Presseschau vom 31.10.2015

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen ostukrainischen Volksrepubliken in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und andere ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe.

Vormittags:

De.sputniknews.com: Eine russische Passagiermaschine mit 217 Fluggästen und 7 Besatzungsmitgliedern an Bord ist am Samstag vermutlich im nördlichen Teil der Sinai-Halbinsel abgestürzt. Das meldeten ägyptische Medien unter Berufung auf die Behörden in Kairo.
Nach Angaben eines Luftfahrtexperten in der ägyptischen Hauptstadt ist der genaue Absturzort noch nicht bekannt. „Nach dem Wrack der Maschine wird weiter gesucht“, hieß es.
Zuvor hatten ägyptische Medien berichtet, dass Trümmerteile der Maschine bereits entdeckt worden waren. Nach Angaben des Ministeriums für Zivilluftfahrt Ägyptens hob die Airbus A-320 um 4.51 Uhr MESZ in Sharm el Sheikh Richtung St. Petersburg ab und verschwand 23 Minuten nach dem Start von den Radaren.
Das russische Luftfahrtamt ging vorerst nicht vom Absturz der Maschine aus. Es gebe technische Pannen an Bord, darunter mit Funk, hieß es. Im St. Petersburger Flughafen Pulkowo wird die Landung der Maschine um 12.20 Uhr Ortszeit (10.20 Uhr MESZ) erwartet. Einigen Angaben zufolge dürfte die Airbus das Flugzeug bereits die Türkei überflogen haben.
Indes versetzte der russische Zivilschutz eine mobile Rettungsgruppe in erhöhte Bereitschaft. Drei Flugzeug können jederzeit zum eventuellen Absturzort starten.
Nach Angaben der Flughafenleitung in Sharm el Sheikh hatte die Crew der russischen Maschine in der letzten Woche mehrmals auf Probleme mit einem Triebwerk verwiesen.
Die ägyptische Regierung bestätigte offiziell den Wrackfund. Medienberichten zufolge verunglückte die Maschine wegen Problemen mit einem Triebwerk. Es gebe keine Belege dafür, dass das Flugzeug abgeschossen wurde, hieß es.

Dan-news.info: Die Nacht verlief in den frontnahen Städten und Bezirken der DVR ruhig, weitere Beschüsse von Seiten der ukrainischen Armee wurden von den örtlichen Behörden nicht festgestellt.
„Alles ist gut, die Sonne scheint, die Nacht verlief ruhig“, sagte der erste stellvertretende Leiter des Petrowskij-Bezirk von Donezk Ruslan Grischtschenkow. Über das Fehlen von Beschüssen von Seiten der ukrainischen Truppen berichteten auch die Bezirke Kiewskij, Kirowskij und Kuj́byschewskij der Hauptstadt.
Die Einhaltung des Regimes der Ruhe entlang der Kontaktlinie bestätigten auch die Verwaltungen von Makejewka, Jasinowataja und die Verwaltung des Nowoasowskij-Bezirks. „Die Nacht verlief ruhig, ohne Beschüsse“, sagte die kommissarische Bürgermeisterin von Makejewka Larisa Tolstykina.
Wir erinnern daran, dass gestern Abend durch einen Granatbeschuss des Kujbyschewskij-Bezirks von Donezk ein friedlicher Einwohner verletzt wurde.

De.sputniknews.com: Russlands Regierungschef Dmitri Medwedew hat eine Regierungskommission zur Klärung der Ursachen für den Absturz einer russischen Passagiermaschine in Ägypten gebildet. Das Gremium werde von Verkehrsminister Maxim Sokolow geleitet, hieß es am Samstag in Moskau.
Zur Kommission gehören Experten zuständiger Ministerien und Ämter. Minister Sokolow solle demnächst in Medwedews Auftrag nach Ägypten abfliegen, um alle notwendigen Arbeiten vor Ort zu organisieren. Zivilschutzminister Wladimir Putschkow wurde angewiesen, Sokolow dabei zu helfen….

