Presseschau vom 28.01.2015

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr.today, lnr-portal, Novorossia, dnr-news und novorosinform sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein. Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen ostukrainischen Volksrepubliken in Rot (dnr.today, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform) und andere ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet. Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe.

vormittags:

Lug-info.com: Auf dem 12. Weltkongress der Gewerkschaften der Staatsbediensteten und der Beschäftigten benachbarter Branchen, der am 13.-14. Februar 2015 in Nepal stattfinden wird, wird die Gewerkschaftsföderation der LVR ein Erklärung zur Situation im Donbass einbringen. Dies erklärte der Vorsitzende der Gewerkschaftsföderation Oleg Akimow.

Lug-info.com: Die Kiewer Streitkräfte haben bei dem gestrigen Raketenschlag auf Lugansk Kassettenmunition verwendet, teil der Zivilschutzminister der LVR Sergej Iwanuschkin mit….
„Zur Zeit wird die Situation erfasst. Wir haben schon Beschädigungen an 70 Häusern erfasst. Insgesamt sind in der Stadt ca. 100 Häuser beschädigt worden“.

Gefunden auf der Facebook-Seite von Pawel Gubarjew:
Gerichtet an die Angehörigen der ukrainischen Streitkräfte (Bitte maximal veröffentlichen!)
Sehr geehrte Militärangehörige der Ukraine!
Wenn Sie
1. nicht kämpfen wollen
2. glauben, dass Ihre Kommandeure ungerecht zu Ihnen sind,
dann:
1. schreiben Sie mir eine private Nachricht
2. diskutieren wir Bedingungen, Ort und Zeit des Überlaufens
3. setzen wir das Vereinbarte um (ich und mein Wort sind Ihre zuverlässigen Sicherheitszusagen).
Dann lassen wir Sie ziehen.
Die russische Grenze ist für Sie offen.
So haben bereits Hunderte Ihrer Kollegen die Armee auf eigenen Wunsch verlassen.
Rechtlich werden Sie nicht als Kriegsgefangene behandelt werden, wir werden Sie als Freund empfangen.

Lug-info.com: In den letzten 24 Stunden wurden 16 Menschen durch Artillerieschläge auf das Territorium der LVR getötet, mehr als 100 wurden verletzt, teilte die Gesundheitsministerin der LVR Larissa Ajrapetjan mit.
Nach vorläufigen Informationen starben in Stachanow 13 Zilivilisten, in Krasnyj Lutsch zwei, in Lugansk einer.
„In den letzten 24 Stunden sind 114 Verwundete in den Krankenhäusern der Republik behandelt worden, in Stachanow, Perwomajsk, Slawjanoserbsk, Lugansk, Perewalsk, Altschewsk“, informierte die Ministerin.

Gefunden auf der Facebook-Seite von Mark Bartalmai: Sascha, 4 Jahre alt, getötet durch die Bomben. Die Leichenhallen sind voll. Kein Ende in Sicht…
Kein Ende in Sicht...

Dan-news.info: Die letzte Nacht verlief in Donezk ohne aktiven Beschuss, im Moment ist in der Stadt Kanonade zu hören, meldet die Verwaltung der Hauptstadt der DVR….
Als Folge des Beschusses von ukrainischer Seite gestern tagsüber wurden Häuser und Infrastrukturobjekte in den Kujbyschewskij-, Kiewskij- und Petrowskij-Bezirken beschädigt, 5 Einwohner wurden verletzt, einer getötet.
In der Hauptstadt ist wie zuvor der nördliche Wasserknotenpunkt ohne Strom. Die Stromversorgung für die Verbraucher, die von der Unterstation beim Sasjadko-Bergwerk abhängig sind, wurde wiederherstellt.
Der öffentliche Nahverkehr läuft fast in vollem Umfang.

Itar-tass: Solange nicht der Prozess der Realisierung der Minsker Vereinbarungen verstärkt ist, ist es nicht möglich, auf eine höhere Ebene politischer Verhandlungen zur Lösung des Konflikts im Donbass zu gehen, erklärte in einer Fernsehsendung der stellvertretende Leiter der Präsidialverwaltung der Ukranie Walerij Tschalyj.

rusvesna.su: In der Region Ivano-Frankowsk verstecken sich 60% der Männer der gesamten Dörfer vor der Mobilisierung und fliehen nach Russland.
Der Vertreter des ukrainischen Generalstab Oleg Boyko sagte, dass in der Region Iwano-Frankowsk von 50-60% der Reservisten sind auf die Einberufungsbescheide hin nicht erscheinen und 40% ins Ausland fliehen…
Insbesondere wurde die beschleunigte Ausreise einer großen Anzahl der Männer aus den Dörfern von Ivano-Frankovsk nach Russland. Der Generalstab hat die ukrainischen Strafverfolgungsbehörden angewiesen, diese Fakten zu untersuchen.
Es ist offensichtlich, dass die Ukrainer nicht auf Befehl des Oligarchen Poroschenko und seiner amerikanischen Kuratoren zum „Kanonenfutter“ im Donbass werden wollen.

