Presseschau vom 26.04.2015

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news und novorosinform sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen ostukrainischen Volksrepubliken in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform) und andere ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe.

Vormittags:

 Lug-info.com: Ukrainische Soldaten nehmen Einwohner von Staniza Luganskaja, die auf das Territorium der LVR gehen, die Pässe ab. Die teilte ein Kämpfer der Volksmiliz mit, der Dienst an dem Checkpoint im Gebiet der Ortschaft tut.
„Am Checkpoint der ukrainischen Streitkräfte nehmen ukrainische Soldaten Einwohnern, die nach Lugansk fahren, die Pässe weg. Die Menschen beschweren sich und sind empört, wenn sie an unseren Checkpoint kommen und sagen, dass man ihnen die Dokumente entzieht, damit sie auf jeden Fall zurück kommen“, erzählte er.
Der Kämpfer der Volksmiliz unterstrich, dass er und seine Kollegen nicht das Recht haben Menschen ohne Identitätsdokumente auf das Gebiet der Republik zu lassen.
„Auf jener Seite ist man darüber gut informiert und nimmt daher den Menschen speziell die Pässe weg. Und viele fahren nach Lugansk, um landwirtschaftliche Produkte zu verkaufen, um ihr Brot zu erarbeiten und die Familie zu ernähren. In Staniza haben die Menschen viele Treibhäuser und sie bringen immer Waren auf die Märkte nach Lugansk und die ukrainischen Soldaten fügen den Menschen solch Abscheulichkeiten zu, nicht genug, dass sie die Brücke gesprengt haben“, sagte er.

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Dan-news.info: Die Frühlingsaussaatkampagne geht in den Gebieten der DVR, die nicht von der ukrainischen Seite intensiv beschossen werden, auf den erfolgreichen Abschluss zu, dies teilten die Leiter der örtlichen Verwaltungen mit.
„Im Telemanowo-Bezirk sind 91% der Ackerfläche gesät. Vor allem säen wir Sommerweizen“, erklärte der Leiter des Bezirks Sergej Iwano. „Das reicht, um nicht nur den Bezirk zu ernähren, sondern auch der Republik zu helfen“.
Nach den Worten Iwanows sind zurzeit im Bezirk 5000 Hektar unbestellt, die bei der Kontaktlinie liegen. „Die Felder sind vermint, es finden Kämpfe statt. Auf diesen Flächen kann keine Aussaat durchgeführt werden“, erklärte er.
Auf der „Zielgeraden“ befindet sich die Aussaat auch im Starowbeschewskij-Bezirk, wo ebenfalls Sommerweizen gesät wird. „Bei uns läuft die Aussaat normal, es gibt keine Störungen. Alles ist in Ordnung, wir säen“, sagte der Leiter der Bezirks Iwan Michajlow.
Die landwirtschaftlichen Betriebe von Makejewka arbeiten auch normal. „In der Stadt sind 12 landwirtschaftliche Betriebe. Von ihnen wurden bis jetzt 760 Hektar ausgesät, was 61% des vorgesehenen Plans ausmacht“, teilte die Stadtverwaltung mit. „Die Landwirte säen Sommergerste und Sommerweizen“.
Dort wurde angemerkt, dass nur ein landwirtschaftlicher Betrieb unter den Beschuss der ukrainischen Armee gefallen ist, der sich im Kirowskij-Bezirk der Stadt an der Grenze zu Jasinowataja befindet.
„Dort läuft im Moment die geplante Entminung der Felder. Deswegen werden in diesem Teil der Stadt keine Aussaatarbeiten durchgeführt“, unterstrich die Stadtverwaltung von Makejewka.
Eine von wenigen Regionen der DVR, wo keine Aussaatkampagne läuft ist der Jasinowataja-Bezirk. „Wir säen zur Zeit nichts, wir befinden uns im Umkreis der Front, unsere Felder sind bis jetzt vermint, es ist nicht einmal möglich sie zu entminen, geschweige denn zu säen“, unterstrich Jurij Korsar.
Zuvor hatte der Landwirtschaftsminister der DVR Maxim Sawenko mitgeteilt, dass in der Republik „noch Sonnenblumen, Mais und Gemüse ausgesät werden müssen“.
Nach den Worten Sawenkos „sind in der Republik etwa 260 große und kleine landwirtschaftliche Betriebe registriert. Das gesamte Ackerland macht etwa 216.000 Hektar aus“. Derzeit haben die Landwirte die Vorbereitung zum Setzen von Kartoffeln begonnen, die zuvor von einem humanitären Konvoi aus der RF geliefert wurden.

