Presseschau vom 25.02.2015

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news und novorosinform sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen ostukrainischen Volksrepubliken in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform) und andere ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe.

Nachts:

Gefunden auf der Facebook-Seite von Mark Bartalmai: Der humanitäre Konvoi nach Debalzewo am 20.Februar

Dan-news.info: Pressekonferenz des stellvertretenden Kommandeurs der Milizen der DVR Eduard Basurin (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
„Die Milizen der DVR haben mit dem Ziel der genauen Einhaltung der Minsker Vereinbarungen heute um 9 Uhr morgens schwere Waffen von der Kontaktlinie abgezogen. In Übereinstimmung mit dem bestätigten Plan des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination des Feuereinstellung sind von den Kräften der DVR 5 Artilleriedivisionen und eine einzelne Artilleriebatterie abgezogen worden.“
Nach seinen Worten erfolgte der Abzug unter Kontrolle der OSZE und des Gemeinsamen Zentrums insbesondere aus den Gebieten Krasnyj Pachar, Telmanowo, Gorlowka, Donezk und Michajlowka.
Insgesamt ist die Rede vom Abzug von 100 Einheiten D-30 vom Kaliber 122 mm.
„Morgen ist der Abzug von noch 5 Artilleriedivisionen und einer Artilleriebatterie geplant.“
Es gab und gibt keinerlei Befehl des Generalstabs der Ukraine zum Abzug von Artilleriesystemen.
„Leider wurde kein irgendwie bestätigter, außer durch Worte und Versprechungen, Abzug von schweren Waffen von Seiten der Ukraine von uns oder von Beobachtern heute festgestellt. Nach Informationen von Abteilungen der Lugansker Volksmiliz ist in ihrem Verantwortungsbereich nur ein teilweiser Abzug von ukrainischer Artillerie von den eingenommenen Positionen festgestellt worden. Aber er ging in Abwesenheit von Beobachtern und Medien vor sich und unterscheidet sich in nichts von durch uns beobachtete geplante Rotation von Truppen“.
Dies wird nach seinen Worten auch von Daten der Aufklärung der DVR bestätigt.
„Es gab und gibt keinerlei Befehl des ukrainischen Generalstabs zum Abzug von Artilleriesystemen großen Kalibers. Im Gegenteil, in allen Richtung führen die ukrainischen Streitkräfte Arbeiten zur Befestigung der eingenommenen Positionen und Bezirke durch.“
Das Kommando der Milizen der DVR hat die Entscheidung getroffen, in den Ortschaften Telefonnummern einzurichten, bei denen die Einwohner über von ihnen entdeckte explosive Objekte berichten können.
Außerdem werden die Ingenieurabteilungen der Armee der DVR mit der Reparatur der Zufahrtswege, der Wiederherstellung des Verkehrs vom Bahnhof sowie der Reinigung der wichtigsten Straßen für den städtischen Verkehr beginnen.
Die Milizen der DVR haben im Gebiet des Debalzewo-“Kessels“ Waffen ausländischer Herkunft gefunden.
„Während der Kontrolle des Gebiets des Debalzewo-“Kessels“ wurden Waffen ausländischer Herkunft gefunden, die nicht in den Rüstungsunternehmen Russlands oder der Ukraine produziert werden.“
Basurin erläuterte nicht, von welchen Waffen genau die Rede ist und in welchem Land genau sie möglicherweise produziert wurden.
„Aus dem Debalzewo-“Kessel“ wurden 9 Panzer, 14 Batterien und 11 Artilleriegeschütze sowie 7 Fahrzeuge mit Munition in Reparaturbetriebe der DVR gebracht, die von den ukrainischen Streitkräften zurückgelassen wurden.“
Alle diese Technik wird der Bewaffnung der Milizen zugeführt.

