Presseschau vom 27.01.2015

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr.today, lnr-portal, Novorossia, dnr-news und novorosinform sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein. Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen ostukrainischen Volksrepubliken in Rot (dnr.today, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform) und andere ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet. Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe.

vormittags:

Dan-news.info: Die ukrainischen Streitkräfte haben in der vergangenen Nacht 28 mal die Ortschaften der DVR beschossen, in den letzten 24 Stunden wurden 56 Fälle von Beschuss festgestellt, erklärte heute auf einer Pressekonferenz der stellvertretende Kommandeur der Milizen der DVR Eduard Basurin.
„Als Folge sind auf dem gesamten Territorium der Republik 36 Gebäude zerstört worden. Darunter Wohnhäuser, Verwaltungsgebäude. Die größte Zerstörung sind die Lager der Firma „Jug“ im Petrowskij-Bezirk von Donezk, dort wurden 225 Quadratmeter vernichtet“.
Nach Angaben des Verteidigungsministeriums wurde in den letzten 24 Stunden ein Zivilist getötet, 12 wurden verletzt. Besonders beschossen wurden: die Bezirke Petrowksij, Kirowskij, Kujbyschewskij von Donezk, Jenakiewo, Gorlowka und Dokutschajewsk und die Ortschaften des Telmanowo-Bezirks.

Rusvesna.su: Die ukrainischen Flüchtlinge im wehrfähigen Alter haben sich für den Vorschlag Wladimir Putins, für sie die Frist des Aufenthaltes in Russland zu verlängern, bedankt. Es wird ihren Worten nach helfen, viele Leben zu retten und das Schicksal derer nicht zu zerstören, die nicht an diesem brudermordenden Krieg teilnehmen will.
„Danke, Putin, für eine solche Verordnung! Ich habe zu Hause noch viele Freunde und Verwandte. Ich denke, sie werden über diese Lösung froh sein“, erzählte einer der Einberufenen mit dem Namen Iwan.
Seinen Worten nach wollten viele nach Russland fliehen, aber leider haben nicht alle das Geld für die Tickets.
In der Ukraine läuft zur Zeit die 4. Mobilisierungswelle.
Gleichzeitig schlug der russische Präsident Wladimir Putin für alle Rekruten der Streitkräfte der Ukraine eine Erhöhung der Aufenthaltsfrist auf dem Hoheitsgebiet der Russischen Föderation vor.
„Nach dem neuen Gesetz dürfen Bürger der Ukraine nicht als 30 Tage in Russland. Sie kommen zurück und sie werden geschnappt! Und wieder dorthin geschickt, wo die Kugeln pfeifen. Deshalb werden wir wohl etwas ändern. Im Rahmen des Gesetzes könnte die Länge des Aufenthalts bestimmter Kategorien von Personen, insbesondere im wehrfähigen Alter, erhöht werden“, sagte Putin bei einem Treffen mit Studenten der National University of Mineralressource „Gorny“ in St. Petersburg.

Dan-news.info: Die ukrainischen Massenmedien desinformieren die Bevölkerung, indem sie erlogene Angaben über das Fehlen von Verlusten bei den ukrainischen Soldaten verbreiten, erklärte heute Eduard Basurin.
Nach seinen Worten hört man selbst von ukrainischen Soldaten Erklärungen, nach denen „die ukrainische Presse die Bevölkerung damit betrügt, dass sie keine Verluste haben, während die Verluste groß sind“.
„Allein in dieser Nacht verlor der Gegner 20 Menschen, einen Panzer, vier Artilleriesysteme, und zwei Batterien“, sagte der stellvertretende Kommandeur.

Novorossia.su: Mit einer stillen Gedenkminute an ihre toten Landsleute weihten heute die Bewohner von Gorlovka das Denkmal „Für die unschuldigen Opfer eines unerklärten Krieges“ ein. Gemeinsam mit den Bürgern war der Leiter der Volksrepublik von Donezk Sachartschenko im Rahmen der Zeremonie anwesend.

