Presseschau vom 28.06.2015

 

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein. Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen ostukrainischen Volksrepubliken in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und andere ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet. Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe.

 

 

Abends / nachts:

Gefunden über die Facebook-Seite von ANNA News: Übersetzung der Videoansprache des übergelaufenen ukrainischen Generals an das ukrainische Militär „Ich rufe euch auf, die Junta zu stürzen“ von Dagmar Henn

Den sehr interessanten, vollständigen Artikel kann man lesen unter
http://vineyardsaker.de/video/ich-rufe-euch-auf-die-junta-zu-stuerzen/#more-3775

Dan-news.info: Die ukrainischen Truppen haben etwa um 20:40 Uhr die nordwestlichen Außenbezirke von Gorlowka beschossen, teilte der Leiter der Stadtverwaltung Roman Chramenkow mit. „Sie haben das Bergwerk 6-7 beschossen. Was für Waffen die ukrainischen Streitkräfte verwendet haben, ist bisher nicht festgestellt“, sagte er. Chramenikow sagte, dass die ukrainischen Truppen aus Richtung Kurdjumowka und Majorsk geschossen haben. „Über Verletzte und Zerstörungen von Wohnhäusern wurde bisher nichts berichtet“, fügte das Stadtoberhaupt hinzu.

Dan-news.info: Die Streitkräfte der Ukraine haben heute die Siedlung Oktjabrskij beschossen, die im Kujbyschewskij-Bezirk von Donezk, nicht weit vom Flughafen liegt. Dies teilte der Leiter des Kujbyschewskij-Bezirk Iwan Prichodko mit. „Kurz vor 22 Uhr eröffneten die ukrainischen Streitkräfte das Feuer auf die Siedlung Oktjabrskij. Informationen über Verletzte sind nicht eingegangen. In der Folge des Beschusses entstanden Brände in einigen Garagen.“ Prichodko unterstrich, dass der Waffentyp, mit dem geschossen wurde, bisher nicht bekannt ist. Das Zivilschutzministerium teilte mit, dass zurzeit die Feuerwehr vor Ort im Einsatz ist.

Rusvesna.su: Russophobie in der Ukraine: das Regime hat Angst davor, dass Schüler die Idee der „Russischen Welt“ interessant finden könnten. Das Bildungsministerium der Ukraine hat Lehrern verboten,  in Kontakt mit Organisationen zu sein, deren Namen das Wort „Russisch“ enthält. In einem Brief an die regionalen Abteilungen für Bildung und pädagogischen Kollektive von Bildungseinrichtungen wird angemerkt: „Aufgrund der militärisch-politischen und medialen Aggression gegen die Ukraine versuchen verschiedene „Russische Welt“-Organisationen, unter dem Deckmantel von öffentlichen Veranstaltungen und Medien Einfluss auf Schüler, Studenten, Lehrer und Bildung im Allgemeinen zu nehmen, im Interesse feindlicher Ideologie gegen die Ukraine und zur Schürung des Separatismus „. Der „Anstiftung zum Separatismus“ werden insbesondere der Fonds „Russische Welt“ sowie die Organisationen „Russischsprachige Ukraine“ und „Russischen Schule“ beschuldigt.
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Vormittags:

Novorossia.su: Die Charkower Partisanen gestalten aktiv ein umfangreiches und gut organisiertes Netzwerk von Unterstützern und bieten Schulungen für Kämpfer an, sagte der Koordinator der Widerstandsbewegung gegen die Kiewer Junta in Slobozhanschyna Oleg Sobchenko. „Es kommt der Moment, dass sie sich zu aufeinander abgestimmten militärischen Einheiten formieren und entsprechend agieren werden. Heute haben wir tausend Mann mit Kampferfahrung im Donbass. Diejenigen, die bereit sind, im Moment „X“ in die Charkower Region zu gehen … Viele unserer Jungs sind im Donbass geblieben. Andere sind in Russland. Sobald Charkow Hilfe benötigt, werden sie nicht im Ausland bleiben. Alle kommen zurück. Wir warten auf den richtigen Moment“, – sagte der Vertreter des Untergrunds in einem Interview mit „Swobodny Pablisch“. Sobchenko betonte, dass die Widerstandsbewegung auch im Gebiet Sumi aufgebaut werde, obwohl die Bevölkerung dort loyaler der Junta gegenüberstehe als die Charkower. „Stellen Sie sich die ehemaligen Grenztruppen, Fallschirmjäger vor, die in der sowjetischen Armee gedient haben und die jetzt alle Freuden der neuen Regierung erleben … Stellen Sie sich einen ehemaligen Polizisten vor, der seine eigene Sicht auf die Ereignisse hat. Sie alle erinnern sich gut, welche politischen Kräfte den Bürgerkrieg provoziert, die „Berkut“-Leute auf dem Maidan verbrannt haben. Es war auch  „Berkut“ aus Sumi dabei … Ja, auf dem Territorium der Region Sumi gibt es noch keine Voraussetzungen für Massenaufstände gegen die faschistische Ordnung. Aber diese ehemalige Fallschirmjäger, Grenzschützer, Polizisten mit Erfahrung wollen nicht untätig herumsitzen. Sie wissen, dass es dumm ist zu warten, bis ihre militärische Erfahrung für die Strafexpeditionen zur Vernichtung ihres eigenen Volkes verwendet wird, es ist besser, sie gegen den wirklichen Feind zu nutzen, der die Macht an sich gerissen und den Krieg im Donbass entfacht hat“, sagte der Charkower Partisan.

Vormittags:

 

 

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden zweimal das Territorium der LVR beschossen, unter anderem auch mit großkalibrigen Granatwerfern, teilte die Volksmiliz der Republik mit. „Um 23:05 Uhr am 27.6. erfolgte ein Beschuss von Scholtoje mit Granatwerfern.“ „Um 5:10 Uhr am 28.6. beschossen die ukrainischen Streitkräfte Perwomajsk aus Richtung Popasnaja. In der Folge wurde eine Gasleitung in der Makarenko-Straße beschädigt.“

Dan-news.info: Ein ziviler Einwohner starb in der Folge des nächtlichen Beschusses von Gorlowka, teilte das gemeinsame Zentrum zur Kontrolle und Koordination der Feuereinstellung mit. „Am späten Abend des 27. Juni eröffneten die ukrainischen Streitkräfte das Feuer auf Gorlowka, in der Folge wurde im Gebiet des Bergwerks 6-7 ein ziviler Einwohner getötet.“ Es wurde hinzugefügt, dass es Granatfeuer war. Der Beschuss von Gorlowka dauerte etwa zwei Stunden an.

De.sputniknews.com: General John Hyten, Kommandeur des Weltraumkommandos der amerikanischen Luftwaffe, hat vor einem Importstopp für die russischen Raketentriebwerke gewarnt: Ohne diese Triebwerke hätte Amerika keinen garantierten Zugang zum Weltraum mehr. Die US-Raumfahrtagenturen sollten so lange die russischen Triebwerke des Typs RD-180 kaufen, bis Amerika ein Pendant erschaffen habe, sagte Hyten am Freitag nach Angaben der Zeitung National Defense. „Mit einem Verzicht auf die RD-180 würden wir unseren Zugang zum Weltraum wesentlich begrenzen und unserer Konkurrenzfähigkeit schaden“, sagte der General vor dem Rüstungsausschuss. Die neun RD-180-Triebwerke, die die USA jetzt haben, reichen laut Hyten nicht aus, um die nationale Sicherheit der USA im Weltraum zu gewährleisten. RD-180-Triebwerke aus der Produktion der russischen Firma Energomash werden in der ersten Stufe der amerikanischen Atlas-Raketen verwendet. Der Kongress verbot im Dezember den Kauf dieser Triebwerke ab 2019 – in der Hoffnung, dass die US-Industrie bis dahin ein Pendant baut. Experten und Militärs bezweifeln, dass das klappt. Im Mai riefen US-Verteidigungsminister Ashton Carter und der Nationale Geheimdienstdirektor James Clapper den Senat dazu auf, das Verbot aufzuheben, um dem Pentagon den Zugang zum Weltraum zu garantieren.
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Dnr-online.ru: In der DVR geht die Entminung von Ackerland weiter. Das Problem liegt darin, dass es nötig ist 30.000 Hektar von Minen und nicht explodierter Munition zu säubern. Dies erklärte heute der erste stellvertretende Landwirtschaftsminister der DVR Dmitrij Konakow. „Trotz aller durchgeführten Arbeiten sind noch 30.000 Hektar vermint. Das gilt, obwohl bereits 10.000 Hektar von unseren Diensten – Zivilschutzministerium und Militär – entmint wurden.“