Vormittags:

Lug-info.com: Die Abgeordneten des Volkssowjets der LVR haben einstimmig die allgemeine Deklaration der Menschenrechte und die Deklaration der Rechte der Kinder ratifiziert – zwei Grundlagendokumente, die von der Generalversammlung der UNO angenommen wurden.
„Die allgemeine Deklaration der Menschenrechte wurde auf der dritten Zusammenkunft der UN-Generalversammlung am 10.12.1948 angenommen. Sie wurde einmal angenommen und seitdem nicht verändert. Und die ganze Welt lebt nach dieser Deklaration. Dort sind alle Menschenrechte erfasst – auf Arbeit, Freiheit, Glaubensfreiheit und alle anderen, die in der Verfassung festgelegt sind. Dies ist das ideale Dokument bezüglich der Menschenrechte“, sagte die Vorsitzende des Komitees zur Fragen internationaler Beziehungen, Informationspolitik und Kommunikation Nelli Sadiraka.
Nach ihrer Meinung nimmt die Tatsache, dass die LVR nicht von der Weltgemeinschaft anerkannt wurde, ihr nicht das Recht das Dokument zu ratifizieren.

de.sputniknews.com: Die Volkswehrführung der selbsterklärten Volksrepublik Donezk (DVR) hat die Behauptung der OSZE, es seien keine Abzugsrouten für Artillerie bekanntgegeben worden, zurückgewiesen.
Wie der Chef der speziellen OSZE-Beobachtermission, Ertugrul Apakan, in der Nacht zum Mittwoch auf Facebook geschrieben hatte, haben die Konfliktseiten bis jetzt der OSZE keine Angaben über ihre schweren Waffen und keine Schemen ihres Abzugs vorgestellt.
Der stellvertretende Stabschef der Volkswehr der DVR, Eduard Bassurin, dementierte die OSZE-Mitteilung, dass die Volkswehr keine Waffenliste und kein Schema des Waffenabzugs von der Berührungslinie bereitgestellt habe.
„Ein Brief, in dem eine Liste schwerer Waffen enthalten sowie der Zeitplan und die Routen für ihren Abzug angegeben sind, ist längst an die OSZE geschickt worden. Wir haben OSZE-Vertreter eingeladen, dem Abzug der Waffen beizuwohnen“, sagte Bassurin zu RIA Novosti.
Ihm zufolge haben die OSZE-Vertreter ihren Besuch unter immer neuen Vorwänden aufgeschoben.
„Sie stellen jeden Tag neue Forderungen. So haben sie gestern (am Dienstag) gefordert, ihnen eine genaue Fahrroute für Artillerie vorzulegen. Dabei können schwere Fahrzeuge nicht auf Asphaltstraßen fahren und die OSZE-Leute möchten nicht die Fortbewegung der Waffen auf Feldwegen kontrollieren“, so Bassurin.
Ihm zufolge setzten die Volksmilizen am Mittwoch den Abzug ihrer schweren Waffen fort. Für den heutigen Tag sei der Abzug mobiler Artilleriegeschütze geplant. Laut Bassurin haben die Volksmilizen am Dienstag „mehr als 100 Artilleriesysteme und Mehrfachraketenwerfer Grad zurückgezogen“.
Der Vize-Kommandeur wusste keine Antwort auf die Frage, ob die ukrainischen Militärs jetzt ihre Waffen abziehen.
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Dan-news.info: Die Nacht vom 24. auf den 25. Februar verlief in der Hauptstadt der DVR ohne aktive Kampfhandlungen, auch am Morgen war die Situation ruhig, meldete die Stadtverwaltung…
Die Wiederaufbauarbeiten in Donezk werden fortgesetzt. „Am Morgen des 25. Februar waren 74 Transformatorunterstationen, 41 Heizwerke außer Betrieb, ohne Gasversorgung sind noch 4714 Verbraucher“, teilte die Stadtverwaltung mit.
Der öffentliche Transport funktioniert im normalen Umfang.

de.sputniknews.com: Das ukrainische Parlament (Rada) hat die Akkreditierung der russischen Nachrichtenagentur RIA Novosti auf Eis gelegt. Zuvor war RIA Novosti neben einigen Dutzend anderen russischen Medien auf einer schwarzen Liste des ukrainischen Geheimdienstes SBU gelandet.
Das Presseamt des Kiewer Abgeordnetenhauses informierte am Mittwoch RIA Novosti offiziell, dass die Akkreditierung der Journalisten der Nachrichtenagentur in der Rada vorübergehend ausgesetzt werde.
Der Geheimdienst SBU hatte in der vergangenen Woche ein Verzeichnis russischer Medien aufgestellt, denen die Akkreditierung bei den ukrainischen Staatseinrichtungen bis zum Ende der Kiewer Militäroperation entzogen werden soll. Das Verzeichnis wurde bislang nicht veröffentlicht. Laut Markijan Lubkiwski, dem Berater des SBU-Chefs Valentin Naliwajtschenko, stehen mehr als 115 Fernsehsender, Rundfunkanstalten und Nachrichtenagenturen auf der Liste, darunter auch die Medienholding Rossiya Segodnya, zu der RIA Novosti gehört.
Der Generaldirektor von Rossiya Segodnya, Dmitri Kisseljow, bezeichnete die Entscheidung der ukrainischen Behörden als Verletzung der Redefreiheit. Diese Entscheidung zeuge von der Intransparenz der ukrainischen Machtkreise, sagte Kisseljow am Mittwoch. „Das ist nicht europäisch.“