Dan-news.info: Die ukrainischen Streitkräfte unternehmen im Donbass regelmäßig Versuche, zuvor von ihnen verlassene Stellungen zu stürmen, die Milizen der DVR schlagen diese Attacken zurück, erklärte heute auf einer Pressekonferenz Eduard Basurin.
„Versuche zu stürmen erfolgen regelmäßig im Norden, im Westen und im Nordwesten. Es wird versucht in den Flughafen zurückzukommen, nach Peski, Awdejewka, es wird versucht diese Stellungen einzunehmen, die vorher verlassen wurden“.
„Am Abend wurde versucht, Krasnyj Partisan einzunehmen, die Attacke wurde abgewehrt, der Gegner ging auf seine Positionen zurück“
Nach den Worten Basurins ist die Lage an der gesamten Kontaktlinie angespannt. Die Milizen der DVR kontrollieren einen großen Teil der Stadt Marynka, in der Mehrheit der Ortschaften ist die Situation unverändert. „In der Stadt Debalzewo gibt es keinerlei Kampfhandlungen“, sagte er.

Rusvesna.su: Im Bezirk Odessa haben sie den Kriegszustand „verhängt“.
Im Bezirk Belgorod-Dnestrowsky des Gebietes Odessa wurde den Militärangehörigen der Reserve verboten, das Territorium des Bezirkes zu verlassen. Das Verbot betrifft alle, die die Einberufung noch nicht bekommen haben und noch nicht mobilisiert wurden.
Auch wird allen, die der Mobilisierung unterliegen und keine Einberufungsbenachrichtigung erhalten haben, befohlen, sich in den Kriegskommissariaten zu melden. Und den Unternehmern hat das örtliche Militärkommissariat vorgeschrieben, die Wehrpflichtigen zu entlassen und das Erscheinen der Einberufenen in den Punkten zu gewährleisten, die in den Mobilisationsverfügungen angegeben sind.
Außerdem wird den Bürgern, Unternehmen und Organisationen vorgeschrieben, dem Kriegskommissariat intakte Autotechnik zu übergeben, obwohl solche Maßnahmen nur im Falle des Kriegs- oder des Notstandes möglich sind.
Regionaler Militärkommissar für Odessa Jurij Piskun hat diesen Beschluss unterstützt…

Lug-info.com: In Donezk fand das erste Treffen von Leitern der LVR und der DVR mit Vertretern der Ukraine nach der Verschärfung des Konflikts statt.
Das Treffen fand unter Vermittlung der russischen Seite statt.
Wie das Oberhaupt der LVR Igor Plotnizki mitteilte, wurde auf dem Treffen die Wiederaufnahme der Arbeit der Minsker Kontaktgruppe erörtert sowie der Austausch von Kriegsgefangenen.
Ob es den Teilnehmern des Treffens gelang, einen Kompromiss zu den o.g. Fragen zu finden, ist bisher nicht bekannt.

Lug-info.com: Beim heutigen Stand wurden Renten und Sozialzahlungen an mehr als 334.000 Bürger der LVR ausgezahlt.

Dnr-news: Lyzenko hat eine Verschärfung der Strafe für Fahnenflucht versprochen.
In der allernächsten Zeit wird das ukrainische Parlament einen Gesetzentwurf annehmen, der die Strafe für Fahnenflucht und Befehlsverweigerung gegenüber Vorgesetzten verschärfen wird. Dies teilte der Chef der Fraktion der Pro-Präsidenten-Partei Jurij Luzenko mit.
„Die Oberste Rada beabsichtigt, die Verantwortung für die Fahnenflucht sowie für die Nichterfüllung der Befehle im Kampf zu verstärken. Nichtsdestoweniger rechnen wir mit dem Patriotismus, mit den wichtigsten Qualitäten eines Mannes, die heute die Männer an der Front unter Beweis stellen“, sagte er Journalisten…

nachmittags:

Lug-info.com: Die LVR und die DVR sind nur bereit, ihre Teilnahme in der Arbeit der Minsker Kontaktgruppe wiederaufzunehmen, wenn die Kiewer Seite einen offiziellen Vertreter entsendet, der unmittelbar vom Präsidenten der Ukraine ernannt wird. Dies erklärte das Oberhaupt der LVR Igor Plotnizki.
…“Wir haben eine gemeinsame Position mit der DVR. Ein Treffen beginnt nur, nachdem Poroschenko einen offiziellen Vertreter Kiews ernennt, der die Verhandlungen führt. Das ist unsere Forderung, ohne das wird es keine Treffen geben“, erklärte Plotnizki.