Dnr-online.ru: In der DVR läuft der Prozess der Ausgabe von humanitärer Hilfe an sozial gefährdete Kategorien von Bürgern. Darüber berichtete in einem Interview der Vorsitzende des staatlichen Komitees für humanitäre Sicherheit Oleg Beresowoj. „In der Republik läuft die Ausarbeitung eines Kontrollsystems für die Ausgabe von humanitärer Hilfe. Derzeit sind die Kontrollorgane ausreichend, das sind das Innenministerium, die Staatsanwaltschaft, verschiedene Aufsichtsorgane. Der Erlass des Oberhaupts der DVR Nr. 58 vom 20.4.15 hat auch die Rechenschaftslegung über die Verteilung humanitärer Güter geregelt“, sagte Oleg Beresowoj. Er sagte auch, dass in einigen Bezirken die Zahl der sozial gefährdeten Bürger 20.000 bis 30.000 beträgt, eine solche große Zahl von Bürgen zu versorgen ist recht schwierig, aber das Programm zur Ausgabe humanitärer Hilfe ist ausgearbeitet und alle bedürftigen Einwohner der DVR werden berücksichtigt werden.

Dnr-online.ru: In der DVR geht der Wiederaufbau der Wohnobjekte weiter, die durch die Kämpfe zerstört wurden. Der Leiter der Administration des Oberhaupts der DVR Maxim Leschtschenko berichtete darüber während einer Arbeitsreise nach Gorlowka. „Ein grundsätzlicher Wiederaufbau des Wohnfonds ist derzeit bisher nicht möglich, auf Grund dessen, dass es keine Mittel zum Kauf aller nötigen Baumaterialien gibt. Aber Reparaturarbeiten, die die Verglasung, die Reparatur von Dächern usw. einschließen, werden ausgeführt werden. Zement und Schiefer wird zurzeit in Amwrosiewka produziert, eine zweite Fabrik beginnt ihre Arbeit. Beim Glas wird die Situation dadurch erschwert, dass es auf dem Territorium der Republik keine Glasfabrik gibt. Wir werden diese Frage mit Hilfe der RF lösen, die Glas im Rahmen der humanitären Hilfe zur Verfügung stellt. Innerhalb der Sommerperiode sollten die Arbeiten an der Verglasung abgeschlossen sein“, sagte Maxim Leschtschenko. Er berichtete auch über die Verfügbarkeit von Baumaterialien für den Wiederaufbau von „weichen“ Dächern von Wohngebäuden: „Im Koordinationszentrum für den Wiederaufbau ist Dachpappe vorrätig, es ist möglich, dort Bedarf anzumelden und das Material zu erhalten. Für Schieferdächer ist es etwas schwieriger, aber auch diese Frage wird gelöst werden. Die Leitung der Stadt muss möglichst schnell die notwendigen Materialien in ihre Bedarfsmeldungen einfügen.“

