Presseschau vom 18.04.2016

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe.

 

 

Abends:

 

 

Dnr-online.ru/youtube-Seite des Verteidigungsministeriums der DVR
Die Lage in der DVR bleibt angespannt. Trotz des Auftritts von Alexander Hug in Donezk haben die ukrainischen Truppen ihre Beschüsse nicht vermindert, im Gegenteil, sie haben ihre Intensität erhöht. In den letzten 24 Stunden haben sie das Territorium der Republik 365 Mal in der Folge von 51 Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung beschossen. Insgesamt schoss der Gegner 267 Mörsergeschosse mit Mörsern des Kalibers 82 und 120mm ab. Ebenfalls verwendet der Gegner Panzertechnik, verschiedene Typen von Granatwerfern und Schusswaffen. Die Befehle zum Beschuss des Territoriums der Republik gaben dieselben Kriegsverbrecher: Sokolow, Krasilnikow, Schaptala und Melnik.
Am intensivsten wurden unter Anwendung schwerer, von den Minsker Vereinbarungen verbotener Waffen die folgenden Ortschaften beschossen: Sajzewo, Oserjanowka, Gorlowka, Pantelejmonowka, Dokutschajewsk, Jasnoje, Weseloje, Jasinowataja, Spartak, Shabitschewo, Sachanka, Kominternowo, der Petrowskij-Bezirk und das Gebiet des „Volvo-Zentrums und der Flughafen von Donezk.
Die Aufklärung der DVR stellt weiterhin eine Konzentration von Kräften und Mitteln entlang der Kontaktlinie fest. So wurde in folgenden Ortschaften festgestellt:
Konstantinowka, 25 km von der Kontaktlinie, die Ankunft von 20 Panzern;
Stepnoje, 7 km von der Kontaktlinie, 10 Panzer;
Bachtschewik, 13 km von der Kontaktlinie, die Ankunft eines Zugs mit einem Mehrfachraketenwerfersystem „Grad“, vier Panzern und fünf Fahrzeugen vom Typ „URAL“ mit Munition.
Alle Angaben über Verletzungen der Minsker Vereinbarungen wurden den Vertretern des Gemeinsamen Zentrums und der OSZE-Mission übergeben.
Die verbrecherische militärisch-politische Führung der Ukraine vergrößert die Konzentration der Kräfte und Mittel entlang der gesamten Kontaktlinie, besondere Aufmerksamkeit wird provokativen Aktivitäten in Bezug auf die friedliche Bevölkerung und die Armee der DVR gewidmet.
Vor der Weltöffentlichkeit zeigt das offizielle Kiew den Unwillen und das völlige Fehlen eines Verständnisses bei der Lösung des Konflikts im Südosten auf friedlichem Weg. Wir sind gezwungen festzustellen, dass die Handlungen der ukrainischen Seite immer mehr in Richtung einer Eskalation des Konflikts gehen.
Die Armee der DVR ist bereit zur Abwehr einer Aggression, aber die politische Führung der Republik tut alles, um ein solches Szenario der Entwicklung der Ereignisse zu verhüten.

 

 

Vormittags:

 

 

Dan-news.info: (Zusammenfassung mehrerer Meldungen über Beschüsse)
Die ukrainischen Truppen haben gestern Abend und in der Nacht mit Artillerie den nördlichen Rand von Donezk beschossen. Dies teilte heute eine Quelle aus den militärischen Strukturen der DVR mit.
„Die ukrainische Seite begann den Beschuss von Wesjoloje, des Gebiets des „Volvo-Zentrums“ und des Flughafens gegen 20:30. Auf diese Gebiete wurden sechs Artilleriegeschosse abgeschossen“, sagte der Gesprächspartner der Agentur.
Gemäß Informationen der Quelle wurde auch Trudowskije im Westen von Donezk, die Stadt Dokutschajewsk im Süden der Hauptstadt und das Dorf Sachanka im südlichen Teil der Republik beschossen. Im Verlauf der Beschüsse wurden vom Gegner insgesamt 52 Mörsergeschosse des Kalibers 120mm und 93 Granatgeschosse des Kalibers 82mm abgeschossen. Neben Artilleriegeschützen und Mörsern wurden auch Panzertechnik, Granatwerfer und Schusswaffen verwendet.
Nach Angaben der Quelle wurde aus den besetzten Ortschaften Nowotroizkoje, Peski, Opytnoje, Marjinka, Krasnogorowka und Schirokino geschossen.
Außerdem haben ukrainische Truppen in der letzten Nacht einige Dutzend Mörsergeschosse auf den von der DVR kontrollierten Teil von Sajzewo bei Gorlowka abgeschossen. Dies teilte heute eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
„Ab 22:10 bis Mitternacht haben ukrainische Truppen Sajzewo beschossen, auf das insgesamt 43 Mörsergeschosse der Kalibers 82 und 120mm abgeschossen wurden“, sagte der Gesprächspartner der Agentur.
Gemäß den Angaben der Quelle wurden auf die Ortschaft auch fünf Panzergeschosse des Kalibers 125mm abgefeuert, außerdem wurden Beschüsse mit Panzertechnik, Granatwerfern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen festgestellt.
Die Quelle sagte, dass auch die Umgebung des Gagarin-Bergwerks im Westen von Gorlowka beschossen wurde. Der Gesprächspartner fügte hinzu, dass auf die Außenbezirke von Gorlowka von den Positionen im besetzten Showanka und aus dem Gebiet des Bergewerks „Jushnaja geschossen wurde.
Informationen über Verletzte und Zerstörungen in diesen Gebieten werden noch geprüft.

 

Dan-news.info: Eine friedliche Einwohnerin wurde in der Folge des nächtlichen Beschusses von Sajzewo bei Gorlowka durch die ukrainischen Streitkräfte verletzt. Dies teilte heute die Ortsverwaltung mit.
„In der Folge eines Treffers eines Geschosses auf der Astangow-Straße 28 erlitt eine Einwohnerin zahlreiche Splitterverletzungen und Brüche. Sie befindet sich jetzt im Krankenhaus“, sagte die Gesprächspartnerin der Agentur.
Sie fügte hinzu, dass auch zahlreiche Beschädigungen an Wohnhäusern in den Straßen Rybalko und Poletajewa festgestellt wurden. Die genaue Anzahl der Beschädigungen von Wohnhäusern wird noch geprüft.