Dan-news.info: „In den letzten 24 Stunden wurden 59 Beschüsse von Seiten der ukrainischen Truppen festgestellt. Der Gegner verwendet weiterhin von den Minsker Vereinbarungen verbotene schwere Waffen“, teilte das Verteidigungsministerium der DVR mit.
In den letzten 24 Stunden wurden acht Artilleriebeschüsse festgestellt, weitere acht mal wurde gepanzerte Militärtechnik verwendet, neunmal Panzer, zweimal Antipanzerrakekten, einmal ein Abwehrgeschütz, 17 mal Granatwerfer, 14 mal sonstige Schusswaffen.
Beschossen wurden die Ortschaften Nowaja Marjewka, Sachanka, Losowoje, Spartak, Shabitschewo, Gorlowka. Das Verteidigungsministerium teilte mit, dass die größte Menge an Beschüssen in Schirokino festgestellt wurde. Außerdem wurde das Bergwerk „Oktjabrskaja“, der Donezker Flughafen und das „Volvo-Zentrum“ beschossen“.

Dan-news.info: In Donezk wurden durch direkte Treffer von ukrainischen Geschossen Wohnhäuser und kleine Bauten beschädigt oder zerstört, teilte der Leiter der Verwaltung der Bezirke Kujbyschewskij und Petrowskij von Donzek Iwan Prichodko mit.
„Heute Nacht wurden unsere Bezirke intensiv von Seiten der ukrainischen Truppen beschossen. In der Folge von direkten Treffen wurde ein zweistöckiges Haus zerstört, bei einem dreistöckigen Haus wurde das Dach beschädigt. Auch wurden ein Garage und eine Scheune zerstört. Zum Glück ist es gelungen, Opfer zu vermeiden“, sagte Prichodko.

Nachmittags:

Novorosinform.org: Der Präsident die Ukraine Pjotr Poroschenko ist der Ansicht, dass die Verbrennung der Menschen am 2. Mai des vorigen Jahres in Odessa der Preis ist, den die Stadt als Warnung vor der „Ansammlung von Separatisten“ bezahlt hat.
„Odessa hat am 2. Mai des letzten Jahres einen sehr hohen Preis bezahlt, um zu sehen, was geschehen wäre, wenn wir die Ansammlung von Separatisten nicht aufgehalten hätten“, erklärte Poroschenko. Die Erklärung des Präsidenten wurde in der Odessaer Ausgabe des „Timer“ veröffentlicht.

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de.sputniknews.com: Die deutschen Behörden schließen ein Einreiseverbot für die Mitglieder des russischen Biker-Clubs „Nachtwölfe“ nicht aus, die am Sonnabend eine Gedenktour von Moskau nach Berlin zum 70. Jahrestag des Sieges über den Faschismus angetreten haben.
Nach Meinung der deutschen Behörden kann die Motorradtour der „Nachtwölfe“ eine Bedrohung für die Sicherheit Deutschlands darstellen, wie aus einer am Samstag veröffentlichten Mitteilung des Außen- und des Innenministeriums Deutschlands hervorgeht.
Wenn Gefahren für die öffentliche Sicherheit und Ordnung in Deutschland drohten, „haben wir das Recht und die Pflicht, alle notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, um diesen Risiken angemessen zu begegnen“, teilten die Ministerien mit. Das schließe die Möglichkeit, Ausländer an der Einreise zu hindern, ausdrücklich ein.
„Wir glauben nicht, dass das (die Motorradtour) dem Ziel dient, einen Beitrag zur Stärkung der deutsch-russischen Beziehungen zu leisten. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass der Jahrestag in Würde begangen wird. Wir stellen uns mit Nachdruck gegen jegliche Instrumentalisierung des unermesslichen Leids der Opfer und des Widerstands gegen die Naziherrschaft“, heißt es.
Das deutsche Außenministerium hat schon mehrere bereits erteilte Visa für führende Mitglieder der Nachtwölfe annulliert, wie der Spiegel berichtet. Bei einem Abgleich von Daten habe sich herausgestellt, dass diese Visa auf Basis falscher Angaben erteilt und als Touristenvisa ausgestellt worden seien, heißt es.
Zuvor hatte Polen den „Nachtwölfen“ die Einreise durch das Land verweigert. Die russische Botschaft in Warschau wurde am Freitag in einer diplomatischen Note darüber informiert.
Die „Nachtwölfe“ wollen aus Anlass des Sieges über den Hitlerfaschismus vor 70 Jahren den Weg der Roten Armee von Moskau quer durch Ost- und Mitteleuropa nachfahren. Am 9. Mai, dem Tag der Kapitulation Nazi-Deutschlands, sollte die Tour in Berlin enden.

