Presseschau vom 19.04.2015

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news und novorosinform sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen ostukrainischen Volksrepubliken in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform) und andere ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe.

Vormittags:

Dan-news.info: In Donezk gab es heute Nacht einen direkten Treffer eines ukrainischen Geschosses auf dem Hof eines fünfstöckigen Wohnhauses, teilte heute der Pressedienst des Zivilschutzministeriums der DVR mit.
In der Folge wurden die Verglasung von 7 Fensterreihen und die Fassade des Wohnhauses beschädigt. Tote und Verletzte gab es nicht.
Im Ganzen verlief die Nacht in der Hauptstadt nach Einschätzung der Stadtverwaltung relativ ruhig. Auch um 8:30 morgen war die Situation ruhig.

Dan-news.info: Die Ortschaft Schirokino wurde in der Nacht intensiv von den Positionen des ukrainischen Strafbataillons „Asow“ aus beschossen, erfuhr DAN von einer informierten Quelle.
„Diese Nacht war es in Schirokino „heiß“. Kämpfer von „Asow“ beschossen intensiv die Positionen der Armee der DVR. In der Ortschaft explodierten mehr als 500 Geschosse. Wegen der Beschüsse war die OSZE gezwungen die Ortschaft zu verlassen, dort ist es nach wie vor unsicher“, sagte der Gesprächspartner der Agentur.
Er sagte, dass Vertreter der OSZE und des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination des Regimes der Feuereinstellung gemeinsam mit dem stellvertretenden Kommandeur der Milizen der DVR Eduard Basurin nach Schirokino kommen werden.
„Die Fahrt wird ohne Journalisten stattfinden, um eine Wiederholung des Unglücks zu vermeiden, das sich am 14. April in Schirokino mit dem Kameramann des russischen Fernsehsenders „Swesda“ Andrej Lunjow ereignete.“
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Dan-news.info: „In den letzten 24 Stunden wurden 59 Verstöße gegen das Regime der Feuereinstellung durch die ukrainische Seite festgestellt. Verluste unter den Milizen und der Zivilbevölkerung wurden nicht festgestellt“, teilte das Verteidigungsministerium der DVR mit.
Der Gegner verletzt das „Regime der Ruhe“ weiterhin unter Verwendung aller Arten von Waffen.
„Während des Beschusses der Republik hat die ukrainische Seite viermal Panzer, achtmal Abwehrgeschütze, dreimal gepanzerte Militärtechnik verwendet. Es wurden zwei Beschüsse unter Verwendung von Antipanzerraketen, 21 Beschüsse mit Granaten des Kalibers 82 und 120 mm und 17 Beschüsse unter Verwendung von Schusswaffen registriert.“
Unter intensiven Beschuss durch die ukrainischen Truppen gerieten wieder Spartak, Gorlowka, Shabitschewo, Nowomarjewka, Losowoje, Jasnoje. Massiv beschossen wurden auch der Donezker Flughafen und das Volvo-Zentrum. Eine äußerst angespannte Situation besteht in Schirokino, das massiv von ukrainischer Seite beschossen wird.

Dan-news.info: Kiew verbreitet über die von ihm kontrollierte Massenmedien gezielt Desinformation über Erklärungen der Führung der DVR und demonstriert so die eigene Schwäche an den militärischen und diplomatischen Fronten, erklärte heute die Administration des Oberhaupts der DVR.
„Von ukrainischer Seite wird regelmäßig Desinformation über Erklärungen gestreut, die angeblich von der Führung der Republik abgegeben wurden. Insbesondere werden unsinnige Gerüchte über Unstimmigkeiten innerhalb der DVR oder zwischen der DVR und Russland gestreut. Dies geschieht ungeschickt und nicht überzeugend, aber die drittklassigen „patriotischen“ Massenmedien verbreiten solche Desinformation fleißig. Offensichtlich sieht Kiew darin seine einzige Chance auf eine Untergrabung der Position der Führung der DVR, weil es ihnen weder an der politischen noch an der diplomatischen Front gelingt dies zu tun.“
Zurzeit verbreiten ukrainische Internet-Ressourcen und Blogger Mitteilungen über Drohungen, die angeblich das Oberhaupt der DVR Alexandr Sachartschenko in Richtung des Oberhaupts Tschetscheniens Ramsan Kadyrow ausgesprochen hat. Die Autoren dieser Fälschung behaupten, dass die Drohungen angeblich in einer Sendung eines russischen Fernsehsenders zu hören waren, aber es gibt keinerlei Videobestätigung dafür.

Nachmittags:

Dan-news.info: Die Frage der Entmilitarisierung von Gorlowka, Schirokino und des Donzeker Flughafens wird im Rahmen der Verhandlungen der thematischen Untergruppe in der nächsten Woche erörtert, teilte heute der offizielle Vertreter der DVR in der Kontaktgruppe, der stellvertretende Sprecher des Volkssowjets der DVR Denis Puschilin mit.
„Die Frage der Entmilitarisierung von Schirokino wurde schon erörtert. Es gab Versuche dort eine Sicherheitszone zu schaffen. Diese Frage wird ein weiteres Mal auf der Sitzung einer Untergruppe in der nächsten Woche aufgeworfen. Auch wird die Frage der Entmilitarisierung des Donezker Flughafens und Gorlowkas aufgeworfen werden“, erklärte Puschilin.

Dan-news.info: Die DVR und die OZSZE haben heute Entwürfe für den Ablauf der Verhandlungen auf der Ebene der Kontaktgruppe zu friedlichen Regelung und der Unterarbeitsgruppen ausgetauscht. Dies berichtete heute der der offizielle Vertreter der DVR in der Kontaktgruppe Denis Puschilin.
„Heute fand ein Austausch von Entwürfen zwischen der DVR und der OSZE statt. Die internationale Organisation schickte uns ihren Entwurf, in dem Videotreffen der Kontaktgruppe und Regelungen für die Unterarbeitsgruppen vorgesehen sind. Unsererseits haben wir der OSZE unsere Entwürfe geschickt“, erklärte Puschilin.
„Bisher ist unklar, wann die Bestätigung einheitlicher Regelungen stattfindet“, fügte er hinzu. „Doch sobald diese angenommen sind, wird sofort ein Zeitpunkt für ein Videotreffen der Kontaktgruppe bekannt werden und Daten für den Beginn der Arbeit der thematischen Untergruppen“.

Dan-news.info: Im Verteidigungsministerium der DVR hofft man, dass ein weiterer Beobachterpunkt, den die Vertreter der Ukraine im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination des Regimes der Feuereinstellung planen, es Kiew erlaubt, seine eigenen bewaffneten Formationen besser zu kontrollieren.
„Wir hoffen, dass der genannte Beobachterpunkt es dem ukrainischen Kommando erlaubt, die Situation in dem angegebenen Bezirk objektiv zu bewerten und rechtzeitig Provokationen von Seiten der ukrainischen Abteilungen aufzudecken“, sagte der Gesprächspartner der Agentur. Er sagte, dass nach den zahlreichen Provokationen der ukrainischen Streitkräfte zu urteilten „die ukrainischen Abteilungen an den vorderen Positionen sich absolut nicht der militärischen Führung der Ukraine unterordnen“.
Im Verteidigungsministerium ist man der Auffassung, dass das Fehlen einer Unterordnung unter das Oberkommando wesentlich die Autorität der militärpolitischen Führung der Ukraine untergräbt, die die Verpflichtungen zur Einhaltung der Minsker Vereinbarungen übernommen hat. Im Ministerium wird unterstrichen, dass die Streitkräfte der DVR nicht auf Provokationen von Seiten nicht kontrollierter ukrainischer Freiwilligenformationen eingehen, das Feuer wird nicht erwidert.
Zuvor war auf der offiziellen Seite der „antiterroristischen“ Operationen Kiews auf Facebook eine Mitteilung erschienen, dass auf Grund der Ergebnisse der gemeinsamen Inspektion des Gemeinsamen Zentrums und der OSZE im Bezirk von Peski entschieden wurde, von ukrainischer Seite einen zusätzlichen Beobachterpunkt einzurichten.

Rusvesna.su: Der nördliche und nordwestliche Rand der Stadt Donezk kam erneut unter Beschuss. Ukrainische Artillerie feuerte vpn Peski und Awdeewka aus.
Mindestens eine Granate traf das Zentrum der Hauptstadt der DVR. Die Explosion ereignete sich einige Kilometer südwestlich, unweit vom Donezker Hauptbahnhof und vom Eisenbahnmuseum.
Das Kaliber der explodierten Granate betrug vermutlich 122 mm. Aber da sie auf einem freien Platz detonierte, hatte die Explosion keine zerstörerischen Folgen.
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Dan-news.info: Kämpfer des ukrainischen Strafbataillons „Asow“ werden sich als kraftlos erweisen, wenn die Kontaktgruppe zur friedlichen Regelung die Entscheidung über eine Entmilitarisierung Schirokinos trifft, erklärte heute der offizielle Vertreter der DVR in der Kontaktgruppe Denis Puschilin.
„Nach der Erörterung der Frage der Entmilitarisierung von Ortschaften der DVR in der Untergruppe wird die Frage zur Erörterung in die Kontaktgruppe eingebracht“, sagte der Vertreter der DVR. „Wenn dazu eine positive Entscheidung getroffen wird, so werden die „Asow“-Kämpfer, die im Bezirk von Schirokino agieren, in keiner Weise deren Durchführung behindern können“
Nach Meinung Puschilins ist Kiew in der Lage, einen „Mechanismus des Drucks auf „Asow“ und andere Banden, die sich im Umkreis einiger Ortschaften der DVR befinden“ zu finden.
Zuvor hatte Puschilin berichtet, dass auf der Ebene von Untergruppen der Kontaktgruppe die Fragen der Entmilitarisierung einer Reihe Bezirke der DVR erörtert werden. Im Gespräch mit DAN erklärte der stellvertretende Sprecher des Parlaments, dass eine entsprechende Initiative von Donezk ausgeht.
„Wir sind Initiatoren davon, dass die Frage einer Entmilitarisierung von Schirokino, Gorlowka und des Donezker Flughafens in die Tagesordnung der Untergruppe der Kontaktgruppe zu Fragen der Sicherheit eingebracht wird. Wir hoffen, dass unsere Bitte erfüllt wird und diese Fragen erörtert werden“.

Abends:

Dan-news.info: Ukrainische Menschenrechtler verschließen die Aufgaben vor den zunehmenden Verbrechen gegen das ukrainische Volk aus Angst ins Gefängnis zu kommen. Diese Auffassung vertrat heute die Bevollmächtigte der DVR für Menschenrechte Darja Morosowa.
„In der letzten Zeit ist die Zahl der Verbrechen gegen das Volk um ein Vielfaches gewachsen. Auch gab es ein starken Anstieg von politischen Auftragsmorden, deren letztes Opfer der Journalist Oles Busina war. Aber die ukrainischen Menschenrechtler schweigen, sind praktisch nicht sichtbar und nicht hörbar. Dies ist der Fall, weil die Mehrheit der ukrainischen Menschenrechtler eine beobachtende Position einnimmt. Sie schließen die Augen vor den Verbrechen gegen das Volks aus Angst selber im Gefängnis zu landen.“
Morosowa sagte, dass Menschenrechtler, die „trotzdem für die Freiheit und die Rechte ihrer Mitbürger kämpfen“ zurzeit in der Ukraine nur einzelne sind. „Im Ganzen ist die Situation bezüglich der Beachtung der Menschenrechte in der Ukraine kritisch. Die Kiewer Regierung will solche Begriffe wie „Menschenrecht“ völlig vernichten“, fasste die Bevollmächtigte zusammen.

Unian.ua: Während des Jahres, seitdem der Konflikt im Donbass andauert, haben mehr als 1,2 Millionen Menschen ihre Heimat verlassen. Dies teilten die Vereinten Nationen (UN) auf ihrer Twitter-Seite mit.
„Nach einem Jahr des Konflikts in der Ukraine beträgt die Zahl der Binnenvertriebenen 1.228.090, davon 154.635 – Kinder“, – hieß es in einer Erklärung.
Die Organisation stellte auch fest, dass allein im Osten der Ukraine insgesamt 5 Millionen Menschen von den Folgen betroffen sind, davon etwa 1,7 Millionen Kinder. Im Laufe des letzten Jahres seien 65 Kinder getötet und 174 weitere verletzt worden.
Wie bereits früher von UNIAN berichtet, wird der Assistent des Generalsekretärs der UN für Menschenrechts Šimonović Ende Mai in die Ukraine besuchen. Šimonović beabsichtigt, auch die östlichen, von bewaffneten Gruppen kontrollierten, Gebiete zu besuchen.
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Rusvesna.su: Nach Angaben ukrainischer Massenmedien haben „unbekannte ukrainische Patrioten“ in der Nähe von Mariupol Marineeinheiten der Baltischen Seekriegsflotte der RF zerschlagen.
Unter Berufung auf den Blogger Oleg Jartschuk berichtet das Mariupoler Stadtportal, dass „Gliederungen der Baltischen Seekriegsflotte der RF“ in der Nähe der Stadt, von „unbekannten aber zweifellos patriotischen Verteidigern“ unter Beschuss genommen worden seien. Im Ergebnis seien 6 Marinesoldaten getötet und acht verletzt worden. Zwei Duzend weitere würden vermisst.
Keines der ukrainischen Partisanen- oder Freiwilligenbataillone hätten sich bisher zu dem Überfall bekannt.
Die Namen der Sieger über die Baltische Flotte bleiben also unbekannt.
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Dan-news.info: Die griechische Gemeinschaft in der RF hat die Möglichkeit der Rehabilitation von Einwohnern des Ortschaft Styl im Starobeschskij-Bezirk in der DVR, die unter den Beschüssen gelitten hat, vereinbart. Wie heute der Leiter des Bezirks Iwan Michajlow berichtete, fahren 51 Einwohner zur Rehabilitation nach Griechenland.
„Heute wurde bekannt, dass die griechische Gemeinschaft der RF 51 Einwohner des griechischen Ortschaft Styl auf eine zwei Monate dauernde Rehabilitation schickt. Die griechische Seite trägt alle Ausgaben, die mit der Unterbringung und Ernährung der Menschen verbunden sind. Jetzt werden die notwendigen Dokumente für die Fahrt nach Griechenland vorbereitet“.
Michajlow sagte, das derzeit im Starobeschewskij-Bezirk fünf griechische Dörfer durch den intensiven Beschuss von Seiten der ukrainischen Truppen betroffen sind.
„Die Menschen sind moralisch und physisch erschöpft. Sie brauchen eine Pause. Die Sache ist die, dass die griechischen Dörfer sich direkt an der Abgrenzungslinie befinden und es sehr schwer ist, sie wieder aufzubauen. Wir hoffen, dass mit der Erfüllung der Minsker Vereinbarungen die Situation sich ändert und wir beginnen können ein friedliches Leben im Bezirk aufzubauen, darunter auch in den griechischen Ansiedlungen“, fasste der Leiter der Bezirksverwaltung zusammen.

Dan-news.info: Die Frage der Wiederaufnahme des Arbeit des Banksektors im Donbass kann durch Kiew nur mit Hilfe von Verhandlungen m Rahmen der entsprechenden Untergruppe der Kontaktgruppe gelöst werden, erklärte heute der stellvertretende Vorsitzende des Volkssowjets der DVR Andrej Purgin im Zusammenhang mit einer Erklärung des ukrainischen Premierministers.
„Die Erklärung Jazenjuks über die Bereitschaft Kiews die Arbeit des Bankensektors in Donezk und Lugansk wieder aufzunehmen sind bisher nur Worte. Sie müssen mit viel Skepsis aufgenommen werden. Kiew weigert sich schon seit zwei Monaten die Arbeit der Untergruppen der Kontaktgruppe zu beginnen, in deren Rahmen diese Frage gelöst werden könnte. Die Lösung solcher Fragen wie der Wiederaufnahme des Bankensektors in Donezk kann nur im Rahmen der Arbeit der Untergruppen stattfinden. Kiew muss das begreifen.“
Zuvor hatte der ukrainische Premierminister Arsenij Jazenjuk in einem Fernsehinterview erklärt, dass Kiew angeblich bereit sei „den Bankensektor in Donezk und Lugansk wieder aufzunehmen“.

Rusvesna.su: Die Ukraine hat wegen des Krieges die Hälfte der Kohlebergwerke verloren
Der ukrainische Ministerpräsident Jazenjuk erklärte in einem Interview mit dem Fernsehsender „Ukraina“, dass sich mehr als die Hälfte der Kohlebergwerke auf dem Gebiet von Novorossia befindet, berichtet UNN.
Jazenjuk wies darauf hin, dass es in der Ukraine insgesamt 90 solcher Bergwerke gibt, von denen 55 auf dem Gebiet von Novorossia liegen: „Wir haben einen wichtigen Teil der Kohle für Kraftwerke verloren, auf die die Ukraine angewiesen ist.“
Der Premierminister kritisierte, die extrem niedrige Effizienz der Kohlebergwerke: „Wir haben staatliche Bergwerke, die extrem ineffizient sind. Heute liegen die gewichteten durchschnittlichen Kosten pro Tonne Kohle in den staatlichen Bergwerken bei 2100 Griwna. Davon werden über den Strompreis nur 1100 Griwna wieder eingenommen“.

Standard

Presseschau vom 18.04.2015

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news und novorosinform sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen ostukrainischen Volksrepubliken in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform) und andere ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe.

Abends/Nachts:

Rusvesna.su: Terror in Odessa: Friedensmarsch auseinandergejagt
Für den 16. April war in Odessa ein Marsch zur Unterstützung des internationalen Friedens und der Eintracht geplant.
Er wurde von der Volkskammer von Bessarabien und eine neue Bewegung „Eigener Weg“ organisiert. Als Treffpunkt war der Kirow-Platz in Odessa festgesetzt worden.
Doch zu Beginn der Demonstration wurde der Platz durch das Ministerium für Innere Angelegenheiten, die Bereitschaftspolizei und den Sicherheitsdienst abgesperrt. Der Leiter der Initiativgruppe, das Mitglied des Präsidiums der Volkskammer Wera Schewchenko und weitere 30 Aktivisten wurden festgenommen und zur Polizeidienststelle überführt.
Ermittler beschäftigen sich nun mit ihnen. Wera Schewchenko ist in die Staatsanwaltschaft von Odessa überstellt worden. Ihr weiterer Verbleib ist noch unbekannt.

Rusvesna.su: Am 17. April fand in Odessa eine Demonstration in Gedenken an einen verstorbenen Nationalisten statt: Polizisten begleiteten die demonstrierenden Ultras und Mitglieder der radikal nationalistischen Partei „Swoboda“.
Am Freitag, dem 17. April versammelten sich am Taras-Schewtschenko-Denkmal etwa 200 Radikale in Erinnerung an einen gewissen verstorbenen Nationalisten Maxim Chajka: die marschierenden Aktivisten der Partei „Swododa“ und die lokalen Ultras riefen Parolen und warfen Feuerwerkskörper unter Autos.
Sie riefen unterwegs verschiedene Losungen wie: „Hasta la vista, Antifaschista“, „weißer Mann – große Ukraine“, „Denke, Fremder, daran, dass der Ukrainer hier Hausherr ist „, „Eine Rasse, eine Nation, eine Heimat“ und „Heil dir, Ukraine! Den Helden Heil!“.
Während des Marsches wurden die Jugendlichen, die mit Feuerwerkskörpern, Petarden und Rauchbomben ausgerüstet waren, von Polizeibeamten begleitet.
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Und hier zwei Videos vom Aufmarsch:

Dan-news.info: Mitarbeiter der internationalen Beobachtermission der OSZE besuchten heute mit einer regulären Inspektion die Orte der zeitweiligen Dislozierung der abgezogenen schweren Waffen der Milizen der DVR. Dies teilte das Verteidigungsministerium der DVR mit.
„Heute haben Vertreter der OSZE-Mission wieder die Abzugsorte der schweren Technik im Bezirk der Ortschaft Uljanowskoje besucht. Mitglieder der Delegation haben aufmerksam die gemäß den Minsker Vereinbarungen abgezogenen Waffen kontrolliert, mit den zuvor aufgenommenen Nummern verglichen, Fragen kamen nicht auf.
Wie im Verteidigungsministerium der DVR hinzugefügt wurde, haben die OSZE-Mitarbeiter bezüglich der Resultate der Inspektion „volle Zufriedenheit ausgedrückt, wie in der DVR die übernommenen Verpflichtungen zum Abzug schwerer Waffen eingehalten werden“.

Vormittags:

Dan-news.info: Die ukrainischen Truppen haben die Intensität des Beschusses von Ortschaften der Republik wieder gesteigert, teilte das Verteidigungsministerium der DVR mit.
„Im Vergleich mit dem letzten Tag, als die Zahl der Beschüsse insgesamt 48 betrugt, stellen wir heute 78 Beschüsse fest.“
Im Ministerium wurde auch von einer erheblichen Zunahme der Beschüsse mit Artilleriegeschützen gesprochen, die, gemäß den Minsker Vereinbarungen, von der Kontaktlinie abgezogen sein müssen. In den letzten 24 Stunden gab es 10 solcher Beschüsse.
Außerdem wurden 8 Panzerbeschüsse, 28 Granatwerferbeschüsse festgestellt, 5 mal wurden Ortschaften der DVR mit Abwehrgeschützen beschossen, 8 mal mit gepanzerter Militärtechnik, 18 mal mit Schusswaffen.
Zwei Soldaten der DVR wurden schwer verwundet.
Nach Angaben des Verteidigungsministeriums „befand sich auf dem ersten Platz bezüglich der Intensität des Beschuss wieder der Donezker Flughafen“. „Unter heftiges Feuer der ukrainischen Truppen fielen auch Gorlowka, Spartak, Shabitschewo, das Volvo-Zentrum, Nowomarjewka, Schirokino. Die Anzahl der beschossenen Ortschaften ist erheblich gestiegen. Beschüssen wurden auch in Losowojw, Telmanowo, Grigorowka, Mitschurino, Kalinowka und Nikolajewka festgestellt.

De.sputniknews.com: Trotz aller politischen Differenzen mit Moskau will Bundeskanzlerin Angela Merkel langfristig die ökonomische Zusammenarbeit mit Russland nicht aus dem Blick verlieren. „Wir haben im Augenblick politische Probleme“, sagte die CDU-Vorsitzende am Freitagabend bei einem Wirtschaftsforum in Stralsund nach Angaben der Deutschen Presse-Agentur (dpa).
Diese Probleme müssten durch politische Diskussion überwunden werden. „Die Perspektive heißt aber gerade für uns auch, eine große Freihandelszone auch mit Russland.“ Die ganzen Abkommen, die mit der Ukraine oder Moldawien unterschrieben wurden, habe man nicht gegen Russland geschlossen, versicherte Merkel. „Sondern wir machen sie, um Schritt für Schritt zu einem gemeinsamen Wirtschaftsraum — wie (Russlands Präsident) Wladimir Putin einmal gesagt hat – von Wladiwostok bis Lissabon zu kommen.“ Ziel sei jetzt aber zunächst, das Minsker Abkommen umzusetzen, auch wenn das mühselig sei, sagte die Kanzlerin.

Dan-news.info: Die Untergruppen der Kontaktgruppe werden sich in Minsk treffen auch im Fall der Sabotage durch die ukrainische Seite, erklärte heute der offizielle Vertreter der DVR in der Kontaktgruppe, der stellvertretende Sprecher des Volkssowjets der DVR Denis Puschilin.
„Selbst im Fall, dass die ukrainische Seite die Arbeit der Untergruppen sabotieren wird, werden sie sich trotzdem in Minsk treffen“, sagte er. „Es ist nicht notwendig, dass alle Untergruppen zusammen arbeiten. Es ist auch möglich, dass sie einzeln arbeiten. Jetzt wird ein Format ihrer Arbeit ausgearbeitet. Es wird auf dem nächsten Treffen der Kontaktgruppe angenommen. Zur Zeit wird ein Zeitpunkt für das Treffen abgestimmt“.

Dan-news.info: Eine Zivilistin wurde durch den Beschuss des Wohngebiets Oktjabrskij in Donezk durch die ukrainischen Streitkräfte schwer verwundet, teilte heute der stellvertretende Kommandeur der Milizen der DVR Eduard Basurin mit.
„Gestern wurde in Oktjabrskij in Folge eines Beschusses eine Zivilistin schwer verletzt, zur Zeit befindet sie sich in ernstem Zustand im Krankenhaus“, sagte er.

Nachmittags:

De.sputniknews.com: Die israelischen Behörden sind nach Ansicht von Russlands Präsident Wladimir Putin berechtigt, als Antwort auf die mögliche Lieferung russischer S-300-Luftabwehrsysteme an den Iran die Ukraine mit Waffen zu versorgen. „Aber das wäre kontraproduktiv“, sagte Putin in einem Interview für den TV-Sender Rossija 1.
„Natürlich ist das die Wahl der israelischen Führung, die das tun darf, was sie für zweckmäßig hält. Aber wenn es sich dabei um letale Waffen handelt, wären solche Lieferungen kontraproduktiv, weil das die Spirale der Konfrontation würde weiter drehen und die Zahl der Opfer wachsen lassen“, sagte der Präsident. Er nahm Stellung zu Meldungen, wonach Israel Waffen an die Kiewer Regierung liefern könnte, nachdem Russland sein Waffenembargo gegen den Iran aufgehoben hatte.

Dan-news.info: Die landwirtschaftlichen Betriebe der DVR haben drei Viertel der frühen Kulturen ausgesät, teilte der Landwirtschaftsminister des Landes Maxim Sawtschenko mit.
„Die Aussaatkampagne verläuft planmäßig. Im Ganzen wurde sie in der DVR zu 75 Prozent durchgeführt. Im Prinzip werden bis Ende des Monats die grundlegenden Arbeiten abgeschlossen sein. Es bleiben noch Sonnenblumen, Mais und Gemüse auszusäen.“
Nach den Worten Sawtschenkos „sind in der Republik ca. 260 große und kleine landwirtschaftliche Betriebe registriert. Die gesamte Aussaatfläche beträgt ca. 216.000 Hektar.“

Dan-news.info: Die Entminung des Acker- und Forstlandes der DVR kann sich über mehrere Jahre ziehen, teilte heute der Zivilschutzminister der DVR Alexej Kostrubizkij mit.
„Das ist eine sehr große und zeitraubende Arbeit und nicht nur für ein Jahr. Für den Anfang werden wir die landwirtschaftliche Fläche entminen, die sich in der Nähe von Ortschaften befindet. Und in erster Linie an Orten, wo sich Menschen aufhalten, in Wäldchen und Erholungszonen.“
Der Minister unterstrich, dass allein im Amwrosijewskij-Bezirk 2500 Hektar vermint sind, die Hälfte davon Ackerland. Wenn die Arbeit zur Liquidation von explosiven Objekten und Minen nur in dieser Region durchgeführt würde, würde es möglich sein, es innerhalb eines Jahres zu säubern.
Die Abteilungen des Zivilschutzministeriums bringen zur Zeit die explosiven Objekte, die sie entdecken, zur Entschärfung auf Sprengplätze. Mit der durchgehenden Entminung wird erst in anderthalb Monaten begonnen. Die Technikereinheiten sind schon geschaffen, aber Montag beginnt deren Ausbildung.
Bei der durchgängigen Entminung wird das Territorium in Sektoren zur Durchführung der Suche nach Minen aufgeteilt, für die je eine Person verantwortlich ist, der auch die Überprüfung vornimmt.

De.sputniknews.com: Russlands Präsident Wladimir Putin will die Möglichkeit einer Anerkennung der selbst ernannten Republiken Donezk und Lugansk im Osten der Ukraine nicht kommentieren. „Jede meine Äußerung dazu könnte kontraproduktiv sein“, sagte der Staatschef am Samstag in einem Interview für den TV-Sender Rossija 1.
„Wir werden von den Realitäten des Lebens ausgehen“, sagte Putin auf die Frage, ob eine Anerkennung der Unabhängigkeit von Donezk und Lugansk überhaupt denkbar wäre.

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben von den Positionen im Gebiet von Trjochisbejonka heute etwa um 10 Uhr morgens einen Checkpoint der Volksmiliz der LVR beschossen, teilte das Pressenzentrum der Volksmiliz mit.
„Die Positionen der Volksmiliz wurden aus Maschinengewehren beschossen, gegen Ende des Kampfes haben die ukrainischen Truppen das Territorium der LVR mit Granatwerfern vom Kaliber 80mm beschossen. Nach den Mitteilungen von Zivilisten fielen einige Geschosse in Gärten des in der Nähe gelegenen Dorfes Prischib“, heißt es in der Mitteilung.
Die Kämpfer der Volksmiliz wehrten die Angreifer ab. Tote und Verletzte gibt es nicht.
Der Leiter des Stabes der Volksmiliz der LVR Sergej Koslow wertet den Beschuss als eine gezielte Provokation der Kiewer Truppen mit dem Ziel der Wiederaufnahme der Kampfhandlungen.
„Um 10:20 meldete der Diensthabende, dass unsere Abteilungen, die sich an einer T-förmigen Kreuzung bei Trjochisbjonka befinden, von Seiten der ukrainischen Truppen beschossen wurden. In den ukrainischen Medien erschien gleichzeitig die Information, dass wir den Sewerskij Donez überquert haben und einen Kampf in Trjochisbjonka führen. Dies entspricht nicht der Wirklichkeit – Trjochinbjonka befindet sich weit entfernt von unseren Positionen“, sagte er.
Am Ort des Geschehens stellte eine Einsatzgruppe des Stabs der Volksmiliz fest, dass Kiewer Truppen eine Erkundung durch Kampf in Richtung eines Checkpoints der LVR durchführten und Positionen der Volksmiliz beschossen. Als sie beträchtlichen Widerstand erhielten, zogen sie ab, aber begannen dabei das Gebiet des Checkpoints mit Granatwerfern des Kalibers 80mm zu beschießen.
„Der Sinn besteht darin, uns zu diskreditieren. Es gibt die Information, dass sie, bevor sie den Beschuss unserer Positionen begannen, ihre Leute in die Keller geschickt haben. Das heißt sie haben diese Provokation vorbereitet“, unterstrich Koslow.
„Zur Zeit laufen zusätzliche Verhandlungen zum Abzug von Granatwerfern und Artilleriesystemen mit einem Kaliber unter 100mm, aber die ukrainische Seite bringt ständig weitere Bedingungen an und will eine solche Vereinbarung nicht unterschrieben – sie braucht den Krieg. Die ukrainische Seite tut alles, was möglich ist, um das Wiederaufflammen der Kampfhandlungen zu provozieren“, meint Koslow.
„Es werden Provokationen vorbereitet, das gibt man in die Medien und beschuldigt unsere Seite – das ist ihre Methode.“

Rusvesna.su: Wenn Kiew von der NATO keine Sicherheitsgarantien erhalte, werde es Möglichkeiten für die Teilnahme an anderen Strukturen in Betracht ziehen, so der ukrainische Außenminister Pawlo Klimkin.
„Natürlich, die NATO sich passt an (an die gegenwärtigen Bedingungen). Deshalb sage ich immer absolut ehrlich, dass für uns die Teilnahme an den Strukturen der Sicherheit und die Sicherheitsgarantien absolut entscheidende Bedeutung haben. Aber wenn die Ukraine von der Allianz keine Sicherheitsgarantien erhält, werden wir gezwungen sein, andere Optionen zu suchen“, sagte der Minister.
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Lug-info.com: Der bevollmächtigte Vertreter der LVR bei den Minsker Verhandlungen Wladislaw Dejnego berichtete über die Situation bei der Bildung von Unterarbeitsgruppen in der Kontaktgruppe.
– Der offizielle Vertreter der DVR bei den Minsker Verhandlungen Denis Puschilin teilte mit, dass „die Teilnehmer der Unterarbeitsgruppen zum Donbass sich mindestens einmal pro Woche in Minsk treffen werden“. Wann ist das erste Treffen der Teilnehmer der Untergruppen geplant?
– Das ist eine der zur Erörterung vorgeschlagenen Thesen für die Regelungen der Arbeitsgruppen. Von „geplanten Treffen“ vor der Schaffung der Arbeitsgruppen und einer abschließenden Abstimmung ihrer Arbeitsregeln zu sprechen ist verfrüht.
Ich hatte zuvor mitgeteilt, dass die Arbeitsgruppen im Laufe einer Woche nach dem 13. April die Arbeit beginnen sollten, was offensichtlich schon nicht geschehen ist. Unter solchen Umständen Pläne aufzustellen ist naiv.
– Planen Sie an den Treffen teilzunehmen?
– An der Arbeit der Arbeitsgruppen werden die Mitglieder dieser Arbeitsgruppen teilnehmen sowie von den Gruppen herangezogene Experten und Berater.
Außerdem haben Personen das Recht zur Teilnahme, die von den besonderen Vertretern der OSZE bevollmächtigt sind, um die operative Zusammenarbeit abzusichern.
Möglicherweise wird die Teilnahme weiterer Personen vorgesehen, dies wird zusätzlich bei der abschließenden Abstimmung des Regeln der Arbeitsgruppen betrachtet.
– Wie werden an der Arbeit der Untergruppen die RF und die OSZE teilnehmen?
– Wie auch andere Seite der dreiseitigen Kontaktgruppe und die Vertreter aus Lugansk und Donezk.
– Hat die LVR irgendwelche Beanstandungen an die ukrainische Seite bezüglich der personellen Zusammensetzung der Teilnehmer der Unterarbeitsgruppen?
– Es gibt eine Beanstandung – sie alle werden die Interessen der jetzigen Führung der Ukraine verteidigen und nicht die der Volksrepubliken. Für uns wäre es weitaus einfacher, wenn sie unsere Interessen verteidigen würden.
– Ist geplant während der Treffen der Untergruppen ein Datum für ein weiteres persönliches Treffen der Teilnehmer der Kontaktgruppe zu erörtern?
– Die Arbeit der Gruppen hängt vollständig von dem nächsten persönlichen Treffen ab, wo die Entscheidung über ihre personelle Zusammensetzung und ihre Arbeitsregeln gefasst werden muss. Deshalb wäre es dumm die Frage der Perspektive der Arbeit der Kontaktgruppe im Rahmen der Unterarbeitsgruppen zu erörtern.
– Der Außenminister der RF Sergej Lawrow hat berichtet, dass Kiew vorläufige Bedingungen für den Beginn des Abzugs von Waffen mit einem Kaliber unter 100mm von der Kontaktlinie vorgebracht hat. Insbesondere fordert die ukrainische Seite die vollständige Einhaltung des Regimes der Ruhe. Was denken Sie, womit ist der Unwille Kiews die gegebenen Initiativen zu realisieren verbunden?
– Der Unwille Kiews dabei ist, wie auch bei allen übrigen Fragen, mit ihrem Unwillen verbunden überhaupt Schritte zur Suche eines Kompromisses und einer friedlichen Regelung des Konflikts, zu der es Europa, insbesondere die „normannische Vier“, gezwungen hat, zu gehen.
In beträchtlichem Maße ist dies durch die Abwesenheit von Selbständigkeit bedingt – auf der einen Seite die Verpflichtungen gegenüber den Dirigenten des gesamten Prozesses auf der anderen Seite des Ozeans, auf der anderen Seite die Abhängigkeit von innerukrainischen extremistischen Kräften, die außer Kontrolle geraten sind und jetzt eine reale Gefahr sowohl für das derzeitige offizielle Kiew als auch für das weitere Schicksal der Ukraine im ganzen bilden. Selbst wenn die Entschlossenheit da wäre konstruktiv zu handeln, üben diese Faktoren einen entscheidenden Druck auf den modus operandi aus.