 

De.sputniknews.com: Kusturica dementiert: Meldung zu Cannes-Absage war Fake
Der weltbekannte serbische Filmregisseur Emir Kusturica hat die Meldung dementiert, wonach sein Film „wegen seines freundschaftlichen Verhältnisses zu Russlands Präsident Putin“ nicht ins Programm des Filmfestivals in Cannes nicht aufgenommen worden sei.
„Ich habe niemandem ein Interview über das Festival gegeben und habe so etwas nicht gesagt“, so Kusturica in einem Gespräch mit Sputnik. „Mein Film ist noch nicht abgeschlossen und wird erst Mitte Juni fertig werden. Dann werden wir sehen.“
Der serbische Filmregisseur Emir Kusturica hat sich mehrmals zu seiner Verehrung für Russland und dessen Präsident Wladimir Putin bekannt. Im Dezember 2014 äußerte er den Wunsch, auf der Krim einen Film über den Krieg zu drehen.
Er träumt nach eigenen Angaben auch davon, in seinem Leben noch einen Film in russischer Sprache zu machen.

 

Dan-news.info:  Die Behörden der Städte und Bezirke der Republik haben mehr als 4000 Schutzeinrichtungen verschiedenen Typs eingerichtet. Dies teilte der Pressedienst des Zivilschutzministeriums der DVR mit.
„Insgesamt sind auf dem Gebiet des Staates von den republikanischen Organen der ausführenden Gewalt, von den Verwaltungen der Städte und Bezirke, von Unternehmen, Einrichtungen, Organisationen mehr als 4000 Schutzeinrichtungen der Zivilverteidigung eingerichtet worden“, heißt es dort.
Nach Informationen des Zivilschutzministeriums gehören die meisten der Einrichtungen – 3638 – zu den einfachen Arten von Schutzräumen. Dies sind Keller- und Untergeschossräume von Gebäuden. Sie vermindern die Verletzung von Menschen während der Kämpfe, darunter auch bei Artillerieschlägen.
„Im Jahr 2015 wurde auf Anweisung des Oberhaupts der DVR eine Überprüfung der Einrichtungen der Zivilverteidigung durchgeführt. Es wurde ein Komplex von Maßnahmen geplant und durchgeführt, um sowohl Schutzräume als auch Strahlenschutzräume für die Aufnahme von Schutzsuchenden vorzubereiten“, unterstrich das Ministerium.
Auf Anweisung des Ministerrats der DVR „Über die Errichtung eines Systems der Zivilverteidigung der DVR im Jahr 2016“ werden regelmäßige Kontrollen der Schutzeinrichtungen der Zivilverteidigung und ihrer Träger – Organe der ausführenden Gewalt, örtliche Verwaltungen, Unternehmen, verschiedene Einrichtungen und Organisationen – vorgenommen werden.
Wir fügen hinzu, dass im Fall von Artillerieschlägen von Seiten der ukrainischen Truppen der Bevölkerung zur Minimierung der Folgen empfohlen wird, sich an Hauswände, in Unterstände und Tiefgaragen zu begeben. Weil der Gegner seine Provokationen und Angriffspläne nicht mitteilt, kann man vom Beschuss von Wohngebieten auf der Straße überrascht werden. In diesem Zusammenhang bitten die Rettungskräfte die Menschen, nicht in Panik zu geraten und den nächsten Ort für einen vorübergehenden Schutz zu finden.

 

De.sputniknews.com: Beim Nato-Gipfel in Warschau im Juli will die Militärallianz Georgien und der Ukraine einen neuen Status anbieten: eine assoziierte Partnerschaft sowie engere Kooperation im Schwarzen Meer im 28+2-Format, das zuvor in Schweden und Finnland geprüft worden war, wie die Zeitung „Kommersant“ am Montag schreibt.
In Tiflis sehe man eine „assoziierte Partnerschaft“ zwar nicht als Ersatz einer Roadmap zum Beitritt zur Allianz, doch immerhin eine wichtige Voraussetzung zur Vertiefung der Beziehungen zur Allianz. Die 28+2-Formel könne angesichts wachsender Spannungen zwischen den USA und Russland wegen sich häufender Vorfälle in der Ostsee und im Schwarzen Meer außerdem zur Isolierung Russlands im Schwarzmeerraum führen, so die georgische Führung.
Über die Bereitschaft der Nato, Georgien und der Ukraine eine „assoziierte Partnerschaft“ anzubieten, berichtete auch die georgische Tageszeitung „Resonansi“ unter Berufung auf eigene Quellen. Ihr zufolge sollen die Beziehungen zwischen Georgien und der Allianz beim Nato-Gipfel in Warschau im Juli geregelt und dokumentiert werden.
Eine Quelle aus dem georgischen Außenministerium bestätigte diese Informationen, betonte allerdings, dass dieser Vorschlag noch nicht offiziell hervorgebracht worden sei, sondern bislang nur als „eine positive Idee“ existiere.
Als Autor dieser „positiven Idee“ gilt der stellvertretende Nato-Generalsekretär Alexander Vershbow. Ihm wird ebenfalls die beim Nato-Gipfel 2014 erläuterte Initiative eines „bedeutenden Pakets zur vertieften Kooperation“ mit Georgien zugeschrieben. In dessen Rahmen war ein gemeinsames Trainingszentrum Georgien-Nato eröffnet worden, welches seit einigen Monaten nahe Tiflis funktioniert.
Beim Sicherheitsforum in Kiew am 14. und 15. April sagte Vershbow, die Nato wolle mit Georgien und der Ukraine spezielle Abkommen zu gemeinsamen Handlungen im Schwarzen Meer nach der 28+2-Formel abschließen. „Wir kooperieren in ähnlichem Format mit Schweden und Finnland in der Ostsee“, sagte Vershbow und erklärte die notwendige Vertiefung der Beziehungen zu Kiew und Tiflis mit dem „russischen Vorgehen in der Schwarzmeerregion, die das dortige Kräfte-Gleichgewicht untergraben“. Vershbow zufolge geht es dabei vor allem um den Ausbau der russischen Kräfte auf der Krim und die mögliche Stationierung von Atomwaffen auf der Halbinsel durch Moskau.
„Die Kooperation im 28+2-Format mit der Ukraine und Georgien kann eine höhere Aktivierung der Marine-Kräfte fördern“, sagte Vershbow. Angesichts der Tatsache, dass im Schwarzen Meer drei Nato-Mitglieder präsent sind, könnten sich ihnen die Ukraine und Georgien anschließen, wenn sie mit der Nato eine assoziierte Partnerschaft abschließen.
Laut dem Militärexperten Wachtang Maussaja ist die Gewährung des Status einer „assoziierten Partnerschaft“ eine wichtige Initiative. „Wir befinden uns jetzt auf der dritten Integrationsetappe – einem intensiven Dialog, die Georgien 2006 nach der Umsetzung der ‚Partnerschaft im Namen des Friedens‘ und ‚individueller Partnerschaft‘ bereitgestellt wurde“, so der Experte. Die vierte Etappe werde die Bereitstellung des „Handlungsplans zur Mitgliedschaft“ sein. Da die Nato Tiflis noch keine Roadmap zum Beitritt anbieten könne, entstand die Idee der „assoziierten Partnerschaft“. In den jüngsten Beschlüssen der Nato gebe es nichts Unerwartetes angesichts des sich ausdehnenden Kalten Kriegs mit Russland, erklärt Maussaja.
Laut dem Chefredakteur der Militärzeitschrift „Arsenali“, Irakli Aladaschwili, soll das 28+2-Formats Russland im Schwarzen Meer weiter isolieren.

