Presseschau vom 13.04.2016

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe.

 

 

Vormittags:

 

 

Dan-news.info: Die Regierung der DVR hat im März an bedürftige Einwohner der Republik mehr als 70.000 Lebensmittelpakete ausgegeben. Dies teilte heute das Koordinationszentrum für den Wiederaufbau  mit.
„Die staatliche Kommission des Koordinationszentrums zum Wiederaufbau hat im März 73.339 humanitäre Lebensmittelpakete ausgegeben“, teilte die Gesprächspartnerin der Agentur mit.
Nach Angaben des Pressediensts haben Einwohner von Donezk, Makejewka, Gorlowka, Surgres, Schachtjorsk, Jenakiewo und aus anderen Städten und Bezirken der Republik solche Pakete erhalten.
Das Koordinationszentrum ergänzte, dass jedes Lebensmittelpaket etwa 12 kg wiegt. Es beinhaltet Zucker, Mehl, Nudeln, Grieß, Fisch- und Fleischkonserven sowie Pflanzenöl.

 

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden sechsmal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Insbesondere wurde zweimal aus Richtung Luganskoje Kalinowka geschossen. Während der Beschüsse wurden Panzertechnik und Antipanzergranatwerfer eingesetzt.
Ebenfalls aus Richtung Luganskoje wurde mit Panzertechnik Logwinowo beschossen.
Außerdem haben die Kiewer Truppen aus Richtung Trjochisbjonka zweimal das Feuer auf das Gebiet von Krasnyj Liman eröffnet und dabei automatische Granatwerfer und Schusswaffen verwendet.
Aus Richtung Staniza Luganskaja wurde auf Weselenkoje mit Panzertechnik geschossen.
Verluste gibt es keine.

 

Dan-news.info: (Zusammenfassung mehrerer Meldungen von Beschüssen)
Abteilungen der ukrainischen Streitkräfte haben in der Nacht den Abschnitt der Straße Donezk-Gorlowka bei Jasinowataja mit Artilleriegeschützen beschossen. Dies teilte ein Vertreter der militärischen Einrichtungen der DVR mit.
„Gegen 23:00 Uhr haben ukrainische Truppen das Feuer auf Positionen der DVR im Gebiet des Jasinowatajer Checkpoints mit Geschützen des Kalibers 122mm eröffnet“, sagte der Gesprächspartner der Agentur.
Nach Angaben der Quelle wurden auch der von der DVR kontrollierte Teil von Sajzewo im Norden von Gorlowka und ein Vorort von Dokutschajewsk beschossen. Auf die Ortschaften wurden insgesamt zehn Mörsergranaten des Kalibers 120mm und 10 Mörsergranaten des Kalibers 82mm abgefeuert. Informationen über Verletzte und Zerstörungen werden noch geprüft.
Ukrainische Soldaten haben in der letzten Nacht Alexandrowka im Petrowskij-Bezirk von Donezk beschossen, dadurch wurden zwei private Häuser beschädigt. Dies teilte der Leiter der Bezirksverwaltung Maxim Shukowskij mit.
„In der Nacht wurde Alexandrowka beschossen. Zwei Häuser wurden durch Splitter beschädigt – die Verglasung, Dächer wurden durchschlagen..“
Außerdem teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit, dass beim Beschuss des Petrowskij-Bezirks der Stadt ein Zivilist verletzt wurde. „Während des Beschusses durch die ukrainischen Streitkräfte wurde ein Zivilist verletzt“, sagte der Gesprächspartner der Agentur.
Ein weiterer Zivilist wurde während des nächtlichen Beschusses des von der DVR kontrollierten Teils von Sajzewo verletzt. Außerdem wurden durch den Beschuss etwa 25 private Wohnhäuser beschädigt. Dies teilte eine Vertreterin der Ortsverwaltung mit.
„In dieser Nacht wurden durch Beschüsse mindestens 25 private Wohnhäuser auf den Straßen Poletajewa, Geroitscheskaja, Rybalko und Bakschewjewa beschädigt. In jedem der Häuser wurden tragende Wände, Dach und Verglasung beschädigt“, sagte die Gesprächspartnerin der Agentur.
Sie fügte hinzu, dass auf die Ortschaft aus Richtung des benachbarten Dorfes Showanka geschossen wurde und der Beschuss die gesamte Nacht andauerte. „Heute war der Beschuss sehr intensiv, es entstand der Eindruck, dass einige Straßen bis zum Morgen einfach ausradiert werden“, unterstrich die Vertreterin der Ortsverwaltung.
Nach ihren Worten sitzen einige Einwohner der Ortschaft bis jetzt in den Kellern und Schutzräumen. „Zurzeit sind wir noch bei der Inventarisierung der beschädigten Häuser und Wirtschaftsgebäude auf dem Gebiet der Siedlung“, fasste sie zusammen.
Insgesamt befinden sich nach Angaben der Ortsverwaltung auf dem von der Regierung der DVR kontrollierten Teil der Ortschaft etwa 1000 Wohnhäuser, die Bevölkerung beträgt 2500 bis 3000 Menschen.

