Presseschau vom 24.05.2015

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen ostukrainischen Volksrepubliken in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und andere ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe.

Abends/nachts

Newdonbass.su: In einer Videobotschaft haben sich die Kommandeure der Brigade “Prisrak” an die Öffentlichkeit gewandt:
Ihre Sprecher sind:
Jury Schewtschenko – Stabschef von “Prisrak” (und heute Nacht zum Kommandeur der Brigade ernannt)
Pjotr Birjukow – Stellvertreter des Brigadekommandeurs und zuständig für die Ausbildung und Vorbereitung auf den Kampf, Kommandeur der Kommunistischen Abteilung (heute Nacht zum ersten Stellvertreter des Kommandeurs der Brigade ernannt)
Alexej Markow – Stellvertreter des Kommandeurs und zuständig für die Rückwärtigen Dienste, Kommissar der Kommunistischen Abteilung
Sie bestätigen darin den Tod Mosgowois, warnen vor übereilter Vorverurteilung und Spekulationen zu den Auftraggebern und erklären die Bereitschaft der Brigade, die Ermittler bei der Aufklärung des Mordes, bei dem nicht nur die Kämpfer der Brigade “Prisrak”, sondern auch Zivilisten getötet wurden, in vollem Umfang zu unterstützen. Die Blogger im Internet forderten sie auf, nicht die entstehenden und von Kiew forcierten Spekulationen weiterzuverbreiten, die nur zur Aussaat von Zwist und Hass innerhalb der LVR dienen.
Außerdem versicherten sie, dass die Brigade, die bisher treu zu ihrem Kommandeur Mosgowoi stand, sich auch von diesem feigen Mord nicht einschüchtern lässt und ihre Aufgaben wie bisher erledigen wird, das Vermächtnis ihres legendären Kommandeurs erfüllend.
Den Bewohnern der Ukraine versprechen sie, dass sie kommen werden, nicht als Sieger, sondern als Befreier.

Dnr-news.com: Eine Information mit detaillierter Beschreibung des Vorgefallenen und mit der Beteuerung, dass sie Alexej Mosgowoi umgebracht haben, legten über das Soziale Netzwerk die Guerillakämpfer der Gruppe „Teni“ (= „Schatten“, ukrainische Guerillakämpfer, verantwortlich für die Folterung und bestialische Hinrichtung zahlreicher Volksmilizionäre – Anm. d. Übers.) offen.
Der Leiter der Gruppe Alexander Gladky veröffentlichte auf seiner Facebook-Seite eine entsprechende Erklärung.
„Mosgowoi wurde per Fernzünder von zwei Sprengsätzen MON 50 um 18:48 Uhr in der Nähe des Ortes Michailowka auf der Autobahn Perewalsk – Lugansk in die Luft gejagt. Durch die Sprengung starben mit Mosgowoi noch drei Leute, weitere drei haben wir mit zwei AK 7,62mm erledigt“, schrieb Gladky.
Darüber hinaus führt Gladky Zitate der angeblich direkt am Mord Beteiligten auf, die Einzelheiten berichten…

Vormittags:

Rusvesna.su: Das Mitglied des russischen Staatsduma-Ausschusses für Verteidigung Franz Klintsevich glaubt, dass der Mord an dem Kommandeur der Brigade „Prisrak“ der Volksrepublik Lugansk Alexei Mosgowoi die Handschrift von westlichen Geheimdiensten, vor allem Amerikaner trägt.
Der Mord an dem Brigadekommandeur wurde „besonders laut“ begangen, um Angst und Unsicherheit zu säen; darin wird das Handeln westlicher Geheimdienste spürbar“, sagte Klintsevich…
„Für den Fachmann ist es offensichtlich, dass der Mord an dem Kommandeur der Brigade“Prisrak“ die Handschrift von westlichen Geheimdiensten, vor allem der Amerikaner, trägt. Der gleiche Stil, die gleichen Methoden. Es ging nicht nur darum, eine der Schlüsselfiguren in der Verteidigung der LVR zu beseitigen. Dies wurde absichtlich laut getan, mit viel Aufsehen, um Angst und Unsicherheit zu säen“, sagte Klintsevich Reportern.
Seiner Meinung nach haben die „westlichen Freunde“ den ukrainischen Militärs plausibel erklärt, dass bei einer direkten militärischen Konfrontation mit der Volksmiliz „ihre Chancen gleich Null sind und deswegen wurde beschlossen, auf Terror zu setzen.“