rusvesna.su: Die Oberste Rada der Ukraine hat Russland als „Aggressor“, ДНDie DVR und LVR als „terroristische Organisationen“ eingestuft.
Für einen entsprechenden Beschluss hatten 271 Abgeordnete gestimmt.
In der Erklärung heißt es, dass die Ukraine das Objekt der Militäraggression seitens der Russischen Föderation ist, die sie unter anderem mittels der Unterstützung und der Versorgung großflächiger terroristischer Angriffe verwirklicht.
Auch wird bemerkt, dass Russland seine Verpflichtungen zur Beachtung allgemein anerkannter Normen des internationalen Rechtes und der erreichten Vereinbarungen nicht erfüllt. Auch wird angemerkt, dass die Krim „annektiert“ bleibt und die Forderungen nach Einstellung der Aggression und der Lieferung von Waffen, Technik und menschlichen Ressourcen an die „den Terroristen“ vom Kreml ignoriert werden.
„In diesem Zusammenhang erkennt die Oberste Rada unter Beachtung der Normen der UN-Charta und der Bestimmungen des UN-Resolution die Russische Föderation als einen Aggressor-Staat an und ruft die internationalen Partner der Ukraine auf …, die Russische Föderation als Aggressor-Staat anzuerkennen, der den Terrorismus allseitig unterstützt und die Tätigkeit des UNO-Sicherheitsrats blockiert, und die sogenannte “ LVR“ und“ DVR “ als terroristischen Organisationen einzustufen“, heißt es in der Erklärung.
Außerdem wird in der Erklärung die Notwendigkeit der Einführung neuer einschränkender Maßnahmen, das heißt neuer Sanktionen in Bezug auf die Russische Föderation benannt.
Auch wird in der Erklärung die die Notwendigkeit der Beschränkung der Vollmachten der russischen Delegation in der PACE betont, solange die Russische Föderation die Forderungen der internationalen Gemeinschaft ignoriert.
Außerdem rief die Oberste Rada dazu auf, der Ukraine Militärhilfe zur Verstärkung ihrer Verteidigungsfähigkeit zu gewähren.

Lug-info.com: Die Kiewer Streitkräfte haben in den letzten 24 Stunden 9 Ortschaften der LVR mit Artillerie beschossen, meldete der Pressedienst der Volksmiliz der LVR.

Lug-info.com: Die Versuche Kiews die LVR als „terroristische Organisation“ anzuerkennen und die Aufrufe der ukrainischen Seite an ihre Partner, dasselbe zu tun, können die Minsker Verhandlungen beenden Dies erklärte der bevollmächtigte Vertreter der LVR in der Kontaktgruppe Wladislaw Dejnego.
So kommentierte er die heutige Sitzung der Obersten Rada der Ukraine, während der die Abgeordneten eine Erklärung über die Anerkennung der LVR und DVR als „terroristische Organisationen“ annahmen…
„Erstens, wenn dies tatsächlich zutrifft, kann von weiteren Minsker Gesprächen keine Rede mehr sein, weil die Ukraine in die rechtliche Situation der Unmöglichkeit der Verhandlungen mit terroristischen Organisationen kommt“, erklärte er.
„Zweitens, wenn diese Information nicht zutreffend ist und sich als ein Versuch erweist die weiteren Verhandlungen zu sprengen, so ist dieser Versuch zum Scheitern verurteilt“, erklärte der Bevollmächtigte der LVR

Ria.ru: Die Ukraine bittet die Parlamentarische Versammlung des Europarats die selbsternannten LVR und DVR als terroristische Organisationen anzuerkennen, wird auf der Seite des ukrainischen Präsidenten am Dienstag mitgeteilt.
Die Oberste Rada hat auf einer außerordentlichen Sitzung am Dienstag eine Erklärung angenommen, in der Russland ein „Agressorland“ genannt wird. Die Delegierten riefen auf, den Druck auf die RF zu verstärken, darunter auf dem Weg der Einführung neuer Sanktionen, und ebenfalls die selbsternannten DVR und LVR als terroristische Organisationen anzuerkennen.

