Presseschau vom 21.02.2015

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news und novorosinform sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen ostukrainischen Volksrepubliken in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform) und andere ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe.

Nachts:

rusvesna.su: Die bronzene Gedenktafel für die „Himmlischen Hundert“ zur Ehrung der Getöteten Maidan-Aktivisten wurde von Metalldieben im Zentrum Kiews gestohlen, meldet ein Aktivist des Maidan.
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gefunden auf der Facebook-Seite von NewsFront:

vormittags:

Dan-news.info: In Donezk wurde in der Nacht der Petrowskij-Bezirk beschossen, das Gebäude eines Kindergartens wurde beschädigt. Dies teilte das Bürgermeisteramt der Hauptstadt der DVR heute mit.
„Die Nacht verlief in Donezk angespannt für die Bewohner des Petrowskij-Bezirks. In der Folge von nächtlichem Artilleriebeschuss wurde das Gebäude einer Teefabrik, ein Wohnhaus und ein Kindergarten beschädigt“, heißt es im Bericht der Stadtverwaltung.
Trotz des Beschusses gingen die Wiederaufbauarbeiten in der Großstadt weiter. In den letzten 24 Stunden wurden 30 Transformatorunterstationen wieder in Betrieb genommen(98 sind noch abgeschaltet). An die Gasversorgung wurden 512 Verbraucher wieder angeschossen (ohne Gasversorgung sind noch 5286). Es funktionieren noch 46 Heizwerke in den Bezirken Kiewskij, Kujbyschewskij und Petrowkij nicht (48 am Vortrag).
Der Transport funktioniert heute Morgen im vollen Umfang, gemäß dem Feiertagsfahrplan.

Dan-news.info: In der vergangenen Nacht haben die ukrainischen Soldaten das „Regime der Feuereinstellung“ 15 Mal gebrochen, teilte das Verteidigungsministerium der DVR mit.
„Es wurden der Kiewskij-Bezirk von Donezk, der Flughafen, die Ortschaften Spartak, Weseloje und Jelenowka beschossen. Unter der Zivilbevölkerung gibt es keine Toten. Informationen über verletzte Zivilisten werden noch geklärt.“
Im Ministerium wurde hinzugefügt, dass der Beschuss mit 120-mm-Granatwerfern, Haubitzen und „Grad“-Systemen erfolgte. 2Im Fall von Schlägen auf Wohngebiete der Republik, erwidert die Miliz der DVR das Feuer gegen die Geschütze“, wurde im Verteidigungsministerium unterstrichen.

de.sputniknews.com: Die Ukraine schlägt vor, zur Deeskalation der Lage im Osten der Ukraine zuerst eine Friedensmacht und dann eine EU-Polizeimission für die Aufrechterhaltung von Ordnung einzusetzen. Das teilte der ukrainische Außenminister Pawel Klimkin am Samstag nach Angaben der Nachrichtenagentur 112.ua mit.
„Die beiden Komponenten sind gleichermaßen wichtig. Polizisten werden aber erst nach der Feuereinstellung eingeladen, damit sie für Ordnung sorgen. Aber in der gegenwärtigen Etappe sind Friedenssoldaten notwendig, denn ihre Präsenz wird die Realisierung der Minsker Vereinbarungen garantieren“, sagte Klimkin.
Dem Minister zufolge könnte das Friedenskontingent entweder von den UN oder von der Europäischen Union entsandt werden. Höchstwahrscheinlich werde es gemischt sein, meinte Klimkin.