Dan-news.info: Beobachter der OSZE und des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination haben den Ort im Kujbyschewskij-Bezirk von Donezk besucht, wo durch einen Granatbeschuss ein friedlicher Einwohner schwer verletzt wurde.
Die Beobachter sollen feststellen, woher der Beschuss kam, danach fahren sie in das Krankenhaus, wo sich der Verletzte befindet. Die Ärzte bewerten seinen Zustand als ernst – er hat zahlreiche Splitterverletzungen, auch am Kopf.

Ukrinform.ua: Der Sicherheitsdienst der Ukraine (SBU) führt gemeinsam mit der Generalstaatsanwaltschaft der Ukraine zurzeit eine große Sonderoperation in Dnipropetrowsk durch.
Das sagte in einem der ukrainischen Fernsehsender die SBU-Sprecherin Olena Gitljanska, berichtet ein Ukrinform-Korrespondent.
„Jetzt, in diesem Moment ist das Einzige, was ich sagen kann, dass der Sicherheitsdienst der Ukraine gemeinsam mit der Generalstaatsanwaltschaft der Ukraine wirklich eine große Sonderoperation in Dnipropetrowsk durchführt. Wir werden über ihre Details bis zur Beendigung nicht sprechen. Sobald sie zu Ende ist, werden wir eine Sonderpressekonfernz veranstalten oder ausführlichere Informationen geben“, sagte sie.
Zuvor hat der Abgeordnete Boris Filatow auf seiner Facebook-Seite über Durchsuchungen bei Mitgliedern der Partei „Ukrop“ und die Festnahme von Gennadij Korban durch den SBU berichtet.

Nachmittags:

Dan-news.info: Der in der Folge eines Beschusses des Kujbyschewskij-Bezirks der Hauptstadt der DVR verletzte friedliche Einwohner muss ein weiteres Mal operiert werden, der Mann konnte die Beine nicht bewegen. Dies teilte heute das Republikanische Traumatologische Zentrum mit.
„Noch gestern hat der Patient die Beine bewegt, heute erschienen im Bereich der Wirbelsäule Ödeme und er konnte die Beine nicht mehr bewegen. Derzeit haben die Chirurgen und die Intensivstation des traumatologischen Zentrums mit der Operation begonnen“, wurde in der Einrichtung erklärt.
Nach Angaben des Gesprächspartners der Agentur wurden im Bereich der Wirbelsäule des Verletzten von den Ärzten zahlreiche Splitter entdeckt, einen Teil von ihnen versuchen sie heute im Verlauf der Operation zu entfernen.
Zuvor hatte der kommissarische Direktor des Republikanischen Traumatologischen Zentrums Alexandr Oprischtschenko mitgeteilt, dass der Mann in einem ernsten Zustand ist.

De.sputniknews.com: Keiner der Insassen der russischen Airbus A-321, die am Samstag in Ägypten abgestürzt war, hat überlebt, meldet AP unter Berufung auf die ägyptischen Behörden.
Wie ein Rettungsteam zuvor mitgeteilt hatte, wurden an der Absturzstelle 100 Leichen, darunter 17 Kinder, geborgen….

Dan-news.info: Erklärung des Oberhaupts der DVR Sachartschenko in Zusammenhang mit dem Absturz des Flugzeugs „Kagalymawija“
Liebe Bürger des Bruderlands Russland!
Heute ist eine schreckliche Tragödie geschehen, das Leben von 224 Menschen wurde ausgelöscht.
Im Namen aller Einwohner der DVR und von mir persönlich drücke ich das tiefste Mitgefühl für die Familien aus, die ihre Verwandten und Freunde verloren haben.
Das Volk des Donbass trauert gemeinsam mit Ihnen und fühlt Ihren Verlust aufrichtig mit.
Das Oberhaupt der DVR Alexandr Sachartschenko

Ukrinform.ua: Der Botschafter der Vereinigten Staaten in Russland, John Tefft, erklärt, Washington wäre bereit, einen Teil der Sanktionen gegen Moskau aufzuheben, wenn es die Abkommen von Minsk erfüllt, aber Einschränkungen gegen die Krim werden beibehalten, solange die Halbinsel in der russischen Okkupation bleibt.
„Wir haben mehrmals gesagt, dass wenn die Abkommen von Minsk vollständig umgesetzt werden, wird ein Teil der Sanktionen aufgehoben werden. Die Sanktionen gegen die Krim werden weiter in Kraft bleiben, solange sie unter Besatzung ist“, zitiert radiosvoboda.org Tefft.