Novorossia.su: Am 23. Februar in Donezk gab Joseph Kobzon anlässlich des Tages des Verteidigers des Vaterlandes zwei Konzerte, eines davon gratulierte den Mitarbeitern des Ministeriums für Verteidigung der Republik. Die Auftritte des Meisters des sowjetischen und russischen Pops wurden von mehr als zweitausend Menschen besucht.
„Während der festlichen Veranstaltung wurde bekannt gegeben, dass Joseph Kobzon mit dem Titel Volkskünstler und Ehrenbürger der DVR ausgezeichnet wird“, berichtet die offizielle Webseite des Ministerrats der DVR.
Zuvor hatte Joseph Kobzon den Titel „Ehrenbürger von Jenakiewo“ und „Volkskünstler der LVR“ erhalten.
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Dan-news.info: Das Verteidigungsministerium der DVR teilte mit, dass in der Nacht von 24. auf den 25. Februar keine Verletzungen des „Regimes der Ruhe“ festgestellt wurden.

Gefunden bei youtube: Das zerstörte Uglegorsk (Video mit deutschen Untertiteln)

Dan-news.info: Die Milizen der DVR ziehen schwere Waffen aus vier Richtungen zurück – Kumatschewo, Sheshnoje, Schatjorsk und Nowoasowsk, teilte heute der Pressedienst des Verteidigungsministeriums der DVR mit.

de.sputniknews.com: Über einen Einsatz weißrussischer Friedenssoldaten im ukrainischen Konfliktgebiet Donbass soll Staatspräsident Alexander Lukaschenko entscheiden, sagte Generalstabschef Oleg Belokonew am Mittwoch.
„Die Entscheidung über die Teilnahme weißrussischer Friedenssoldaten an den ukrainischen Ereignissen obliegt dem Landespräsidenten“, äußerte er in einem Gespräch mit RIA Novosti. Der UN-Sicherheitsrat solle das Vorhaben billigen.
Derzeit sei es leider unmöglich, eine Friedensmission der Organisation des Vertrages über kollektive Sicherheit (OVKS) zu entsenden, denn die Ukraine sei kein Mitglied. Weißrussland verfüge über eine Einsatzkompanie.
Die ostukrainische Volkswehr hat nach ihren Worten nichts gegen russische und weißrussische Friedenskräfte im Krisengebiet Donbass.
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Dan-news.info: Sechs Arbeiter der Donezker Eisenbahn wurden bei einer Explosion einer Mine, die von den ukrainischen Streitkräften angebracht wurde, verletzt, teilte heute das Transportministerium der DVR mit.
„Eine Montagebrigade war auf der Höhe von Ilowajsk zu Wiederaufbauarbeiten an den Eisenbahngleisen, die durch Diversion von Seiten der ukrainischen Streitkräfte beschädigt wurden, und geriet an eine zuvor angebrachte Mine“, informierte das Transportministerium.
„Leider ist das nicht der erste ernsthafte Zwischenfall mit den ukrainischen Streitkräften“, unterstrich der Transportminister Semen Kusmenko. „Alle Fakten sprechen davon, dass dies ein weiterer geplanter Terrorakt von ihrer Seite ist. Für sie ist nichts heilig, das Leben ihrer Leute ist ihnen nichts wert und schon gar nicht das Leben unserer friedlichen Bürger.“
Im Ministerium wurde angegeben, dass die Explosion am 24. Februar um 12:05 auf der Strecke Ilowajsk-Charzysk erfolgte.
„Als Folge der Explosion wurden alle sechs Mitarbeiter verletzt. Es sind junge Leute, der älteste von ihnen ist noch nicht 38 Jahre alt“, teilte das Transportministerium mit. „Alle Arbeiter erlitten ernste Verletzungen: Verletzung der Beine, des Gesichts, der Augen.“ Die Verletzten sind im Krankenhaus, sie bekommen alle nötige medizinische Hilfe. Der Zustand der Mitarbeiter der Eisenbahn wird als befriedigend gewertet, aber einigen von ihnen droht der Verlust der Sehfähigkeit.