Dnr-online.ru: Das Oberhaupt er DVR Alexandr Sachartscheko gratulierte den Einwohnern der Republik zum Tag des Verteidigers des Vaterlands:
„Liebe Landsleute, Einwohner des Donbass, ruhmreiche Kämpfer der Armee der Donezker Volksrepublik!
Aus ganzem Herzen gratuliere ich Ihnen zum Tag des Verteidigers des Vaterlands!
Die Söhne des Donezker Landes waren immer für ihren Mut und ihr Heldentum bekannt und von ihren militärischen Taten berichten die Legenden. Von Generation zu Generation werden ruhmreiche Traditionen der Verteidigung der Heimaterde weitergegeben, Traditionen des kämpfenden Volkes, des siegreichen Volkes – sowohl während der furchtbarsten Schlachten des Großen Vaterländischen Kriegs als auch bei der Erfüllung der internationalistischen Pflicht in Afghanistan und bei der Verteidigung der Grenzen der Donezker Volksrepublik.
Und dieser Feiertag ist noch ein Anlass, die unzerreißbare Verbindung der Generationen und ihre Kontinuität wahrzunehmen.
An diesem Tag gratulieren wir allen, die sich auf dem Kampfposten befinden, die unter Einsatz ihres Lebens den Frieden unser Väter und Müller, unserer Kind und aller friedlichen Bürger der Republik verteidigen.
Heute haben unsere Feinde begonnen mit uns zu verhandeln, sie fürchten uns und respektieren unsere Kraft, mit der sie rechnen müssen. Dies ist vor allem Euer Verdienst.
Aber gleichzeitig neigen wir heute den Kopf vor denen, die ihr Leben für ihre Heimat gegeben haben. Wir trauern um die Toten im Kampf für das Erblühen der Donezker Volksrepublik, für unsere Zukunft. Ihre Heldentat wird immer im Gedächtnis unserer Volks bleiben und unsere Pflicht ist es, uns an ihre Heldentat zu erinnern.
Ich möchte allen Verteidigern unseres Vaterlandes gute Gesundheit, Wohlergehen, Glück, auch für Ihre Freunde und Verwandten wünschen, und das Wichtigsten – dass in unserem Land Frieden eintritt!

Dan-news.info: Heute befinden sich im „Debalzewo-Kessel“ bis zu 500 ukrainische Soldaten, erklärte das Verteidigungsministerium der DVR.
„Im Bezirk Debalzewo befinden sich nach unserer Schätzung ca. 500 Menschen im Kessel. In vereinzelten Gruppen versuchen sie aus der Einkreisung auszubrechen, deshalb gab es einige Gefechte“, heißt es im Ministerium.
Die Verluste der Milizen der DVR werden noch überprüft.

de.sputniknews.com: Kiew protestiert gegen den jüngsten Besuch von zwei Bundestagsabgeordneten im Konfliktgebiet Donbass im Osten der Ukraine. Wie die „Ukrainskaja Prawda“ am Samstag berichtete, hatte das Auswärtige Amt in Berlin bereits eine entsprechende Note des ukrainischen Außenministeriums erhalten.
Die Linken-Bundestagsabgeordneten Wolfgang Gehrcke und Andrej Hunko hatten in der Vorwoche die Donbass-Region besucht und sich dabei mit dem Chef der selbst ernannten Republik Donezk, Alexander Sachartschenko, getroffen. „Die beiden Abgeordneten haben mit ihrer Reise unsere Gesetze verletzt“, sagte der ukrainische Botschafter in Berlin, Andrej Melnik. Er sei sprachlos über das Verhalten von Hunko und Gehrcke.
Die Abgeordneten waren am vergangen Samstag über die russische Grenze ins Separatistengebiet gereist, um mit Spendengeldern gekaufte Medikamente zu übergeben. Bei ihrer Reise wurden die von Wladimir Bessonow von der Kommunistischen Partei Russlands begleitet.

Dan-news.info: Vertreter der Milizen der DVR sind in die Hauptstadt der LVR gefahren, um an einem weiteren Austausch von Gefangenen mit der ukrainischen Seite teilzunehmen. Dies wurde im Komitee für die Angelegenheiten von Flüchtlingen und Kriegsgefangenen der DVR erklärt.
„Wir können bisher keinerlei Einzelheiten mitteilen. Das einzige, wir werden um 11 Uhr vom Gebäude des ehemaligen Sicherheitsdienstes der Ukraine in Donezk in die Stadt Lugansk fahren“, wird im Komitee mitgeteilt.
Zuvor hatte die Bevollmächtigte der DVR für Menschenrechte Darja Morosowa erklärt, dass Kiew 580 Gefangene aus der DVR festhält.
„Von uns sind dort 580 Menschen, jeden Tag wächst diese Liste um 10-15 Menschen, weitere 100 Menschen sind unbekannt vermisst“, sagte sie Mitte Februar.
Nach ihren Worten haben seit Beginn der Kämpfe im Donbass Donezk und Kiew neun Gefangenenaustausche durchgeführt. Der ukrainischen Seite wurden 404 Menschen übergeben, die DVR nahm 500 Menschen in Empfang.