 

Ukrinform.ua: In der ukrainischen Hauptstadt Kiew hat die 16. Internationale NATO-Woche begonnen. Hauptthema der Woche ist die Anpassung der Allianz an gegenwärtige und zukünftige Herausforderungen im Sicherheitsbereich, teilte der Leiter der Nationalen Iwan-Tschernjachowki-Verteidigungsuniversität, Generalleutnant Wasyl Telelym, am Montag mit.
Telelym zufolge werden im Rahmen der Woche ranghohe Nato-Beamte, Dozenten der Nato-Schule in Oberammergau, vom NATO Defense College in Rom, The Royal Institute of International Affairs in London sowie der diplomatischen Akademie beim Außenministerium der Ukraine Vorlesungen für Studenten der Verteidigungsuniversität, ukrainische Politiker und Militärangehörige und Vertreter der öffentlichen Organisationen halten. Nach den Vorlesungen werden Diskussionen zu verschiedenen Themen in den Sektionen stattfinden. Die Themen der Vorlesungen seien die Entwicklung der NATO, zukünftige Operationen der Allianz, die Beziehungen zwischen der NATO und Ukraine sowie die Terrorismusbekämpfung.

 

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden zweimal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Insbesondere wurde aus Richtung Troizkoje mit Mörsern des Kalibers 82mm und automatischen Granatwerfern das Gebiet von Kalinowo beschossen.
Ebenfalls wurde Kalinowo aus Richtung Nowoswanowka mit Antipanzergranatwerfern beschossen.
Verluste gibt es keine.

 

De.sputniknews.com: Ukrainischer Ex-Nationalistenführer prophezeit Staatszerfall
Die Existenz der Ukraine als einheitlicher Staat ist nach Worten des Nationalisten und Ex-Chef des extremistischen „Rechten Sektors“, Dmitri Jarosch in Gefahr. Schon bis Ende 2016 könne das Land in mehrere Teile zersplittern.
„Jetzt geht es um die Rettung des Staates. Es gibt ein sehr pessimistisches Szenario, das unserem Land eine Bestehensfrist nur noch bis Jahresende gibt“, zitiert die Online-Zeitung Lenta.ru das Interview von Jarosch mit der Nachrichtenagentur „Mir“ („Frieden“ oder „Welt“).
„Danach könnten wir mehrere Quasi-Staaten auf dem Territorium der Ukraine bekommen“. Dabei berief sich der Ex-Chef des in Russland verbotenen Rechten Sektors angeblich auf analytische Unterlagen ukrainischer Sicherheitsdienste.
Die Ziele des Maidans seien ihm zufolge nicht erreicht worden, die Korruption sei nicht bewältigt, die Bevölkerungsverarmung sei innerhalb von zwei Jahren katastrophal geworden. „Und ich habe immer weniger Hoffnung, dass etwas mit konstitutionellen Mitteln geändert werden kann“.
Am 10. März hatte Jarosch versprochen, Streifeneinheiten zu bilden und diese nach Russland zu schicken.
Der „Rechte Sektor“ war eine der treibenden Kräfte hinter dem ukrainischen Umsturz vom Februar 2014, bei dem der frühere Präsident Viktor Janukowitsch entmachtet wurde. Seit dem Machtwechsel unterstützen die Nationalisten die reguläre Armee gegen die Regierungsgegner im Osten der Ukraine. Im Mai 2014 waren die Ultranationalisten am Großbrand im Gewerkschaftshaus in Odessa beteiligt, bei dem Dutzende Regimegegner bei lebendigem Leib verbrannt wurden.
In den Folgemonaten ging der „Rechte Sektor“ jedoch immer mehr auf Distanz zur Regierung und drohte Kiew mit einem neuen Aufstand mit noch mehr Blutvergießen. Im Juli 2015 überfielen schwerbewaffnete Angehörige der Nationalisten-Miliz die Stadt Mukatschewe im Westen der Ukraine und lieferten sich Gefechte mit dortigen Sicherheitskräften.
Im November war der Begründer und erste Anführer des Rechten Sektors, Dmitri Jarosch (44), zurückgetreten und hatte angekündigt, eine neue Bewegung ins Leben zu rufen.

 

Dan-news.info: Ein Verwaltungsgebäude und eine Schule in Sajzewo am nördlichen Rand von Gorlowka wurden in der Folge direkter Treffer von Geschossen der ukrainischen Streitkräfte beschädigt. Dies teilte heute eine Quelle aus den militärischen Strukturen der DVR mit.
„Es wurden weitere Treffer am Gebäude der Ortsverwaltung sowie ein direkter Treffer auf das Dach einer in Betrieb befindlichen Schule in Sajzewo festgestellt“, informierte der Gesprächspartner der Agentur. „Außerdem wurde ein Treffen auf ein Wohnhaus auf der Jessenin-Straße festgestellt“.
Nach Angaben der Quelle wurde in der Folge des genannten Beschusses niemand verletzt.