De.sputniknews.com: Westliche Länder haben mehr als 400 Militärstützpunkte an der Grenze zu Russland stationiert, diese Zahl löst Fragen aus. Das sagte der russische Vizeverteidigungsminister Anatoli Antonow am Samstag in einem Interview des Radiosenders Echo Moskwy.
„Das ist eine Realität, das sind ganz offene Daten, die Sie überprüfen können. Jeder Hörer kann selbst ausrechnen. Und das Verteidigungsministerium Russlands stellt die Frage, wozu diese Stützpunkte entlang der russischen Grenze stationiert sind“, sagte der Minister.
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De.sputniknews.com: Das Verteidigungsministerium Russlands hat keine Angaben über moderne russische Technik, die der Volkswehr im Südosten der Ukraine zur Verfügung steht. Das erklärte Russlands Vizeverteidigungsminister Anatoli Antonow am Samstag in einem Interview des Radiosenders Echo Moskwy.
„Mir sind solche Fälle nicht bekannt, ich kann das nicht bestätigen.“ Auf die Frage, wo die Volkswehr ihre Waffen bezieht, sagte Antonow: „Zur Sowjetzeit gab es auf dem Territorium der Ukraine viele Militärdepots mit Kampftechnik und Schusswaffen. Eine andere Quelle – das weiß ich ganz genau – sind Trophäen. Wir führen keinen Krieg gegen die Ukraine.“
Moskau hatte zuvor mehrmals erklärt, das Russland mit der Entwicklung im Südosten der Ukraine nichts zu tun hat, keine Kampftechnik und Munition an die Volkswehr liefert und keine Seite des Ukraine-Konflikts ist. Russland sei vielmehr daran interessiert, dass das Nachbarland seine tiefe politische und ökonomische Krise so schnell wie möglich überwinde, hieß es in Moskau.

Dnr-online.ru: Der Vorsitzende des Volkssowjets der DVR Andrej Purgin erklärte, dass die derzeitige Situation in der Ukraine den Minsker Dialog insgesamt in Frage stellt.
„Wie Sie wissen, ist ein Aufruf der Öffentlichkeit der DVR an die normannische Vier herausgegangen, dass die Situation in der Ukraine den gesamten Minsker Dialog in Frage stellt, weil die Ukraine sich in eine ethno-nazistische Richtung bewegt, es läuft eine Faschisierung der Gesellschaft, Einschüchterungen und Massenverhaftungen“, erklärte Purgin.
Deutliches Beispiel dafür ist der Mord an dem ukrainischen Schriftsteller und Journalisten Oles Busina.
Alle Prozesse, die in Odessa und Charkow verlaufen und auf den Gebieten Noworossias, das von den ukrainischen Streitkräften kontrolliert wird, haben den Charakter eines frühen Faschismus. „Massenhafte Verhaftungen, ca. 1000 Menschen wurden in 24 Stunden in Mariupol festgenommen, mehr als 1000 Menschen wurden in Charkow aus politischen Motiven in Untersuchungshaft genommen. 200 Menschen wurden in Odessa festgenommen“, berichtet Andrej Purgin.

Rusvesna.su: Die EU-Behörden sind bereit, eine Gruppe von Experten zu bilden, die engagiert werden zur „Überprüfung des Sachverhalts und der Korrektur von Fehlinformationen und Mythen.“ Die Botschaften der EU-Länder in Brüssel erhielten ein Schreiben vom diplomatischen Dienst der EU mit einer Beschreibung der beruflichen Aufgaben dieser Struktur, berichtet EUObserver.
Die russisch sprechende Expertengruppe soll die in den russischsprachigen Medien erscheinenden Materialien im Zusammenhang mit der EU-Politik analysieren und überwachen. Wahrscheinlich wird sie auch Materialien für die Presse in Russland vorzubereiten – Artikel, Merkblätter und Infografiken – und die Zusammenarbeit mit sechs Ländern der ehemaligen Sowjetunion (Armenien, Aserbaidschan, Georgien, Ukraine, Weißrussland und Moldawien), die Mitglieder der sogenannten „Östlichen Partnerschaft“, entwickeln.
In dem Schreiben wird empfohlen, zwei bis fünf ehemalige Journalisten oder PR-Spezialisten anzustellen. Ihr Monatsgehalt sollte nicht weniger als 4350 € betragen. Die Zahlungen werden aus den Haushalten der Länder, die sie anstellen, getätigt – in den Strukturen der EU sind Gelder für dieses Projekt nicht vorgesehen.
Die Entscheidung, eine solche neue Struktur zu schaffen, war eine Reaktion auf die Forderung des diplomatischen Dienstes der EU-Chefs, etwas gegen die „Desinformation seitens Russlands“ zu unternehmen.

De.sputniknews.com: Die internationale Autofahrt Moskau-Minsk-Torgau anlässlich des 70. Jahrestags des Sieges über Hitler-Deutschland ist am Samstag gestartet. Rund 50 Aktivisten mit 20 Wagen wollen mit ihrer Fahrt an die Heldentat der Roten Armee erinnern, die vor 70 Jahren mehrere europäische Länder vom Faschismus befreit hatte, teilten die Organisatoren mit.
Die Wagenkolonne wurde von rund 1.000 Einwohnern Moskaus und Gästen in den Weg geschickt. Der Zeremonie wohnten unter anderem Parlamentsabgeordnete, Vertreter des russischen Verteidigungsministeriums, des Föderationsrates und der Regierung bei. Unter den Ehrengästen waren der Befehlshaber der russischen Luftlandetruppen, Wladimir Schamanow, der Staatssekretär der russisch-weißrussischen Union, Grigori Rapota, und der Vorsitzende der Freiwilligen Gesellschaft zur Förderung von Armee, Luftwaffe und Flotte, Alexander Kolmakow.
Die Fahrt führt durch Weißrussland und Polen und endet im deutschen Torgau an der Elbe, wo sowjetische Truppen 1945 auf die US-Armee getroffen waren. In Laufe von zwei Wochen wollen die Teilnehmer 3.800 Kilometer zurücklegen und unter anderem in Minsk und Warschau Station machen.
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Rusvesna.su: Die Ukraine bittet die EU, die Gehälter der ukrainischen Beamten zu bezahlen.
Die Ukraine beabsichtigt, einen speziellen Fonds zu schaffen, um die Regierungsbeamten zu Lasten der Europäischen Union zu finanzieren. Dies sagte bei einer Sitzung des Nationalen Rates für Reformen der stellvertretende Leiter der Administration des Präsidenten Dmitry Shimkiv.

Abends:

Dan-news.info: Mitarbeiter der OSZE-Mission sind heute von Kämpfern des Bataillons „Asow“ in Schirokino beschossen worden. Dies erfuhr DAN aus einer informierten Quelle.
„Heute hat in dem Gebiet um 15:00 Ortszeit das Bataillon „Asow“ den Beschuss auf Positionen der DVR im Bereich von Schirokino eröffnet, wo rund um die Uhr eine Beobachtung durch die OSZE stattfindet. In der Folge gerieten nicht nur die Milizen, sondern auch OSZE-Vertreter unter Beschuss.“
Nach derzeitigen Informationen wurde niemand getötet.

De.sputniknews.com: Rund 40 Fotos umfasst eine Ausstellung, die jetzt in der Berliner Ladengalerie der Zeitung „Junge Welt“ zu sehen ist. Betagte Frauen und Männer schauen von den Bildern auf die Besucher rüber. Alles Menschen, die vor 70 Jahren den furchtbarsten Krieg der Weltgeschichte nicht nur gesehen, sondern auch miterlebt haben.
„Obwohl ich Ende 70er Jahre zur Welt kam, nahm ich mich immer als Kriegskind wahr“, so der Autor der Porträts, Alexandre Sladkevich, im Interview mit Maria Dyakonova. „Meine Großväter sind im Krieg gefallen.“
So nahm er sich vor, die Erinnerungen an den Krieg in seinen Arbeiten zu fixieren –„damit man den Krieg nicht vergisst“. So entstand auch allmählich die Fotoreihe, die nun auch als ein Fotoalbum existiert.
„Einige von diesen Menschen wollten über den Krieg nicht reden“, erinnert sich Sladkevich. „Aber dann machten sie es trotzdem. Einige haben geweint. Einige geschwiegen. Andere wiederum haben stundenlang Geschichten erzählt. Das wichtigste für mich war, mit ihnen zu sprechen… Später, wo der zwischenmenschliche Kontakt schon bestand, machte ich meine Aufnahmen.“
Was Sladkevich bei den Begegnungen mit den Veteranen noch feststellen musste: „Sie sind sehr einsame Menschen. Und es war für sie eine große Freude, dass jemand sie besucht, dass sich jemand für sie interessiert. Ich kam bei ihnen auch danach mehrmals vorbei. Leider sind nur wenige von den Menschen, die Sie auf den Fotografien sehen, noch am Leben. Die meisten von ihnen werden den 70. Jahrestag der deutschen Kapitulation nicht mehr erleben.“
Russlands Botschafter Wladimir Grinin, der bei der Vernissage dabei war, betonte in seiner Ansprache:
„Es geht um Menschen, um eine ganze Generation und um jeden einzelnen. In Russland leben noch über 2,5 Millionen Veteranen. Jeder von ihnen genauso wie jeder dieser Menschen, die uns von diesen Porträts anschauen, hat seine eigene Geschichte zu erzählen – Geschichte von Schlachtfeldern und Feldlazaretten, Konzentrationslagern und Partisaneneinheiten, Fabriken des Hinterlandes und faschistischer Besatzung.“
Diese Ausstellung biete aber auch eine Gelegenheit, „das historische Wissen zu vermitteln und die Jugend gegen alle Gefahren der Geschichtsfälschung und des Revisionismus zu sensibilisieren“, betonte der Diplomat. „Unübersehbar versucht man die Geschichte neu zu schreiben, die Ereignisse des Zweiten Weltkrieges zu verzerren, eine ganze Generation zu verteufeln, die für die Befreiung ihres Landes und Europas alles hingegeben hat.“
Gerade darin besteht die Aktualität dieses „Blickkontakts“ zwischen den Vertretern der Kriegsgeneration auf den Bildern und den heutigen Zuschauern.
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Dan-news.info: Die Gewerkschaftsföderation der DVR hat heute einen Massensubbotnik im Kirwoskij-Bezirk von Donezk durchgeführt, einer der am stärksten von den Beschüssen der ukrainischen Truppen betroffenen Bezirke.
„Heute hat die Gewerkschaftsföderation der DVR einen Subbotnik durchgeführt, an dem 750 Mitglieder der Organisation teilgenommen haben“, sagte der Vorsitzende Maxim Parschin. „Ziel der Aktion war es, den Menschen deutlich zu machen, dass auch in so schwierigen Zeiten es nötig ist einander zu helfen und die Ordnung in der Stadt zu unterstützen“.
Während des Tages wurden in gemeinsamer Anstrengung einige Tonnen Müll, darunter zahlreiche Geschosssplitter, aus Parks, Betrieben und Höfen entfernt.
Parschin sagte, dass die Föderation ein weiteres Programm plant „Saubere Republik“, das auf das Aufräumen des gesamten Territoriums des Donezker Ballungsgebiets gerichtet ist.

Dan-news.info: Das Transportministerium der DVR hat die Information des Sicherheitsdienstes der Ukraine über das Festhalten von mehr als 100 Waggons mit Kohle und Metall, die angeblich vom Territorium der Republik in die Ukraine unterwegs waren, nicht bestätigt.
„Gemäß der Mitteilung des Sicherheitsdienstes der Ukraine ist es ihnen gelungen, 31 Waggons mit Altmetall und acht Waggons mit Kohle an der Eisenbahnstation Kriwoj Torez festzuhalten. Weitere 65 solcher Waggons, die angeblich auf dem Territorium des Donbass zusammengestellt wurden, wurden auf dem Bahnhof von Wolnowacha entdeckt. Allerdings hat vom Territorium der DVR niemand irgendwelche Waggons mit Kohle und Altmetall auf das Territorium der Ukraine geschickt“, heißt es im Pressedienst des Transportministeriums.
Dort wurde erklärt, dass man nicht über Informationen verfügt, welche Waggons die Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes der Ukraine festgehalten haben. „Informationen darüber, dass sie uns gehören, entsprechen nicht der Wirklichkeit. Dies ist eine weitere Provokation“, unterstrich der Gesprächspartner der Agentur.

Dan-news.info: Der Abend in Donezk verläuft unter dem Geräusch von explodierenden Geschossen. Wie das Verteidigungsministerium der DVR mitteilte, wird Donezk mit schweren Waffen beschossen.
„Auf die Stadt wird aus schweren Waffen geschossen. Nach allem zu urteilen sind es Antipanzerraketen und Granatwerfer“.
Nach Mitteilung von Augenzeugen gibt es Explosionen in zwei Stadtbezirken – in Kirowskij und Leninskij.
Im Verteidigungsministerium wird auch unterstrichen, dass die Streitkräfte der DVR das Feuer nicht erwidern.
Informationen über Verletzte gibt es bisher nicht.

De.sputniknewes.com: Ungeachtet der komplizierten geopolitischen Situation wollen einige NATO-Länder die Beziehungen zu Russland entwickeln, erklärte der russische Vizeverteidigungsminister Anatoli Antonow in einem Interview des TV-Senders Rossija 24.
„Ich bin der Ansicht, dass die Allianz kein Feind für Russland ist. Die NATO ist keine homogene Struktur. Ich würde keine Länder beim Namen nennen, kann nur sagen, dass einige Vizeminister uns inkognito besucht hatten. Dabei ging es um die Wiederherstellung der Beziehungen und um Möglichkeit für einen Ausweg aus der gegenwärtigen Situation“, sagte Antonow in einem am späten Freitagabend ausgestrahlten Gespräch.
Der Minister teilte ferner mit, dass er auch bei der jüngsten Moskauer Sicherheitskonferenz „ziemlich viele Signale zur Wiederherstellung des Dialogs“ erhalten hatte. „Das Problem besteht darin, wer den ersten Schritt tun, wer die Hand als erster reichen sollte. Ich habe mehrmals erklärt, dass wir unsere – man möchte gerne sagen Partner in der NATO – auf der Moskauer Konferenz herzlich willkommen sind, obwohl die Allianz die Beziehungen zu Russland und seinem Verteidigungsamt eingefroren hatte“, sagte der russische Militär.

novorosinform.org: Konstantin Kusmin, Abgeordneter des Volkssowjets DVR sagte, dass Kriegsveteranen aus der DVR an der Siegesparade teilnehmen werden, die in Moskau stattfindet.
„Die Teilnahme von Veteranen aus der DVR an der Siegesparade in Moskau erfolgt auf Initiative einiger Abgeordneter des Volkssowjets“, sagte Kusmin.
„Wir bezahlen ihnen die Reise von Donezk nach Moskau. Jetzt wird die genaue Liste der Veteranen zusammengestellt, die teilnehmen werden. Dabei hängt alles von ihrem Gesundheitszustand ab“, fügte der Abgeordnete hinzu.
Weitere Informationen werde es Ende April geben
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Standard

Aufruf der Öffentlichkeit des Donbass an die Oberhäupter der BRD, Russlands und Frankreichs

Dan-news.info, am 16.04.15, nachts:

Sehr geehrte Frau Merkel! Sehr geehrte Herren Putin und Hollande!

Wir, Einwohner des Donbass, wenden uns an Sie als Garanten der Minsker Vereinbarungen.

Wir erklären im Namen unseres gesamten multinationalen Volks, dass Ihre Pläne, uns in den Verband der Ukraine zurückzubringen, zum unausweichlichen Genozid an der Bevölkerung der DVR und LVR führen werden.

Heute regiert in Kiew eine oligarchische Clique, die ungesetzlich durch Blutvergießen auf dem Maidan an die Macht gekommen ist und diese Macht mit unserem Blut und dem Blut aller Ukrainer, die nicht mit ihrer terroristischen Politik einverstanden sind, behält.

Alle, die zum Frieden und zur Gerechtigkeit aufrufen, werden verfolgt und gejagt. Heute sind Hunderte, Tausende von Menschen im Gefängnis – in Kiew, Odessa, Charkow, Saparoshe, Dnjepropetrowsk, nur deswegen, weil sie es gewagt haben, sich für die Selbständigkeit von Regionen, für den Kampf gegen die Armut, gegen die blinde Unterordnung unter das Diktat der USA, gegen die wahnsinnige Heroisierung der Helfer Hitlers auszusprechen.
Heute ist in der Ukraine die ganze Macht in den Händen einer Gruppe von Mördern, die vor nichts Halt machen. Alle, die es wagen, Kritik an dem jetzigen Regime zu üben, werden unerbittlich vernichtet.

Allein in den letzten Monaten sind durch den ungezügelten politischen Terror oppositionelle Politiker zum Selbstmord getrieben worden, wie etwa: die Mitglieder der Partei der Regionen Michail Tschetschetow, Stanislaw Melnik und Sergej Walter, das Mitglied der KPU Alexej Kolesnik, der ehemalige stellvertretende Leiter der ukrainischen Eisenbahn Nikolaj Sergienko, der Geschäftsmann Wadim Wischnewskij, die Leiterin des Staatseigentumsfonds Walentina Semenjuk-Samsonenko.
Physisch vernichtet, ermordet: die Journalisten Oles Busina, Sergej Suchobok; die Abgeordneten Oleg Kalaschnikow, Alexandr Pekluschenko.

Menschen werden methodisch ermordet, am hellen Tag und völlig ungestraft.
In der Ukraine ist faktisch ein Massenterror gegen andersdenkende Ukrainer entfesselt, gegen Kämpfer für das Recht der Russen, Juden, Ungarn, Bulgaren, Tataren, Gagausen.

Alle Einwohner des Südostens der Ukraine, von Bessarabien bis in das Charkower Gebiet, hält die Kiewer Clique für unzuverlässige Personen und nennt sie fast offen Menschen zweiter Klasse. Die Herren Poroschenko und Jazenjuk haben Fremde aus der Westukraine zu Leitern dieser Regionen ernannt, welche sich feindselig gegenüber den Einwohnern des Südostens verhalten. Diesen „Leitern“ wird die deutliche Aufgabe gestellt, die Opposition zu unterdrücken und zu vernichten, was sie eifrig erfüllen.
Alle, die ihre eigene Meinung haben, werden plötzlich Separatisten und Helfer von Terroristen genannt. Und Poroschenko nennt uns, die Einwohner des Donbass, Terroristen.

Was wird also sein, wenn der Donbass unter die Macht Poroschenkos und Jazenjuks gestellt wird, wie Sie es in Minsk verabredet haben?
Sie werden uns einfach alle vernichten, wie sie ihre Oppositionellen und Journalisten ermorden.

Nein, verehrte Damen und Herren, vielen Dank, aber in eine SOLCHE Ukraine werden wir nicht zurückkehren.
Und die Führer unserer Republiken unterstützen uns.

Wir fordern, dass Sie das Ende des politischen Terrors von Poroschenko durchsetzen. Wenn dies nur auf dem Weg seiner Absetzung möglich ist, sagen Sie ihm, dass er geht.
Setzen Sie bei Kiew echte, reale und nicht fiktive Verfassungsreformen durch, die das Recht der Regionen und nationalen Minderheiten garantieren.

Sichern Sie unser Recht auf zivile Selbstverteidigung.
Entfernen Sie aus der Regierungsstruktur der Ukraine kranke Menschen, die nach Gewalt lechzen, danach einzusperren und die Karriere durch weiteres Blutvergießen machen wollen.

Machen Sie aus der Ukraine ein normales Land! Mit normalen Führern, die zum ehrlichen Dialog mit uns bereit sind.
Dann wird es eine Chance auf die Lösung der schweren Probleme geben, über die Sie in Minsk gesprochen haben.
Zu einer solchen Entwicklung der Ereignisse sind wir bereit.

Gesellschaftliche Bewegung „Donezkaja Respulika“, Gesellschaftliche Bewegung „Swobodnoj Donbass“, Bürgerinitiative des Donbass, Gesellschaftliche Vereinigung „Union der Veteranen des Donbass „Berkut““, Gesellschaftliche Organisation „Molodaja Respublika“, Kommunistische Partei der Donezker Volksrepublik, Gesellschaftliche Organisation „Republikanische Union der Jugend des Donbass“, Gesellschaftliche Organisation „Volksbewegung des Donbass“, Gesellschaftliche Organisation „Gerechter Donbass“, Gesellschaftliche Organisationen der Veteranen der Luftwaffe, Republikanische gesellschaftliche Bewegung „Patriotischer Donbass“, Gesellschaftliche Bewegung „Einiges Vaterland“, Gesellschaftliche Organisation „Union der Afghanistan-Veteranen der DVR“, Gesellschaftliche Organisation „Union der Theaterschaffenden der DVR“, Frauen des Donbass, Gesellschaftliche Bewegung „Rus sobornaja“, Gesellschaftliche Organisation „Wille des Volkes“, Gesellschaftliche Organisation „Wiedergeburt des Donbass“, Gesellschaftliche Organisation „Union der Schriftsteller der DVR“, Union der Afghanistan-Veteranen, Assoziation der Jugendorganisationen des Lugansker Gebiets, Patriotische Vereinigung „Bulat“, Union der Schriftsteller der LVR, Jugendorganisation „ARTLandija“, Bewegung Wladimir Monomach „Rus“, Jugendorganisation „Molodaja Respublika“, Studentenvereinigung „Molodaja Respublika“, Freiwilligenorganisation „Helfende Hand“, Gesellschaftliche Kinderorganisation „Lugari“, Patrotischer Sportclub von Swerdlowsk, Gesellschaftliche Organisation „Russisch-orthodoxe Jugend“ von Swerdlowsk, Gesellschaftliche Sportvereinigung „Avantgarde“ Antrazit, Rat der jungen Bibliothekare, Militärisch-patriotische Vereinigung „Kaskad“, Gesellschaftliche Vereinigung „Tschernobyl-Union der LVR“, Gesellschaftliche Bewegung „Mir Luganschtschine“, Gesellschaftliche Organisation „Lugansker Wirtschaftsunion“, Gesellschaftliche Organisation der Veteranen des Großen Vaterländischen Kriegs und der Arbeit, Gesellschaftlicher Rat der Flüchtlinge aus der Ukraine

Standard

Presseschau vom 17.04.2015

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news und novorosinform sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen ostukrainischen Volksrepubliken in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform) und andere ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe.

Abends/Nachts:

Dan-news.info: Hinter dem Mord an dem Journalisten Oles Busina steht die ukrainische Regierung. Diese Meinung vertrat das Oberhaupt der DVR Alexandr Sachartschenko.
„Oles Busina war kein Anhänger der DVR, aber er sagte die Wahrheit darüber, was in der Ukraine geschieht. Heutzutage ist das eine zivile Heldentat in Kiew“, sagte er. „Heute ist ein Standpunkt, der von der Position des offiziellen Kiew verschieden ist, wie ein Messer im Herz für die Junta. Dort schreckt man nicht vor einem Mord an dem Journalisten Oles Busina zurück und vernichtet weiter andersdenkende Menschen“.
Sachartschenko unterstrich, dass Kiew eine „Hexenjagd“ begonnen hat, deren Opfer ein weiterer Mensch wurde, der für Gerechtigkeit kämpft. „Die Kiewer Regierung tötet weiterhin die, die die Wahrheit unter anderem über die Ereignisse in der DVR sagen“.
Oles Busina war ein bekannter Journalist, Schriftsteller und Fernsehrautor. Der Autor der Bücher „Der Werwolf Taras Schewtschenko“, „Die Union von Pflug und Dreizack. Wie die Ukraine erfunden wurde“. Ehemaliger Chefredakteur der Zeitung „Segodnja“, die im März aufgrund der Zensur eingestellt werden musste. Heute wurde er in Kiew bei seinem Haus ermordet.

Dan-news.info: Die Regierung der DVR ist bereit, ein wiederholtes Mal ein Referendum über den zukünftigen Status der Republik abzuhalten, erklärte das Oberhaupt der DVR Alexandr Sachartschenko.
„Der Präsident Russlands Wladimir Puten hat heute während der „Direkten Linie“ noch einmal unterstrichen, dass es keine Alternative zur politischen Regelung der Situation im Donbass gibt. Er unterstrich, dass den Einwohnern des Donbass das Recht gegeben werden muss zu entscheiden, wie und mit wem sie unter welchen Bedingungen leben wollen“, sagte Sachartschenko.
Er erinnerte daran, dass am 11. Mai 2014 im Oblast Donezk der Ukraine ein Referendum über die Unabhängigkeit durchgeführt wurde. 75 Prozent der Einwohner der Region nahmen daran teil, davon stimmten fast 90 Prozent für die Souveränität des Donbass. „Wir sind bereit, dieses Referendum eines zweites Mal durchzuführen“, unterstrich Sachartschenko.

Dan-news.info: In allen Bezirken von Donezk ist heute Abend wieder Kanonade zu hören, teilte das Verteidigungsministerium von Donezk mit.
Dort wurde gesagt, dass in einigen Bezirken der Stadt schwere Waffen zu hören sind, in einigen Geräusche von Schusswaffen.
Die Milizen erwidern das Feuer nicht, fügte der Gesprächspartner der Agentur hinzu.
Informationen über Opfer werden noch geklärt.

Vormittags:

Dan-news.info: Die ukrainischen Streitkräfte haben zum ersten Mail seit drei Tagen die Intensität der Beschüsse von Ortschaften der DVR gesenkt, meldete das Verteidigungsministerium der DVR.
„Wenn wir noch vor drei Tagen 80 Verstöße gegen das „Regime der Ruhe“ von Seiten der ukrainischen Truppen in 24 Stunden festgestellt haben, so wurden in den letzten 24 Stunden insgesamt 46 solche Verstöße festgestellt.“
In den letzten 24 Stunden gab es einen Artilleriebeschuss, drei Beschüsse mit Panzerwaffen, drei mit gepanzerter Militärtechnik, zehn mit Granatwerfern, drei mit Abwehrgeschützen, 25 mit Antipanzerraketen und Schusswaffen.
Beschossen wurden das Bergwerk „Oktjabrskaja“, die Gebiete des Donezker Flughafens und des Volvo-Zentrums, die Ortschaften Spartak, Shabitschewo, Gorlowka. Verluste unter den Milizen gab es nicht.
Das Verteidigungsministerium nannte als mögliche Ursache für die abnehmende Intensität der Beschüsse die Einflussnahme von Seiten der OSZE-Beobachter und Vertreter des Gemeinsamen Zentrums auf die Truppen, die in den letzten zwei Tagen aktiv Verhandlungen über die Feuereinstellung geführt haben.

Lug-info.com: Pressekonferenz des Leiters des Stabs der Volksmiliz der LVR Sergej Koslow (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die Kiewer Truppen beschießen regelmäßig Positionen der Volksmiliz der LVR, versuchen aktive Handlungen von ihrer Seite zu provozieren.
Die Situation hat sich nicht wesentlich geändert. „Das Regime der Feuereinstellung wird von den ukrainischen Truppen wie zuvor nicht eingehalten.“
Die ukrainischen Truppen bereiten Provokationen vor, wobei sie die Symbolik der OSZE-Mission zur Diskreditierung dieser internationalen Organisation verwenden könnten.
Koslow berichtete, dass am 15. April um 22:10 am Checkpunkt bei Smeloje zwei Fahrzeuge mit Kennzeichen der OSZE angehalten wurden. Als die Ziele ihres Besuchs ermittelt werden sollten drehten die Fahrzeuge und fuhren in Richtung Lugansk weg. Erkundigungen ergaben, dass sich alle Fahrzeuge der OSZE in Lugansk seit 19:00 an ihren Standorten befanden.
Bei der Volksmiliz wird nicht ausgeschlossen, dass die genannten Fahrzeuge möglicherweise für Provokationen auf dem Territorium der LVR verwendet werden sollten.
„Wir verfügen über Informationen, dass vom Gegner große Provokationen unter Verwendung von Uniformen der Volksmiliz vorbereitet werden“, sagte Koslow. Er erläuterte, dass Gruppen bewaffneter Menschen in der Uniform der Volksmiliz der LVR im von Kiew kontrollierten Nowoajdar und Makarowo beobachtet wurden.

Dan-news.info: Die ukrainischen Truppen haben Fahrzeuge mit der Symbolik der OSZE bei Provokationsversuchen gegen die Milizen der DVR verwendet. Dies berichtete heute der stellvertretende Kommandeur der Milizen der DVR Eduard Basurin.
„Nationalistische Abteilungen, die kürzlich in die ukrainischen Streitkräfte übergegangen sind, haben am 16. April einen Angriff auf die Positionen von Abteilungen der Streitkräfte der DVR im Bereich von Shabunki mit Unterstützung von Panzertechnik durchgeführt. Beobachter des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination des Regimes der Feuereinstellung haben dort zwei Panzer der ukrainischen Streitkräfte in Begleitung von zwei Geländefahrzeugen, vermutlich Land Cruiser 200, weiße Farbe, mit Erkennungszeichen ähnlichen denen der OSZE festgestellt.“
„Es ist am wahrscheinlichsten, dass die ukrainische Führung darauf gehofft hat, dass während der von den ukrainischen Streitkräften organisierten Provokation die Fahrzeuge unter Beschuss der Streitkräfte der DVR geraten und getroffen werden. Diese Geschehnisse könnten zur Anlass für Beschuldigungen der Führung der DVR, die Minsker Vereinbarungen zu brechen und den Konflikt weiter zu eskalieren, dienen.
Auch der Leiter des Stabs der Volksmiliz der LVR Sergej Koslow hatte heute über die Vorbereitung einer Provokation unter Verwendung von OSZE-Symbolen berichtet.

Dan-news.info: OSZE-Beobachter sind zur Beobachtung der Situation in Schirokino rund um die Uhr übergegangen, berichtete der stellvertretende Kommandeur der Milizen der DVR Eduard Basurin.
„Die OSZE hat die Entscheidung getroffen 24 Stunden am Tag in Schirokino zu sein. Heute waren sie seit 6:30 dort. Bisher haben sie zwei Verstöße festgestellt.“

De.sputniknews.com: Eine weitere ukrainische Journalistin ist tot aufgefunden worden. Olga Moros, Chefredakteurin der Zeitung „Neteschinski Westnik“, die im Gebiet Chmelnizki im Südwesten der Ukraine erscheint, war in ihrer Wohnung tot aufgefunden worden. Ihre Verletzungen deuten auf einen gewaltsamen Tod hin, bestätigte die örtliche Innenbehörde am Donnerstag.
Über das Motiv gibt es derzeit noch keine Erkenntnisse. Der Mord kann im Zusammenhang mit der beruflichen Tätigkeit Olga Moros stehen, berichtet die russische online-Zeitung newsru.com. Nach einigen Angaben soll die Journalistin an einem Artikel über illegale Abholzung gearbeitet haben.
Laut der Polizei wurde die Journalistin bereits Mitte März getötet. Aus ihrer Wohnung seien persönliche Dinge entwendet worden.
Neteschin ist eine Kleinstadt mit 35 000 Einwohnern.
Am Donnerstag war der Journalist Oles Busina, der sich für eine Föderalisierung der Ukraine und für eine gleichberechtigte Entwicklung der ukrainischen und der russischen Sprache eingesetzt hatte, im Stadtkern von Kiew erschossen worden. Einen Tag zuvor wurde Oleg Kalaschnikow, Ex-Abgeordneter der ehemaligen Regierungspartei der Regionen, zum Opfer eines Anschlags.
Am Donnerstag berichtete die ukrainische Onlinezeitung obkom.net.ua über den Mord an einem weiteren Journalisten, Sergej Suchobok, in der Nacht zum Montag. Suchobok war stellvertretender Chefredakteur des Internetportals ProUA. Genaueres wurde vorläufig nicht mitgeteilt.
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Dan-news.info: „Der Mord an Busina in Kiew ist eine weitere Bestätigung, dass die Ukraine sich auf dem Weg des Nazismus bewegt“, sagte der Sprecher des Volkssowjets der DVR Andrej Purgin. „Heutzutage ist den Menschen unwohl in der Ukraine. Darunter in Charkow, Odessa. Dies ist deswegen der Fall, weil in der Ukraine ein nazistischer Staat entsteht. Für die Regierenden dieses Staates sind alle Einwohner der Südosten Menschen zweiter Klasse.“

Nachmittags:

Dan-news.info: Die Treffen der Unterarbeitsgruppen der Kontaktgruppe zur friedlichen Regelung im Donbass werden wöchentlich in der Hauptstadt Weißrusslands Minsk stattfinden, erklärte heute der offizielle Vertreter der DVR in der Kontaktgruppe, der stellvertretende Sprecher des Volkssowjets Denis Puschilin.
Ein Zeitpunkt persönliches Treffen der Teilnehmer der Kontaktgruppe ist bisher noch nicht bekannt.