Dan-news.info: „In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Truppen 36 mal Ortschaften der DVR beschossen. Im Moment werden die Informationen über Verluste unter der Zivilbevölkerung und den Milizen geprüft“, teilte das Verteidigungsministerium der DVR mit.
Nach Angaben des Ministeriums wurde das Territorium der DVR 17 mal mit Granatwerfern beschossen, zweimal mit gepanzerter Militärtechnik. Es wurde ein Beschuss mit Panzerwaffe, vier mit Abwehrgeschützen und 12 mit anderen Schusswaffen festgestellt.
Beschossen wurden Donzek (das Gebiet des Flughafens), Gorlowka, Jasinowataja, Dokutschajewsk, Jelenowka, Tawritscheskoje, Schirokino, Spartak, Shabitschewo, Kalinowka, Sansharowka, Nishneje Losowoje und Staromichajlowka.

Gefunden auf der Facebook-Seite von Alexej Markow: Die Videoansprache der kommunistischen Freiwilligen an die Unterstützer im Ausland (mit englischen Untertiteln)

Dan-news.info: Die kommunalen Dienste von Donezk konnten wegen eines weiteren Beschusses von Seiten der ukrainischen Truppen bisher nicht die Stromversorgung der Donezker Filterstation reparieren, teilte das Bürgermeisteramt der Hauptstadt mit.
„Gestern, am 23. Mai, haben Spezialisten der Elektrobetriebe arbeiten zur Herstellung der Stromversorgung an der Donezker Filterstation begonnen. In Zusammenhang mit einem weiteren Beschuss von Seiten der ukrainischen Streitkräfte wurden die Arbeiten nicht beendet. Heute, am 24. Mai, werden die Arbeiten fortgesetzt.“
Das Bürgermeisteramt fügte hinzu, dass um die stabile Wasserversorgung zu sichern, die Wasserwerke Wasser aus der Werchnekalmisskij-Filterstation verwenden werden.

De.sputniknews.com: Die Hackergruppe CyberBerkut hat Unterlagen veröffentlicht, die nachweisen sollen, dass die ukrainische Regierung kein Geld mehr hat und die Staatschulden nicht weiter bedienen kann. Die Unterlagen sollen aus den Computern des Finanzministeriums in Kiew stammen.
Die veröffentlichten Unterlagen geben über die Struktur der ukrainischen Staatschulden, Bedienungskosten und Tilgungstermine Aufschluss und zeugen nach der Einschätzung der Hacker von einem „Finanz- und Wirtschaftsdesaster“ und einem „ukrainischen Default“. „Aus den von uns gewonnenen Dokumenten kann sich jeder darüber informieren, wohin die Junta (ukrainische Regierung – Red.) unser Land getrieben hat“, kommentierte CyberBerkut. „Die Staatsfinanzen sind schon bankrott. Als nächste werden kommerzielle Unternehmen und einfache Bürger pleite.“
CyberBerkut war kurz nach der Auflösung der Spezialeinheit „Berkut“ der ukrainischen Polizei entstanden. Die Mitglieder der Hackergruppe sind bisher anonym. CyberBekut sieht ihr Ziel darin, „der Ukraine beim Verteidigen ihrer Unabhängigkeit vor der militärischen Aggression des Westens zu helfen“.
Das ukrainische Parlament hatte in dieser Woche ein Gesetz verabschiedet, der der Regierung erlaubt, die Rückzahlung der fälligen Auslandsschulden einseitig auszusetzen. Damit wurde der gesetzliche Rahmen für eine Bankrotterklärung geschaffen. Wie es aus der Präsidentenpartei „Block Pjotr Poroschenko“ hieß, wird die Regierung ein „technisches Default“ erklären, sollten die Kreditgeber nicht in eine Umschuldung zu den ukrainischen Bedingungen einwilligen. Die neue Gesetzeslage soll dabei die Regierung vor Gerichtsklagen der Gläubiger schützen.

