Presseschau vom 04.04.2015

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news und novorosinform sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen ostukrainischen Volksrepubliken in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform) und andere ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe.

Nachts:

Dan-news.info: Die Bevollmächtigte der DVR für Menschenrechte Darja Morosowa widersprach der Information über die heutige Freilassung von zwei ukrainischen Soldaten durch die DVR.
„Wir wissen darüber nichts, heute sind keinerlei Austausche erfolgt“, unterstrich sie.
Nach ihren Worten führt die Donezker Seite Verhandlungen „nur mit dem offiziell ernannten Sondervertreter der Ukraine für humanitäre Fragen Wiktor Medwedtschuk“.
Zuvor hatte ein Mitarbeiter des Zentrums für die Befreiung von Gefangenen Wasilij Budik in den sozialen Netzen geschrieben, dass heute „in der Folge erfolgreicher Verhandlungen von der Donezker Seite zwei Soldaten der ukrainischen Streitkräfte befreit wurden“. „Die Verhandlungen wurden vom Verteidigungsministerium unter aktiver Teilnahme der Gruppe Patriot geführt“, zitiert die Agentur Interfax-Ukraine seine Worte.
Schon zuvor war von Seiten der DVR ähnlichen Meldungen des Zentrums für die Befreiung von Gefangenen widersprochen worden.

Vormittags:

Dan-news.info: Die ukrainischen Streitkräfte haben in den letzten 24 Stunden 27 mal das Territorium der Republik beschossen, teilte das Verteidigungsministerium der DVR mit. Dabei wurde hauptsächlich mit Granatwerfern geschossen, es gab zwei Panzerangriffe und einen Artilleriebeschuss.
Beschossen wurden Positionen der Milizen und Wohngebiete. Informationen über Verletzte und Zerstörungen liegen nicht vor. „Das Feuer wurde auf Gorlowka, Dokutschajewsk, die Ortschaften Spartak, Weseloje, Shabitschewo, Schirokino und den Donezker Flughafen eröffnet. Die Armee der DVR hat das Feuer nicht erwidert.

Nachmittags:

Dan-news.info: Aufruf der Oberhäupter der DVR und der LVR an die Staatsoberhäupter Frankreichs und Deutschlands
Sehr geehrter Herr François Hollande, sehr geehrte Frau Angela Merkel.
Sie als Garanten der Minsker Vereinbarungen, die am 12. Februar 2015 unterschrieben wurden, haben die Verantwortung für jeden Punkt der Vereinbarung übernommen, indem Sie die Kontrolle der strengen Erfüllung der Punkte des Maßnahmekomplexes zur Erfüllung der Minsker Vereinbarungen durch ausnahmslos alle Konfliktseiten unterstützen und darauf bestehen.
Von unserer Seite bestätigen wir die Unterstützung und Bereitschaft zur vollständigen und erschöpfenden politischen Regelung des Konflikts.
Bis jetzt hat die Ukraine mehrfach die Vereinbarungen verletzt, sabotiert und erfüllt die übernommenen Verpflichtungen nicht. Die Führung der Ukraine verletzt weiterhin Punkt 8 des Maßnahmekomplexes zur Erfüllung der Minsker Vereinbarungen und die Festlegungen der Deklaration der Oberhäupter der Staaten der normannischen Vier vom 12. Februar 2015 bezüglich der Wiederaufnahme der sozialen Zahlungen an die Bevölkerung des Donbass.
Die Bestimmungen des Beschlusses des Kabinetts der Ukraine vom 7.1.2014 Nr. 595 über die Einstellung der sozialen Zahlungen an die Bevölkerung einzelner Gebiete der Oblaste Donezk und Lugansk wurde durch eine Entscheidung des Kreisverwaltungsgerichts der Stadt Kiew vom 11. Februar 2015 als ungesetzlich angesehen und aufgehoben. Diese Entscheidung wurde am 2. April 2015 vom Kiewer Apellationsgericht bestätigt und in Kraft gesetzt. Trotzdem wird der aufgehobene Beschluss des Kabinetts der Ukraine weiterhin durchgeführt, die Zahlungen werden nicht wieder aufgenommen und Vertreter der ukrainischen Führung desinformieren die Weltgemeinschaft durch lügenhafte Erklärungen über die technische Unmöglichkeit, die sozialen Zahlungen wiederaufzunehmen.
Außerdem ist die Funktionsfähigkeit des Verrechnungssystems in der DVR derzeit vollständig wiederhergestellt, durch dieses führen die örtlichen Behörden die Zahlung einmaliger Unterstützungen durch. Es gibt keinerlei technische Hindernisse für die Wiederaufnahme der Zahlungen aus dem Rentenfonds und anderen sozialen Fonds der Ukraine an die Bevölkerung des Donbass.
Aber die Führung der Ukraine ignoriert diese Möglichkeit und blockiert weiterhin unter anderem das Banksystem des Donbass, eignet sich die erarbeiteten Renten von mehr als einer Million Rentnern der Republik an und lässt sie ohne Mittel zur Existenz. Dies verletzt direkt die Paragraphen 6 und 116 der Verfassung der Ukraine, die Punkte 8 und 11 des Minsker Protokolls vom 5. September 2015 und Punkt 8 des Maßnahmekomplexes zur Erfüllung der Minsker Vereinbarungen vom 12. Februar 2015.
Wir rufen Sie, die Vertreter der Garantenstaaten, auf, nicht nur einfach Einfluss auszuüben und die Führung der Ukraine zur Erfüllung des Maßnahmekomplexes und der Wiederaufnahme der sozialen Zahlungen an die Einwohner des Donbass zu bewegen, sondern deutlich von der ukrainischen Seite zu fordern, vom Ignorieren der Minsker Vereinbarungen Abstand zu nehmen und zu den Friedensergebnissen des Verhandlungsprozesses zurückzukehren.
Hochachtungsvoll, Oberhaupt der DVR Alexandr Sachartschenko, Oberhaupt der LVR Igor Plotznizkij

Dan-news.info: Im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination des Regimes der Feuereinstellung gibt es keine Beweise bezüglich eines Beschusses von Positionen der ukrainischen Streitkräfte durch die Milizen der DVR im Gebiet von Awdejewka. Dies erklärte heute der Vertreter Russlands im Gemeinsamen Zentrum Generaloberst Alexandr Lenzow.
„Hier ist absolute Ruhe“, sagte er während einer gemeinsamen Inspektion des Gemeinsamen Zentrums und der OSZE bei Spartak, von wo nach Behauptungen der ukrainischen Streitkräfte die Milizen angeblich ukrainische Positionen beschießen, darunter unter Verwendung von 10 Panzern.
Die Beobachter kontrollierten das Territorium der Ortschaft Spartak und entdeckten dort einen aktuell nicht betriebsbereiten Panzer mit abgedecktem Geschütz.

Dan-news.info: Zwischen den gegnerischen Seiten an der Kontaktlinie herrscht Misstrauen wegen nicht von den ukrainischen Streitkräften kontrollierten „Freiwilligenbataillonen“. Dies erklärte heute der Vertreter Russland im Gemeinsamen Zentrum Generaloberst Alexandr Lenzow.
„Die Lage in Spartak bleibt angespannt. Zwischen den Seiten bleibt Misstrauen. Eine solche Situation ergibt sich aus den Handlungen von nicht von den Streitkräften der Ukraine kontrollierten „Freiwilligenbataillonen“, sagte er während einer gemeinsamen Inspektion des Gemeinsamen Zentrums und der OSZE bei Spartak.
„Gestern kam aus der Ortschaft Peski beim Wasserturm ein ukrainischer Panzer und feuerte 10 Schüsse ab“, erklärte der Kommandeur einer der Abteilungen der Streitkräfte der DVR. „Zurzeit wird, wie Sie hören, das Gebiet von Spartak beschossen. Das Feuer kommt vor allem von Seiten des Ventilationsschachts des Butowskaja-Bergwerks und vom Territorium der militärischen Einheit, die sich nicht weit von Awdejewka befindet“.
Nach den Worten Lenzows besteht eine solche Situation nicht nur in der Nähe von Spartak. „Gestern nach unserer Abfahrt aus Schirokino haben „Freiwilligenbataillone“ mit Panzern, Granatwerfern und Schusswaffen geschossen“, sagte er.

