Presseschau vom 25.09.2015

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen ostukrainischen Volksrepubliken in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und andere ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe.

Abends / nachts:

Rusvesna.su: Der Verteidigungsminister der Ukraine Stepan Poltorak kam zu einem Arbeitsbesuch in die Vereinigten Staaten.
„Willkommen im Pentagon, Minister!“, begrüßte ihn auf Twitter die Sprecherin des US-Verteidigungsministeriums Eileen Laynez.
Stepan Poltorak traf sich mit dem US-Verteidigungsminister Ashton Carter und dem stellvertretende Außenminister.
Poltorak und Carter haben nicht das Problem der Versorgung der Ukraine mit tödlichen Waffen erörtert. Darüber berichtet auf Twitter der amerikanische Journalist Oren Dorell.
„Ashton Carter sagte nichts über Waffenlieferungen der USA in die Ukraine. Tödliche Waffen werden auch nicht diskutiert“, sagte er.
Während seines Besuchs besucht Poltorak das Military Medical Center der US-Streitkräfte, in dem ukrainische Soldaten, die in der so genannten „ATO“ im Donbass verwundet wurden, behandelt werden.

Novorosinform.org: In die russische Staatsduma soll ein Gesetz zur Qualitätssicherung und Sicherheit von Nahrungsmitteln eingebracht werden. Auf der Liste der zu verbietenden Produkte befinden sich genmanipulierte Nahrungsmittel, Palmfett, verschiedene Farbstoffe, Konservierungsmittel und Antioxidantien. Damit setzt Russland auf großflächigen ökologischen Landbau.

De.sputniknews.com: Die Ukraine behält sich das Recht vor, „alle nur möglichen Mittel zur Abwehr einer bewaffneten Aggression“ einzusetzen. Das geht aus der von Präsident Petro Poroschenko am Donnerstag gebilligten Neufassung der Militärdoktrin Kiews hervor.
Die Doktrin, in der Russland als die „größte militärische Bedrohung“ für die Ukraine eingestuft ist, ermöglicht es der ukrainischen Armee unter anderem Schläge auf dem Territorium des Gegners „unter Einhaltung von Prinzipien und Normen des Völkerrechts“. Als größte Gefahr für die Ukraine gilt laut Doktrin die Bedrohung für die staatliche Souveränität und die territoriale Integrität des Landes. Als solche Bedrohung bezeichnet Kiew die „wahrscheinliche groß angelegte bewaffnete Aggression der Ukraine durch die Russische Föderation“.
Eine weitere Bedrohung sei die Aufstockung der militärischen Stärke in unmittelbarer Nähe zur ukrainischen Grenze, darunter auch eine mögliche Stationierung taktischer Atomwaffen auf dem Territorium der Schwarzmeer-Halbinsel Krim, hieß es.

Dan-news.info: Der Wettkampf von Panzerbesatzungen in der DVR wurde in Zusammenhang mit der heutigen Explosion, bei der ein Kind starb, vorläufig gestoppt. Dies teilte der stellvertretende Kommandeur der Milizen der DVR Eduard Basurin mit.
„Der Panzerwettkampf in der DVR wird in Zusammenhang mit der Tragödie, die heute auf dem Truppenübungsplatz „Tores“ erfolgt ist, vorläufig gestoppt“, sagte er.

Vormittags:

Novorosinform.org: Der stellvertretende UN-Generalsekretär für humanitäre Angelegenheiten, Stephen O’Brien hat seine ernsthafte Besorgnis über die Entscheidung der Behörden der LVR ausgedrückt, humanitäre Organisationen unter der Schirmherrschaft der Vereinten Nationen aus der Region auszuweisen, berichtet Reuters.
„Ich bin von der Nachricht alarmiert, dass die de-facto-Behörden im Osten der Ukraine den Einrichtungen der UNO angewiesen haben, die Region bis zum 25. September zu verlassen“, sagte O’Brien.
Er betonte, dass ihn auch die Situation mit der Akkreditierung und Registrierung von internationalen NGOs in Donezk beunruhige.
„Die Entscheidung der de-facto-Behörden in Donezk über UN-Maßnahmen wird verzögert, alle Handlungen der UN-Organisationen wurden gestoppt“, sagte der Vertreter der Organisation.
Wir erinnern daran, dass Mitarbeiter der in der LVR tätigen internationalen Organisation „Ärzte ohne Grenzen“ gravierend gegen die Vorschriften zur Lagerung von Medikamenten und medizinischen Präparaten verstoßen hatten.
Bereits heute Morgen wurde bekannt, dass die Kommission zur Akkreditierung von NGOs die Zulassung der Tätigkeit von „Ärzte ohne Grenzen“ abgelehnt hatte.