Nachmittags:

Lug-info.com: Friedliche Einwohner wurden Opfer des Beschusses des Fahrzeugs, als dessen Folge Alexej Mosgowoi getötet wurde. Dies berichtete der Leiter der Ermittlungsabteilung der Leitung der Generalstaatsanwaltschaft der LVR Leonid Tkatschenko.
Der Kommandeur des 4. Bataillons der Territorialverteilung der Volksmiliz der LVR Alexej Mosgowoi wurde gestern Abend durch einen Angriff vermutlich von einer Diversions- und Erkundungsgruppe getötet.
Die Ermittlungsgruppen des Generalstaatsanwaltschaft, des Innenministeriums und der Staatsanwaltschaft der Perewalskij-Bezirks, die am Ort des Geschehens eintraffen, stellen fest, dass das Fahrzeug Mosgowois sich aus Altschewsk nach Lugansk bewegte. Am alten Checkpoint im Gebiet von Michajlowka im Perewalskij-Bezirk wurde ca. um 17:40-17:45 ein explosives Objekt gezündet. Danach wurde das Feuer aus Maschinengewehren auf das Fahrzeug eröffnet.
„Es wurde festgestellt, das Mosgowoi, seine zwei Wachen, die Pressesekretärin starben“, sagte Tkatschenko.
Unter Feuer gerieten auch zwei anderen Fahrzeuge, in denen sich Zivilisten befanden.
„Ein ziviler Volkswagen-Transporter, der Fahrer starb im Perewalsker Krankenhaus, der Passagier starb vor Ort“, sagte der Vertreter der Generalstaatsanwaltschaft.
Auf diese Weise wurden sieben Menschen Opfer des Angriffs, zwei von ihnen hatten keine Verbindung zur Volksmiliz und zum Bataillon von Mosgowoi“, unterstrich Tkatscheko.
Es wurde auch festgestellt, dass mindestens drei Personen mit Maschinengewehren schossen.
Es wurde ein Strafverfahren eröffnet, die Ermittlungen sind unter der Kontrolle des Generalstaatsanwaltschaft und des Oberhaupts der LVR.
Die Ermittlung arbeitet an verschiedenen Versionen des Geschehens, darunter auch das Handeln einer Kiewer Diversionsgruppe.
Zuvor hatten die ukrainische Diversionseinheit „Teni“ die Verantwortung für den Mord an Mosgowoi übernommen.
„Diese Version wird in Betracht gezogen, auf jeden Fall“, sagte Tkatschenko. „Aber mit dem gleichen Erfolg können auch „Ajdar“ und „Asow“ die Verantwortung übernehmen.
„ „Teni kann das auf sich nehmen. Es werden aber alle Versionen überprüft“.

Ria.ru: Der bevollmächtigte Vertreter der selbst ausgerufenen DVR Denis Puschilin hält den Mord an Alexej Mosgowoi für eine Provokation Kiews, die darauf gerichtet ist, die Situation im Donbass „von innen zu unterminieren“.
„Dies ist ein zielgerichteter Versuch, die Situation von innen zu unterminieren. Wir wissen alle, dass es keine einfachen Beziehungen zwischen der Führung der Republik und dem Kommandeur der Brigade Mosgowoi gab. Dennoch fanden sie immer eine gemeinsame Sprache und es wäre natürlich nicht zielführend, zu solchen Methoden einer Lösung zu greifen. Dies würde sich gegen die Führung von Lugansk richten, niemand käme daran vorbei“, erklärte Puschilin Ria Nowosti als Antwort auf die Bitte die Erklärung des Vertreters der Administration des Präsidenten der Ukraine zu Fragen der bewaffneten Operation im Donbass Alexandr Motusjanik zu kommentieren.
Am Sonntag erklärte Moutsjanik, dass der Mord an Mosgowoi eine Sache einer „nicht bestimmten Diversionsgruppe“ sei „und dies nicht das erste Mal ist, dass in der Folge einer Neuaufteilung der Einflusssphären“ die Führung der Milizen im Donbass sterben.
„Natürlich ist das eine bewusste, geplante Provokation, die uns von den Minsker Vereinbarungen wegschiebt“, fügte Puschilin hinzu.
Nach seien Worten versucht man in den selbst ausgerufenen Republiken „mit allen Kräften“ „die Situation auf politischem Weg zu lösen“. „Wir bemühen uns zu den Minsker Vereinbarungen zurückzuführen. Aber von Seite der Ukraine unterminiert der Mord an einer bedeutenden Persönlichkeit, des legendären Kommandeurs Mosgowoi diese Situation und stellt den brüchigen Waffenstillstand in Frage“, unterstrich der Bevollmächtigte der DVR.