Lug-info.com: Die Arbeiter der kommunalen Betriebe von Perwomajsk haben die Gasleitung repariert, die heute Morgen durch Artilleriebeschuss von Seiten der Kiewer Truppen beschädigt wurde, teilte das Zivilschutzministerium der LVR mit. „Um 4:20 Uhr wurde die Stadt Perwomajsk mit Artillerie beschossen. In der Makarenkostraße wurde das Dach eines zweistöckigen Hauses getroffen. Das Dach wurde beschädigt. Durch Splitter wurde eine Niedrigdruckgasleitung mit einem Durchmesser von 100mm beschädigt. Die Gaswerke haben das Leck geschlossen.“ Außerdem wurden drei weitere Häuser teilweise zerstört. Um 6:30 Uhr waren einige Verbraucher wegen des Ausfalls einer Unterstation kurzzeitig ohne Strom.

Dnr-online.ru: Während eines gemeinsamen Arbeitsbesuchs des Oberhaupts der DVR Alexandr Sachartschenko und des Leiters der Administration des Oberhaupts der DVR Maxim Leschtschenko in Gorlowka, warfen Einwohner der Stadt Fragen auf, die die Gas- und Wasserversorgung betreffen. Maxim Letschtschenko berichtete über die Verhandlungen, die mit der ukrainischen Seite zu diesen Fragen geführt werden. „Bei den Minsker Verhandlungen wurde die Frage der Reparatur der Hauptwasserleitungen, die Wasser vom Territorium der Ukraine auf das Territorium der DVR liefern, aufgeworfen. Zurzeit gibt es erste Hinweise darauf, dass dieses Problem erörtert werden wird. Zuvor wollte das offizielle Kiew diese Fragen nicht einmal besprechen. Dabei lässt die ukrainische Regierung auch Städte ohne Wasserversorgung, die sich auf dem Territorium der Ukraine befinden, solche wie Krasnoarmejsk und Mariupol. Dennoch ist es unserer Gruppe gelungen, die soziale Wichtigkeit dieser Frage deutlich zu machen. Diese Momente werden zurzeit im Verhandlungsprozess in Minsk erörtert“, teilte Leschtschenko mit. Nach seinen Worten wird das Problem der Gasversorgung einiger Orte der DVR auch in die Minsker Verhandlungen eingebracht werden.

Nachmittags:

Dan-news.info: „Die Intensität der Beschüsse durch die ukrainische Seite betrug in den letzten 24 Stunden 13 Fälle von Verletzung des Regimes der Feuereinstellung“, teilte das Verteidigungsministerium der DVR mit. Gemäß den Angaben des Ministeriums haben die ukrainischen Streitkräfte auf das Territorium der DVR 60 Artilleriegeschosse des Kalibers 82 und 120 mm abgeschossen, es wurden auch andere Schusswaffen verwendet. Beschossen wurden Donezk (Stadtteil Trudowskije und der Flughafen), Gorlowka, Staromichajlowka, Spartak und Schirokino. Als Folge des Beschusses von Gorlowka starb ein ziviler Einwohner.