rusvesna.su: Am Vorabend des Feiertages der russischen Armee, am 20. Februar fand im großen Kinosaal des Museums auf Poklonna-Berg ein Benefizkonzert zugunsten der verwundeten Milizionäre des Donbass statt. Die Veranstaltung wurde mit Unterstützung der Bewegung „Novorossia“ von Igor Strelkov durchgeführt.
Krieg ist nicht das, was wir aus dem Fernsehen gewohnt sind, nicht etwas, das an anderer Stelle und nicht bei uns passiert. Heute steht der Krieg an der Schwelle unseres Hauses. Und es gibt diejenigen, die faschistischen Abschaum zurückdrängen, die förmlich aus den Chroniken der Vergangenheit auferstanden sind.
Normale Menschen, die ihrem Herzen folgten und nicht Auszeichnungen und Titeln, kamen, um die friedlichen Menschen im Donbass vor den Strafmaßnahmen Kiews zu schützen. Sie riskieren ihr Leben und ihre Gesundheit, damit der Krieg nicht nach Russland kommt.
Zahlreiche russische Popstars nahmen teil: Vicka Tsyganova, Ivan Ohlobystin, Igor Slutsky, Roman Rasum, Yulia Andreeva, Rada Rai und andere.
Anwesend waren auch die im Donbass verwundeten Volksmilizionäre, die eine Behandlung benötigen, sowie Veteranen des Großen Vaterländischen Krieges.
Alle Gelder werden für die Behandlung und Rehabilitation von Verwundeten im Donbass verwendet werden.
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Dan-news.info: Die Milizen und die Kiewer Streitkräfte planen, heute auf dem Territorium der LVR einen Austausch durchführen, unter anderem von gefangenen Kommandeuren. Dies teilte die Bevollmächtigte der DVR für Menschenrechte Darja Morosowa mit.
„Heute tauschen wir insbesondere Offiziere gegen unsere Kommandeure aus“, sagte sie.
Nach den Worten einer Quelle der Agentur, die mit der Situation vertraut ist, erfolgt der Austausch nach der Formel „37 gegen 37“.

rusvesna.su: Im Zentrum von Moskau am Puschkin-Platz begann eine Aktion der Bürgerbewegung „Antimaidan“.
Die Teilnehmer werden unter der Losung “ Ein Jahr des Maidan. Wir vergeben nicht! Wir vergessen nicht! “ zum Platz der Revolution ziehen.
Die Gesamtzahl der Teilnehmer hatte um 12 Uhr bereits mehr als 30.000 Menschen erreicht. Auch weiterhin kommen Menschen dazu. Wahrscheinlich werden jetzt die Organisatoren mit einer Geldstrafe belegt wegen der Überschreitung der angemeldeten Anzahl der Teilnehmer…
Eine Stunde vor dem Beginn der Demonstration herrschte noch Chaos. Die Organisatoren setzen alles daran, aus den Teilnehmern geordnete Reihen aufzubauen.
Die meisten Teilnehmer sind Vertreter patriotischer Clubs der Jugend, die Bewegung „Antimaidan“, die Vereinigung der Afghanistan-Kämpfer und andern politischen und sozialen Bewegungen, die sich den „bunten Revolutionen“ und der Wiederholung der Ereignisse, wie sie sich in der Ukraine im vergangenen Jahr abspielten, widersetzen.
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nachmittags:

rusvesna.su: Appell des Präsidenten des Parlaments von Novorossia Oleg Zarjow an die Bürger Russlands:
Ich wende mich an die Russen als ein Mensch, der die Entwicklungen in der Ukraine gesehen hat. Das Ziel der USA ist es, Krieg in der Mitte Europas zu organisieren und Russland in diesen Krieg hineinzuziehen. Es ist profitabel für sie, Sanktionen zu verhängen, damit die Wirtschaft untergraben und der Lebensstandard der russischen Bürger reduziert wird.
Und dann organisieren sie hier eine farbige Revolution, zerstückeln Russland, zerstören das militärische Potential des Landes. Und dann können sie direkt die natürlichen Ressourcen der Republiken ausbeuten, in die Russland zerfallen ist.
Schauen Sie, Afrika ist genauso reich wie Russland. Aber die Bevölkerung ist dort viel ärmer. Woher kommt das? Weil der Profit aus der Nutzung der natürlichen Ressourcen direkt an multinationale Unternehmen geht.
Das, was der Westen mit Russland, der Ukraine, mit Europa vorhat, ist nicht nur inhuman – es ist eine Katastrophe. So, wie es jetzt in der Ukraine geschieht.
Vor einem Jahr trat ich im Fernsehen auf und sprach zu den Menschen, die auf dem Maidan standen. Ich sagte: Gehen Sie auseinander, warten Sie sechs Monate, ein Jahr Jahr. Lassen Sie uns einen Präsidenten wählen, den Sie für richtig halten. Lassen Sie sich nicht auf ein jugoslawisches Szenario ein, das man Ihnen aufdrängt! Es wird Krieg geben, Verwüstung, es werden Menschen sterben.
Ich habe gesehen, wer an der Vorbereitung der Verhandlungen teilgenommen hat, ich wusste, welches Szenario für die Ukraine geschrieben wurde. Genau das gleiche Szenario wird jetzt für Russland geschrieben. Und es wird das Problem jedes Russen werden, ob er nun die fünfte Kolonne unterstützt oder entschieden gegen die fünfte Kolonne auftritt und sich aktiv an entsprechenden Veranstaltungen beteiligt. Und der große Teil der Russen, der denkt, dass es ihn nicht berührt, wird alles verlieren. Jeder wird verlieren.
Die Menschen gewöhnen sehr schnell daran, dass Krieg ist. Der Krieg kommt schnell in das eigene Haus. Viele Leute denken, dass dies nicht in Russland passieren kann … Genau so dachten viele, dass dies nicht in der Ukraine passieren würde.
Aber jetzt haben sich die Menschen im Donbass an ein Leben unter Beschuss gewöhnt, sie haben sich daran gewöhnt, Freunde, Verwandte, Bekannte zu begraben … Das ist schrecklich. Und Ihre Zukunft, Ihr Schicksal liegt in Ihren Händen.
Nicht in den Hände der Behörden, der Regierung, der Polizei, der Politiker, sondern in Ihren Händen! Seien Sie also nicht gleichgültig, werden Sie aktiv. Es ist Ihr Leben, es ist Ihre Zukunft, die Zukunft Ihrer Kinder, lassen Sie es sich nicht zerstören, niemand hat das Recht, dies zu tun.
Sonst wird es kommen, wie es jetzt in der Ukraine geschieht, wo man den Menschen alles genommen hat: Geld, Arbeit, Zukunft – und sie auch ihre Kinder holen, um sie in den Krieg zu schicken. Sie nehmen ihnen auch ihre Kinder. Nichts bleibt verschont, niemand kann es stoppen.
Es gibt ein Sprichwort: „Wenn du nun schon mal geboren bist, dann versteck dich nicht!“
Nur unsere Eltern lebten in einer Zeit, in der es keinen Krieg gab, aber unsere Großeltern, Urgroßeltern und alle unsere Vorfahren mussten Kriege überleben. Der Krieg klopft nun auch an Ihre Tür, aber es steht in Ihrer Macht, diesen Krieg zu stoppen…. Seien Sie nicht gleichgültig sein, werden Sie aktiv!