Dan-news.info: Die Zahl der Personen, die vor politischer Verfolgung durch die ukrainischen Behörden auf das Territorium der DVR geflohen sind, beträgt inzwischen 1000 Menschen, teilte der Vorsitzende des Volkssowjets der DVR Andrej Purgin mit.
„In unserer Republik befinden sich jetzt tausend ukrainische politische Flüchtlinge. Die Republik ist bereit die Menschen aufzunehmen, die man aus politischen Gründen verfolgt.“
Purgin sagte, dass ein Teil der politischen Flüchtlinge aus dem Territorium der Ukraine in die DVR in der Folge von Gefangenenaustauschen gekommen ist.
„Unter den Gefangenen, die sich auf dem Territorium der Ukraine befanden, waren keine Milizangehörigen, sondern die, die für eine Auffassung festgenommen, die sich von der Auffassung des offiziellen Kiew unterscheidet. Viele Menschen haben keine Dokumente, nach ihnen wird auf dem Territorium der Ukraine gefahndet. Unter den politischen Flüchtlingen sind viele aus Odessa und Charkow.“
Der Sprecher des Volkssowjets fügte hinzu, dass vor kurzen in Charkow nach seinen Informationen wegen „Andersdenken“ 200 Menschen festgenommen wurden.

Dan-news.info: In Debalzewo sind nach der Befreiung von den ukrainischen Okkupanten ca. 170 Infrastrukturobjekte entmint worden, das Zentrum der Stadt wurde vollständig entmint, teilte der Leiter der Stadtverwaltung Alexandr Afendikow mit.
Täglich wird die Arbeit zur Entminung des Ackerlandes fortgesetzt, aber die Verminung ist eines der größten Probleme der Aussaatkampagne in dieser Region.
„Die erste Etappe der Wiederherstellung der Stadt haben wir durchlaufen – Kindern warme Unterkünfte gesichert, untersucht, entmint, Informationen und alle notwendigen Materialien für den Wiederaufbau zusammengetragen. Morgen beginnen wir die zweite Etappe – die Restrukturierung des Wiederaufbaus. Wir werden bauen“, sagte der Bürgermeister….
„Alle sozialen Objekte funktionieren normal, das gilt auch für die Zentrale Republikanische Bank, d.h. Renten werden ausgezahlt, die Brotfabrik, das Backen von Brot läuft. Sechs Schulen und ein Kindergarten nehmen Kinder auf“, erläuterte Afendikow.

Dan-news.info: In der DVR ist der Prozess der Formierung einer regulären Armee fast abgeschlossen, teilte heute das Republikoberhaupt Alexandr Sachartschenko mit.
„In der Republik ist der Prozess der Formierung einer regulären Armee praktisch abgeschlossen. Derzeit ist die die grundlegende Aufgabe die Ausbildung der Bataillone abzuschließen. Deshalb wurde die Entscheidung über die Durchführung von Übungen getroffen, die jetzt andauern. Auf ihnen lernen die Soldaten auch Technik zu reparieren, eigenen sich bestimmte technische Fertigkeiten an“, sagte das Oberhaupt der DVR.
Nach Abschluss der Ausbildung können nach seinen Worten die militärischen Abteilungen der DVR nicht nur Angriffe abwehren, sondern auch Kampfhandlungen führen.

De.sputniknews.com: Der ukrainische Außenminister Pawel Klimkin hält einen Ausstieg der Ukraine aus der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten zum jetzigen Zeitpunkt für unzweckmäßig.
Nach dem Machtwechsel in der Ukraine hatte die neue Landesführung ihre Absicht bekundet, auf die Mitgliedschaft in der GUS zu verzichten. Der ukrainische Präsident Pjotr Poroschenko hatte im November den Vertreter der Ukraine im Exekutivkomitee der GUS, Anatoli Dron, abberufen.
Laut dem Statut der GUS erfolgt ein Austritt aus der Gemeinschaft ein Jahr nach dem Einreichen des entsprechenden Antrags durch das jeweilige Mitgliedsland. Kiew hat bisher keinen Austrittsantrag gestellt.
Wie Klimkin zuvor gesagt hatte, nimmt Kiew an keinen Veranstaltungen der Gemeinschaft auf politischer Ebene teil.
In einem am Freitag veröffentlichten Interview für die Internetzeitung „Ukrainska Prawda“ sagte der Minister: „Weder der Präsident noch der Premier noch ich haben solche Veranstaltungen besucht. Dabei sind wir an etlichen Abkommen im Rahmen der GUS beteiligt, die die Rentenversorgung und die Anerkennung von Diplomaten festlegen.“
Klimkin bezeichnete die GUS als einen politischen Club und als Nachlass der Sowjetunion.
„Wenn wir aber schon jetzt aus der Gemeinschaft austreten, werden die bestehenden Abkommen aufgelöst und das Leben von Tausenden und Abertausenden Menschen erschwert. Wir müssen uns zunächst Klarheit verschaffen und erst dann weitere Schritte beschließen“, ergänzte der Minister. Ihm zufolge nimmt die Ukraine an einer GUS-Veranstaltung nur teil, wenn Kiew etwas erreichen wolle.
Der Vorsitzende des Ausschusses für GUS-Angelegenheiten der Staatsduma (russisches Parlamentsunterhaus), Leonid Sluzki, hatte die Absicht Kiews, aus der GUS auszusteigen, als eine „scharfmacherische, marginale Position“ bezeichnet.
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Dan-news.info: Die Regierung der DVR plant im nächsten Schuljahr die geltenden Verträge der Studenten der Hochschulen der Republik zu überprüfen, erklärte heute der Bildungsminister Igor Kostenok.
„Die geltenden Verträge werden überprüft. Oft werden wir von der Vertragsform der Ausbildung auf ein Stipendium übergehen, unter Berücksichtigung der Situation, in der sich der jeweilige Jugendliche befindet. Die Entscheidung wird individuell getroffen“, sagte der Minister.
Der Leiter des Bildungsministeriums der DVR sagte, dass derzeit eine grundlegende Aufgabe der Regierung ist „die Kinder in der DVR zu schützen und ihnen qualitative Möglichkeiten der Bildung zu geben, die dem Staat würdig sind, den wir heute aufbauen“.

Abends:

De.sputniknews.com: Die jüngste Mordserie in der Ukraine ist mit einer Kampagne politischen Terrors zu vergleichen. Das erklärte Konstantin Dolgow, Menschenrechtsbeauftragter des russischen Außenministeriums, am Freitag in Moskau.
„Ohne Zweifel geht es um politischen Terror. Nur so können wir die Entwicklung der letzten Wochen und Tagen in der Ukraine einstufen“, sagte Dolgow in einem Interview für den TV-Sender Rossija-1.
Im März wurde der Ex-Gouverneur des Gebiets Saporoschje Alexander Pekluschenko, ehemaliger Rada-Abgeordneter von der Partei der Regionen, erschossen. Danach begangen die Ex-Abgeordneten von der Partei der Regionen Michail Tschetschetow und Stanislaw Melnik „Selbstmord“. Die Opposition machte die Kiewer Behörden für ihren Tod verantwortlich.
Am vergangenen Mittwoch wurde Oleg Kalaschnikow, Ex-Abgeordneter von der Partei der Regionen, vor seinem Haus erschossen. Am Donnerstag wurde der regierungskritische Journalist und Schriftsteller Oles Busina mit mehreren Schüssen ebenfalls vor seinem Haus getötet.

Dan-news.info: Das Oberhaupt der DVR Alexandr Sachartschenko rief die Einwohner der Ukraine zum Widerstand gegen die Nationalisten auf, die in Kiew an die Macht gekommen sind.
„Die Menschen dürfen sich nicht dem Haufen nationalistischer Radikaler unterordnen, die auf ungesetzlichem Weg in Kiew an die Macht gekommen sind und sie müssen sich ihren Ideen widersetzen, die jetzt von ihnen verbreitet werden“, erklärte er.
Sachartschenko unterstrich besonders die Notwendigkeit des Kampfes gegen den Faschismus in der Ukraine. „Ihre Aufgabe, analog zu unserer, ist es ein Maximum an Anstrengungen in den Kampf gegen den Faschismus zu legen, der in diesem Land wieder aufkommt. Wenn in der der Ukraine wieder ein faschistisches Regime aufkommen, so ziehen die Einwohner dieses Land das Andenken ihrer Väter und Großväter in den Schmutz, die den Faschismus vor 70 Jahren in Europa besiegt haben“.

Rusvesna.su: Heute, liegt Gorlowka unter schwerem Artilleriefeuer der ukrainischen Truppen. am Rande der Stadt explodierten Granaten – in Schirokoj Balki auf Kurganka. Der Beschuss wird von Majorsk aus durchgeführt.
In Donezk, in der Nähe von Peski und im Dorf. Spartak wird gekämpft. In Spartak – sind Feuer und Rauch sichtbar. ..
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De.sputniknews.com: Moskau ist zutiefst besorgt über die Ankunft von 290 Militärausbildern aus der in Italien stationierten 173. Luftlandebrigade der USA in der Ukraine. Das teilte das russische Außenministerium am Freitag mit.
Der Einsatz von Militärausbildern sei ein krasser Verstoß gegen die von Kiew übernommenen Verpflichtungen. „Die Administration von Präsident Barack Obama, die sich verbal für die Beilegung der Ukraine-Krise bekennt, will in Wirklichkeit die Minsker Vereinbarungen torpedieren“, hieß es der Mitteilung.
„Die Schulung ukrainischer Militärs im Umgang mit Waffen und Technik westlicher Produktion kann als ein erster Schritt zur Lieferung moderner US-amerikanischer Rüstungen an die Ukraine gewertet werden… Verstehen denn Washington, London und Ottawa, wen sie ausbilden wollen? Das sind doch dieselben ukrainischen Ultranationalisten aus Freiwilligenbataillonen, die Nazi-Embleme tragen und sich bei Strafoperationen im Donbass mit dem Blut von Frauen und Kindern besudelt haben. Werden sie denn weiter geschult, wie Menschen, die Russisch sprechen, getötet werden?“ Die Begünstigung revanchistischer Pläne der „Kriegspartei“ in Kiew berge die Gefahr eines neuen Blutbades in der Ukraine in sich, betonte das russische Außenamt.
Die Ausbildung erfolgt auf dem Testgelände Jaworow unweit der westukrainischen Stadt Lwow.

Dan-news.info: Die Einwohner der DVR sind entschlossen, auf dem Entwicklungsweg der RF, Weißrusslands und Kasachstans zu gehen und haben nicht vor davon abzugehen, erklärte heute das Oberhaupt der DVR Alexandr Sachartschenko.
„Wir führen den Kampf weiter. Heute verteidigen wir die Freiheit unserer Wahl. Die Menschen wollen nicht, dass man sie gewaltsam nach Europa und in die NATO treibt, ihre Geschichte umschreibt, verbietet in der Muttersprache zu sprechen. Sie wollen auf dem Weg gehen, den Russland, Weißrussland, Kasachstan gewählt haben“, sagte er.
Nach seinen Worten ist der Konflikt im Donbass „ein Krieg für Freiheit und Selbstbestimmung, für gleiche Möglichkeiten in der Gesellschaft“.

Dan-news.info: In Debalzewo wurden als Folge der Kampfhandlungen 86 Mehrfamilienhäuser beschädigt, teilte der stellvertretende Minister für Kommunalwirtschaft Alexandr Kowalenko mit.
„Derzeit ist festgestellt, dass als Folge der heftigen Kämpfe in Debalzewo 86 Mehrfamilienhäuser beschädigt wurden, 15 von ihnen wurden vollständig zerstört und können nicht wieder aufgebaut werden“, unterstrich der stellvertretende Minister.
Im privaten Sektor wurden 564 Häuser beschädigt, mehr als 400 vollständig zerstört.

rusvesna.su: Im besetzten Kramatorsk wurde das Lenin-Denkmal von Demonstranten zerstört, die sich in der Stadt versammelt hatten, um den Jahrestag der letzten pro-ukrainischen Kundgebung in der Stadt im vergangenen Jahr zu begehen.
„Die Aktion begann um 17:20 Uhr. Die Demonstration findet unter umfassenden Schutz durch die Polizei „statt, – berichtete ein Korrespondent.
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Presseschau vom 16.04.2015

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news und novorosinform sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen ostukrainischen Volksrepubliken in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform) und andere ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe.

Gefunden auf der Facebook-Seite von ANNA News: Am 2. Mai lädt der DKP-Parteivorstand zu einer Konferenz in Berlin anlässlich des 70. Jahrestages der Befreiung ein. Das Motto der Konferenz: »8. Mai 2015: Tag der Befreiung vom Faschismus – der Kampf geht weiter! Rolle und Aufgaben der Kommunistischen Partei im antifaschistischen Kampf damals und heute.«

Nachts:

Dan-news.info: Die Streitkräfte der Ukraine haben das Feuer auf nicht von Kiew kontrollierte sogenannte „Freiwilligenbataillone“ in den Außenbezirken von Dsershinsk eröffnet, berichtete heute Abend das Verteidigungsministerium der DVR.
„Unsere Aufklärung hat festgestellt, dass von den Positionen, die von den Abteilungen der 93. einzelnen mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte eingenommen werden, die Positionen ukrainischer „Freiwilligenabteilungen“ beschossen werden, die sich in den Außenbezirken von Dsershinsk befinden und die sich weigerten in die Reihen der Streitkräfte der Ukraine einzutreten.“
Im Ministerium wurde unterstrichen, dass nationalistische Abteilungen, als Erwiderung, da sie sich nicht in der Situation auskennen, periodisch das Feuer auf die Außenbezirke von Gorlowka eröffnen. „Die ukrainischen Nationalisten ihrerseits kennen nicht die Richtung, aus der der Beschuss kommt, und erwidern das Feuer auf die westlichen und nordwestlichen Außenbezirke von Gorlowka.“
Der Bürgermeister von Gorlowka Andrej Darkowskij bestätigte, dass in der Stadt „tatsächlich Kanonade zu hören ist“.

Lug-info.com:Der bevollmächtigte Vertreter der LVR bei den Minsker Verhandlungen Wladislaw Dejnego kommentierte die Vorschläge Kiews zur Demilitarisierung von Schirokino, die nach der Videokonferenz der Teilnehmer der Kontaktgruppe am Dienstag zu hören waren:
Ich musste schon mehrfach erklären, dass die Logik der Handlungen Kiews sich nicht erklären lässt. Vielleicht deshalb, weil die linke Hand nicht weiß, was die rechte tut, oder sie weiß es zu gut, um erfolgreich die Fakten zu manipulieren.
Die Pressesekretärin des Vertreters der Ukraine bei den Verhandlungen der Kontaktgruppe Leonid Kutschmas Darka Olifer, hat mit Bezug auf ihren Chef weitere „Vorschläge“der ukrainischen Seite verlauten lassen, einer von ihnen ist die Demilitarisierung Schirokinos. Aber wie sieht die Sache da eigentlich aus?
Schirokino – das ist eine von zwei grundlegenden Konzentrationen von Spannungen, die die Ukraine erfolgreich für die systematische Manipulation nutzt. Und selbst die OSZE erklärt in ihren Berichten, dass die Ursache der Eskalation der Situation teilweise in den bewussten Handlungen der ukrainischen Streitkräfte oder anderen bewaffneten Formationen der Ukraine liegt. So wird im dem operativen Bereicht der OSZE-Mission vom 12. April angegeben, dass am Samstagabend ca. 500 Meter vom Stationierungsort der Vertreter der Besonderen Beobachtermission der OSZE, im Bezirk von Berdjanskoje, vom von den ukrainischen Streitkräften kontrollierten Territorium, Panzerfeuer gegen Schirokino erfolgte. Kurz danach hat die Beobachtermission einen Schusswechsel unter Verwendung von Schusswaffen und Maschinengewehren bemerkt und etwa nach einer halben Stunden haben die Beobachter (die zu dieser Zeit schon in Mariupol waren) ein Granatduell im Bezirk Schirokino-Berdjankoje beobachtet, das etwa drei Stunden dauerte.
Analoge Informationen gibt es im Bericht vom 14. April. Und was ist das, wenn nicht ein Zeugnis dafür, dass die Ursache der Verletzung des „Regimes der Ruhe“ die Provokationen der ukrainischen Seite sind?
Mit anderen Worten, wie mit dem Maßnahmekomplex überhaupt, hier sind unsere „konstruktiven Vorschläge“ und dort eine anschauliche Demonstration ihrer Realisierung.

Dan-news.info: Die DVR besteht auf der Durchführung einer dringenden Videokonferenz der Kontaktgruppe, nachdem Kiew offiziell der OSZE erklärt hat, dass es seine Vertreter in den Untergruppen ernannt hat. Dies erklärte heute der offizielle Vertreter der DVR in der Kontaktgruppe, der stellvertretende Sprecher des Volkssowjets der DVR Denis Puschilin.
„Jetzt ist es nötig, eilig eine Skype-Konferenz durchzuführen, um das Personal festzulegen, das in die Untergruppen geht, den Mechanismus ihrer Arbeit, den Ort der Treffen der Mitglieder der thematischen Untergruppen, die Mechanismen der Rotation der Moderatoren in ihnen. Jetzt ist es nötig dringend zu entscheiden, damit die Arbeit der Erfüllung der Minsker Vereinbarungen normalisiert wird“, unterstrich der Politiker.
Zuvor war in der LVR erklärt worden, dass sie eine Nachricht von der OSZE über die Ernennung von Vertretern in den Untergruppen zu einzelnen Fragen der friedlichen Regulierung durch Kiew erhalten haben. „Gerade eben hat mich die OSZE informiert, dass Kiew endlich seine Vertreter in allen vier Untergruppen ernannt hat. Dies macht den nächsten Schritt möglich, es sollte eine weitere Videokonferenz oder ein persönliches Treffen in Minsk sein“, erklärte der Bevollmächtigte der LVR Wladislaw Dejnego gegenüber der Agentur Interfax.

Vormittags:

Dan-news.info: „In den letzten 24 Stunden wurden 78 Verstöße gegen das Regime der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Streitkräfte festgestellt. Die Positionen der Milizen wurden 10 mal unter Verwendung von Panzern beschossen, 26 mit Granatwerfern, dreimal mit Antipanzerraketen, vier mal unter Verwendung von gepanzerter Militärtechnik. Außerdem wurden 35 Angriffe mit Granaten und Schusswaffen gezählt“, berichtete das Verteidigungsministerium der DVR.
Beschossen wurden Spartak, Schirokino. Shabitschewo, Oktjabrskij, Losowoje, Sachanka, Kalinowka und Gorlowka. „Die ukrainischen Streitkräfte beschossen sowohl die Positionen der Milizen der DVR als auch den Wohngebiete.“
Es gibt keine Toten oder Verletzten, jedoch Zerstörungen.

De.sputniknews.com: Weiterer Verbündeter von Janukowitsch in Kiew erschossen
Der ehemalige Abgeordnete des ukrainischen Parlaments von der Partei der Regionen Oleg Kalaschnikow ist am Abend des 15. April in Kiew erschossen worden, wie das ukrainische Innenministerium mitteilte.
„Am Mittwoch um 19.20 Uhr in Kiew wurde die Leiche des Bürgers Kalaschnikow Oleg Iwanowitsch an seinem Wohnort aufgefunden. Die Todesursache ist eine Schussverletzung“, heißt es in der Mitteilung.
Laut dem Ministerialbeamten Anton Geraschtschenko ist ein Strafverfahren wegen Mordes eingeleitet worden. Geprüft würden politische Motive sowie die These eines Raubmordes.
er ehemalige Abgeordnete des ukrainischen Parlaments von der Partei der Regionen Oleg Kalaschnikow
Der 52-jährige Kalaschnikow soll während der Maidan-Protestkundgebungen im vergangenen Jahr Gegenproteste organisiert haben.
Kalaschnikow ist ein weiterer Verbündeter des gestürzten Präsidenten Viktor Janukowitsch, der in den vergangenen Monaten unter tragischen Umständen ums Leben kam.
So wurde der ehemalige Gouverneur Alexander Pekluschenko im März tot in seinem Haus gefunden. Er soll sich selbst erschossen haben.
Kurz zuvor hatten sich die ehemaligen Abgeordneten der Partei der Regionen Michail Tschetschetow und Stanislaw Melnik das Leben genommen. Tschetschetow ist aus einem Fenster im 17. Stock gestürzt, und Melnik hat sich erschossen.
Die ukrainische Opposition macht die jetzige Staatsführung für den Tod der Politiker verantwortlich.
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Lug-info.com: Die Kolonnen des Zivilschutzministeriums der RF mit humanitären Gütern ist in Lugansk eingetroffen, es handelt sich um 62 Lastwagen, teilte der Leiter des Koordinationszentrums für den Wiederaufbau der LVR Alexandr Drobot mit.
„Dieses Mal besteht die Ladung der Kolonne praktisch vollständig aus Lebensmitteln, darunter 133 Tonnen Reis, 139 Tonnen Sonnenblumenöl, 28 Tonnen Konserven, 21 Tonnen Hirse, 60 Tonnen Nudeln, 30 Tonnen Grieß und 46 Tonnen Weizen“, sagte er.
Mehr als 120 Lastwagen des Zivilschutzministeriums der RF liefern heute in die LVR und DVR mehr als 1400 Tonnen humanitären Güter, darunter Lebensmittel, Güter des dringenden Bedarf, Lehrbücher und Baumaterial.

Dan-news.info: Der 24. humanitäre Konvoi des Zivilschutzministeriums der RF ist in Makejewka eingetroffen, teilte das Koordinationszentrum für den Wiederaufbau der DVR mit. Es werden ca. 750 Tonnen humanitäre Güter geliefert, darunter Lebensmittel, Baumaterial und Lehrbücher für die Schulen und Hochschulen der DVR.
Die Beraterin des Oberhaupts der DVR für Kinderrechte Jana Tschepikowa teilte mit, dass auch die Lieferung von lebensnotwendigen Medikamenten für Kinder erwartet wird.
Insgesamt wurden seit August 2014 mehr als 30.000 Tonnen lebenswichtige humanitäre Güter durch das russische Zivilschutzministerium in den Donbass geliefert.

Dan-news.info: „Vertreter des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination des Regimes der Feuereinstellung, OSZE-Beobachter und das Kommando der DVR sind zum Donezker Flughafen gefahren, um Verhandlungen über eine Feuereinstellung mit dem Ziel der Bergung von Leichen ukrainischer Soldaten von neutralem Territorium zu führen“, erklärte das Verteidigungsministerium der DVR. Ein Vertreter des Ministeriums fügte hinzu, dass bisher nicht bekannt ist, ob es den Teilnehmern des Treffens gelingen wird an den Ort zu kommen, weil der Beschuss im Bereich des Flughafens weitergeht.
An der Fahrt sollten auch Vertreter des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz teilnehmen, aber ihre wird wegen der Beschüsse verzögert. „Zur Zeit warten wir auf die Sicherheitsbestätigung von Seiten des Gemeinsamen Zentrums für die dann folgende Fahrt zum Flughafen“, erklärte die Leiterin der Unterdelegation des Roten Kreuzes in Donezk Joan Audierne.

De.sputniknews.com: : Vier Stunden, 74 Fragen: Putin stellt sich den Sorgen der Bürger
„Der heiße Draht zu Putin“ – Fragestunde beim Präsidenten: Innenpolitik und Sanktionen (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)

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Russland muss laut Präsident Wladimir Putin die westlichen Sanktionen nicht dulden, sondern diese für das Erreichen neuer Entwicklungsstufen nutzen.
„Wir müssen die Situation nutzen, welche durch die Sanktionen entstanden ist, um neue Entwicklungsstufen zu erreichen“, sagte Putin am Donnerstag in seiner jährlichen, live im Staatsfernsehen übertragenen Fragestunde.
„Wir hätten das vielleicht nicht getan, aber nun sind wir gezwungen, jenen Importersatz vorzunehmen“, so Putin. „Ich hoffe, dass dies Hightech-Bereiche in der Wirtschaft schneller als früher entwickeln lässt.“

Russland braucht vor keinen Bedrohungen Angst zu haben, falls es die nachhaltige innenpolitische Situation und Konsolidierung der Gesellschaft bewahrt, wie Russlands Präsident Wladimir Putin während seiner live im russischen Fernsehen übertragenen Fragestunde erklärt hat.
„Es gibt viele Bedrohungen, die wir nicht vorhersagen können, aber wenn wir die nachhaltige innenpolitische Situation, die Konsolidierung der Gesellschaft, die wir jetzt beobachten, bewahren werden, so brauchen wir vor keinen Bedrohungen Angst zu haben“, antwortete Putin auf die Frage nach möglichen neuen Bedrohungen für Russland in diesem Jahr.

Der russische Präsident Wladimir Putin hat am Donnerstag, zu Beginn seiner traditionellen jährlichen Live-Fragestunde die wichtigsten Leistungen Russlands des vorigen Jahres aufgezählt.
„Das sind die Aufnahme der Krim und Sewastopols, die Arbeit unter schwierigen wirtschaftlichen Verhältnissen und eine erfolg- und siegreiche Olympiade 2014 — die Olympischen Spiele in Sotschi“, so Putin.
Russland sei im vorigen Jahr mit gewissen äußeren Beschränkungen konfrontiert gewesen, was sich auf die eine oder andfere Weise auf die wirtschaftliche Entwicklung des Landes und dessen Wachstumstempo ausgewirkt habe, sagte Putin. Trotz alledem sei das BIP des Landes um 0,6 Prozent, die Industrieproduktion um 1,7 Prozent, die verarbeitende Industrie um 2,1 Prozent und die Landwirtschaft um 3,7 Prozent gewachsen.
Laut Putin hat Russland seinen vorjährigen Rekord bei der Ölförderung von 525 Millionen Tonnen wiederholt und eine gute Getreideernte von 105,3 Millionen Tonnen eingebracht. Auch im Bauwesen wurden rekordhohe Leistungen erzielt – im vorigen Jahr wurden 81 bis 82 Millionen Quadratmeter Wohnfläche übergeben.
Der Präsident verwies darauf, dass die nationale Währung sich festige und die Effektenmärkte wachsen würden. „Wir haben es verhindern können, dass sich die Inflationsspirale weiter dreht“, konstatierte Putin.

Jeder Politiker, der zu den Gedenkfeiern zum 70. Jahrestag des Kriegsendes nach Moskau eingeladen ist, sollte selbständig seine Wahl treffen. Mag kommen, wer will, wie Russlands Präsident Wladimir Putin äußerte.
„Es handelt sich um die Wahl eines jeden Politikers und des Landes, das er vertritt“, “, sagte Putin am Donnerstag während seiner live im russischen Fernsehen übertragenen Fragestunde. Der eine sei selbst nicht gewillt, während der andere – was anzunehmen ist — keine Genehmigung Washingtons erhalten habe. Bei einigen könne es sogar Scham auslösen, aber sie sollten selber für sich entscheiden.
m 9. Mai werde Russland der Generation der Sieger Tribut zollen, betonte Putin.

Nachmittags:

Dan-news.info: Die ukrainischen Truppen drängen die nationalistischen „Freiwilligen“bataillone in Richtung der Positionen der Milizen der DVR, erklärte heute gegenüber Journalisten der stellvertretende Kommandeur der Milizen der DVR Eduard Basurin.
„In dem offiziellen Bericht der OSZE-Beobachtermission für den 14. April und in den Schlüssen des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination des Regimes der Feuereinstellung wird eine Verlagerung der Positionen der Abteilungen des Bataillons „OUN“ festgestellt einen km nach Osten im Bereich der Ortschaften Peski und Shabunki festgestellt. Weil derzeit das Bataillon offiziell dem Kommando der 93. mechanisierten Brigade unterstellt ist, sehen wir, dass das Kommando der Brigade die Nationalisten, die sich diskreditiert haben, auf die Positionen der Milizen hindrängt.“
„Auf diese Weise lösen sie zwei Aufgaben: die Liqudation von Missliebigen und die Provokation von Feuererwiderungen von Seiten der Streitkräfte der DVR um sie in der Folge der Verletzung des Regimes der Feuereinstellung zu beschuldigen“, fasste Basurin zusammen. Er unterstrich, dass die Milizen weiterhin Gefechte zwischen regulären Teilen der ukrainischen Streitkräfte und den Bataillonen der Extremisten feststellen.
„Zuvor haben Vertreter des Verteidigungsministeriums der Ukraine mehrfach erklärt, dass alle „Freiwilligenbataillone“ ohne Ausnahme bereits in den Bestand der ukrainischen Streitkräfte oder der Nationalgarde übergegangen sind“, erinnerte der stellvertretende Kommandeur. „Die Lage der Dinge an der Kontaktlinie zeugt davon, dass entweder die Unterordnung de-jure erfolgt ist, aber nicht de-facto, oder die militärische Führung der ukrainischen Truppen gibt klar kriminelle Anordnungen aus“.

De.sputniknews.com: Vier Stunden, 74 Fragen: Putin stellt sich den Sorgen der Bürger
„Der heiße Draht zu Putin“ – Fragestunde beim Präsidenten: die Ukraine (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)

Die Behörden in Kiew zeigen laut Russlands Präsident Wladimir Putin keine Eile damit, die Minsker Vereinbarungen umzusetzen. Die westlichen Sanktionen gegen Russland werden jedoch beibehalten.
„Jetzt müssen die Minsker Vereinbarungen erfüllt werden, und wir tun alles, um diese umzusetzen“, sagte Putin am Donnerstag in seiner jährlichen, live im Staatsfernsehen übertragenen Fragestunde. „Die Kiewer Behörden haben aber keine Eile damit, während die Sanktionen gegen uns weiter bestehen.“

Russland will sich nicht in die Situation im Donbass einmischen und seine eigene Position aufzwingen, wie der russische Präsident Wladimir Putin am Donnerstag in seiner jährlichen Live-Fragestunde im Fernsehen sagte.
„Wir beabsichtigen selbstverständlich nicht, uns einzumischen. Der Ukraine die eine oder andere Verhaltensweise aufzuzwingen, ist nicht unsere Sache. Aber wir haben das Recht, unsere eigene Meinung zu äußern und vor allem darauf aufmerksam zu machen, dass die Minsker Abkommen eingehalten werden müssen. Wir wollen, dass sie (die Abkommen) erfüllt werden, und erwarten dies von allen unseren Partnern, darunter auch von der Führung der Ukraine“, so Putin.

Der Stalinismus und der Nazismus dürfen laut Russlands Präsident Wladimir Putin nicht gleichgesetzt werden. Versuche, dies zu tun, entbehren jeder Grundlage.
„Es ist natürlich unmöglich, den Nazismus und den Stalinismus gleichzusetzen. Denn die Nazis haben offen und öffentlich zum Ziel ihrer Politik die Vernichtung ganzer Ethnien gesetzt – der Juden, der Sinti und Roma, der Slawen“, äußerte Putin am Donnerstag während seiner live im russischen Fernsehen übertragenen Fragestunde.
„Bei aller Hässlichkeit des Stalin-Regimes und allen Repressalien, selbst bei allen Deportierungen ganzer Völker hatte sich dieses Regime eine Vernichtung nicht zum Ziel gesetzt.“

Entgegen den Minsker Vereinbarungen unternehmen die Kiewer Behörden nichts, um die Wirtschaft der Region Donbass wieder aufzubauen, wie der russische Präsident Wladimir Putin am Donnerstag bei seiner traditionellen TV-Fragestunde sagte.
„Wir sehen nicht, dass die jetzige Führung in Kiew den Wunsch hätte, die soziale Sphäre und die Wirtschaft im Donbass wieder herzustellen. Das ist wahr. Wir haben viel darüber gesprochen, all das ist in den Minsker Vereinbarungen dargelegt, die von der ukrainischen Seite, von offiziellen Personen unterzeichnet wurden und nun erfüllt werden müssen. Bedauerlicherweise wird nichts dafür getan“, so Putin.
„Wir sehen heute eine vollständige Blockade des Donbass: Das betrifft die Finanzsphäre – das Bankensystem ist abgeschaltet, das betrifft die Auszahlung von Sozialbeihilfen – nichts wird ausgezahlt“, so Putin.

In der Ukraine gibt es laut Russlands Präsident Wladimir Putin keine russischen Truppen.
„Auf die Frage, ob es unsere Truppen in der Ukraine gibt oder nicht gibt, antworte ich offen und eindeutig: In der Ukraine gibt es keine russischen Truppen“, antwortete Putin auf die entsprechende Frage der Oppositionspolitikerin Irina Chakamada.
Die Behörden in Kiew begingen viele Fehler, was negative Folgen nach sich ziehe, sagte er zudem. „Wir haben lange versucht, sie zu überzeugen, die militärischen Handlungen im Donbass nicht wiederaufzunehmen“, so Putin. „Diese wurden jedoch begonnen, was zu einer weiteren Tragödie führte. Aus meiner Sicht ist es ein riesiger Fehler.“

Russlands Präsident Wladimir Putin hat am Donnerstag während seiner TV-Fragestunde die Gerüchte dementiert, der ukrainische Präsident Pjotr Poroschenko habe ihm beim Vierer-Gipfel in Minsk den Donbass angeboten.
„Nein, derartiges hat es nicht gegeben. Wir hatten über Fragen diskutiert, die mit dem Wiederaufbau der Wirtschaft und der Sozialsphäre des Donbass zusammenhängen, dort gibt es viele Probleme“, äußerte Putin.

Lug-info.com: Die humanitäre Lebensmittelhilfe, die heute mit dem 24. humanitären Konvoi des Zivilschutzministeriums der RF in die LVR geliefert wurde, erlaubt es kostenlos Mahlzeiten für die Schüler der Klassen 1-9 in der Republik zu organisierten, teilte der Leiter des Koordinationszentrums für den Wiederaufbau der LVR Alexandr Drobot mit.
Bisher gilt dies nur für die Klassen 1-4.