Dan-news.info: Pressekonferenz von Eduard Basurin, stellvertretender Kommandeur der Milizen der DVR am Morgen des 28. Januar (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
In den letzten 24 Stunden wurden 68 Fälle von Beschuss von Ortschaften der DVR durch die ukrainischen Streitkräfte festgestellt, als Folge starben 4 Zivilisten, neun wurden verletzt.
„In den letzten 24 Stunden wurden 68 Fälle von Beschuss festgestellt, in der Nacht 23. In der Zone des Beschusses liegen Kiewskij, Kujbyschewskij, Petrowskij von Donezk, Gorlowka und Jenakiewo. In der Nacht wurde ein Zivilist verwundet, in den letzten 24 Stunden starben vier, neun Menschen wurden verwundet. … Alle Angriffe, die wir in den letzten 24 Stunden festgestellt haben, betreffen nur Ortschaften, es sind Beschüsse von Stadtvierteln. Die ukrainische Seite will keinen Frieden, sie fahren mit dem Beschuss von Wohnvierteln fort“.
Der Vertreter des Verteidigungsministeriums sagte, dass die Taktik der ukrainischen Streitkräfte zu einer noch weitaus größeren Zahl von Opfern und der Zivilbevölkerung führen kann. „Die Zahl der Geschädigten wird zunehmen, weil Beschuss unter Verwendung von Grad- und Uragan-Systemen festgestellt wurden, ein verletzter Mensch in der Nacht, das ist schon viel, aber nicht so, wie es noch kommen wird, weil die Taktik des Beschusses nach Quadranten eine Taktik der verbrannten Erde ist“.
Basurin erklärte, dass die Rhetorik Kiews, das sich angeblich um die Bevölkerung des Donbass „sorgt“, durch die Tatsachen in keiner Weise erhärtet wird.
„Gestern hat die Oberste Rada für die Anerkennung von uns allen – Zivilisten und Milizen der DVR – als Terroristen gestimmt und die Russische Föderation als Aggressor bezeichnet. Einige Dinge kann man nicht kommentieren. Ob diese Menschen krank oder gesund sind, sollten die Ärzte feststellen, aber gesunde Gedanken gibt es in ihren Aussagen und Beschlüssen wenig. Sie erklären, dass sie sich Sorgen um die Sicherheit der Einwohner der „nicht kontrollierten Gebiete“ machen, aber gleichzeitig beschießen sie uns, führen eine Transport- und Wirtschaftsblockade durch“.
Die Verluste der ukrainischen Streitkräfte betragen in der Nacht 30 Tote und Verletzte, die hauptsächlichen Verluste erlitt der Gegner in Richtung Debalzewo….
Die Situation im Gebiet von Debalzewo hat sich im Großen und Ganzen nicht geändert, aber im Verlauf der Operation zur Zurückdrängung des Gegner ist es den Milizen gelungen die Nachschubkanäle der ukrainischen Streitkräfte zu begrenzen.
Der Beschuss von Donezk durch ukrainische Streitkräfte sollte bald beendet sein, die Milizen haben den Gegner immer weiter von der Hauptstadt der DVR weggedrängt…
„In Gorlowka ist die Situation schwieriger, aber die Menschen müssen es noch ein wenig ertragen, und der Frieden auf diesem Territorium, den wir erkämpfen werden, wird kommen, er muss kommen“.
„Die Milizen der DVR helfen ständig Familien, die in diesem oder jenem Grad unter den Kampfhandlungen gelitten haben, sie helfen den Familien gefallener oder verletzter Kämpfer. Ich möchte meinen tiefen Dank denen gegenüber ausdrücken, die ihre Verwandten in den Kampf gehen lassen“.
Die Bürger der DVR sollten Wachsamkeit zeigen und die Behörden über mögliche Provokationen von Diversanten des Gegners informieren.
„Es gibt Fälle, wo Menschen in Tarnuniform Bürger auffordern wegzugehen und wegzufahren von irgendwo, weil dort angeblich geschossen wird. Diese Menschen müssen festgenommen werden – das ist einer der Arbeitsmittel der Diversionsgruppen. Es ist wünschenswert, dass über solche Fälle ständig die Spezialorgane der DVR informiert werden. Ich bin persönlich daran interessiert mit jedem Menschen zu sprechen, der weiß, wo und wann geschossen werden wird“.
„Die Aufgabe der Diversanten ist nicht nur die zu schießen, sie verwenden nicht nur Gewehre oder Granaten, sondern auch das Wort. Eines ihrer Ziele ist es, ständig die Menschen zu erschrecken“.
Basurin sagte, dass die kompetenten Stellen der Volksrepublik aktiv die Arbeit für den Kampf gegen Diversions- und Spionagegruppen der ukrainischen Streitkräfte durchführen, aber Bekanntmachungen gehen bei der Arbeit nicht. „Diese Gruppen werden ständig gejagt, aber Mitteilungen über das Auffinden und die Vernichtung ist ein Anlass noch mehr Diversanten einzuladen.“

de.sputniknews.com: Die selbst ernannte Volksrepublik Donezk im Osten der Ukraine plant, zum Februar oder März dieses Jahres ein Gipfeltreffen nicht anerkannter Staaten einzuberufen. Das teilte der Donezker Außenminister Alexander Kofman am Dienstag in einem Interview des Senders Oplot-TV mit.
„Im Februar-März führen wir einen Gipfel zum Teil anerkannter und nicht anerkannter sowie Staaten sowie von Territorien ohne staatlichen Status durch.“ Dazu zählte Kofman unter anderem das Baskenland, Flandern, Venedig und Texas.
„Wir hatten bereits mit diesen Staaten verhandelt, ihre Zustimmung liegt vor. Auf dem Gipfeltreffen soll die Gründung der ‚Liga neuester Staaten‘ bekannt gegeben werden.
Zuvor hatte das Außenministerium der früheren georgischen Provinz Südossetien mitgeteilt, dass demnächst Dokumente über die Herstellung der diplomatischen Beziehungen mit der Donezker Republik unterzeichnet werden. Der Donezker Republikchef Alexander Sachartschenko rechnet damit, dass eine weitere frühere georgische Provinz – Abchasien – die Unabhängigkeit seiner Republik anerkennen wird