Nachmittags:

Dan-news.info: Die Busverbindungen zwischen Debalzewo und Donezk werden eröffnet, sobald die Straßen völlig sicher für Fahrer und Passagiere sind, teilte der Pressedienst des Transportministeriums mit.
„Die Linien werden ausgearbeitet, aber alles hängt von militärischen Situation und den Fahrern ab. Bisher kann niemand die Verantwortung übernehmen. Wir arbeiten daran, um schließlich Debalzewo mit den anderen Städten der Republik zu verbinden. Ich glaube, dass in der nächsten Zeit Fahrten stattfinden werden.“
Im Transportministerium wird auch erklärt, dass die Eisenbahnverbindung mit Debalzewo noch fraglich ist: „Der Minister ist gerade zur Einschätzung der Lage dorthin gefahren. Wenn dies erledigt ist, kann über konkrete Fristen gesprochen werden.“
„Was das übrige betrifft, so läuft bereits die Wiederherstellung der Eisenbahnverbindung auf dem Abschnitt „Dolja – Jasinowata“. Transportverbindungen mit Territorien, die sich unter der Kontrolle der Kiewer Streitkräfte befinden, sind wie zuvor beschränkt aufgrund des Passierscheinsystems, das von der ukrainischen Seite eingeführt wurde. Darauf haben wir keinerlei Einfluss. Wir haben uns an die internationalen Organisationen gewandt, aber bisher gibt es keinerlei Verbesserung“, fügte das Transportministerium hinzu.

Dan- news.info: Die Zahl der Einwohner von Debalzewo beträgt zur Zeit ca. 7000, teilte der Bürgermeister der Stadt Alexandr Afendikow mit.
„Unmittelbar nach Beendigung der Kampfhandlungen waren hier ca. 5000 Menschen, jetzt kommen die Flüchtlinge langsam zurück, insgesamt schätzen wir jetzt 7000 Einwohner“, sagte er. Nach Daten aus dem Stadtrat von Debalzewo betrug die Einwohnerzahl vor Beginn des Kriegs 2014 ca. 25.000.

Dan-news.info: Während des Konflikts im Donbass starben aufgrund der Kampfhandlungen 51 Arbeiter der Eisenbahn, teilte das Transportministerium der DVR mit:
„Die Tragödien erfolgten sowohl am Arbeitsplatz als auch bei den Mitarbeitern zur Hause während des Beschusses von Wohngebiete. Insgesamt starben seit Beginn der Kämpfe im Donbass 51 Arbeiter der Eisenbahn, 133 Menschen wurden verletzt“, teilt das Ministerium mit.

Novorossia.su: In der westlichen Ukraine brach in der Bevölkerung eine Lebensmittel-Panik aus. Nach Angaben der TRC „Star“ verschwanden in den letzten Tagen aus den Regalen in Transkarpatien alles Getreide, Zucker, Mehl und andere Produkte.
Die lokale Presse schreibt, dass in einigen Geschäften pro Kopf nur zwei Packungen Buchweizenmehl verkauft werden, und in anderen Verkaufsstellen werden große Mengen an Mehl gehamstert.
Es wird berichtet, dass vor allem in Mukatschewo und Beregowo die Situation mit Lebensmitteln angespannt ist. Augenzeugen berichteten, dass nurnoch in kleinen Läden Zucker auf 19 Griwna pro Kilogramm gekauft werden kann, der Preis dafür hat sich an einem Tag um fast ein Drittel erhöht.
In Lwow ist die Situation ähnlich…
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Lug-info.com: In Lugansk hat heute die Mehrheit der Operatoren – „MTS-Ukraina“, „Kiewstar“ und Life – die Dienste beim Mobilfunk und beim Internet eingestellt. Zurzeit funktioniert nur der Operator „Ukrtelekom“. Die Gründe dafür sind bisher nicht bekannt.