Dnr-online.ru: Pressekonferenz des stellvertretenden Kommandeurs der Milizen der DVR Eduard Basurin (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die Lage in der DVR hat sich in den letzten 24 Stunden verschärft. Die ukrainischen Truppen haben elf Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt.
„Von der Positionen der nationalistischen Bataillone, die im Verantwortungsbereich der 53. einzelnen mechanisierten Brigade stationiert sind, wurden aus Richtung Opytnoje und Peski mit 120 und 82mm Granatwerfern der Kujbyschewskij- und der Kirowskij-Bezirk, das „Volvo“-Zentrum und der Flughafen der Stadt Donezk beschossen, auf die mehr als 20 Granatgeschosse abgeschossen wurden“, teilte Eduard Basurin mit.
Er sagte auch, dass in der Folge des Beschusses von Seiten der ukrainischen Streitkräfte ein friedlicher Einwohner der Republik, Geburtsjahr 1977, Splitterverletzungen am Brustkorb und am Schädel erlitt. Er wurde in einem ernsten Zustand in Krankenhaus eingeliefert. Zur Feststellung der Verbrechen gegen die Menschheit sind die OSZE-Mission und das Gemeinsame Zentrum zur Kontrolle und Koordination vor Ort.
„Ebenfalls aus dem Bereich von Marjinka wurde mit Schusswaffen und Granatwerfern der Petrowskij-Bezirk von Donezk, die Siedlung Alexandrowka und der Ort Trudowskije beschossen. Unsere Aufklärung stellt weiterhin Verletzungen der Minsker Vereinbarungen durch die ukrainische Seite fest. So wurde im Bereich von Starognatowka, 4,5 km von der Kontaktlinie, eine Konzentration von 9 Artilleriegeschützen festgestellt. In Mariupol, 24 km von der Kontaktlinie, wurde die Stationierung von fünf Mehrfachraketenwerfersystemen „Grad“ festgestellt. Ein weiteres Mal stellen wir fest, dass die ukrainische Führung das Schicksal des Donbass nicht auf friedlichem Weg lösen will und alles für die Entwicklung einer Eskalation in der Region tut, wovon die Informationen der Aufklärung über Kauf und Lieferung von schweren tödlichen Waffen ausländischer Herkunft in die Ukraine, konkret nach Mariupol, zeugen, insbesondere 15 Panzer und 10 Haubitzen, mit Zugehörigkeitskennzeichen eines ausländischen Staates“, fügte Eduard Basurin hinzu.
Eduard Basurin bemerkte weiter, dass verschiedene Finanzeinrichtungen, die der ukrainischen Regierung finanzielle Hilfe leisten, doppelte Standards haben.
„So hat das Direktorat des IWF die Bedingungen zur Ausgabe von Krediten an Staaten überarbeitet, die sich am Rand des ökonomischen Zusammenbruchs, des Bankrotts befinden und es ist geplant, dem ukrainischen Staat eine weitere Tranche zuzuteilen, die nicht für den Aufbau der Wirtschaft und die Verbesserung des sozialen Bereichs ausgegeben werden wird, sondern für den Kauf von tödlichen Waffen und die Bezahlung von Söldnern. Wir wenden uns an die gesamte Weltöffentlichkeit und unmittelbar an die Staatsoberhäupter der Weltmächte Frankreich, Deutschland und Russland mit der Bitte, Druck auf den Präsidenten Petr Poroschenko auszuüben, den Dialog zur Lösung der Konflikts nicht auf dem Kampffeld, sondern am Verhandlungstisch fortzusetzen. Wir bitten die OSZE-Mission, unvoreingenommen an die Aufklärung der genannten Fakten heranzugehen und maximale Anstrengungen in die Senkung der Eskalation auf der Erde des Donbass zu legen“, sagte Eduard Basurin.