Gefunden auf der Seite von RT deutsch:
Unumstritten ist historische Tatsache, dass am 27. Januar 1945 die 1. Ukrainische Front der Roten Armee das Konzentrationslager befreite. Es war wohl dieser Name, der den polnischen Außenminister Grzegorz Schetyna dazu verleitet hatte, seine entsprechende Aussage zu treffen.
Allerdings waren die Fronten der russischen Armee immer nach den Territorien benannt, in denen die Kämpfe stattfanden und standen in keinem Zusammenhang mit der ethnischen Zusammensetzung der Kampfeinheiten.
RT hat auf der Basis von kürzlich veröffentlichten Archiv-Dokumenten des russischen Verteidigungsministeriums die Zusammensetzung der 1. Ukrainischen Front rekonstruiert.
Die Dokumente benennen 39 Ethnien, die die 1. Ukrainische Front bildeten. Den Hauptteil bildeten 42.398 russische Soldaten, gefolgt von 38.041 ukrainischen Soldaten. Ebenso befanden sich in der Ukrainischen Front 1210 Weißrussen, 1088 Tataren, 1073 Soldaten mit jüdischem Hintergrund und jeweils ungefähr 1000 Usbeken, Kasachen, Armenier und Georgier. Zudem kleinere Gruppen von Griechen und Chinesen.

rusvesna.su: Abgeordnete der KPRF bitten darum, die Frage der vollständigen Einstellung der Teilnahme der russischen Delegation in der Parlamentarischen Versammlung des Europarates (PACE) zu prüfen.
Die entsprechenden Anträge wurden an den Vorsitzenden der Staatsduma Sergej Naryschkin und die Vorsitzende des Föderationsrates Valentina Matwijenko gesendet.
Die Staatsduma-Abgeordneten aus der Kommunistischen Partei Sergei Obukhov und Valery Rashkin haben in dem Antrag darauf hingewiesen, dass im Moment die Mehrheit der Mitglieder der PACE versucht, durch die Annahme der anti-russischen Redolution politischen Druck auf die Russische Föderation auszuüben und das Land zu diskreditieren. In dieser Situation können die Aktivitäten der russischen Delegation nicht produktiv sein, sind die Abgeordneten überzeugt.
„Wir bitten Sie, so schnell wie möglich die Teilnahme der russischen Delegation in der Parlamentarischen Versammlung des Europarates vollständig einzustellen, um das Ansehen des Staates zu schützen und den Gegnern die Möglichkeit zu entziehen, voreingenommene Berichte über Russland zu geben, direkte Überwachungs- und Beobachtungsmissionen zu schicken und auch sonst auf die Russischen Föderation anhaltend negativ einzuwirken“, heißt es im Antrag der Abgeordneten.
Die Abgeordneten verwiesen insbesondere auf die Annahme der antirussischen Resolution durch die Mehrheit der Mitglieder der PACE im April 2014 — da wurden die Vollmachten der Delegation der Russischen Föderation in der PACE wegen der Position der Russischen Föderation zur Ukraine ausgesetzt, sowie auf mehrere frühere Resolutionen, in denen Russland für die Anerkennung der Unabhängigkeit Südossetiens und Abchasiens, für die Absage der Durchführung von Homosexuellenparaden u.a. getadelt wurde.
Nach den Worten der Abgeordneten wird die Notwendigkeit, die Beteiligung Russlands an der PACE zu beenden, bestätigt durch den Angriff auf Mitglieder der russischen Delegation vor einigen Tagen.
In diesem Zusammenhang sei daran erinnert, dass am 26. Januar die Mitglieder der russischen Delegation bei der PACE, Gennadi Sjuganow und Ivan Melnikov von zwei unbekannten Männern in der Nähe der Gebäude des Europarates in Straßburg angegriffen wurden. Melnikov sagte, dass die Angreifer russisch sprachen, nach seinen Worten haben sie nicht geschrien, „aber etwas von der Ukraine war im Kontext zu hören“.
Melnikov sagte, dass der Vorfall sich einen Meter entfernt von der Einfahrt in den Europarat ereignete, vor den Augen des Sicherheitspersonals, während niemand herauskam und versuchte, die Angreifer festzunehmen. Am Montag fand vor dem Europarat eine antirussische Aktion statt, die Teilnehmer kamen mit anti-russische Plakaten und skandierten Parolen gegen die Politik Russlands…

Lug-info.com: Die Kiewer Streitkräfte haben in den letzten 24 Stunden mehr als 30 Artillerie- und Raketenschläge auf das Territorium der LVR abgeschossen. Dies erklärte der Zivilschutzminister der LVR Sergej Iwanuschkin….

de.sputniknews.com: 22 Staatschefs haben ihre Teilnahme an den Feierlichkeiten anlässlich des 70. Jahrestags des Sieges über Hitler-Deutschland im Zweiten Weltkrieg in Moskau zugesichert. Das teilte Russlands Präsidialamtschef Sergej Iwanow am Dienstag im polnischen Oświęcim mit.
„Das sind hauptsächlich Oberhäupter aus Ländern der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS) und asiatischen Ländern sowie Israel. In europäischen Staaten nahm noch niemand die Einladung an. Aber wir haben noch viel Zeit bis zum 9. Mai“, sagte Iwanow. In Oświęcim nahm er an der Gedenkfeier anlässlich des 70. Jahrestags der Befreiung des faschistischen KZ Auschwitz-Birkenau durch die Rote Armee teil.
Am 9. Mai – am Tag des Sieges über den Nazismus —veranstaltet Russland traditionsgemäß eine groß angelegte Militärparade auf dem Roten Platz. Militärparaden finden auch in anderen Städten statt.