Dan-news.info: Im Flughafen von Donezk haben Mitarbeiter des Zivilschutzministeriums der DVR mit dem Wegräumen von Trümmern am neuen Terminal begonnen, teilte der Pressedienst des Ministeriums mit….
Ehe mit dem Wegräumen der beschädigten Konstruktion des Terminals begonnen werden kann, wurde das Territorium des Flughafens von Spezialisten untersuchen, die eine Menge nicht explodierter Munition suchten und unschädlich machten. …
Insgesamt arbeiten auf dem Flughafen zwei Feuerwehreinheiten und eine Harvarie- und Rettungseinheit des Zivilschutzministeriums der DVR. Nach Mitteilung des Verteidigungsministeriums hat die ukrainische Seite dem Rettungsdienst keine Sicherheitsgarantie gegeben. „Von ukrainischer Seite wurde keinerlei Garantie erhalten. Die Mitarbeiter des Zivilschutzministeriums sind auf eigenes Risiko an ihre Aufgaben gegangen“, sagte das Verteidigungsministerium der DVR.

Dan-news.info: Eine Kraftfahrzeugkolonne der Milizen der DVR wurde heute von ukrainischen Soldaten im Flughafen von Donezk aus einer Abwehreinrichtung beschossen. Dies teilte das Verteidigungsministerium der DVR mit.
„Es wurde eine Kraftfahrzeugkolonne des Verteidigungsministeriums beschossen, von Seiten einer Position ukrainischer Soldaten. Sie haben aus einer Abwehreinrichtung geschossen, Informationen über Verletzte liegen bisher nicht vor.“
Es ist bekannt, dass sich der Verteidigungsminister Wladimir Kononow in der Kolonne befand. „Mit dem Minister ist alle normal, er ist nicht verletzt, er fuhr in einem Panzerwagen“, fügte der Gesprächspartner von DAN hinzu.
Wir erinnern daran, dass heute im Flughafen von Donezk das Zivilschutzministerium der DVR Arbeiten zur Auffindung und Bergung von Leichen ukrainischer Soldaten aus den Trümmern des neuen Terminals durchführt.

Dan-news.info: Pressekonferenz des stellvertretenden Kommandeurs der Milizen der DVR Eduard Basurin
Bei allen Maßnahmen zum Abzug schwerer Waffen von der Kontaktlinie der Konfliktseiten im Donbass ist die Anwesenheit der OSZE-Beobachter erfordlich.
„Wir sind der Auffassung, dass unter den Bedingungen des totalen Misstrauens und der Desinformation die Rolle der OSZE bei der Kontrolle des Abzugs schwerer Waffen und der Beachtung des Regimes der Feuereinstellung außerordentlich wichtig ist. Deshalb bestätigen wir noch einmal unser Interesse an der Anwesenheit der Vertreter der OSZE bei allen Maßnahmen zur Abzug von Technik und garantieren die Sicherheit.“
„Außerdem halten wir die Anwesenheit der Vertreter der OSZE und deren Kontrolle des Abzug von Technik beider Seiten für unabdingbar.“
Nach den Worten Basurins haben die Milizen der DVR und der LVR schon einige Tage initiativ schwere Artillerie von der Kontaktlinie zurückgezogen, die durch das Minsker Memorandum vom September festgelegt wurde.
Die Waffen werden in die inneren Bezirke der DVR und der LVR abgezogen. „Wir haben oft erklärt, dass wir bereit sind, Vertretern der OSZE alle Bedingungen zur Überprüfung dieses Sachverhalts zu bieten.“

Novorossia.su: Die Mehrheit der Abgeordneten der Charkower Stadtrat weigerte sich auf ihrer Sitzung, Russland als Aggressor-Staat anzuerkennen.
Nach Angaben der Nachrichtenagentur „Charkow“ machte ein solcher Vorschlag der Abgeordnete Dmitry Marinin. Aber der Bürgermeister von Charkow Gennady Kernes sagte, dass diese Frage nicht nur nicht in die Zuständigkeit des Verwaltungsrates fällt, sondern auch fehl am Platz ist in einer Grenzstadt, wo fast alle Einwohner Verwandte in Russland haben.
Das Ergebnis der Abstimmung ergab, dass von 78 Anwesenden sich nur 19 für den Vorschlag aussprachen.
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Lug-info.com: Die Mobilfunkverbindungen in Lugansk sind aufgrund einer Störung auf der Hauptlinie ausgefallen, die Reparaturarbeiten können einige Stunden andauern. Dies erfuhr die Agentur TASS vom technischen Direkter des Operateurs „Kiewstar“ Wladimir Kabanenko….
Auch bei dem Unternehmen „MTS-Ukraina“ werden technische Störungen angegeben.