De.sputniknews.com: Der Stabschef des US-Heeres, General Mark Milley, hat sich nach seinem jüngsten Ukraine-Besuch für einen Ausbau der Kooperation mit Kiew im Bereich der Sicherheit ausgesprochen. Das teilte der ukrainische Präsidialamtssprecher Andrej Lyssenko am Samstag in Kiew mit.
Zuvor war gemeldet worden, dass eine von Milley geleitete Militärdelegation der USA zu einem offiziellen Besuch in der Ukraine weilte. „Der General inspizierte US-Militärs aus der 173 Luftlandebrigade, die am ukrainisch-amerikanischen Manöver Fearless Guardian 2015 teilnehmen“, fuhr Lyssenko fort.
„Mark Milley war mit Handlungen seiner Soldaten und der Angehörigen der ukrainischen Nationalgarde zufrieden. Er versprach, seine Führung über die Notwendigkeit zu informieren, die Zusammenarbeit mit der Ukraine im Sicherheitsbereich auszuweiten“, sagte Lyssenko.

Dan-news.info: Die Verbotsmaßnahmen der Administration von Facebook in Bezug auf Seiten, die mit dem Oberhaupt der DVR Alexandr Sachartschenko verbunden sind, gleichen einer Kampagne gegen die Republik. Dies erklärte heute Sachartschenko selbst
„Am Freitag hat die Administration von Facebook die Seite „Gruppe zur Unterstützung von Alexandr Sachartschenko“ blockiert, die seit Februar ihre Leser über Nachrichten der DVR informiert. Die Seite wurde mit der Formulierung „Verbreitung verbotener Publikationen“ blockiert, obwohl Facebook nicht mitgeteilt hat, von welcher Publikation die Rede ist. Dies ähnelt bereits einer Kampagne. Es ist nicht ausgeschlossen, dass bald Seiten blockiert werden, auf denen einfach die DVR erwähnt wird“, heißt es in einer Erklärung, die auf der Seite des Oberhaupts der DVR veröffentlicht ist.
Wir erinnern daran, dass die Administration von Facebook zuvor den offiziellen Account Sachartschenkos blockiert hatte. Dies geschah nach der Veröffentlichung einer Erklärung des Oberhaupts der DVR an das ukrainische Volk aus Anlass des Tags der Befreiung der Ukraine von den faschistischen deutschen Besatzern und war anscheinend mit Beschwerden von Benutzern verbunden, die nicht mit den kritischen Argumenten in Richtung des Kiewer Regimes zufrieden sind.
In seiner heutigen Erklärung warnte Sachartschenko, dass politisierte Entscheidungen dieser Art sich als verderblich für menschliche Schicksale erweisen können. Als Beispiel nannte er die Geschichte einer alten Donezkerin, einer Veteranin der Arbeit, die zusammen mit ihrer Tochter und Enkelin unter Granatbeschuss der ukrainischen Truppen geriet, verletzt wurde und ernsthaft erkrankte und dann Probleme mit dem Erhalt der Rente von Seiten der Behörden der DVR hatte.
„Die Tochter Nina Mitrofanowna wandte sich über Facebook an mich um Hilfe und ich hatte vor, meinen Mitarbeitern die Anweisung zu geben sich um die Frage zu kümmern und der alten Dame Unterstützung zu leisten. Aber ich hatte keinen Erfolg, Facebook blockierte meine Seite und ich konnte keinen Kontakt zu ihr aufnehmen“, teilte das Republikoberhaupt mit.
Sachartschenko brachte die Überzeugung zum Ausdruck, dass es den Mitarbeitern seiner Administration trotzdem gelingen wird, die Rentnerin zu finden und ihr die notwendige Unterstützung zu geben, aber er unterstrich, dass die Entscheidung von Facebook diesen Prozess erschwert.
„Der Administration von Facebook schlage ich vor darüber nachzudenken, zu welchen Folgen die Politisierung ihres Netzes führen kann. Es hat keinen Sinn, sich um die Nachfolger von Bandera und Schuchewitsch Sorgen zu machen, wie es auch keinen Sinn hat, an ihre Gewissen und Mitgefühl zu appellieren. Für sie ist die Armut der alten Dame leider eine Freude. Es ist ja nur ein weiterer „Watnik“ und „Separatistin“. Eine solche Beziehung zu ehemaligen Bürgern ihres Landes haben die Banderaanhänger schon häufig gezeigt. Aber ich wende mich ein weiteres Mal an die Administration von Facebook: Sind Sie bereit, die möglichen Folgen Ihrer Entscheidung auf ihr Gewissen zu nehmen?“, schloss das Oberhaupt der DVR.