Lug-info.com: Sechs Menschen wurde durch einen Artillerieschlag der Kiewer Streitkräfte auf Lugansk verwundet, teilte der Pressedienst des Oberhaupts der LVR mit.

Dan-news.info: Durch ukrainischen Beschuss wurde im Kiewskij-Bezirk von Donezk ein Linienkleinbus getroffen, der Busfahrer wurde getötet, teilte der Leiter der Bezirksverwaltung Iwan Prichodko mit. Im gleichen Stadtbezirk wurden zwei Linienbusse getroffen, einer der Fahrer wurde verwundet.

Dan-news.info: Die Mariupoler Abteilung der OSZE hat ihr Mandat verletzt, indem sie Schlüsse aus dem Beschuss der Hafenstadt gezogen hat. Dies erklärte der Sprecher des Volkssowjets der DVR Andrej Purgin.
„Die Mariupoler OSZE und die Donezker OSZE – das sind zwei verschiedene Gruppen. Die Mariupoler OSZE hat ihre Vollmachten, ihr Mandat überschritten. In der Sache ist dies eine Abmachung mit der ukrainischen Seite. Das Mandat der OSZE erlaubt es nicht zu kommentieren, was in Mariupol kommentiert wurde. Wir verstehen alle gut, dass das Mandat der OSZE nur die Beobachtung umfasst, es ist sehr begrenzt. Die Beobachtung der Mission erlaubt es nicht, über konkrete Sachverhalte zu urteilen“, erklärte der Leiter des Parlaments der Republik.
„In Mariupol vergaß einer der Teile der OSZE-Mission, was in ihrem Mandat steht und verletzte seine Instruktionen“, fügte er hinzu.
Zuvor hatten die OSZE-Beobachter in ihrem täglichen Bericht zu den Ergebnissen der Besichtigung des Orts des Geschehens erklärt, dass die Richtung festgestellt worden sei, aus der der Beschuss des östlichen Randes von Mariupol am 24. Januar erfolgt sei.
Nach Angabe der ukrainischen Seite starben bei dem Beschuss 30 Einwohner, fast 100 wurden verletzt.

Ria.ru: Im Außenministerium der Ukraine weiß man nicht über die Gespräche des Vorsitzenden der gesellschaftlichen Organisation „Ukrainische Wahl“ Wiktor Medwetschuk mit Vertretern der DVR und LVR, erklärte am Dienstag der offizielle Vertreter des ukrainischen Außenministeriums Jewgenij Perebejnis.
Am Vortag hatte in Donezk unter Vermittlung der russischen Seite ein Treffen der Vertreter Kiews und der selbsternannten Republiken stattgefunden. Der Pressesekretär des Präsidenten der RF Dmitrij Peskow erklärte, dass am Treffen, das den Charakter eines vorbereitenden Treffens vor dem nächsten Treffen im Minsker Format hatte, der Vorsitzende der gesellschaftlichen Organisation „Ukrainische Wahl“ Wiktor Medwedtschuk und die Oberhäupter der DVR und LVR Alexandr Sachartschenko und Igor Plotnizki teilnahmen, sowie die Vertreter der Milizen bei den Minsker Verhandlungen Denis Puschilin und Wladislaw Dejneo.
Vertreter der OSZE erklärten, dass bisher keine Informationen über den Verlauf des Treffens bekannt seien.
Dan-news.info: Bis zum 1. Januar haben in der DVR mehr als 256.000 Menschen Renten- und Sozialzahlungen erhalten, erklärte die Vorsitzende des Rentenfonds der DVR Galina Sagajdakowa.