Dan-news.info: Der Abzug der „Freiwilligenbataillone“ von der ersten Linie wird es erlauben, die Situation in den Gebieten des Kontakts der Seiten zu normalisieren. Dies erklärte heute der Vertreter Russlands im Gemeinsamen Zentrum Generaloberst Alexandr Lenzow.
„In den Terminals (des Donezker Flughafens) ist die Lage ruhig, es waren dort Vertreter der OSZE. Soldaten, die sich hier befinden, sagen, dass sobald die OSZE und die Generale erscheinen, sich die Lage stabilisiert. Wenn die „Freiwilligenbataillone“ von der vordersten Linie abgezogen werden, wird sich die Lage normalisieren“, sagte er.

De.sputniknews.com: Der ukrainische Regierungschef Arseni Jazenjuk rechnet nicht mit einer raschen Beilegung des Konflikts in der Donbass-Region im Osten der Ukraine. Zugleich gibt er zu, dass viele Menschen im Land „enttäuscht, müde, kriegsmüde“ sind.
Er müsse ehrlich sein und gestehen, dass die Ukraine nicht in der Lage sei, die Krise schnell zu lösen, sagte Jazenjuk in einem Interview für die „Süddeutsche Zeitung“ (Samstag).
„Man sollte mit Fakten, nicht mit russischer Propaganda argumentieren. Der Minsk-Deal legt als erstes Ziel einen kompletten Waffenstillstand fest. Haben wir den? Nein. Zweitens: Abzug schwerer Waffen. Sind die alle weg? Nein. Drittens. Die OSZE muss beides überwachen, das gelingt ihr nicht. Russland soll seine Truppen zurückziehen. Hat es das? Nein.“
Auf die Frage, ob amerikanische Waffen helfen würden, sagte Jazenjuk: „Unbedingt. Wir brauchen defensive Militärausrüstung. Was passiert denn im Westen? Russland hat Hunderte Panzer und Raketenwerfer herangeschafft… Wir reden ganz klar nur über Verteidigung.“
Jazenjuk wies alle politischen Opponenten ein weiteres Mal darauf hin, dass die Ukraine sich nicht ergeben und ihre Wirtschaft wiederaufbauen wird. „Die Reformen sind unausweichlich. Eingefrorene Löhne und Gehälter, neue Steuern, ein extremer Anstieg der kommunalen Tarife, Währungsverfall, 30 Prozent Inflation, wir haben Steuerlöcher geschlossen — unter anderem für jene Oligarchen, die private Medien besitzen“, sagte der ukrainische Regierungschef.

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Dan-news.info: Das Oberhaupt der DVR Alexandr Sachartschenko garantiert die Sicherheit von Vertretern Frankreichs und Deutschlands, denen vorgeschlagen wird, in den Donbass zu fahren und beim Wiederaufbau des Banksystems der Republik mitzuarbeiten. Dies erklärte er gegenüber Journalisten von DAN.
„Ich persönlich garantiere Vertretern Frankreichs und Deutschlands, die Fragen im Rahmen der Banksphäre lösen werden, Sicherheit“, sagte das Republikoberhaupt.
Nach den Worten Sachartschenkos haben Vertreter der DVR und LVR vorgeschlagen, Spezialisten des Finanz- und Bankenbereichs aus Frankreich und Deutschland in die Republik zu schicken, weil diese Staaten Verantwortung für die Leistung von Hilfe beim Wiederaufbau des Banksystems und des System der sozialen Zahlungen übernommen haben.
„Dies ist in der Erklärung der Staatsoberhäupter vom 12. Februar 2015 festgelegt“, fügte Sachartschenko hinzu.