Dan-news.info: Vertreter der OSZE haben sich an die DVR mit der Bitte gewandt, eine Fahrt der Mission nach Debalzewo am Sonntag, den 22. Februar abzusichern. Dies erklärte der stellvertretende Sprecher des Volkssowjets der DVR, der Vertreter der Republik bei den Friedensverhandlungen Denis Puschilin.
„Die OSZE-Mission ist entschlossen, morgen Debalzewo zu besuchen und hat sich an uns mit einer entsprechenden Bitte gewandt. Am Sonntag wird entsprechend ihrer Bitte ein Zugang der Vertreter der Mission in die Stadt von den Milizen der DVR abgesichert werden“, sagte Puschilin.
Außerdem ist nach seinen Worten der OSZE der Zugang auch in andere Ortschaften der Republik garantiert, wo „vom Gesichtspunkt der Sicherheit alles in Ordnung ist“.

Lug-info.com: Auf dem I. Gesamtrepublikanischen Kongress der gesellschaftlichen Bewegung „Mir Luganschtschine“, die heute in Lugansk stattfindet, wurde in einer alternativen Abstimmung das Oberhaupt der Republik Igor Plotnizkij zum Vorsitzenden gewählt.
Es gab auf dem Kongress drei Kandidaturen für den Vorsitz der Bewegung, aber einer der Kandidaten zog seine Kandidatur zurück, deshalb mussten die Delegierten die Wahlen zwischen Igor Plotnizkij und dem Vorsitzenden der Slawjanoserbsker Abteilung von „Mir Luganschtschine“ Andrej Sagorodnjuk treffen. Im Ergebnis der Abstimmung wurde die Kandidatur von Plotnizkij von einer absoluten Mehrheit unterstützt.
Wir erinnern daran, das auf dem ersten Gesamtrepublikanischen Kongress von „Mir Luganschtschine“ geplant ist, die Satzung und das Programm zu erneuern und die grundlegenden Prioritäten der weiteren Entwicklung der Organisation festzulegen und eine Reihe politischer Projekte festzulegen.
An der Arbeit des Kongresses nehmen neben 550 Delegierten und mehr als 500 Gästen Vertreter von Parteien und gesellschaftlichen Bewegung aus Russland, der DVR, Abchasien, Südossetien und Europa teil.

Lug-info.com: Auf dem I. Gesamtrepublikanischen Kongress der gesellschaftlichen Bewegung „Mir Luganschtschine“ wählten die Delegierten Vertreter in das Leitungsorgan – den Republikanischen Rat.
In den Republikanischen Rat wurden in Übereinstimmung mit heute beschlossenen Änderungen in der Satzung 33 Aktivisten der Bewegung gewählt: 15 Mitglieder der Rats, die schon vorher Mitglied waren, die Leiter der territorialen Abteilungen der Organisation und die Leiter der Jugend- und Veteranenorganisationen und der Gewerkschaftsföderation der Republik.

de.sputniknews.com: Der ukrainische Inlandsgeheimdienst SBU hat etwa 100 russischen Medien die Arbeit in der Ukraine zeitweise verboten. Wie der SBU am Samstag RIA Novosti mitteilte, werden diesen Medien die Akkreditierung bei Staatsmachtorganen der Ukraine entzogen.
Auf der Liste stünden unter anderem die Nachrichtenagentur Rossiya Segodnya, die das Markenzeichen „RIA Novosti“ besitze, sowie alle russischen TV-Sender bis auf Doschd. Nicht betroffen vom Verbot sind Tochter-Vertretungen russischer Medien, die gleiche Namen haben, aber in der Ukraine eingetragen sind.

Dan-news.info: In Donezk fand heute der erste republikanische Kongress der Gewerkschaften der DVR, auf dem die Entscheidung getroffen wurde, im Land eine Gewerkschaftsföderation zu gründen.
An der Gründungskonferenz nahmen 875 Menschen teil, darunter Arbeitskollektive, Vertreter von Ministerien, Oberhäupter von Städten und Bezirken.
Die Delegierten beschlossen die Satzung der Organisation und wählten einen Rat. Als sein Vorsitzender wurde Maksim Parschin gewählt, der auch Vorsitzender des Rats der Gewerkschaften der Arbeiter des Kohlesektors der Republik ist.
Die Delegierten nannten als Ziel der Gewerkschaftsziel die Durchsetzung und Verteidigung der Rechte der Werktätigen, die Erfüllung aller sozialen Garantien durch die Arbeitgeber.
„Wegen der Kämpfe auf dem Territorium des Donbass hat sich das Tempo des ökonomischen Wachstums stark reduziert. Unter schwierigen ökonomischen Bedingungen ist die Wirtschaft entschlossen, die Probleme zu Lasten der Arbeiter zu lösen. In dieser Situation ist die Rolle der Gewerkschaften besonders wichtig. Von ihrer koordinierten und effektiven Arbeit hängt das Wohlergehen der Werktätigen der DVR ab“, stellt die regierende gesellschaftliche Bewegung „Donezkaja Respublika“ fest.