De.sputniknews.com: Der tschetschenische Republikchef Ramsan Kadyrow hat erzählt, wie der Wohltätigkeitsfonds, der nach seinem Vater Achmat Kadyrow, dem ersten Präsidenten von Tschetschenien, benannt ist, syrischen Flüchtlingen hilft, sich in Deutschland einzurichten.
„Mehr als 900 syrische Flüchtlinge waren am Donnerstag willkommene Gäste eines der besten Restaurants in der Stadt Kiel“, schrieb Kadyrow am selben Tag auf Instagram. „Wir haben sie mit Bussen aus einem Flüchtlingslager geholt. Für sie wurden die Tische festlich gedeckt.“ Das Geld dafür hätte die Präsidentin des regionalen Gesellschaftsfonds Achmat Kadyrow und Witwe des ersten tschetschenischen Präsidenten, Aimani Kadyrowa, zur Verfügung gestellt.
An diesem Freitag werden Ramsan Kadyrow zufolge weitere 1.000 Flüchtlinge in das Restaurant eingeladen. Der Fonds richte auf dem Gelände des Flüchtlingscamps zudem einen Kinderspiel- und Sportplatz ein und erwerbe Stühle und andere Ausstattung für eine Schule für Kinder aus Syrien.
Die Flüchtlinge seien seiner Mutter, Aimani Kadyrowa, und ihm als tschetschenischem Republikchef „für die uneigennützige Hilfe zutiefst dankbar“, hieß es abschließend.

Dan-news.info: Die Nacht in den frontnahen Städten und Bezirken der DVR verlief ruhig, Beschüsse von Seiten der ukrainischen Truppen wurden nicht festgestellt, teilten die Stadt- und Bezirksverwaltungen mit.
„Die Nacht verlief ruhig, ohne Vorkommnisse und Beschüsse“, sagte der Leiter des Kujbyschewskij-Bezirks von Donezk Iwan Prichodko. Ruhe herrschte in der Nacht auch in den Bezirken Petrowskij, Kiewskij und Kirowskij der Hauptstadt.
Keine Beschüsse durch die ukrainischen Streitkräfte wurden in der Nacht in Makejewka, Jasinowataja, Dokutschajewsk und Gorlowka festgestellt. „Heute Nacht war es ruhig, es sind keine Informationen über Beschüsse und Opfer eingegangen“, teilte das Gorlowker Bürgermeisteramt mit.
„Gott sei Dank, sie haben nicht geschossen“, fasste der Leiter des Telmanowo-Bezirks Sergej Iwanow zusammen.
Die Behörden der Bezirke Starobeschewo, Amwrosiewka und Nowoasowsk haben keine Informationen über Verletzungen des Waffenstillstands in der Nacht an den Ortschaften an der Kontaktlinie.

De.sputniknews.com: Die USA wollen bis Ende November 900 ukrainische Nationalgardisten trainieren, wie der Pentagon-Chef Ashton Carter am Donnerstag sagte.
Das Ausbildungsprogramm für die ukrainische Nationalgarde laufe im ukrainischen Jaworiw weiter, teilte er bei einer Pressekonferenz mit dem ukrainischen Verteidigungsminister Stepan Poltorak in Washington mit.
„Bis Ende November werden wir ein Training mit 900 Angehörigen der ukrainischen Nationalgarde abhalten. Danach nehmen wir auch die Schulung der regulären Streitkräfte der Ukraine auf“, so Carter.

De.sputniknews.com: Die von Kiew verhängte Lebensmittelblockade gegen die Krim verstößt gegen die Völkerrechtsnormen und liegt im Interesse derjenigen westlichen Länder, die gegenüber Russland unfreundlich eingestellt sind, sagte die Oberstaatsanwältin der Republik Krim, Natlja Poklonskaja, der Agentur Sputnik.
„Die so genannte Blockade widerspricht allen Völkerrechtsnormen. Aber ihre Anhänger sind auf keine Aufbauarbeit eingestellt, sondern sie zerstören nur alles. Denn sie müssen ihre Existenz weiter rechtfertigen. Sie agieren im Interesse überseeischer westlicher Länder und sind Marionetten in den Händen von anderen, die versuchen, mit der Krim abzurechnen und Russland zu schaden“, so Poklonskaja.
Die Bemühungen, das Leben der Krim-Bewohner zu behindern, seien vergeblich, so die Juristin. Es gebe keine Bedrohung für die Lebensmittelsicherheit, in der Republik mangele es nicht an Lebensmitteln. Anders gehe es den ukrainischen Agrarproduzenten, die durch den Verlust des Absatzmarkes große Schäden erleiden müssten, so Poklonskaja.
Laut der Oberstaatsanwältin ist in der Republik eine interdisziplinäre Arbeitsgruppe eingesetzt worden, die drastische Preiserhöhungen für unumgängliche Nahrungsmittel verhindern soll.
Poklonskaja riet den Initiatoren der Blockade – den ukrainischen Politikern Mustafa Dschemilew, Refat Tschubarow und Lenur Isljamow (alle Mitglieder der Organisation „Medschlis des krimtatarischen Volkes“), sowie ihren Helfern und der radikalen Nationalistenbewegung Rechter Sektor, ihre Energie für die Aufbauarbeit einzusetzen.

Nachmittags:

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten drei Tagen dreimal das „Regime der Ruhe“ verletzt, teilte heute der Leiter des Stabs der Volksmiliz der LVR Oberst Igor Jaschtschenko mit.
„Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR kann als verhältnismäßig ruhig charakterisiert werden. In den letzten drei Tagen wurde das Territorium der Republik dreimal von Seiten der ukrainischen Streitkräfte beschossen“, sagte er.
Nach den Worten Jaschtschenkos wurde in der genannten Periode wieder Kalinowka aus Richtung Luganskoje beschossen.
„Die verbrecherischen Befehle zur Eröffnung des Feuers, entgegen den Minsker Vereinbarungen, gibt seinen Abteilungen der Kommandeur der 30. separaten mechanisierten Brigade Jakubow“, erklärte der stellvertretende Leiter des Stabs.