 

Ukrinform.ua: Die ukrainische Kampfpilotin und Parlamentsabgeordnete, Nadija Sawtschenko, die in Russland widerrechtlich für 22 Jahren Freiheitsstrafe verurteilt wurde, beabsichtigt, so lange im trockenen Hungerstreik zu bleiben, bis in Kiew das Urteil über die russischen Elitensoldaten Jewgeniy Jerofeew und Aleksandr Aleksandrow gefällt ist.
Das sagte am Montag ihr Anwalt Mark Fejgin, berichtet Interfax.
„Zunächst setzt Nadija den Hungerstreik fort. Sie wartet auf die Verurteilung von Jerofeew und Aleksandrow und dann, je nach Ergebnis, wird sie entscheiden, wie sie weiter vorgeht“, sagte er.
Ihm zufolge rechnet Sawtschenko darauf, dass sie gegen die russischen Soldaten ausgetauscht wird

 

 

Nachmittags:

 

 

De.sputniknews.com: Ranghohe Vertreter der USA und Russlands beraten sich in dieser Woche in Genf miteinander zu Fragen der Cybersicherheit, wie CNN unter Berufung auf einen nicht namentlich genannten US-Beamten meldete.
Beim Treffen von Vertretern des Weißen Hauses, des US-Außenministeriums und der Bundespolizei FBI handele es sich um die im Jahr 2013 unterzeichneten bilateralen Abkommen im Cyber-Bereich. Wie CNN berichtet, bemüht sich Washington im Unterschied zu Moskau unterdessen um eine Verringerung der Bedeutung dieses Treffens.
„Obwohl dieses Treffen keinen Neustart der Arbeitsgruppe der bilateralen Präsidentenkommission (die 2014 ihre Arbeit wegen der Ukraine-Krise gestoppt hatte — Anm. d. R.) bedeutet, liegt es doch in unserem Interesse, mit Russland über Cybersicherheit zu sprechen, darunter auch über die bilateralen Maßnahmen zur Festigung des Vertrauens im Cyberbereich vom Jahr 2013“, wird der Informant zitiert.
Zu diesen Maßnahmen gehöre unter anderem der sogenannte „Heiße Draht“ zwischen Washington und Moskau, so der TV-Sender.  Laut einem ranghohen US-Beamten setzt dieser Kanal seine Arbeit bis heute weiter fort.
Zuvor hatte US-Außenminister John Kerry bei seinem Moskau-Besuch geäußert, Russland und die USA hätten sich über die Durchführung von Cyber-Konsultationen verständigt.
Ende März hatte Russlands Vize-Außenminister Oleg Syromolotow mitgeteilt, Konsultationen zum Thema Cyber-Sicherheit seien für April angesetzt.

 

Lug-info.com: Das Landwirtschaftsministerium der LVR plant, schlecht versorgten Einwohnern der Republik 1400 Pakete mit Gemüsesamen als humanitäre Hilfe zu übergeben. Dies teilt der Pressedienst des Ministeriums mit.
Am Samstag, den 16. April haben Mitarbeiter des Ministeriums den Einwohnern von Georgiejewka im Lutugino-Bezirk die ersten 100 Pakete übergeben, zu denen Samen für mehr als 30 verschiedene Gemüse gehören. Darunter sind Gurken, Weiß- und Rotkohl, süße und scharfe Paprika, Tomaten, Kürbisse, Salat.
„Die Hilfe wurde von der RF zur Verfügung gestellt. Auf Anweisung des Republikoberhaupts hat das Arbeits- und Sozialministerium eine Liste von sozial nicht abgesicherten Bürgern ergestellt und wir haben anhand dieser Listen Pakte mit Saatgut zusammengestellt“, sagte der Landwirtschaftsminister Ruslan Sorokowenko.

 

De.sputniknews.com: In dieser Woche findet die erste Sitzung des Russland-Nato-Rates seit fast zwei Jahren statt, schreibt die Zeitung „Wedomosti“ am Montag.
Nachdem die Allianz im Juni 2014 wegen Russlands Wiedervereinigung mit der Krim die Arbeit des Gremiums auf Eis gelegt hatte, treffen sich die Nato-Botschafter erstmals wieder. Auf der Tagesordnung werden voraussichtlich die Ukraine-Krise, die Umsetzung der Minsker Friedensvereinbarungen, die Situation in Afghanistan und der Kampf gegen den Terrorismus stehen.
Beide Seiten zeigen deutlich, wie ungern sie diese Annäherung eingehen, so dass keine großen Durchbrüche zu erwarten sind. Wie Nato-Vertreter ständig unterstreichen, wird es keine Rückkehr auf das einstige Kooperationsniveau geben, „solange Russland das Völkerrecht nicht wieder respektiert“. Russlands Nato-Botschafter Alexander Gruschko sagte vor kurzem, die Allianz müsste „ihre Politik zur Eindämmung Russlands revidieren“….

 

Lug-info.com:  Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Major Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die Kiewer Truppen haben 10 Einheiten Panzertechnik, acht Fahrzzeuge mit Munition und eine Kompanie Soldaten nach Staniza Luganskaja verlegt, erklärte Marotschko.
Er unterstrich, dass die ukrainischen Streitkräfte weiterhin die Minsker Vereinbarungen verletzten und Militärtechnik entlang der Kontaktlinie konzentrieren und das Regime der Feuereinstellung zur Konzentration des militärischen Potentials ihrer Abteilungen in der Zone der sogenannten „ATO“ nutzen.
„So wurde von unserer Aufklärung im Gebiet von Nishnij Mintschenok im Staniza-Luganskaja-Bezirk eine Konzentration von Personal – eine Kompanie – und Militärtechnik im Umfang von 10 Einheiten Panzertechnik sowie acht Fahrzeug mit Munition festgestellt“, erläuterte Marotschko.
Er unterstrich, dass die Volksmiliz die Friedensvereinbarungen, die in Minsk erreicht wurden, sowie die Ergänzungen dazu einhält „trotz der ständigen Provokationen von Seiten der ukrainischen Truppen“.
„Nach vorliegenden Informationen könnte der moralisch-psychische Stand der Soldaten der ukrainischen Streitkräfte an der Kontaktlinie besser sein“, stellte Marotschko fest.
Er erläuterte, dass eine der Ursachen dafür „der systematische Missbrauch von Alkohol durch die Soldaten“ der ukrainischen Streitkräfte ist.
„So hat der Kommandeur des ersten Bataillons der 28. Luftlandebrigade in Staniza Luganska, der sich täglich betrinkt, seine Kameraden aufgerufen, die Kiewer Junta zu stürzen“, teilte Marotschko mit. „Wie man sagt: Helfe ihm Gott!“
 „Nur durch eine anonyme Mitteilung seines Stellvertreters gelangte diese Informationen an den Sicherheitsdienst der Ukraine“, fügte er hinzu.