Dan-news.info: Der Beschuss von Spartak im Bezirk des Donezker Flughafens von den Positionen der ukrainischen Truppen aus geht trotz des Eintreffens der Vertreter der Ukraine im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination des Regimes der Feuereinstellung weiter .
OSZE-Beobachter, Vertreter der RF und der Ukraine im Gemeinsamen Zentrum und Vertreter des Kommandos der DVR sind heute in Spartak zu Verhandlungen über die Feuereinstellung zur Bergung von Leichen ukrainischer Soldaten, die bei dem erfolglosen Versuch eines Durchbruchs durch die Positionen der Milizen getötet wurden, eingetroffen. Insbesondere nehmen an den Verhandlungen die ukrainischen Generale Alexandr Rosmasnin und Andrej Taran teil, die russische Seite vertritt der Generaloberst Alexandr Lenzow.
„Zur Zeit führt Generaloberst Alexandr Lenzow Verhandlungen über die Feuereinstellung“, sagte ein Vertreter des Gemeinsamen Zentrums. „Wenn die Verhandlungen erfolgreich verlaufen und das Feuer eingestellt wird, werden die Leichen der ukrainischen Soldaten aus dem Bereich Spartak im Verlaufe eines Tages geborgen“.

Dan-news.info: Das Gemeinsame Zentrum zur Kontrolle und Koordination des Regimes der Feuereinstellung hat eine Vereinbarung mit den ukrainischen Truppen über eine Feuereinstellung im Gebiet der von der DVR kontrollierten Ortschaft Spartak in der Nähe des Donezker Flughafens erreicht. Dies erklärte der Vertreter Russlands im Gemeinsamen Zentrum Generaloberst Alexandr Lenzow.
„Heute haben wir mit der ukrainischen Seite Verhandlungen über die Einstellung des Feuers im Bereich von Spartak geführt. Die ukrainische Seite kam uns entgegen. Das Feuer ist eingestellt. In der Folge ist es uns gelungen die Leichen von drei Soldaten, die sich im Gebiet eines Militärteils beim von ukrainischen Truppen kontrollierten Awdejewka befanden, zu bergen“, sagte Lenzow.
Außerdem sagte Lenzow, dass einige Leichen ukrainischer Soldaten heute im neuen Terminal des Donezker Flughafens entdeckt wurden. „Das Regime der Feuereinstellung er erlaubt es, sie in nächster Zeit zu bergen“, unterstrich der Vertreter des Gemeinsamen Zentrums.

De.sputniknews.com: Der namhafte ukrainische Journalist Oles Busina ist am Donnerstag in der Nähe seines Hauses im Stadtkern von Kiew getötet worden. Laut der Kiewer Polizei handelt es sich dabei um einen Auftragsmord.
Nach Polizeiangaben schossen maskierte Täter ihn mit mehreren Schüssen, einer davon in den Kopf, nieder.
„Der Journalist, Schriftsteller und Fernsehmoderator Oles Busina wurde (…) am Eingang des eigenen Hauses erschossen. Er setzte sich für eine Föderalisierung der Ukraine, für einen gleichberechtigten Status der russischen und der ukrainischen Sprache und gegen die ‚Orangenen Revolutionen‘ ein“, twitterte darauf die russische Außenamtssprecherin Maria Sacharowa.
Es sei leider nicht erst der Anfang der politischen Säuberungen in der Ukraine, schreibt sie. Da „das nationalistische Ungeheuer, das in der Ukraine freigelassen wurde, ab und zu ernährt werden muss, damit es die von ihm errichtete Macht nicht stürzt“.
Wladimir Putin sagte zu dem heutigen Mord an Busina wie auch zu dem gestrigen Mord am Oppositionspolitiker Kalaschnikow, dass es sich dabei um eine ganze Reihe politischer Morde in der Ukraine handele.
„Wir sind geschockt über diesen Mord und fordern die ukrainischen Behörden auf, alles nur Mögliche zu tun, um die Schuldigen zu finden“, wie Johann Bihr, Leiter des Büros für Osteuropa und Zentralasien der Nichtregierungsorganisation „Reporter ohne Grenzen“ RIA Novosti sagte.
Busina sei aus einem vorbeifahrenden Ford Focus erschossen worden, wie der Berater des ukrainischen Innenministers Anton Geraschtschenko später mitteilte. Die polizeilichen Kennzeichen des Pkw seien entweder lettisch oder weißrussisch, nicht aber ukrainisch gewesen. Auf solche Weise werden ihm zufolge Zeugen der Anti-Maidan-Kundgebungen aus dem Weg geräumt. Er forderte all jene, die an der Organisation oder Finanzierung dieser Demos teilgenommen haben, auf, sich an die Rechtsschutzorgane zu wenden, um nicht „den gleichen Weg wie der von Kalaschnikow und Busina zu wiederholen“.
Am Vortag war der ehemalige Abgeordnete des ukrainischen Parlaments von der Partei der Regionen Oleg Kalaschnikow in Kiew erschossen worden. Der 52-jährige Kalaschnikow soll während der Maidan-Protestkundgebungen im vergangenen Jahr Gegenproteste organisiert haben. Kalaschnikow ist ein weiterer Verbündeter des gestürzten Präsidenten Viktor Janukowitsch, der in den vergangenen Monaten unter tragischen Umständen ums Leben kam.
Am Donnerstag berichtete die ukrainische Onlinezeitung obkom.net.ua über den Mord an einem weiteren Journalisten, Sergej Suchobok, in der Nacht zum Montag. Suchobok war stellvertretender Chefredakteur des Internetportals ProUA. Genaueres wird vorläufig nicht angegeben.
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Dan-news.info: Pressekonferenz des Oberhaupts der DVR Alexandr Sachartschenko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die ukrainische Regierung bereitet eine neue Etappe der militärischen Operation auf dem Territorium der DVR vor, erklärte Sachartschenko.
„Nach Angaben unserer Aufklärung verstärken die ukrainischen Streitkräfte den personellen Bestand und die Zahl der verschiedenen Militärtechnikeinheiten an der Abgrenzungslinie“, sagte das Republiksoberhaupt. „Wir sind bereit jeden Angriff abzuwehren, darunter auch einen militärischen“.
Sachartschenko erwähnte auch die Versuche der ukrainischen Streitkräfte nicht kontrollierte nationalistische Bataillone näher an die Positionen der Milizen der DVR zu drängen. Zuvor hatte heute der stellvertretende Kommandeur der Milizen der DVR Eduard Basurin schon berichtet, dass auf diese Weise Kiew gleichzeitig zwei Aufgaben löst: es wird die Extremisten los und provoziert erwiderndes Feuer von Seiten der Truppen der Volksrepublik.
Ungefähr 300 ukrainische Soldaten wurden beim Versucht des Durchbruchs der ukrainischen Streitkräfte im Bezirk des Donezker Flughafens und bei Spartak verwundet.
„Gestern fand im Gebiet des Donezker Flughafens und bei Spartak ein Kampf zwischen nationalistischen Bataillonen und den Milizen der DVR statt. Die ukrainischen Streitkräfte haben mit Kräften von bis zu zwei Kompanien in zwei Richtungen angegriffen, aber wurden abgeschlagen. In der Folge wurden von 8 Einheiten von Militärtechnik des Gegners vernichtet. Eine große Zahl ukrainischer Gefangener wurde getötet oder verwundet. Dank abgefangener Funknachrichten ist es uns gelungen aufzuklären, dass die ukrainischen Truppen allein ungefähr 300 Verwundete auf dem Territorium gebracht haben, wo der Kampf stattfand“, teilte Sachartschenko mit.
Er sagte, dass die Situation in der DVR sich dadurch verschlechtert, dass die ukrainischen Streitkräfte die nationalistischen Bataillone, die sich nicht entwaffnen lassen wollen, zu den Positionen der Milizen drängt. „Sie wollen sie durch unsere Hände vernichten“, fasste das Oberhaupt der DVR zusammen.
Derzeit ist in der DVR noch ein Drittel der Aussaatflächen vermint. Der Prozess der Entminung muss beschleunigt werden, erklärte Sachartschenko.
Dazu erklärte der ebenfalls anwesende Landwirtschaftsminister Igor Sawenko, dass die Rede von 35.000 Hektar Ackerland ist. „Ein großer Teil davon – 10.000 Hektar – liegt im Bezirk Schachtjorsk. Das ist Ackerland, dass sich in unmittelbarer Nähe zu Orten befindet, wo Kampfhandlungen stattfinden“.
Sawenko sagte, dass wenn die Frage der Entminung erfolgreich operativ gelöst wird, so wird die Aussaatkampagne in der Republik erfolgreich sein. „In der Folge wird die DVR sich selbst innerhalb eines Jahres mit den notwendigen Lebensmitteln versorgen können“, unterstrich der Minister.

Abends:

De.sputniknews.com: Die OSZE-Beauftragte für Medienfreiheit, Dunja Mijatovic, hat eine unverzügliche und sorgfältige Untersuchung des Mordes an dem ukrainischen Journalisten Oles Busina gefordert.
Nach Polizeiangaben hatten zwei Maskierte Busina am Donnerstag vor seinem Haus im Zentrum von Kiew erschossen. Die mutmaßlichen Täter sind festgenommen worden.
Businas Beiträge waren unter anderem auf der Webseite ria.ru erschienen.
„Dieser grausame Akt ist eine weitere Mahnung gegen die Gefahren, mit denen der Journalistenberuf verbunden ist. Dieser Mord muss von den zuständigen Behörden unverzüglich und vollständig aufgeklärt werden“, so Mijatovic.
Die OSZE-Vertreterin drückte den Angehörigen und Kollegen Businas ihr Beileid aus.
Mijatovic appellierte an die ukrainischen Behörden, alle Journalistenmorde zu untersuchen, und erwähnte in diesem Zusammenhang auch die Ermordung des Journalisten Sergej Suchobok am 13. April in Kiew.
Wie der in Moskau lebende ukrainische Publizist Alexander Tschalenko, enger Freund von Oles Busina, zu RIA Novosti sagte, wurde mit dieser Tat die Ermordung von pro-russischen Aktivisten in der Ukraine fortgesetzt.
Laut Tschalenko hatte Busina vor, nach Moskau überzusiedeln und mit einem russischen Filmstudio an Dreharbeiten für einen historischen Streifen oder an einer Serie von TV-Sendungen mitzuwirken. Er soll auch geplant haben, in Russland Kriminalerzählungen zu veröffentlichen.

De.sputniknews.com: Kiew hat die Verwaltungshebel im Land im Grunde genommen eingebüßt. „Politische Morde an Oppositionellen führen das markant vor Augen“, erklärte die Chefin des russischen Föderationsrates, Valentina Matwijenko, am Donnerstag in Moskau.
„Jedem unvoreingenommenen Beobachter wird klar, dass im Land radikale Nationalisten und Neonazis das Sagen haben. Fast täglich werden politische Morde verübt. Getötet werden jene, die in Opposition zum Regime sind… Die Ukraine stürzt allmählich ins Chaos. Das löst Bedauern und Besorgnis hervor“, sagte Matwijenko.
Russland werde auch weiterhin alles in seinen Kräften Stehende tun, um zur politischen Lösung des Konflikts beizutragen. Hierbei gebe es nur einen Weg – Erfüllung der Minsker Vereinbarungen. „Ungeachtet aller Komplikationen plädiert Russland für die Wiederherstellung der Beziehungen zur Ukraine in allen Lebensbereichen“, sagte die Föderationsratschefin.

Standard

Presseschau vom 15.04.2015

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news und novorosinform sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen ostukrainischen Volksrepubliken in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform) und andere ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe.

Nachts:

Dan-news.info: Verhandlungen über Gefangene der DVR werden mit der Ukraine ausschließlich im Rahmen einer Untergruppe der Kontaktgruppe geführt, erklärte heute die Bevollmächtigte der DVR für Menschenrechte Darja Morosowa….
Nach ihren Worten kann man, solange sie „die Mitglieder der Untergruppe nicht persönlich sieht“, nicht mit ihnen spricht, alle Schritte in diese Richtung „als ergebnislos betrachten“.
Ebenso erwartet die DVR das Inkrafttreten des Gesetzes „Über die Amnestie“, wie dies in den Minsker Vereinbarungen vorgeschrieben ist. Morosowa erinnerte daran, dass am 6. April der ukrainischen Seite 16 Soldaten als Geste guten Willens übergeben wurden. „In der Ukraine waren 50 Menschen bereit, soweit ich weiß, aber von allen 50 hat Kiew uns nur einen Gefangenen übergeben – Vater Feofan. 49 Menschen sind bis jetzt nicht übergeben. Deshalb erwarten wir diese 49 versprochenen Menschen“, sagte die Bevollmächtigte.

De.sputniknews.com: Die vom russischen Motorradclub „Nachtwölfe“ geplante Europatour anlässlich des 70. Jahrestag des Sieges im Großen Vaterländischen Krieg wird möglicherweise an der polnischen Grenze gestoppt. Wie Polens Vize-Außenminister Rafal Trzaskowski am Dienstag dem Nachrichtensender TVN 24 sagte, liegt die Entscheidung beim polnischen Grenzdienst.
„Der Grenzschutz hat das Recht zu beschließen, ob aggressiv gesinnte Menschen einreisen dürfen oder nicht. Wir betrachten das Problem als äußerst wichtig… Wenn die Zahl der Motorradfahrer wie angekündigt hoch sein wird, sollte die Polizei die Sicherheit der Fahrt gewährleisten und entsprechende Straßen freigeben.“
Trzaskowski zufolge haben die „Nachtwölfe“ bisher keine polnische Einreisevisa beantragt. Es sei aber möglich, dass sie Visa eines anderen Schengen-Staates hätten.
Polnische Biker fordern, die Tour nicht zuzulassen. „Die Ankunft russischer Motorradfahrer in diesem oder jenem Land kann als Vorbote einer russischen Aggression angesehen werden“, hieß es. Auch Ex-Vizeaußenminister Paweł Kowal ist der Ansicht, dass die „Nachtwölfe“ in Polen nichts zu suchen haben. „Wir werden ihre Einreise ins Land nicht zulassen. Hierbei geht es vorerst um symbolische Gewalt, der auch die reale Gewalt folgen könnte.“
Polen sollte unumwunden erklären, dass es diese Absicht klar erkenne und sie verhindern werde. Er als ehemaliger Amtsträger könne sich derart harte Worte leisten. Aber die polnische Regierung solle vorsichtiger handeln, sich dazu milder äußern, aber den Schlagbaum (für russische Biker) nicht öffnen, sagte Kowal.
Die „Nachtwölfe“ mit Alexander Saldostanow alias „Chirurg“ an der Spitze wollen vom 25. April bis 9. Mai mit einer Motorradtour den Sieg der Sowjetunion über Hitler-Deutschland vor 70 Jahren feiern. Die Reise beginnt in Moskau und soll durch Minsk, Brest, Wroclaw (Breslau), Brno (Brünn), Bratislava (Pressburg), Wien, München, Prag und Torgau führen und im Treptower Park in Berlin enden. Dort wollen die Biker Blumen am Sowjetischen Ehrenmal niederlegen.
„Leitwolf“ Saldostanow gilt als Kumpel von Präsident Wladimir Putin und hatte in Russland die Bewegung „Antimaidan“ ins Leben gerufen. Für seine Aktivitäten wurde er von den USA mit dem Einreiseverbot belegt.
Unter den polnischen Bloggern und Lesern gibt es Gegner und Befürworter der Tour. Die Gegner fordern prompt eine Blockade der russischen Biker. Ein Leser kritisierte diese Position heftig: „Ukrainische Radikale in Polen versuchen, einen Konflikt zu provozieren, der in eine Tragödie ausarten kann. Sie versuchen ständig, Polen in einen Krieg gegen Russland zu verwickeln. Das sind Politiker wie Paweł Kowal, die gesamte ukrainische Minderheit und rund 23.000 ukrainische Studenten, die kostenlos in Polen studieren.“
„Das ist ein seltener Fall, da der Staat seine Feinde unterstützt, die ihre Eigenständigkeit durch die Verherrlichung der Mörder von Frauen und Kindern etablieren… Von territorialen Ansprüchen der Ukrainer auf einen Großteil des polnischen Territoriums ganz zu schweigen“, hieß es.
Saldostanow kritisierte die offizielle Position Warschaus. „Man darf natürlich nicht vergessen, dass es Polen gab, die mit der Roten Armee bis nach Berlin gekämpft hatten. Aber es gab auch Polen, die Polizisten oder Aufseher in jüdischen Ghettos waren. Vielleicht gefällt ihren Nachkommen die Idee unserer Tour nicht“, sagte er Journalisten in Moskau.
Mehrere Blogger rufen die Behörden auf, die Tour zu genehmigen. Wichtig sei, dass die russischen Biker offiziell einreisen, die Verkehrsregeln einhalten und keine unerlaubten Demonstrationen veranstalten. „Wir unternehmen auch Touren nach Katyn. Wenn diese Schar der sogenannten Patrioten die ‚Nachtwölfe‘ an der Grenze stoppt, werden die Russen uns unsere Reisen nach Katyn ebenfalls verbieten“, schreibt ein Leser empört.
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Dan-news.info: Die ukrainischen Streitkräfte haben die Intensität der Beschüsse der Ortschaften der DVR nicht verringert, teilte heute das Verteidigungsministerium der DVR mit:
„In der Schusszone befinden sich das Gebiet des Donezker Flughafens, das Volvo-Zentrum sowie die Ortschaften Shobunki, Spartak, Gorlowka, Schirokino, Jelenowka, Nowomarjewka, Karpowka. In den letzten 24 Stunden wurden Verletzungen des „Regimes der Ruhe“ unter Verwendung von Artilleriegeschützen festgestellt. Allein auf Shobunki wurden acht Geschosse vom Kaliber 152mm abgeschossen.“

Vormittags:

Dan-news.info: Die Erklärung des Außenministers der Ukraine Pawel Klimkin über die Bedingungen der Verhandlungen mit der DVR und der LVR widerspricht den Verpflichtungen, die Kiew im Rahmen der Minsker Vereinbarungen übernommen hat, erklärte heute der offizielle Vertreter der DVR in der Kontaktgruppe, der stellvertretende Sprecher des Volkssowjets Denis Puschilin.
„Offensichtlich hat Klimkin den Maßnahmekomplex, der am 12. Februar von Kutschma unterschrieben und öffentlich von Poroschenko unterstützt wurde, nicht unterschrieben. In den Punkte 4 und 12 des Maßnahmekomplexes wird der Ukraine vorgeschrieben, in den Dialog mit Vertretern des Donbass gerade zu Fragen der Vorbereitung von Wahlen zu treten, mit ihnen die Ordnung ihrer Durchführung abzustimmen“, sagte der Vertreter der DVR.
„Das heißt genau vor den Wahlen, nach denen Klimkin beabsichtigt mit uns zu reden, müssen Verhandlungen mit uns über ihre Durchführung vorausgehen“, unterstrich Puschilin. „Klimkin muss die Minsker Dokumente lesen, um nicht der ganzen Welt seine vollständige Inkompetenz zu demonstrieren“.
Gestern hatte Klimkin in einer Sendung des ukrainischen Fernsehens erklärt, dass unter derzeitigen Bedingungen Kiew keinen Dialog mit der Führung der Volksrepubliken führen kann. Nach seinen Worten werden Verhandlungen nur nach der Durchführung von örtlichen Wahlen im Donbass möglich sein.

De.sputniknews.com: Laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Lewada-Zentrum ist den meisten Russen Ordnung wichtiger als Demokratie, schreibt die Zeitung „Wedomosti“ am Mittwoch.
Die Demokratie wird in Russland nicht mit Freiheit, sondern mit materiellen Gütern verbunden.
Laut 61 Prozent der Befragten ist für Russland heutzutage die Ordnung wichtiger, auch wenn man dafür Rechte und Freiheiten einschränken muss. Doch diese Zahl ist deutlich niedriger als im April 2000. Inzwischen stieg die Zahl derjenigen, die Demokratie statt Ordnung bevorzugen, von neun auf 21 Prozent. Unter Ordnung verstehen 44 Prozent der Befragten eine strikte Befolgung der Gesetze und 42 Prozent sehen darin politische und wirtschaftliche Stabilität.
„Für die Bürger liegen diese Dinge auf einer Ebene“, sagte der Vizedirektor des Lewada-Zentrums, Alexej Graschdankin. Ihm zufolge bevorzugt sogar die Mehrheit der gebildeten Menschen Ordnung, obwohl es auch in Moskau mehr Anhänger der demokratischen Ideale gibt. 42 Prozent sind davon überzeugt, dass Ordnung ohne Demokratie unmöglich ist – und umgekehrt…

Dan-news.info: Die ukrainischen Truppen haben in den letzten 24 Stunden auf die Ortschaft Schirokino 15 Geschossen schwerer Artillerie abgefeuert, teilte heute das Verteidigungsministerium der DVR mit.
„In den letzten 24 Stunden wurden zwei Fälle von Verletzungen des „Regimes der Ruhe“ unter Verwendung schwerer Artillerie im Bereich von Schirokino festgestellt. Insgesamt schossen die ukrainischen Streitkräfte 15 Geschosse ab“, heißt es aus dem Ministerium.
„Im ganzen sind in den letzten 24 Stunden 50 Verstöße gegen das „Regime der Ruhe“ durch ukrainische Truppen festgestellt worden“, fügte der Vertreter des Ministeriums hinzu. Neben Artillerie sind beim Beschuss des Territoriums der DVR Panzer, gepanzerte Geschütze, Antipanzerraketen, Granatwerder und Schusswaffen verwendet worden.
Beschossen wurden der Donezker Flughafen, das Volvo-Zentrum sowie Schirokino, Spartak, Gorlowka, Shabitschewo, Tawritscheskoje, Golmowskij, Nikolajewka. Seit dem Morgen ist Kanonade in allen Bezirken von Donezk zu hören.
„In den letzten 24 Stunden konnten wir Verluste nicht vermeiden. In der Folge der Beschüsse durch die ukrainischen Truppen starb ein Milizangehöriger. Weitere fünf wurden in Krankenhäusern und medizinischen Einrichtungen mit Verletzungen verschiedenen Schweregrades aufgenommen“, teilte das Verteidigungsministerium mit.

Lug-info.com: Der bevollmächtigte Vertreter der LVR bei den Minsker Verhandlungen Wladislaw Dejnego kommentierte die Vorschläge Kiews, die nach der Videokonferenz der Teilnehmer der Kontaktgruppe zur Regulierung der Situation im Donbass am Dienstag zu hören waren:
Nach dem Kommentar der Ergebnisse der Videokonferenz durch die Pressesekretärin Leonid Kutschmas Darka Olifer, hat die ukrainische Seite 4 Vorschläge formuliert:
– 10 ständige Punkte zum Monitoring des Regimes der Feuereinstellung einzurichten;
– Schirokino zu demilitarisieren;
– Lieferung von humanitärer Hilfe durch die Ukraine nach Donezk und Lugansk;
– Unterzeichnung eines Plans zum Abzug von Panzern, Granatwerfern und Geschützen vom Kaliber unter 100mm.
Was die vorgeschlagenen 10 Monitoringpunkte betrifft, so sind von Seiten der LVR und DVR solche Punkte bereits vom Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination eingerichtet worden und arbeiten bei weitem nicht erst seit einem Tag. Und die ukrainische Seite schlägt immer noch vor….
Zur Situation in Schirokino und auch im Bezirk des Donezker Flughafens ist die Situation allen bekannt und braucht keine weiteren Kommentare. Die ukrainischen bewaffneten Formationen (die nach Erklärung Kiews zum Bestand der ukrainischen Streitkräfte gehören, d.h. auf Befehl aus Kiew handeln) unternehmen regelmäßig Versuche Positionen der DVR anzugreifen, den Flughafen einzunehmen oder provozieren auf andere Weise die Verschärfung der Situation. Aber ohne Erfolg. Offensichtlich werden sie stark von den Abteilungen der Streitkräfte der DVR behindert, die sie unter dem Vorwand der Demilitarisierung von dort wegbringen wollen. Und zufällig werden sie vergessen, ihre eigenen abzuziehen, wie man das in einer ganzen Reihe von Gebieten der „Sicherheitszone“ beobachten kann, wo auch jetzt noch schwere Waffen der ukrainischen Streitkräfte stehen.
Die Lieferung von humanitärer Hilfe von Seiten der Ukraine ist eine Fiktion. Alle Deklarationen der Ukraine bezüglich ihrer Entschlossenheit, die humanitäre Situation auf den Territorien der Volksrepubliken zu verbessern, endeten immer auf die gleiche Weise – mit weiteren Problemen für die Bevölkerung wie die Organisationen von Passierpunkten an der Abgrenzungslinie, der Notwendigkeit wochenlang auf die Erlaubnis zu warten, um solche Punkte passieren zu können, der Notwendigkeit den Status einer „zeitweise vertriebenen Person“ einzunehmen, dann diesen regelmäßig zu bestätigen usw. Und die letzte Deklaration der Ukraine über die Erleichterung des Übergangs, um es Verwandten zu ermöglichen sich an Ostern und den Gedenktagen zu treffen sowie die Sicherheitsgarantie für diesen Zeitraum, nahmen de Gestalt von 7 Beschüssen des Territoriums der LVR an, über die die ukrainische Seite durch das Gemeinsame Zentrum informiert wurde, es aber keine Reaktion darauf gab, und während der Videokonferenz wurden diese Fakten und ihr Zusammenhang mit den Verpflichtungen „die Sicherheit zu gewährleisten“ erfolgreich „weggewischt“. So klingen diese weiteren Vorschläge für „humanitäre Hilfe von Seiten der Ukraine“ wie Hohn.
Und bezüglich des Plans des Abzugs von Waffen vom Kaliber weniger als 100 mm – dies ist ein Vorschlag nicht der Ukraine, sondern der russischen Seite im Gemeinsamen Zentrum, dem die OSZE zugestimmt hat, der von den Volksrepubliken unterstützt wird, und zur Zeit läuft die Abstimmung der Details des Abzugs. Aber für die Ukraine ist das der nächste Pseudo-Anlass von ihrer „Initiative“ zu reden, die wohl genauso erfüllt wird wie der Abzug der Waffen vom Kaliber über 100 mm, der erfolgreich imitiert wurde, in der Weise, dass eine ständige weitere Eskalation der Situation und eine Zusammenziehung von Panzertechnik und schweren Waffen in unmittelbarer Nähe der Kontaktlinie erfolgt.
Also so sehen die „Initiativen“ der ukrainischen Seite aus…
Und der grundlegende Mechanismus der Vorwärtsbewegung in der Frage der Realisierung des Minsker Maßnahmekomplexes – die Schaffung von Arbeitsgruppen in kürzester Frist, worauf die „normannischen Vier“ bestehen und die die Erfüllung der Minsker Vereinbarungen organisieren und kontrollieren müssen (jede der 4 Gruppen in ihre Richtung, darunter auch in der heute wichtigsten Frage der Sicherheit) blockiert die Ukraine hartnäckig. Die OSZE hat erklärt, dass sie bereit ist ihre Vertreter in solche Gruppen zu delegieren, die LVR, die DVR und die RF haben der OSZE bereits Listen ihrer Kandidaturen geschickt und nur der ukrainischen Seite haben zwei Monate seit der Unterzeichnung des Maßnahmekomplexes nicht gereicht, um geeignete Vertreter für die Arbeitsgruppen zu finden und der Kontaktgruppe zu empfehlen. Sieht es etwas so schlecht mit dem Personal aus?

Dan-news.info: Die EU hat für den Fall eines visalosen Regimes mit der Ukraine entgegen den Behauptungen des ukrainischen Außenministers Pawel Klimkin keinen Grund einen Zustrom an Migranten aus dem Donbass zu erwarten. Dies erklärte heute das Außenministerium der DVR.
„Der grundlegende Migrationsstrom aus dem Donbass erfolgte nach Russland und auf das Territorium der Ukraine. Nach Europa gingen einzelne“ fügte das Ministerium hinzu. „Jetzt erfolgt wieder eine Eskalation des Konflikts. Aber die Einwohner der DVR drängen sich nicht danach ihre Häuser zu verlassen, und die Mehrheit derer, die im Sommer weggegangen sind, sind schon wieder in die DVR zurückgekehrt“.
Heute hatte der ukrainische Außenminister bei einer Anhörung in der Obersten Rada erklärt, dass die EU angeblich für die Ukraine kein visaloses Regime einführt, weil die „den zusätzlichen Migrationsdruck von Seiten von Umsiedlern aus dem Donbass fürchten“.

Nachmittags:

de.sputniknews.com: OSZE: Neue Kämpfe in Ost-Ukraine von Kiewer Armee provoziert
Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) hat die ukrainische Regierungsarmee für die Wiederaufnahme der Gefechte vom 11. April verantwortlich gemacht. Nach Angaben der OSZE-Beobachter waren die neuen Kämpfe im Raum Schirokino im Süden des Gebiets Donezk vom ukrainischen Militär provoziert worden.
Nach drei Tagen Waffenruhe haben die Mitarbeiter der Special Monitoring Mission (SMM) der OSZE am Abend des 11. April im Raum Berdjanskoje Panzerschüsse Richtung Schirokino registriert, teilte die OSZE in ihrem neuen Bericht mit. Nach Angaben der Beobachter wurden Schirokino und Umgebung „von einem von der ukrainischen Regierung kontrollierten Gebiet aus beschossen“ worden. Etwa 15 Minuten nach dem Panzerbeschuss sei es zu einem Feuerduell zwischen Berdjanskoje und Schirokino gekommen, das rund drei Stunden gedauert habe.
Schirokino liegt auf dem Territorium der von Kiew abtrünnigen Volksrepublik Donezk. Berdjanskoje wird vom ukrainischen Militär kontrolliert. Zuvor war bekannt worden, dass OSZE-Beobachter und Journalisten im Raum Schirokino unter Beschuss geraten waren.

Dan-news.info: „Unsere Abteilungen stellen weiterhin Gefechte zwischen Abteilungen der ukrainischen Streitkräfte und der Nationalgarde fest. Der letzte solche Fall ist gestern im Gebiet von Peski festgestellt worden. Das dort befindliche Bataillon „OUN“ wurde von Soldaten der ukrainischen Streitkräfte beschossen, die ihrerseits die gesamte Schuld für den Beschuss auf die Soldaten der DVR schoben“, sagte der stellvertretende Kommandeur der Milizen der DVR Eduard Basurin.
Am 10. April war in ukrainischen Medien eine Erklärung des Leiters des Pressedienstes des Generalstabs der ukrainischen Streitkräfte Alexandr Masepa erschienen, dass die Kämpfer des Bataillons „OUN“ angeblich organisiert aus Peski abziehen. „Nach unseren Informationen befand sich das Bataillon in Peski und befindet sich weiterhin dort“, unterstrich Basurin. Er fügte hinzu, dass ein ukrainischer Soldat, der am 13. April im Bereich des Donezker Flughafens gefangen genommen wurde, seine Zugehörigkeit zum Bataillon „OUN“ angegeben hat.

Dan-news.info: Die Beraterin des Oberhaupts der DVR für Kinderrechte Jana Tschepikowa wird sich an ihren ukrainischen Kollegen Nikolaj Kuleb mit einem Aufruf wenden, die Aufmerksamkeit auf die Probleme der Kinder in der grenznahen Pufferzone zu richten. Dies erklärte sie heute auf einer Pressekonferenz.
„Wir bereiten einen Aufruf an Nikolaj Kuleb vor, dass er seine Aufmerksamkeit auf die Kinder richtet, die in der Pufferzone geblieben sind. Dass er seine Aufmerksamkeit auf die Kinder richtet, die keinen Zugang zu Medizin und Bildung haben“.
„Dies ist seine direkte Verpflichtung, die direkte Verpflichtung des Staates Ukraine“, unterstrich Tschepikowa.
„Ich lebe in einem der Bezirke von Donezk, die sich an der Grenze zur Pufferzone befinden. Bei uns haben lange Zeit in Bombenschutzräumen Familien mit Kindern aus dieser Zone gelebt. Die Menschen erzählten, dass ukrainische Soldaten, die in die Pufferzone kamen, sie aus ihren Häusern gejagt haben, ihnen 20 Minuten zum Packen gegeben haben. Und vor den Türen derer, die nicht weggehen wollten, haben die ukrainischen Soldaten Minen aufgestellt“. Nach den Worten Tschepikowas verwandelt die ukrainische Seite zielgerichtet die Grenzortschaften in „Geisterstädte“.
Die Kinderbeauftragte gab zu, dass sie keine große Hoffnung hat, dass Kuleb ihre Aufrufe berücksichtigt. „Aber ich werde sie so lange schicken, solange er mir keine Aufmerksamkeit schenkt. Wenn dies nicht geschieht, so werde ich mich an internationale Kinderrechtsorganisationen mit der Bitte um Unterstützung wenden, an solche wie die UNESCO“.
Jana Tschepikowa wird außerdem beantragen, in der DVR den sozialen Status des „Kriegskinds“ einzuführen.
„Die Einführung des Status „Kriegskind“ halte ich für notwendig. Sehr viele Kinder haben bei den Kampfhandlungen im Donbass gelitten. Ein neuer sozialer Status wird den Kindern das Recht auf den Erhalt zusätzlicher sozialer Garantien geben, die Durchführung von Rehabilitation.“, sagte sie.

De.sputniknews.com: Die Ukraine hat laut Premier Arseni Jazenjuk 2014 bei Gaskäufen in Russland 3,4 Milliarden Dollar eingespart.
„Im vergangen Jahr haben wir 3,4 Milliarden Dollar gespart, weil wir dem russischen Konzern Gazprom nicht den vollen Betrag ausgezahlt haben, mit dem er nach dem Vertrag gerechnet hatte“, erklärte Jazenjuk am Mittwoch in Kiew.
„Das Schema der Gaslieferungen, das wir im zurückliegenden Jahr erstellt haben, kann als energieunabhängig bezeichnet werden“, fügte er hinzu.