Dan-news.info: Aufruf des Rats der Veteranen der DVR an die Staatschefs Deutschlands und Frankreichs
Frau Merkel und Herr Hollande!
Mit großer Verehrung wenden sich an Sie die Veteranen des Donbass! Wir bitten Sie, als Garanten der Minsker Vereinbarungen, Einfluss auf die ukrainische Regierung bezüglich der Realisierung des Maßnahmekomplexes zur Erfüllung dieser Vereinbarung auszuüben.
Vom Augenblick der Unterzeichnung der genannten Vereinbarungen werden die Punkte, die die Rückerstattung der sozialen Zahlungen an die Bevölkerung des Donbass betreffen, nicht erfüllt – mehr als anderthalb Millionen Bürger fortgeschrittenen Alters, Invaliden, Weisen, alleinerziehende Mütter bleiben ohne Mittel zum Lebensunterhalt.
Die ökonomische Blockade wird nicht beendet, viele Einwohner der DVR haben wegen der Weigerung Passierscheine auszustellen nicht die Möglichkeit, auf das Territorium der Ukraine zu ihren Verwandten zu fahren und die, die trotzdem fahren, leiden unter Zwangszahlungen an die ukrainischen Soldaten und die Nationalgarde.
Der Artilleriebeschuss von Wohnviertel der Städte und Kreise der Donezker Volksrepublik geht weiter, tausende von Menschen haben ihre Häuser verloren.
Alle Beteuerungen der Regierung der Ukraine über den Wunsch nach Frieden nehmen die Gestalt der Stationierung von Militärtechnik und Truppen an der Kontaktlinie an.
Wir appellieren an Ihre Autorität und vernünftiges Denken und bitten den Genozid an den Bewohnern der Donezker Volksrepublik zu beenden und die Ukraine auf den Weg der Friedensverhandlungen zurückzubringen.

Dan-news.info: Der Beginn der Zahlung von Renten in der DVR befreit die Ukraine nicht von der von ihr übernommenen Verpflichtung zur Wiederaufnahme der sozialen Garantien im Donbass. Dies erklärte heute während eines Besuchs in Saur-Mogila der offizielle Vertreter der DVR in der Kontaktgruppe, der stellvertretende Sprecher des Volkssowjets Denis Puschilin.
„Dass wir innerhalb der Republik Renten zahlen, befreit die Ukraine in keiner Weise von der Verpflichtung“, sagte er. „Die Menschen haben gearbeitet, haben Zahlungen aus ihren Arbeitsentgelten geleistet. Dass man den Einwohnern nicht ihr gesetzlich erarbeitetes Geld zahlt, ist ein Verbrechen“.
Puschilin unterstrich, dass die Regierung der DVR entschlossen ist durch internationale Instanzen von der Ukraine die Erfüllung der übernommenen Verpflichtungen zu erreichen. „Für uns ist es eine Sache der Ehre, von Kiew das gebührende Ergebnis zu erlangen“, erklärte der stellvertretende Sprecher des Volkssowjets der DVR.
Dnr-online.ru: In einem Interview mit dem Vorsitzenden des Volkssowjets der DVR Andrej Purgin wurde die Arbeit im Rahmen der Multiwährungszone erörtert.
„Mit dem Übergang auf ein Multiwährungssystem sind wir in eine einmalige Situation geraten, wir gehen in Richtung Unabhängigkeit von der Griwna. Dennoch ist eine Multiwährungszone eine der schwierigsten Finanzsysteme, das schwer im Gleichgewicht zu halten ist und unter ständiger Kontrolle des Staatsapparates sein muss. Ob unser Finanzapparat damit zurechtkommen wird, wird die Zeit zeigen“, sagte Purgin.
Nach seinen Worten ist der Weltmarkt dem Prinzip nach ein Mehrwährungsmarkt. „Der Euro durchlebt keine guten Zeiten und es ist nicht bekannt, ob diese Währung überhaupt bestehen bleibt. Auf der einen Seite ist das beunruhigend, aber jede Krise ist ein Fenster der Möglichkeiten. Wir können ein System schaffen, das die Produktion und die Wirtschaft stimulieren wird. Wir haben den Weg der Offenheit gewählt, wir wollen keine Rückkehr in den ukrainischen politischen Bereich, aber trotzdem führen wir intensive Verhandlungen über ökonomische, Transport- und Finanzverbindungen“, sagte der Vorsitzende des Volkssowjets der DVR.