rusvesna.su: Der Führer der Radikalen Partei der Ukraine Oleg Ljaschko sagte, dass er in der Rolle des amerikanischen Präsidenten Geld und Waffen an Kiew geben und Schulden umschreiben würde.
„Wenn ich Präsident Obama wäre, würde ich nicht eine Minute zögern, der Ukraine mindestens 100 Milliarden $ nicht zurüchzuzahlende finanzielle Unterstützung zur Durchführung von Reformen zu geben.
Und alle Schulden der Ukraine an die Gläubiger umschreiben, für die Vereinigten Staaten ist das nur Kleingeld“, schrieb der Politiker auf seiner Seite auf Facebook.
Ljaschko sagte auch, dass die Vereinigten Staaten seiner Ansicht nach der Ukraine Waffen liefern sollte „trotz der Risiken“, und schlug vor, die „atomare Marine und Luftwaffe“ ins Mittelmeer und ins Schwarzen Meer zu verlegen.
Der Politiker fügte hinzu, dass, wenn er den ersten und nicht den dritte Platz bei den Präsidentschaftswahlen im Jahr 2014 erreicht hätte, er es geschafft haben würde, “ die Führer der zivilisierten Welt davon zu überzeugen, entschiedener zu handeln.“
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Abends:

Dan-news.info: Während der Kampfhandlungen auf dem Territorium der DVR wurden mehr als 9000 Objekte schädigt, darunter Wohnhäuser, Bildungseinrichtungen, Krankenhäuser, Unternehmen, Geschäfte. Dies wird im wöchentlichen Bericht des Apparats der Bevollmächtigten der DVR für Menschenrechte mitgeteilt.
„Am 20. Februar 2015 waren auf dem Territorium der DVR mehr als 9248 Infrastrukturobjekte beschädigt oder zerstört. Darunter 5105 Wohnhäuser und 297 Bildungseinrichtungen“, heißt es in der Mitteilung.
Wegen des ständigen Beschusses von Seiten der ukrainischen Truppen litt die kommunale Infrastruktur des Landes erheblich. Durch das Artilleriefeuer der Kiewer Streitkräfte wurden 148 Heizwerke und Wärmeleitungen, 47 Einrichtungen der städtischen und bezirklichen Wasserwerke, 2669 Objekte der Gaswirtschaft und mehr als 600 Stromleitungen und Verteilungspunkte für Elektrizität beschädigt.
„Zerstört oder beschädigt sind 53 medizinische Einrichtungen, 32 Kulturhäuser und fast 60 Produktionsbetriebe der Republik“, zählen die Vertreter der Bevollmächtigen auf.
Ein großer Teil der Zerstörungen sind in Donezk, Makejewka, Charzysk und Jasinowata erfolgt

Novorossia.su: Einer der Kommandeure der Donezker Volksmiliz, Motorola, dementierte die Aussage des SBU über seinen Tod.
„Ich weiß nicht, was ich mit ihnen tun soll. Ich verstehe nicht, nach welchen Gesetzen sie handeln. Es ist nun schon das sechste oder siebte Mal, dass sie mich auf dem Flughafen töten. Es ist alles in Ordnung. Ich bin gesund und munter“, sagte er in einem Interview mit Lifenews.
„Ich möchte auch gern die Europäer grüßen, die sich entschieden haben, mich nicht einreisen zu lassen. Ich war noch nicht am Baikalsee. Und auch nicht im Fernen Osten“, sagte er…
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De.sputniknews.com: Die Behörden der Ukraine haben an der Grenze zu Russland 23 Übergangspunkte geschlossen. Das teilte der ukrainische Grenzschutz am Samstag in Kiew mit.
Es handele sich um Grenzübergangspunkte in den Gebieten Lugansk, Donezk, Tschernigow, Sumy und Charkow.
„Mit der Schließung sollen das Netz der Grenzübergangspunkte optimiert sowie mehr Mittel und Kräfte an wichtigeren Abschnitten der Grenze zu Russland konzentriert werden.“
Zuvor habe das ukrainische Kabinett bereits sechs Übergangspunkte im Gebiet Donezk und acht im Gebiet Lugansk dicht gemacht, hieß es.
Somit haben an der ukrainisch-russischen Grenze derzeit 39 Übergangspunkte geöffnet: drei im Gebiet Tschernigow, 14 im Gebiet Sumy, 15 im Gebiet Charkow, sechs im Gebiet Lugansk und ein Punkt im Gebiet Kiew.