Lug-info.com: Die Vertreter der OSZE-Mission haben sich bis jetzt nicht an das Zivilschutzministerium der LVR mit Nachfragen bezüglich der Folgen der Artillerie- und Raketenschläge gewandt, die die Kiewer Streitkräfte gestern auf das Territorium der Republik absetzten, erklärte der Zivilschutzminister der LVR Sergej Iwanuschkin….
„Bei uns arbeiten 3 Gruppen zur Feststellung der Situation und um die nötige Hilfe zu leisten. Abends, nachts und jetzt stellen wir diese Daten fest und nehmen die Zerstörungen auf“, erklärte Iwanuschkin.

rusvesna.su: Diese Informationen scheinen so ungeheuer, dass man sie nicht glauben will, jedoch berichtete darüber die vollkommen „hurra-patriotische“ englischsprachige ukrainische Ausgabe „Kiev Post“, die auch entsprechende Fotobeweise veröffentlicht.
Die Kinder und Jugendlichen sind BEREITS rekrutiert und werden in den Donbass geschickt, um im Bataillon des „Rechten Sektors“ zu kämpfen. Gemessen an der Tatsache, dass nach Aussage des Korrespondenten ein Teil von ihnen in so jungen Jahren schon raucht, kommen sie aus benachteiligten Familien.

de.sputniknews.com: Die Bundesregierung hat entschieden, ein neues Russland- und Osteuropa-Institut zu gründen, meldet Reuters unter Berufung auf Regierungskreise. Das neue Institut soll 2015 gegründet werden und wird jährlich 2,5 Millionen Euro an laufenden Kosten verursachen.
Der Hintergrund ist die Ukraine-Krise und der Eindruck in der Bundesregierung, dass die Expertise in Deutschland über Politik, Wirtschaft und Gesellschaft in den Gebieten der ehemaligen Sowjetunion erheblich nachgelassen hat, hieß es im Umfeld von Außenminister Frank-Walter Steinmeier.
„Wir wollen die Russland- und Osteuropa-Kompetenz in Deutschland auf eine solide Grundlage stellen. Dazu wollen wir die wissenschaftlich-analytische Expertise über diese Region stärken“, heißt es in einer Formulierung im Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD, auf der Steinmeier bestanden hatte.

rusvesna.su: Die Stadt Lugansk gestern Abend. Zwischen 18.00 und 20.00 Uhr wurde die Stadt von der ukrainischen Armee mit „Uragan“ beschossen. Es gab viele Opfer.
Hier ein Video:

nachmittags:

de.sputniknews.com: Die Donezker Volksmilizen werfen der ukrainischen Armee Betrug beim Gefangenenaustausch vor. Nach Angaben der von Kiew abtrünnigen „Donezker Volksrepublik“ (DVR) sind mehr als zwei Drittel der vom ukrainischen Militär übergebenen „Kriegsgefangenen“ Zivilisten, die nie Waffen in der Hand gehalten haben.
„Von den 500 Menschen, die uns im vergangenen Jahr übergeben wurden, sind 70 Prozent Zivilisten, die nie Waffen in der Hand gehalten hatten und nicht unter die Kategorie Kriegsgefangene fallen“, teilte DVR-Menschenrechtsbeauftragte Darja Moros am Mittwoch der Donezker Nachrichtenagentur mit. Ihr zufolge manipuliert die ukrainische Seite auch die von den Milizen übergebenen Gefangenenlisten. Statt Personen, die auf den Listen stehen, würden Namensvetter übergeben, aber auch Kriminelle, die noch vor Kriegsbeginn verurteilt worden seien.
Bereits im September hatte die DVR bekannt gegeben, dass das ukrainische Militär statt Gefangenen öfters zufällige Leute übergibt. Dies bestätigen auch als „Kriegsgefangene“ freigelassene Menschen. DVR-Chef Alexander Sachartschenko sagte, dass die Milizen die Gefangenen nicht mehr nach der Formel „alle gegen alle“ tauschen würden. Beim jüngsten Austausch am 26. Dezember hat die Volkswehr 145 Gefangene an Kiew übergeben, das ukrainische Militär 222 Gefangene.

dnr-news: Naryschkin erwägt die Anerkennung der Annexion der DDR durch die BRD.
Der Vorsitzende der russischen Staatsduma Sergej Naryschkin hat den Ausschuss für auswärtige Angelegenheiten des Parlaments beauftragt, die Frage über die Möglichkeit der Annahme einer Erklärung der Staatsduma über die Annexion Ostdeutschlands (der DDR) seitens der BRD ohne Durchführung eines Referendums zu prüfen.
Mit einem solchen Vorschlag trat der kommunistische Abgeordnete Nikolaj Iwanow in der Plenarsitzung der Staatsduma auf, gibt RIA Nowosti wieder.
„Wir alle fühlten mit Ihnen, als Sie am 26. Januar im Rahmen einer Pressekonferenz in der PACE die Angriffe der PACE-Präsidentin Anne Brasseur abwehrten, die Russland die Annexion der Krim vorgeworfen hatte. Ich schlage vor, als Reaktion den Staatsduma-Ausschuss für auswärtige Angelegenheiten zu beauftragen, eine Erklärung zur Verurteilung der Annexion der DDR durch die Bundesrepublik Deutschland im Jahr 1989 vorzubereiten, vor allem weil im Gegensatz zur Krim in der DDR keine Volksabstimmung dazu stattgefunden hat“, sagte Iwanow, der in der Plenarsitzung das Wort ergriffen und sich an den Vorsitzenden der Kammer gewandt hatte.
Naryschkin reagierte auf den Vorschlag und forderte den zuständigen internationalen Ausschuss, ihm persönlich zu diesem Thema Bericht zu erstatten.
„Ich bitte den zuständigen Ausschuss um Prüfung und Berichterstattung an mich persönlich“, sagte Naryschkin.
Bereits zuvor hatte Naryschkin erklärt, wenn man der Logik derer folgt, die dieses historische Ereignis „Annexion“ nennen, man dann genauso einfach „den Autoren dieser Logik gegenüber von einer Annektierung Ostdeutschlands durch die BRD sprechen kann“.