Lug-info.com: Die Volksmiliz der LVR hat die Montage einer provisorischen Fußgängerbrücke über den beschädigten Teil der Autobrücke bei Staniza Luganskaja beendet….
Oleg Medwedjew, der Leiter des Sicherheitsdienstes der Fabrik „Marschal“, deren Arbeiter der Volksmiliz bei der Errichtung der Brücke halfen, erläuterte die Konstruktion und fügte hinzu, dass noch während der Reparaturarbeiten, als die Metallstützen schon aufgebaut waren, zusammen mit Vertretern der OSZE ukrainische Soldaten zu den Arbeitern kamen, und rohes Bauholz abluden und wegfuhren.
„Wir waren doch recht erstaunt, als wir dann in den Massenmedien lasen, dass wir offenbar die Brücken zusammen mit Kämpfern von „Ajdar“ wieder aufgebaut haben“, erzählte Medwedjew.
Die Brücke war Ende März von den ukrainischen Streitkräften gesprengt worden.

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Abends:

Dan-news.info: Hunderte von Einwohnern der Republik haben heute an einem Subbotnik zugunsten des Denkmalkomplexes Saur-Mogila teilgenommen, der in Folge der Kampfhandlungen im Sommer letzten Jahres beschädigt wurde.
„Es gibt die Idee dieses Denkmal nicht wieder aufzubauen, sondern es nur zu reinigen, damit die Zeugnisse der furchtbaren Handlungen der Kiewer Regierung gegen uns sichtbar sind“, sagte der stellvertretende Sprecher des Volkssowjets der DVR Denis Puschilin, der an dem Subbotnik teilnahm.
Auch wird nach seinen Worten die Errichtung eines Obelisken im Gedenken an die Helden des jetzigen Krieges geplant. „Zurzeit findet ein Wettbewerb unter Architekten statt. Wir müssen nicht irgendetwas Modernes machen, sondern etwas dauerhaftes, damit das Gedenken an unserer Helden an unsere Nachfahren weitergegeben wird“, unterstrich er.
Während der Maßnahme, die von der gesellschaftlichen Bewegung „Donezkaja Respublika“ und der gesellschaftlichen Organisation „Molodaja Respublika“ organisiert wurde, wurden auf dem Territorium des Komplexes einige Tonnen Müll gesammelt und weggebracht.

