Presseschau vom 26.07.2014

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, russland.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten „Novorossia“ sowie „dnr-news“ und „novorosinform“.  Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien BigMir, Vesti, Ukrinform, Segodnja, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen ostukrainischen Volksrepubliken in Rot ( Portal Novorossia, dnr-news, novorosinform) und andere ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Vesti, Ukrinform, Segognja, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet. Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe.

 

RIA.de:  US-Außenamt: Russland verstärkt erneut Truppen an ukrainischer Grenze
Die USA registrieren eine Verstärkung russischer Truppen an der Grenze zur Ukraine, teilte Marie Harf, Sprecherin des US-Außenamtes, am Freitag Journalisten mit.

RIA.de: Nach Boeing-Crash: Milizen übergeben Waggon mit Gepäck der Opfer an Niederländer
Vertreter der Volkswehr der selbsterklärten Volksrepublik Donezk haben am Samstag Vertretern der Niederlande einen Eisenbahnwaggon mit persönlichen Gegenständen und Gepäck von Opfern des Boeing-Absturzes in der Ostukraine übergeben.

Novorossia.su: Trotz der Zerstörung der Gedenkstätte und der Drohungen der aggressiven Euromaidaner bringen Odessaer Bürger Blumen und Kerzen auf das Schnepfenfeld vor dem Gewerkschaftshaus.

RIA.de: CNN-Stringer in Ostukraine freigelassen
Der im Auftrag des US-Senders CNN arbeitende Bildreporter Anton Skiba ist jetzt im Osten der Ukraine freigelassen worden, teilt das Internetportal Novosti Donbassa am Samstag mit.

RIA.de: Ukraine hebt Graben entlang Grenze zu Transnistrien aus
Die Ukraine hat damit begonnen, einen 3,5 Meter breiten und einen zwei bis drei Meter tiefen Graben entlang der 450 Kilometer langen Grenze zu Transnistrien auszuheben, teilt Alexander Jakowenko, Sprecher der regionalen Verwaltung Süd des Grenzschutzdienstes der Ukraine, mit.
„Die ersten fünf Kilometer sind bereits fertig“, hieß es. „Die Spezialtechnik des Grenzschutzdienstes ist rund um die Uhr im Einsatz und legt etwa 2,5 Kilometer in der Woche zurück.“
Am 12. März wurde den Bürgern Russlands im Alter zwischen 17 und 65 Jahren, die ständigen Wohnsitz in Transnistrien haben, ohne Begründung verboten, die Staatsgrenze der Ukraine zu überqueren. Rund 180 000 Einwohner von Transnistrien und damit rund ein Drittel der abtrünnigen Republik, haben russische Pässe. Ein weiteres Drittel der Bevölkerung von Transnistrien ist ukrainischer Abstammung.
Transnistrien hatte noch vor dem UdSSR-Zerfall einen Austritt aus Moldawien angestrebt. Nach einem missglückten Versucht der moldauischen Behörden, das Problem mit militärischen Mitteln zu lösen, verlor Chisinau seine Kontrolle über das linke Dnjestr-Ufer.  Für Ruhe in der Region sorgen momentan Friedenskräfte. Transnistrien strebt internationale Anerkennung an, während Moldawien dieser Region eine Autonomie in seinem Bestand anbietet.

RIA.ru: Nach vorläufigen Angaben wurden beim Beschuss von Lugansk mindestens 19 Zivilisten getötet.

RIA.de:  Chef russischer Fliegerkräfte: Woher hat Ukraine so viele Su-25-Kampfjets?
Der Chef der russischen Fliegerkräfte, Viktor Bondarew, vermutet, dass die Ukraine mehrere Kampfjets des Typs Su-25 von einem dritten Land heimlich bekommen hat.