Lug-info.com: Der Volkssowjet der LVR hat in einer Plenarsitzung die Anerkennung der Republik Südossetien beschlossen… Bereits vor einigen Monaten hatte die Republik Südossetien ihrerseits die LVR anerkannt.

rusvesna.su: Der bekannte Kämpfer der Armee der Lugansker Volksrepublik „Stschastliwy“ hat mitgeteilt, dass nach den operativen Daten die ukrainischen Besatzungstruppen einen Angriff von Debalzewo aus auf Gorlowka, Jenakijewo und Perwomaisk vorbereiten…
Erfolgreich sind unsere Vorwärtsbewegungen bei Krasny Pachar und Nowolugansky. Die Jungs der DVR können uns schon zuwinken! Zur Hölle – die Nazis fahren mit LKWs ihre 200-300 (die Toten/Verwundeten) ab.
Die Menschen haben uns gesagt, dass die Faschisten eines der Stadtviertel in Debalzewo beschossen haben.
Zu Lugansk: 22 verwundete Zivilisten im Zusammenhang mit dem Beschuss durch Uragan. … Es gibt Informationen darüber, dass die ukrainische Armee den Angriff von Debalzewo aus in Richtung Jenakijewo, Gorlowka, Perwomaisk vorbereitet“

Lug-info.com: Für den Fall der Wiederaufnahme der Arbeit der Minsker Kontaktgruppe wird der offizielle Vertreter für die LVR in ihr Wladislaw Dejnego bleiben. Dies teilte heute das Oberhaupt der LVR Igor Plonitzkij mit.

gefunden auf der Facebook-Seite von AntiMaidan:
Antifaschistischer Widerstand in Noworossia: Rodion Kushnir, 25 J., Freiwilliger aus Lettland, verteidigte die Donbass-Zivilisten gegen die Okkupanten aus der Ukraine und starb als Held am 21.01. auf dem Flughafen

Ria.ru: Die Leiter von 14 Dorfräten des Iwano-Frankowskij-Bezirks der Ukraine weigerten sich Benachrichtigungen aus den Militärämtern entgegenzunehmen und mehr als die Hälfte der benachrichtigen Einberufenen dieses Bezirks erschienen nicht bei der medizinischen Kommission, erklärte der Berater des ukrainischen Präsidenten Jurij Birjkow auf seiner Seite auf Facebook…
Nach den Angaben des ersten Berichts zur Erfüllung des Plans der vierten Mobilisierungswelle sind 57% der Einberufenen im Iwano-Frankowskij-Bezirk nicht bei der medizinischen Kommission erschienen und 37% haben das Territorium der Ukraine verlassen, teile Birjukow mit….
17% der Einberufenen im Tschernowizkij-Bezirk haben das Land verlassen…. Im Oblast Wolna haben 19% der Einberufenen den Militärdienst aus religiösen Motiven abgelehnt, obwohl diese Zahl in den vergangenen Jahr nicht höher als 0,7% war.
Nach den Worten Birjukows sind in der Ortschaft Koltschino im Mukatschewskij-Bezirk, Sakarpatskij Oblast von 105 Einberufenen nur drei erschienen, 9 lebten nicht an der registrierten Adresse und 93 waren im Januar wegen Saisonarbeiten in der Landwirtschaft außer Landes. Ihm sei auch mitgeteilt worden, dass am Vortrag die örtliche Bevölkerung zwei Busse gemietet hat und auf das Territorium der RF gefahren sei.
Gleichzeitig nannte Birjukow die Erfüllung des Mobilisierungsplans in Odessa, Nikolajewka, Cherson, Saporoshe, Dnjepropetrowsk, Tscherkasska, Shitomir, Kirowograd, Donezk und Lugansk „normal“.
Zur Zeit fehlt die Beschreibung der Situation mit der Mobilisierung auf der Facebookseite, aber eine Kopie kann über Google gefunden werden.

Dan-news.info: Das Militärkommissariat der DVR fordert die Bürger zum freiwilligen vertraglichen Militärdienst auf, die das 18. Lebensjahr erreicht haben, von der Gesundheit her geeignet für den Militärdienst sind und eine mittlere, mittlere Spezial- oder mittlere Technikausbildung oder eine höhere Ausbildung haben.
Der freiwillige Dienst in den Milizen der DVR verbindet persönliche und gesellschaftliche Interessen. Auf der einen Seite ist dies ein freiwilliger Beitrag zur Festigung der Verteidigung der Republik, eine Erhöhung der Kampffähigkeit der Milizen. Auf der anderen Seite bedeutet ein solcher Vertrag, seine Gegenwart und Zukunft auf ein stabiles Fundament sozialer Sicherheit zu setzen. Freiwilliger Vertragsdienst – das ist nicht einfach Arbeit. Ein Militärdienstleistender ist ein professioneller Verteidiger unserer jungen Republik.
Für Bürger, die zum vertraglichen Militärdienst auf freiwilliger Basis angenommen werden, ist die Sicherung der Ausrüstung, der Ernährung und eines monatlichen Geldbetrags gewährleistet.
Während der Vertragszeit kann der Soldat der Milizen in ein Ausbildungszentrum geschickt werden, um ein militärisches Spezialgebiet zu erlernen.
Beratung zur Frage des Eintritts in den Militärdienst können Sie in den Abteilungen des Militärkommissariats erhalten.