De.sputniknews.com: Der ukrainische Grenzschutz hat nach eigenen Angaben am Kiewer Flughafen Borispol einer Fußballmannschaft aus Nigeria die Einreise verweigert.
Die zwölfköpfige Mannschaft sei am Donnerstag aus Istanbul angekommen und am Flughafen festgehalten worden, berichtete der Grenzschutz am Freitag. Die afrikanischen Fußballer hätten als Reisezweck ein Fußballspiel im Gebiet Transkarpatien (Westukraine) angegeben.
Ihr Vorgehen begründete die ukrainische Behörde damit, dass „niemand“ in der Ukraine auf die Nigerianer gewartet habe. Bei einer Ermittlung habe sich zudem herausgestellt, dass für den Ankunftstag der Fußballspieler in der Ukraine „keine Wettkämpfe“ geplant gewesen seien. Allen zwölf sei die Einreise verwehrt worden. Sie würden zurückgeschickt werden.
Tags zuvor hatten die ukrainischen Grenzer am Flughafen Borispol die Festnahme eines „iranischen Scharfschützen“ gemeldet. In seinem Gepäck seien geräuschlose Schuhe gefunden worden. Nach Angaben der Grenzer hatte der Iraner vor, sich den Milizen im Donbass anzuschließen.

Dan-news.info: Drei Menschen wurden in der Folge der Explosion auf dem Truppenübungsplatz in Tores am 24. September verletzt, teilte heute der Zivilschutzminister der DVR Alexej Kostrubizkij mit.
„Drei Menschen kamen ins Krankenhaus, darunter ein Kind. Bei ihm sind 60% der Hautfläche verbrannt. Es befindet sich jetzt in einem chirurgischen Spezialkrankenhaus. Sein Zustand ist stabil, die Ärzte arbeiten“, sagte er.
Kostrubizkij fügte hinzu, dass eine staatliche Kommission mit Experten an den Ort des Vorfalls gekommen ist, die den Explosionsort untersucht hat. „Die vorläufige Version ist, dass es sich um einen terroristischen Akt handelt. Der Typ der Sprengvorrichtung ist bisher nicht festgestellt worden, aber eindeutig war es eine Sprengvorrichtung“, unterstrich der Minister.
Zuvor hatte Kostrubizkij mitgeteilt, dass in der Folge der Explosion auf dem Truppenübungsplatz ein Kind starb und mehrere Menschen verletzt wurden.

Dan-news.info: Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz hat alle Registrierungsprozeduren für die Arbeit auf dem Territorium der DVR durchlaufen, erklärte heute der Leiter der Delegation der DVR in der Kontaktgruppe, der Sprecher des Volkssowjets der DVR Denis Puschilin.
„Derzeit ist das IKRK bei uns akkreditiert und hat die Dokumente erhalten“, sagte er.
Was andere betrifft, so „haben die, die einen Antrag gestellt haben, die Akkreditierung aus verschiedenen Gründen nicht erhalten“.

De.sputniknews.com: In Simferopol ist der Startschuss für den Bau der größten Moschee der Krim gegeben worden. Bei der feierlichen Zeremonie waren Vertreter aller Religionen der Schwarzmeerhalbinsel zugegen. Das seit Jahren geplante Projekt kam nach dem Beitritt der Krim zu Russland in Schwung.
Die Moschee soll auf 2,7 Hektar Fläche entstehen und die größte der Krim werden, wie der Vizepremier der Schwarzmeerhalbinsel, Ruslan Balbek, am Freitag mitteilte. Sie werde bis zu 5.000 Menschen aufnehmen können.
„Die Hauptmoschee, auf sie seit Jahren gewartet wurde, wird in drei Jahren fertig sein“, beteuerte der Vizepremier weiter. Nach seinen Worten sollen die Bauarbeiten „aus russischen Quellen“ finanziert werden. Die Kosten würden auf zwei Milliarden Rubel geschätzt. Nach dem Beitritt der Krim zu Russland im vergangenen Jahr hatten die islamisch geprägten russischen Teilrepubliken Tschetschenien und Tatarstan Hilfe beim Bau der Hauptmoschee auf der Krim versprochen.
Der bis zu 50 Meter hohe Gebäudekomplex soll im osmanisch-krimtatarischen Stil gehalten sein. Mit dem Projekt ist eine türkische Baufirma beauftragt worden. Auf der Krim leben rund 2,3 Millionen Menschen, etwa zwölf Prozent von ihnen sind Muslime.

Dan-news.info: Der Wettkampf zwischen Panzerabteilungen der Milizen der DVR auf dem Truppenübungsplatz „Tores“ wurde heute wieder aufgenommen, erklärte heute der Zivilschutzminister der DVR Alexej Kostrubizkij,
„Der Panzerwettkampf geht zurzeit weiter. Das ist eine prinzipielle Frage. Dies ist eine ernsthafte Veranstaltung für uns. Das, was die Ukraine mit der Sprengung von Technik unternommen hat, kann uns nicht stoppen“, sagte er.
Kostrubizkij fügte hinzu, dass auf dem Truppenübungsplatz zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen ergriffen werden. „Sie werden schon unternommen; um sie durchzuführen, wurden Vertreter der Innenministeriums und des Staatssicherheitsministeriums herangezogen“, sagte der Minister….
Die Generalstaatsanwaltschaft hat ein Strafverfahren nach Paragraph 229 („terroristischer Akt“) des Strafrechtskodex der DVR eröffnet. Zurzeit werden Ermittlungen durchgeführt.