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden vier mal das Regime der Feuereinstellung verletzt, teilte die Volksmiliz der LVR mit.
Aus Richtung Stschastje wurden sechs Schüsse mit einem Granatwerfer des Kaliber 120 mm auf das Dort Weselaja Gora abgegeben.
Sechs Schüsse mit Panzerwaffen wurden aus Richtung Staniza Lauganskaja auf das Gebiet des Denkmals des Fürsten Igor abgegeben.
20 Artillerieschüsse wurden auf das Gebiet der Eisenbahnbrücke bei Staniza Luganskaja abgegeben.
Fünf Schüsse mit Granatwerfern des Kaliber 120 mm wurden auf das Gebiet „Lastotschkino Gnesdo“ abgegeben.
„Verluste und Zerstörungen gab es nicht“, fügte die Volksmiliz hinzu.

Dan-news.info: Pressekonferenz des stellvertretenden Kommandeurs der Milizen der DVR Eduard Basurin (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
„Nach Informationen unserer Aufklärungsagentur sind auf dem Territorium der Oblaste Donezk und Lugansk, die von den Okkupationstruppen besetzt sind, 85 Diversionsgruppen verschiedener Stärke gebildet worden. Neunzehn von ihnen sind völlig aus ausländischen Bürgern und aktiven Soldaten der Spezialkräften aus Europa, den USA sowie Georgien und dem Baltikum zusammengesetzt, die gut russisch sprechen.“
Basurin erklärte, dass die Verwendung von russischsprachigen Diversanten „bedingt ist durch die Planung von terroristischen Aktionen in der Uniform von russischen Soldaten, nicht nur auf dem Territorium der Republiken, sondern auch in den Ortschaften der Oblaste Donezk und Lugansk, die derzeit unter der Kontrolle Kiews stehen“.
Nach den Worten Basurins sind die ukrainischen Diversions- und Erkundungsgruppen im Rahmen neuer Direktiven der Strafoperationen gebildet worden, die unter dem Druck der westlichen Berater Kiews ausgearbeitet wurden. „Ihre Hauptbesonderheit ist die Konzentration der grundlegenden Kräfte auf die Zerstörung der Transport-, Wirtschafts- und sozialen Infrastruktur der DVR und der LVR sowie auf die Liquidierung des Kommandos unserer militärischen Abteilungen und die Schaffung einer Atmosphäre der Angst in den Ortschaften der Republiken durch Terroraktionen und Sabotage.
„Etwa um 18 Uhr am 23. Mai ist auf neutralem Territorium 1,5 km von Gorlowka ein Angriff einer ukrainischen Diversions- und Erkundungsgruppe auf den russischen Vertreter im Gemeinsamen Zentrum für Kontrolle und Koordination den General Lenzow erfolgt“, sagte Basurin.
Nach Informationen des Verteidigungsministeriums der DVR entdeckten die Beobachter des Gemeinsamen Zentrums während der Inspektionen eine beträchtliche Anzahl ukrainischer schwerer Waffen in der Nähe der Kontaktlinie, die gemäß den Minsker Vereinbarungen hätten abgezogen werden müssen.
„Zur Verhinderung der Inspektionstätigkeit wurde durch eine ukrainische Diversionsgruppe das Feuer mit Maschinengewehren auf das Auto der Beobachtergruppe des Gemeinsamen Zentrums eröffnet. Nur durch Zufall sind sie am Leben geblieben.“
Der stellvertretende Kommandeur sagte, dass die Gruppe Lenzows etwa zur gleichen Zeit beschossen wurde, in der auch der Anschlag auf den Kommandeur des 4. Bataillons der Territorialverteidigung der LVR Alexej Mosgowoi erfolgt. Mosgowoi, drei seiner Wachen, die Pressesekretärin und zwei Zivilisten starben gestern im Perewalskij-Bezirk der LVR.
Die Verluste der Milizen der DVR in den letzten 24 Stunden betragen zwei Tote und zwei Verletzte.
„Wir haben die Programme der Kampfvorbereitung unserer Abteilungen wesentlich verändert und legen die grundlegende Aufmerksamkeit auf die Durchführung schneller Antidiversionsoperationen in der Frontzone in enger Zusammenarbeit mit Spezialabteilungen der Sicherheitsorgane und des Innenministeriums der Republik“, sagte Basurin.
„Es wird eine Zusammenarbeit rund um die Uhr mit Spezialdiensten der LVR organisiert“, fügte er hinzu. „Es gibt schon recht gute Ergebnisse dieser Arbeit, darunter auch die Festnahme von Personen, die für ukrainische Spezialdienste arbeiten und uns jetzt wertvolle operative Informationen geben.“
Der Tod des Kommandeurs der Volksmiliz der LVR Alexej Mosgowoi ist ein großer Verlust für die Verteidigung der Volksrepubliken des Donbass.
„Der Verlust von Alexej Mosgowoi für der Verteidigungsfähigkeit der LVR und der DVR ohne Zweifel einen erheblichen Schaden zu, wofür Kiew und seinen Straftruppen die Verantwortung tragen müssen.“
Basurin erinnerte daran, dass das Bataillon der Territorialverteidigung, das Mosgowoi kommandierte, „eines der kampffähigsten ist und für seine höchste Effektivität bei der Verteidigung der Unabhängigkeit unserer Republiken während der Kampfhandlungen bekannt ist“.