Ria.ru: In Peski im Nordwesten von Donezk läuft der Kampf zwischen den Milizen und den ukrainischen Streitkräften unter Verwendung automatischer Waffen, berichtet ein Korrespondent von Ria Novosti vom Ort des Geschehens.
Die Milizen versuchen die Streitkräfte von ihren Positionen wegzudrängen. Von beiden Seiten erfolgt Artillerieunterstützung – die Milizen beschießen die Stellungen der Streitkräfte in Peski, diese Antworten von Seiten des Dorfes Opytnoje.
Zuvor hatte der Vertreter des Stabes der Milizen der selbsternannten DVR Eduard Basurin erklärt, dass heute keine der beiden Seiten vollständig Peski kontrolliert, genauso andere Vororte von Donezk – Marynka und Awdejewka. Der Kampf um diese Ortschaften geht weiter.

Dan-news.info: In diesem Jahr haben die Milizen der DVR der Ukraine 29 Kriegsgefangene der ukrainischen Streitkräfte als Geste des guten Willens übergeben. Darüber informierte die Bevollmächtige der Menschenrechte der DVR Darja Morosowa…
„Eine Erwiderung aus Kiews ist nicht erfolgt – keine einziger der Kriegsgefangenen der DVR wurde freigelassen“, fügte sie hinzu.

de.sputniknews.com: Die Hackergruppe “Cyberberkut” hat am Mittwoch auf ihrer Webseite Geheimdokumente veröffentlicht, laut denen die Offensive der Kiew-treuen Kräfte gegen Donezk von der Volkswehr gestoppt worden ist und die Militärs große Verluste erleiden
Eine zahlenmäßig starke Gruppierung der ukrainischen Streitkräfte sei bei Debalzewo (östlich von Donezk) erneut eingekesselt worden und könne in nächster Zeit zerschlagen werden, hieß es…
Aus gehackten Dokumenten im Computer des Hauptmilitärstaatsanwaltes der Ukraine geht hervor, dass die ukrainischen Militärs innerhalb von zwei Wochen 1100 Mann an Toten verloren haben. Mindestens 100 Panzer wurden zerstört sowie Dutzende Soldaten und Offiziere gefangen genommen.
Die Mitglieder der Gruppe „Cyberberkut“, die kurz nach der Auflösung der Spezialkräfte „Berkut“ der ukrainischen Polizei entstand, sind bisher anonym geblieben. „Cyberbekut“ positioniert sich als Hackergruppe, die „der Ukraine hilft, ihre Unabhängigkeit von der militärischen Aggression des Westens zu verteidigen, der zum Schutz der neofaschistischen Regierung bereit ist“.

Dan-news.info: Die ukrainische Seite „sabotiert den Prozess“ des weiteren Austauschs von Kriegsgefangenen, berichtete die Bevollmächtigte für Menschenrechte der DVR Darja Morosowa.
„Von 500 Menschen, die uns im letzten Jahr übergeben wurden, sind 70% Zivilisten, die keine Waffen in den Händen hatten und nicht unter den Status des Kriegsgefangenen fallen“, sagte sie.
„Die Ukraine übergibt die Menschen nicht nach den von uns erstellten Listen. Zusammen mit den angefragten Personen geben sie uns Namensvettern, vor dem Beginn des Krieges verurteilte Straftäter, sie schließen in den Gefangenenaustausch Zivilisten ein, die auf Grund fabrizierter Sachverhalte festgenommen werden“, sagte sie.
Teilweise erhielt die DVR erst zum Zeitpunkt des Austauschs die Liste der Menschen, die die Ukraine freigeben wollte.
„Die Untersuchungsgefängnisse des Sicherheitsdienstes der Ukraine sind belegt mit Gefangenen, denen „Aufrufe zur Zerstörung der Integrität der Ukraine“ vorgeworfen wird, und einfach Menschen, die ohne Grundlage festgenommen wurden und ohne gesetzliche Grundlage festgehalten werden“, fügte Morosowa hinzu.
„Und die Ukraine übergibt sie uns unter der Bezeichnung Kriegsgefangene“, schloss sie.

abends:

Dan-news.info: Das offizielle Kiew baut einen Polizeistaat auf, der totale Kontrolle über seine Bürger ausübt, erklärte der Vorsitzende des Volkssowjet Andrej Purgin, indem er die Verfolgung von Unterstützern der Volksrepubliken auf dem von der ukrainischen Regierung kontrollierten Gebiet kommentierte…
„Kiew hat eine Position der vollständigen Einschüchterung der Bevölkerung eingenommen, wo jeder Mensch versteht, dass man ihn für aktive politische Überzeugungen verfolgen kann, wenn sie im jeweiligen Moment nicht von der Regierung unterstützt werden“.
Der Sprecher des Volkssowjets erinnerte daran, dass tausende von Menschen aus politischen Motiven festgenommen werden oder auf andere Weise verfolgt werden, sowohl in den von Kiew kontrollierten Territorien des Donbass als auch in Odessa, Charkow und anderen Teilen des Landes. Purgin nannte auch die Einschätzung des Leiters der Ermittlungsleitung des Sicherheitsdienstes der Ukraine Wassilij Wowks, nach der ausgehend von der geltenden Gesetzgebung die ukrainische Regierung die formale Grundlage für die Festnahme von mehr als 3 Millionen Menschen hat, die an den Referenden über die Selbstbestimmung der DVR und der LVR teilgenommen haben.
„Sie kennen unser unendliches Problem mit dem Austausch von Gefangenen. Beim letzten Austausch gaben wir ihnen mehr als 150 Menschen und alle diese Menschen wurden mit der Waffe in der Hand gefangen genommen, sie kämpften auf unserem Boden und töteten unsere Leute. Sie übergaben mehr als 200 Menschen, aber es zeigt sich, das von ihnen nur 34 Milizangehörige waren, die mit der Waffe in der Hand in Gefangenschaft geraten waren, und die restlichen politische Gefangene aus Charkow, Odessa, Nikolajewa, den ehemaligen Donezker und Lugansker Regionen“.

Dan-news.info: In den letzten drei Tagen wurden in der Stadt Gorlowka 8 Zivilisten durch Beschuss der ukrainischen Streitkräfte getötet, 17 wurden verletzt, berichtete der stellvertretende Bürgermeister Gorlowkas Alexandr Olipow….
Olipow teilte mit, dass allein heute zwei Zivilisten starben und sieben verschieden schwer verletzt wurden.
„Die Verletzten haben alles für die Behandlung, was nötig ist, ihnen fehlt es an nichts. Ich fragte gestern bei der Leiterin der Abteilung des Krankenhauses nach und sie sagte, dass sie alles Nötige haben. Früher hatten wir einen Mangel an Schmerzmitteln“, fügte er hinzu.
Wir erinnern daran, dass seit Beginn der Kampfhandlung in Gorlowka 117 Menschen, 235 wurden verletzt, darunter 17 Kinder.

rusvesna.su: ACHTUNG: Kiew bereitet Provokationen an der Grenze zu Russland und in Ortschaften vor. Mit einer Vielzahl von Opfern.
Die Informationen über die Tatsache, dass angewiesen wurde alle Kinder schnellstens aus Kurakhovo und Siedlungen des Bezirks Mariynsky zu evakuieren, haben sich bestätigt.
Ein Brief des Ministeriums für Bildung und Wissenschaft der Ukraine schreibt der Kreisstadt vor, alle Kinder im Schul- und Vorschulalter in den Westen der Ukraine zu evakuieren.
Wie die Lehrer einer Schule von Kurakhovo Ludmila K. erzählte, dass sich niemand bereit fand, die Kinder an einen unbekannten Ort zu schicken. Alle warten auf die Ankunft der Volksmiliz und der Befreiung von der ukrainischen Armee.
Warum wurde so schnell beschlossen, die Kinder aus der Stadt zu bringen? Es gibt eine Version, das Kiew eine Provokation mit einer großen Zahl von Opfern vorbereitet. Die Situation in Kurakhovo und um Mariinsky ist unruhig.
Zur gleichen Zeit warnte der Koordinator der nationalen Befreiungsbewegung in Simferopol Georgi Tschorny vor möglichen Provokationen am 29. Januar an der Grenze zwischen der Ukraine und Russland.
Kiew trommelt Studenten zusammen, die gemeinsam mit Kämpfern aus Freiwilligen-Bataillonen zu einer Gedenkkundgebung kommen sollen.
Die ukrainischen „Aktivisten“ will man zur russisch-ukrainischen Grenze schicken, um eine Provokation durchzuführen. Hier sollen pyrotechnische Stoffe zum Einsatz kommen, um den Eindruck einer Schießerei zu erwecken. Für die Demonstranten sind Busse vorbereitet. Sie werden sorgfältig vorbereitet: mit Instruktionen, wie sie sich verhalten, welche Parolen sie schreien müssen.
Höchstwahrscheinlich wird die Prozession mit den „Feuerwerk“ an der Grenze zur Krim stattfinden. Studierende, die freiwillig- obligatorischen „Einladungen“ erhielten, berichteten, dass eine ebensolche Gruppe sich an der Frontlinie zur Volksrepublik von Donetsk versammelt. Sie versprechen gut zu bezahlen und sagen, dass sie von ukrainischen und ausländischen Medien gefilmt werden. Ansonsten droht mindestens der Rausschmiss.
Der Charkower Aktivist des „Antimaydan“ Konstantin Dolgov warnte, dass die ukrainischen Gesetzeshüter Provokationen vorbereiten könnten, mit der Ermordung von Kindern.