Dan-news.info: In der letzten Woche wurden während der Kämpfe in der DVR 145 Menschen getötet. Dies wird in dem wöchentlichen Bericht des Apparats der Bevollmächtigten der DVR für Menschenrechte mitgeteilt, der heute veröffentlicht wurde.
„Nach offiziellen Angaben des Gesundheitsministeriums und der gerichtsmedizinischen Experten der DVR wurden vom 14. bis 20. Februar 2015 als Folge von Kampfhandlungen in der Region 145 Menschen getötet, darunter 1 Kind von 9 Jahren, 133 Männer und 11 Frauen“, heißt es in dem Dokument.
Mit Brandwunden und Splitterverletzungen verschiedenen Grads mussten 58 Menschen in Krankenhäusern aufgenommen werden.
Eine große Zahl von getöteten friedlichen Einwohnern wurde im befreiten Debalzewo gefunden. „Sie wurden nicht nur auf dem Kampffeld gefunden, sonder auch in ihren eigenen Häusern“, wird in dem Bericht unterstrichen.

Rusvesna.su: Am 20. Februar erhielt das Kinderkrankenhaus Gorlowka Medikamente von den Abgeordneten der Kommunistischen Partei im Deutschen Bundestag.
Das Krankenhaus benötigt diese Medikamente dringend, eine Reihe von Arzneimitteln in den Apotheken der Stadt gehen zur Neige. Das Krankenhauspersonal dankt den deutschen Parlamentariern für die humanitäre Hilfe.

Dan-news.info: In der LVR fand ein Austausch von Gefangenen zwischen den Milizen der DVR und den Kiewer Streitkräften statt. Darüber berichtet vom Ort des Geschehens ein Korrespondent von DAN.
Der Austausch erfolgte nach der Formel „36 (von Seiten der DVR) gegen 37 (von Seiten Kiews)“. Einer der ukrainischen Gefangenen weigerte sich aus bisher unbekannten Gründen ausgetauscht zu werden und blieb auf dem Territorium der DVR.
Etwas später fand noch ein Austausch statt, wo 115 ukrainische Soldaten gegen 17 Kämpfer der Volksmiliz der LVR ausgetauscht wurden.

De.sputniknews.com: Die Beobachtermission der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) im Osten der Ukraine hat am Samstag die seit mehreren Wochen umkämpfte Stadt Debalzewo besucht. Das teilte Missionssprecher Michail Bociurkiw Journalisten in Kiew mit.
„Wir durften nun endlich nach Debalzewo. Zuvor hatten wir Garantien der Aufständischen erhalten, das ermöglichte den Besuch“, sagte Bociurkiw in einem Interview für den TV-Sender 112 Ukraine.
Zuvor war mitgeteilt worden, dass die OSZE-Mission einen Besuch in Debalzewo für diesen Sonntag (22. Februar) beantragt hatte.