De.sputniknews.com: Aus dem ukrainischen Finanzsystem wurde Geld in die Offshore-Firma „Intraco Management Ltd.“ gepumpt. Der Bürgerrat der Ukraine hat Russland um Hilfe bei der Ermittlung gebeten. Es wird befürchtet, dass der ukrainische Präsident Petro Poroschenko und der Abgeordnete Igor Kononenko dabei die Hand im Spiel hatten, berichtet die Zeitung „Iswestija“.
In einem Brief, den der Vorsitzende des Rates, Valentin Chaletski, an die Föderale Finanzdienstleistungsaufsicht der Russischen Föderation (Rosfinmonitoring) geschickt hat, werde mitgeteilt, dass einigen Quellen zufolge Poroschenko und Kononenko direkt mit Intraco Management in Verbindung stehen.
So habe diese Firma von 2012 bis 2015 regelmäßig große Summen unbekannter Herkunft erhalten und überwiesen, schreibt die Zeitung. Darunter sei auch Geld von russischen Banken überwiesen worden, wobei in den Zahlungsaufträgen stets die Personalien von Kononenko angegeben gewesen seien. Die Geldmittel der Firma seien unter anderem für die Wartung des Flugzeuges des ukrainischen Staatschefs Poroschenko verwendet worden.
Intraco Management habe bereits während der Amtszeit Poroschenkos aus anderen Offshore-Firmen beträchtliche Geldsummen erhalten – mal seien es nur 100.000, ein anderes Mal 200.000, öfters auch eine halbe Million Euro gewesen. Der Generalchef dieser Firma sei Geoffrey Magistrate, ein langjähriger Geschäftspartner von Poroschenko.
„Die Tatbestandsaufnahme und die Schuldfeststellung der Verdächtigten ist ohne Beteiligung von russischen und internationalen Institutionen kaum denkbar. Russland hat viele effektive Möglichkeiten, gegen Geldwäsche zu ermitteln, an der unter anderem russische Finanzinstitute beteiligt waren“, zitiert die „Iswestija“ aus dem Brief.
Während des Wahlkampfes und in den ersten Monaten nach seinem Machtantritt hatte Poroschenko seinen Wählern versprochen, den Konflikt im Donezbecken schnell beizulegen und die territoriale Integrität der Ukraine wiederherzustellen, die Krim zurückzubekommen, eine Dezentralisierung der Macht umzusetzen, Gehälter und Renten zu erhöhen, die Korruption zu bekämpfen sowie ein neues gerechtes Gerichtssystem aufzubauen.
Zudem hatte es Versprechen gegeben, bereits im ersten Amtsjahr visafreies Reisen mit der EU zu erreichen, das Freihandelsabkommen mit der EU umzusetzen und zum Ende seiner Fünf-Jahres-Amtszeit nach den umgesetzten Reformen einen Dialog zu einer vollberechtigten Mitgliedschaft der Ukraine in der EU aufzunehmen.

Dnr-online.ru: Mitteilungen des stellvertretenden Kommandeurs der Milizen der DVR Eduard Basurin
Die Lage in der DVR ist weiterhin verhältnismäßig ruhig.
„In den letzten 24 Stunden wurden keine Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der der ukrainischen Truppen festgestellt. Dennoch wurde von der Aufklärung der DVR festgestellt, dass die ukrainischen Truppen aktiv Truppenteile aus der Tiefe des Territoriums der Ukraine verlegen. Insbesondere wurde die Verlegung der 57. separaten mechanisierten Brigade aus dem Bezirk Starokonstantinowka zur Kontaktlinie festgestellt, aus den Gebieten der Bezirke Perwomajsk und Nikolajewskoje das Heranbewegen der 40. separaten Artilleriebrigade.
Außerdem muss erwähnt werden, dass im Bezirk von Opytnoje verdeckte Feuerpositionen von Artillerie und Mehrfachraketenwerfern des Gegners sind. In den Ortschaften Mirnoje und Krasnogorowka wurden Nationalisten festgestellt, genauer gesagt Abteilungen des Rechten Sektors, bei denen die Anwesenheit von ausländischen Bürgern bemerkt wurde, wahrscheinlich georgische Nationalisten.
Ich möchte die Aufmerksamkeit auf den Fakt lenken, dass die ukrainischen Truppen von der Taktik der Beschüsse von Ortschaften und Bezirken der Republik mit Hilfe von Artillerie und Granatwerfern abgehen und damit die Illusion einer Einhaltung der Bedingungen der Minsker Vereinbarungen schaffen und gleichzeitig zu barbarischen Aktionen übergehen, wovon das gestrige tragische Ereignis mit dem Tod eines völlig unschuldigen Mädchens zeugt.
Dieser Vorfall ist bei weitem kein Einzelfall. Während der ganzen Zeit der Durchführung der sogenannten ATO starben mehr als 200 Kinder durch die Hand der ukrainischen Streitkräfte“, sagte Eduard Basurin.