 

Dan-news.info: Die Wachmannschaft der Bevollmächtigten der DVR für Menschenrechte Darja Morosowa wird nach dem Beschuss ihres Hauses verstärkt werden. Dies teilte heute der Vorsitzende des Volkssowjets der DVR Denis Puschilin mit.
„Auf Darja Morosowa wurde ein Attentat begangen, ihr Haus wurde beschossen. Die Wache der Bevollmächtigten wird verstärkt“, sagte der Sprecher des Parlaments.
Die Bevollmächtigte für Menschenrechte wurde bei dem Anschlag auf sie nicht verletzt, sie befindet sich an ihrem Arbeitsplatz. Dies teilte heute der Pressedienst ihres Apparats mit.
„In der Folge des Vorfalls wurde Darja Morosowa nicht wesentlich verletzt, ihr Leben ist in keiner Weise gefährdet. Zurzeit befindet sich die Bevollmächtigte an ihrem Arbeitsplatz“, heißt es beim Apparat.

 

De.sputniknews.com: Der ukrainische Rada-Abgeordnete Wladimir Groisman hat der Übernahme des Premierpostens nun doch zugestimmt und erklärt, dass sich die parlamentarische Koalition auf ein neues Regierungsformat geeinigt habe, wie ukrainische Medien melden.
„Wir haben ein plausibles Format erreicht, das es uns ermöglichen wird, die aktuelle Krise zu überwinden“, sagte Groisman  bei der Eröffnung der Parlamentssitzung der Obersten Rada am Mittwoch.
Die Koalition wird dem künftigen Premier zufolge noch am Mittwoch den Vorschlag des Ministerkabinetts besprechen können.
Am Morgen hatte Groisman via Facebook erklärt, dass er seine Berufung zum Ministerpräsidenten annehmen werde.

 

 

Nachmittags:

 

 

Ukrinform.ua: Die Vereinten Nationen rufen zur sofortigen Freilassung eines UN-Mitarbeiters aus der Gefangenschaft in Donezk auf.
„Die Organisation der Vereinten Nationen ist zutiefst beunruhigt, dass einer ihrer Mitarbeiter in Gefangenschaft in Donezk ist. Nach unserer Information wird er normal behandelt“, heißt es einer Erklärung der UNO. Die UN habe alle Kanäle für seine sofortige und bedingungslose Freilassung mobilisiert.
„Die UNO ruft alle Parteien, darunter auch Medien, auf, den Mitarbeiter und seine Familie in dieser kritischen Phase der Verhandlungen über seine Freilassung zu respektieren“, so die Erklärung.

 