 

De.sputniknews.com: Kiewer Gericht verurteilt Russen Jerofejew und Alexandrow zu 14 Jahren Haft
Ein Kiewer Bezirksgericht hat die in der selbsterklärten Volksrepublik Donezk verhafteten Russen Jewgeni Jerofejew und Alexander Alexandrow in allen Anklagepunkten, darunter Terrorismus, schuldig gesprochen und zu 14 Jahren Haft mit Vermögensentzug verurteilt.
Ihnen wird die „Ausübung eines Terroranschlags und ein aggressiver Krieg auf dem Territorium der Ukraine“ zur Last gelegt.
Alexandrow und Jerofejew waren am 16. Mai während eines Gefechts in der Umgebung der Stadt Schtschastje (Gebiet Lugansk) vom ukrainischen Militär festgenommen worden. Das Verteidigungsministerium in Moskau bestätigte, dass die beiden Gefangengenommenen Bürger Russlands sind, die ihren Armeedienst jedoch schon längst quittiert hätten.
Kiew wirft Moskau „militärische Aggression“ vor und berichtet von „russischen Kampfeinheiten im Osten der Ukraine und in den angrenzenden Gebieten Russlands, obwohl internationale Beobachter während ihrer regelmäßigen Inspektionen im Donbass dort keine militärischen Aktivitäten Russlands registriert haben. Moskau betonte mehrmals, am innerukrainischen Konflikt nicht beteiligt zu sein und keine Waffen an die ostukrainische Volkswehr zu liefern.

 

Dnr-online.ru: (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Heute, am 18. April wurde durch ein Konzert der weltberühmten Pianistin Walentina Lisiza in der Kunstschule in Debalzewo das XIX. Internationale Festival der Musik „Prokofjew-Frühling“ eröffnet.
„In diesem Jahr findet ein weltweites kulturelles Ereignis statt – der 125. Geburtstag des Komponisten und unseres Landsmanns Sergej Prokofjew. Im Rahmen des Projekts „Landsleute“, das vom Kulturministerium unter Unterstützung des Oberhaupts des DVR initiiert wurde, wird dieses Ereignis breit begangen. Wir zeigen der ganzen Welt, dass die DVR Wirklichkeit ist, unsere Kinder Musik lieben und für Kultur keine Grenzen existieren“, sagte der Kulturminister, das Mitglied der gesellschaftlichen Organisation „Donezkaja Respublika“ Michail Sheltjakow.
Der Bürgermeister von Debalzewo Alexandr Rejngold dankte der Pianinistin Walentina Lisiza.
„Wie wir wissen, wurde vor einem Jahr die Stadt Debalzewo der ganzen Welt bekannt. Und ein Konzert von Walentina Lisiza, einer Musikerin mit einer festen Gesinnung, brauchen die Debalzewer wie Luft zum Atmen. Sie haben alle Schwierigkeiten, die der Krieg gebracht hat, voll und ganz erlebt. Sie haben sieben Monate in Kellern gesessen , und wenn eine solche hochrangige Musikerin in die Stadt kommt, bringt dies ein Stück Frieden, die Menschen kehren aus der Kriegszeit zum friedlichen Leben zurück. Heute wird die Stadt wiederaufgebaut, wird mit jedem Tag besser. Ich bin überzeugt, dass das Republikoberhaupt und alle Einwohner von Debalzewo ein Maximum an Anstrengungen für ihren Wiederaufbau einbringen“, sagte Alexandr Rejngold.
Walentina Lisiza spielte die Stalingrader Sonate Nr. 7 von Sergej Prokofjew für die Zuhörer in Debalzewo.
„Er schrieb sie Ende 1942 – Anfang 1943, dort gibt es eine Panzerattacke, Trauerglocken, dunkle Kräfte und Schmerz, menschliches Leiden. Aber in diesem Werk gibt es auch Licht und Sieg“, erzählte Walentina Lisiza über die Wahl des Werks für das Konzert.
Vor ihrem Auftritt besichtigte die Pianistin den Bahnhof von Debalzewo, der von den Kämpfen beschädigt wurde und das Denkmal für die sowjetischen Soldaten, die im Großen Vaterländischen Krieg gefallen sind. Ihr Konzert fand in der städtischen Kunstschule statt, die auch durch die Kämpfe stark beschädigt wurde.
Im Rahmen des Festivals „Prokofjew-Frühling“ in der DVR wird Walentina Lisiza sieben Konzerte geben, darunter auch in den am stärksten von den Kämpfen betroffenen Städten der Republik – Schachtjorsk, Debalzewo, Gorlowka, Ilowajsk. Heute tritt Walentina Lisiza nach dem Konzert in Debalzewo in Gorlowka auf.

Dnr-online.ru: Bis zum 18. April gab es in den Unternehmen, die vom Staatlichen Komitee für Bergbau- und Technische Aufsicht kontrolliert werden, acht Arbeitsunfälle mit tödlichem Ausgang. Dies sind 50 weniger als im gleichen Zeitraum des letzten Jahres.
Wie der Pressedienst des Staatlichen Komitees für Bergbau- und Technische Aufsicht mitteilt, erfolgte der Rückgang der tödlichen Unfälle im Kohlesektor, in der Metall- und Chemieindustrie, bei der Transportwirtschaft sowie in der Lebensmittel- und Druckindustrie.
Eine Zunahme tödlicher Arbeitsunfälle erfolgte in der Landwirtschaft. So erfolgte am 15. April diesen Jahres in Maloorlowka in der DVR in der Mechanikwerkstatt des Betriebs „Blago“ ein Unfall. Arbeiter des Unternehmens erhielten den Auftrag Sämaschinen nach der Aussaat zu reinigen. Sie begannen aus eigenem Antrieb gefundene, nicht identifizierte Munition zu untersuchen, in der Folge gab es eine Explosion, durch die zwei Traktoristen verletzt wurden. Einer der Arbeiter starb, der zweite befindet sich im Krankenhaus.
Das Staatliche Komitee für Bergbau- und Technische Aufsicht der DVR hat eine Kommission zur Ermittlung der Ursachen und Umstände des Unfalls eingerichtet.

 

Ukrinform.ua: Der Präsident der Ukraine, Petro Poroschenko, trifft sich am Dienstag, dem 19. April mit dem dänischen Regierungschef Lars Løkke Rasmussen zu Gesprächen in Kiew, teilte die Pressestelle des Staatsoberhaupts mit.
Der dänische Ministerpräsident besucht die Ukraine zum ersten Mal in der Geschichte der bilateralen Beziehungen.
Rasmussen wird am Dienstag auch mit dem ukrainischen Premier, Wolodymyr Hrojsman, verhandeln. Nach den Gesprächen werden die beiden Regierungschefs vor die Presse treten.