Rusvesna.su: Die Generalstaatsanwaltschaft der LVR erklärte, dass die Hauptversion der Ermittler ist, dass der Terroranschlag gegen Mosgowoi von einer ukrainischen Diversantengruppe.
Im Moment sind alle Kräfte der Strafverfolgungsbehörden in Lugansk auf die Morduntersuchung konzentriert.
Polizei und Ermittler sind auf der Suche nach den Menschen, die den Angriff verübt haben. Während der Untersuchung des Tatorts wurde festgestellt, dass Mosgowoi, zwei seiner Wachen, die Pressesprecherin und der Fahrer getötet worden waren.
Darüber hinaus gerieten zwei Fahrzeuge von Zivilisten unter Feuer. Der Fahrer eines Fahrzeugs starb im städtischen Krankenhaus Perevalsk. Die Beifahrerin starb am Tatort.
Es wird darauf hingewiesen, dass der Mann und die Frau ein Ehepaar waren. Die Tote war hochschwanger…
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Lug-info.com: Die ukrainischen Truppen haben in der zweiten Tageshälfte den Fußgängerpassierpunkt auf das Territorium der LVR über Staniza Luganskaja eröffnet. Darüber informierte der Kommandeur des Checkpoints der Volksmiliz an der alten Brücke und den Sewerskij Donez mit Codenamen „Terek“.
„Heute seit dem Morgen haben sie zuerst niemanden durchgelassen, aber dann begannen sie alle durchzulassen, wie zuvor. Die Nerven der Leute werden zerrüttet, aber sie lassen durch.
Nach seinen Worten beschossen die ukrainischen Truppen in der letzten Nacht wieder das Territorium des Checkpoints. Die Folgen des Beschusses stellten am Morgen Vertreter der OSZE-Mission fest.
„Nachts haben sie heftig mit schweren Panzern, Artillerie, Granatwerfern 120mm“geschossen“, sagte „Terek“. „Die OSZE-Vertreter sind heute selbst gekommen, haben die Folgen des gestrigen Beschusses fotografiert“.
Er sagte auch, dass die OSZE-Vertreter nichts dagegen hatten, dass auch die Medienvertreter die Folgen der Beschüsse feststellten.
„Ja, sie haben zugestimmt, sie haben die Idee unterstützt. Sie sagten zwar, dass sie nicht wissen, auf welche Weise, aber sie unterstützten die Idee“, sagte der Kommandeur.

