auch das Vordringen der ukrainischen Streitkräfte in die sogenannte graue Zone weiter“, fügte der Gesprächspartner der Agentur hinzu.

 

Dnr-online.ru/youtube-Seite des Verteidigungsministeriums der DVR: Pressekonferenz des stellvertretenden Kommandeurs der Milizen der DVR Eduard Basurin (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die Lage in der DVR bleibt schwierig und angespannt.
In den letzten 24 Stunden haben die Straftruppen 305 Mal das Territorium der Republik in der Folge von 37 Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung beschossen. Insgesamt schoss der Gegner fünf Artilleriegeschosse des Kalibers 152mm und 258 Mörsergeschosse mit Mörsern des Kalibers 82 und 120mm ab. Außerdem verwendet der Gegner Panzertechnik, verschiedene Arten von Granatwerfern und Schusswaffen.
Alle Angaben über Verletzungen der Minsker Vereinbarungen wurden an die Vertreter des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination und die OSZE-Mission übergeben.
Am intensivsten wurde unter Anwendung schwerer, von den Minsker Vereinbarungen verbotener Waffen die folgenden Ortschaften beschossen: Sajzewo, Dokutschajewks, Sachanka, der Stadtteil Trudowskije und das Gebiet des Flughafens von Donezk.
Die Befehle zum Beschuss des Territoriums der Republik gaben die allen bekannten Kriegsverbrecher Sokolow, Krasilnikow, Schaptala und Melnik.
Die Aufklärung der DVR stellt weiterhin eine Konzentration von Kräften und Mitteln entlang der Kontaktlinie fest. So im Gebiet der folgenden Ortschaften:
Tschasow Jar, 20 km von der Kontaktlinie, es wurde auf dem Gebiet eines Kinderferienlagers die Ankunft von Personal aus nationalistischen Abteilungen festgestellt. Um das Lager wurden Minensperren installiert. Das gesamte zivile Personal wurde entlassen.
Perwomajskoje, 10 km von der Kontaktlinie, wurden fünf Artilleriegeschütze des Kalibers 152mm und drei Fahrzeuge vom Type „Ural“ mit Munition bemerkt.
Wir haben zahlreiche Beschwerden der örtlichen Bevölkerung über rechtswidrige Handlungen ukrainischer Soldaten an den Passierpunkten erhalten. Ukrainische Soldaten, die sich an den Passierpunkten im Gebiet von Majorsk und Jelenowka befinden, verzögern unter verschiedenen Vorwänden gegen Abend den Übergang von Zivilisten über die Abgrenzungslinie. Aus diesen wird ein „lebendes Schild“ gebildet, während der zivile Verkehr um die Checkpoints beschossen wird. Solche Fakten zeugen von einem hohen Zynismus der Straftruppen und einem äußerst niedrigen moralisch-psychischen Zustand der ukrainischen Soldaten.
Zuvor haben Abteilungen der ukrainischen Streitkräfte während des Vordringens in die Tiefe des Territoriums der Republik, insbesondere in die Pufferzone, OSZE-Vertreter als „lebende Schilde“ verwendet. Jetzt handeln die Straftruppen heimtückischer und bilden in der Nacht „lebende Schilde“ aus friedlichen Einwohnern. Leider muss festgestellt werden, dass die Handlungen der ukrainischen Streitkräfte, die gegen die in Minsk unterzeichneten Vereinbarungen gehen, unter schweigender Zustimmung der OSZE-Mission erfolgen.
Im Zusammenhang damit wenden wir uns an die Führung der OSZE-Mission: Öffnen Sie die Augen und stellen Sie die wirklichen Verletzungen der Minsker Vereinbarungen durch die ukrainischen Truppen fest, ihre Verbrechen und Versuche, unter Anwendung verbotener Waffen in die Tiefe unseres Territoriums einzudringen. Erzeugen Sie nicht den Anschein, dass diese Fakten Sie nicht betreffen, dass Sie die neben Ihnen erfolgenden Explosionen ukrainischer Munition nicht hören und deshalb all dieses nicht in Ihren Berichten erwähnen. Seien Sie einfach objektiv!
Außerdem ist es wichtig zu berichten, dass wir Informationen von einer zuverlässigen Quelle im Generalstab der Ukraine erhalten haben, dass die gesamte Technik, die sich zuvor in den Lageroten in der Zone des Tschernobyler Atomkraftwerks befanden, sich jetzt bei den Truppenteilen der ukrainischen Truppen befinden, die an der ATO teilnehmen. Dabei durchläuft diese Technik vor der Lieferung in die Truppenteile und Abteilungen eine formale Wartung in den Reparaturwerken der Ukraine. In den Dokumenten des ukrainischen Militärkommandos wird bemerkt, dass der radioaktive Hintergrund der Militärtechnik nicht entfernt werden kann, in diesem Zustand werden sie an die militärischen Abteilungen der ukrainischen Streitkräfte geliefert. Diese Information befindet sich in der Ukraine in der höchsten Geheimhaltungsstufe.