Novorosinform.org: Ein Pflegeheim irgendwo in der Region von Gorlowka. Von den alten Menschen überlebten den Winter 8 Personen, 6 bettlägerige und zwei noch mobile. Die anderen hatten es nicht geschafft, in diesem Winter zu überleben … Sie schlafen in ihrer Kleidung, weil es seit dem Herbst keine Heizung gibt. Lebensmittel haben wir keine gefunden im Speisesaal oder im Lager … denn das, was vorhanden ist, kann man einfach nicht als Lebensmittel bezeichnen… Das Gebäude ist für mehr als hundert Personen ausgelegt, durch die leeren, stillen Flure zu gehen ist einfach schrecklich … Wenn man sich vorstellt, dass von 100 Menschen nur 8 den Hunger und die Kälte überlebt haben, hört man auf, ein überzeugter Pazifist zu sein…
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De.saputniknews.com: Amerikanische Diplomaten verweigern jeden Kommentar zu den Meldungen über 150 Tonnen Geheimfracht, die ein ukrainisches Flugzeug für die US-Botschaft nach Bischkek gebracht haben soll. Der Diplomatenstatus schützte die Güter vor der Kontrolle durch die kirgisischen Behörden.
Die ukrainische Fluggesellschaft Antonov Airlines hat nach Angaben der kirgisischen Zeitung „Delo Nr.“ mehr als 150 Tonnen unbekannte Güter nach Bischkek gebracht. Die Fracht mit dem Status „Diplomatenpost“ wurde von Mitarbeitern der US-Botschaft abgeholt.
Nach Informationen der Zeitung hat ein schweres Transportflugzeug des Typs An-124 Ruslan am 28. März sieben Container mit einem Gesamtgewicht von mehr als 78 Tonnen aus Abu-Dhabi nach Bischkek gebracht. Zwei Tage später landete dasselbe Flugzeug mit fünf Containern mit einem Gesamtgewicht von 74 Tonnen an Bord in der kirgisischen Hauptstadt.
„In diesen Tagen bekam die US-Botschaft insgesamt zwölf Container mit einer Gesamtmasse von 152 Tonnen“, so die Zeitung weiter. Die Fracht sei als „Diplomatenpost“ ins Land gebracht und deshalb nicht von den kirgisischen Behörden kontrolliert worden. Mitarbeiter der US-Botschaft hätten die Güter auf dem Flughafen abgeholt.
Die US-Botschaft in dem zentralasiatischen Land verweigerte vorerst jeden Kommentar. „Wir werden das nicht kommentieren“, teilte das Presseamt der Botschaft der Nachrichtenagentur RIA Novosti mit.
„Delo Nr.“ erinnert daran, dass die US-Luftwaffe im Jahr 2013 ähnliche „diplomatische Frachten“ für die amerikanische Botschaft in Kiew transportiert hatte. Kurz danach kam es in der Ukraine zu Unruhen und zum Staatsstreich. Der ukrainische Geheimdienst SBU ermittelte, dass US-Flugzeuge Kisten mit 60 Millionen US-Dollar in kleinen Scheinen nach Kiew gebracht hatten, so die Zeitung weiter. Später waren frisch gedruckte Scheine mit einem Wert von 10, 20, 50 und 100 Dollar auf dem Kiewer Unruheplatz Maidan aufgetaucht.
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Novorosinform.org: Der Presse-Sekretär des russischen Präsidenten Dmitri Peskow sagte, dass morgen in der Fragerunde von Bürgern mit dem Staatsoberhaupt am meisten Anrufe von Bürger Russlands eingegangen sind, die die Anerkennung der DVR und LVR fordern.
„Russlands Präsident Wladimir Putin erhält von den Russen Forderungen, die Donezker und Lugansker Republiken anerkennen,“ – sagte sein Sprecher Dmitri Peskow gegenüber „Russland-24“.
„Buchstäblich Forderungen werden an die Staatsspitze gerichtet zur Anerkennung und Unterstützung dieser Republiken“, sagte er.
Peskow unterstrich, dass solche Anrufe sowohl von Bürgern der Donbass als auch von Russen eingehen.
„Ein weiterer Teil der Fragen ist mit der Unterbringung von Flüchtlingen verbunden, viele Fragen gibt es zur Befürchtung, dass die Ukraine wieder die Waffenruhe brechen wird, dass neue Kämpfe beginnen. Die Menschen haben große Angst davor und sie hegen große Zweifel an den friedlichen Bestrebungen von Kiew in Bezug auf den Südosten“, sagte Peskow.
Wir erinnern daran, dass beim Minsker Waffenstillstandsabkommen im Februar Wladimir Putins ausschloss, dass ein Krieg mit Russland angezettelt werden könnte. Ein solches Szenario, sagte er damals, wäre apokalyptisch. Gleichzeitig sah er für die Anerkennung der Republiken von Novorossia „keine Notwendigkeit.“
Das Volk jedoch widerspricht solchen politischen Tendenzen.
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Lug-info.com: Der Außenminister der Ukraine Pawel Klimkin ist während eines Fernsehauftritts so richtig in Fahrt gekommen und hat die Mitarbeiter der OSZE der angeblichen „Arbeit für die Milizen“ und der Übergabe von „Informationen über Stationierungsorte der Kräfte der ATO“ an die LVR und DVR beschuldigt, erklärte heute der Vorsitzende des Volkssowjets der LVR Alexej Karjakin.
Nach seinen Worten hat mit diesen Aussagen die Ukraine offiziell die OSZE der Spionage zu Gunsten der DVR und LVR beschuldigt.
„Dies ist eine ungehörte Frechheit, eine Beleidigung einer der angesehensten Organisationen in Europa, eine Erniedrigung aller europäischen Führer, die die jetzige wahnsinnige Politik Kiews unterstützen“, meint Karjakin.
Nach seinen Worten waren es gerade die Führungen der EU, die vorgeschlagen haben, die OSZE zur Regulierung des Konflikts im Donbass heranzuziehen.
„Die Ausfälle Klimkins bestätigen noch einmal, dass Poroschenko unter dem Druck der USA den Kurs zur Diskreditierung der OSZE und der Friedensanstrengungen der EU fortführt“, meint Karjakin.
Der Sprecher des Volkssowjets der LVR meint, dass die Ukraine dies nötig hat, um „die Diskussion über die Stationierung irgendwelcher unverständlichen internationalen militärischen Kontingente im Donbass zu betrieben und die Minsker Vereinbarungen zu brechen“.

Rusvesna.su: In Kramatorsk gab es nach Aussagen von Anwohnern etwa um 21:00 am 14. April eine Schießerei im Herzen der Stadt.
Auf dem zentralen Platz war eine Gruppe von Menschen erschienen, die beabsichtigen, das Lenindenkmal zu stürzen, aber es gab auch diejenigen, die sie daran hinderten und zu diesem Zweck Kleinwaffen einsetzten.

Dan-news.info: Die ersten Gerichtsverhandlungen in der Angelegenheit ukrainischer Soldaten, die Kriegsverbrechen beschuldigt werden, werden bis Ende April in der DVR beginnen, teilte die Bevollmächtigte der DVR für Menschenrechte Darja Morosowa mit.
Sie erklärte, dass ukrainische Soldaten entsprechend gesetzlicher Regelungen unter dem Verdacht von Straftaten festgenommen wurden. „Zur Zeit befinden sich aus dem Territorium der Republik ukrainische Soldaten, gegen die Strafverfahren laufen. Wir werden sie nach den Gesetzen der Republik verurteilen“, sagte sie.

Dan-news.info: Das Projekt einer Demilitarisierung von Schirokino wird in den nächsten zwei Tagen vorgestellt, sagte heute der Vertreter Russlands im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination des Regimes der Feuereinstellung Generaloberst Alexandr Lenzow.
„Vor dem gemeinsamen Zentrum steht die Aufgabe, das Projekt zur Demilitarisierung Schirokinos in den nächsten zwei Tagen vorzustellen“, sagte er.
Nach seinen Worten „benötigt die prinzipielle Entscheidung der militärischen Frage zur Demilitarisierung von Schirokino nicht viel Zeit“. Die nächste Aufgabe ist die Bestimmung der Grenzen, hinter die die Abteilungen der Seiten zurückgezogen werden.

Dan-news.info: Für die Entminung der Ortschaft Schirokino nach ihrer Demilitarisierung wird mindestens eine Woche benötigt, erklärte heute der Vertreter Russlands im Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination des Regimes der Feuereinstellung Generaloberst Alexandr Lenzow.
„Zu uns dringen viele Beschwerden von Einwohnern von Schirokino über Minen, die sich auf dem Territorium der Ortschaft befinden. Die gestrige Explosion an einem „Draht“ und die Verletzung des Kameramanns von „Swesda“ Andrej Lunjow ist eine weitere Bestätigung dafür. Um dieses Problem zu lösen, muss die Ortschaft entmint werden. Das kann nach seiner Demilitarisierung getan werden. Für diese Arbeit wird mindestens eine Woche benötigt“, sagte Lenzow.

Dnr-online.ru: Am 15. April fand in Donezk ein weiteres Treffen der Arbeitsgruppe zu Fragen der Entwicklung des landwirtschaftlichen Komplexes statt.
Es wurden sowohl Fragen von Gesetzesentwürfen als auch die Ergebnisse der Überprüfung der Situation auf dem Lebensmittelmarkt der DVR erörtert.
„Das Problem der Garantie der Lebensmittelsicherheit ist eines der wichtigsten im Prozess der Bildung eines hohen Lebensstandards unserer Bevölkerung. ..“, sagte der Bildungsminister der DVR Igor Kostenok.
„Heute ist das Problem mit der Absicherung einer genügend Menge an Aussaatmaterial gelöst. Wir sind zum Abschluss der Aussaatkampagne für frühe Kulturen bereit. Die Bedingungen für die rechtzeitig Beendigung der Aussaat der Hackkulturen sind geschaffen“, sagte der erste stellvertretende Landwirtschaftsminister der DVR Dmitrij Konakow.
Ebenfalls wurde das Problem der Entminung der Felder erörtert. Das Zivilschutzministerium hat derzeit eine Technikabteilung mit 600 Personen geschaffen.

abends:

gefunden auf der Facebook-Seite der Strelkow-Gruppe:
Ein Fronkämpfer erklärt: „Am 9. Mai gehen wir über den Kreschatik in Kiew unter dem roten Banner, auch wenn sie auf uns schießen.“ Die ukrainischen Veteranen des Großen Vaterländischen Krieges sagen, dass sie erneut bereit sind zu kämpfen, wenn man ihnen verbietet, zum Tag des Sieges über den Kreschatik zu ziehen. Dies erklärte der Veteran Dmitry Stadnyuk, ehemaliger Oberst, in Kiew im Zuge einer Pressekonferenz zum Thema „Der 9. Mai ohne die Symbole des Sieges: Die Rada entzog den Veteranen das Recht auf das Gedenken“, wie der Korrespondent von „Politnavigator“ berichtet.
„Wir werden uns niemals damit einverstanden erklären, dass man den 9. Mai nicht mehr feiern darf“, unterstrich der Frontveteran. „Wir werden offen über den Kreschatik ziehen. Sollen sie doch versuchen auf uns zu schießen. Wir fürchten uns nicht. Wir werden kämpfen, wenn sie uns dazu bringen.“
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de.sputniknews.com: Die ukrainischen Behörden sind bestrebt, die Bedeutung der Beobachtermission der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) zu bagatellisieren. Das erklärte das russische Außenministerium am Mittwoch in Moskau.
„Mehr noch, Kiew gefährdet unmittelbar das Leben der Beobachter, die in der Konfliktzone aktiv sind… Die ukrainischen Behörden schließen nicht aus, dass die OSZE-Experten Angaben über Positionen der Armee Vertretern von Donezk und Lugansk zuspielen könnten.“
In diesem Zusammenhang erinnerte das russische Außenamt an das jüngste Interview des ukrainischen Außenministers Pawel Klimkin. Er hatte unter anderem unumwunden erklärt, dass Kiew für eine Sonderkontrolle über die Tätigkeit der OSZE-Beobachter plädiert.

Lug-info.com: Der Volkssowjet der LVR hat in erster Lesung einen Arbeitsrechtskodex angenommen. Darüber informierte einer der Autoren des Entwurfs, der Abgeordnete des Volkssowjets, der Vorsitzende der vereinigten Gewerkschaft der Arbeiter Lugansks Oleg Kowal….
„Zur Ausarbeitung dieses Gesetzesentwurfs wurde eine Arbeitsgruppe gebildet, in der Vertreter der ausführenden und gesetzgebenden Macht, Experten, gesellschaftliche Aktivisten, Mitglieder von Arbeitskollektiven von Unternehmen der Republik waren. Zur Vorbereitung des Gesetzesentwurfs wurden ca. zwei Monate benötigt. In weiteren drei Monaten durchlief er die Prozedur der Erörterung, Abstimmung und des vorläufigen Ausarbeitens. Das Ergebnis davon war in der ersten Lesung, die es erfolgreich durchlief“, sagte Kowal.
Er berichtete, dass dem Gesetzesentwurf die Arbeitsrechtskodices der Ukraine und der RF zugrunde liegen.
„Aber um unsere Arbeitsrechtsgesetzgebung maximal zu vereinheitlichen, haben wir in den Entwurf eine Reihe gesetzgeberischer Akte eingeschlossen, die zuvor einzeln angenommen wurden. Z. B. ist dies das Gesetz über Kollektivverträge, über Arbeitssicherheit und andere wichtige normative Akte. Wir haben entschieden, sie in einem großen gesetzgeberischen Projekt zu vereinigen, um die normative Basis im Bereich der Arbeitsregelungen zu verbessern und zu systematisieren“, sagte der Abgeordnete.
Nach den Worten Kowals wurden in den Entwurf eine Reihe von Änderungen eingebracht.
„Viele Abgeordnete haben Vorschläge für Änderungen in dem Entwurf. Unter den Abgeordneten hat er großes Interesse und aktive Beteiligung hervorgerufen. Es gibt bei uns auch Opponenten, es gibt Menschen, die diese oder jene Norm anders sehen. Aber in der Auseinandersetzung ist ein wahres Ergebnis entstanden und es ist sehr gut, dass alle Meinungen berücksichtigt wurden. Ich denke, dass wir mit gemeinsamen Anstrengungen eine optimale und durchdachte Variante eines Arbeitsrechtskodex erarbeitet haben“, sagte er.
„Der Gesetzeswurf muss noch durch die zweite Lesung. Während 10 Tagen müssen wir Änderungen einarbeiten, eine neue Variante wird das entsprechende Komitee des Volkssowjets erörtern. Dann werden Juristen es prüfen, dann wird es vom Republikoberhaupt unterzeichnet. Nach der Veröffentlichung tritt es in Kraft.“

de.sputniknews.com: Südafrikas Verteidigungsministerin Nosiviwe Mapisa-Nqakula hat ihre Teilnahme an den Feierlichkeiten zum 70. Jahrestag des Sieges über Nazi-Deutschland in Moskau zugesagt. „Ich möchte versichern, dass ich am 9. Mai mit südafrikanischen Generälen in Moskau weilen werde“, sagte sie am Mittwoch in der russischen Hauptstadt.
„Wir wissen die Beziehungen zu Ihnen zu schätzen. Südafrika wird nie vergessen, was das Volk und die Regierung Russlands für unser Land getan haben“, sagte Mapisa-Nqakula bei einem Treffen mit Russlands Verteidigungsminister Sergej Schoigu. Die Ministerin hält sich zur 4. Internationalen Sicherheitskonferenz in Moskau auf.

De.sputniknews.com: Kiew und Washington lassen eine militärische Lösung des Konflikts im Osten der Ukraine zu. Das erklärte Alexej Puschkow, Chef des Auswärtigen Ausschusses der russischen Staatsduma, am Mittwoch auf dem Forum „Französisch-russischer Dialog“.
„Der Krieg bleibt möglich, diese Variante wird von den ukrainischen und US-amerikanischen Behörden nicht ausgeschlossen… Kiew ist nicht bestrebt, die Minsker Vereinbarungen zu erfüllen.“
Der russische Parlamentarier machte darauf aufmerksam, dass Kiew verstärkt auf den Einsatz einer Friedensmacht im Osten der Ukraine setzt, obwohl das von vorn herein ein Weg in die Sackgasse ist. „Dem Einsatz von Blauhelmen sollten beide Konfliktseiten zustimmen. Wenn jemand dagegen ist, wäre die Entsendung von Friedenssoldaten undenkbar sein. Donezk und Lugansk würden der Operation zustimmen, nur wenn russische oder wenigstens weißrussische Truppen mitmachen. Aber Kiew wird das nie akzeptieren, der Prozess wird dann festfahren. Höchstwahrscheinlich will Kiew diese Karte aber ausspielen.“
Puschkow sagte ferner, dass Falken in der politischen Elite der USA, darunter auch in der Administration, Präsident Barack Obama mit ihrer Forderung unter Druck setzen, Waffen an die Ukraine zu liefern.

novorosinform.org: Mit der Post erhielt unsere Redaktion einen Brief von der Organisation der Internetaktivisten CyberBerkut:
„Wir, die CyberBerkut, erinnern die Welt an die Tatsache, dass der Krieg in der Ukraine so wie der Maidan 2013 – 2014 komplett von westlichen Militärexperten und den Gurus der „Bunten Revolutionen“ organisiert und koordiniert ist. Für alle „Zweifler“ und „Blinden“ veröffentlichen wir, die CyberBerkut, Fotos der westlichen Militärinspektoren in der Ukraine, um zu untermauern, was wir bereits gesagt haben.
Wir weisen darauf hin, dass die westliche Welt überhaupt nicht an Frieden oder an den Waffenstillstand in dem Territorium der Ukraine denkt. Der Westen hat nur ein Ziel – die Fortsetzung des Krieges, die Fortsetzung der Eskalation, die Fortsetzung des Mordes an den Slawen, sowohl den russisch sprechenden als auch den Vertretern anderer Sprachen.
Darüber hinaus wollen wir die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf die Anwesenheit der georgischen Militärausbilder in der Ukraine lenken, die seit dem Sommer 2014 die Streitkräfte des Kiewer Junta aktiv dabei unterstützen, die Bevölkerung unseres Landes auszurotten – unserer multi-ethnischen und leidgeprüften Ukraine. Die Charkower Partisanen haben darüber bereits ausführlich berichtet. Wir zeigen lediglich der Öffentlichkeit deren Fotos.
Wir sind die CyberBerkut! Wir vergessen nicht! Wir vergeben nicht!
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Presseschau vom 14.04.1015

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news und novorosinform sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein. Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen ostukrainischen Volksrepubliken in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform) und andere ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet. Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe.

Nachts:

Dan-news.info: Die ukrainischen Truppen beschießen aus Richtung Opytnyj intensiv die Positionen der Armee der DVR aus allen Arten von Waffen, teilte das Verteidigungsministerium der DVR mit.
„Nach unseren Angaben beschießen die ukrainischen Truppen weiterhin unsere Positionen mit allen Arten von Waffen. Unter anderem wird schwere Artillerie eingesetzt. Das Feuer kommt aus Richtung Opytnyj, das sich unter Kontrolle der ukrainischen Truppen befindet“, heißt es aus dem Verteidigungsministerium der Republik.
Die Information einer Reihe von Medien, dass die Armee der DVR aus dem Ortschaft Peski vertrieben worden sei und dass die Gefahr eines Durchbruchs bestehe, wurde nicht bestätigt.
„Diese Daten bestätigen wir nicht“, wurde im Verteidigungsministerium zusammengefasst.
Die Kanonade sei jedoch in allen Teilen von Donezk zu hören, selbst im Zentrum der Stadt.

Vormittags:

Dan-news.info: In Folge der intensiven nächtlichen Beschüsse des Territoriums der DVR starb ein Mensch und 5 weitere wurden unterschiedlich schwer verletzt, teilte das Verteidigungsministerium der DVR mit.
„Insgesamt wurden während der letzten 24 Stunden 60 Verstöße gegen die Waffenruhe festgestellt. Das Feuer auf unsere Positionen kam aus allen Arten von Waffen. In der Folge wurde ein Milizkämpfer getötet und fünf erlitten Verletzungen“, heißt es im Verteidigungsministerium der Republik.

Dan-news.info: In Donezk ist in der Nacht auf den 14. April durch einen direkten Treffer eines ukrainischen Geschosses ein Wohnhaus vollständig zerstört worden, teilte die Stadtverwaltung mit.
Verletzte gibt es nicht. Nach Angaben der Stadtverwaltung ist die Lage am Morgen verhältnismäßig ruhig.

Dan-news.info: Vertreter der besonderen Beobachtermission der OSZE in der Ukraine, des Zentrums zur Kontrolle und Koordination des Regimes der Feuereinstellung und das Kommando der DVR sind heute nach Schirokino gefahren um den Ort der Beschüsse zu untersuchen.
„Der Grund für diese Fahrt sind systematische Verstöße von Seiten der ukrainischen Truppen“, teilte ein Vertreter des Verteidigungsministeriums der DVR mit.

Dnr-news.com: Die Radikalen der ukrainischen Hauptstadt sind vollständig für den von den Kommunisten angekündigten „Friedensmarsch“ am 1. Mai vorbereitet.
„Aufklärungsbericht der ‚Revanchisten’: Die Kräfte des Repressionsapparats betreiben weiterhin Vorbereitungen für den 1. Mai“, steht auf der Seite der ‚Revenge’ im sozialen Netzwerk. „Die Kommunistische Partei wird durch Polizei begleitet. Die Route der Roten: „Arsenal“ – „Mariinski-Park“ – die Werchowna Rada – Maidan. Die Anzahl der Gruppe der Sicherheitskräfte, die entlang der Route zur Verfügung gestellt werden, wird über 3000 Mann betragen. Aus den Einheiten: „Kiew-1“, „Sitch“, Nationalgarde und Kiev-Wache. Es wird entschieden, ob Tonfa (Schlagstock) und Nervengas angewandt werden. „
In der Einheit „Kiew-1“ und der Hauptstadtpolizei wurde erklärt, dass sie noch keine Anweisung zum Schutz der Kommunisten am 1. Mai haben. „Zurzeit gibt es keine Daten darüber, wie viele Menschen die Polizei zum Schutze der Ordnung einsetzt. Wird der Antrag korrekt eingereicht, dann werden wir den Schutz der Demonstranten absichern. Um Zusammenstöße und Konflikte zu vermeiden, wird geschultes Personal zu Gesprächen mit Vertretern verschiedener Politikrichtungen eingesetzt“, sagte die stellvertretende Leiterin des Pressedienstes der Polizei Kiews Irina Levchenko.
KP-Chef Petro Simonenko erklärte gegenüber „Vesti“, dass die Radikalen durch ihr Handeln das Land entehren: „Sie wollen dem Land Schande bereiten, weil zu uns Vertreter der europäischen Staaten sowie Vertreter der ehemaligen Sowjetrepubliken kommen. Es werden auch Abgeordnete des Europaparlamentes anwesend sein. Ich hoffe, dass die OSZE-Vertreter die Augen öffnen werden und die Informationen darüber verbreiten, dass die Ereignisse, die mit dem Tag der Werktätigen verbunden sind, mit Füßen getreten und die Menschen bedroht werden.“

Novorosinform.org: Der Volksmilizionär mit dem Rufzeichen „Eule“ gab einen kurzen Überblick über die Ereignisse der Nacht in Donezk:
„Die Informationen über den Verlust von Peski wurden nicht bestätigt: Wir konnten verlorenen Boden zurückgewinnen, der Feind greift jedoch dauerhaft an.
Bei uns in Bachmutka ist es im Moment ruhig und es gibt eine feste Verbindung zu den von ‚Somali’, Wostok’ und ‚Sparta’. Dort ist ständiger Beschuss. In der Luft ist ein Dutzend Drohnen, der Gegner schießr mit Artillerie, Granatwerfern und anderen Systemen.
Die Ukrainer greifen von Spartak aus auch den Flughafen an. Die wichtigsten Punkte in Peski gehören uns, die Ukrainer haben Verluste. Am letzten Tag hatten auch wir in Bachmutka Verluste – 10 Verwundete. Tote gab es nicht – Gott hilft uns, sonst keiner!
Insgesamt an allen Fronten gab es 23 Verwundete. Ich kenne nicht die Verluste an Technik. Bei uns wurden 3 SPWs beschädigt, 2 Geschütze und 2 Panzer. Ein Ural brannte aus, es heißt ein weiterer sei bei Troizki ausgebrannt… Was beschädigt war, wurde an Ort und Stelle repariert…“

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Dan-news.info: Die ukrainischen Truppen haben in den letzten 24 Stunden mehrfach die Ortschaft Shobunki im Bereich der Donezker Flughafens mit schwerer Artillerie beschossen, teilte das Verteidigungsministerium der DVR mit.
„In den letzten 24 Stunden wurden einige Verstöße gegen das „Regime der Ruhe“ unter Verwendung von Artilleriegeschützen festgestellt. Allein auf die Ortschaft Shobunki wurden 8 Geschosse vom Kaliber 152mm abgeschossen.“
Zuvor hatte das Verteidigungsministerium mitgeteilt, dass es in den letzten 24 Stunden 60 Verstöße gegen das „Regime der Ruhe“ von ukrainischer Seite gab, wobei jeder Vorfall mehrere Schüsse beinhaltete. Wie erklärt wurde, sind hunderte von Geschossen auf das Territorium der Volksrepublik abgefeuert worden.
„Es wurden sechs Fälle von Verstößen gegen das „Regime der Ruhe“ mit Panzern festgestellt. In dieser Zeit haben Panzer der ukrainischen Truppen ca. 20-mal Ortschaften der DVR beschossen. Eine analoge Situation gibt es mit Granatwerfern. Sie wurden bei 30 Fällen von Verstößen angewendet. Mit dieser Art von Waffen haben die ukrainischen Truppen ca. 200-mal unsere Positionen beschossen, davon 104-mal mit 120mm-Geschossen. Antipanzerraketen wurden zweimal zu Verstößen gegen das „Regime der Ruhe“ verwendet, mit dieser Waffenart haben die ukrainischen Truppen dreimal geschossen“, erläuterte ein Vertreter des Verteidigungsministeriums.
Intensiv beschossen wurden der Donezker Flughafen, das Volvo-Zentrum, die Ortschaften Shobunki, Spartak, Gorlowka, Schirokino, Jelenowka, Nowomarjewka, Karpowka. Ein Milizangehöriger wurde getötet, fünf wurden verletzt.

Dan-news.info: Soldaten der Milizen der DVR haben in der Ortschaft Schirokino OSZE-Beobachtern über Schüsse auf örtliche Einwohner durch ukrainische Heckenschützen berichtet.
„Die Menschen können nicht aus den Kellern kommen, weil in Schirokino ukrainische Heckenschützen aktiv sind. Sie schießen sowohl auf die Miliz als auch auf die Einwohner von Schirokino“, erklärte ein Vertreter der Milizen. Die Beobachter der internationalen Organisation hielten diese Daten fest, gaben aber keine Kommentare ab.

Dan-news.info: Die DVR wird in Zukunft Fragen der friedlichen Regelungen nur im Rahmen der Unterarbeitsgruppen der Kontaktgruppe erörtern, erklärte heute der offizielle Vertreter der DVR bei den Friedensverhandlungen, der stellvertretende Sprecher des Volkssowjets der DVR Denis Puschilin.
„Zunächst müssen Unterarbeitsgruppen eingerichtet werden. Sofort und gleichzeitig. Wir meinen, dass außerhalb von Arbeitsgruppen keinerlei Entscheidungen getroffen werden dürfen. Mit dem heutigen Tag erklärt die DVR offiziell, dass sie einen Dialog zu allen Fragen der Regelung nur durch Unterarbeitsgruppen führen wird.“

Dan-news.info: „Am 10. April um 19:50 wurde durch ukrainische Soldaten zum dritten mal ein und dieselbe Eisenbahnstrecke Jelenowka – Jushnodonbasskaja gesprengt“, erklärte das Transportministerium. „In der Folge der Sprengung der Strecke wurden 75 Meter auf dem geraden und 25 Meter auf dem ungeraden Gleis beschädigt“.
Nach Informationen des Ministeriums wurden als Folge der Sprengung „sehr schwerwiegende“ Zerstörungen festgestellt, zum Wiederaufbau des Eisenbahnabschnitts sind Erdarbeiten erforderlich. Todesopfer und Verletzte gibt es nicht, der Verkehr ist in beide Richtungen gestoppt.
„Die Sprengung eines für die Versorgung der DVR wichtigen Streckenabschnitts ist für die ukrainischen Truppen schon verpflichtend. Wie immer ist ihre grundlegende Aufgabe, auf beliebigen Wegen die Verbindung der DVR mit dem Territorium der Ukraine zu blockieren“, fasste das Ministerium zusammen.

Dan-news.info: Der Mitarbeiter des russischen Fernsehsenders „Swesda“ Andrej Lunew wurde heute durch eine Explosion in Schirokino verletzt.
Der Vorfall ereignete sich während einer Fahrt von Vertretern der OSZE und des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination des Regimes der Feuereinstellung. Der Journalist von „Swesda“ sah sich Trümmer an, wobei er auf einen „Absperrdraht“ traf, es erfolgte eine Explosion. Der Mitarbeiter des Senders erlitt schwere Verletzungen am Kopf und der unteren Extremitäten. Er hatte im Augenblick der Explosion keine Schutzausrüstung an.
Zunächst wurde ihm vor Ort erste Hilfe geleistet, inzwischen ist er im Krankenhaus in Nowoasowsk, teilte das Verteidigungsministerium der DVR mit. Er ist bei Bewusstsein, jedoch in einem sehr ernsten Zustand und hat sehr viel Blut verloren.
Nach Auskunft des stellvertretenden Direktors von Swesda wird er nach Moskau verlegt werden, meldet die Agentur TASS.
Andrej Lunew ist ein Einwohner von Donezk, der seit Beginn des bewaffneten Konflikts im Donbass für „Swesda“ arbeitet.

De.sputniknews.com: Die russische Kriegsmarine hat Meldungen über eine angeblich geplante Übung im Ärmelkanal als falsch zurückgewiesen. Westliche Medien hatten berichtet, dass Schiffe der russischen Nordflotte in den Ärmelkanal eingelaufen wären, um vor der britischen Küste Übungen abzuhalten.
„Wir üben nicht im Ärmelkanal“, sagte der Sprecher der Nordflotte Wadim Serga am Dienstag. Er bestätigte, dass russische Schiffe jetzt wirklich den Ärmelkanal passieren, um später im nördlichen Atlantik Übungen abzuhalten. Bei ihnen handele es sich um ein planmäßiges Training, das mit der großen Übung der Nato in Nord-Schottland nicht verbunden sei.

Dan-news.info: Vertreter der OSZE und des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination des Regimes der Feuereinstellung und sie begleitende Journalisten wurden heute in Schirokino beschossen, berichtet ein Korrespondent.
Nach den Worten des Korrespondenten wurden die Beobachter und Journalisten eine halbe Stunde lang beschossen. Verletzte gab es nicht. In nächster Zeit werden die Beobachter die Ortschaft verlassen.

Nachmittags

Dan-news.info: Zwei Kinder sind in der letzten Woche auf dem Territorium der DVR getötet worden, weil sie explosive Objekte auslösten, die die ukrainischen Truppen aufgebaut hatten, teilte heute die Beraterin des Oberhaupt des DVR für Menschenrechte Jana Tschepikowa mit.
„Bei den Explosionen an den „Absperrdrähten“, die die ukrainischen Truppen beim Rückzug aus den Ortschaften der DVR zurückließen, starben zwei Kinder, dies geschah am 9. und am 13. April“, sagte sie. Die Ortschaften, wo dies geschah, wurden bisher nicht genannt.

Dan-news.info: Die Vertreter der OSZE und des Gemeinsamen Zentrums sowie die Journalisten wurden nach vorläufigen Erkenntnissen heute in Schirokino von ukrainischen Heckenschützen beschossen, teilte das Verteidigungsministerium der DVR mit.
Zu den beschossenen Journalisten gehören ein Korrespondent von DAN sowie nach vorläufigen Informationen je ein Vertreter des Pressezentrums „Noworossia“ und der russischen Fernsehsender NTW, RT, Sweda, Rossija, Pervyj Kanal. Nach Auskunft des Korrespondenten von DAN waren in der Gruppe auch Mitarbeiter ausländischer Medien, insbesondere von BBC, AFP und einer der deutschen Fernsehsender, insgesamt ca. 30 Journalisten.

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Dan-news.info: Die Handlungen der ukrainischen Streitkräfte widersprechen direkt den Verpflichtungen, die Kiew beim Abschluss der Minsker Vereinbarungen übernommen hat, erklärte heute das Oberhaupt der DVR Alexandr Sachartschenko.
„Die Kiewer Regierung betrügt dreist die Führer der „normannischen Vier“ und ihr eigenes Volk und die gesamte Weltgemeinschaft, weil die Handlungen, die die ukrainischen Truppen unternehmen, absolut den Minsker Vereinbarungen widersprechen“, sagte er.
Er sagte, dass die Informationen der Aufklärung die Zusammenziehungen ukrainischer Militärtechnik an den Frontpositionen bestätigen und „keinerlei Rede vom Abzug schwerer Waffen durch Kiew die Rede sein kann“.
„In den letzten zwei Wochen sind mehr als 100 Einheiten Militärtechnik Richtung Donezk zusammengezogen worden. Dies zeugt von einer Vorbereitung zum Angriff und dies zeigten gestern und vorgestern die Angriffe auf den Flughafen und auf Peski“.

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Dan-news.info: Die Teilnehmer der Kontaktgruppe haben um 15 Uhr eine weitere Runde von Konsultationen im Regime einer Videokonferenz begonnen, teilte der offizielle Vertreter der DVR in der Kontaktgruppe Denis Puschilin mit.

Dan-news.info: Die Schüler der Abschlussklassen der Schulen der DVR werden in diesem Jahre ihre Abschlussprüfungen wahlweise in Russisch oder Ukrainisch ablegen, teilte der Bildungsminister der DVR Igor Kostenok mit.