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Dan-news.info: Informationen des stellvertretenden Kommandeurs der Milizen der DVR Eduard Basurin an die Presse (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Das Verteidigungsministerium der DVR erhält weiterhin Bestätigungen dafür, dass die ukrainischen Truppen eine Provokation zum Tag des Sieges planen, erklärte Basurin.
„Ein weiteres Mal erhielten wir Beweise für die Vorbereitung großflächiger Provokationen von Seiten der ukrainischen Truppen, die sich das Ziel gesetzt haben, die Feierlichkeiten des 70. Jahrestages des Sieges im Großen Vaterländischen Krieg über die faschistischen Besatzer zu sprengen“, sagte der stellvertretende Kommandeur.
„Im Bericht der besonderen Beobachter Mission der OSZE in der Ukraine für den 22. April können Sie sich auf der offiziellen Seite mit Informationen bekannt machen, in denen es heißt, dass in der Ortschaft Luganskoje, das ist nördlich von Debalzewo, der sich unter der Kontrolle der ukrainischen Truppen befindet, Einwohner gewarnt wurden, dass sie die Ortschaft bis zum 9. Mai wegen einer wahrscheinlichen Wiederaufnahme von Kampfhandlungen verlassen müssen. Dies bestätigt die Vorbereitung von Provokationen in großem Maßstab und einer sorgfältigen Vorbereitung darauf“.
Der Vertreter des Verteidigungsministeriums unterstrich, dass die DVR wie zuvor auf der Lösung des Konflikts auf friedlichem Weg besteht und die Weltgemeinschaft aufgerufen hat, auf die ukrainischen Regierung einzuwirken, damit Kiew die Minsker Vereinbarungen erfüllt und keine Provokationen begeht.
„Heute Nacht haben die ukrainischen Truppen Donezk mit Brandgeschossen beschossen. In der Folge gibt es Zerstörungen“, sagte Basurin.

rusvesna.su: Ukrainisches Militär hat heute früh mit schweren Waffendas Dorf Sachanka im Gebiet Nowoasowsk der DVR beschossen.
Dies wurde durch den stellvertretenden Chef des Verteidigungsministeriums der DVR Eduard Basurin bekanntgegeben.
„In der Gemeinde Sachanka haben wir keine Einheiten stationiert. Doch heute um 5:00 gaben ukrainische Truppen auf die Ortschaft Einzelschüsse aus 150 mm und 120 mm Geschützen ab“, sagte er.
„Eine der Granaten hat die Schule getroffen, die teilweise beschädigt wurde. Granaten trafen auch Häuser, durch die Druckwelle gingen Fenster zu Bruch.
Informationen über mögliche Opfer werden noch geprüft“, fügte Basurin hinzu.

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Dan-news.info: Ein Kampf zwischen ukrainischen Truppen und Milizen hat in der letzten Nacht an den Grenzen der Stadt Gorlowka in der der DVR stattgefunden, teilte heute der erste Stellvertreter des Bürgermeisters der Stadt Alexandr Alipow mit.
„Heute Nacht hat vor den Grenzen der Stadt ein Kampf zwischen ukrainischen und Truppen und Milizen stattfinden. Zum Glück hat unsere Stadt in der Folge der Kämpfe nicht gelitten“, sagte Alipow. „Wir haben auch keine Information, dass eine der Seiten verbotene Arten von Waffen angewendet hat, solche wie Brandbomben, worüber einige Massenmedien berichtet haben“.
Den Fakt eines Gefechts bestätigt auch das Verteidigungsministerium der DVR. „Heute war bei Gorlowka ein Kampf zwischen ukrainischen Truppen und Milizen“, erklärte der stellvertretende Kommandeur Eduard Basurin. „Dies ist eine weitere Provokation von Seiten der ukrainischen Truppen“.
Heute hatte eine russische Agentur mit Bezug auf einen Vertreter des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination des Regimes der Feuereinstellung berichtet, dass beim Beschuss von Gorlowka und Marjinka die ukrainischen Truppen „Brandbomben“ verwendet haben.
Im Petrowskij-Bezirk von Donezk, der an Marjinka grenzt, liegen keine Informationen über die Verwendung von Brandmunition vor.
„Fast ganz Marjinka befindet sich unter Kontrolle der ukrainischen Streitkräfte“, sagte der Leiter der Verwaltung der Bezirke Petrowkij und Kirowskij Jurij Budrin. „In der letzten Nacht ist dort nichts Besonderes geschehen“.
Unterdessen wurde die Verwendung von Brandmunition beim Beschuss von Donezk durch ukrainische Truppen vom Verteidigungsministerium bestätigt.