Ukrinform.ua: Der Anführer der Partei „Ukrop“, Gennadij Korban, ist festgenommen. Ihn bewachen jetzt die Ordnungshüter.
Diese Information bestätigte auf der gemeinsamen Pressekonferenz des Sicherheitsdienstes der Ukraine (SBU) und der Generalstaatsanwaltschaft der Ukraine die SBU-Sprecherin Olena Gitljanska, berichtet ein Ukrinform-Korrespondent.
„Jetzt ist Korban unter der Aufsicht der Ordnungshüter…“, sagte Gitljanska.
Am Morgen des 31. Oktober berichtete der Abgeordnete Boris Filatow über die Festnahme von Korban durch den SBU. Nach den Informationen des Sicherheitsdienstes begann heute in Dnipropetrowsk eine große Sonderoperation zur Festnahme einer organisierten kriminellen Gruppe.

Dnr-news.com: Die Partei UKROP erklärte die allgemeine Mobilmachung. Dies schrieb auf seiner Facebook-Seite der Rada-Abgeordnete Boris Filatov.
„Ich appelliere an die Mitglieder unserer Partei. An unsere Abgeordneten, Wähler, demobilisierten Soldaten. An alle unsere Freiwilligen. An alle, die in den letzten anderthalb Jahren von uns medizinisch behandelt, gerettet, aus der Gefangenschaft befreit wurden. An jeden, der in einem neuen Land leben will. An jeden, der an uns glaubte an Gerechtigkeit. Seid bereit für die letzte Schlacht gegen Revanchisten und Kollaborateure, gegen die Schurken, die an die Macht kamen durch das Blut und die Hoffnungen der Menschen“, schrieb.Filatov
Er forderte außerdem dazu auf, sich heute am Gebäude der regionalen staatlichen Verwaltung Dnepropetrovsk um 18:00 Uhr zu versammeln.

Dan-news.info: Einwohner des von ukrainischen Truppen besetzten Awdejewka nördlich von Donezk haben vom Präsidenten der Ukraine Petr Poroschenko gefordert, einen Auto- und Fußgängerpassierpunkt an der Grenze zur DVR zu eröffnen. Die Sammlung von Stimmen unter eine entsprechende elektronische Petition läuft auf der Seite Poroschenkos.
„Wir bitten die Möglichkeit der Eröffnung eines legalen Auto- und Fußgängerpassierpunkts zwischen Awdejewka und Jasinowataja für die örtlichen Einwohner und möglichst für alle Geiseln der gegebenen Situation zu prüfen“, heißt es in dem Text.
Wie die Autoren der Petition bemerken, müssen die Einwohner von Awdejewka, um zur Arbeit in die DVR zu gelangen, entweder über die von den ukrainischen Truppen verminte Kontaktlinie gehen oder viele Stunden für einen Umweg verwenden.
„Früher hat die Mehrheit der Einwohner in Donezk oder Jasinowataja gearbeitet, jetzt hat sich die physische Entfernung von 4-5 km zwischen Awdejewka und Donezk/Jasinowataja in 160 km Umweg über den Kontroll- und Passierpunkt „Sajzewo“ verwandelt“, heißt es in dem Dokument. Dabei ist die Kapazität des Kontroll- und Passierpunkts an der Grenze mit der DVR gering – die Menschen sind gezwungen, stundenlang in Schlagen zu stehen und auf der Straße am Passierpunkt zu übernachten.
Die Autoren der Petition unterstrichen, dass die Eröffnung eines Kontroll- und Passierpunkts an diesem Ort „die Menschen nach Hause bringen sowie einen großen Verkehrsstrom ermöglichen und die Wirtschaft der Stadt voranbringen wird“.
Poroschenko ist verpflichtet die Petition zu behandeln, wenn sie von 25.000 Menschen unterzeichnet wird. Die Sammlung von Unterschriften erfolgt im Verlauf von drei Monaten, derzeit haben weniger als 300 Menschen unterschrieben.