Novorosinform.org: Am 8. April 2016 hat das Staatssicherheitsministerium der DVR den Bürger der Ukraine Jurij Viktorowitsch Suprun, Oberst des Sicherheitsdienstes der Ukraine, festgenommen, in der Vergangenheit einer der Kommandeure der Einheit „Alpha“ aus Kiew, die auf dem Gebiet Donezk und Lugansk eingesetzt wurde.
Während der Festnahme sagte er, dass er derzeit Vertreter der UN-Mission in Donezk ist. Allerdings wurde J. V. Suprun bei den Behörden der DVR nicht als Mitarbeiter der UN-Mission angemeldet, er ist in das Hoheitsgebiet der DVR ohne entsprechende Mitteilung eingereist. In diesem Zusammenhang bleiben die wahren Gründe für den Aufenthalt J. V. Supruns auf dem Territorium der Donezker Volksrepublik und sein tatsächlicher Status ungeklärt.
Im Falle der Bestätigung der Zugehörigkeit Supruns zu den Strukturen der UN sind wir gezwungen festzustellen, dass die Beteiligung an der UN-Mission von Bürgern der Ukraine, die am Kiewer Putsch im Frühjahr 2014 und an der Organisation der ukrainischen Strafaktionen gegen Zivilisten im Donbass durchgeführt beteiligt waren, nicht akzeptabel ist  und den friedlichen Charakter der angesehenen internationalen Organisation diskreditieren.
Unter Berücksichtigung der vorhandenen Daten über die Beteiligung J. V. Supruns an der Durchführung von Aufklärung und Diversionstätigkeiten auf dem Territorium der DVR wurde die genannte Person bis zur Klärung ihres Status, der Umstände des Aufenthalts in der Republik und ihrer Beteiligung an den Strafaktionen der Kiewer Behörden gegen die Bevölkerung der Republik Donezk in Haft genommen.
Ministerium für Staatssicherheit der DVR

 

Lug-info.com: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Major Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Nach den Worten Marotschkos führt die ukrainische Seite weiterhin eine Aufklärung des Territoriums der LVR mit Hilfe von Drohnen durch.
„Ich will die ukrainischen Gegner und Soldaten der Sinnlosigkeit der genannten Maßnahmen versichern: die Luftabwehrkräfte der Volksmiliz der LVR unterbinden alle Versuche der Verwendung von Drohnen durch die ukrainischen Streitkräfte“, sagte Marotschko.
„So wurden gestern zwei ukrainische Drohnen über dem Territorium der LVR abgeschossen“, teilte er mit.
Nach vorliegenden Informationen ziehen die ukrainischen Truppen weiterhin Kräfte und Mittel entlang der Kontaktlinie zusammen.
„So traf gestern in der Ortschaft Popasnaja, wo der Stab des „Rechten Sektors“ stationiert ist, eine Kolonne von 10 Einheiten Panzertechnik und sieben Ural-Fahrzeugen mit Personal ein“, sagte Marotschko.
„Trotz der durchgeführten Provokationen von Seiten der militärisch-politischen Führung der Ukraine beachten unsere Abteilungen das Regime der Ruhe, aber lassen dabei nicht in ihrer Wachsamkeit nach“, unterstrich er.
Nach den Worten des Majors spielt die Volksmiliz als eine der hauptsächlichen bewaffneten Strukturen der Republik eine entscheidende Rolle bei der Verteidigung und Sicherheit der LVR.

 

Ukrinform.ua: Acht Soldaten sind in den vergangenen 24 Stunden in der Ostukraine verletzt worden.
Das teilte am Montag der Sprecher der Präsidialverwaltung für die Antiterror-Operation, Andrij Lysenko, mit. Tote habe es nicht gegeben.
Lysenko zufolge wurden fünf Soldaten im Raum Donezk verwundet, als ihr Schützenpanzer auf eine Mine fuhr.  Drei weitere Soldaten seien bei Feuerangriffen nahe Donezk verletzt worden.

 

De.sputniknews.com: Russland und die EU werden zu den alten Beziehungen generell nicht zurückkehren können, weil Brüssel selbst seinen Verpflichtungen nicht gerecht wird, wie die amtliche Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, via Facebook mitteilte.
Damit reagierte Sacharowa auf die Erklärungen der EU-Außenbeauftragten Federica Mogherini über die Unmöglichkeit einer Rückkehr zum Format „business as usual“, solange Russland seine internationalen Verpflichtungen und das internationale Recht nicht respektiere.
„Welche internationalen Verpflichtungen, die ‘Russland nicht respektieren würde’, sind gemeint? Geht es nicht etwa um die Minsker Vereinbarungen, die es selbst initiiert hat und zu deren Umsetzung es tagtäglich die Kiewer Unterzeichner und ihre Sponsoren, auch aus den EU-Reihen, aufruft?“ fragt Sacharowa.
In dem Falle werde es „business as usual“ im Prinzip nicht mehr geben, da die EU selbst das nicht umsetzen würde, was sie von anderen verlange.
Sacharowa erinnerte die EU daran, dass die Union die von ihr selbst in Kiew anvisierte Vereinbarung zwischen dem damaligen Präsidenten Viktor Janukowitsch und der Opposition über die Übergangsperiode vergessen habe. Infolgedessen sei es zu den „blutigen Auseinandersetzungen“ im Land gekommen.
Russland handle in der Weltarena ausschließlich auf der Grundlage von geltenden Dokumenten und Verfahrensweisen, während der Westen sich von der Unterstützung für die Koalition leiten lasse, die keinen rechtlichen Status besitze.
„Auf der Grundlage von welchem internationalen Recht befinden sich die EU-Länder in Syrien? Was haben sie in Libyen getan? Und im Irak? Warum fordert die für die Respektierung des internationalen Rechts auftretende EU von Washington keinen Bericht über die Umsetzung des Mandats des UN-Sicherheitsrates zum Einsatz in Afghanistan? Wann will Brüssel alle Staaten zur Rechenschaft ziehen, die das Leben der Menschen im Nahen Osten und in Nordafrika zur Hölle gemacht haben und dies nun als einen ‚Fehler‘ bezeichnen?“, so Sacharowa abschließend.