De.sputniknews.com: Saudi-Arabien, Katar und die Türkei haben sich laut Julian Assange bereits 2012 insgeheim darauf verständigt, den syrischen Staatschef Baschar al-Assad zu stürzen. Damit kommentierte der mit internationalem Haftbefehl gesuchte investigative Journalist aus Australien die jüngsten Veröffentlichungen seiner Enthüllungsplattform WikiLeaks. WikiLeaks hatte 19. Juni 2015 mehr als 70.000 vertrauliche Unterlagen des saudischen Außenministeriums veröffentlicht. Unter anderem wurden geheime Depeschen des Außenministeriums, Berichte des Innenministeriums und des Geheimdienstes publik. „Aus den geheimen Dokumenten geht hervor, dass Saudi-Arabien, Katar und die Türkei bereits 2012 in einem Geheimpakt einen Sturz der syrischen Regierung vereinbart haben“, sagte Assange in einem Interview des russischen TV-Senders Rossija 1. „Auch die USA, Frankreich und Großbritannien haben dabei tatkräftig mitgewirkt.“ Laut Assange operieren US-Verbündete im Nahen Osten immer „selbständiger und aggressiver“. „Saudi-Arabien galt schon immer Amerikas kleiner Hund im Nahen Osten. Aber manchmal ist der Hund groß genug, um sein Herrchen hinter sich herzuziehen.“
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Dan-news.info: Abgeordnete des Volkssowjets der DVR haben gemeinsam mit Freiwilligen eine Fotoausstellung „Eine Brücke zwischen Städten und Jahren“ organisiert, die in Donezk auf dem Puschkin-Boulevard eröffnet wurde. Die Fotoausstellung zieht Parallelen zwischen Ereignissen im Großen Vaterländischen Krieg und den Kämpfen im Donbass, die heute stattfinden. Darüber berichtete der Abgeordnete des Volkssowjets Wiktor Neer „Die Bewegung „Swobodnyj Donbass“ organisiert eine Reihe Fotoausstellungen. Vor kurzem fand eine Ausstellung statt, die den Kriegsverbrechen des Kiewer Regimes gewidmet war. Heute werden Fotos der Verteidiger der Festung Brest während des Großen Vaterländischen Kriegs und Fotos, die Kriegskorrespondenten während der Kämpfe in Slawjansk aufgenommen haben, vorgestellt. Ich bin überzeugt, dass wir in naher Zukunft eine weitere Fotoausstellung durchführen werden, die unserem Sieg gewidmet sein wird! Die Siegesparade in Donezk wird es auf jeden Fall geben“, sagte Wiktor Neer. Seine Meinung bezüglich der Ausstellung „Eine Brücke zwischen Städten und Jahren“ äußerte auch der Freiwillige Jewgenij Galyschki: „Heute nehme ich an einer Ausstellung teil, die den historischen Parallelen zwischen den tragischen Ereignissen und Großen Vaterländischen Kriegs und denen, die heute im Donbass geschehen, gewidmet ist. Die verbrecherische ukrainische Regierung handelt mit faschistischem Terror gegen die Zivilbevölkerung, begeht regelmäßig Kriegsverbrechen, achtet in keiner Weise die Menschenwürde, führt sich unmittelbar wie Faschisten auf“, sagte er.

Novorosinform.org: Der „Elektromaidan“ verläuft planmäßig: Die Polizei verspricht, Jerewan zu räumen, die Demonstranten wurden mit Knüppeln ausgerüstet. Wie in Kiew im Jahr 2013 wurden auch in Jerewan die „Demonstranten“ ausgerüstet und schwangen demonstrativ hölzerne Knüppel.. Darüber berichtete der Leiter der Polizeibehörde der Stadt, Oberst Walerij Ossipjan. Nach seinen Worten wurde „dieser Gesetzesverstoß durch den Pressedienst der armenischen Polizei gefilmt“, die Aufnahme wurde als Beweismaterial vorgelegt. Darüber hinaus erklärte Ossipjan, dass die Täter noch nicht identifiziert wurden. Nach Ansicht des stellvertretenden Leiters der hauptstädtischen Polizei verhalten sich einige Massenmedien parteiisch und voreingenommen, indem sie von diesem Fakt nicht berichten, meldet TASS. Als Reaktion darauf werde, wie „RIA Nowosti“ mit Bezug auf Ossipjan berichtet, „die Polizei alle gesetzlichen Mittel einsetzen, damit die öffentliche Ordnung auf dem Bagramjan-Prospekt wieder hergestellt wird und die Rechtsverletzer bestraft werden“. Auf die Frage, warum er eine solche Aussage jetzt treffe, nachdem die Sicherheitskräfte sechs Tage in Folge nicht eingegriffen haben, sagte Ossipjan, dass der Präsident des Landes am Vortag eine Erklärung abgegeben habe, die nach Ansicht der Polizei einen Sieg der Protestierenden darstellte.
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De.sputniknews.com: Die Nato wagt keinen Angriff auf Russland, nicht weil das Bündnis friedliebend ist, sondern weil Russland Atomwaffen hat – damit kommentierte Alexej Puschkow, Chef des Auswärtigen Ausschusses der Staatsduma (russisches Parlamentsunterhaus), die jüngsten Äußerungen von US-Diplomat Michael McFaul. McFaul, einst amerikanischer Botschafter in Moskau, hatte auf Twitter geschrieben, dass die Nato „nie in Russland eingreifen“ würde. Es sei nicht die Friedensliebe des Bündnisses, sondern die russischen Atomwaffen, die die Nato von einem Angriff abhalten, twitterte Puschkow. „Nicht die Friedensliebe der Nato, sondern unsere Atomwaffen sind der einzige Grund, warum die Nato Russland nicht angreifen wird. Jugoslawien, der Irak und Libyen hatten keine (Atomwaffen – Red.) gehabt.“ Die USA und die Nato haben seit Beginn der Ukraine-Krise im vergangenen Jahr ihre militärischen Aktivitäten in Osteuropa deutlich verstärkt. In der vergangenen Woche  kündigte Pentagon-Chef Ashton Carter an, dass die USA in mehreren europäischen Staaten, darunter auch in Deutschland, 250 Kampfpanzer aufstellen würden. Laut dem amerikanischen Nato-Botschafter Douglas Lute sollen insgesamt mehr als eintausend Kampffahrzeuge verschiedenen Typs nach Europa geschickt werden.