Dan-news.info: In der DVR ist eine durchgehende Entminung von 76 landwirtschaftlichen Flächen mit insgesamt mehr als 31.000 Hektar notwendig, erklärte heute der Zivilschutzsminister der DVR Alexej Kostrubizkij. Nach seinen Worten sind zurzeit die Kräfte und Mittel dafür nicht ausreichend. Daher erinnerte er daran, dass nach einer Erklärung des Oberhaupts der DVR Alexandr Sachartschenko entschieden wurde, ein Republikanisches Rettungszentrzum mit insgesamt 600 Personen einzurichten.

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Abends:

Dan-news.info: Die Kontaktgruppe zur friedlichen Regelung der Situation im Donbass hat ihre Konsultationen im Format einer Videokonferenz beendet.
Die Verhandlungen dauerten mehr als 3,5 Stunden und endeten um 18:45 nach Donezker Zeit.
In nächster Zeit wird der offizielle Vertreter der DVR in der Kontaktgruppe Denis Puschilin die Ergebnisse kommentieren.

Rusvesna.su: Mehr als 2000 Bewohner des Donbass werden von der ukrainischen Armee gefangen gehalten. Diese Daten gab die Vertreterin der Kommission für den Kriegsgefangenenaustausch der DVR Lili Radionowa bekannt.
Ihrer Aussage nach werden durch die ukrainischen Militärs derzeit mehr als 200 Freiwillige und mindestens 2000 Zivilisten aus dem Donbass in Gefangenschaft gehalten. Ein Teil der Häftlinge befinde sich seit fast einem Jahr in Gefangenschaft der ukrainischen Behörden.
„Unter ihnen sind Aktivisten des Antimaidan, die nach den Ereignissen von Odessa im Mai 2014 festgenommen worden waren. Sie in Gefangenschaft zu halten ist absolut unbegründet“, sagte Radionowa.

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Dan-news.info: Die DVR hat eine Pause für die Bewertung der Resultate der Verhandlungen der Kontaktgruppe eingelegt. Dies berichtete ein Vertreter der Kontaktgruppe aus der DVR.
„Die Ergebnisse des Treffens werden noch nicht kommentiert, Einzelheiten können morgen erscheinen“, sagte der Gesprächspartner der Agentur.

Dan-news.info: Gemeinsame Erklärung Puschilins und Dejnegos über die Ergebnisse der Videoverhandlungen der Kontaktgruppe
Die Videokonferenz endete praktisch ohne Ergebnisse, weil die Ukraine bis jetzt keine Listen mit ihren Vertretern in den Unterarbeitsgruppen übergeben hat. Die DVR, LVR und Russland haben ihre schon lange abgegeben, die OSZE erklärt, dass ihre Vertreter auch feststehen. Nur die Ukraine ist wieder nicht fertig.
Wir bestehen auf einer möglichst schnellen Schaffung der vier Unterarbeitsgruppen in Übereinstimmung mit der Entscheidung der „normannischen Vier“.
Wir schlagen je 2 Vertreter für jede Gruppe aus der DVR, LVR, Ukraine, Russland und von der OSZE vor. Was wir schon getan haben.
Wir meinen, dass die Vorsitzenden der Gruppen aus den Reihen dieser Vertreter ernannt werden und alle drei Monate rotieren müssen.
Wir meinen, dass es notwendig ist, unverzüglich ein Treffen in Minsk zur Bestätigung der personellen Zusammensetzung und der Regelungen der Unterarbeitsgruppen durchzuführen.
Wir meinen, dass alle Probleme der Regulierung ausschließlich durch die Arbeit der Unterarbeitsgruppen gelöst werden müssen. Ihre Entscheidungen müssen von der Kontaktgruppe in der Zusammensetzung Russland-Ukraine-OSZE-DVR-LVR bestätigt werden. Das heißt, in der Zusammensetzung wie sie im Minsker Protokoll vom 5.9.14, im Memorandum vom 19.9.14 und im Maßnahmekomplex vom 12.2.15 unterschrieben ist.

Novorossia.su: Die Kiewer Behörden sehen sich nicht in der Lage, in den direkten Dialog mit den Führungen in Donezk und Lugansk zu treten. Dies sagte der Außenminister der Ukraine Pawel Klimkin dem Sender „Kanal 5“, wie RIA Nowosti berichtet.
„Die russische Seite hat die Ergebnisse der Wahlen vom 2. November (2014 in der DVR und LVR, A.d.Ü.) ebenfalls nicht anerkannt. Wir können nicht in den direkten Dialog mit denen treten, die sich heute Vertreter von Donezk und Lugansk nennen. Wie sollten uns um die Abhaltung von Wahlen nach ukrainischer Gesetzgebung bemühen“, sagte Klimkin.

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Ria.ru: Ein weiterer humanitärer Konvoi, der 24., wurde in Rostow zusammengestellt und ist bereit, in den Donbass zu fahren, berichtet das Ministerium für Katastrophenschutz.
Die Ladung bestehe aus Saatgut, Lebensmitteln, Medikamenten und anderen dringend benötigten Gütern.

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Presseschau vom 13.04.2015

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news und novorosinform sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen ostukrainischen Volksrepubliken in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform) und andere ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe.

Abends/nachts:

Gefunden auf der Facebook-Seite von ANNA News:
Große Demonstration und Volksgericht gegen Klitschko und die Abgeordneten der Stadtverwaltung in Kiew.
Am 09.April kam es zu einer großen Demonstration in Kiew. Unsere Medien müssen das wohl gänzlich übersehen haben!
Die Demonstranten forderten die Abschaffung der hohen Tarife, den exorbitanten Preisen für Lebensmittel und Medikamente, die Erhöhung der Renten, Gehälter.
Die Demo wurde in Form eines Volksgerichtes gehalten, mit klarem Urteil:
Schuld an den katastrophalen Zuständen in Kiew trägt der neue Bürgermeister und die Stadtverwaltung, und klaren Forderungen
Rücktritt des Bürgermeisters Klitschko und sämtlicher Abgeordneten.
Der ehemalige Bürgermeister von Kiew – Alexander Omelchenko- hielt eine flammende Rede, er kritisierte den neuen Bürgermeister Klitschko scharf und machte ihn, den Stadtrat und die Verwaltung für den Zusammenbruch der öffentlichen Versorgungsunternehmen, des Gesundheitssektors und des Bildungsbereiches verantwortlich. Ebenfalls warfen sie der Regierung den katastrophalen Rückgang des Lebensstandards der Menschen in Kiew vor.
Er forderte die Bewohner der Hauptstadt auf, sich zu erheben und auf alle Kundgebungen zur Verteidigung ihrer verfassungsmäßigen Rechte und ihrer Freiheiten zu gehen.
Die Demonstranten forderten vor dem Verwaltungsgebäude in Kiew, die Beamten auf, aus dem Gebäude zu kommen und sich der Kritik zu stellen. Die Beamten reagierten jedoch mit Ignoranz. Darauf beschlossen 300 Demonstranten in den ersten Stock der Stadtverwaltung zu gehen und die Arbeit der Beamten kurzfristig zu blockieren um ihre Forderungsliste übergeben zu können. Außerdem möchte sie eine kurzfristige Umsetzung ihrer Forderungen durchsetzen.
Ein Militärzelt, welches vor dem Verwaltungsgebäude aufgebaut wurde, soll die Beamten jetzt daran erinnern, dass man dort so lange ausharren wird, bis die Forderungen umgesetzt werden. Der Protest gilt damit als unbefristet.

Vormittags:

De.sputniknews.com: Ukrainische Militärs und die ostukrainische Volkswehr haben sich am Sonntag intensive Gefechte nahe Donezk geliefert, berichten Militärbeobachter der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE).
„Am 12. April um 9.35 Uhr wurde die OSZE-Mission nach Ankunft im Bahnhof Donezk Zeuge heftiger Kämpfe zwischen der Volksrepublik Donezk und den ukrainischen Truppen in Stadtvororten, welche für die Beobachter sichtbar waren“, heißt es in einem OSZE-Bericht vom 12. April.
Laut Vertretern Russlands und der Ukraine im Gemeinsamen Kontroll- und Koordinationszentrum zur Überwachung des Waffenstillstandes im Donbass hatte die ukrainische Seite — vermutlich das Freiwilligen-Bataillon des nationalistischen Rechten Sektors — „zuvor ein offensives Manöver über die Trennlinie in Richtung des Dorfes Schabunki gewagt“. Die OSZE-Mission konnte allerdings diese Information nicht bestätigen.
„Die OSZE-Beobachter haben bemerkt, dass der intensive Zusammenstoß unter Einsatz von Panzern, schwerer Artillerie, Mörsern, Minenwerfern, schweren Maschinengewähren sowie Schusswaffen und leichten Waffen erfolgte. Seit ihrer Ankunft um 9.35 Uhr und bis 15.00 Uhr Ortszeit beobachtete und registrierte die Mission 1166 Explosionen – hauptsächlich beim Einschlagen von Artillerie- und Mörsergeschossen“, heißt es ferner im Bericht. Die beiden Seiten hätten Waffen des Kalibers von über 100 mm eingesetzt.

Dan-news.info:„In den letzten 24 Stunden sind Ortschaften viermal mit Artilleriewaffen beschossen worden, sieben Mal mit Panzern, sechs Mal mit gepanzerter Militärtechnik, 35Mal mit Granatwerfern, zwei Mal mit Abwehrgeschützen, einmal mit Antipanzerraketen, 11 Mal mit Schusswaffen“, teilte der Pressedienst des Verteidigungsministeriums der DVR mit.
Dort wird auch erklärt, dass das Gebiet des Donezker Flughafens, das Volvo-Zentrum sowie die Ortschaften Shabunki, Spartak, Jasinowataja, Gorlowka, Schirokino, Nabershnoje, Shabitschewo beschossen wurden.
„Als Folge der Beschüsse wurden vier Menschen verletzt.“ Der Morgen in Donezk verläuft unter dem Geräusch von Kanonaden, der Beschuss geht weiter.

Dan-news.info: Die Behauptung der ukrainischen Streitkräfte, dass die Milizen Phosphormunition im Bezirk von Peski verwendet haben, entspricht nicht der Wirklichkeit, teilte das Verteidigungsministerium der DVR mit.
„Wir verwenden keine verbotenen Arten von Waffen wie Phosphormunition. Wir haben keine entsprechende Technik für ihre Anwendung. Dies ist eine weitere Erklärung der ukrainischen Streitkräfte, die man nicht anders als als Provokation bezeichnen kann“, unterstrich ein Vertreter des Ministeriums.
Am 12. April abends hatten die ukrainischen Streitkräfte erklärt, dass im Gebiet von Peski die Armee der DVR verbotene Arten von Waffen insbesondere Phosphormunition angewendet hat.

Dan-news.info: Die Zahl der Milizangehörigen, die täglich mit Verwundungen verschiedenen Schweregrade in die das Republikanische wissenschaftlich-praktische traumatologische Zentrum der DVR kommen, ist in der letzten Woche um das Dreifache gestiegen, erklärte der Direktor des Zentrums Alexandr Otrischtschenko.
„In der letzten Woche ist die Zahl der Milizangehörigen, die an der Kontaktlinie verwundet worden sind, um das Dreifache gewachsen. Wenn wir bisher in 24 Stunden 5-6 Milizangehörige aufgenommen haben, so sind gestern 15 in das Zentrum gekommen. Das Anwachsen der Zahl ist direkt mit dem Anwachsen der Zahl der Beschüsse von Seiten der ukrainischen Truppen verbunden“, sagte er.
Er sagte, dass unter der Zivilbevölkerung die Zahl der Verwundeten nicht gewachsen ist. Unter den behandelten Milizangehörigen sind viele schwer verletzt.
„Gestern haben wir zwei Männer aufgenommen, denen Gliedmaßen abgerissen wurden. Am ehesten wurden die mit Antipanzerraketen beschossen“, sagte Ortischtschenko. „Aus eigenen Mitteln haben wir einen Vorrat für 1,5 Monate mit Verbandsmaterial und Medikamenten für die zeitnahe kostenlose Hilfe für verwundete Kämpfer angelegt. Zurzeit haben wir einen Mangel an Prothesen. Sie wurden uns von russischen medizinischen Zentren versprochen. Weiteres Material für die Verstärkung von Prothesen ist auf dem Weg“. Bisher werden aber die Kämpfer für die Operationen zur Anpassung der Prothesen nach Russland geschickt.

Lug-info.com: Fast 250 Ferienlager für Schulkinder sind auf dem Territorium der Republik für den Sommer geplant, teilte die Bildungsministerin der LVR Lesja Laptewa mit.
„Für den Sommer sind wir bereit, 247 Ferienlager für 10.443 Schüler öffnen. Entsprechende Bekanntmachungen sind schon ergangen“, sagte sie.
„Deshalb werden wir in der nächsten Zeit zusammen mit dem Koordinationszentrum für den Wiederaufbau die Fragen zur Sicherung der Ernährung der Beschäftigten bei der Sommererholungskampagne des Schulbereichs klären“, sagte Laptewa.
Nach den Worten der Ministerin ist die Zahl der Einladungen zur Erholung aus den Regionen der RF, Südossetiens und Abchasiens gewachsen.
„So war zunächst geplant, dass sich 8000 Kinder auf der Krim erholen, aber nun ist die Zahl gewachsen. Die Krimbewohner sind bereits 9500 unserer Kinder aufzunehmen“, teilte sie mit.

Nachmittags:

De.sputniknews.com: In der Ukraine verkauft eine private Firma Fahrzeuge und andere Spezialtechnik, die die Regierung des kriegsgebeutelten Landes für ihre Armee und Sicherheitskräfte von der Nato bekommen hatte. Das „einmalige Angebot“, wie es vom Händler selbst bezeichnet wird, reicht von Baumaschinen bis hin zu den britischen Panzerwagen Saxon.
Die Firma VT Group macht ihren Kunden in der Ukraine ein einmaliges Angebot: Spezialgerät und Logistikfahrzeuge der Nato zum Kauf“, heißt es auf der Webseite. „Dass diese Technik von den Streitkräften genutzt wurde, belegt ihre hohe Qualität, Zuverlässigkeit und Leistung.“ Einige Fahrzeuge „suchen weltweit ihresgleichen“, so der Werbetext der Kiewer VT Group, die sonst mit Maschinen und Anlagen unter anderem auch für die Lebensmittelindustrie handelt. Die Spezialtechnik stamme aus den staatlichen Lagern, sei in „idealem Zustand“ und könne dank fortschrittlicher Konstruktion unter Extremtemperaturen von —60° С bis +50°С eingesetzt werden, heißt es weiter. „Bei der Serie Military können Sie der Qualität und Zuverlässigkeit hundertprozentig sicher sein.“
Großbritannien hatte im Februar dem ukrainischen Militär 20 Radpanzer des Typs Saxon übergeben. Die Kampffahrzeuge der britischen Armee waren nach dem Irak-Einsatz ausgemustert worden. Auch andere westliche Staaten unterstützen die ukrainische Militäroperation gegen die östlichen Industrieregionen Donezk und Lugansk, die den nationalistischen Umsturz in Kiew vom Februar 2014 nicht anerkannt und „Volksrepubliken“ ausgerufen hatten. So stattete Deutschland die ukrainischen Sondereinheiten mit Uniformen aus.

Dan-news.info: Die Journalisten, die gestern im Gebiet von Peski unter Beschuss der ukrainischen Truppen geraten sind, leben, teilte das Verteidigungsministerium der DVR mit.
„Nach unseren Angaben hat ein Journalist Quetschungen, der zweite ist schwer verwundet“, sagte eine Vertreter des Ministeriums.
Das Ministerium teilte mit, dass heute Mittag eine Fahrt an den Ort des Geschehens geplant war, aber die OSZE-Vertreter wollen bisher wegen der andauernden Kampfhandlungen nicht in das Gebiet von Peski fahren. „Wenn es gelingt die Vertreter der OSZE zu überreden, so werden wir den Ort besuchen, wo der Vorfall geschehen ist“, sagte ein Vertreter des Ministeriums.

Dan-news.info: Die zwei Journalisten, die gestern unter Beschuss der ukrainischen Streitkräfte im Bereich von Peski geraten sind, sind im Krankenhaus, erklärte heute der stellvertretende Kommandeur der Milizen der DVR Eduard Basurin.
„Die Journalisten leben: einer hat Quetschungen, der andere ist verwundet. Beide befinden sich im Krankenhaus. Das Medium, dass sie vertreten heißt „Patriotische Kräfte des Donbass“.“

Dan-news.info: Ein ukrainischer Soldat heute geriet durch die Kräfte der Milizen während eines Kampfes im Bereich des Donezker Flughafens in Gefangenschaft, erklärte heute der Kommandeur eines Bataillons der Milizen mit dem Codenamen „Krim“.
„Heute Morgen fand ein Kampf beim Volvozentrum statt. Es wurde ein ukrainischer Soldat gefangen genommen. Er wurde operiert und ist bei Bewusstsein“, sagte der Kommandeur. Der stellvertretende Kommandeur der Milizen der DVR Eduard Basurin sagte, dass gestern von ukrainischer Seite lügenhafte Mitteilungen über seinen Tod erschienen sind.
Seinerseits erklärte der Vertreter der Ukraine im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination der Feuereinstellung im Donbass Oberst Andrej Leschtschinskij gegenüber Pressevertretern, dass die Umstände des morgendlichen Gefechts jetzt untersucht werden. Der ukrainische Offizier sagte, dass zum Teil ein Grund für die Verletzung des Waffenstillstands die „persönliche Disziplinlosigkeit“ von Soldaten und die „hohe emotionale Spannung“ ist.

Dan-news.info: Die bevorstehenden Verhandlungen der Kontaktgruppe werden im Videoformat stattfinden und werden in bedeutsamem Maß den letzten Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung gewidmet sein. Dies erklärte der offizielle Vertreter der DVR in der Kontaktgruppe, der stellvertretende Sprecher des Volkssowjets Denis Puschilin.
„Wenn man die letzten Beschüsse berücksichtigt, die auf dem Territorium der DVR erfolgen, haben wir ein wenig das Format des Treffen revidiert“, sagte der Vertreter der Volksrepublik. „Ein großer Teil wird der Erörterung des Regimes der Feuereinstellung gewidmet sein“.
Puschilin sagte, dass von dem heute angekündigten Treffen der „normannischen Vier“ die DVR tatsächliche Schritte zur Erfüllung der Minsker Vereinbarungen erwartet. „Wir hoffen, dass Europa auf die Kiew Druck ausüben kann, damit sie keine Provokationen begehen und dem Maßnahmekomplex folgen“, sagte der stellvertretende Sprecher.

Dan-news.info: Die Verstärkung der Beschüsse des Territoriums der DVR von Seiten der ukrainischen Truppen kann auf die Verzögerung der Untersuchung des Absturzes der Boeing gerichtet sein, erklärte heute der offizielle Vertreter der DVR in der Kontaktgruppe Denis Puschilin.
„Wir schließen nicht aus, dass diese Beschüsse mit dem Kommen der malaysischen Spezialisten in Zusammenhang stehen, die zum Ort des Absturzes der Boeing kommen. Möglicherweise wollen sie mit ihren Beschüssen die Fahrt der Delegation zum Absturzort verzögern. Ein solche Version könnte sein.“

Dan-news.info: Vertreter von OSZE, Rotem Kreuz und dem Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination der Feuereinstellung sind in Peski eingetroffen, aber konnten nicht an den Ort gelangen, wo am Sonntag die Journalisten von ukrainischen Streitkräften beschossen wurden – in der Ortschaft Shobunki. Dies berichtet ein Korrespondent vom Ort des Geschehens.
Zurzeit ist das Feuer in der Ortschaft nicht eingestellt. Die Milizen zeigten den Inspekteuren, dass die ukrainische Seite das Feuer eröffnet. Als Antwort erklärte der Vertreter der Ukraine im Gemeinsamen Zentrum Andrej Leschtschinskij, dass der „Prozess der Rotation des Freiwilligenbataillons OUN nicht beendet ist“.

Dan-news.info: Die weitere Entwicklung der Ereignisse im Donbass hängen unmittelbar vom Erfolg der europäischen Staaten bei den Versuchen ab „Druck“ auf Kiew zur Einhaltung der Minsker Vereinbarungen auszuüben, sagte heute der offizielle Vertreter der DVR in der Kontaktgruppe Denis Puschilin.
„Es ist klar, dass die DVR einem großen Krieg nicht ausweichen kann, wenn Europa nicht auf Kiew in Richtung der Erfüllung der Minsker Vereinbarungen Druck ausüben kann. Wenn sich die Schutzherren Kiews jenseits des Ozeans als stärker erweisen als die Führer der europäischen Staaten, so wird eine heiße Phase in der DVR sehr bald eintreten. Und dies wird ein großer Krieg an der Flanke Europas.“
„Es ist möglich, verschiedene Prognosen dazu aufzustellen, wie bald der Konflikt im Donbass beendet ist. Bisher ist eines klar: die Entscheidung dieser Frage hängt nicht von uns und nicht einmal von Kiew ab. Die Entscheidung dieser Frage hängt von der Verbesserung der geopolitischen Situation ab“, unterstrich Puschilin.

Dan-news.info: Bei den Verhandlungen der Kontaktgruppe, die für den 14. April im Videoformat geplant sind, werden Mechanismen der Bestrafung für Verletztungen des Regimes der Feuereinstellung erarbeitet. Dies erklärte heute der offizielle Vertreter der DVR in der Kontaktgruppe, der stellvertretende Sprecher des Volkssowjets Denis Puschilin.
„Ein großer Teil des morgigen Videotreffens der Kontaktgruppe wird der Verletzung des Regimes der Ruhe gewidmet sein. Es wird eine Menge von Verletzungen vorgebracht werden und deren Gründe. Bei dem Videotreffen werden wir auch einen Mechanismus des Kampfes gegen die Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung ausarbeiten. Insbesondere werden wir erörtern, auf welche Weise ein Monitoring stattfinden wird, auf welche Weise es verstärkt wird und wie die Verifikation der Daten durchgeführt wird. Auch werden wir eine Bestrafung für die erörtern, die als erste eine Provokation begehen und das Feuer eröffnen.“

Dan-news.info: Die sogenannten Freiwilligenbataillone, die nicht von Kiew kontrolliert werden, verschärfen bewusst die Situation im Donbass, um ihre Entwaffnung zu verhindern. Diese Auffassung vertrat heute der stellvertretende Sprecher des Volkssowjets der DVR Denis Puschilin.
„Der Präsident der Ukraine Petr Poroschenko versucht zu etwas vorzutäuschen oder tatsächlich etwas mit den Bataillonen zu tun, die sich nicht Kiew unterordnen. Wir sehen, dass versucht wird, einen Teil von diesen Bataillonen schon zu entwaffnen und von der Kontaktlinie abzuziehen. Wenn dies geschieht, wird begonnen solche Bataillone nicht als Befreier, sondern als Banditen anzusehen. Deshalb sind ihre Kommandeure interessiert daran, die Situation so kritisch zu gestalten, dass es nicht zu ihrer Entwaffnung kommt“, sagte Puschilin.

Dan-news.info: In der DVR rechnet man mit einer Unterstützung durch die BRICS-Staaten bei der friedlichen Regelung des bewaffneten Konflikts im Donbass, erklärte heute der offizielle Vertreter der DVR in der Kontaktgruppe Denis Puschilin.
„Im Moment nehmen die BRICS-Staaten (Brasilien, Russland, Indien, China, Südafrika), insbesondere China, eine ziemlich neutrale Positionen im Hinblick auf die Ereignisse, die im Donbass vor sich gehen ein. Von dieser Position hängt jetzt sehr viel bei der friedlichen Regelung des bewaffneten Konflikts im Donbass ab. Von der Gesamtheit der Handlungen und Entscheidungen dieser Länder wird auch die Erreichung von Frieden in der DVR und LVR abhängen.“

Dan-news.info: Die Kiewer Politiker verstehen ein Jahr nach der Entfesselung des blutigen Kriegs im Donbass immer noch nicht, dass er mit einem Zusammenbruch ihrer Ideologie enden wird. Dies erklärte heute das Oberhaupt der DVR Alexandr Sachartschenko.
„Die Kiewer Clique, die die Macht in der Ukraine an sich gerissen hat, hat noch nicht verstanden, dass das Ergebnis des von ihr entfesselten Krieges die völlige Befreiung des Landes von der Bandera-Ideologie sein wird und dass das ukrainische Volks selbst, das heute Geisel der wahnsinnigen Politiker ist, das Land von der faschistischen Pest befreien wird, heißt es in einer Erklärung des Oberhaupt der DVR.
Sachartschenko unterstrich, dass die Operation, die Kiew „antiterroristisch“ nennt, für die Einwohner des Donbass ein „blutiges Gemetzel“ ist, das zum Tod von tausenden von Menschen geführt hat und dazu, dass zehntausende zu Flüchtlingen wurden.
„Die ukrainische Regierung und die Streitkräfte halten sich selbst für „Befreier“. Wir aber – die Bürger der Donezker und Lugansker Volksrepubliken – halten sie für Mörder, die eine Armee und Strafbataillone auf die friedlichen Städte und Dörfer des Donbass losgelassen haben. Sie wollten uns ihrem Willen unterwerfen, uns zwingen unsere Traditionen, Kultur und Sprache zu vergessen. Sie wollten uns zeigen, dass wir keine Rechte haben und unser Schicksal ist zu schweigen und unterwürfige Sklaven in unserem Heimatland zu sein.“
„Aber die Kiewer „Politiker“ haben sich verrechnet. Indem sie einen Krieg mit ihrem eigenen Volks begonnen haben, haben sie sich selbst in die Falle getrieben und die Existenz der Ukraine als Staat gefährdet. Die Urheber der sogenannten „ATO“ und ihre ausländischen Schutzherren haben nicht vorhergesehen, dass der Donbass eine nicht einnehmbare Festung ist, die niemand je hat besiegen können“, schloss Sachartschenko.

Dan-news.info: In Donezk wurde heute das Andenken an den Geschäftsmann und Aktivisten Ruben Awanesjan geehrt, der vor einem Jahr das erste Opfer der sogenannten „ATO“ auf dem Territorium der DVR wurde.
„Ruben Awanesjan lieferte am 13. April 2014 mit Gleichgesinnten humanitäre Ladung nach Slawjansk. Auf dem Weg in die Stadt wurde ihr Fahrzeug von Kiewer Nationalisten beschossen. Ruben starb vor Ort. Er wurde das erste Opfer der Strafoperation der ukrainischen Truppen auf dem Territorium der DVR“, wurde beim Pressedienst des Volkssowjets der DVR berichtet.
Die Gedenkaktion und Niederlegung von Blumen am Grab des 29jährigen Aktivisten fand auf einem der ältesten Friedhöfe im Kiewskij-Bezirk von Donezk statt. An der Zeremonie nahmen Mitglieder seiner Familie, der stellvertretende Vorsitzende des Volkssowjets der DVR Denis Puschilin, Vertreter der regierenden Bewegung „Donezkaja Respublika“ und der Behörden der Hauptstadt teil.
Nach Angaben des Apparats des Bevollmächtigten der DVR für Menschenrechte sind in der gesamten Zeit des bewaffneten Konflikts in der Republik ca. 3100 Menschen getötet worden. Bei den Opfern der Strafaktion Kiews sind sowohl Milizangehörige als auch friedliche Einwohner, darunter 48 Kinder unter 18 Jahren.

De.sputniknews.com: Der in der ukrainischen Schwarzmeerstadt Odessa eingetroffene Präsident Pjotr Poroschenko wurde am Tag des Verbots kommunistischer Propaganda und ironischerweise am Tag der Befreiung dieser Heldenstadt von der faschistischen Okkupation mit den Rufen „Mörder“ und „Faschist“ empfangen, schreibt die „Rossijskaja Gaseta“ am Montag.
Das sich in der Ukraine verbreitende Verbot des Kommunismus droht die “europäische Demokratie auf Ukrainisch” zu untergraben. Und das liegt nicht nur daran, dass Gespräche mit den Volksrepubliken im Donezbecken jetzt faktisch unmöglich sind. Neue, blutrünstige Helden werden in der Ukraine ernannt, während die alten Helden, die gegen den Faschismus, für Gleichheit und Brüderschaft gekämpft hatten, verboten werden. In der Ukraine gibt es deutlich mehr Menschen, die die neuen Helden niemals akzeptieren und die alten vorziehen werden — laut Umfragen wollen mehr als 50 Prozent die jetzigen Parteien nicht wählen. Diese nicht mehr gesichtslose Masse wird früher oder später ihr Wort erheben, was die Ukraine in ihrer jetzigen Form verwandeln wird.
Das verabschiedete Gesetzespaket radiert die fast 100 Jahre lange Geschichte der Ukraine aus. Das ukrainische Parlament (Oberste Rada) und die Kiewer Machthaber wissen nicht, wohin das alles führen wird. Die fortschreitende Verbannung der kommunistischen Vergangenheit wird die ukrainischen Behörden vor Probleme stellen, die ihre ideologischen Vorgänger, die jetzt in den Rang von Freiheitskämpfern erhoben wurden, bereits mehrmals aus dem Weg geschafft hatten. Das ist die historische Tatsache, die durch kein Gesetzespaket negiert werden kann.
Es entsteht der Eindruck, dass die Oberste Rada mit der Abstimmung am Donnerstag seine wichtigste Mission erfüllt hat, die Ukraine von Russland endgültig zu trennen, die Erkenntnisse und das Gedächtnis des ukrainischen Volkes auszulöschen, indem es die nächsten Personen des Volkes offiziell zu Feinden erklärt.
Wichtig ist, das historische Gedächtnis zu löschen, die Tradition zu zerstören, das Volk von der Vergangenheit zu befreien und in eine gehorsame „Masse“ zu verwandeln. Die Geschichte und der Mensch dulden jedoch keine solche Gewalt an sich.

Abends:

Novorosinform.org: Vertreter von vier gesellschaftlichen Organisationen, die Reservisten und Reserveoffiziere der Tschechischen Republik und der Slowakei vereinigen, haben eine öffentliche Erklärung verabschiedet, die Schockwellen in Europa hervorgerufen haben.
Die Militärangehörigen sagten, dass sie bereit sind, ihre Heimat zu verteidigen, aber unter keinen Umständen einen NATO-Krieg gegen Russland unterstützen werden…
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Dan-news.info: Zum ersten Mal seit zwei Tagen ist in Donezk die Kanonade verstummt, teilt der Pressedienst der Stadtverwaltung mit.
„In der ersten Tageshälfte waren in der Stadt regelmäßig Geräusche schwerer Waffen zu hören. Um 17 Uhr örtliche Zeit war die Situation in Donezk ruhig, Mitteilung von Einwohner über Vorfälle gab es nicht. Unterbrechungen in der Arbeit des öffentlichen Transports und der kommunalen Dienste gibt es nicht“, heißt es dort.
Nach Angaben des Verteidigungsministeriums der DVR haben die ukrainischen Truppen in den letzten 24 Stunden 66 Mal das Regime der Feuereinstellung gebrochen und die Ortschaften Spartak, Jasinowataja, Gorlowka, Schirokino, Nabereshoje, Shabitschewo sowie das Gebiet des Donezker Flughafens und des Volvo-Zentrums beschossen.

Rusvesna.su: Chronik des Waffenstillstands.
Heute Morgen gab es einen Versuch der ukrainischen Armee, mit Panzern Richtung Donezk durchzubrechen. Im Norden, zwischen Jasinovataya und Donezk versuchten sie, mit Panzern, SPW und Infanterie aus Nordwesten in der Nähe der Eisenbahndepot Donezk durchzubrechen, der jedoch vereitelt werden konnte. Während des Kampfes verlor die ukrainische Seite mehrere Fahrzeuge mit ihren Besatzungen.
Kämpfer der Brigade Shitomir wurden gefangen genommen, die sich jetzt aufgrund ihrer Verletzungen im Donezker Krankenhaus befinden(siehe Foto). Insbesondere die Verwundeten Panzerfahrer sprechen davon, dass es im Bereich Avdeeevka Dutzende von Panzern und Besatzungen gibt, die vollständig aus polnischen Söldnern bestehen.
Den ganzen Tag kamen in den städtischen Krankenhäusern verwundete Soldaten der DVR an. Die meisten von ihnen wurden leicht verletzt, wurden behandelt und sind bereit zum Dienst zurückzukehren.
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Dan-news.info: Indem es die Strafbataillone legalisiert, versucht Kiew sie dem Gültigkeitsbereich des Maßnahmekomplexes zur Erfüllung der Minsker Vereinbarungen zu entziehen, erklärte heute der offizielle Vertreter der DVR in der Kontaktgruppe, der stellvertretende Sprecher des Volkssowjets Denis Puschilin.
„Wir sind überzeugt, dass der Erlass über den Übergang der sogenannten Freiwilligenbataillone unter die Jurisdiktion der ukrainischen Streitkräfte und in den Bestand der Nationalgarde dazu gedacht ist diese ungesetzlichen bewaffneten Formationen aus dem Gültigkeitsbereich der entsprechenden Punkte des Maßnahmekomplexes zur Erfüllung der Minsker Vereinbarungen zu entziehen.“
Zuvor hatte der ukrainische Verteidigungsminister Stepan Poltorak erklärt, dass alle sogenannten „Freiwillligen“bataillone in den Bestand der Streitkräfte und der Nationalgarde der Ukraine übergehen.
„Bedeutet das, dass der tägliche weitergehende Beschuss der DVR und die damit verbundenen Opfer und Zerstörungen Handlungen der Streitkräfte der Ukraine sind, begangen auf Befehl des Verteidigungsministers Poltorak und mit Zustimmung des Oberkommandierenden Poroschenko?“, fragte Puschilin.
Die Eskalation von Seiten Kiews ist auf die Diskreditierung der OSZE-Mission im Donbass gerichtet, sagte Puschilin.
„Nach meiner Meinung sind alle Kriegshandlungen, die von Kiew unternommen werden, auf die Diskreditierung der OSZE-Mission zur Sicherung eines effektiven Monitoring und Verifikation des Regimes der Feuereinstellung gerichtet. Und es geschieht mit dem Ziel ein weiteres Mal die Frage über die Stationierung von UNO-Friedensgruppen in der Konfliktzone zu stellen. Jede Entscheidung Kiews über die Vollmachten der OSZE oder die Stationierung von Friedenstruppen wird eine Verletzung sowohl des Geistes als auch der Buchstaben des Maßnahmekomplexes zur Erfüllung der Minsker Vereinbarungen sein“, sagte Puschilin.