Abends:

Dan-news.info: Das Verteidigungsministerium der DVR hat eine vorläufige Bilanz der Strafoperation der ukrainischen Truppen im Donbass vorlegt und die Daten über die durch Korruption erlangten Gewinne der Organisatoren des Blutvergießens systematisiert. Die Ergebnisse der Untersuchung werden in Form von Informationsgrafiken vorgestellt, die das Verteidigungsministerium heute der Redaktion von DAN übergeben hat
„Leider ist in dem Dokument nur ein kleiner Teil der Tatsachen enthalten, die von den Verbrechen der Führung der Ukraine gegen das eigene Volk zeugen“, bemerkt das Ministerium. „Wir haben uns bemüht, eine möglichst große Zahl von Fakten zu sammeln, um die Augen der Bevölkerung für die zu öffnen, die sich am Tod von einfachen Soldaten bereichern“.
Gemäß dem Bericht des Verteidigungsministeriums haben die ukrainischen Truppen in Kämpfen etwa 24.000 Menschen verloren, fast 54.000 wurden verletzt, mehr als 9000 Soldaten sind vermisst. Die Verluste außerhalb von Kämpfen betragen 1309, davon 873 Selbstmorde.
Die militärischen und zivilen Führer des Kiewer Regimes verschweigen hartnäckig das reale Ausmaß der Verluste und versuchen diese zu negieren, weil für viele von ihnen die Operation im Donbass eine Quelle großer Gewinne durch Korruption ist. Beispielsweise sind allein für Befestigung seit März 2015 durch Kiew etwa 850 Mio. Griwna aus dem Reservefonds des Landes ausgegeben worden, etwa 500 Mio. Griwna aus dieser Summe hat sich das oberste Kommando der ukrainischen Streitkräfte angeeignet.
Die Materialien des Verteidigungsministeriums der DVR beinhalten detaillierte Informationen über die Verluste an Menschen und Technik der ukrainischen Streitkräfte in verschiedenen Etappen der Strafoperation sowie den Missbrauch und den Umfang der Gewinne der ukrainischen militärischen Führungspersonen und Beamten.

Lug-info.com: Ein Einwohner der Republik geriet während des Sammelns von Pilzen bei Lugansk auf eine Mine. Dies teilte der Pressedienst des Innenministeriums mit.
„Ein Bürger der LVR geriet auf eine Mine, als er im Gebiet von Wesjolenkoje bei Lugansk Pilze sammelt“, erläuterte das Ministerium.
Nach Information von Mitarbeitern der Bezirksleitung des Innenministeriums in Showtnewoje wurde in einem Lugansker Krankenhaus die Diagnose „Splitterverletzungen am Hals, Brustkorb, der Lendengegend, Prellungen und Unterkühlung“ gestellt“.
In Zusammenhang mit zunehmenden Fällen von Verletzungen und Todesfällen wegen unrichtigen Umgang mit explosiven Objekten erinnert das Zivilschutzministerium der LVR die Einwohner der Republik an die Sicherheitsregeln:
– möglichst nur die Wege benutzen, wo viele Menschen verkehren – sie sind sicherer;
– nicht zur Seite in ungeprüfte Orte abweichen, keine zerstörten Häuser betreten oder auf der Straße liegende verdächtigte Gegenstände, Drähte, Seite berühren;
– in keinem Fall Munition berühren, sie bewegen, Steine auf sie werfen, versuchen den Zünder zu entfernen, sie ins Feuer werfen und verbrennen oder sie ins Altmetall geben;
– im Fall der Entdeckung von explosiven Objekten sich den Ort merken und die Notrufnummern anrufen.

Dan-news.info: Der niedrige Gasdruck in den Rohrleitungen ist die Ursache für die Unterbrechung der Arbeit der Heizwerke in der Hauptstadt der DVR. Dies teilte heute Abend der Leiter der Stadtverwaltung Igor Martynow mit.
„Wieder ist der Gasdruck in den Rohren auf einen kritischen Punkt abgefallen, deshalb mussten die Heizwerke abgeschaltet werden“, sagte der Bürgermeister von Donezk. Er unterstrich, dass die Heizwerke in nächster Zeit wieder funktionieren sollten aufgrund des tagsüber geltenden Sparmodus für Gas.
„Sobald der Gasdruck sich ein bisschen erhöht, werden wir sofort wieder Wärme liefern. Jeden Tag werden die Häuser individuell bedient in Abhängigkeit von dem Druck im Rohr“, fügte Martynow hinzu.

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