De.sputniknews.com: Die ukrainische Kampfgruppe Teni hat sich zum Mordanschlag auf den prominenten Volkswehr-Kommandeur der abtrünnigen Region Lugansk, Alexej Mosgowoi, bekannt.
Es seien seine Kämpfer gewesen, die Mosgowois Auto am Samstag mit zwei ferngesteuerten Bomben in die Luft gesprengt haben, teilte Teni-Kommandeur Alexandr Gladky via Facebook mit. Er bestätigte, das Mosgowoi nach dem Bombenanschlag noch geatmet habe. Man habe ihm aus Maschinengewehren den Todesstoß gegeben. Im selben Statement forderte Teni-Chef von der Regierung in Kiew das auf Mosgowoi ausgesetzte Kopfgeld.

Dnr-online.ru: Während einer Pressekonferenz in Donezk sprach das Oberhaupt der DVR Alexandr Sachartschenko über die Pläne zum Wiederaufbau des Wohnungsfonds der DVR.
„Sobald die Wirtschaft der Republik garantiert arbeitet, sobald wir wissen, dass in diesem oder jenem Ort ein wieder aufgebautes Haus nicht wieder zerstört wird – dann werden wir den Wohnungsfonds wieder aufbauen. Im Moment haben wir für alle, deren Wohnung aus diesem oder jenem Grund zerstört ist, ein Komitee, das sich mit der Umsiedlung von Flüchtlingen beschäftigt. Praktisch alle Sanatorien und Hotels sind für die Umsiedlung dieser Menschen in Verwendung.
Teilweise läuft der Prozess des Wiederaufbaus schon, wie in Debalzewo. Dorthin wird Baumaterial gebracht, die Menschen bilden Arbeitsbrigaden und bauen die Häuser, die wiederaufgebaut werden können, langsam wieder auf.“
Sachartschenko teilte auch mit, „dass wir jede Situation bezüglich des Wiederaufbaus im privaten Sektor gesondert betrachten werden. Es kann zielführender sein, an einem Ort des privaten Sektors neun- oder fünfstöckige Häuser zu bauen. Alle Menschen, die ihre Häuser verloren haben, werden mit einer Wohnung versorgt. Wir werden entweder ihre Häuser wiederaufbauen oder sie bekommen Wohnungen in anderen Häusern.
Der Staat denkt darüber nach, ich möchte, dass die Einwohner der Republik sich dazu mit Verständnis verhalten. Gelder tauchen nicht irgendwo her auf, vergessen Sie nicht, dass noch Krieg ist. Sobald ein stabiler Frieden garantiert ist, und wir wissen werden, dass nichts uns daran hindern Häuser zu bauen, unsere Wohnung wiederaufzubauen, uns mit dem Straßenbau zu befassen. Dann werden alle Kräfte des Staates auf den Wiederaufbau eines friedlichen Lebens gerichtet. Bisher ist dieser Zeitpunkt nicht gekommen, wir werden die Objekte bauen und wiederaufbauen, die für das Leben notwendig sind und im weiteren nicht zerstört werden“, fügte Alexandr Sachartschenko hinzu.