Voicesevas.ru: „Schlechte Nachrichten am Ende des Tages. Seit dem frühen Morgen machen die Ukrainer, unterstützt durch Artillerie und Panzer, mächtig Druck gegen die Vororte von Donezk, die wichtigsten Kämpfe gibt es in Peski und Spartak. Derzeit hat die ukrainische Armee unsere aus Peski herausgedrängt und die Stadt unter volle Kontrolle genommen. Die Kämpfe im Raum Spartak hören nicht auf, das Bataillon „Wostok“ hat hier bereits die Positionen verlassen, der Gegner bedrängt die Einheit „Givi“ (bleibt es so, werden auch sie sich zurückziehen müssen). Wir haben schwere Verluste. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Durchbruch in die Vororte der Stadt erfolgt, ist sehr groß.“
PS von rusvesna.su: Nach Informationen unserer Agentur halten die Kämpfer der Brigade „Wostok“ weiter ihre Positionen, Verstärkung ist unterwegs.

Dan-news.info: Das Verteidigungsministerium der DVR widersprach den Erklärungen des Innenministeriums der Ukraine über die Beteiligung von Milizangehörigen am Tod von Kindern in Dsershinsk. Dies teilten Vertreter des Verteidigungsministeriums mit.
„Soldaten der DVR haben keine Verbindung zum Tod von Jugendlichen in Dsershinsk. Ein Granatbeschuss von Positionen der DVR auf die von der Ukraine angegebene Ortschaft ist technisch unmöglich.“
Nach Angaben der Aufklärung des Verteidigungsministeriums der DVR haben in den letzten Tagen Konflikte zwischen nationalistischen Bataillonen in Dsershinsk und regulären Abteilungen der ukrainischen Streitkräfte stattgefunden, die versucht haben sie zu entwaffnen.
In der Folge dieses Konflikts eröffnen sie regelmäßig das Feuer auf einander.
„Nicht selten werden friedliche Einwohner Opfer, darunter auch Kinder“, unterstrich der Vertreter des Verteidigungsministeriums der DVR.

Voicesevas.ru: Der Volksmilizionär mit dem Rufnamen „Eule“ berichtet, dass ukrainisches Militär am 13. April ab 17 Uhr versucht hat, Positionen der Volksmiliz bei Smelowo und am ehemaligen Checkpoint Nr. 31 (LVR) anzugreifen. Gegen 19 Uhr begannen sie, die Siedlung Schenowka mit Granatwerfern zu beschießen. Gegen 21:30 Uhr halten die Volksmilizen den Angriffen stand. Wie die Aufklärung mitteilte, haben sich die ukrainischen Truppen zum Angriff formiert.
Aktuell sind die Milizeinheiten in Alarmbereitschaft und es steht die Frage, ob die Artillerie der Volksmiliz an die Front zurückbeordert wird,

voicesevas.ru: Wie die Volksmiliz berichtet, haben ukrainische Truppen gegen 21:25 das Bergwerk Oktjabrski mit Brandgranaten beschossen. Im Gebiet Gorlowka ist eine Drohne des Gegners aktiv. Von der Landebahn und dem Neuen Terminal des Donekjer Flughafens waren um 21:20 Uhr Feuergefechte mit Kleinwaffen zu hören.

Novorosinform.org: Dagestan schickte in die DVR mehr als 120 Tonnen Hilfsgüter. In der Verwaltung der Pressedienst der Regierung der Republik wurde berichtet, dass die Regierung von Dagestan am Montag in die Donezker Volksrepublik fünf Lastwagen mit humanitärer Hilfe geschickt hat….

Rusvesna.su: Die „CyberBerkut“ veröffentlicht Namen ausländischer Militärausbilder, die den Berichten der Online-Aktivisten zufolge Provokationen in Novorossia vorbereiten.
„Wir, die CyberBerkut, wollen die Bevölkerung des Donbass warnen und die Bevölkerung der Ukraine informieren, dass in naher Zukunft die kriminelle Führung der besetzten Ukraine eine Reihe von Provokationen an der Grenze zur Donezker und der Lugansker Volksrepublik plant.
Darüber hinaus plant die Kiewer Junta die Eskalation des militärischen Konflikts im Donezbecken in naher Zukunft fortzusetzen und zu verstärken, berichten unsere Spione aus Kiew. So wird in der Zeit vom 12. April bis zum 6. Mai 2015 eine Gruppe von westlichen Militärinspektoren in die Ukraine kommen und seine gegen das Volk gerichteten Aktivitäten durchführen, “ heißt es in einer Erklärung.
Die „CyberBerkut“ stellt außerdem fest, dass unter den Militärausbildern Bürger aus Polen, Estland, Finnland, der Türkei, Norwegen, Lettland, Frankreich, Dänemark, Österreich, Finnland, Deutschland und anderen Ländern sind. Die größte Anzahl von Experten wurde aus den USA in die Ukraine geschickt
– aus Deutschland: von Rosenzweig (Passnummer C4J6NCTWN) und Matthias Krämer (Passnummer C4J6C7GNF)
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Standard

Presseschau vom 12.04.2015

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news und novorosinform sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen ostukrainischen Volksrepubliken in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform) und andere ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe.

Abends/nachts:

Rusvesna.su: Die UN-Menschenrechtscharta, die 1948 von der UNO Generalversammlung beschlossen wurde, legte alle Grundrechte, die allen Menschen zustehen, fest. Das sich in Kiew nach dem Umsturz 2014 etablierte Regime hat de facto die Gültigkeit dieses Dokumentes für eine Reihe der Bürger der Ukraine aufgehoben. Bekanntlich hält Kiew bis jetzt die Territorien der Volksrepubliken Donezk und Lugansk für einen Teil der Ukraine. Während sie gegenüber dem Westen scheinheilig über die „einheitliche Ukraine“ und „Antiterroristische Operation“ reden, sind sie in der Realität mit der Vernichtung der Bevölkerung dieser Territorien beschäftigt und versuchen die Wirtschaftslage der Ukraine auf Kosten der Menschenleben zu verbessern.
Alleine anhand der offiziellen Informationen leben auf den von der Kiewer Regierung nicht kontrollierten Territorien von Donbass über eine Million Bürger der Ukraine, deren Einkünfte ausschließlich aus Renten und sozialen Leistungen bestehen. Das sind alte Menschen. Das sind Kriegsveteranen, die den Hitlerfaschismus besiegt haben, die Buchenwald und Auschwitz überlebt haben. Das sind Invaliden. Das sind Menschen mit besonderen Verdiensten gegenüber der Ukraine. Das sind Menschen, die ihr Leben lang für den ukrainischen Staat gearbeitet und Steuer an die Ukraine gezahlt haben. Soziale Zahlungen sind eine natürliche Verpflichtung des Staates gegenüber diesen Menschen – für viele sind sie die einzige Existenzgrundlage. Aber angefangen im Sommer 2014 hat die Ukraine alle sozialen Zahlungen an die Bürger dieser Territorien gestoppt.
Im Herbst wurde das zum echten Problem. Eine Million (!) alte und behinderte Menschen wurden gezwungen jeden Monat hunderte Kilometer weg von ihrem Zuhause zu fahren, um auf den von der Ukraine kontrollierten Territorien ihre verdienten Zahlungen erhalten zu können.
Aber dann ging die Kiewer Regierung weiter. Ab dem 1.Dezember 2014 hat die Jazenjuk-Regierung die Sozialzahlungen an die Menschen, die auf diesen Territorien leben, komplett eingestellt. Eine Million Menschen wurde vor die Wahl gestellt: ihr Zuhause zu verlassen und auf die von Kiew kontrollierten Territorien umzuziehen (dann würden die, wenn auch lächerlichen, Zahlungen fortgesetzt werden), oder ihre einzige Einkunftsquelle zu verlieren und an Hunger zu sterben. Im Artikel 13 der oben erwähnten Menschenrechtscharta steht, dass „jeder das Recht hat, sich innerhalb eines Staates frei zu bewegen und seinen Aufenthaltsort frei zu wählen.“ Aber die „demokratische“ Kiewer Regierung muss solche Kleinigkeiten wie die Menschenrechtscharta bei der Realisierung ihrer Pläne doch nicht beachten?
Mehr noch. Die erste genannte Variante ist im Prinzip nicht realisierbar. Eine durchschnittliche Rente in der Ukraine beträgt zurzeit 1600 Griwna (ca. 65 Euro) im Monat. Eine durchschnittliche Miete einer Einzimmerwohnung in der Ukraine ist 2500 Griwna im Monat (etwas unter 100 Euro). Ein Rentner kann sich nicht leisten seine Eigentumswohnung im heimischen Donezk, Lugansk, Snezhnoe, Ilowajsk zu lassen und eine Wohnung in den von Kiew kontrollierten Städten zu mieten. Die ukrainische Regierung hat diesen Schritt bewusst gemacht, um sich von den Sozialzahlungsverpflichtungen zu befreien. Zu Kosten einer Million Rentner des Donbass.
Am 12.März hat der IWF von der Ukraine verlangt diese Zahlungen fortzusetzen. Aber das beschlossene Memorandum sieht vor, dass diese Frage irgendwann bis Ende 2015 gelöst werden muss. Eine Million Menschen bekommen jetzt schon keine Zahlungen von der Ukraine.
Interessant, dass der Beschluss der ukrainischen Regierung auch ukrainische Gesetze verletzt. Artikel 175 des Strafgesetzbuches der Ukraine sieht eine Strafe für die Nichtzahlung der Renten und anderer vom Gesetz festgelegten Transferzahlungen vor. Die Rentner des Donbass haben natürlich die Sozialämter der Ukraine verklagt. Doch entwickelten sich die Gerichtsverfahren nach einem unvorhersehbaren Szenario.
Die bekanntesten Präzedenzfälle werden von den bekannten Rechtsschützern Kirill Beloschizkij, Tatjana Wokowa und Irina Chizhnjak geführt. 15 Einwohner von Donbass haben mit ihrer Unterstützung die ukrainische Regierung für die Verweigerung der Zahlung der vom Gesetz vorgesehenen Renten verklagt. Überraschend hat das Gericht ehrlich entschieden und die erste Verhandlung wurde… gewonnen. Am 11. Februar 2015 hat das regionale Verwaltungsgericht von Kiew die entsprechende Anordnung der Regierung für gesetzwidrig erklärt und beschlossen, dass die Sozialzahlung an die Einwohner des Donbass wieder aufgenommen werden müssen. Das war aber nur der Anfang eines Epos.
Gleich nach diesem Beschluss reichte die Regierung eine Berufung ein, deren Bearbeitung bis heute künstlich hinausgezögert wird. Aber damit war Kiew noch nicht fertig und begann eine Abrechnung mit den Richtern, die es wagten, sich für die Verfassungsrechte der ukrainischen Bürger aus Donbass einzusetzen.
Schon am 16.Februar gab es Durchsuchungen in dem regionalen Verwaltungsgericht Kiew. Diese wurden von den Unbekannten und vermummten Personen durchgeführt und erst später teilte der Oberstaatsanwalt von Kiew Juldaschew mit, dass die Durchsuchungen von ihm sanktioniert wurden. Mehr noch, kurz darauf kriegte einer der Richter dieses Gerichtes, Walerij Kuzmenko, einen Einberufungsbescheid. Die Versendung der dem Kiewer Regime unbequemen Personen in den Krieg wird schon seit Langem von Kiew als eine Strafmethode benutzt, aber als eine Druckmethode für die Gerichte wurde sie zum ersten Mal verwendet.
Die Völkermordkonvention, die von der gesamten zivilisierten Welt anerkannt wird, definiert Genozid als „Handlungen, die in der Absicht begangen werden, eine nationale, ethnische, rassische oder religiöse Gruppe als solche ganz oder teilweise zu zerstören“. Darunter durch die „vorsätzliche Auferlegung von Lebensbedingungen für die Gruppe, die geeignet sind, ihre körperliche Zerstörung ganz oder teilweise herbeizuführen“.
Wenn die Entziehung des Lebensunterhalts einer Million alten Menschen des Donbass von Kiew nicht unter diese Definition fällt, dann ist diese Menschenrechtskonvention nicht das Papier wert, auf dem sie geschrieben ist.
Autor: Konstantin Dolgow, Co-Vorsitzender der Volksfront Noworossija
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Vormittags:

Dan-news.info: „Heute um 7:30 morgens örtlicher Zeit gab es einen direkten Treffen eines 120mm-Geschosses auf ein Wohnhaus im Stadtteil Asotnyj von Donezk. Es gibt Zerstörungen“, heißt es im Pressedienst des Verteidigungsministeriums.
Verletzte gab es nicht. Das Geschoss wurde von den Positionen der ukrainischen Truppen aus abgeschossen.

Dan-news.info: Direkte Gefechte zwischen ukrainischen Truppen und Milizen der DVR gab es in der Nacht auf den 12. April im Bereich des Donezker Flughafens, teilt das Verteidigungsministerium der DVR mit.
„Heute in der Osternacht verübten zwei Infanteriekompanien der ukrainischen Streitkräfte einen Angriff auf die Ortschaft Shabynki am Rand des Donezker Flughafens. Es fand ein direktes Gefecht statt, der Angriff wurde zurück geschlagen. Unter unseren Soldaten gibt es keine Verletzten“, heißt es im Presse dienst des Verteidungsministeriums.

Dan-news.info: Das Osterfest findet in Donzek unter den Geräuschen von Kanonaden statt, teilte heute die Stadtverwaltung der Hauptstadt der DVR mit:
„In der Stadt sind regelmäßig Geräusche von schweren Waffen zu hören. Nach Mitteilungen von Einwohnern gab es am Morgen Beschuss aus nördlicher Richtung“.
Trotz der in der Stadt zu hörenden Kanonade gehen die Einwohner Donezk heute in die Kirchen, berichtet ein Korrespondent. „Mit uns ist Gott, wird hoffen, dass er uns beschützt“, sagte einer von ihnen. „Menschen, die an Ostern auf die friedliche Bevölkerung schießen, haben keine Heiligkeit“, fügte eine der Einwohnerinnen hinzu. „Es sind Unmenschen und sie erwartet eine himmlische Strafe“.
Während der Nacht wurden nach Angaben der Stadtverwaltung in Asotnijj vier Transformatorunterstationen abgeschaltet. „Die Reparaturbrigaden sind schon zur Kontrolle und Reparatur unterwegs“, wurde im Bürgermeisteramt mitgeteilt.

Dan-news.info: „Es wurden 49 Verstöße gegen die Feuereinstellung von der ukrainischen Seite festgestellt. Beschossen wurden die Ortschaften Spartak, Schirokino. Weseloje, Shabitschewo, Gorlowka und der Fluhafen von Donezk“, teilte das Verteidigungsministerium der DVR mit.
Es wurde Artillerie und Panzerwaffen, Granatwerfer, Abwehrgeschütze und Schusswaffen verwendet. Informationen über Verwundete unter den Milizen und der Zivilbevölkerung liegen nicht vor.

Dan-news.info: Die Eskalation an der Kontaktlinie, die in den letzten Tagen aufgrund von Provokationen von Seiten ukrainischer Truppen beobachtet wird, kann zu einem Bruch des Verhandlungsprozesses im Donbass führen, erklärte heute das Verteidigungsministerium der DVR.
„Die Angriffe und Beschüsse können zu einem Bruch der Vereinbarungen von „Minsk-2“ führen. Auf die ukrainischen Truppen kann niemand Einfluss nehmen. Mit ihren Provokationen versuchen die den Plan der friedlichen Regelung des Konflikts im Donbass zu sprengen“, sagte ein Vertreter des Verteidigungsministeriums….
Der stellvertretende Kommandeur der Milizen der DVR Eduard Basurin teilte mit, dass die Vertreter der OSZE schon gebeten wurden, die Fakten der letzten Beschlüsse zu registrieren. „Ich habe mich an die Vertreter der OSZE-Mission mit der Bitte gewandt, am Ort der Beschüsse die Verstöße gegen die Minsker Vereinbarungen durch die ukrainischen Truppen festzustellen“, sagte er. Wie ein Korrespondent berichtet, sind am Ort der Beschüsse in Asotnij bisher keine OSZE-Beobachter eingetroffen.

De.sputniknews.com: Auf Beschluss des ukrainischen Präsidenten Pjotr Poroschenko sollen in der ostukrainischen Region Donbass Befestigungsanlagen entstehen.
Wie die Webseite des Präsidenten mitteilt, hat Poroschenko ein Gesetz herausgegeben, das es örtlichen Verwaltungsbehörden ermöglicht, zeitgemäß Waren oder Dienstleistungen für den Bau der Anlagen zu kaufen, die „die Verteidigungsfähigkeit des Staates festigen sollen“.
Poroschenko hatte schon im Herbst 2014 bekanntgegeben, dass im Donbass Befestigungsanlagen gebaut würden und das betreffende Gelände entsprechend den Forderungen des Generalstabs eingerichtet werde. Diese Anlagen sollen eine zuverlässige Verteidigung gewährleisten und das Behaupten der jeweiligen Position ermöglichen, so der ukrainische Staatschef.
Im März hat Poroschenko nach eigenen Worten den Plan zum fortgesetzten Bau von Befestigungsanlagen im Donbass bestätigt.

Dan-news.info: Ukrainische Truppen beschießen zielgerichtet mit Artillerie auf die Umgebung der Dreikönigskirche im Wohngebiet Asotnyj im Kujbyschewsjkj-Bezirk von Donezk, wo zur Zeit ein Festtagesgottesdienst stattfindet, berichtet ein Korrespondent vom Ort des Geschehens.
Im Umkreis der Kirche sind Salven von schwerer Artillerie zu hören, Geschosse explodieren in den Wohngebieten von Asotnyj. Intensiver Beschuss kommt von den Positionen der ukrainischen Truppen.

Dan-news.info: Ein Geschoss der ukrainischen Truppen traf heute die chirurgische Abteilung der städtischen Krankenhauses Nr. 21 der Stadt Donezk, teilte das Verteidigungsministerium der DVR mit.
„Es gab einen direkten Treffer eines ukrainischen Geschosses auf die chirurgische Abteilung des Krankenhauses Nr. 21 am Kremlewskij-Prospekt 12a“, teilte das Ministerium mit.
Der Leiter der Verwaltung der Kiewskij- und Kujbyschewskij-Bezirke der Hauptstadt Iwan Prichodko teilte mit, dass niemand getötet wurde.
„Vor ca. einer halben Stunde wurde das Gelände des Krankenhauses Nr. 21 von vier Geschossen vom Kaliber 82mm getroffen. Drei von ihnen explodieren auf dem Gelände des Krankenhauses. Eine traf das Dach, explodierte aber nicht, Todesopfer gibt es nicht. Der Beschuss kam aus Richtung Peski“, sagte Prichodko.
„Das Krankenhaus wurde schon vier Mal beschossen, es befindet sich im Stadtteil Oktjabrskij, wohin oft ukrainische Geschosse fliegen“, sagte ein Vertreter des Gesundheitsministeriums. „Ungeachtet des intensiven Beschusses haben die Ärzte das Krankenhaus nicht verlassen. Insgesamt habe es 10 Prozent des Personals verlassen“.
Im Januar/Februar diesen Jahres wurde das Krankenhaus ernsthaft beschädigt, „blieb aber eine nicht einnehmbare Festung im Zentrum des Lebens des Stadtteils“.
„In der Folge dieser Beschüsse war das Krankenhaus ohne Strom und Wasser. Auf seinem Territorium wurde ein Notstromversorgung eingerichtet. Jetzt können die Menschen im Krankenhaus Telefone aufladen, sich aufwärmen“.
Der Vertreter des Gesundheitsministeriums fügte hinzu, dass Hilfe für den Wiederaufbau des Krankenhauses Abgeordnete der Staatsduma der RF zugesagt haben „Nach den Worten von russischen Abgeordneten wird das Krankenhaus eines der besten in der Republik werden.“
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Nachmittags:

Dan-news.info: Erklärung des stellvertretenden Kommandeurs der Milizen der DVR Eduard Basurin gegenüber der Presse (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Ein Zivilist wurde in Schirokino Opfer eines Heckenschützen. „Ein ukrainischer Heckenschütze erschoss gestern Abend einen Zivilisten in Schirokino.“
„Der Versuch eines Panzerdurchbruchs fand gestern Nacht im Gebiet der Ortschaft Shobynki in der Umgebung des Flughafens statt.“ Zuvor war bekannt geworden, dass Shorbunki in der Nacht von ukrainischer Infanterie angegriffen wurde.
Basurin sagte, dass auch zahlreiche Fälle von Beschuss des Territoriums der DVR durch ukrainische Panzerwaffen erfolgten. „In den letzten 24 Stunden haben ukrainische Panzer mehr als 98 Mal geschossen. Vor allem wurden Spartak und Schirokino beschossen.“
„Ich will anmerken, dass die Provokationen bereits von regulären Kräften der ukrainischen Streitkräfte durchgeführt wurden“, unterstrich Basurin. „Diesen Schluss ziehen wir aus Erklärungen der ukrainischen Seite, die bestätigen, dass die „Freiwilligen“bataillone durch reguläre Kräfte der ukrainischen Armee ersetzt wurden.
Die DVR hat eine Übereinkunft mit der ukrainischen Seite über die Einstellung des Beschusses ab 12:30 heute erreicht, teilte Basurin mit:
Wie im Pressezentrum des Verteidigungsministeriums erläutert wurde, ist heute „aus dem Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination der Feuereinstellung eine Mitteilung an das Verteidigungsministerium der DVR gelangt, dass ab 12:30 der Beschuss durch die ukrainische Seite eingestellt wird“.
Unterdessen melden Einwohner von Donezk weiterhin, dass sie Kanonade hören und Taxifahren weigern sich Menschen die am meisten beschossenen Gebiete zu fahren.

Rusvesna.su: Zum Fest der Auferstehung Christi demonstrierten ukrainischen Militärs wieder einmal, dass ihnen nichts heilig ist.
Sie haben die eigentliche Bedeutung eines glücklichen Osterfestes pervertiert. Bemalte Eier sind ein Symbol der Auferstehung, Wiedergeburt und des ewiges Leben. Diese ersetzten sie durch bemalte Granaten – eine Mordwaffe, die Schmerzen, Tränen und Tod bringt.
Auf seiner Facebook-Seite schrieb der Führer der in Russland verbotenen extremistischen Organisation „Rechter Sektor“ Dimitrij Jarosch geschrieben folgende zynische Worte, begleitet von einem Foto der mit ukrainischen und Nazi-Symbolen „dekorierten“ Granaten
„Brüder und Schwestern!
Allen, die an Christus glauben, Frohe Ostern! Möge der auferstandene Jesus uns einen friedlichen Himmel über der Kathedrale Ukraine geben, uns Kraft und Inspiration für den Sieg im heiligen Krieg gegen die russischen Terrorbanden geben, mein Volk inspirieren, einen Ukrainische Nationalen Staat zu errichten!
Im Glauben an Gott und mit geweihten Waffen – zum Sieg! Christus ist auferstanden! Fröhliche Ostern!“
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Dan-news.info: In Folge des Beschusses der Außenbezirke von Donezk durch ukrainische Truppen ist im Stadtteil Oktjabrkskij (Kujbyschewski-Bezirk) ein Haus in Brand geraten, teilte das Verteidigungsministerium der DVR mit.
„Heute tagsüber ist aufgrund eines direkten Treffers eines ukrainischen Geschosses in Oktjabrskij ein Wohnhaus in Brand geraten. Den Typ des Geschosses und Informationen über Tote und Verletzte werden noch geprüft. Vor Ort sind Spezialisten des Zivilschutzministeriums“, teilte das Ministerium mit.

Ria.ru: Die Streitkräfte der Ukraine kontrollieren die Freiwilligenbataillone nicht und sie werden weiterhin eine Gefahr für die Sicherheit der selbstausgerufenen LVR sein, in den nächsten fünf Jahren wird die Kontrolle über sie kaum zu den Streitkräften der Ukaine übergeben, erklärte gegenüber Ria am Sonntag der stellvertretende Kommandeur der Volksmiliz der LVR Witalij Kiseljow.
Der Verteidigungsminister der Ukraine Stepan Poltorak hatte gestern erklärt, dass alle Abteilungen, die in der Spezialoperation im Südosten der Ukraine teilnehmen, in den Bestand der Streitkräfte der Ukraine übergegangen sind, es gebe keinerlei Freiwilligenverbände in dem Gebiet der Durchführung der Kampfhandlungen und an der Kontaktlinie.
„Die Bataillone haben sich weder den ukrainischen Streitkräften und der Nationalgarde unter geordnet noch werden sie sich unterordnen. Jedes dieser Bataillone gehört zu einer anderen Abgeordnetengruppe, einem oligarchischen Clan in Bezug auf die Notwendigkeit der Leitung und der Entscheidung von Fragen. Genauer – irgendwelche Freiwilligenverbände… Sie alle werden von ihnen für die nächsten vier-fünf Jahre kontrolliert werden“, meint Kiseljow.
Der stellvertretende Kommandeur der Volksmilizen der LVR sagte, dass eine Säuberung in den Reihen der Nationalgarde wenig glaubhaft ist.
„Die Nationalgarde – das ist der „Rechte Sektor“ und alle übrigen – das sind legalisierte Radikale. Aber von einer Säuberung ihrer Reihen kann nicht die Rede sein. Wenn Jarosch Berater des Verteidigungsministers ist, worüber können wir dann weiter überhaupt reden?“, erklärte er.
Kiseljow sagte, dass mit jedem Tag die Lage in der Region weiter angespannt wird, das Territorium der LVR wird weiter beschossen. Aber im ganzen ist die Lage noch unter Kontrolle.
„Der Krieg geht weiter, die Bedrohung wird mit jedem Tag immer größer und größer von ihrer Seite. Unsere Ortschaften wurden beschlossen und werden beschossen“, fasste er zusammen.

Dan-news.info: Ein Mensch wurde durch das Feuer verletzt, dass gestern Abend in der Gewerbezone von Donezk entstand, teilte der Pressedienst des Zivilschutzministeriums der DVR mit.
„In der Folge des Ereignisses wurde ein Mensch verletzt, der in einem unserer städtischen Krankenhäuser behandelt wird. Der Brand wurde durch mehrere Einheiten gelöscht. Die Ursache des Brandes wird noch festgestellt“.

De.sputniknews.com: Laut dem russischen Außenminister Sergej Lawrow muss der ukrainische Präsident Pjotr Poroschenko all diejenigen neutralisieren, die die Ukraine wieder in einen Bürgerkrieg stürzen wollen.
In einem Interview mit dem Generaldirektor der Agentur Rossiya Segodnya, Dmitri Kisseljow, sagte Lawrow. „…Wenn Pjotr Poroschenko sich ‚Friedenspräsident‘ nennt und bei den Verhandlungen über das Minsker Dokument tatsächlich aufrichtig war, so muss er seine Rechtschaffenheit verteidigen und auf diese Weise diejenigen neutralisieren, die die Ukraine wieder in den Bürgerkrieg stürzen wollen.“
Hingegen versuche der ukrainische Staatschef, „die Radikalen in ihrem eigenen Feld zu übertrumpfen“. Davon zeuge die Ernennung des Chefs des extremistischen „Rechten Sektors“ und Parlamentsabgeordneten Dmitri Jarosch zum Berater des Generalstabschefs der Streitkräfte der Ukraine, Viktor Muschenko, so Lawrow.
Wie Jarosch früher gesagt hatte, könnte sich das Freiwilligenkorps des „Rechten Sektors“ den ukrainischen Streitkräften anschließen, nachdem ein entsprechendes Gesetz verabschiedet worden sei.
Der „Rechte Sektor“ stellt die Vereinigung von radikalen nationalistischen Organisationen dar, deren Teilnehmer Anfang 2014 an den Zusammenstößen mit der Polizei und an der Einnahme von Verwaltungsgebäuden und später auch an der Niederschlagung der Proteste im Osten der Ukraine teilgenommen haben.
Das Oberste Gericht Russlands hat diese Vereinigung als eine extremistische Organisation eingestuft und ihre Tätigkeit in Russland verboten.

Abends:

Novorosinform.org: Schlagzeilen aus Novorossia:
– In russischen Uniformen verkleidete Personen haben Dnjepropetrowsk verlassen
– Die Besatzer beschießen Donezk zu Ostern mit schwerer Artillerie.
– Durch den Beschuss ist in der Siedlung Oktjabrskij ein Haus in Brand geraten
– Das ukrainische Militär hat den Versuch eines Panzerdurchbruchs zum Donezker Flughafen unternommen.

Novorossia.su: Die DVR prüft Informationen über verwundete Journalisten in der Nähe des Donezker Flughafens.
„Auf dem Gebiet der Gemeinde Peski, wurden nach vorläufigen Angaben, zwei Journalisten schwer verletzt, sie wurden ins Krankenhaus eingeliefert,.“ – wurde aus administrativen und diplomatischen Kreisen der Donezker Volksrepublik mitgeteilt. Die Information sei noch nicht gesichert und werde derzeit überprüft.

Dan-news.info: In der Hauptstadt der DVR wird geplant bei der Stadtverwaltung einen Rat des sozialökonomischen Wiederaufbaus zu schaffen. Dies erklärte heute der Bürgermeister von Donezk Igor Martynow.
„Das Staatsoberhaupt hat schon der Schaffung eines Rats bei der Verwaltung der Stadt Donezk zugestimmt – ein Rat des sozialökonomischen Wiederaufbaus der Städte der DVR“, sagte der Bürger.
Zur Arbeit in diesem Rat werden Ökonomen, Politiker, Vertreter der Intelligenz herangezogen werden, die heute in der Entwicklung der Städte des Donbass interessiert sind. „Dies wird ein sehr großes, breit angelegtes Projekt sein“, sagte Martynow.

Dan-news.info: Zwei Journalisten wurden heute am Rand von Donezk in Folge eines Beschusses ihres Fahrzeugs durch ukrainische Truppen getötet, berichtete DAN ein Quelle aus diplomatischen Kreisen der DVR.
„Heute Abend wurden im Bereich der Ortschaft Peski zwei Journalisten getötet, nach vorläufigen Daten aufgrund eines Treffers des Fahrzeugs, in dem sich die Pressevertreter befanden, durch ein ukrainisches Geschoss. Dazu wird eine Überprüfung durchgeführt“, erklärte der Gesprächspartner der Agentur.
Seinerseits teilte der stellvertretende Kommandeur der Milizen der DVR Eduard Basurin mit, dass das Verteidigungsministerium bisher keine Information über den Vorfall liefern kann. „Zur Zeit werden alle Umstände des Vorfalls festgestellt, ein ausführlicherer und erschöpfenderer Kommentar wird morgen abgegeben“, sagte er.

De.sputniknews.com: Moskau äußert Besorgnis über eine zunehmende Tendenz der Annäherung Finnlands und Schwedens, die offiziell eine Politik der Nichtbeteiligung an Militärbündnissen betreiben, an die Nato, wie das russische Außenministerium am Sonntag auf seiner Webseite berichtet.
Das Außenamt nimmt damit Stellung zu einer Publikation in der norwegischen Zeitung „Aftenposten“, laut der die Verteidigungsminister Dänemarks, Norwegens, Finnlands und Schwedens sowie der Außenminister Islands ihre Absicht bekundet haben, die militärische und die bilaterale Zusammenarbeit auszubauen.
Laut dem russischen Außenamt handelt es sich dabei um „das souveräne Recht eines jeden Staates“. Die Behörde merkt zugleich an: „Anders als in vergangenen Jahren ist jetzt die Kooperation im Verteidigungsbereich gegen Russland ausgerichtet, was die positiven Erfahrungen bei dem konstruktiven Zusammenwirken, die in den zurückliegenden Jahrzehnten gesammelt wurden, untergraben könnte. In diesem Kontext ruft auch die zunehmende Tendenz der Annäherung Finnlands und Schwedens, die offiziell eine Politik der Nichtbeteiligung an Militärbündnissen betreiben, an den Militärblock Nato besondere Besorgnis hervor“, so die Mitteilung.

Novorossia.su: Wie der Vertreter des Verteidigungsministeriums der DVR Eduard Basurin berichtete, haben ukrainische Truppen versucht, mit Panzern zum Donezker Flughafen durchzubrechen. „Der Versuch des Panzerdurchbruchs erfolgte heute Nacht im Raum der Siedlung Schobunki, die nahe des Flughafens gelegen ist“, sagte er.
Er teilte auch mit, dass es zahlreiche Versuche gebe, das Gebiet der DVR mit Panzern anzugreifen. „In den letzten Tagen gab es 98 Beschüsse durch ukrainische Panzer. Am stärksten vom Beschuss betroffen waren die Siedlungen Spartak und Schirokino.“…

Standard

Presseschau vom 11.04.2015

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news und novorosinform sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen ostukrainischen Volksrepubliken in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform) und andere ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe.