 

Dnr-online.ru/youtube-Seite des Verteidigungsministerium der DVR:
Pressekonferenz des stellvertretenden Kommandeurs der Milizen der DVR Eduard Basurin (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die Lage in der DVR bleibt angespannt. In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Truppen 320-mal das Territorium der Republik im Rahmen von 31 Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung beschossen. Insgesamt hat der Gegner 255 Geschosse mit Mörsern der Kalibers 82 und 120mm abgefeuert sowie 29 Artilleriegeschosse des Kalibers 122mm. Außerdem hat der Gegner Panzertechnik, verschiedene Arten von Granatwerfern und Schusswaffen eingesetzt. Die Befehle für den Beschuss des Territoriums der Republik haben die üblichen Kriegsverbrecher abgegeben: Sokolow – Kommandeur der  72. Brigade, Krasilnikow – Kommandeur der 57 Brigade, Schaptalo – Kommandeur der 128. Gebirgsjägerbrigade und Melnik – Kommandeur der 56. Brigade.
Am intensivsten wurden unter Anwendung von schweren, von den Minsker Vereinbarungen verbotenen Waffen folgende Ortschaften beschossen: Sajzewo, Makejewka, Spartak, Jasinowataja, Dokutschajewsk, Shabitschewo, Kominternowo, Sachanka, den Petrowski-Bezirk und das Gebiet des Flughafens von Donezk.
Im Verlauf der Strafbeschüsse von Seiten der ukrainischen Streitkräfte starb ein Soldat der Armee der DVR. Zwei zivile Einwohner wurden verletzt, Alexandr Nikolajewitsch Djatschenko erlitt eine Splitterverletzung beim Beschuss des Petrowskij-Bezirks von Donezk, ein weiterer Mann wurde während des Beschusses von Sajzewo verletzt.
Die Aufklärung der DVR stellt weiterhin eine Konzentration von Kräften und Mitteln der ukrainischen Streitkräfte entlang der Kontaktlinie fest.
So wurde im Gebiet der folgenden Ortschaften festgestellt:
In Petrowskoje, 12 km von der Kontaktlinie, wurden 6 Haubitzenartilleriegeschütze des Kalibers 122m entdeckt, in Nowokalinowo, 17 km von der Kontaktlinie, 3 Artilleriegeschosse des Kalibers 122m. In Krasnogorowka, 10 km von der Kontaktlinie, wurden 3 Artilleriegeschütze des Kalibers 122mm und in Awdejewka, 5 km von der Kontaktlinie, 3 Mörser des Kalibers 82mm registriert. In Stepanowka, 15 km von der Kontaktlinie, wurde die Ankunft von 30 Mann aus dem „Rechten Sektor“ festgestellt.
Alle Informationen über Verletzungen der Minsker Vereinbarungen wurden an die Vertreter des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination und die OSZE-Mission übergeben.
Heute ist ein weiterer Jahrestag des Beginns der Aggression der Armee der Ukraine gegen die Bevölkerung des Donbass. Und dies wird mit einer Zunahme von Beschüssen von Seiten der Verbrecher begangen.
Die ukrainischen Straftruppen verwenden hemmungslos schwere Artillerie und Mörser der Kaliber 122 und 120 mm beim Beschuss unserer Städte. Allein in den letzten 24 Stunden wurden mit den genannten Waffen massiv die Ortschaften Sajzewo, Makejewka, Dokutschajews und der Jasinowatajer Verkehrspolizeiposten beschossen.