De.sputniknews.com: Das ukrainische Kabinett hat laut Premier Arseni Jazejuk die Entscheidung getroffen, die Flüge russischer Fluggesellschaften, in erster Linie Aeroflot und Transaero, in die Ukraine zu untersagen.
„Auf Beschluss des ukrainischen Sicherheits- und Verteidigungsrats hat die ukrainische Regierung die Entscheidung getroffen, die Flüge russischer Gesellschaften, in erster Linie Aeroflot und Transaero, in die Ukraine zu verbieten“, zitiert der Reierungspressedienst am Freitag Jazenjuk.

Dan-news.info: Ein Denkmal für die zivilen Einwohner und Milizangehörigen, die durch die ukrainischen Straftruppen getötet wurden, wurde heute an der Einfahrtsstraße in die Siedlung Kommunak im Sowjetskij-Bezirk von Makejewka eingeweiht. An der Einweihungszeremonie nahmen etwa tausend Menschen teil.
„Hier wird ein Denkmal für die getöteten Einwohner und Milizangehörigen der Siedlung Kommunar aufgestellt. Insgesamt starben in der Siedlung 13 Menschen und in der ganzen Stadt Makejewka sind es fast hundert“, sagte die erste stellvertretende Leiterin der Stadtverwaltung Larisa Tolstykina.
„Solche Denkmäler, so denke ich, werden in allen Siedlungen aufgestellt werden. Dieses Denkmal wurde mit dem Herzen erbaut, das ist sichtbar und fühlbar. Ich denke, die Form ist nicht so wichtig, wichtig ist, was die Menschen hinein gelegt haben, sich bemüht haben, damit das Denkmal in unserem Verstand und unserem Herzen bleibt“.
„Sehr geehrte Einwohner der Siedlung Kommunar, Sie alle wissen, dass zu uns Krieg gebracht wurde, welche schweren Prüfungen auf Ihre Schultern gelegt wurden. Sie sahen die doppelten Standards der europäischen Staaten und der USA, als sie die Augen vor den offensichtlichen Fakten der Kriegsverbrechen der Kiewer Junta verschlossen, aber die Gerechtigkeit siegte in Makejewka, in Kommunar, weil diese Siedlung befreit wurde, und die Untaten wurden bekannt“, sagte der Abgeordnete des Volkssowjets Miroslaw Rudenko. „Uns ist es wichtig, das Andenken daran zu bewahren und Menschen zu bleiben. Das große Ereignis, das wir heute gemeinsam zustande gebracht haben – die Schaffung eines Denkmals – erlaubt es uns Menschen zu bleiben“.
An dem Obelisken fand ein Trauergottesdienst für die Toten statt, den der Priester der orthodoxen Kirche Vater Walerij durchführte. Im Gedenken an die Gefallenen ertönte ein Salut, dann konnten alle Blumen an das Monument legen. Die Einwohner von Kommunar tauschten ihre Erinnerungen an ihre Freunde und Verwandten aus: insbesondere erzählte Ljubowj Iwkina über den Tod ihres Sohnes.
„Am 16. August, als sie kamen, war er am Checkpoint der Stadt Shdanowka. Es war so, dass er als letzter kam und tödlich verwundet wurde, verbrannt. Einen Tag lang erlaubten die ukrainischen Truppen nicht, ihn herauszuholen. Ich holte ihn aus dem Gemeinschaftsgrab und entschied, ihn in der Heimaterde zusammen mit der Großmutter und dem Großvater zu beerdigen“, sagte Iwkina. „In Shdanowka steht am Ort des Todes meines Sohnes ein Stein mit seinem Foto“.
Am Ende des Sommers 2014 wurde Kommunar von ukrainischen Truppen eingenommen, darunter dem Strafbataillon „Ajdar“. Nach der Befreiung der Siedlung wurden auf ihrem ganzen Territorium Gräber von Einwohnern gefunden, die von den Besatzern ermordet worden waren.

Dan-news.info: Das siebenjährige Kind, das in der Folge der Explosion auf dem Truppenübungsplatz bei Tores verletzt wurde, wurde heute in Donezk im Zentrum für Brandverletzungen operiert. Der Direktor der Einrichtung, Emil Fistal, teilte mit, dass der Zustand des Patienten ernst ist.
„Heute haben wir an dem Kind eine schwierige Operation durchgeführt, der eine intensive Antischocktherapie voranging. Wir haben die Wunden sorgfältig von verbranntem Gewebe befreit. Ein Teil der Wunden, wo keine tiefen Verletzungen sind, wurden mit künstlicher Haut verschlossen.“
Fistal fügte hinzu, dass 60% der Hautoberfläche des Kindes mit Brandwunden 2. und 3. Grades bedeckt sind, die Atemwege sind durch Brandwunden verletzt.
„Auf dem Weg zur Gesundheit sind noch weitere Operationen und viel Zeit nötig. Eine große Menge von Medikamenten ist notwendig“, sagte der Leiter des Instituts.
Er unterstrich, dass für den Verletzten „die besten Bedingungen geschaffen wurden, im Krankenhaus gibt es alle nötige Ausrüstung und Medikamente“. „Wir haben alle Möglichkeiten, Mittel und den Willen, dieses Kind zu heilen“, fasste Fistal zusammen.