 

De.sputniknews.com: Tourismus-Tief: Warum Russen nicht mehr nach Deutschland reisen
Der Touristenstrom aus Russland nach Deutschland ist 2015 um 29 Prozent zurückgegangen, wie das Online-Nachrichtenportal Lenta.ru berichtet. 677.000 Russen haben Deutschland demnach im vergangenen Jahr besucht.
Im vergangenen Jahr reisten russische Touristen durchschnittlich für 2,5 Nächte nach Deutschland. Insgesamt verbrachten sie dort 1.000.692 Nächte im Land – um 29,4 Prozent weniger als im Vorjahr. Die Deutsche Zentrale für Tourismus in Russland sieht den Hauptgrund für diese Tendenz in der schwierigen Wirtschaftslage in Russland.
„Deutschland wurde dank des günstigen Preisleistungsverhältnis und einer weiterhin großen Anzahl von Flügen wesentlich weniger von der aktuell negativen Tendenz beeinflusst als andere europäische Länder“, zitiert Lenta.ru die Zentrale-Leiterin Alla Belikowa.
Trotz des rückläufigen Touristenstroms hat Deutschland der Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Zentrale für Tourismus, Petra Hedorfer, zufolge 2015 2,3 Milliarden Euro an russischen Touristen verdient.
Auch aus anderen Ländern reisen weniger Touristen nach Deutschland: So verbrachten Ukrainer 2015 um 4,3 Prozent weniger Nächte in Deutschland als 2014, Japaner 3,5 Prozent, Norweger 1,2 Prozent und Finnen 0,8 Prozent weniger.
In einigen anderen Ländern dagegen bevorzugen immer mehr Touristen Deutschland als Reiseziel: So verbrachten Touristen aus Kroatien 2015 fast doppelt so viele Nächte in Deutschland als im Vorjahr, Taiwaner 27 Prozent mehr und Chinesen knapp 25 Prozent mehr.

 

Dnr-online.ru: In einem Interview mit der offiziellen Seite der DVR hat der Abgeordnete des Volkssowjets der DVR, das Mitglied des Komitees für Bildung, Wissenschaft und Kultur Nikolaj Ragosin die Mitteilung in ukrainischen Massenmedien über die Absicht des Kiewer Regimes, das Denkmal für Artjom in Swjatogorsk zu demontieren, kommentiert.
„Im Rahmen der Kampagne zur Dekommunisierung und Desowjetisierung hat die Kiewer Regierung das Artjom-Denkmal in Swjatogorsk in Angriff genommen. Die Kampagne zur Absage an das sowjetische Erbe zerstört faktisch die Ukraine, weil die Ukraine als Staat im Rahmen der Sowjetunion entstanden ist. Wenn man die sowjetische Periode der Geschichte streichen will, so muss man auch die territorialen Erwerbungen streichen, die die Ukraine durch Entscheidung Moskaus erlangt hat, einschließlich des Donbass und auch der Westukraine. Aber die Zukunft der ukrainischen Staatlichkeit ist nicht unsere Sorge, sollen diejenigen darüber nachdenken, die dort jetzt an der Macht sind.
Aber ich will mich an die ukrainische Öffentlichkeit wenden – wie verhält sie sich zu den barbarischen Vorhaben ihrer Führung? Haben die Ukrainer noch irgendwelche Gefühle der Achtung vor ihrer Geschichte, vor ihren Vorfahren?
Was unsere Republik betrifft, der Volkssowjet der DVR, das Außenministerium, so denke ich, dass es notwendig ist, einen Aufruf an die Weltöffentlichkeit zu initiieren, den Vandalismus zu verhindern, der von Kiew initiiert wird. Und überhaupt, früher oder später, wird die Republik Swjatogorsk zurückerhalten und wir werden das Denkmal wieder aufbauen, wenn die ukrainischen Neonazis trotz allem dreist Hand daran legen“, unterstrich Nikolaj Ragosin.

 

De.sputniknews.com: Russlands Außenamtschef Sergej Lawrow hat Gerüchte über angebliche Geheimverhandlungen Russlands zu Syrien als Versuch kritisiert, Moskau in Misskredit zu bringen.
„Es gibt Interessenten, die die Entscheidung des UN-Sicherheitsrates umschreiben wollen und die Ergebnisse der Syrien-Gespräche vorauszubestimmen versuchen“, sagte Lawrow.
Es gehe unter anderem über Vorbedingungen, ultimativ den Rücktritt des Staatschefs Baschar al-Assad zu fordern, damit „weitere Verhandlungen möglich wären“. Das sei aber darauf abgezielt, den Regelungsprozess platzen zu lassen und den UN-Sicherheitsrat bloßzustellen.
„Die Gerüchte, dass Russland dafür grünes Licht bei jeglichen Geheimgesprächen gegeben hat, sind ein Versuch, Russland in Misskredit zu bringen und gleichzeitig vielleicht die Verantwortung auf uns dafür zu schieben, dass einige, wie bekannt, einen Plan „B“ vorbereiten, und zwar damit rechnen, dass diese Verhandlungen scheitern“, sagte Lawrow.
Gescheiterte Syrien-Gespräche würden es ermöglichen, wie US-amerikanische offizielle Personen mitteilten, „neue Waffen für die unversöhnliche syrische Opposition zu pumpen, damit diese bereits mit militärischen Mitteln die alte und von einigen gehegte Aufgabe des Regimesturzes löst“, so Lawrow.

 