De.sputniknews.com: Waleri Tschaly, Vize-Verwaltungschef des ukrainischen Präsidenten Pjotr Poroschenko, hat vier Länder der Europäischen Union genannt, die nach Angaben Kiews die Ratifizierung des EU-Assoziierungsabkommens mit der Ukraine hinauszögern.
Es seien Griechenland, Zypern, Italien und Österreich, die erst jetzt mit dem Ratifizierungsprozess beginnen, sagte Tschaly dem ukrainischen Fernsehsender „5 Kanal“. Kiew möchte, dass diese Staaten mit der Ratifizierung schneller fertig werden. Deshalb mache Kiew bei Kontakten auf höchster Ebene Druck.
„Wenn wir nicht auf höchster politischer Ebene mit jedem dieser Länder gearbeitet hätten, hätte es dieses glänzende Ergebnis gar nicht gegeben: 18 Länder, plus zwei Länder, wo das (Abkommen – Red.) dem Parlament vorliegt. In vier weiteren ist der Prozess schon im Gange. Die vier Staaten Griechenland, Zypern, Italien und Österreich beginnen diesen Prozess, aber wir möchten, dass das schneller geht“, äußerte Tschaly. Darüber habe Präsident Poroschenko bei seinen Treffen mit dem griechischen Premierminister und dem österreichischen Bundeskanzler gesprochen. Auch unterhalte Poroschenko Kontakt zu dem italienischen Premierminister.
Vor dem EU-Ostgipfel in Riga hatte der ukrainische Staatschef Poroschenko gesagt, dass vier EU-Länder die Ratifizierung des ukrainischen Assoziierungsabkommens hinauszögern würden.

Dnr-sovet.su: Der Vorsitzende des Volkssowjets der DVR Andrej Purgin erklärte, dass das Minsker Verhandlungsformat deshalb entstanden ist, weil am 11. Mai 2014 ein Referendum über den Status des Donbass stattgefunden hat und es für ein weiteres keine Notwendigkeit gibt.
„Wir haben den besonderen Status mit der Waffe in der Hand verteidigt. Wir haben ihn. Faktisch deshalb entstand das Minsker Format und die Minsker Vier. Wir brauchen kein Referendum. Wir hatten es am 11. Mai 2014“, sagte Purgin.
Zuvor hatte der Vorsitzende der Faktion „Block Petr Poroschnko“ Jurij Luzenko erklärt, dass im Herbst zusammen mit den Kommunalwahlen ein Referendum über die Staatsaufbau des Donbass erfolgen kann.

Abends:

Novorossia.su: Über tausend Menschen versammelten sich zu einer Trauerkundgebung im Gedenken an Alexej Mosgowoi in Altschewsk.
Vor das Gebäude der Stadtverwaltung auf dem Sowjetplatz waren heute etwa tausend Einwohnern gekommen. Ans Mikrofon treten abwechselnd Mitkämpfer, Verwandte und Freunden Mosgowois mit Worten der Anteilnahme und Trauer. Die Kommandeure der Brigade baten die Bevölkerung um Verzeihung dafür, dass sie Alexej Mosgowoi nicht beschützen konnten.

Rusvesna.su: In Odessa werden jeden Tag 6-8 Personen getötet, die der Untreue gegenüber dem Kiew-Regime verdächtigt werden.
Daten über die politischen Implikationen dieser Morde werden sorgfältig vertuscht und nicht weder von den Behörden oder den unter ihrer Kontrolle befindlichen Medien aufgedeckt. Und letztere gibt es in Odessa zuhauf.
Dies wurde von dem berühmten ukrainischen Politiker und Journalist Alik Vetrov erklärt, einem der Mitorganisatoren der „Volksrada Bessarabiens“, der gezwungen ist, sich wegen der Verfolgung des Regimes, versteckt zu halten…

Lug-info.com: Etwa 1000 Menschen nahmen heute an einer Trauerkundgebung im Gedenken an den getöteten Alexej Mosgowoi in Altschewsk teil.
Der Kommandeur des 4. Bataillons der Territorialverteidigung der Volksmiliz der LVR Alexej Mosgowoi war am Abend des 23. Mai tragisch umgekommen als Folge eines Angriffs, vermutlich einer Diversionsgruppe…
Vor den Versammelten trat auch die Leiterin der Stadtverwaltung Natalja Pjatkowa auf.
„Ich möchte ein weiteres Mal dem 4. Territorialbataillon der Volksmiliz der LVR die Dankbarkeit dafür ausdrücken, dass sie in schwierigen Zeiten die Stadt vor den ukrainischen Straftruppen verteidigt haben. In vielem gelang dies aufgrund des Muts und des Heldentums von Alexej Mosgwoi, der tragisch umgekommen ist. Ewiger Ruhm sei mit ihm! Ewiges Gedenken“, sagte sie.

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