De.sputniknews.com: Die Autoren des Kinofilms „Die brennenden Herzen“ über die Tragödie im ukrainischen Odessa am 2. Mai 2014 hoffen auf Unterstützung des deutschen Bundestags bei der Untersuchung des tragischen Feuers im Gewerkschaftshaus.
Wie Jekaterina Fedorenko, eine der Filmmacherinnen, RIA Novosti mitteilte, haben sich die Autoren an Andrej Hunko, Fraktionsmitglied der Linken und PACE-Mitglied, mit dieser Bitte gewandt.
„Wir haben uns an den deutschen Bundestag gewandt, damit seine Abgeordneten den Einwohnern Odessas bei der Ermittlung der Umstände dieser schrecklichen Tragödie helfen. Denn keiner der Verbrecher wurde bisher dafür bestraft. Wegen der Ereignisse in dem Gewerkschaftshaus wurden 20 Menschen verhaftet. Sie waren alle Anhänger der ‚Anti-Maidan‘-Bewegung, die des Terrorismus und Separatismus beschuldigt wurden. Niemand von denjenigen, die auf Menschen in Odessa schossen und sie verbrannten, wurde festgenommen“, so eine der Filmemacher, Anna Sinjukowa.
Der Film war am Mittwoch in Berlin präsentiert worden. Dort wurden die Lebensgeschichten von fünf Menschen geschildert, die am 2. Mai bei einer Auseinandersetzung mit Nationalisten im Odessaer Gewerkschaftshaus ums Leben gekommen sind. Zuvor war der Film auch in Madrid gezeigt worden. Für Anfang Oktober ist seine Erstaufführung in Odessa geplant.
„Wir wollten in unserem Film Europa zeigen, was bei uns wirklich passiert. Wie die Ukrainer sich gegenseitig wegen Andersdenkens töten. Ich kann nicht sagen, dass die Menschen, die sich filmen ließen, leicht zu erreichen waren. Manche von ihnen stimmten zu, dann aber riefen sie uns ein paar Tage später an und sagten die Aufnahme ab“, so Sinjukowa. „Sie haben Angst, als Verwandte von ‚Terroristen und Separatisten‘ verfolgt zu werden, wie sie in der Ukraine offiziell bezeichnet werden.“
Sinjukowa zufolge sind diese Ängste durchaus gerechtfertigt. „So wird Irina Lukas, deren Sohn am 2. Mai ums Leben kam und die keine Angst hatte, mit uns zu sprechen, immer noch von Radikalen verfolgt. Sie wird bedroht und hat bereits ihren Job verloren. Alle Familien, die sich filmen ließen, sind bereit, bis zum Ende zu gehen und faire Ermittlungen zu verlangen, damit ihre Kinder nicht als Terroristen und Mörder abgestempelt werden.“

Lug-info.com: Die Abgeordneten des Volkssowjets der LVR haben heute das Gesetz „Über die Republikanische dreiseitige Kommission zur Reglung der sozialen Arbeitsbeziehungen“ angenommen.
Das Gesetz regelt die rechtliche Grundlage für die Formierung und die Tätigkeit der Kommission, die aus Vertretern der republikanischen Gewerkschaftsvereinigung, der republikanischen Unternehmervereinigung und des Ministerrats der LVR besteht.
Gemäß dem Dokument sind die Hauptziele der Kommission die Regulierung der sozialen Arbeitsbeziehungen und die Abstimmung der sozialökonomischen Interessen der Seiten.
Die Hauptaufgaben der Kommission sind die Führung von kollektiven Verhandlungen und die Vorbereitung von Entwürfen für allgemeine Vereinbarungen zwischen den Seiten: Unterstützung bei Vereinbarungen zur Regelung der sozialen Arbeitsbeziehungen auf Republiksebene; Durchführung von Konsultationen zur Fragen der Gesetzgebung im Bereich der sozialen Arbeitsbeziehungen und Realisierung von staatlichen Programmen im Bereich der Arbeit, der Beschäftigung der Bevölkerung, der Migration von Arbeitskraft, der sozialen Sicherung. Ebenfalls liegen Abstimmungen der Positionen der Seiten zu grundlegenden Richtungen der Sozialpolitik und die Berücksichtigung der entsprechenden internationalen Erfahrungen in der Kompetenz der Kommission….
„Eine Entscheidung der Kommission ist angenommen, wenn alle drei Seiten sie annehmen“, heißt es in dem Dokument.