Dnr-online.ru: Am Samstagabend, 21. Februar, fand im Gebiet der Ortschaft Kolbok (LVR- Slawjano-Serbskij-Bezirk) ein Austausch von Gefangenen zwischen der DVR, LVR und ukrainischen Vertretern statt.
Durch die Vertreter der Kontaktgruppe der DVR wurden der ukrainischen Seite 37 Kriegsgefangene übergeben, die LVR übergab der Ukraine 103 Kriegsgefangene, vor allem aus dem Debalzewo-Kessel. Durch die ukrainische Seite wurden der DVR 18 Menschen übergeben, der LVR 36 Menschen. Während des Austausches weigert sich ein ukrainischer Soldat, ein Einwohner Charkows, ausgetauscht zu werden und zog es vor in der LVR zu bleiben.
Den Austausch von Gefangenen leitete im Namen der DVR die Bevollmächtigte der DVR für Menschenrechte Darja Morosowa. Die ukrainische Delegation leitete Wiktor Medwedtschuk.
Es muss angemerkt werden, dass die Ukraine der DVR und LVR hauptsächlich friedliche Bürger übergab, darunter Frauen. Die Kriegsgefangenen waren wie bei den vorigen Austauschen weniger als 50 Prozent. Der Zustand der Menschen ist, wie bei dem Austausch anwesende Journalisten und Mitglieder der Austauschgruppe anmerkten, schlecht – viele verwundet, völlig erschöpft, mit den Folgen von Misshandlungen und Schlägen. Einige Gefangene konnten sich nicht selbständig vorwärts bewegen. Dagegen fühlten sich alle gefangenen Soldaten, die den Vertretern der Ukraine übergeben wurden, gut.
Journalisten der staatlichen Medien-Holding berichten, dass von der ukrainischen Seite ein Ort für den Austausch von Gefangenen ausgewählt wurde, zu dem die ukrainischen Soldaten und sie begleitende Personen mehr als 3 km zu Fuß kommen mussten.

Dan-news.info: Das Oberhaupt der DVR Alexandr Sachartschenko hat den Plan zum Abzug schwerer Waffen von der Kontaktlinie unterschrieben. Dies erklärte heute auf einer Pressekonferenz der Vertreter des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Kontrolle und Koordination der Feuereinstellung Generalleutnant Alexandr Lenzow.
Zuvor hatte das Oberhaupt der LVR Igor Plotnizkij unterschrieben.
Lenzow erinnerte daran, dass gemäß dem am 12. Februar von den Teilnehmern der Kontaktgruppe unterschriebenen Maßnahmekomplex zur Erfüllung der Minsker Vereinbarungen, die Abteilungen der Streitkräfte der Ukraine von der faktischen Kontaktlinie abziehen werden und die Formationen der DVR und LVR von der im Minsker Memorandum bestimmten Linie.
Den Journalisten wurde de Karte zum Abzug der Waffen vorgestellt.

Dan-news.info: Pressekonferenz des stellvertretenden Kommandeurs der Milizen der DVR Eduard Basurin
Die Kämpfer sind auf der gesamten Frontlinie eingestellt.
„Auf der gesamten Kontaktlinie kann eine Tendenz zur Abnahme der Aktivität der ukrainischen Soldaten festgestellt werden. Eine Einstellung von Angriffsaktionen. Es werden nur einzelne Beschüsse unserer Positionen festgestellt. Provokativer Beschuss wird nur in den Gebieten festgestellt, wo Abteilungen sogenannter Freiwilligenbataillone der Nationalgarde stationiert sind.“
Basurin fügte hinzu, dass dort jetzt allgemeine Betrunkenheit und ein Fehlen eines Kommandos herrscht.
„Nach Angaben unserer Aufklärung und dem Zeugnis örtlicher Einwohner, gibt es auf diesen Positionen jetzt allgemeine Betrunkenheit, es fehlt jegliche Koordination. Die Kommandeure der Straftruppen sind nach Kiew gefahren, um den Jahrestag des Maidan zu feiern. Die, die hier geblieben sind tranken ungezügelt und terrorisieren friedliche Bürger.“

Standard

Ein Gedanke zu “Presseschau vom 21.02.2015

  1. Iwan I. Iwanow schreibt:

    Rusvesna.su: Am 20. Februar erhielt das Kinderkrankenhaus Gorlowka Medikamente von den Abgeordneten der Kommunistischen Partei im Deutschen Bundestag.
    Das waren keine Abgeordneten der Kommunistischen Partei im Deutschen Bundestag, sondern Abgeordnete der Partei Die Linken.

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