Dan-news.info: Die Stadtverwaltung von Gorlowka bestätigte den Tod eines zivilen Einwohners durch den Beschuss von Seiten der ukrainischen Streitkräfte. „Die Leiche wurde vor einer Stunde in die Leichenhalle gebracht.“ Nach Aussagen der Stadtverwaltung ist der Tote ein 1955 geborener Mann, ein Einwohner der Siedlung am Bergwerk 6/7 im Nikitowskij-Bezirk. Der stellvertretende Leiter der Stadtverwaltung Gorlowkas zu Fragen innerer Politik Maxim Juschtschenko erklärte, dass die Tragödie in der Folge eines direkten Treffers auf ein Haus geschah, der Besitzer starb. „Der Beschuss kam wahrscheinlich aus Richtung Dsershinsk (eine Stadt in der Nähe von Gorlowka, die von den ukrainischen Streitkräften besetzt ist).“ Der Beschuss dauerte von 18:30 Uhr am 27.6. bis 07:00 am 28. Juni. „Zurzeit sind aus Richtung des Nikitowskij-Bezirks auch Explosionen zu hören, der Beschuss wird manchmal eingestellt, dann wieder aufgenommen.“

De.sputniknews.com: Eine Werbeagentur in Omsk hat die Sanktionen, die die USA und die Europäische Union gegen Russland verhängt haben, auf Toilettenpapier gedruckt. Die Organisatoren der Aktion „Unsere Antwort“ verkaufen das Papier per Internet. Einige Rollen schickten sie gratis an die Botschaften westlicher Staaten. Kyrill Kolassin, einer der Autoren, teilte der örtlichen Zeitung Ngs55 mit, er sei bereits nach den ersten westlichen Sanktionen im vergangenen Jahr auf diese Idee gekommen. Nachdem die EU im Juni ihre Sanktionen verhängt hatte, habe man 1000 Rollen Toilettenpapier mit englischen Sanktionstexten bedruckt. Das Ziel sei, den außenpolitischen Kurs der Regierung in Moskau zu unterstützen und die Verachtung gegenüber dem Vorgehen des Westens zu demonstrieren. Das Papier wird per Internet zu einem Preis von umgerechnet rund acht Euro pro Rolle angeboten. Auf der Verpackung sind Portraits westlicher Politiker abgebildet. Pakete mit Sanktions-Klopapier wurden zudem an die Botschaften der USA, Deutschlands und Großbritanniens haben verschickt.
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Dan-news.info: Mitteilungen des stellvertretenden Kommandeurs der Milizen der DVR Eduard Basurin (Zusammenfassung mehrerer Meldungen) Die Aufklärung der DVR stellt weiterhin die Verlagerung von Militärtechnik und Personal der ukrainischen Streitkräfte fest. „Es wurde die Verlagerung von fünf Grad-Systemen von Dobropolje durch Krasnoarmejsk nach Südosten Richtung Kurachowo (etwa 30 km von Donezk) festgestellt. Außerdem wurde auf dem Gebiet einer Tongrube in Nikolajewka eine Feuerposition eines SAU-Artilleriesystems entdeckt.“ Nach den Worten Basurins beschießen die ukrainischen Truppen weiterhin die Ortschaften der Republik, vor allem am Abend. „Aber die Milizen der DVR halten sich weiterhin zurück und reagieren nicht auf die Provokationen der Straftruppen“, unterstrich er. „Nach Informationen unserer Aufklärung wurde der Kommandeur der Granatbatterie, nachdem er den verbrecherischen Befehls des Brigadekommandos über die Eröffnung des Feuers auf Gorlowka ausgeführt hatte, mit dem Ziel, seine Mitwirkung bei dem genannten Verbrechen zu verdecken, im Nachhinein in den Urlaub geschickt.“