Die ukrainische militärisch-politische Führung führt über die von ihr kontrollierten Medien weiterhin ihr eigenes Volk und die Weltöffentlichkeit über das Geschehen im Donbass und ihre Verbrechen in die Irre.
So haben ukrainische Massenmedien am 12. April Informationen über einen angeblichen Beschuss einer Schule in Awdejewka mit schweren Waffen von den Positionen der Streitkräfte der DVR aus veröffentlicht. Die ukrainischen Truppen haben, wie wir schon vorher mitgeteilt haben, in ihrem Bestand sechs transportable Haubitzen D-30, die im Gebiet von Krasnogorowka stationiert sind. Während eines Beschusses des Territoriums der DVR von den Positionen der 58. Panzergrenadierbrigade der ukrainischen Streitkräfte über Awdejewka hinweg gelangten in der Folge von Fehlern (aber es ist auch nicht ausgeschlossen, dass es vorsätzlich geschah) der ukrainischen Artilleristen Geschosse nicht bis auf das Territorium der DVR, sondern trafen eine Schule in der genannten Ortschaft. Und um diese Tatsache zu verbergen, hat militärisch-politische Führung der Ukraine zur Nutzung ihrer verlogenen Massenmedien gegriffen, die nicht das erste Mal die ukrainischen Kriegsverbrechen  rechtfertigen.
Dies ist eine weitere Provokation von Seiten der Ukraine, die uns der Verletzung der internationalen Vereinbarungen beschuldigen will und auch eine Grundlage zur Entfachung eines blutigen Krieges gegen die Bürger der Republik erhalten will.
In diesem Zusammenhang rufen wir die internationalen Menschenrechtsorganisationen auf, operativ und sorgfältig die genannte Tatsache zu untersuchen, weil mit einem gerechten Gerichtswesen in der Ukraine nicht gerechnet werden kann, nachdem dort US-Marionetten die Macht ergriffen haben. Außerdem sind wir überrascht von der Ignoranz und Inkompetenz der Vertreter Kiews, wie dem Leiter der Donezker militärisch-zivilen Administration der Ukraine Shebriwskij, der erklärt, dass das Territorium der Donezker Filterstation, das Gewerbegebiet und der Checkpoint bei Jasinowataja entsprechend den Minsker Vereinbarungen von der ukrainischen Armee kontrolliert werden müsste. Dieser Fakt ist ein weiterer Beweis, dass die militärisch-politische Führung keine Absicht hat, den Konflikt im Donbass auf friedlichem Weg zu lösen, sondern alle Kräfte und Mittel nutzt, um die Eskalation, Provokationen und Gewalt zu betreiben.
Wir wollen das offizielle Kiew und ihre Herren nicht mehr auffordern, zur Vernunft zu kommen und diesen Wahnsinn zu stoppen; wir rufen die normalen Soldaten der Ukraine auf, diesen Krieg zu stoppen, aufzuhören Befehle ihrer verbrecherischen Kommandeure auszuführen. Die Strafe des Himmels und ein internationales Kriegstribunal warten auf jeden von diesen Verbrechern.