Dan-news.info: Die Reparaturbrigaden der DVR stellen aktiv die Wasserversorgungssysteme in Debalzewo und Uglegorsk wieder her, Wasser gelangt dort schon ungeregelt wieder hin“, teilte der Pressedienst der kommunalen Wasserwerke mit.
„Wegen der fehlenden Stromversorgung arbeiten die Pumpen nicht, deshalb gelangt in alle diese Ortschaften das Wasser ungeregelt.“
Nach Einschätzung der Spezialisten von „Woda Donbassa“ beträgt der jetzige Umfang der Wasserversorgung von Debalzewo nur 20 Prozent des notwendigen Umfangs. Zurzeit werden die Arbeiten zur Wiederherstellung der Wasserleitungen der „Jenakiewskaja-Filterstation – Debalzewo und der „Jenakiewskaja-Filterstation – Uglegorsk“ durchgeführt.
Zur vollständigen Wiederherstellung der Wasserzufuhr nach Uglegorsk und Debalzewo muss noch eine erhebliche Anzahl von Arbeiten bei der Entminung der Magistrale und der umliegenden Territorien erfolgen.

Dan-news.info: Seit Beginn der Kämpfe im Donbass sind acht Mitarbeiter der kommunalen Wasserwerke getötet worden, 10 wurden verletzt, teilte die Pressesprecherin des Unternehmens mit.

de.sputniknews.com: Rotes-Kreuz-Präsident Peter Maurer sieht keinen Grund, an der Aufrichtigkeit des Strebens Russlands zu zweifeln, dem Donbass humanitäre Hilfe zu erweisen.
„Das Internationale Rote Kreuz hat keinen Grund, am Streben Russlands zu zweifeln, dem Donbass humanitäre Hilfe zu erweisen“, sagte er am Mittwoch bei einem Treffen mit dem Chef des russischen Zivilschutzministeriums, Wladimir Putschkow.
„Wir stehen völlig offen, alle unsere humanitären Operationen sind transparent“, erwiderte Putschkow. „Das Ministerium lädt ständig internationale Beobachter, Vertreter internationaler Medien und Experten ein, die öffentliche Kontrolle ausführen möchten.“
Bei den Hilfslieferungen in den Donbass wirke das Zivilschutzministerium mit ukrainischen Zöllnern und Grenzern zusammen, fügte er hinzu.
Zuvor hatten Vertreter der ukrainischen Behörden sowie ukrainische und westliche Medienvertreter mehrmals die Meinung geäußert, dass mit den Hilfskonvois Waffen für die Volkswehr in die Region Donbass geliefert werde. Die russischen Behörden dementierten entschieden diese Erklärungen.
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Dan-news.info: Lugansk ist ohne Mobilfunkverbindungen aufgrund einer Aktion von Diversanten in Krasnodon, teilt das Kommunikationsministerium der DVR mit.
„Dies war Diversion. Aufgrund des Eindringens von Verbrechern in den Kabelschaft wurde das Hauptkabel zerstört“, erzählte die Pressesekretärin des Ministeriums Wiktorija Stepanowa. „Es gibt keine Anzeichen für einen Diebstahl.“
Die Beschädigung der optischen Magistrale führte zur Unterbrechung der Funktion der Operateure MTS und Life sowie eines Internet-Providers.
Nach den Worten Stepanowas gab es keine globale Abschaltung. Am Ort der Diversion arbeiten Spezialisten. Bald sind die Beschädigungen beseitigt und die Lugansker können wieder Mobilfunk und Internet nutzen.

Dan-news.info: Die Teilnehmer der Kontaktgruppe zur friedlichen Regelung der Situation im Donbass haben ein Treffen im Rahmen einer Videokonferenz begonnen. Dies teilte der Vertreter der DVR in der Kontaktgruppe, der stellvertretende Sprecher des Volkssowjets der DVR Denis Puschilin mit.