Dnr-online.ru/youtube-Seite des Verteidigungsministeriums der DVR:
Pressekonferenz des stellvertretenden Kommandeurs der Milizen der DVR Eduard Basurin (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die Lage in der DVR bleibt schwierig und angespannt. Nach der Abreise des stellvertretenden Leiters der OSZE-Mission Alexander Hug aus Donezk nach Soledar haben die ukrainischen Truppen ihre Strafbeschüsse auf das Territorium der DVR verstärkt.
In den letzten 24 Stunden haben sie 329 Mal das Territorium der Republik in der Folge von 54 Verletzungen der Regimes der Feuereinstellung beschossen. Insgesamt schoss der Gegner 252 Mörsergeschosse mit Mörsern des Kalibers 82 und 120mm ab, sechs Artilleriegeschosse des Kalibers 122mm und haben auch sieben Schüsse mit Panzergeschützen abgegeben. Außerdem verwendete der Gegner Panzertechnik, verschiedene Typen von Granatwerfern und Schusswaffen.
Alle Informationen über Verletzungen der Minsker Vereinbarungen wurden an die Vertreter des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination und der OSZE-Mission übergeben.
Am intensivsten wurden unter Anwendung schwerer, von den Minsker Vereinbarungen verbotener Waffen die folgenden Ortschaften beschossen: Gorlowka, Sajzewo, Dokutschajewsk, Oserjanowka, Schirokaja Balka, Wesjoloje, Jasinowataja, Spartak, Shabitschewo, Sachanka, Leninskoje, der Petrowskij-Bezirk und die Gebiete des „Volvo-Zentrums“ und des Flughafens von Donezk. Die Befehle für den Beschuss der Territorien der Repubik gaben die Kriegsverbrecher und Kommandeure von Teilen der ukrainischen Streitkräfte: Sokolow, Krasilnikow, Schaptala und Melnik.
Während der heftigen Beschüsse durch die ukrainische Seite auf Sajzewo erlitt Jelena Alexandrowka Lesnjak zahlreiche schwere Verletzungen. Derzeit befindet sich Jelena Alexandrowka im zentralen Bezirkskrankenhaus von Gorlowka, ihr Zustand ist äußerst ernst.
Bezüglich der Verbrechen der ukrainischen Soldaten wurden von der Generalstaatsanwaltschaft der DVR Strafverfahren gegen Personen aufgenommen, die die Befehle für den Beschuss friedlicher Einwohner gegeben haben, und gegen die, die sie ausgeführt haben.
Die Aufklärung der DVR stellt weiterhin eine Konzentration von Kräften und Mitteln entlang der Kontaktlinie fest. So wurde in den Gebieten folgender Ortschaften festgestellt:
Krasnogorowka, 3 km von der Kontaktlinie, es wurde die Ankunft einer Gruppe polnischer Söldner  festgestellt – acht Scharfschützen;
im Gebiet von Starognatowka, 4,5 km von der Kontaktlinie, wurde die Durchführung von taktischen Bataillonsübungen der 72. mechanisierten Brigade unter Anwendung schwerer Technik festgestellt. Insbesondere von Artilleriegeschützen, Panzer, Mörsern und anderer Technik. Ich erinnere daran, dass dieser Fakt eine grobe Verletzung der Minsker Vereinbarungen ist, gemäß denen der genannte Bezirk zur demilitarisierten Zone gehört, wo die Durchführung von Übungen unter Anwendung von Militärtechnik kategorisch verboten ist.
Nach Informationen von Soldaten der ukrainischen Streitkräfte bilden der Sekretär der Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrats der Ukraine Turtschinow und der Innenminister Awakow eine Partei, von der aus Turtschinow für das Amt des Präsidenten der Ukraine kandidieren will. Die Vertreter der zu gründenden Partei haben Versuche unternommen, die Truppenteile an der Kontaktlinie zu besuchen, um Unterschriften zu sammeln. Die Reaktion der Kommandeure war heftig. Auf das Gebiet der Truppenteile wurden die Vertreter der Partei nicht gelassen, die Unterhaltung mit Soldaten wurde ihnen kategorisch untersagt. Diese Tatsache zeugt vom Misstrauen der Kommandeure der ukrainischen Streitkräfte gegenüber der derzeitigen Regierung. Außerdem teilen unsere Quellen mit, dass von der ukrainischen Seite Maßnahmen zur Beschränkung des Mobilfunkverkehrs für die Einwohner des von den ukrainischen Streitkräften besetzten Territoriums unternommen werden, um eine Weitergabe von Informationen über Stationierungsorte und Bewegungen verbotener ukrainischer Waffen und Militärtechnik zu verhindern. Örtliche Einwohner bemerken, dass die Qualität der Verbindungen deutlich schlechter wurde, im Zusammenhang damit ist es jetzt nicht möglich Notfalldienste, beispielsweise den Krankenwagen oder die Feuerwehr zu benachrichtigen. Diese Maßnahmen werden von der ukrainischen Seite im Gebiet von Nowotroizkoje, 6 km von der Kontaktlinie, Bogdanowka, 4 km von der Kontaktlinie und Rybinskoje, 19 km von der Kontaktlinie, durchgeführt. Gerade in diesen Bezirken hat unsere Aufklärung eine Bewegung von Artilleriegeschützen, Mehrfachraketenwerfern, Panzern und Mörsern in Richtung Kontaktlinie festgestellt.

 

Ukrinform.ua: 300 Mitarbeiter der Sicherheitskräfte starben im Donbass
Seit Beginn der Antiterror-Operation in der Ostukraine sind 308 Mitarbeiter des Innenministeriums und Soldaten der Nationalgarde ums Leben gekommen.
Das teilte der Innenminister der Ukraine Arsen Awakow mit. 205 Menschen hätten den Freiwilligenbataillonen gehört, darunter 108 Menschen aus den Bataillonen „Donbass“, „Asow“ und dem Kulschtyzjkyi- Bataillon und 97 Personen aus den Bataillonen des Innenministeriums.
1228 Menschen wurden nach Angaben des Ministers verletzt. 41 Menschen seien vermisst, 10 seien in Gefangenschaft der Terroristen.

 

Rusvesna.su: In Odessa wurde das Denkmal zu Ehren der russischen Waffen ‚umbenannt’  zu Ehren der Soldaten der ATO
Die Russophobie in Odessa gewinnt  weiter an Dynamik.
So hängten national besorgte Ukrainer an dem Kanonen-Denkmal „Ehre sei den russischen Waffen“ ein Plakat auf: „Ehre sei den Soldaten der ATO“
Die Kanone auf dem Duma-Platz stammt von der im Jahr 1854 während des Krimkrieges vor Odessa versenkten britischen Fregatte „Tiger“.

 