Lnr-portal.su: Die Gewerkschaftsföderation der LVR hat erfolgreich internationale Beziehungen zu Gewerkschaften aufgenommen und führt einen wechselseitig fruchtbaren Dialog mit der Führung der LVR. Dies erklärte heute der Vorsitzende der Gewerkschaftsföderation Oleg Akimow auf einer Pressekonferenz.
Es bestehen internationale Beziehungen zu Gewerkschaftsorganisationen in 120 Ländern mit mehr als 90 Millionen Mitgliedern….Dabei wird die Hoffnung ausgedrückt, dass die Gewerkschaftsorganisationen die Aufmerksamkeit auf die Kriegspolitik des offiziellen Kiew richten…
Heute wurde von den Gewerkschaften, dem Oberhaupt der LVR und dem Vorsitzenden des Ministerrats ein Protokoll unterzeichnet, dass es in der Zukunft erlaubt, eine generelle Vereinbarungen zu unterzeichnen, die es ermöglicht das Tarifnetz, die Höhe des Mindestlohns, Mechanismen zur Realisierung der Sozialpolitik zu bestimmen.

de.sputniknews.com: Der Chef des Auswärtigen Ausschusses der Staatsduma (russisches Parlamentsunterhaus), Alexej Puschkow, hat in einer Sitzung der Parlamentarischen Versammlung des Europarats (PACE) Beweise für eine angebliche militärische Präsenz Russlands in der Ukraine gefordert.
„Kein Russe ist in der Ukraine interveniert“, sagte Puschkow während der Ukraine-Diskussion in Straßburg. „Wir brauchen Beweise für eine Präsenz von Streitkräften Russlands. Wir sehen keine Beweise.“ Der Duma-Politiker verwies darauf, dass die Milizen, die seit April gegen die ukrainische Regierungsarmee kämpfen, keine Terroristen seien. „Das sind Menschen, die ihren Boden vor den Streitkräften verteidigen, die geschickt sind, um ihre friedlichen Forderungen niederzuschlagen.“
Seit Beginn der ukrainischen Militäroperation in der östlichen Industrieregion Donbass haben die Regierung in Kiew, aber auch westliche Politiker Russland mehrmals vorgeworfen, die bewaffneten Regimegegner im Donezbecken zu unterstützen, und wiederholt einen russischen „Einmarsch“ in die Ukraine gemeldet. Beweise dafür wurden nie vorgelegt. Russland weist jede Verwicklung in den Ukraine-Konflikt zurück.

dnr-news: Im Internet ist vor kurzem ein Video aufgetaucht über den englischsprachigen ukrainischen Kämpfer in der Uniform des Bataillons „Asow“ der Nationalgarde, aufgenommen im Donbass. Der Kämpfer bedeckte sein Gesicht und verlangte, dass der Kameramann nicht sein Gesicht filmt.
Dieser Mann heißt Chris Garrett. Korrespondenten Lifenews entdeckten den Briten und fanden heraus, was er auf dem Territorium der Ukraine tut. Der ehemalige britische Militär versichert, dass er aus dem Vereinigten Königreich in die Ukraine als Freiwilliger gekommen war, um den Verwundeten zu helfen. Aber dank seiner militärischen Ausbildung landete er im Freiwilligen-Bataillon. Chris sagt, dass er nur in der Gesundheitsversorgung und der Minenräumung aktiv ist. Ein komplettes Interview wollte der „Freiwillige“ nicht geben, aber in seinen Facebook-Einträgen sagte er, dass er Kampferfahrung habe.

abends:

Dan-news.info: In der DVR wurde eine Gewerkschaft der Kohleindustrie gegründet.
An der Gründungskonferenz nach 152 Teilnehmer teil, darunter Mitarbeiter in Bergwerken auf dem Territorium der DVR und Vertreter des Kohle- und Energieministeriums, heißt es in einer Mitteilung dieses Ministeriums.
„Die Kohlebranche hat mit der Bildung von Gewerkschaften in der DVR begonnen. Bis zum 20. Februar werden Gründungskonferenzen von Gewerkschaften in 21 Branchen stattfinden. Im Volkssowjet wird eine Gesetzesinitiative über Gewerkschaften diskutiert, die in nächster Zeit beschlossen werden wird“, sagte die stellvertretende Vorsitzende der Gewerkschaftsvereinigung Jelena Mangusch.
Als Vorsitzender der Gewerkschaft wurde Maxim Parschin gewählt.

rusvesna.su: Der Vertreter des Pressezentrums des 1. Kosakenregiments Platow, Pawel Kortschagin, aus Stachanow:
«Es ist der Donner der Artilleriekanonade in Richtung Troizki hörbar, dort laufen Kämpfe.
Die Siedlung Kaliny wird stark beschossen durch die ukrainischen Militärs, das ist in der Debalzewo-Richtung. Kämpfe gehgibt es auch in Bachmutka. Hauptsächlich kann man es aus der Richtung Debalzewo hören.
Heute flogen Geschosse auch nach Stachanow, in ein Viertel mit Einfamilienhäusern, ein Mann wurde verwundet.
Jetzt wird Perwomaisk stark beschossen. Außerdem fürchten wir einen Luftangriff auf die Stadt, es wurde Bombenalarm ausgerufen.