De.sputniknews.com: Petro Porschenko hat die Ukrainer als eine „einmalige politische Nation“ bezeichnet. Laut dem Staatschef haben die Revolutionen der letzten Jahre und die Freiwilligenbataillone die Ukraine zu dieser „Einmaligkeit“ verholfen. Die Jugendlichen hätten dabei die entscheidende Rolle gespielt, sagte Poroschenko am Sonntag anlässlich des Tages des ukrainischen Jugendtages. Es seien junge Leute gewesen, die „sich als erste zur Verteidigung des Vaterlandes erhoben“ und das „Herzstück der Freiwilligenbataillone“ gebildet hätten, als die Armee noch in Trümmern gelegen habe. „Die Studentenrevolution (1990), die orange Revolution (2004) und die Revolution der Würde (2014) haben unser Land bis zur Unkenntlichkeit geändert und im postsowjetischen Raum die einmalige politische ukrainische Nation deutlich gekennzeichnet“, sagte Poroschenko nach Angaben seines Presseamtes.

Abends:

De.sputniknews.com: Die USS Laboon ist am Sonntag im georgischen Schwarzmeer-Hafen Batumi vor Anker gegangen. Gemeinsam mit dem Küstenschutz des Kaukasus-States wird der amerikanische Lenkwaffenzerstörer Übungen abhalten. Die Regierung in Tiflis lobte den Besuch des US-Kriegsschiffes als Beitrag zur Freundschaft zwischen beiden Staaten. Die amerikanische Botschaft in Georgien bestätigte, dass die USS Laboon an Übungen teilnehmen werde. Der Besuch des Zerstörers solle die Beziehungen der Vereinigten Staaten „mit Verbündeten und Partnern“ stärken, hieß es. Vor dem Hintergrund der Ukraine-Krise hat die Nato ihre militärischen Aktivitäten an Russlands Grenzen deutlich verstärkt. Schiffe der Allianz lösen sich regelmäßig im Schwarzen Meer ab. Im März hat dort ein Nato-Marineverband des Bündnisses eine Artillerieübung abgehalten.

News-front.info: Interview mit einem Widerstandskämpfer mit dem Codenamen «Bruder»: Jeden Abend sehen wir es: Das Minsker Abkommen funktioniert nicht „Als in der Nähe meines Hauses eine Granate einschlug und ich meinen Sohn in den Bunker gebracht habe. Dann ging ich los, um zu kämpfen. Hier steht mein Haus, aber ich kann dort nicht leben. Nur zwei Monate ging mein Sohn in die Schule, die restliche Zeit hatte er keine Möglichkeit, die Schule zu besuchen. Er lernte zu kämpfen. Wofür ist das denn?”

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Ein Gedanke zu “Presseschau vom 28.06.2015

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