Ria.ru: Die OSZE ist beunruhigt darüber, dass Kiew keine Waffen von der Abgrenzungslinie im Donbass zurückzieht, erklärte der ständige Vertreter der RF bei der OSZE Andrej Kelin.
„Die ukrainischen Streitkräfte schweigen bisher. Sie ziehen keine schweren Waffen ab und sagen, dass irgendeine Pause nötig sei. Das ruft bei der OSZE tatsächlich eine bestimmte Beunruhigung hervor. Solch eine Pause kann unbestimmt lange dauern. Natürlich wird dies nicht die Erfüllung des ersten Punkts der Minsker Vereinbarungen befördern“, sagte er.
Nach der Worten Kelins sind es „schon mehr als zwei Tage, dass die Milizen gesagt haben, dass sie bereit sind, der Mission Zugang zu den Orten zu gewähren, wo die Bewaffnung aufbewahrt wird“. Der ständige Vertreter der RF bei der OZE sagte, dass Kiew bisher keine Zusage gegeben habe, die schwere Technik abzuziehen.

Novorossia.su: In Donezk explodierte in einem Lebensmittelgeschäft im Wohngebiet Goluboi eine Granate. Nach Angab en von Interfax wurde ein Mensch getötet und zwei verletzt. Dies bestätigt auch das traumatologische Krankenhaus in Donezk.
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Dan-news: „Gasprom“ hat den Vertrag mit der Ukraine nicht verletzt, indem es Gas durch die Durchlasspunkte im Donbass geliefert hat. Dies erklärte heute der Präsident Russlands Wladimir Putin, melden russische Agenturen.
„Uns wurde bekannt, dass in Bezug auf eine angebliche Beschädigung von Gasleitungen die Gasversorgung von Seiten Kiews vor einigen Tagen eingestellt wurde. „Gasprom“ erfüllt außerdem den Vertrag, der schon 2009 unterschrieben wurde, sowie den Zusatz vom Oktober 2014. Entsprechend diesem Vertrag im Rahmen bezahlter Mittel wird Gas in dem Umfang in die Ukraine geliefert, den die Ukraine benötigt. In diesen Verträgen sind auch diese Durchlasspunkte (die Gasmessstationen „Prochorowka“ und „Platowo“ – Hinzufügung von DAN) angegeben“, erklärte das russische Staatsoberhaupt.
Dabei unterstrich er, dass die Vorauszahlungen, die von der ukrainischen Seite geleistet wurden, noch für die Lieferung von Gas für 3-4 Tage reichen, und wenn neue Zahlungen nicht erfolgen, wird „Gasprom“ die Lieferung einstellen. „Es ist anzunehmen, dass dies eine bestimmte Bedrohung für den Transit nach Europa sein kann“, sagte Putin. „Unsere Minister und die Leitung von „Gasprom“ haben in den letzten Tagen energische Versuche unternommen, nicht nur zu informieren, sondern auch dieses Problem mit unseren europäischen Partnern zu einer Lösung zu bringen“.
Putin drückte die Hoffnung aus, dass die Sache nicht zum Äußersten kommt und die Versorgung nicht abgebrochen wird, aber dies hängt vor allem von der finanziellen Disziplin der ukrainischen Partner ab.
Die Einstellung der Lieferungen von Gas in die DVR und LVR durch Kiew in der letzten Woche „riecht nach Völkermord“, so Putin.
„Nicht genug, dass dort (in der DVR und LVR) eine humanitäre Katastrophe herrscht, es muss noch die Gasversorgung abgeschaltet werden! Wie nennt sich das? Das riecht schon nach Völkermord“, sagte er. „Nach allem zu urteilen, gibt es bei einigen verantwortlichen Führern der Ukraine kein Verständnis dafür, dass so etwas Fragen humanitären Charakters, Fragen des Humanismus im allgemeinen sind. Schon die Begriffe selbst sind meiner Meinung nach völlig vergessen“.
Putin erklärte, dass wenn er diese Probleme in Verhandlungen mit der ukrainischen Regierung anspricht, er als Antwort hört: „Sie kämpfen gegen uns, wir werden ihnen nichts zahlen“. Aber es gibt nach seinen Worten neben „Menschen mit Waffen, die ihre Rechte verteidigen“ in Donezk und Lugansk schutzlose Bevölkerung, die unter der entstandenen Situation leiden.
„Dort sind auch Kinder, Frauen, Rentner, die ihre Rente noch in der Sowjetunion erarbeitet haben, es gibt Invaliden. Wer hat das Recht, sie ohne Mittel zur Existenz zu lassen?“, erklärte Putin. „Entweder hält die ukrainische Regierung das für ihr Territorium, dann müssen sie die gesamte Verantwortung für die Situation dort übernehmen, aber wenn das nicht so ist, dann sollen sie das offen sagen“.