Abends/nachts:

Dan-news.info: Kommentar des Leiters der Koordination der Strategischen Produktionsentwicklung bei der Administration des Oberhaupts der DVR Jewgenij Lawrenow
Heute haben wir vom Präsidenten der Ukraine eine Portion Lügen gehört und wurden Zeugen eines dreisten Austauschs von Fakten. Poroschenko teilte mit, dass 27% des Produktionspotentials von Donezk und Lugansk sowie die Ausrüstungen, die in den ukrainischen Fabriken stand, demontiert und nach Russland gebracht wurde, die Banken ausgeplündert und die Unternehmen geschlossen sind.
Ein solch zynische Lüge von einem Menschen, der das Amt des Präsidenten eines Landes bekleidet, ist mindestens sonderbar, wenn nicht mehr. Wir wollen Herrn Poroschenko daran erinnern, dass seine Armee und Strafbataillone der Nationalgarde methodisch und zielgerichtet das Produktionspotential des Donbass vernichtet haben, die Fabriken, Unternehmen, Infrastruktur vom Land weggefegt haben. Sehr verdächtig, dass Poroschenko die genaue Ziffer der angeblich aus dem Donbass abgezogenen Ausrüstung benannt hat. Offensichtlich ist er gut informiert, welcher Schaden von der ukrainischen Armee angerichtet wurde, was von einer frühzeitig geplanten Vernichtung der Produktionsressourcen der DVR spricht.
Das gesamte Bank- und Finanzsystem in der Republik wurde vollständig von Kiew vernichtet, aber uns ist es gelungen unsere eigene erfolgreich funktionierende Republikanische Bank zu schaffen, die effektiv unter den Bedingungen der ökonomischen Blockade Kiews arbeitet. Wir haben die Entscheidung getroffen, eine eigene Käserei und Konservenfabrik aufzubauen, und bald werden diese Unternehmen beginnen zu arbeiten. Wir haben ein Programm zum Wiederaufbau der Bergwerke aufgestellt und 14 von ihnen werden schon dieses Jahr wieder aufgebaut sein, insbesondere wird die Zahl der Stollen erhöht, die Ausrüstung modernisiert. Heute ist es uns gelungen dutzende von Unternehmen, die von den Kiewer Truppen zerstört wurden, wieder aufzubauen und in Betrieb zu nehmen, und als Beweis können wir Vertreter der Massenmedien und Poroschenko selbst einladen sich davon zu überzeugen. Was Russland betrifft – es ist schwierig, das Ausmaß der Hilfe zu bewerten, die durch unseren Nachbarn geleistet wurde, dank derer wir unser Produktionspotential wiederaufbauen, das durch die Kriegsmaschinerie Kiews vernichtet wurde. Es bleibt nur abzuwarten, dass der Präsident der Ukraine benennt, welche Ausrüstung genau abtransportiert wurde, auf welchen Routen, und wie sie in Russland verwendet werden kann. Ich denke, dabei wird er größere Schwierigkeiten haben. Ich möchte diesem Staatsführer raten vorher über das nachzudenken, was er sagt und ab und zu an sein Gewissen zu denken.

Dan-news.info: Das Oberhaupt der DVR Alexandr Sachartschenko unterzog heute die Erklärung des Präsidenten der Ukraine Petr Poroschenko über die Reintegration des Donbass in Rahmen einer einheitlichen Ukraine einer scharfen Kritik.
„Heute hat sich der Präsident der Ukraine Petr Poroschenko wieder „ausgezeichnet“. Er erklärte, dass die einzige Staatssprache das Ukrainische sein wird, und ein einheitlicher Status des Staates erhalten bleiben wird. Dabei wird der Frieden geschützt und die Ukraine reintegriert den Donbass durch einen politischen Prozess, durch Wahlen in Donezk und Lugansk“, heißt es in dem Text der Erklärung Sachartschenkos.
Nach den Worten des Oberhaupts der DVR spricht der Präsident der Ukraine Worte um der Worte willen. Er erinnerte daran, dass im Mai 2014 es einen „Friedensplan“ Poroschenkos gab, im August 2014 wurde eine Parade auf der Kreschtschatik-Straße zur Ehren des Siegs über den Donbass ausgerufen. „Der „Friedensplan“ endete mit einem Luftangriff auf Donezk und einem blutigen Massaker in Mariupol und die Parade des Sieges mit einem „Kessel“ bei Ilowajsk“, unterstrich das Oberhaupt der DVR.
„Dann kamen die Minsker Vereinbarungen, in denen alle Handlungen und Verpflichtungen genau festgelegt sind, die die ukrainische Seite übernommen hat und unter denen die Unterschrift Poroschenkos steht. Direkte Verhandlungen mit dem Donbass, Verfassungsreformen in der Ukraine selbst, eine Dezentralisierung der Macht, die Auflösung ungesetzlicher bewaffneter Formationen – das ist es, was in den Minsker Vereinbarungen enthalten ist, aber es ist offensichtlich, dass Poroschenko diese im Sinne seiner nazistischen Doktrin auffasst: ein Volk, eine Sprache, ein Land“, erklärte Sachartschenko.
„Verehrter Herr Poroschenko, wir – der Donbass – sind ein multinationales Gebiet, in dem arbeitsame und begabte Menschen leben, die in ihrer Muttersprache sprechen. Wir unterstützen die erreichten Vereinbarungen genau und folgen dem Geist und den Buchstaben des Minsker Protokolls“, sagte das Oberhaupt der Republik. „Aber es sieht so aus, dass Ihre Unterschrift unter die Absprache nicht gilt und Ihr Wort einfach eine Erschütterung der Luft ist“.
Zusammenfassend unterstrich das Oberhaupt der DVR, dass man in Donezk „ein weiteres Mal überzeugt wurde, dass die von uns getroffene Wahl die einzig mögliche ist und von diesem geplanten Weg werden wir nie abweichen“.

de.sputniknews.com: Das Freiwilligenbataillon der Organisation Ukrainischer Nationalisten (OUN), das keine offizielle Armeeformation ist, wird von der Trennlinie im Donbass abgezogen. Das kündigte das Verteidigungsministerium in Kiew am Freitag an.
Dieser Schritt sei auf die Realisierung der Minsker Friedensvereinbarungen gerichtet. „Die Präsenz des freiwilligen OUN-Bataillons, das offiziell kein Teil der Streitkräfte der Ukraine ist, hat es Kiew nicht gestattet, die Minsker Vereinbarungen in vollem Umfang zu erfüllen“, hieß es zur Begründung.
Laut Plänen der ukrainischen Militärführung soll dem Bataillon vorgeschlagen werden, sich in die Streitkräfte der Ukraine zu integrieren.

Vormittags:

de.sputniknews.com: Die US-Geheimdienste haben laut dem französischen General Christophe Gomart dank ihrem Einfluss in der Nato die Allianz mit falschen Berichten über eine Invasion russischer Truppen in die Ukraine versorgt. Russland habe in Wirklichkeit keine Handlungen unternommen, die eine militärische Intervention ermöglicht hätten.
„Wir haben in der Tat festgestellt, dass die Russen weder Kommandostellen noch Hinterland-Einrichtungen, etwa Feldspitäler, organisiert hatten, die ihnen eine militärische Intervention ermöglichen würden“, erklärte der General vor der Nationalversammlung des Landes, meldet RIA Novost.
Wenn russische Soldaten in der Ukraine womöglich auch gesichtet sein sollten, so sei dies ein Manöver gewesen, um den ukrainischen Präsidenten unter Druck zu setzen, keinesfalls aber ein Versuch einer militärischen Invasion.
„Das Problem der Nato besteht darin, dass die US-Aufklärung das entscheidende Wort in der Allianz zu sagen hat, während die französischen Aufklärungsdienste nur mehr oder weniger berücksichtigt werden“, so der General. „In der Nato wurde erklärt, die Russen planen eine Invasion. Die von der französischen Militäraufklärungsbehörde gewonnenen Daten bestätigten diese Hypothese jedoch in keiner Weise.“
null

Dan-news.info: Ukrainische Gerichte erklären Soldaten als vermisst, deren Verwandte ihren Aufenthaltsort kennen und regelmäßig Verbindung mit ihnen haben, erklärte heute die Bevollmächtigte der DVR für Menschenrechte Darja Morosowa.
„Die letzte derartige Geschichte geschah mit einer Familie aus Cherson. Mich hat eine Frau angerufen, deren Sohn sich bei uns in Gefangenschaft in der Stadt Sneshnoje befand und teilte mit, dass der Kommandeur sie angerufen hat und aufgefordert, dass sie zur Polizei geht und eine Erklärung unterschreibt, dass ihr Sohn vermisst ist. Die Frau war empört, weil sie weiß, wo sich ihr Sohn befindet und einmal in der Woche mit ihm telefoniert“.
Morosowa unterstrich, dass für das Fernbleiben von absurden Gerichtsprozessen den Verwandten von Soldaten Strafen drohen. „Weil ein Soldat zu einer Dnjepropetrowsker Truppen abkommandiert war, fand in Dnjepropetrowsk eine Gerichtsverhandlung bezüglich der Erklärung als vermisst statt. Die Gerichtsverhandlung begann trotz der Erklärungen der Mutter. Nach dem Ergebnis zu urteilen wurde diesem Soldaten der Status unbekannt vermisst zugewiesen, und seine Mutter erhielt eine Strafe wegen Nichterscheinens vor Gericht“.
Morosowa sagte, dass die DVR ein Maximum an Anstrengungen aufbringt, um den Verwandten ukrainischer Soldaten zu helfen, sowohl beim Erhalt zuverlässiger Informationen als auch beim Anfechten solcher Entscheidungen ukrainischer Gerichte.
„Solche Anrufe aus der Ukraine erhalte ich jeden Tag zu Dutzenden. Die Menschen bitten mich, das Schicksal ihres Kindes in Erfahrung zu bringen. Ich kann diese Information einfach erhalten, weil ich mit den Soldaten Verbindung haben, die sich bei uns in Gefangenschaft befinden und auch mit den Leuten, die sich im Gebiet der Kampfhandlungen befinden. Oft ist es so, dass ein vermisster ukrainischer Soldat umgekommen ist. Aber allen meinen derartigen Erklärungen widerspricht die ukrainische Seite immer“, unterstrich die Bevollmächtigte.

rusvesna.su: Das „Donbass-Syndrom“ treibt die „ATO“-Veteranen zu kriminellem Verhalten.
Alexander Krewenko wurde erst vor einigen Wochen aus Donbass demobilisiert.
Er ging als Freiwilliger in den Krieg, blieb von Verwundungen verschont, aber jetzt leidet ein erwachsener Mann unter Schlafstörungen. Nachts träumt er vom Debalzewo-Kessel, an deren Existenz Petr Poroschenko nicht glaubte.
„Ich träume, dass ich die Granate halte und den Stift ziehe. Ich wache schweißgebadet auf. Das ist schrecklich“, erzählt der ehemalige Militärangehörige der ukrainischen Armee.
Die Psychologen bestätigen: die ehemaligen Soldaten der ukrainischen Armee führen als Zivilisten den Kampf weiter.
In den Nachrichten werden immer wieder Berichte gezeigt, wie sich das „Donbass-Syndrom“ zeigt: mal benutzt der ATO-Kämpfer in Nikolaew die Granate als ein Argument im Streit mit seiner Frau, mal beschießt der Ex-Soldat in Volyn einen leeren Bus, und die Polizei findet in seiner Wohnung ein volles Arsenal. Die letzten beunruhigenden Nachrichten kamen aus Gebiet Lwow – dort wurde ein Uniformierter festgehalten, nachdem er im Streit ein Messer rausholte.
Nachkriegssyndrom ist den Veteranen von Afganistan und Irak bekannt. Damals griffen Hunderte, die sich nicht ins friedliche Leben integrieren konnten, zur Waffe und wurden ins Gefängnis gesteckt oder haben Selbstmord begangen.
Noch eine Variante – die kommt in der Ukraine häufig vor – die ehemaligen Soldaten werden zu Alkoholikern.
„Sie benutzen Alkohol als Antidepressivum“, erzählt die Volontärin-Psychologin Elena Wolkowa. „Sie bekommen offiziell keine Antidepressiva. Und das Erste, was passiert, ist, dass sie nicht einschlafen können. Hundert Gramm Wodka oder Cognac sind ein leicht zugängliches Schlafmittel. Aber nach drei Monaten solcher Medizin geschieht es, dass sie nicht mehr ohne leben können.
Der offizielle Kiew bevorzugt das Problem vollständig zu ignorieren, also bleiben die Volontäre bei der Entwicklung der Rehabilitationsprogramme ganz alleine.
So arbeiten in Zaporozhje die Volontäre-Psychologen schon seit einigen Monaten mit den Veteranen, aber die, denen wirklich geholfen werden konnte, kann man an einer Hand zählen: es fehlen Medikamente, Räume, Spezialisten.
Währenddessen, wie schon früher berichtet wurde, kehren fast 80% der Armeeangehörigen mit dem „Donbass-Syndrom“ zurück nach Hause. Am häufigsten beschweren sich die Betroffenen über den Verlust der Lebenslust und über die Albträume. Die Hälfte der Soldaten wird im Laufe der Dienstzeit zu einem Alkoholiker oder drogenabhängig. Ein Drittel der Militärangehörigen wird in einem schweren Zustand in die psychiatrischen Anstalten eingeliefert, der oft zu einem Suizid führt.
Es wurden vor einiger Zeit statistische Daten über die Suizide unter den ukrainischen Militärangehörigen veröffentlicht. Im Jahr 2014 haben 46 Soldaten einen Selbstmord begangen. Nach Meinung der ukrainischen Psychiatren sind die Angaben der offiziellen Stellen stark unterschätzt.
Nur in einer Abteilung des Militärhospitals Kiew befanden sich zum Zeitpunkt der Bekanntgabe der Statistik 432 Patienten in Behandlung, und ein Drittel von ihnen wurde nach einem Selbstmordversuch eingeliefert.
Über die starke Verbreitung des „Donbass-Syndroms“ hat sich auch der Führer des „Rechten Sektors“ (die Organisation ist in Russland mit dem Beschluss des Obersten Gerichts der RF verboten) und der Kandidat auf den Posten des Oberkommandierenden der ukrainischen Armee Dmitrij Jarosch beklagt.
Außerdem betonte er, dass es nach der Rückkehr von der Front für die Soldaten der ukrainischen Streitkräfte sowie die Kämpfer der Nationalgarde praktisch unmöglich wäre Arbeit zu finden.

Dan-news.info: Die Anzahl der Beschüsse von ukrainischer Seite wächst weiterhin deutlich, berichtete heute das Verteidigungsministerium der DVR.
„In den letzten 24 Stunden wurden von uns 75 Verstöße gegen das Regime der Feuereinstellung festgestellt. Ein Milizangehöriger wurde verletzt“.
Nach Informationen des Ministeriums hat die ukrainische Seite fünf Mal das Feuer mit Panzerwaffen eröffnet, sechsmal mit gepanzerter Militärtechnik, viermal unter Verwendung von Abwehrgeschützen. Es wurde auch ein Artilleriebeschuss festgestellt, mit einem Geschütz, das nach den Minsker Vereinbarungen hätte abgezogen werden müssen. Bei den restlichen Fällen handelt es sich hauptsächlich um Granatbeschuss.
Beschossen wurden Spartak, Schirokino,, Shobunki, Gorlowka, Jasinowataja, Oktjabrskij, Nowomarjewka, Jelenowka, Krasnyj Partisan sowie der Donezker Flughafen.
Die Streitkräfte der DVR erwiderten das Feuer nicht.

rusvesna.su: Die Regierung wird von Kanada in den kommenden Monaten ihre Truppen in die Ukraine schicken. Die berichtete am Freitag der Fernsehsender CTV.
Poroschenko hatte den Import von westlichen Militärprodukten in der Ukraine vereinfacht.
Laut Quellen des Senders in der Regierung wird das Militär nicht an Strafverfolgungsmaßnahmen teilnehmen.
„Derzeit werden Details erarbeitet (zum Entsenden der Streitkräfte von Kanada in die Ukraine – Red.). Eine der Optionen ist es, an militärischen Übungen teilnehmen. Gleichzeitig wird Kanada eng mit den US-Verbündeten, die bereits in der Region sind, zusammenarbeiten“, sagte der Sender unter Berufung auf Regierungskreise…

nachmittags:

Lug-info.com: Interview mit Wladislaw Dejnego über die Schaffung von Unterarbeitsgruppen und den Prozess der Erfüllung der Minsker Vereinbarungen
– Warum hat aus Ihrer Sicht die Kontaktgruppe bisher nicht auf die Vorschläge der LVR und DVR zu den Kandidaturen für die Vertreter der Unterarbeitsgruppen zur Erfüllung von Aspekten der Minsker Vereinbarungen geantwortet?
– Der Grund ist aus meiner Sicht, dass Kiew ein weiteres Mal versucht sich vor der Erfüllung des politischen und humanitären Teils der Verpflichtungen zu drücken, die im Rahmen der Minsker Vereinbarungen angenommen wurden. Es wird versucht die Pause in den aktiven Kampfhandlungen zur Vorbereitung der nächsten Runde der Verschärfung zu nutzen, wie das schon der Fall war… In einer solchen Situation versucht Kiew äußerst unlogisch die Fragen des humanitären Bereichs zu lösen, indem sie systematisch Schritte zur Verschärfung der humanitären Situation auf den Territorien der Volksrepubliken unternehmen, es wird versucht deren Folgen auszunutzen. Und mehr noch – Schritte des politischen Bereichs zu unternehmen, dies würde eine friedliche Lösung des Konflikts näher bringen, was in der jetzigen Etappe Kiew äußerst ungünstig ist, unter Bedingungen der weiteren Zunahme der Aktivität der „Partei des Krieges“ und der Verpflichtungen gegenüber den Puppenspielern jenseits des Ozeans.
Jede Bewegung in diesem Bereich trifft auf den Widerstand der wirklichen Absichten Kiews, die deutlich auf der Plenarsitzung der Obersten Rada am 9. April zum Vorschein kamen.
– Hat die LVR eine Liste von Kandidaturen von Vertreten der Ukraine für die Unterarbeitsgruppe erhalten?
– Uns wurden keinerlei Listen von Kandidaten für die Arbeitsgruppen zugesandt. Das einzige, was ankam, ist die Antwort der OSZE auf den gestrigen Brief, in der es heißt: „Ihren Brief bezüglich der Arbeitsgruppen haben wir erhalten. Wir werden ihn, wie es vorgesehen ist, allen Teilnehmern der dreiseitigen Kontaktgruppe übergeben. Wir versichern Ihnen, dass wir alles möglich dafür tun werden, dass die Schaffung der Arbeitsgruppe in der nächsten Zukunft erfolgen wird“.
– Wird eine Videokonferenz oder ein persönliches Treffen der Teilnehmer der Kontaktgruppe im Vorfeld des für den 13. April in Berlin geplanten Treffens der Außenminister der Teilnehmerstaaten der „normannischen Vier“ vorbereitet?
– Die OSZE ist an einer aktiven Fortführung des Dialogs interessiert, das haben sie mehrfach auch öffentlich erklärt, sowohl während der Videokonferenz als auch in der Antwort auf meinen Brief vom 10. April.
Die RF tritt wie die OSZE in dieser Situation auf der einen Seite als Vermittler auf und auf der anderen Seite als Geisel der Situation, weil im Prozess der Verzögerung der Regulierung des Konflikts zwischen dem offiziellen Kiews und den Volksrepubliken in Bezug auf Russland regelmäßig die Sanktionen verschärft werden, die von den USA initiiert und gezwungenermaßen von den europäischen Staaten unterstützt werden, die sich im Ergebnis auch als Geiseln dieser Sanktionen erweisen.
Die LVR Und DVR wendet sich systematisch an die Vertreter der OSZE, die Länder der „normannischen Vier“, damit der Prozess der Erfüllung des Maßnahmekomplexes zur Erfüllung der Minsker Vereinbarungen vom 12. Februar 2015 intensiviert wird.
Und nur Kiew erklärt ständig irgendwelche erdachten Gründen für die Nichterfüllung seiner Verpflichtungen und demonstriert in der Sache die vollständige Ablehnung einer friedlichen Lösung des Konflikts.
– Welche Chancen existieren aus Ihrer Sicht, dass das Berliner Treffen der Außenminister
Russlands, Frankreichs, Deutschlands und der Ukraine die Realisierung der Minsker Vereinbarungen unterstützen wird? Ist Kiew bereit in der jetzigen Zeit die übernommenen Verpflichtungen zu erfüllen, deren Garanten drei führende Weltmächte sind?
– Wie die Praxis gezeigt hat, hat allein die Tatsache eines Treffens am 13.4. Kiew gezwungen, der Durchführung einer weiteren Etappe des Dialogs zuzustimmen. Aber ich befürchte, dies ist nicht ausreichend, um Kiew zu überzeugen auf den Boden der Minsker Vereinbarungen zurückzukehren. Insbesondere nach den Entscheidungen, die die Oberste Rada der Ukraine am 9. April getroffen hat. Zusätzlich zu den am 17. März getroffenen zeigen diese Entscheidungen deutlich sowohl uns, als auch der Weltgemeinschaft, die deutliche Nichtverhandlungsfähigkeit Kiews, das Fehlen konstruktiver Vorschläge und die völlige Abhängigkeit des Präsidenten der Ukraine, der den Maßnahmekomplex im Rahmen des Treffens der „normannischen Vier“ unterstützt hat, von der „Partei des Krieges“ und anderen extremistisch gesonnenen Kreisen der ukrainischen Politik.
Es gibt nur die Hoffnung, dass die Länder der „normannischen Vier“ Einfluss auf das offizielle Kiew ausüben können, es in den Kontext einer friedlichen Lösung des Konflikts zurückführen und dass es uns so gelingt einer weiteren Runde der aktiven bewaffneten Auseinandersetzung zu entkommen, die buchstäblich schon über den Volksrepubliken hängt in Form der Konzentration der Waffen der Ukraine in unmittelbarer Nähe der Kontaktlinie und ständig in Form von Provokationen von Seiten der Nationalgarde, territorialen Bataillonen und anderen bewaffneten Formationen der Ukraine hervorkommt.

rusvesna.su: Die Nacht der Vandalen in Charkow:
In Charkow haben Unbekannte in der Nacht zum 11. April drei Denkmäler für Führer der Sowjet-Ära demoliert. Ein Video des Sturzes der Denkmäler wurde ins Internet gestellt.
Das Video zeigt, wie einige junge Leute in Masken Denkmal das von Sergo Ordschonikidse vor dem Verwaltungsorgan des Charkower Traktorenwerks auf Moskovsky-Prospekt, ein Denkmal für Nikolaus Rudnev auf dem Rudnev-Platz vor dem Appellationsgericht der Region Charkow in der Mitte der Stadt und ein Denkmal für Jakow Michailowitsch Swerdlow bei Poltawa Shlyakhov niederreißen.
Vandalen rissen die Denkmäler mit Hilfe eines Eisenseils, das an einen Kleinbus gespannt war, nieder, die darauf von ihren Sockeln stürzten.
Polizeibeamte, die zu den Menschen auf dem Rudnev-Platz kamen, verhinderten nicht den Sturz der Denkmäler aus Sowjetzeiten.

Dan-news.info: Die DVR wird bei den Videoverhandlungen der Kontaktgruppe auf dem Abzug von Panzern und Waffen mit einem Kaliber von mehr als 82mm bestehen. Dies teilte der offizielle Vertreter der DVR in der Kontaktgruppe, der stellvertretende Sprecher des Volkssowjets der DVR Denis Puschilin mit.
„Bei der Skype-Konferenz werden wir die Frage des Abzugs von Waffen mit einem Kaliber von mehr als 82mm durch die ukrainischen Truppen aufwerfen.“
Puschilin unterstrich, dass dies sowohl Artillerie als auch Panzer betrifft.
Nach den Worten des bevollmächtigten Vertreters der DVR finden Videoverhandlungen am 14. April statt. Ihnen wird das Treffen der Garantenstaaten der Minsker Friedensvereinbarungen vorangehen. „Am 13. April findet ein Treffen der „normannischen Vier“ statt und am 14. April das Videotreffen der Kontaktgruppe“, sagte Puschilin.
Außerdem ist man in der DVR entschlossen, auf dem möglichst schnellen Beginn der Arbeit der Untergruppen der Kontaktgruppe zu bestehen. „Sobald sie laufen, werden wir beginnen, uns mit Siebenmeilenschritten auf den Friedensprozess hin zu bewegen. Solange dies auf der Ebene von Akten des guten Willens erfolgt“, sagte Puschilin.

Dan-news.info: Poroschenko und die Abgeordneten der Rada erinnern an den Weg des nazistischen Deutschland Mitte der 30er Jahre. Dies erklärte in einem Kommentar zu den Ereignissen in der Ukraine in dieser Woche der Vorsitzende des Volkssowjets der DVR Andrej Purgin.
„Zurzeit erfolgt in der Ukraine eine Faschisierung der Gesellschaft. Deshalb haben die Ukrainer, darunter auch die Führer dieses Landes, heute keine Hemmungen mehr“, sagte er.
Zuvor war mitgeteilt worden, dass die ukrainische Rada die Tätigkeit der OUN-UPA als Kampf für die Unabhängigkeit der Ukraine anerkannt hat. Später erklärte Präsident Poroschenko in Odessa, dass im Mai Kiew den Sieg von Sakarpatja bis Lugansk begeht.
„Für mich war die Anerkennung der Mitglieder der OUN-UPA als Helden des Landes auf offizieller Ebene in keiner Weise unerwartet“, sagte Purgin. „Die Ereignisse in der Ukraine und die politischen Entscheidungen, die die Führer dieses Landes treffen, sind analog zu denen, die im nazistischen Deutschland Mitte der 30er Jahre erfolgt sind. Diese Entscheidungen erinnern an die Krämpfe eines im Sterben liegenden Menschen. Zurzeit beobachten wir die Todeszuckungen der Ukraine als Staat“.

Dan-news.info: „Nach Informationen unserer Aufklärung sind aus Dnjepropetrowsk Fahrzeuge mit Menschen gekommen, die in russische Uniformen gekleidet sind. Wir fürchten, dass die ukrainischen Truppen unter dem Deckmantel russischer Soldaten eine weitere Provokation auf dem Territorium der Ukraine vorbereiten“, wurde aus dem Verteidigungsministerium mitgeteilt.

Gefunden auf der Facebook-Seite von Mark Bartalmai aus Donezk: Bin mit Beule am Kopf wieder zurück.
Die ersten Vorstöße der ukrainischen Truppen an vielen Punkten mit Panzern und schwerer Artillerie wurden zurück geschlagen. Durch die Vorstöße vorgeschobene Stellungen (Mörser/Granatwerfer) und noch operierende Panzereinheiten werden aktuell bekämpft. Hauptangriffspunkte waren Donezk (Airport und Nordwesten), Spartak und die Gegend um Dokuchaevsk.
Letztere wird sich in den nächsten Tagen zu dem Hauptschauplatz der nächsten Zeit entwickeln, da dort aktuell die massivste ukrainische Truppenkonzentration zu verzeichnen ist.

Dan-news.info: Zwischen regulären Teilen der ukrainischen Streitkräfte hat heute in Awdejewka ein bewaffneter Konflikt stattgefunden. Dies erklärte der stellvertretende Kommandeur der Milizen der DVR Eduard Basurin.
„Wir haben Fakten einer Verschärfung der Konfrontation nicht nur zwischen der regulären ukrainischen Armee und „Freiwilligenbataillonen“, sonder auch Gefechte zwischen Abteilungen der Streitkräfte der Ukraine festgestellt“, sagte er.
Der stellvertretende Kommandeur teilte mit, dass gestern bekannt wurde, dass die 93. einzelne mechanisierte Brigade der ukrainischen Streitkräfte von dem nicht kontrollierten Bataillon OUN im Bezirks Peski forderte, seine Stellung aufzugeben. „Und heute, am 11. April, fand in Awdejewka ein bewaffneter Konflikt sogar zwischen regulären Teilen statt“, sagte Basurin.
„Ich bitte die Aufmerksamkeit darauf zu richten, dass die genannten Fakten, wenn ukrainische Abteilungen einander beschießen, von der ukrainischen Regierung als Verletzung des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der Milizen der DVR dargestellt werden, worüber systematisch in der OSZE-Mission und in den von der Ukraine kontrollierten Massenmedien berichtet wird“, unterstrich Basurin.
Wir erinnern daran, dass am 1. April das Verteidigungsministerium der DVR mitteilte, dass ukrainische Soldaten des Bataillons „Donbass“ das Feuer auf Positionen des „Rechten Sektors“ eröffneten. Nach Meinung eines Vertreters der Milizen behalten sich die Abteilungen, die sich nicht dem Kommando der ukrainischen Streitkräfte unterordnen wollen, das Recht vor, dass Regime der Feuereinstellung nicht zu beachten.
Gestern hat die Führung der Streitkräfte der Ukraine die Entscheidung getroffen, das „Freiwilligenbataillon“ OUN von der Kontaktlinie in Peski abzuziehen. „Die Anwesenheit des Freiwilligenbataillons OUN, das offiziell nicht zu den Streitkräften gehört, an der vorderen Linie erlaubt es der Ukraine nicht in vollem Maße die „Minsker Vereinbarungen“ zu erfüllen“, heißt es in einer Erklärung, die auf der Seite der Behörde veröffentlicht wurde.

Abends:

Dan-news.info: Die Zahl der Anhänger der kommunistischen Bewegung, die in der Ukraine festgenommen wurden, geht in die Tausende. Dies erklärte heute der Vorsitzende des Volkssowjets der DVR Andrej Purgin.
„Im Moment sind auf dem Territorium der Ukraine tausende Anhänger der kommunistischen Bewegung inhaftiert, gegen die einige zehntausend Strafverfahren eröffnet sind“, sagte Purgin. „Beispielsweise wurden in Poltawa vier Kommunisten in Untersuchungshaft genommen, die mit roten Fahnen auf der Straße gingen und ungefährliche Flugblätter verteilten. In Slawjansk wurde Anweisungen ausgegeben, wie man Separatisten finden kann. Aus prophylaktischen Gründen wurden in Mariupol tausend Menschen festgenommen. Der Innenminister der Ukraine Arsen Awakow hat selbst vor zwei Monaten erklärt, dass in Charkow 700 Menschen festgenommen und inhaftiert wurden“.
Er fügte hinzu, dass in den ukrainischen territorialen Bataillonen ein ganzes Schema zum Suchen von Andersdenkenden ausgearbeitet wurde. „Es gibt noch „territoriale Hilfsbataillone“, die Leute auflisten, ihre Verwandten über soziale Netze finden, zu den Menschen nach Hause gehen, Pogrome durchführen“, sagte Purgin.
Nach den Worten des Politikers spricht all das dafür, dass in der Ukraine „der Prozess des Aufbaus eines Polizeistaats vollendet wurde“.

De.sputniknews.com: Mehr als die Hälfte der Mitarbeiter der russischen Nato-Botschaft „sind Spione“, verlautete aus der diplomatischen Vertretung eines Bündnismitglieds der Nato gegenüber der Zeitung „Kommersant“ in Bezug auf die Nachricht über eine Kürzung des Personals um rund die Hälfte.
Laut der Zeitungsquelle wurden die Mitarbeiter des Nato-Hauptquartiers bereits im vergangenen Jahr gewarnt, dass „38 der insgesamt 71 Mitarbeiter der russischen Delegation Spione sind“. „Uns wurde gesagt, dass wir die Kontakte mit den russischen Vertretern minimieren müssen. Sollte es jedoch geschehen, müssen wir unbedingt den Vorgesetzten darüber in Kenntnis setzen.“
Von einem anstehenden Personalabbau von 50 auf 30 Mitarbeiter hatte am Vortag die US-Zeitung „The New York Times“ berichtet. Laut einer Zeitungsquelle in Nato-Strukturen handelt es sich dabei um eine „rein administrative Entscheidung, die mit dem bevorstehenden Umzug des Nato-Hauptquartiers in ein neues Gebäude in Brüssel verbunden ist“. Zudem gebe es derzeit „sowieso keine vollwertige Zusammenarbeit zwischen Russland und der Nato“.
Der Personalabbau soll innerhalb von 90 Tagen erfolgen. Der Botschafter darf selbständig entscheiden, wer bleibt und wen er nun nach Hause schickt.
Im April 2014 hatte die Allianz wegen der Ukraine-Krise die militärische und zivile Zusammenarbeit mit Russland auf Eis gelegt. Gegen Ende des Jahres wurde die Kopfstärke der russischen Mission bei der Nato reduziert.
Aus der Sicht des russischen Außenministeriums wird Russland in Europa dämonisiert.
„Es handelt sich dabei um einen weiteren Schritt und um ein weiteres kleines Stück des Bildes, das sie entstehen lassen, indem sie unser Land dämonisieren“, äußerte die Sprecherin des russischen Außenamtes Maria Sacharowa.
„Bald sind es Spione in russischen Botschaften, bald sind es russische Hacker, die irgendein System in US-Bundesorganen knacken, bald sprechen sie von einer russischen Bedrohung für europäische Staaten“, äußerte sie im Rundfunksender RSN. Es seien klassische Tricks zum Schüren einer negativen Atmosphäre um Russland. null

Dan-news.info: Die Erklärung der Einwohner Bessarabiens über die kulturelle Autonomie zeugt von der Nichtakzeptanz der nationalen Politik Kiews im Oblast Odessa. Dies erklärte heute der Vorsitzende des Volkssowjets der DVR Andrej Purgin.
„Alle Menschen, die nicht auf ethno-nationalistischem Weg gehen wollen, äußern in dieser oder jener Weise ihren Protest. Jetzt gibt es in der Ukraine eine Titelnation, die die Vorherrschaft hat, die anderen Nationen sind zweitklassig. Die Erklärung Bessarabiens über die kulturelle Autonomie – das ist ein Protest gegen eine solche Ideologie. Die Menschen protestieren dagegen, dass sie in ihrer Heimat als Menschen zweiter Klasse betrachtet werden“, sagte Purgin.
Am Montag, den 6. April, haben sich nationale Minderheiten im Oblast Odessa zur Verteidigung ihrer Rechte in der gesellschaftlichen Organisation „Volksrada Bessarabiens“ vereinigt. An der Gründungskonferenz nahmen mehr als 100 Delegierte teil, darunter Abgeordnete örtlicher Räte, Politiker, gesellschaftliche Aktivisten und Journalisten aus sieben nationalen Gemeinschaften des Oblast Odessa: Bulgaren, Gagausen, Russen, Ukrainer, Roma, Moldawer und Polen.

Rusvesna.su: Eine gewaltige Explosion erschütterte Donezk. Sie ereignete sich gegen 21:00 Uhr.
Die Druckwelle traf alle Bereiche der Stadt, ohne Ausnahme. Sie öffnete Türen und Fenster, Brandmeldeanlage in Fahrzeugen in Betrieb. Die Explosion beschädigte Verglasungen an den Häusern auf dem Platz der Bakinsky Kommissare.
Vermutlich kam die Explosion aus dem Kiewsky-Bezirk in der Nähe des Flughafens. Einzelheiten werden noch ermittelt.

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