 

Dan-news.info:  Ein drei Meter hohes Steinkreuz wurde heute im Zentrum von Donezk zum Gedenken an den 101. Jahrestag des Genozids am armenischen Volks im Osmanischen Reich und an die unschuldigen Opfer der Kämpfe im Donbass geweiht und aufgestellt. Das Denkmal wurde auf dem Sobornaja-Platz an der Swjato-Preobrashenskaja-Kathedrale errichtet, wo sich zu diesem Anlass einige hundert Einwohner der Hauptstadt und Vertreter der armenischen Diaspora versammelten.
An der feierlichen Zeremonie nahmen der Vorsitzende des Volkssowjets der DVR Denis Puschilin, der Bürgermeister von Donezk Igor Martynow, die Außenministerin der DVR Natalja Nikonorowa, die Bildungsministerin Larisa Poljakowa und der Vorsitzende der armenischen Gemeinschaft Gagik Agaweljan teil.
„Es sind mehr als hundert Jahre seit diesen schrecklichen Ereignissen vergangen“, sagte Puschilin. „Jetzt erleben wir ein Genozid an uns. Wir leben und arbeiten mit dem armenischen Volk eng zusammen. Die Armenier sind ein Teil der Republik, wir sind auf einem Weg und wir werden unsere Befreiungsbewegung gemeinsam beenden“….

 

De.sputniknews.com: Obama in Hannover: Sanktionen gegen Moskau „können und müssen weg“
Die Sanktionen gegen Russland können und müssen aufgehoben werden, wie der US-Präsident Barack Obama bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit der Bundeskanzlerin Angela Merkel in Hannover sagte.
„Die Sanktionen gegen Russland können und müssen aufgehoben werden, wenn das Land seinen Verpflichtungen (im Rahmen der Minsker Vereinbarungen – Anm. d. Red.) nachkomt“, so Obama am Sonntag in Hannover.
Am 14. April hatte der russische Präsident Wladimir Putin bei seiner TV-Fragestunde seinerseits geäußert, dass der Westen eher mehr Druck auf die ukrainische Regierung ausüben sollte, um die angestrebten Ziele zu erreichen. Russland sei bereit mitzuwirken.
Moskau habe in Bezug auf die Minsker Vereinbarungen seinerseits alles erfüllt, so Putin. Die USA und EU machen Putin zufolge immer wieder darauf aufmerksam, wie kompliziert die innenpolitische Situation in der Ukraine sei. Russland habe damit jedoch nichts zu tun, so der russische Staatschef.

 

Dan-news.info: Ukrainische Truppen haben in der letzten Nacht das Dorf Prawdowka westlich von Gorlowka beschossen, um die Kräfte der DVR dessen zu beschuldigen. Dies teilte heute das Verteidigungsministerium der Republik mit.
„Gestern haben wir mitgeteilt, dass das Kommando der ukrainischen Streitkräfte Verbrechen gegen ihre eigenen Einwohner vorbereiten. Indem sie verbotene Technik sehr dicht an die Kontaktlinie bringen, haben sie einen Beschuss einer Ortschaft auf von ihnen kontrolliertem Territorium vorbereitet“, heißt es im Ministerium. „Heute haben die ukrainischen Truppen eine solche Provokation begangen. Sie haben einen Beschuss von Prawdowka mit ihren Waffen durchgeführt mit dem Ziel, die Miliz der Republik zu beschuldigen“.
Nach Angaben des Verteidigungsministeriums wurde das Feuer auf Prawdowka aus dem Gebiet des besetzten Awdejewka eröffnet. Gestern wurde vom Verteidigungsministerium mitgeteilt, dass dort ein Stützpunkt mit einsatzbereiten Mehrfachraketenwerfersystemen „Grad“ eingerichtet wurde. Zuvor wurde mitgeteilt, dass dort Artilleriegeschütze stationiert wurden.

 

 

Abends:

 

 

Novorosinform.org: Der Sprecher des Grenzschutzministeriums der Ukraine Oleg Slobodjan sagte, dass an der Staatsgrenze der Ukraine die Kontrollpunkte zur Ein- und Ausreise (GKP) in den Donbass am Vorabend der Osterferien ihre Arbeit erst wieder aufnehmen, wenn der Beschuss gestoppt wird.
„Wir sehen die Möglichkeit der Öffnung derjenigen GKP, die im Moment nicht geöffnet sind. Der Grenzverkehr in Saizewo und Marinka übersteigt nun die Kapazität dieser GKP. Allerdings sind das Wünschenswerte und das Machbare und Machbarkeit zwei verschiedene Dinge. Denn die erste Priorität ist die Sicherheit der Menschen „, zitiert seine Worte die Agentur UNN.
Slobodjan hat darauf hingewiesen, dass eine Entscheidung über die Wiederaufnahme der Arbeit des GKP in Staniza Luganskaja getroffen wird, wenn der Beschuss gestoppt ist. „In Richtung Staniza Luganskaja, gibt es eine direkte Bedrohung, deshalb kann man auf eine Lösung dieses Problems in der kurzen Frist nicht hoffen“,  fügte er hinzu.

 

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