Dan-news.info:Pressekonferenz des stellvertretenden Kommandeurs der Milizen der DVR, Eduard Basurin (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die ukrainischen Streitkräfte verlassen den Bezirk Debalzewo.
„In Richtung Debalzewo wurde vom Gegner ein erfolgloser Versuch unternommen, die verlorene Kontrolle auf den nordöstlichen Teil Debalzewos zurückzugewinnen. Gegenattacken der Milizen zwangen die ukrainische Gruppierung sich auf ihre frühere Position zurückzuziehen“.
Nach der Niederlage vom 26. Januar ging der Gegner zu Attacken in einzelne Richtungen über.
In Richtung Donezk unternahm der Gegner mit den Kräften der 25. Luftlandebrigade einen erfolglosen Versuch in Richtung Flughafen anzugreifen. Die Attacke wurde abgeschlagen. Während des Kampfes wurden von den Milizen 4 Panzer und 4 Batterien verbrannt. Die Verluste betrugen 50 Menschen.
Marynka ist zu 40% unter der Kontrolle der Milizen, der restliche Teil ist ohne Kontrolle, es läuft der Kampf. Sarjanowka ist unter vollständiger Kontrolle der DVR.
In Richtung Mariupol fanden keine aktiven Kampfhandlungen statt.
Die Erklärung Kiews über große Verluste der DVR ist eine Falschmeldung.
„Ich will unterstreichen, dass die reguläre Erklärung Kiews über riesige Verluste der Milizen eine gewöhnliche propagandistische Falschmeldung ist.“
Im Gegenteil müssen die ukrainischen Streitkräfte ernsthafte Verluste hinnehmen.
„In den letzten 24 Stunden verloren die ukrainischen Streitkräfte: 21 Panzer, 14 Batterien, 7 Feldartilleriesysteme, bis zu 170 Tote und Verletzte“
„In der Ukraine leben 40 Millionen, wie gut bekannt ist, der Verlust von Tausenden von Menschen wird von der Kiewer Junta als bedeutungslos dargestellt. Bei uns leben weitaus weniger Menschen. Und wir kennen einander, alle sind untereinander bekannt.“ Deswegen wäre es nicht möglich solche Verluste, wenn es sie gäbe, zu verheimlichen.
In der letzten Woche haben die Milizen 62 Kämpfer verloren, „die mit Ehren auf dem letzten Weg begleitet wurden“.
Aber die Verluste der ukrainischen Seite sind in diesem Zeitraum nicht zu vergleichen – mehr als 1100 Menschen.
„Die Leichen der Mehrheit der getöteten Ukrainer liegen eine Woche auf den Feldern. Keiner aus der Kommandoebene der ukrainischen Gruppierung versucht auch nur sie herauszuholen.“
Das Verteidigungsministerium der Ukraine hat begonnen, eine Taktik von Feldjägereinheiten zu verwenden, um den ukrainischen Soldaten nicht zu erlauben ihre Stellungen zu verlassen.
„Die ukrainischen Soldaten sind demoralisiert, davon zeugt der präzedenzlose Vorfall, der gestern Nacht geschah. Während nächtlicher Gefechte ergab sich ein verwundeter Soldat der 128. selbständigen Schützenbrigade, der bei einem Verhör über die Verwendung von Feldjägereinheiten aus den territorialen Verteidigungsbataillonen gegen ukrainische Soldaten berichtete.“
Heute gerieten 11 Kiewer Soldaten in die Gefangenschaft der Milizen. „Mehr als 70 ukrainische Soldaten gerieten seit dem 9. Januar in Gefangenschaft.“