Dan-news.info: Das neue Kabinett der Ukraine hat den Kurs auf eine Blockade der Zahlungen an die Einwohner der DVR und LVR aktiviert. Jetzt wird in Kiew erklärt, dass keine Renten ausgezahlt werden, erklärte heute die Arbeits- und Sozialministerin der DVR Larisa Tolstykina.
„Die Ukraine erklärt, dass sie alle Zahlungen einstellt. Kiew sagt sich damit von den Territorien los, die es „seine“ nennt“, sagte die Ministerin.
Die Gründe für die Blockade nannte Tolstykina imaginär. „Sie sagen, dass sie nicht die Möglichkeit haben Renten und andere Sozialzahlungen zu zahlen, weil bei uns keine ukrainischen Banken arbeiten, es keine Abteilungen des Rentenfonds gibt… Das ist aber nicht der Grund. Wenn das Geld auf eine Bankkarte übertragen würde, würden die Menschen Möglichkeiten finden, es abzuholen. Dies sind alles Annahmen und imaginäre Hindernisse“, erklärte die Ministerin.
Nach ihren Worten hat Kiew ein weiteres Mal entschieden, auf Kosten der Menschen, die ein Recht auf soziale Garantien haben, zu sparen, wobei von den Einsparungen die am wenigsten geschützten Teile der Bevölkerung betroffen sind.
Zuvor hatte heute der neue Vizepremier der Ukraine Pawel Rosenko erklärt, dass „nicht eine Kopeke aus dem Pensionsfonds der Ukraine“ in den Donbass kommt. Alle Flüchtlinge, die auch nur einmal in die DVR gefahren sind, können keine Zahlungen erhalten. Nach seinen Worten ist eine Revision dieser Entscheidung erst nach einer vollständigen Realisierung der Minsker Vereinbarungen möglich.
Die Regierung der Ukraine hat alle Zahlungen in der Region am 15.11.2014 eingestellt. Gemäß Punkt 8 des Maßnahmekomplexes ist Kiew verpflichtet, diese Entscheidung im Jahr 2015 zu revidieren, aber stattdessen wurden die Zahlungen selbst bei Flüchtlingen eingefroren, obwohl ein solcher Schritt sogar der Verfassung der Ukraine widerspricht.
Die Regierung der DVR hat mehrfach erklärt, dass Kiew seine sozialen Verpflichtungen gegenüber den Einwohnern des Donbass erfüllen muss, weil von ihren Arbeitsentgelten viele Jahre lang Mittel in den Rentenfonds und den Sozialversicherungsfonds der Ukraine geflossen sind.

 

Ukrinform.ua: Eine Auszahlung von Renten und Sozialleistungen in den besetzten Gebieten ist nur nach der vollständigen Umsetzung der Minsker Vereinbarungen und der Wiederherstellung der territorialen Integrität der Ukraine möglich. Die Renten  und Sozialhilfen werden nur den Umsiedlern ausgezahlt werden, die einen entsprechenden Status und einen ständigen Wohnsitz in den vor der ukrainischen Regierung kontrollierten Gebieten haben, erklärte der Vizepremierminister der Ukraine Pawlo Rosenko.
Rosenko hat versprochen, dass die Neuregelung der Sozialhilfezahlungen und der Kampf gegen Entwendung der Staatsmittel und Rentenmittel fortgesetzt wird.  „Alle Renten und Sozialleistungen für wirkliche Umsiedler werden rechtzeitig und in vollem Umfang ausgezahlt werden. Die Frage der  Verifizierung der Sozialleistungen und Hilfe für Umsiedler wird unter meiner persönlichen  Kontrolle bleiben. Keine Kopeke aus dem Staatshaushalt und dem Rentenfonds wird in die Tasche der Terroristen gelangen“, sagte Rosenko.
Er betonte, für die Einstellung der Sozialhilfezahlungen in den besetzten Gebieten trage nicht der Staat, sondern die russischen Okkupanten die Verantwortung. „Wir haben keine Möglichkeit, entweder die Renten oder Sozialhilfen in diesen Gebieten zu zahlen. Dort gibt es keine Filialen der ukrainische Banken, des Rentenfonds oder des Schatzamtes. Dort gelten die ukrainischen Gesetze nicht“.
Nach den Worten des Vizepremiers seien die Auszahlungen von Sozialleistungen für Umsiedler Quellen für kriminelle Schemata mit Milliardensummen. „Es gibt zahlreiche Beispiele, dass die Mittel des ukrainischen Staatshaushalts, der ukrainischen Steuerzahler, in die Taschen von korrumpierten Beamten, Terroristen und russischen  Besatzern gelangen“.
Ein Mensch könne Rente und Sozialhilfe von dem ukrainischen Staat nur unter der Voraussetzung beziehen, dass er seinen ständigen Wohnsitz in den von der ukrainischen Regierung kontrollierten Gebieten hat. Eine Rückkehr in die besetzen Gebiet bedeute gemäß den ukrainischen Gesetzen ein Verlust des Status eines Zwangsumsiedlers und Einstellung der Sozialleistungen.

 

Dan-news.info: Die Frühlingsaussaat der frühen Getreidekulturen wurde in den Betrieben der DVR zwei Wochen vor der festgelegten Frist abgeschlossen. Dies teilte heute der Leiter der Abteilung für landwirtschaftliche Entwicklung des Landwirtschaftsministeriums der DVR Wasilij Dshulaj mit.
„Die Aussaat der frühen Getreide erfolgt auf einer Fläche von 29.700 Hektar“, sagte Dshulaj. „Dies sind 102 Prozent der Planung. Auch die Sortenvielfalt der Kulturen wurde erweitert. Außer den traditionellen Kulturen Erbsen und Gerste haben die Betriebe Hafer, Frühweizen und sogar Linsen gesät. Insgesamt wurden in den Betrieben der Republik in diesem Jahr beim frühen Getreide sieben- bis achttausend Hektar mehr ausgesät und die Aussaat war früher als üblich abgeschlossen“.
Dshulaj fügte hinzu, dass trotz der durch das schlechte Wetter hervorgerufenen Pausen die Frühlingsaussaat in einer „optimalen Zeit“ durchgeführt wurde. „Heute sind in den landwirtschaftlichen Betrieben der Republik gute Bedingungen für die Fortführung der Frühjahrsarbeiten. Der Boden ist ausreichend feucht, auch die Temperaturen sind für April optimal. Die Landwirte bereiten sich auf eine großflächige Aussaat von Sonnenblumen und Mais vor“, fasste Dshulaj zusammen.

 

 

Abends:

 

 

Dan-news.info: Am gesamtrepublikanischen Subbotnik am 16 April nahmen 85.000 Einwohner teil, es wurden fast 300 Maschinen herangezogen. Dies teilte heute der Pressedienst des Ministeriums für Bauwesen und Kommunalwirtschaft mit.
„Trotz des kühlen, regnerischen Wetters nahmen mehr als 85.000 Menschen an dem Subbotnik teil. Zur Unterstützung der Menschen, die sich mit der Verschönerung und Reinigung beschäftigten, wurden zusätzlich zu 137 kommunalen Maschinen und 152 Maschinen anderer Organisationen herangezogen“, heißt es dort.
Nach Angaben des Ministeriums wurden fast eine Million Quadratmeter Straßen und mehr als 650.000 Quadratmeter Bürgersteige gereinigt, 1476 Haltestellenhäuschen in Ordnung gebracht. …
„Bei dem Subbotnik wurde Müll von 345 wilden Müllkippen weggebracht, von denen 271 in Wohngebieten lagen“, fügte das Ministerium hinzu.

 

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Ein Gedanke zu “Presseschau vom 18.04.2016

  1. Pingback: Presseschau vom 18.04.2016 | Steven25's Blog

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