Abends:

Novorossia.su: Der Korrespondent der Agentur „Novorossia“ besuchte gestern, am 24. Februar, die Stadt Uglegorsk, die vor kurzem von der Besatzung der ukrainischen Armee befreit worden war. Bei diesem Besuch stach sofort die Offenheit der Einheimischen ins Auge. Es ist zu sehen, dass die Menschen Schlimmes durchgemacht haben und nun ihre Erfahrungen mitteilen wollen.
Ein Bergmann im Ruhestand mit 40 Jahren Unter-Tage-Erfahrung. Trotz der Schrecken der Besatzung und der entsetzlichen Kampfhandlungen ist er eine sehr gutmütige Person, der man die Schatten der Verzweiflung nicht ansieht, die anscheinend unvermeidlich Katastrophen und Elend begleitet.
„Es gab Plünderungen. Menschen in Uniform kamen in das Haus der Bürger und luden Haushaltsgeräte, Computer und anderes auf ihre Fahrzeuge. Zehn Tage waren wir ohne Lebensmittel. Die Geschäfte sind zerstört. Mindestens 70% der Wohnhäuser sind beschädigt oder zerstört…“, sagte der Großvater.
Der zweite Gesprächspartner ist auch ein hier ansässiger Rentner.
„Ich bin für Novorossia. Ich glaube daran, dass wir gewinnen werden“, sagte der Mann zuversichtlich. Eben dieser Glaube bewegt heute Tausende von Einwohnern des Donbass dazu, zu den Waffen zu greifen und um ihre Freiheit, Ehre und Würde zu kämpfen.
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de.sputniknews.com: Als Provokation hat das russische Außenamt die Festnahme von drei russischen TV-Reportern in der Ukraine bewertet. „Wir betrachten dies als einen groben Verstoß der Ukraine gegen ihre internationalen Verpflichtungen zur Gewährleistung der Sicherheit von Reportern“, erklärte das Außenamt am Mittwoch in Moskau.
Das Ziel dieser Aktion bestehe darin, den gesamten Informationsraum in der Ukraine unter Kontrolle der Behörden zu stellen. „Das Territorium der Ukraine wird für Arbeit und Leben von Journalisten immer gefährlicher“, hieß es in Moskau.
Am Mittwoch hatte der ukrainische Inlandsgeheimdienst SBU ohne Erklärung der Gründe drei russische Reporter festgenommen. Betroffen sind Jelena Makarowa und Sergej Korenew vom Ersten Kanal sowie Andrej Grigorjew von NTV.

Dan-news.info: Gemeinsame Erklärung von Puschilin und Dejnego:
Wir sind gezwungen, uns an die ukrainische Seite zu wenden und auch an die Garanten des Verhandlungsprozesses, Kanzlerin Merkel, Präsident Hollande, Präsident Putin und sie aufzurufen, keinen Bruch der Friedensmaßnahmen zuzulassen.
Nach dem heutigen Treffen der Kontaktgruppe stellen wir eine Tendenz fest, die die Verhandlungsfähigkeit der ukrainischen Seite im Prinzip in Frage stellt: Kiew unternimmt den nächsten Versuch, die Unterschrift seines Vertreters zurückzunehmen!
Der Plan zum Abzug von Technik, beginnend mit dem 22. Februar, den das Gemeinsame Zentrum zur Koordination und Kontrolle ausgearbeitet hat und den die Seiten unterschrieben haben, versucht die Ukraine ungültig zu machen. Unter Berücksichtigung, dass wir in dieser Periode fast 400 Einheiten schwerer Technik abgezogen haben, wollen wir sie nicht möglichst nicht auf ihre Positionen zurückbringen und wir drücken die Hoffnung aus, dass das morgige Treffen der Kontaktgruppe dabei hilft, einen solchen Fehler zu vermeiden.
Wir hoffen sehr, dass auch die Ukraine das unterschriebene Dokument beachten und mit dem Abzug schwerer Technik unter Kontrolle des Gemeinsamen Zentrums zur Koordination und der Spezialmission der OSZE beginnen wird.

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