de.sputniknews.com: Der jüngste Appell des ukrainischen Parlaments, Russland als einen „Aggressorstaat“ einzustufen, resultiert aus dem Wunsch der Kiewer Behörden, an der Macht zu bleiben und den militärischen Konflikt im Donbass zu vertiefen. Das sagte der Politologe Alexander Formantschuk am Dienstag in der Krim-Hauptstadt Simferopol.
„Dieser Beschluss der Werchowna Rada wurde unter dem Einfluss von US-Strategen gefasst und zeugt von der Absicht der US-Führung, Russland als Aggressor abzustempeln und Moskau mit Hilfe von Sanktionen weiterhin unter Druck zu setzen“, sagte der Experte von der Krimer Abteilung des Instituts für soziale, wirtschaftliche und politische Studien, der zugleich stellvertretender Vorsitzender der Gesellschaftskammer der Republik Krim ist.
„Es handelt sich um die Entfesselung eines offenen Krieges gegen Russland. Dabei ist die Ukraine bereit, die Verpflichtungen einer kriegführenden Seite zu übernehmen. Strategisches Ziel Washingtons besteht darin, soziale Spannungen in Russland zu schüren und einen Machtwechsel in dem Land zu erwirken.“
„Unter Berücksichtigung der gegenwärtigen Position der ukrainischen Machthaber wird die Krise in der Ukraine unweigerlich weiter eskalieren. Wie absurd sich der Beschluss der Werchowna Rada auch ausnehmen mag, darf er auf keinen Fall bagatellisiert werden. Der Hass der Ukrainer gegenüber Russland ist besorgniserregend. Zugleich ist dieser Hass die einzige Ressource, die die Staatlichkeit der Ukraine in ihrer jetzigen Form noch erhalten hilft. Eine beliebige Lösung des Konflikts würde einen Machtwechsel nach sich ziehen.“
Formantschuk schließt auch Provokationen der ukrainischen Behörden gegenüber der Krim nicht aus, hält zugleich eine direkte militärische Invasion der Halbinsel für wenig wahrscheinlich. „Das wäre ein wahnsinniges Unterfangen, das mit militärischer Niederlage und mit der Spaltung der Ukraine zu Ende gehen würde.“ Nach Formantschuks Prognose werden die ukrainischen Machthaber den Westen um verstärkte Waffenlieferungen ersuchen und die militärische Präsenz an der Grenze zu Russland, darunter zur Krim, ausbauen.

Dnr.today: Heute, am 71. Jahrestag der vollständigen Beseitigung der faschistischen Blockade der Heldenstadt Leningrad, gedenken wir, die Nachkommen der siegreichen Kämpfer, mit Stolz der Heldentaten der Soldaten der Roten Armee, der Baltischen Flotte, der Ladoga-Flotille und des Mutes der einfachen Leningrader, erklärt das Außenministerium der DVR.
Die Hitler-Invasion war in der Überzeugung begründet, dass die Kraft und die Freiheitsliebe unseres Volkes bezwungen wird. Dazu verwendeten die Faschisten ihr gesamtes Arsenal. Aber Leningrad zeigte trotz Beschuss, Bombardierung, Hunger, Kälte, Krankheiten die Unbezwingbarkeit des Willens unseres Volkes, sein Streben nach Widerstand gegen die Eroberer.
In dieser in ihrem Ausmaß ungeheuerlichen Schlacht gaben mehr als 300.000 sowjetische Soldaten, Matrosen und Offiziere ihr Leben, Opfer des nazistischen Terrors und der Blockade wurden mehr als 600.000 Bürger der Stadt.
Wir verneigen uns in Trauer vor den Getöteten, mit Dankbarkeit und Stolz gedenken wir unserer Vorfahren. Wir werden immer an die Heldentat unseres Leningrad denken, unseres Volkes, als einer der unzerstörbaren Pfeiler unseres historischen Erinnerung, unserer Identität.
Heute vergleichen viele richtigerweise das Geschehen im Donbass mit der Schlacht für Leningrad. Eine Grundlage dafür gibt es sicherlich. Ungeachtet des nicht endenden Beschusses, der Blockade, des Mangels an Lebensmitteln und Medikamenten, der nicht endenden Kämpfe verteidigt das Volk des Donbass, inspiriert durch das Beispiel der ungebrochenen Leningrader, seine Heimat und vertreibt die Eroberer von seiner Erde.

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