De.sputniknews.com: Der Abgeordnete des Deutschen Bundestags und der Parlamentarischen Versammlung des Europarates Andrej Hunko wurde von seinen ukrainischen Kollegen im Europarat als Hitler beschimpft, da er im Februar einen Konvoi mit humanitären Hilfsgütern in den Donbass begleitet hat.
„Ich habe im Februar Medikamente nach Donezk geliefert. Das war durch die ukrainische Frontlinie nicht möglich – dort wurde geschossen, deshalb bin ich durch Rostow am Don, über Russland nach Donezk gefahren. Im Europarat haben mich ukrainische Abgeordnete versucht auszuschließen. Ich wurde mit Hitler verglichen, weil ich der erste Deutsche seit Adolf Hitler gewesen sei, der illegal in die Ukraine eingereist sei.“, sagte der Linke-Abgeordnete in einem Interview für Sputnik.
Die ukrainische Regierung habe damals eine Protestnote an das Auswärtige Amt in Deutschland geschickt. Als Poroschenko nach Berlin kam, sei er extra zum Präsidenten des Bundestages Norbert Lammert gegangen und sich über Hunko beschwert.
„Da wurde ein enormer Druck gemacht und natürlich hat man ein Bedürfnis, auch die eigene Reputation zu schützen. Auch vor den deutschen Medien.“, betonte der Abgeordnete.
Er stehe im Kreuzfeuer und um aus dieser Situation auszubrechen, werde er demnächst dennoch in die Ukraine fahren, um als Beobachter bei den Kommunalwahlen in Odessa und den Ortswahlen im Donbass tätig zu sein.
Das Problem der völkerrechtlich umstrittenen Regionen werde genutzt, um Abgeordneten die Einreise zu verbieten, doch dem sollte ein Ende gesetzt werden — Abgeordnete und Wahlbeobachter seien berechtigt, so Hunko, die ganze Welt frei zu besuchen, sei dies Donezk, Lugansk, die Krim, Abchasien, Südossetien oder Bergkarabach, betonte er…

Dan-news.info: Die Heizsaison in den Ortschaften der DVR beginnt planmäßig – am 15. Oktober, erklärte heute der Leiter des Koordinationszentrums für den Wiederaufbau Wladislaw Tomaschewskij.
„Derzeit laufen alle Arbeiten zur Vorbereitung der Heizsaison nach Plan. Gemäß dem Plan beginnt die Heizsaison am 15. Oktober“.
Tomaschewskij unterstrich, dass der Plan in Abhängigkeit vom Wetter korrigiert werden kann. „Wenn die Temperatur sich wie heute hält, dann wird der Plan auf einen späteren Zeitpunkt verschoben, um einsparen zu können“, erklärte der Leiter des Koordinationszentrums.

De.sputniknews.com: Für Berliner symbolisiere das Ehrenmal im Treptower Park nicht nur die Befreiung durch die Rote Armee, sondern auch die „unzähligen Frauen“, die sowjetische Soldaten auf dem Weg nach Berlin vergewaltigt haben, behauptet BBC. Dass ca. 190.000 deutsche Frauen durch Amerikaner vergewaltigt wurden, erwähnt der britische Sender mit keinem Wort.
BBC Russian hat via Twitter ein Material angekündigt, das auf die wenig bekannte Geschichte des Zweiten Weltkrieges eingeht. Für die Berliner symbolisiere das Ehrenmal im Treptower Park, das für die 80.000 bei der Schlacht um Berlin gefallenen Rotarmisten steht, nicht nur die Befreiung, sondern auch die „unzähligen Frauen“, die sowjetische Soldaten auf dem Weg nach Berlin vergewaltigt haben, hieß es im Teaser. „In Deutschland wird dieses Ehrenmal manchmal als Grab des unbekannten Vergewaltigers bezeichnet. Warum?“, fragt BBC.
In Russland sorgte diese Fragestellung für Schock und Empörung sowohl bei Internetnutzern als auch bei Abgeordneten und Journalisten, kommentiert „Moskowski Komsomolez“. Das russische Massenblatt erinnert an die Erhebungen der Historikerin Miriam Gebhardt, laut denen von US-Soldaten wahrscheinlich 190.000 Vergewaltigungen verübt worden sind. Das erwähnt BBC nicht.
Internet-Nutzer schreiben dazu, es gehe nicht darum, dass solche Seiten der Geschichte tabuisiert werden sollen. „Im Krieg kann alles passieren. Das Denkmal in Berlin verkörpert den Helden, der die Welt vor der Nazi-Pest gerettet hat. Mit dieser Veröffentlichung hat BBC Russian alle, die gegen den Nazismus gekämpft haben, als Verbrecher und Vergewaltiger hingestellt. Als wären sie keine Helden, die ihr Leben für eine Zukunft gegeben haben, in der die britischen Journalisten ihre Ausführungen frei äußern dürfen.“
Am Freitag hat der Duma-Abgeordnete Alexander Sidjakin in einer offiziellen Anfrage an die russische Generalstaatsanwaltschaft gefordert, die BBC-Veröffentlichung auf „Extremismus“ zu überprüfen.
Das ist nicht das erste Mal, dass westliche Medien sowjetische Kriegsdenkmäler verunglimpfen. So hatte der US-Fernsehsender CNN im vergangenen Jahr auf seiner Webseite das Monument „Mut“, ein Teil der Kriegsgedenkstätte „Festung Brest“ in Weißrussland, als eines der „weltweit hässlichsten Denkmäler“ bezeichnet. Der Beitrag wurde nach heftiger Kritik aus Moskau und Minsk gelöscht.
Im April 2015 hat das US-Onlinemagazin Business Insider die Mutter-Heimat-Statue auf dem Mamajew-Hügel in Wolgograd (ehemaliges Stalingrad) unter den „absurdesten Bauten der Sowjetepoche“ gelistet. Bei den Kämpfen gegen die Wehrmacht in Stalingrad hatte die Rote Armee mehr als eine Million Menschen verloren.
Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Beitrags hat BBC die umstrittene Twitter-Meldung wieder gelöscht und um Verzeihung gebeten. „Wir haben den Tweet und die Unterschrift unter dem Bild als Verunglimpfung und Verstoß gegen die BBC-Standards gelöscht. Wir bitten um aufrichtige Entschuldigung“, heiß es in einer Mitteilung.