de.sputniknews.com: Trotz der drohenden Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren ziehen es viele Ukrainer vor, den Militärdienst zu verweigern, um nicht an Kampfhandlungen im Osten des Landes teilzunehmen, so die „Washington Post“.
„Ich sitze lieber drei Jahre im Gefängnis, wo ich in Sicherheit bin und wo ich verpflegt werde“, zitiert das Blatt den 26jährigen Hüttenwerker Andrej.
Von 40 Bekannten des jungen Mannes, die einberufen werden sollten, sei nur ein einziger zum Wehrdienst bereit.
Laut der Zeitung lebt Andrej in der Stadt Slawjansk, die Mitte vergangenen Jahres umkämpft und schließlich von der regulären ukrainischen Armee eingenommen wurde. Sympathien der Einwohner der Stadt seien weiterhin gespalten.
Selbst die Ukrainer, die Ende 2013 und Anfang 2014 an den Massenprotesten teilgenommen haben, wollen nicht eingezogen werden, weil sie Angst um ihr Leben haben. „Ich habe überhaupt kein Interesse, an dem Konflikt teilzunehmen“, wird der 25jährige Kiewer Einwohner Igor zitiert. Die Regierung in Kiew „hätte effektiver handeln sollen, um die Verluste zu verringern“, sagt er. „Ich will nicht, dass mein Name auf der Liste der Opfer steht.“
„Wir verstehen nicht, wofür wir kämpfen“, so der Militäranalyst Alexej Arestowitsch. „Die Regierung informiert die Menschen nicht über die Ziele dieses Krieges.“ Ein Jahr nach dem Beginn der Kampfhandlungen werde der Konflikt in der Ukraine offiziell immer noch nicht als „Krieg“ bezeichnet.
Die Anfang dieses Jahres verkündete Mobilmachung in der Ukraine gilt mittlerweile als gescheitert. Viele Ukrainer ziehen den Flüchtlingsstatus in Russland vor. Laut russischen Behörden halten sich rund 1,3 Millionen ukrainische Bürger in wehrdienstfähigem Alter in Russland „mit dem eindeutigen Zeil der Wehrdienstverweigerung auf“.
Die Zahl der Opfer des Konflikts in der Ostukraine wird auf 5.000 bis 6.000 geschätzt.

Dan-news.info: Die Einwohner der DVR ehren das Andenken der Helden, die an der Beseitigung der Folgen des Störfalls im Tschernobyler Atomkraftwerk teilgenommen haben, erklärte heute das Oberhaupt der DVR Alexandr Sachartschenko.
„Heute ehren alle Einwohner der Republik die Teilnehmer der Beseitigung jenes schrecklichen Störfalls. Wir verneigen uns vor ihrer Heldentat, die für zukünftige Generationen getan wurde, vor ihrer Selbstlosigkeit und ihrer Opferbereitschaft.

Dan-news.info: Das Denkmal für die Helden des Großen Vaterländischen Krieges im Dorf Sachanka wurde in Folge des Beschusses von Seiten der ukrainischen Truppen beschädigt, teilte heute der stellvertretende Leiter des Nowoasowkij-Bezirks Anatolij Janowskij mit.
„In Folge des Beschusses von Sachanka, in dem 500 Menschen leben, durch ukrainische Truppen wurde das Denkmal für die Kämpfer des Großen Vaterländischen Krieges beschädigt. Auch die Dorfschule und der Kindergarten wurden als Folge eines direkten Treffers von Geschossen teilweise zerstört. Die Explosionswelle zerstörte in einigen Wohnhäusern die Fensterschreiben. Zum Glück gelang es Opfer an Menschen zu vermeiden“, erklärte Janowskij.

Dnr-online.ru: Am 23. April fand der Gründungskongress der gesellschaftlichen Organisation „Journalistenunion der DVR“ statt, bei dem die Informationsministerin der DVR Jelena Nikitina ein Grußwort hielt.
„Wenn Frieden eintritt, wird bewertet werden, welchen Beitrag zur Entfachung des Krieges die „Haie der Feder“ oder die Funktionäre der Massenmedien geleistet haben, weil das Wort „Journalisten“ für sie nicht annehmbar ist. Unter ihrer Teilnahme wird Blut vergossen, findet ein brudermörderischer Krieg statt. Von unserem Land aus begann eine neue Zeitrechnung der Geschichte nicht nur für den Donbass, die Ukraine oder Russland, sondern für die ganze Welt. Die ukrainische Artillerie, gelenkt von äußeren Kräften, beschießt nicht nur friedliche Einwohner, sondern man kann zu Recht sagen die Wahrheit und das Recht auf freie Willensäußerung.“
Jelena Nikitina unterstrich die Wichtigkeit der Schaffung der Journalistenunion für die Republik: „Viele zweifeln, ob diese Union nicht eine Formalität ist, wie zuvor. Ich kann antworten, dass es ein „wie zuvor“ nicht geben wird, weil unser Land bereits nicht mehr „wie zuvor“ ist. Die Journalistenunion ist ein guter Ort, um uns zu vereinigen, weil wir gemeinsam immer stärker sind. Wie die Milizen sich in der Armee vereinigen und so stärker werden, so können auch wir, wenn wir unsere Anstrengungen vereinen, im Informationskrieg gewinnen. Ich wünsche uns allen Siege!“

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