RIA.de: Sanktionen gegen Russland
Die USA haben Sanktionen gegen ranghohe russische Politiker beschlossen. Die EU verhängte Sanktionen gegen russische und ukrainische Offizielle als Reaktion auf Moskaus Vorgehen in der Ukraine-Krise.

RIA.ru: 41 Reservisten der ukrainischen Armee verließen ihre militärischen Einheiten und baten die Volksmilizen am Grenzübergang Iswarino, sie auf das Territorium Russlands zu lassen, da sie nicht bereit seien, gegen das eigene Volk zu kämpfen.

RIA.ru: Im Bezirk Sneschnoje geriet eine Gruppe der Volksmiliz der DVR in einen Hinterhalt. 10 Kämpfer starben, 20 wurden verletzt.

RIA.de: Über 31 000 ukrainische Flüchtlinge in provisorischen Camps in Russland untergebracht
Die Zahl der ukrainischen Flüchtlinge in den provisorischen Camps in Russland ist innerhalb des vergangenen Tages um 4 600 auf mehr als 31 000 gestiegen, teilte Alexander Drobyschewski, offizieller Sprecher des Zivilschutzministeriums Russlands, am Samstag mit.

RIA.de: Ukraine: Vier Soldaten bei Kämpfen mit Rebellen am Freitag getötet
Vier ukrainische Militärs sind am vergangenen Tag bei Kämpfen in der Ostukraine ums Leben gekommen. Wie Andrej Lyssenko, Sprecher des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrates der Ukraine, am Samstag mitteilte, wurden 20 weitere Soldaten verletzt.

RIA.de: Australien: keine neuen Sanktionen gegen Russland
Australien hat laut Premier Tony Abbott nicht vor, dem Beispiel der EU zu folgen und neue Sanktionen gegen Russland zu verhängen.

RIA.de: Jazenjuk: Protestiere mit Rücktrittsgesuch gegen Politik des Parlaments
Der ukrainische Premier Arseni Jazenjuk begründete seinen Rücktrittsgesuch mit dem Wunsch, seinen Protest gegen die Weigerung des Parlaments, einen Gesetzentwurf über die Verstärkung der Finanzierung der bewaffneten Strukturen, die im Osten des Landes im Einsatz sind, sowie mehrere Reform-Gesetzentwürfe zu unterstützen.

RIA.de: Poroschenko sprach mit Biden über Boeing-Absturz und Wirtschaft
Der ukrainische Präsident Pjotr Poroschenko hat den US-Vizepräsidenten Joe Biden telefonisch über Schritte der Ukraine zur Organisation einer transparenten Ermittlung von Ursachen des Boeing-Absturzes im Osten des Landes informiert, teilte der Pressedienst des ukrainischen Präsidenten am Samstag mit.

Novorossia.su: Das Pressezentrum der DVR teilt mit, dass das Bataillon „Donbass“ der Nationalgarde praktisch vollständig aufgerieben ist.

RIA.de: OSZE-Beobachter an russisch-ukrainischer Grenze sollen Drohnen bekommen
Die OSZE will ihre Beobachter in der Südostukraine und an der Grenze zu Russland mit Drohnen ausstatten, teilt n-tv.de mit.

RIA.de:  Armee und Volkswehr liefern sich Feuergefechte vor russischer Grenze
Zu Feuergefechten ist es in der Nacht zum Samstag in der Nähe von fünf russischen Checkpoints an der Grenze zur Ukraine gekommen, teilte Rajan Farukschin, Sprecher der Zollverwaltung Süd, RIA Novosti mit.

RIA.de: US-Außenamt: Rebellen an humanitärer Krise in Ukraine schuld
Die Sprecherin des US-Außenamtes Marie Harf hat am Freitag zugegeben, dass in der Ukraine derzeit eine humanitäre Krise herrscht. Zugleich machte sie die Aufständischen dafür verantwortlich.

RIA.ru: Die Volksmilizen der DVR nahmen den Grenzübergang Marinowka nach langen Kämpfen ein.

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