 

Dan-news.info: Ukrainische Abteilungen haben heute tagsüber zwei Stunden lang mit Panzergeschützen den Abschnitt der Straße Donezk-Gorlowka in der Nähe des Jasinowatajer Checkpoints beschossen. Dies teilte ein Vertreter aus den militärischen Strukturen der DVR mit.
„Die ukrainischen Truppen haben von 14:00 bis 16:00 Uhr Positionen der DVR in der Nähe des Jasinowatajer Checkpoints mit Geschützen des Kalibers 122mm beschossen“, sagte der Gesprächspartner der Agentur.
Gemäß den Informationen der Quelle wurde von den Positionen der ukrainischen Truppen im besetzten Awdejewka auch unter Verwendung von Mörsern des Kalibers 82mm geschossen.

 

 

Abends:

 

Ukrinform.ua: Die Ukraine bekommt ein neues Ministerium. In der zukünftigen Regierung wird es ein Ministerium für besetzte Gebiete und Binnenflüchtlinge geben, erklärte der Fraktionsvorsitzende von „Block von Petro Poroschenko“, Juri Luzenko, nach einem Treffen der Fraktion mit Kandidaten für den Ministerposten.
Nach den Worten von Luzenkos sei Wadim Tschernysch für das Ministeramt vorgesehen.
Tschernysch bekleidet derzeit den Posten des Chefs der Agentur für den Wiederaufbau des Donbass.

 

Novorosinform.org: Die Kommissarin für Menschenrechte der DVR Darja Morosowa teilte mit, dass derzeit in der Ukraine etwa 1000 Menschen festgehalten werden, etwa 500 weitere werden vermisst.
„Derzeit hält die ukrainische Seite etwa 1000 Menschen in Haft, darunter Soldaten, politische Gefangene und auch Zivilisten, die in keiner Weise am Konflikt beteiligt sind“, sagte sie.
Morosowa betonte auch, dass die internationalen Organisationen, die dem Schutz von Menschenrechten dienen sollten, dies nicht tun, wenn es um die Aktionen der ukrainischen Straftruppen geht.
„Wir können das Stillschweigen der europäischen Beobachter zu der Tatsache nicht übersehen, dass die ukrainischen Truppen dauerhaft die Gebiete der sogenannten ‚Grauzone’ besetzen. Dies birgt nicht nur die Gefahr der Zerstörung von Wohngebäuden, sondern vor allem gefährdet es die wichtigsten Menschenrechte – das Recht auf Leben und Freiheit. Schon zwei Jahre lang ‚spielen’ viele internationale Menschenrechtsorganisationen ‚nur für eine Seite’, versuchen sie, die Verbrechen des offiziellen Kiew und der Regierungstruppen der Ukraine zu ignorieren“, fasste Morosowa zusammen.

De.sputniknews.com: Moskau betrachtet jegliche Bedingungen für Russlands Rückkehr in die G8 als unangebracht, wie die russische Außenamtssprecherin Maria Sacharowa sagte.
„Die gegenwärtigen Versuche, Russland zu zwingen, mit etwas für die Wiederherstellung des G-8-Formats zu bezahlen, sind absolut unbegründet“, so Sacharowa.
Ihr zufolge gibt es Erklärungen in Bezug auf irgendwelche „Kriterien“ für eine Rückkehr Russlands in die G8, wie beispielsweise die „vollständige Erfüllung“ der Minsker Vereinbarungen sowie andere Bedingungen im Zusammenhang mit der Entwicklung der Situation in Syrien und sogar in Libyen.
„Das Absurde derartiger Fragestellungen ist eindeutig“, betonte Sacharowa.
Die Tätigkeit der G-8 sei auf Wunsch der westlichen Partner eingestellt worden, die nach Mitteln suchen, um Russland im  Zusammenhang mit der äußerst tiefen Krise in der Ukraine unter Druck zu setzen, die aber von ihnen selbst provoziert worden sei. Als Folge dieser Politik habe die G-7 deutlich an ihrem Wert auf der internationalen Bühne verloren, so die Diplomatin.

 

Novorosinform.org: Der Abend verläuft in der Umgebung von Donezk wieder unruhig. Trotz des bevorstehenden Besuchs der OSZE-Beobachtermission beschießen ukrainische Truppen weiterhin das Territorium der DVR.
Nach Angaben der „Selbstverteidigung in Donezk“ gibt es im Bereich der Siedlungen Spartak, Weseloe, und Trudowskij derzeit hörbare Einschläge ukrainischer Granaten.
„20.22 Uhr – Marinka-Trudovskij: Infanteriekampf unter Einsatz von Maschinengewehren und Granatwerfern,
20:00 Uhr – Spartak: Stellungen der Armee der DVR stehen unter ukrainischem Beschuss mit 82mm-Granatwerfern,
20:00 Uhr – Peski-Weseloe: Schusswechsel mit Maschinenpistolen,
19.53 Uhr – Oktjabrskij: Positionen der DVR werden aus einem Panzer der Ukrofaschisten beschossen“, hieß es in einer Erklärung.
Um 20:02 Uhr gab es eine Meldung über die angespannte Situation im Bereich des Donezker Flughafens. Nach Behördenangaben werden dort schwere Waffen eingesetzt…
Derzeit sind schwere Explosionen für fast alle Bewohner des Gebiets Donezk hörbar.

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