Dan-news.info: Die von der Kiewer Regierung eingebrachte Initiative der Anerkennung der DVR und LVR als „terroristische Organisationen“ ist auf den Bruch des Minsker Dialogs gerichtet, erklärte der offizielle Vertreter der DVR in der Kontaktgruppe Denis Puschilin.
„Die in der Obersten Rada ohne Beweise verlautbarte Erklärung, dass die DVR und die LVR angeblich „terroristische Organisationen“ sind, ist nichts anderes als der nächste Versuch aus dem Minsker Verhandlungsprozess auszusteigen und einen weiteren konstruktiven Dialog unmöglich zu machen“, sagte Puschilin.
„Indem es die Möglichkeit einer Anerkennung der Volksrepubliken als „Terroristen“ einbringt, schließt Kiew faktisch die Möglichkeit eines Waffenstillstand als solchen aus, wie soll es möglich sein, Verhandlungen mit Terroristen zu führen?“ erklärte Puschilin. Er fügte hinzu, dass auf der anderen Seite solche Erklärungen populistischen Charakter tragen und eine „Clownerei für die ausländische Presse“ darstellen.
Puschilin unterstrich, dass im ukrainischen Parlament klar die Gegner einer friedlichen Lösung des Konflikts im Donbass dominieren. „Es ist die Partei des Krieges, die faktisch die Tätigkeit derer unmöglich macht, die in Frieden auseinander gehen wollen“, fügte der stellvertretende Sprecher des Volkssowjets hinzu.
„Im jetzigen Moment steht der Verhandlungsprozess sehr in Frage“, schloss Puschilin. „Die Möglichkeit seiner Fortsetzung in der Zukunft wird von konkreten Äußerungen des Aggression Kiews, auch in der Form der ökonomischen Blockade, abhängen. Es ist nötig, die Situation komplex zu betrachten“.

Ria.ru: Die ukrainische Stadt Debalzewo lebt seit vielen Tagen ohne Strom und Wärme unter ständigem Beschuss, woran die Einwohner der Kiewer Regierung Schuld geben, berichtet der ukrainische Internet-Fernsehsender Gromadske TW.
Zur Zeit sind in der Ortschaft 6000-8000 Einwohner zurückgeblieben, die seit Tagen ohne Heizung und seit vier Tagen ohne Strom leben. Die Menschen müssen das Essen auf Lagerfeuern auf der Straße zubereiten.
„Die Mehrheit der Einwohner beschuldigt die ukrainische Regierung und Präsident Petr Poroschenko persönlich dessen, dass die Stadt ständig beschossen wird. Bei weitem nicht alle Menschen wollten in Deckung ausharren und fordern den Abzug der ukrainischen Truppen“, meldet ein Journalist des Senders.

Dan-news.info: Pressekonferenz des stellvertretenden Kommandeurs der Milizen der DVR Eduard Basurin (mehrere Meldungen zusammengefasst):
Die Spezialdienste der Ukraine bereiten Terror- und Sabotageaktionen in der DVR vor.
„Bei der Befragung gefangener ukrainische Soldaten aus dem in der letzten Nacht von den Sicherheitsorganen der DVR neutralisierten Diversionsgruppe im Bezirk Debalzewo machten zwei Soldaten Aussagen über die Vorbereitung von Terror- und Sabotageaktionen durch ukrainische Spezialdienste in den Ortschaften der DVR.“
Zu diesem Zweck wurde die Infiltration einer Diversionsgruppen in den nächsten Tagen unter dem Deckmantel von örtlichen Einwohnern in Felduniform mit Abzeichen der Armee der DVR und Novorossias geplant, die Brandstiftungen in Wohnhäusern durchführen, Vertreter der örtlichen Organe und sie unterstützende Einwohner töten sollten.
„Die Gruppen werden aus Vertretern des „Rechten Sektors“, des Bataillons „Asow“ und anderer Nazis zusammengestellt, die eine spezielle Vorbereitung unter Leitung ausländischer Instruktoren durchlaufen haben. Uns sind die Pläne und Einfallbezirke solcher Gruppen bekannt. Alle Terroristen werden bei Entdeckung am Ort vernichtet.“
Die Milizen der DVR „haben die volle Kontrolle über die Autostraße Artjomowsk – Debalzewo“.
Die die Kämpfer der DVR setzten sich am nordöstlichen Rand von Debalzewo fest und führten im Laufe des Tages Kämpfe und die ukrainischen Streitkräfte aus der Stadt zu drängen.
Der Gegner unternahm seinerseits Versuche die Ortschaften Losowoje und Gorlowka Malaja einzunehmen, ebenso die Höhen im ganzen Umkreis der Kontaktlinie.
„Durch die Abteilungen der Milizen der DVR und der Volksmiliz der LVR, die die Verteidigung dort durchführten, wurden alle Attacken erfolgreich zurückgeschlagen.“
Im Zusammenhang mit den letzten Ereignissen fuhr der Stab der ukrainischen Streitkräfte, der sich in der Nähe von Debalzewo befand, kurzfristig nach Soledar im Bezirk Artjomowsk.
Im Bezirk der Hauptstadt der DVR versuchten die ukrainischen Streitkräfte mit Unterstützung von Panzertechnik und Artillerie in den Gebieten der Ortschaften Wodjanoe und Opytnoje anzugreifen. „Durch die Erwiderung des Feuers durch die Milizen wurden diese Versuche verhindert und der Gegner wurde auf die Ausgangspositionen zurückgeworfen.“
Die Kämpfer der DVR setzten sich auf einzelnen Höhen in der Nähe von Nikolajewka (40 km südlich von Donezk) fest.
In Richtung Mariupol fanden keine aktiven Kampfhandlungen statt.
Die ukrainischen Streitkräfte verloren in den letzten 24 Stunden 89 Menschen.
„Als Ergebnis der Gefechte betragen die allgemeinen Verluste der Gruppierungen der ukrainischen Truppen in den letzten 24 Stunden: 6 Panzer, 2 Batterien, 5 Kraftfahrzeuge, 12 Granatwerfer. Die bestätigten Verluste beim Personal sind 89 ukrainische Soldaten.“
Die ukrainischen Streitkräfte haben am Tag 40 Mal das Territorium der DVR beschossen. Es starben 6 Zivilisten.
„In Donezk wurden am Tag drei Menschen verwundet, in Gorlowka drei, es starben zwei Zivilisten in Donezk, vier in Gorlowka.“.

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