Poroschenkos „Plan B“ – Made in USA

Rusvesna.su:

Der Plan der Strafoperation gegen Novorossia wurde von einer amerikanischen Agentur, der US Strategic Research Center RAND Corporation ausgearbeitet. Das Dokument wurde in der Internet-Ausgabe von „Before it’s news“ veröffentlicht und ist mit dem Vermerk „vertraulich“ gekennzeichnet.
Der Plan umfasst ein 3-Stufen-Konzept für die Handlungen im Osten der Ukraine und enthält u.a. die Erschießung von gefangenen Volksmilizionären und deren Sympathisanten in der Zivilbevölkerung, die Schaffung von Filtrationslagern und die Beschlagnahmung des Eigentums der Ortsbewohner zugunsten von während der Operation besonders aktiver Soldaten.

Das amerikanische strategische Forschungszentrum RAND habe diesen Plan für den Fall des Scheiterns von Poroschenkos Friedensplan entwickelt. Er gliedert sich in 3 Schritte:

1. Die Einführung des Kriegsrechts für die widerspenstigen Regionen. Die Ein- und Ausfuhr von Waren soll unterbunden werden. Darüber hinaus werden Internet und Mobilfunk abgeschaltet sowie eine nächtliche Ausgangssperre verhängt. Für ausländische Medienvertreter gibt es spezielle Vorschriften zum Aufenthalt.
Der Hauptanteil der Kohleindustrie in den Gebieten Lugansk und Donezk wird vernichtet. Dies habe zum einen den Vorteil, dass die Subventionen das Budget der Ukraine nicht mehr belasten, zum anderen verringert es den Gasbedarf und damit die Abhängigkeit vom russischen Gas.
Darüber hinaus wird der Konzern des Oligarchen Rinat Achmetow dadurch geschwächt.
Die ökonomischen und sozialen Folgen dieser Maßnahmen werden der Bevölkerung erklärt als die Schuld der „unnachgiebigen Terroristen“.

2. Die zweite Stufe beinhaltet die Säuberung der Regionen. Sie werden zunehmend eingekreist, Luftangriffe gegen strategische Ziele und Truppenstellungen geflogen. Es wird ausdrücklich die Verwendung verbotener Waffen und Munition nicht ausgeschlossen, um eigene Verluste zu reduzieren.
(Den Vorwurf der Verwendung von Phosphorbomben, die durch zahlreiche Videoaufnahmen belegt ist, ließ Kiew unkommentiert. Seit der offiziellen Wiederaufnahme der Kampfhandlungen fliegt die Luftwaffe täglich Angriffe gegen die Infrastruktur der Regionen, einschließlich Krankenhäuser und Schulen. Die Zahl der zivilen Opfer hat sich dramatisch erhöht.)

Außerdem findet sich im Plan eine genaue Anweisung, wie Städte befreit werden. Zuerst fährt Panzertechnik in die Stadt ein. Auf jeden Bewaffneten wird sofort das Feuer eröffnet. Die gesamte männliche Bevölkerung wird in Filtrationslager gebracht, wer Widerstand leistet, wird erschossen. Betont wird, dass diese Filtrationslager durch besonders stabile militärische Einheiten geschützt werden müssen.
Menschen, die Anzeichen der Teilnahme am Widerstand ausweisen (aufgezählt werden hier Prellungen, Kugel- und Splitterwunden, Spuren von Schießpulver, etc.) sollen wegen Separatismus und Terrorismus vor Gericht gebracht werden.
(Die Kiewer Regierung hat die Einrichtung von solchen Filtrationslagern schon bekanntgegeben.)

3. Der letzte Schritt des Plans sieht die Wiederherstellung des normalen Lebens im Donbass vor. So sollen die Grenzen zu Russland befestigt werden. Alle Flüchtlinge erhalten die Möglichkeit zur Rückkehr, allerdings müssen alle Männer zwischen 18 und 60 Jahren erst ein Filtrationslager durchlaufen. Das Eigentum für schuldig erklärter Einwohner wird konfisziert und als Auszeichnung an Kämpfer der ATO übergeben.
Die Arbeit ausländischer Medien in den Kampfgebieten soll ausgeschlossen und in einer Propagandakampagne das Heldentum der Teilnehmer der Operation gelobt werden.

Die Militäroperation soll bis zum 1 September 2014 beendet sein, das Kriegsrecht jedoch sollte nicht früher als bis zum 1. Januar 2015 aufgehoben werden.

 

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