Igor Strelkow zur Lage: Eine Zusammenfassung 22.06.14

Igor Strelkow zur Lage: Eine Zusammenfassung 22.06.14

16:57
Eine Zusammenfassung

Auf Grund der Tatsache, dass das Kommando der „Strafoperation“ nicht versucht hat, irgendwelche Verhandlungen mit dem Kommando der Miliz der DVR aufzunehmen, stellen wir fest, dass der von Poroschenko erklärte einseitige Waffenstillstand nicht eingehalten wird.
Der Kampf gegen diese Truppen wird bis zu ihrer vollständigen Vertreibung aus dem Hoheitsgebiet von Novorossia weitergehen.
In der Nacht vom 21. zum 22. Juni blieb es im Bereich der Städte Slawjansk, Lisichansk, Sewersk, Kramatorsk, Drushowka und Konstantinowka relativ ruhig.
Am 21. Juni fand 23 Stunden lang ein Beschuss mit schweren Maschinengewehren am westlichen Stadtrand von Slawjansk statt.
Am frühen Morgen des 22. Juni griffen Milizen der DVR feindliche Stellungen auf dem Berg Karachun an, von denen der Mörserbeschuss auf die Stadt ausgeht. Im Ergebnis wurden eine MG- und eine Mörserstellung zerstört.
Außerdem griffen Teile der Kramatorsker Bataillons bei Konstantinowsk einen Checkpoint des Feindes an. Dabei wurden drei Soldaten der ukrainischen Armee getötet, mindestens 15 verletzt und ein LKW getroffen. Auf unserer Seite wurde ein Milizsoldat leicht verletzt.
In anderen Bereichen haben die Milizen der DVR Aufklärung betrieben und ihre Reihen aus ständig hinzukommenden Freiwilligen gestärkt.

18:47
Unter dem Mantel von Waffenstillstandsverhandlungen bereitet Kiew einen Blitzkrieg gegen Novorossia vor (Zusammenfassung)

Igor Strelkow erklärte, zu welchem Zweck der Präsident Poroschenklo die einseitige Waffenruhe ausgerufen hatte. Diese sei notwendig, um einen leistungsfähigen und gleichzeitigen Angriff gegen alle Punkte des Widerstands im Süd-Osten vorzubereiten.
Das sei ein Trick der ukrainischen Militärs, die unter dem Deckmantel des Waffenstillstand ihre Armee umgruppieren und nach dessen Beendigung einen Blitzkrieg führen wollen. „Das heißt, sie werden versuchen, alle Punkte des Widerstands gleichzeitig zu liquidieren – Slawjansk, Kramatorsk, Donezk und Lugansk.“
Strelkow bestätigte, dass die Angriffe der Volksmilizen auf feindliche Stellungen in Kramatorsk und Slawjansk nur Antworten seien, denn der Waffenstillstand sei eine Lüge.
Gestern wurden beide Städte wieder mit Artillerie beschossen, so dass sich die Volksmilizen nicht verpflichten fühlen, eine Waffenruhe einzuhalten. Auch in anderen Gebieten verletze die ukrainische Armee die Waffenruhe.

21:08
Der Gegner wirft Kräfte für einen gleichzeitigen Angriff nach Slawjansk, Lugansk und Donezk

Heute um 15.00 Uhr griff der Gegner einen Posten der Volksmiliz in Jampol mit einem Panzer, 5 Schützenpanzerwagen und 5 LKW an. Im Verlauf der Kämpfe wurden die Selbstverteidiger in den Wald gedrückt.
Um der Jampoler Einheit zu helfen, führte eine Abteilung der Slawjansker Garnison einen Angriff auf eine Stellung des Gegners vor Slawjansk durch.
Darüber, dass der Feind weiter vorhat, die Stadt anzugreifen, zeugt die Umsetzung von etwa 20 Panzern über eine neu gebaute Pontonbrücke Richtung Slawjansk. Über der Stadt kreisen feindliche Drohnen. Die Artilleriebatterien erhalten weiterhin Munitionsnachschub.
Der Feind ging auch dazu über, Minenfelder am nördlichen Stadtrand von Slawjansk anzulegen, zum Beispiel auf dem städtischen Friedhof. Unter der Zivilbevölkerung gab es bereits Opfer.
Die Verwendung von Minen in der Nähe dicht besiedelter Gebiete ist ein Kriegsverbrechen. Die Volksmilizen wenden diese Art der Kriegführung nicht an.
Somit sind keine wirklichen Anzeichen für eine Waffenruhe seitens der Ukrainischen Armee zu sehen. Unter dem Deckmantel des Waffenstillstands bereitet sich der Gegner auf die Erstürmung unserer Städte vor, vor denen er seine Militärtechnik zusammenzieht.

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