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Dan-news.info: Aufruf von gesellschaftlichen Organisationen an die Regierung der BRD und Frankreichs
Heute haben die Oberhäupter der DVR und der LVR Alexandr Sachartscheko und Igor Plotnizkij in einem gemeinsamen Aufruf die Vertreter der Garantenstaaten aufgerufen die Ukraine zur Erfüllung des Maßnahmekomplexes und zur Wiederaufnahme der sozialen Zahlungen an die Bewohner des Donbass zu bewegen.
Unsererseits unterstützen wir, Vertreter gesellschaftlicher Organisationen aus der DVR und LVR, voll und ganz unsere gesetzlich gewählten Führer und wenden und mit einer offiziellen Erklärung an die politischen Leitungen Deutschlands und Frankreichs.
Sehr geehrte Kanzlerin Angela Merkel und Präsident François Hollande!
Wir bitten Sie, als Garanten der Minsker Vereinbarungen, Einfluss auf die ukrainische Regierung zu nehmen und der verlogenen Politik, die von der ukrainischen Regierung, die die Macht usurpiert hat und zynisch das eigene Volk beraubt, durchgeführt wird, ein Ende zu machen.
Alle Einwohner des Donbass – Vertreter der Jugend und der Studenten, Bergleute und Arbeiter, Ingenieure und Ärzte – sind äußerst erzürnt über das barbarische Verhalten der Kiewer „Politiker“ gegenüber den friedlichen Einwohnern unserer Republiken.
Anfangs hat die Ukraine gegen ihre Bürger Krieg entfesselt, der zu zehntausenden von Opfern unter der Zivilbevölkerung geführt hat, und dann hat sie eine ökonomische Blockade organisiert, die man nicht anders bezeichnen kann als als „Genozid“. Es wurden die Rentenzahlungen, die Sozialzahlungen und die Lohnzahlungen beendet, alle Möglichkeiten der Lieferung von Lebensmitteln, Medikamenten, medizinischer Ausrüstung in die Republiken verbaut. Leider geschah dies alles unter schweigender Zustimmung der führenden Staaten Europas. Die zahlreichen Fakten von empörenden Verletzungen von Menschenrechten im Donbass von Seiten Kiews haben bei den europäischen Politikern keinerlei Reaktion hervorgerufen und wurden teilweise einfach ignoriert. Im Februar wurde unter Ihrer Teilnahme die Minsker Vereinbarung erreicht und bei den Einwohnern unseres vielfach geschädigten Landes kam Hoffnung auf Frieden und Wohlstand auf. Aber vom Zeitpunkt der Unterzeichnung der Minsker Vereinbarung an wurden die Punkte, die die Rückzahlung der sozialen Zahlungen an die Bevölkerung des Donbass betreffen, nicht erfüllt und hunderttausende von Rentnern, Invaliden, Waisen, alleinerziehenden Müttern wurden zum Hungern verurteilt.
Die Erlasse Poroschenkos und Jazenjuks, die Renten und das Kindergeld nicht zu zahlen, sind so offensichtlich, empörend zynisch und weit weg von den gesetzlichen Normen, dass sogar Kiewer Gerichte immer wieder Entscheidungen bezüglich ihrer Ungesetzlichkeit fällen. Wir wollen daran erinnern, dass die Punkte des Beschlusses des Kabinetts der Ukraine vom 7.11.2014 Nr. 595 über die Einstellung der Sozialzahlungen an die Bevölkerung der einzelnen Gebieter der Oblaste Donezk und Lugansk durch eine Entscheidung des Bezirksverwaltungsgerichts der Stadt Kiews vom 11. Februar 2015 als ungesetzlich und aufzuheben beurteilt worden sind. Diese Entscheidung wurde am 2. April 2015 vom Kiewer Apellationsgericht bestätigt und in Kraft gesetzt. Aber die Kiewer Regierung, behauptet, während sie gleichzeitig ihre Ergebenheit gegenüber den europäischen Werten der Demokratie und Gesetzlichkeit verkündet, öffentlich, dass die Gerichte die reale Lage der Dinge im Donbass nicht kennen und deshalb keine adäquaten Entscheidungen fällen können. Dies ist äußerster Zynismus! Wohin schaut Europa, wenn es diese Verhöhnung des Gesetzes, diesen Raub an Kindern und alten Leuten lobt und beschützt?