Abends:

De.sputniknews.com: Die russischen Behörden werden die ukrainischen Sanktionen mit adäquaten Schritten beantworten. Wie Russlands Verkehrsminister Maxim Sokolow am Freitag in Moskau sagte, wird Russland den Flugverkehr zwischen beiden Ländern kappen, sollte Kiew Flüge für russische Maschinen in die Ukraine verbieten.
Medienberichten zufolge hatte der ukrainische Regierungschef Arseni Jazenjuk am Freitag angeordnet, den russischen Airlines Aeroflot und Transaero Flüge in die Ukraine zu verbieten. Sokolow sagte ferner, dass der Flugverkehr zwischen Russland und der Ukraine total lahmgelegt wird, falls Moskau Gegenschritte unternimmt.
„Betroffen werden vor allem Bürger der Ukraine. Aber ich möchte ein weiteres Mal betonen, dass Russland zu diesem Schritt durch Handlungen der ukrainischen Behörden im Grunde genommen gezwungen wird“, sagte der russische Minister.
Das ukrainische Flugunternehmen MAU – der größte Carrier in der Ex-Sowjetrepublik – befürchtet Gegenmaßnahmen Russlands. „Wir sind äußerst pessimistisch gesinnt“, sagte MAU-Sprecherin Jewgenija Sazkaja in Kiew. „Wir rechnen mit absolut berechenbaren und logischen Gegenschritten von Seiten der Russischen Föderation. Es ist klar, dass MAU als die größte ukrainische Fluggesellschaft mit höchstem Risiko konfrontiert ist“, sagte die Sprecherin.

Dan-news.info: Die Zentrale Wahlkommission der DVR hat keinen einzigen der gemeldeten Kandidaten zu den örtlichen Wahlen aufgrund der eingereichten Unterlagen zurückgewiesen, teilte heute der Vorsitzende der Zentralen Wahlkommission Roman Ljagin mit.
Gemäß der Entscheidung der Zentralen Wahlkommission vom 18. September muss nach der Kontrolle und Anerkennung der Dokumente des Kandidaten dieser für den Abschluss der Registrierung die notwendige Zahl von Wählerunterschriften einreichen. Die Prozedur der Einreichung von Unterschriften muss am 27. September beendet sein.

De.sputniknews.com: Den Präferenzpreis für das Erdgas, den Russland der Ukraine für das vierte Quartal angeboten hat, bezeichnet der ukrainische Energieminister Wladimir Demtschischin als beinahe gerecht. Regierungschef Arsenij Jazenjuk fordert unterdessen ein sofortiges Inkrafttreten der neuen Sanktionen gegen Russland.
Die russische Regierung hatte am Donnerstag einen Preisnachlass von rund zehn Prozent für die Ukraine beschlossen. Demnach soll der vom Gaslieferanten Gazprom angebotene Preis um 24,64 auf 227,36 Dollar je 1000 Kubikmeter ermäßigt werden.
„Das ist besser als die zunächst angebotenen 250 (Dollar je 1000 Kubikmeter)“, kommentierte der ukrainische Energieminister Demtschischin am Freitag. „Das liegt näher am gerechten Stand“, antwortete er auf die Frage, ob Kiew den neuen Preis akzeptiere.
Am gleichen Tag verhängte die ukrainische Regierung neue Sanktionen gegen Russland. Unter anderem wurden den russischen Fluggesellschaften Aeroflot und Transaero Flüge in die Ukraine verboten. Zudem untersagte Kiew landesweit die Nutzung russischer Software. Ministerpräsident Arsenij Jazenjuk forderte am Freitag, die neuen Sanktionen sollten „sofort“ in Kraft treten.
Die finanziell angeschlagene Ukraine hatte im Juli bei den westlichen Gläubigern einen neuen Milliarden-Kredit beantragt, um sich im kommenden Winter mit russischem Erdgas versorgen zu können. Russland liefert seit dem vergangenen Jahr nur gegen Vorkasse, weil die Ukraine davor Rechnungen monatelang nicht bezahlt hatte.
Die ukrainischen Gasschulden hatten in der Vergangenheit bereits mehrmals Lieferengpässe in Europa verursacht. So kam es zum Jahreswechsel 2008/2009 zu einem mehr als zwei Wochen langen Lieferstopp für europäische Verbraucher, weil die Ukraine das Transitgas für sich abzweigte.

Dan-news.info: Neunzehn Menschen sind im Zeitraum vom 18. bis 25. September als vermisst gemeldet oder ungesetzlich durch ukrainische Soldaten festgenommen wurden, teilte das Büro der Bevollmächtigten der DVR für Menschenrechte mit.
Nach Angaben der Bevollmächtigten der Republik hält die ukrainische Seite derzeit 1231 Menschen fest, darunter 465 Soldaten der DVR, 561 politische Gegner der Kiewer Regierung und weitere 205 Personen, die tatsächlich nichts mit dem Konflikt im Donbass zu tun haben. Außerdem sind 399 Menschen als vermisst gemeldet und könnten sich auch in ukrainischer Gefangenschaft befinden.

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