Die ukrainische Regierung behauptet, dass es aufgrund des Fehlens eines funktionierenden Finanz- und Banksystems nicht möglich ist, den Einwohnern des Donbass Geldmittel zu zahlen. Das ist eine dreiste Lüge! Die Führung unserer Republiken hat alles Mögliche getan, um den Lebensunterhalt unserer Einwohner zu sichern: unter Bedingungen der ökonomischen Blockade begann die Auszahlung von Renten, Sozialzahlungen und Arbeitsentgelten. Es wurde das Banksystem wieder aufgebaut und zur Funktion gebracht, das durch die ukrainische Regierung völlig zerstört worden war. In diesem Zusammenhang rufen wir die Vertreter der EU auf, Finanzexperten in den Donbass zu schicken, die zweifellos die Existenz eines effektiv funktionierenden Banksystems in den Republiken bestätigen werden, das es erlaubt, ohne Verzögerungen beliebige Zahlungen vorzunehmen.
Auf diese Weise wurde unter den Augen Europas und der Führer der größten europäischen Staaten eine absolut dreiste und in der Welt präzedenzlose Finanzaffäre organisiert, wo die ukrainische Regierung einige Millionen Menschen beraubte. Dies durchkreuzt alle Anstrengungen der internationalen Gemeinschaft zur Erreichung von Frieden im Donbass und stellt die Autorität der Führer der Länder in Zweifel, die das Minsker Protokoll unterzeichnet haben.
Wir rufen die führenden Politiker Deutschlands und Frankreichs auf, politischen Druck auf die Regierung der Ukraine auszuüben, die Geringschätzung und Verachtung gegenüber den Menschenrechten demonstriert und die eine barbarische Politik in Beziehung auf die Einwohner des Donbass durchführt, die nicht mit den europäischen Werten vereinbar ist, und wir bestehen auf der genauen Erfüllung aller Punkte der Minsker Vereinbarungen.
Gesellschaftliche Organisation „Union der Afghanistanveteranen der DVR“; gesellschaftliche Bewegung „Einiges Vaterland“; gesellschaftliche Organisationen „Gerechter Donbass“; Rat der Veteranen der DVR; Jugendorganisation „Molodaja Respublika“; Gewerkschaftsföderation der DVR; Union der Afghanistanveteranen; Assoziationen der Jugendorganisationen des Lugansker Gebiets; Sportvereinigung „Assoziation von Sportspielen“; patriotische Vereinigung „Bulat“; Union der Schriftsteller der LVR; Gewerkschaftsföderation der LVR; Jugendorganisation „ART Landija“; Bewegung Wladimir Monomach „Rus“; Autoclub „SPD – Racing“; Motorradclub der Stadt Altschewsk; Jugendorganisation „Molodaja Respublika“; Studentenvereinigung „Mododaja Respublika“; Freiwilligenorganisation „Helfende Hand“; Militärpatriotischer Sportklub der Stadt Swerdlowsk; gesellschaftliche Organisation „Russisch-Orthodoxe Jugend“ der Stadt Swerdlowsk; gesellschaftliche Sportvereinigung „Avantgarde“ der Stadt Antrazit; Rat der jungen Bibliothekare „Professioneller der Zukunft“; militärisch-patriotische Vereinigung „Kaskad“; Union der Tschernobylarbeiter der LVR; gesellschaftlicher Rat der Flüchtlinge aus der Ukraine.

Rusvesna.su: Heute kamen bei einer Explosion im Bereich der so genannten „ATO“ drei Soldaten der ukrainischen Besatzungstruppen ums Leben, zwei weitere wurden verletzt.
Dies erklärte während einer Pressekonferenz der Sprecher des Stabes so genannten „ATO“ Andrej Lysenko.
„Drei ukrainische Soldaten wurden getötet und zwei wurden verletzt“, sagte Lysenko.
Seiner Aussage nach fuhren die Soldaten in der Nähe von Awdejewka (unweit von Donetsk) auf eine Mine.

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Ein Gedanke zu “Presseschau vom 04.04.2015

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